Hubtisch defekt, Bauteil identifizieren

OP #7726260
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Hallo zusammen,

bei einem Hubtisch zeigt sich ein sehr seltsames Fehlerbild.

Bei der Betätigung "rauf" oder "runter" schalten die Relais nur kurz, der Tisch fährt aber nicht. Ich denke, dass die Elektronik einen Überstrom erkennt. Ich habe in den Motorkreis einen 7 Ohm NTC gelegt. Nun läuft der Motor an hat aber zu wenig Kraft um ein Gewicht zu heben.

Alle Messungen auf der Platine (Kondensatoren, Dioden und der MOSFET (IRFZ44N) zeigen keinen offensichtlichen Fehler. Zwei Bauteile (Transistoren?) habe ich nicht getestet, weil ich keine Ahnung habe, was das ist?

Kann mir da jemand einen Tipp geben? Ich würde die dann erneuern.

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OP #7726419
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Dieter D. schrieb:

Vielleicht schwere Sachen drauf gestellt, die vorher nicht da waren?

Nicht auszuschließen (war aber keiner.....)

Wann wurde die Mechanik zuletzt geölt?

kleiner Scherenhubtisch. Ist nicht viel Mechanik dran.

Hat sich Papier in der Mechanik verkeilt?

Nein, wenn der Motor direkt mit 24V versorgt wird läuft er unaffällig.

  • Habe mal ein Bild der ganzen Platine angehängt.
  • Das blaue Poti ist auch wirkungslos.
  • rechts oben die Ladebuchse
  • oben in der Mitte der Fußschalteranschluß
  • oben Mitte/links Klinkenbuchse für den Motoranschluß (oben und unten wechseln je nach Laufrichtung +/- 24V
  • unten Batterieanschluß und Notaus
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#7726442
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Carsten schrieb:

Das blaue Poti ist auch wirkungslos.

Welche Wirkung soll es denn haben?

oben Mitte/links Klinkenbuchse

Klinkenbuchse hin?

Irgendwie hat's zu wenig Info? Die 24V, mit denen der Motor läuft, sind die, die über Relais und Klinkenbuchse am Motor anliegen? Wenn ja, kann man ja schrittweise von der Spannungsquelle aus Testen, wann der Motor noch läuft. Bleiben, wenn ich den Aufbau richtig verstanden habe, Relais, Klinkenbuchse, Lötstellen als Fehlerquelle.

Gast #7726470
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Da die Relais kurz schalten sind die Transistoren vermutlich heile.

Kontrolliere mal, wie weit die 24V unter Last zusammenbrechen. Ich würde auf der Platine an den Lötpunkten von C1 (der nicht bestückt wurde) messen. Eventuell brauchst du dazu ein Oszilloskop, weil der Spannungseinbruch nur kurz ist.

Mit etwas Glück hilft gegen Spannungseinbruch, den C1 nach zu rüsten. Ich würde da einfach mal ungefähr 1000µF versuchen. Wenn das nicht hilft muss vielleicht ein neues Netzteil her. Hast du ein zum ausprobieren, eventuell ein Labornetzteil oder zwei 12V Akkus? Vielleicht reicht auch ein 19 Volt Laptop Netzteil.

OP #7726935
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Monk schrieb:

Da die Relais kurz schalten sind die Transistoren vermutlich heile.

Kontrolliere mal, wie weit die 24V unter Last zusammenbrechen. Ich würde auf der Platine an den Lötpunkten von C1 (der nicht bestückt wurde) messen. Eventuell brauchst du dazu ein Oszilloskop, weil der Spannungseinbruch nur kurz ist.

Mit etwas Glück hilft gegen Spannungseinbruch, den C1 nach zu rüsten. Ich würde da einfach mal ungefähr 1000µF versuchen. Wenn das nicht hilft muss vielleicht ein neues Netzteil her. Hast du ein zum ausprobieren, eventuell ein Labornetzteil oder zwei 12V Akkus? Vielleicht reicht auch ein 19 Volt Laptop Netzteil.

Die Spannung bricht auch nicht ein, wenn ich die Akkus direkt auf die Klinkenbuchse lege und den Tisch unter Last bewege.

OP #7726946
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Michael L. schrieb:

Carsten schrieb:

Das blaue Poti ist auch wirkungslos.

Welche Wirkung soll es denn haben?

oben Mitte/links Klinkenbuchse

Klinkenbuchse hin?

Irgendwie hat's zu wenig Info? Die 24V, mit denen der Motor läuft, sind die, die über Relais und Klinkenbuchse am Motor anliegen? Wenn ja, kann man ja schrittweise von der Spannungsquelle aus Testen, wann der Motor noch läuft. Bleiben, wenn ich den Aufbau richtig verstanden habe, Relais, Klinkenbuchse, Lötstellen als Fehlerquelle.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Poti zum Einstellen einer Überlast dienen könnte. Kann man aber drehen, wie man will, es ändert sich nichts (das Poti ist in Ordnung). Bei dieser könnte sich der Arbeitspunkt verabschiedet haben und somit immer ansprechen.

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