Henrik V. schrieb:
Günter L. schrieb:
Wie sieht der Oszillator aus?
Wie sieht der Mischer aus?
Wie soll das ohne selektion funktionieren?
Link im ersten Post angesehen?
Ok, einige zusätzliche Erläuterungen:
Die gepostete Schaltung ist nicht das gesamte Radio, sondern soll nur eine Eingangsstufe werden.
Der Mischer ist ein 74HC5051, ein recht schneller Analogschalter. Hab ich ausprobiert - klappt, jedoch muss man die Exemplare selektieren. Einer von Texas ging nur bis ca 7 MHz, einer von ST ging problemlos bis 30 MHz.
Der lokale Oszillator ist ein SI5351 mit einem Arduino. Dieser Teil ist rein digital. Die ZF beträgt ca 100kHz
Die Selektion macht ein OpAmp Bandpass mit 100 kHz Mittenfrequenz und einer Bandbreite von 5 kHz. Demodulator ist ein OpAmp “active half wave rectifier”.
Die Eingangsstufe soll die Antenne etwas verstärken. Eine Selektion findet hier nicht statt, wäre auch schwierig, da es weder einen Drehko noch einen VCO, also eine Abstimmspannung gibt.
Henrik V. schrieb:
Die Eingangstufe lieber wie vorgeschlagen auf V~40-50 auslegen. Du
kannst ja das Layout so machen, dass Du Q1 und Q2 nicht bestückst und
dann mit C7 auf R2 gehst.
Sowas dämmerte mir auch gerade, dass zwei Verstärkerstufen für die HF doch etwas viel sind. Eine reicht wohl. Ich werde wohl Q1 weglassen und Q2 nur als Emitterfolger hinter den JFET packen. Mal sehen, ob der überhaupt notwendig ist.
Wo soll das Poti für VV-Gain hin?
(Das möchtest Du haben.... sobald von der Antenne etwas mehr signal
kommt.. meist nicht auf der Frequenz, die du möchtest..
Gute Idee. Danke für den Tip. Das Poti könnte evt hinter die Verstärkerstufe ... Mal sehen.
Daher ist ein
Preselektor (Bandfilter) auch eine feine Sache...
Wird bei dem Design schwierig. (s.o.)
wenn es dann so weit
ist, ist das Spulenwickeln auch kein Ding mehr.
Das ist doch der Witz an der Schaltung: Ein Superhet ohne Spulen, ohne Dreko, ohne Varicap und mit einem Digitalchip als Mixer. :-))
Also ein digitales KW-Radio das kein SDR ist. ;-))
Wenn Du ein Scope hast,
Ohne mein Oszi, das angeblich nur bis 100 MHz, tatsächlich aber bis ca 150 MHz funktioniert, würde ich mich nicht an so eine Schaltung wagen
Blechkästle um LO drumrum wird auch nicht schaden.. damit der lokale
Oszillator möglichst nur bis zum Mischer reicht und nicht in den
Eingangsverstärker strahlt! ;)
Der lokale Oszillator ist ein Digitalchip, hat also keine Induktivität. Es gibt also keine magnetische Abstrahlung weit über die Leiterbahnen hinaus. Ich denke als Abschirmung reicht das, was man in der Digitaltechnik so macht: Masseflächen, gute Spannungsversorgung und evt ein bisschen Abstand zwischen den Traces.
Viel Spass!
Danke! Werd ich glaub ich haben.