Ich mach hier mal ein neues Thema auf. Wir haben im Hauptverteilerkasten 3x 16 A die kommen als schwarz / schwarz / braun in der Garage an (5x 2,5mm Alu).
Hier geht es dann weiter mit (5x 1,5mm Kupfer) zum Geräteschuppen und zum Pool. Bisher nur eine Phase verkabelt.
Es soll ein FI nachgerüstet werden.
Hierzu ein paar Anfängerfragen.
Der dritte Automat ist die braune Ader, der erste und zweite Automat kommen als schwarz an. Ich habe verstanden mit einem Drehstrommotor (den ich nicht habe) kann man auf Drehrichtung testen. Aber dann könnte es auch L3 L1 L2 oder L2 L3 L1 sein. Wie finde ich L1 L2 L3 heraus?
Muss ich die Adern an den Automaten tauschen nach (schwarz / braun / schwarz) oder so lassen (schwarz / schwarz / braun)
Aktuell hängt die Garage am dritten Automaten (braun), der Geräteschuppen und der Pool am zweiten Automaten (schwarz). Wie würdet ihr L1 L2 L3 verteilen, alle Orte auf diesselbe Phase oder je eine andere?
Aufgrund des Querschnitts und der Länge sollen noch mal 3x 10 A Automaten hinter den FI. Sollte diese Installation in den Geräteschuppen oder in die Garage?
Drehstrom brauche ich nicht. Trotzdem hätte ich gern die Farben richtig ankommend. Was ist richtig L1 L2 L3 (schwarz / braun / grau) oder (braun / schwarz / grau)
Ob der Drehstrimmotor nun L1, L2 und L3, oder L2, L3 und L1, oder
L3, L1 und L2 bekommt, ist ihm egal. :)
Sich auf "Farben" zu verlassen, kann auch schiefgehen.
Eine immer tropfende Klimaanlage (von Zweien) war mit dem falschen
Drehfeld angeschlossen, und der Drehstrommotor drehte artig falsch
herum.
Da es sich um einen Leitungsschutz handelt, gehört dieser in die Garage.
Wie Lang sind die beiden Kabel jeweils?
Ist egal, wenn du keinen Drehstrommotor betreibst, siehe 1.
Du kannst noch das Drehfeld prüfen lassen.
Es sollte ein rechtes Drehfeld anliegen. Die Phasenfolge / Farbe spielt dabei keine Rolle.
@Marcel V.
Es gibt für die Außenleiter / Phasenfolge keine Norm! Nur für die Aderfarben.
Es gibt für die Außenleiter / Phasenfolge keine Norm! Nur für die
Aderfarben.
Ja aber das Kabel (5x 1,5mm Kupfer) hat nun mal die Farben (braun / schwarz / grau) / blau / gelb-grün, das hätte ich schon gern "richtig" belegt, auch wenn es eigentlich egal ist.
Grundsätzlich gilt auch, dass verwendete
Aderfarben, die zum Zeitpunkt der Errich-
tung vorgegeben waren, nicht an die Farb-
vorgaben neuerer Normen angepasst wer-
den müssen."
Ich nehme an es gibt kein Messverfahren um L1 L2 L3 zu finden, also
Drehstrom Phasen messen geht nicht?
Wie willst das ohne Bezugspunkt herausfinden. Für angeschlossene Geräte kommt es allenfalls auf die Drehrichtung des Feldes an. Alles andere lässt sich nicht unterscheiden, weil eine Phasenlage von 360°+120° genauso aussieht, wie 120°. Alle drei Phasen sind periodisch mit 360°.
Für die 30 m Alu Kabel wären B13 A Automaten empfehlenswert zur Absicherung.
Alu hat eine geringere Belastbarkeit als Kupfer und das Kabel eine größere Länge.
Mein Stiefvater war Elektriker, habe so einen zweipoligen Spannungsprüfer in seiner Kiste gefunden, aber das Ding summt und zeigt 400 V an zwischen L und N. Damit könnte man messen welches dieselbe Phase ist? Dann muss ich nur im Hauptverteilerkasten mal starten und L1 verfolgen.
Den Unterschied zwischen aufteilen und nicht aufteilen merkt man, wenn mal was defekt ist. Beim Aufteilen fällt nur die Hälfte der Stränge/Verbraucher aus und man muss auch nur bei dieser Hälfte den Fehler suchen.
Den Unterschied zwischen aufteilen und nicht aufteilen merkt man, wenn
mal was defekt ist. Beim Aufteilen fällt nur die Hälfte der
Stränge/Verbraucher aus und man muss auch nur bei dieser Hälfte den
Fehler suchen.
Auch wieder wahr ...
Wenn es Drehstrom ist spielt eine unsymetrische Belastung keine Rolle.
Ist es 3x die gleiche Phase ...
... wird der Neutralleiter auf jeden Fall belastet. Das wäre hinsichtlich FI-Schutz doch die bessere Wahl oder? Habe gelesen der löst erst bei 30 mA aus.
Die Frage ist, können die Stadtwerke es unterscheiden wenn ein neues
Haus angeschlossen wird?
Können sie schon, wenn ihnen jemand sagt, welches L1 sein soll. Aber warum sollte die das interessieren. Die müssen nur gucken, dass die drei Phasen halbwegs gleichmäßig belastet werden.
Die Nummern sind, bis auf die Drehrichtung, ziemlich willkürlich, weil es eigentlich egal ist, ob ein Gerät seinen Strom 6 2/3 ms später bekommt.
Gibt's eigentlich auch kombinierte FI/LS 3x B10 A welche nur drei Steckplätze wegnehmen? Dann fliegen die alten Automaten im Hauptverteilerkasten komplett raus.
Dein Auftritt hier wirkt sehr unsortiert, deswegen bekommst du so häufig den Tip da nicht bei zu gehen. Als Leser bekommt man direkt vermittelt dass du nicht viel Erfahrung damit hast.
Das nennt sich Teileinheit und eine ist 17,5 mm breit.
M.
Ps.: Nutze mal die Zitat Funktion damit jeder weiß worauf du überhaut anspielst und verschaffe mal einen Überblick, du sprichst hier so viele Baustellen an...keiner weiß, oder kann verstehen was du nun wo machst oder nicht machst...
Ps.: Nutze mal die Zitat Funktion damit jeder weiß worauf du überhaut
anspielst und verschaffe mal einen Überblick, du sprichst hier so viele
Baustellen an.
Das Thema Drehstrom messen ist erledigt. Ich weiß nun inzwischen mit welchen Meßgeräten man das Drehfeld messen kann.
Jetzt bin ich erstmal auf der Suche nach einem kombinierten FI/LS 3P+N B10A mit einer Breite von 3 TE. So ähnlich wie diese Bauform hier, gibt's das?
Dazu würde mich interessieren, ob der Fehlerstrom nur über die Differenz zwischen L und N auslöst, oder ob sowas theoretisch auch für Drehstrommotoren geeignet WÄRE (also auch Fehlerströme zwischen L1 L2 L3 erkennt, wenn idealerweise kein Strom über N zurück fließt)
Je nach Kosten/Nutzen wird es entweder ein neuer UV in der Garage, oder jemand ersetzt die 3x B16A direkt im HV ohne dass der Kasten neu beschriftet werden muss.
Da alle 4 Leitungen L1, L2, L3, N durch den internen Ringkern des RCD durchgeführt sind, funktioniert der RCD natürlich auch, wenn kein Strom über N fließt.
Sobald die Summe aller Ströme auf den 4 Leitungen nicht gleich Null ist, egal wie symmetrisch oder unsymmetrisch der Strom auf den Leitungen verteilt ist, löst der RCD aus!
Und welche Schlüsse ziehst du für dich daraus? Wirkst so als würdest du sie einfach ignorieren und genau so weitermachen wie zuvor... du könntest ja auch folgern dort etwas langsamer ran zu gehen, es gibt sehr sehr viel zu wissen in dem Fachbereich. Momentan möchtest du direkt das Herz selbst operieren, hast aber selber nur ein Pflaster benutzt bis jetzt...
Breite von 3 TE. So ähnlich wie diese Bauform hier,
Wenn du mit "diese Bauform" die von dem Bild im Anhang meinst (könntest du ja auch schreiben - siehe Bild) dann wäre dazu als erstes zu sagen dass es dort maximal zwei TE sind...oder nur 1,5 TE.
Ist dir denn klar was Auslösecharakteristiken sind und wie das Konzept des LS überhaupt funktioniert, sprich Leitungsquerschnitte, Leitungslängen und Ströme usw..
Motoren sind eigentlich noch mal ein großes eigenes Fachgebiet, du müssten viel viel merh Informationen geben damit man dir fachlich helfen kann. Guck mal bei "Motorschutzschalter" vielleicht gehts dir ja darum!?
Je nach Kosten/Nutzen wird es entweder ein neuer UV in der Garage, oder
jemand ersetzt die 3x B16A direkt im HV ohne dass der Kasten neu
beschriftet werden muss.
Keine Ahnung was das heißen soll oder was das für ein Thema ist. Ist die UV in der Garage so alt oder nicht genug Platz oder worum gehts hier nun? Bisher ging es dort ja um die Farben und das Drhefeld...
Nicht alle Duspole können das Drehfeld definieren. Da sollte man schon
genauer hinsehen.
Gruß vom Deutschlehrer und ein Tipp: Kein Duspol kann irgendetwas definieren.
Aber erkennen und anzeigen können es alle, für die du Specs verlinkt hast. Einfach mal noch genauer hinsehen.
Die Frage ist, können die Stadtwerke es unterscheiden wenn ein neues
Haus angeschlossen wird?
Wenn diese das entsprechende Gerät dafür haben sollten, wirst Du den Preis für eine solche Messung nicht bezahlen wollen. Da nimmst Du besser das Geldbündel und läßt die Erweiterungen von einem Elektriker in der Umgebung machen.
Ist dir denn klar was Auslösecharakteristiken sind und wie das Konzept
des LS überhaupt funktioniert, sprich Leitungsquerschnitte,
Leitungslängen und Ströme usw..
Keine Lust zu rechnen, aber das hatte AlterEli E. (altereli) schon erledigt.
Für ein E-Auto zum Laden wirst Du, Alexander, spätestens den Drehstrom
dort benötigen.
Typ B ist allerdings in der gesuchten Bauform exorbitant teurer, so um
die 900,- €
Für den siehst Du schon mal den Platz vor. Entweder wird dieser später einfach ergänzt oder durch so einen ersetzt. Den anderen Typ brauchst Du erst, wenn eine Wallbox angeschlossen wird.
Wenn wir gerade bei dummen Fragen sind - kann es schaden solche Anlaufstrombegrenzer gleich direkt in die Zuleitung zu klemmen? Aktuell fliegt manchmal die Sicherung beim Einschalten des Kärchers etc. das würde ich gern verhindern.
Mein Stiefvater war Elektriker, habe so einen zweipoligen
Spannungsprüfer in seiner Kiste gefunden, aber das Ding summt und zeigt
400 V an zwischen L und N.
Es ist extrem kurzsichtig, dort keinen Drehstrom zu haben.
Für ein E-Auto zum Laden wirst Du, Alexander, spätestens den Drehstrom
dort benötigen.
Ich habe einen Schweißtrafo, der 220 / 380V umschaltbar ist und konnte mal eine Tischbohrmaschine mit Drehstrom günstig greifen, da hat noch niemand an E-Auto gedacht.
fliegt manchmal die Sicherung beim Einschalten des Kärchers etc. das
würde ich gern verhindern.
Dafür gibt es träge Sicherungen, meine Drehstromdosen werden über Schraubsicherungen versorgt. Ich habe auch ein paar 230V-Dosen, die träge abgesichert sind.
Wenn ich den großen Billigwinkelschleifer mal außerhalb brauche, habe ich für diesen eine mobile Einschaltstrombegrenzung mit Netzstecker / -Kuplung.
Ich nehme an es gibt kein Messverfahren um L1 L2 L3 zu finden, also
Drehstrom Phasen messen geht nicht?
Nein, L1 beginnt immer Montags morgens um 0 Uhr mit der aufsteigenden Sinuskurve. Erst danach kommen L2 und L3 ans Werk. Deswegen gehen die netzsynchronen Uhren so genau.
Ich weiß nicht was da war, die Zuleitung ist uralt, vielleicht war blau eine Phase. Die Leitung ist sowieso irgendwie dreckig, habe auf L1 wenn die Sicherung draußen ist trotzdem L3 mit drauf, und umgekehrt. Mit dem Multimeter sind es 150 V und mit dem Duspol 12 V. Neues Kabel wird erstmal keines gezogen, bleibt halt L1 oder L3 abgeklemmt.
Nein, L1 beginnt immer Montags morgens um 0 Uhr mit der aufsteigenden
Sinuskurve. Erst danach kommen L2 und L3 ans Werk.
Ich dachte mir man kann es vielleicht messen wenn nach einem Stromausfall der Strom wieder angestellt wird. Aber werde mich wohl damit abfinden müssen und nehme einfach was am Stromzähler mit L1 L2 L3 beschriftet ist.
Bei den Leitungen mit 2 Mal schwarz hatte sich Mal bewährt L1 zwischen den blauen und grün gelben zu legen. War keine Norm, nur best practice. Wie dem auch sei die zwei schwarzen kann man an ihrer Position im Stern der Leitungen wieder finden. Die verändert sich auf die Länge nicht.
Ich hab jetzt so ein Meßgerät gekauft wie vorgeschlagen.
Das ist Müll. Damit in der Verteilung oder im CEE Stecker rumstochern ist eine Katastrophe, vor allem hat der Mensch in der Regel nur zwei Hände, wie hältst du damit die drei Messpitzen fest? Zumal die nicht geschützt sind, das Kabel ist auch schrott dass dort dran ist und die 18 Euro sind 15 Euro zu viel dafür. Die Krokos sind auch nichts dolles. Das teil ist eine KATASTROPHE!
Nimm:
Drehfeldmessgerät Benning Tritest Pro, LED
400 - 500 V, CAT III 300V, LED-Lampe
PV oder Wallbox wird nicht passieren. Nicht mit dieser Zuleitung.
Oh doch! Das wird schon passieren, und wenn es nur die anmeldefreie und genehmigungslose 4,2kW Wallbox ist (6A pro Phase). Das wird vielleicht nicht mehr unter deiner vermeintlichen Schirmherrschaftszeit passieren, aber danach kommt die Wallbox ganz automatisch.
Hatte ich ja schon heute Vormittag erwähnt, es ist ein komplexes Themengebiert und die Frage, was du aus den Anmerkungen - dass du wie ein Neuling im Thema wirkst - für Schlussfolgerungen ziehst, stand auch im Raum.
Informiere dich doch erstmal umfangreich über das Themengebiet, sonst hast du bald eine ganze Menge Zeug zuhause liegen und ärgerst dich es gekauft zu haben... es wird so kommen - da du wenig Struktur in deinem Vorgehen hast.
Mach dir einen Plan! und Zeige Ihn hier...das ist aber auch meine letzte Aufforderung hier, wer nicht will der hat schon. Damit kann ich leben und du musst es dann auch.
Wenn Du lesen könntest hättest Du auch verstanden was ich geschrieben hab. Duspol gibts seit 75 Jahren. Und längst nicht alle konnten die Drehrichtung definieren. Oder erkennen, wenns Dir lieber ist.
Ansonsten, definieren, wenn man jetzt „definieren“ selbst definiert, braucht man Worte, die man erst definieren muss, aber dafür muss man wissen, was definieren ist, also geht das nicht!
https://de.wikipedia.org/wiki/Definition
Keine Zertifikate zum Download auf der Herstellerseite verfügbar. Aber hat ein CE-Kennzeichen aufgedruckt, also kannst Du es ja mal per eMail anfordern.
L1 beginnt immer Montags morgens um 0 Uhr mit der aufsteigenden
Sinuskurve.
Ah ja, eigentlich logisch. Bleibt bloß die Frage 0 Uhr wo bzw. in welcher Zeitzone; schließlich erstreckt sich unser Verbundnetz ja über deren mehrere? ;)
L1 beginnt immer Montags morgens um 0 Uhr mit der aufsteigenden
Sinuskurve.
Ah ja, eigentlich logisch. Bleibt bloß die Frage 0 Uhr wo bzw. in
welcher Zeitzone; schließlich erstreckt sich unser Verbundnetz ja über
deren mehrere? ;)
UTC 0 was sonst. Alles andere wäre Anarchie.
Jetzt mal ehrlich einzig und alleine das Drehfeld ist unter umständen Wichtig.
Einen Herd interessiert das z.b. auch nicht.
Die Stadtwerke verteilen nach meinen Infos sogar die Phasen in jedem Haus anders. Da doch am liebsten L1 genutzt wird. Beim nächsten Haus ist L1 aber L2 und danach L3 usw... Wollte schon immer mal zum Nachbarn vin meinem L1 zu seinem L1 messen und schauen obs wirklich 400V sind. Aber wer hat für sowas schon Zeit
Ich nehme an es gibt kein Messverfahren um L1 L2 L3 zu finden, also
Drehstrom Phasen messen geht nicht?
Doch deine L1 L2 L3 Reihenfolge wurde vom Versorger festgelegt und kommt bei dir im HAK an. Du kannst direkt nach der Plombe hinterm Zähler L1 L2 L3 sehen. Du brauchst nun nur ein 40m Kabel und ein Duspol/Multimeter. Dieses stellst du auf Spannung AC Messen bis 600V Cat4! und hältst es an deinen Vermeidlichen L1 . Das andere Ende + 40m Verlängerung hältst du an den definierten L1 am Stromzähler. Wenn du bis hierhin noch nicht Tot bist siehst du bei <5V, dass es wirklich DEIN L1 ist. Das widerholst du mit mindestens einer weiteren Phase und bist dann sicher was was ist. Zu empfehlen ist das für eine Laine aber absolut überhauptNICHT.
Optional kann dein Stromversorger dir deinen Bude Stromlos schalten. Dann kannst die Leitung völlig risikofrei durchklingeln...
Da es aber wirklich völlig irrelevant ist kannst du auch einfach mittels Drehfeldmesser deine Drehrichtung kontrollieren.
Die Stadtwerke verteilen nach meinen Infos sogar die Phasen in jedem
Haus anders.
Alle 3 Phasen werden dann aber von Haus zu Haus, oder von Straße zu Straße, komplett getauscht. Keine Phase bleibt auf ihrem alten Platz angeschlossen! Damit der ausgeliehene Gartendrehstromhäcksler vom Nachbarn nicht plötzlich rückwärts läuft...
...und die Holzschnitzel plötzlich wieder als ganze Äste vorne aus dem Trichter rausgedrückt werden.
Könnte man denn rein mathematisch betrachtet anhand einer plötzlich auftretenden Frequenzänderung herausfinden was L1 ist? Sagen wir im Experiment von 50 auf 10 Hz?
Könnte man denn rein mathematisch betrachtet anhand einer plötzlich
auftretenden Frequenzänderung herausfinden was L1 ist? Sagen wir im
Experiment von 50 auf 10 Hz?
Du kannst doch einfach die Sicherung für L2 und L3 rausmachen.
Die mathematische Betrachtung nützt dir überhaupt nichts für die praktische Bestimmung. Aber ja, du kannst Frequenzänderung in Phasenänderung umrechnen.
Aber wo willst du die Energie hernehmen, um die Netzfrequenz plötzlich derartig zu ändern?
Da hängen tausende von tonnenschweren Generatoren dran.
Um festzustellen, was L1 ist, brauchst du drei Dinge:
Die Information, was in dem Netz als L1 bezeichnet wird.
Den Zeitpunkt des Nulldurchgangs am Referenzpunkt
Den Zeitpunkt des Nulldurchgangs bei dir.
Falls der Referenzpunkt weit weg ist, kann es gut sein, auch noch von Zwischenstationen den Zeitpunkt zu kennen, um Phasenverschiebungen innerhalb des Verbundnetzes berücksichtigen zu können.
Wie gesagt, innerhalb eines Abnehmers ist nur die Phasen_reihenfolge_ entscheidend, nicht die absolute Phasenzuordnung, es sind also möglich:
L1 L2 L3, L2 L3 L1, L3, L1, L2 haben alle Rechtsdrehfeld.
Die Farbzuordnung ist nicht einheitlich, wir hatten mal Drehstromsteckdosen eines namhaften Hersteller (Mennekes?, Lindner? ich weiß es nicht mehr), bei denen waren die Klemmen "idiotensicher" farblich markiert, aber nicht nach Norm.
Was hat der Eli gemacht: er hat die Reihenfolge in der Unterverteilung permutiert, weil's "dort einfacher ranzukommen ist". Zwei Fehler, die sich gegenseitig aufheben.
Könnte man denn rein mathematisch betrachtet anhand einer plötzlich
auftretenden Frequenzänderung herausfinden was L1 ist? Sagen wir im
Experiment von 50 auf 10 Hz?
Nein!!!
Grundlagen -
WIR brauchen unbedingt NOCH mehr Fachkräfte/iNNen! SCNR
Die Krokos sind auch nichts dolles. Das teil ist eine KATASTROPHE!
Die lassen sich doch prima schrauben.
Also ich kann den "Müll" empfehlen, es tut was es soll und ich sehe nicht was das Benning nun besser kann. Das Drehfeld wird sogar akustisch signalisiert.
Den ELV im Anhang habe ich mal nachgebaut, dürfte Ende der 80er verkauft
worden sein. 04/94 gab es noch eine Variante mit LEDs DR-3000.
Hallo,
so einen ähnlichen Drehfeldprüfer habe ich mir gebaut, dürfte mittlerweile fast 40 Jahre alt sein.
Die Schaltung ist viel einfacher:
5 Widerstände 82 kOhm 1/4 Watt,
2 Kondensatoren 220 nF, 630 V AC, 1000 V DC.
5 Glimmlampen 230 V.
Habe heute mal den Hauptverteilerkasten geöffnet. Zur Info, ich war da noch nie vorher dran. Also irgendwie stimmt hier gar nichts. Nicht mal die Farben, auch (braun / schwarz / grau) wäre links herum.
Also irgendwie stimmt hier gar nichts. Nicht mal
die Farben, auch (braun schwarz grau) wäre links herum.
Was hast Du immer mit den Farben? Die spielen genauso keine Rolle wie Rechts- oder Linksfeld.
Manchmal ist es gut, die Adern zu benennen. Wie soll man sich sonst darüber unterhalten, ob ich Phasenkoppler brauche oder ob die gleichmäßig verteilt sind.
Wenn Du etwas verdrahtest, dann sieh zu, dass Du Dich an Standards hälst. Dann kann der nächste es einfacher behalten. Messen muss er es sowieso.
Die spielen genauso keine Rolle wie Rechts- oder Linksfeld.
Wieso denn das nun schon wieder? Ich dachte es soll immer ein rechtes Drehfeld anliegen? Woran sehe ich ob wenigstens der Stromzähler rechts rum angeschlossen ist?
Er kennt eben den Unterschied zwischen "soll" und "muss" nicht.
Wo ist denn das "soll" vorgegeben?
Hier wurde beim Anschluss einer Wallbox vom Eli ein Linksdrehfeld gemessen, bemängelt und auch so im Prüfbericht festgehalten. 1 Tag später standen die Stadtwerke vorm Haus, wollten wissen was das Problem ist und meinten dann, dass sie bei uns im Wohngebiet standardmäßig ein Linksdrehfeld haben.
Nur mal so aus neu gier, man kann doch über ein oszie rausfinden was L1, L2, L3 ist oder? Ich meine der wellen Versatz würde man darüber doch sehen, oder?
Ja, doch!
Wenn er an die "fuehrende' Phase ein Schild "L1" macht,
und die nachlaufenden Phasen sequentiell richtig durchinkrementiert,
dann stimmen auch L2 und L3.
Nein - mit dem Oszi kannst du nur die Drehrichtung sehen, aber nicht welche Strippe irgendwoanders mit L1, L2 oder L3 bezeichnet ist. Da geht es dem Oszi nicht besser, als dem Drehfeldprüfer.
Nur mal so aus neu gier, man kann doch über ein oszie rausfinden was L1,
L2, L3 ist oder? Ich meine der wellen Versatz würde man darüber doch
sehen, oder?
MFG
kann man (durch Anschauen) feststellen, wo der Anfang bzw. das Ende eines (perfekten) Kreises ist?
Hier wurde beim Anschluss einer Wallbox vom Eli ein Linksdrehfeld
gemessen, bemängelt und auch so im Prüfbericht festgehalten.
Was spielt das für eine Rolle ob die WB mit Links- oder Rechtsdrehfels angeschlossen wird? Am Ende wird doch eh nur Gleichspannung in die Batterie gedrückt.
Und das egal ob der Auto(elektro)motor links oder rechts herum dreht.
Wenn bei mir eine Fremdmachine fals rum läuft werden eben zwei Phasen getauscht. Und dann läuft das richtig rum.
Nein - mit dem Oszi kannst du nur die Drehrichtung sehen, aber nicht
welche Strippe irgendwoanders mit L1, L2 oder L3 bezeichnet ist. Da geht
es dem Oszi nicht besser, als dem Drehfeldprüfer.
Das ist ohne externe Referenz wohl richtig. Aber ein EVU sagt auch
nur Kraft seiner "Wassersuppe" wo der L1 sei.cIn dem Punkt ist der
Oszi zumindest nicht schlechter als der Drehfeldprüfer.
Ein Oszi koennte ich aber extern immerhin noch mit einer praezissen
zeitlichen Referenz triggern. L1 ist dann natuerlich genau da,
wo ein Trigger auf einen Nulldurchgang der Phase trifft.
Weil woanders kann er ja nicht sinnvoll sein.
Wenn sich die Netzfrequenz nicht an ihre 50 Hz haelt, ist sie
natuerlich selbst schuld, wenn L1 dann wandert.
Was spielt das für eine Rolle ob die WB mit Links- oder Rechtsdrehfels
angeschlossen wird?
Keine. Es ging auch nicht um die WB selbst. Der Eli, der den fachlich korrekten Anschluss der WB durchgemessen hat, hat das halt nur festgestellt und festgehalten, weil er es zuvor wohl noch nie selbst erlebt hat. Er ging davon aus, dass eine Vertauschung der Außenleiter /vor/ dem Zähler vorliegt. Was der Netzbetreiber daraufhin als so gewollt bestätigt hat.
"In der Anmerkung heißt es weiterhin, dass für andere als Drehstromsteckdosen, z.B. Hausanschlusskästen oder Stromverteiler, im Anwendungsbereich der Reihe DIN VDE 0100 kein Rechtsdrehfeld vorgeschrieben ist."
Verstehe ich nicht. Der Zähler hängt doch trotzdem an drei Phasen.
Der Laststrom fliesst dann aber nur über eine. -
und was misst der "intelligente" Zähler denn,
wenn von ganz vorne zwei Phasen fehlen?
Gar nix mehr - oder gar negative Leistung bzw. Energie? ;-)
Mein innerer Pedant will dass der Zähler an einem rechten Drehfeld angeschlossen wird. Ich sehe es aber auch nicht ein einen Elektriker zu bezahlen. Gibt's keine Vorschrift dafür, mit welcher ich die Firma die den Zähler eingebaut hat zur Nachbesserung verknacken kann?
Warum ist die Info nicht ab Kraftwerk aufmoduliert, hallo ich bin L1,
und ich bin L2
Hätte keinen Sinn.
In der Kette Kraftwerk-Verbraucher hängen mehrere Transformatoren
mit ggf. unterschiedlichen Schaltgruppen.
Dadurch werden die Phasen verdreht.
Falsch, du brauchst es null mal und hast es einmal zuviel gekauft.
Betonung auf du .
Ich brauche meinen Drehfeldtester vermutlich auch niemals wieder, aber zumindest bin ich sicher, meine paar Drehstromdosen richtigherum angeschlossen zu haben. Wie das in der Verteilung oder am Küchenherd ist, interessiert niemanden, meinem Schweißtrafo ist es auch egal. Nicht egal ist es meiner Bohrmaschine.
Der alecxs hat keine Drehstromdosen und Motoren, damit hast Du recht, er muss kein Drehfeld messen.
Hier wurde beim Anschluss einer Wallbox vom Eli ein Linksdrehfeld
gemessen, bemängelt und auch so im Prüfbericht festgehalten.
Das klingt nach Schwachsinn und wird dem angeschlossenen Ladegerät / Auto vollkommen egal sein. Wenn die Box links dreht, soll er halt zwei Phasen tauschen.
Habs schon mehrmals erklärt: Der Eli hat nicht das Linksdrehfeld an der WB bemängelt, sondern das vor dem Zähler. Und hat dies halt im Prüfbericht, der für die Anmeldung der WB beim Netzbetreiber sowieso nötig war, mit vermerkt.