Hallo,
ich habe im Zuge einer Arbeit einen recht einfachen Eisenkreis mit Permanentmagneten entworfen (siehe Bild). Die Idee dahinter ist dabei für das momentane Problem allerdings nicht wichtig. Nach dem Aufbau des Eisenkreises habe ich die Flussdichte im Luftspalt vom Joch gemessen, und die Ergebnisse waren um vieles kleiner als zu erwarten war.
Kurz zu den Infos: PM: NdFeB mit Br ~ 1.3T bzw. Hc = 900kA/m, Höhe des PM: 10mm Blech: M600 Stahlblech (Sättigung bei ca. 1.5T) Luftspalt ca. 2mm Querschnitt des Eisenkreises: Breite: 40mm, Tiefe: 20mm
Ich habe den Eisenkreis dann noch "besser" kurzgeschlossen, sodass nur mehr ein kleiner Luftspalt (ca. 1mm) zum Messen der Flussdichte übrig geblieben ist. Dabei würde man dann ja vermutlich eine Flussdichte nahe der Remanenzflussdichte erwarten oder? (also ca. 1.3T) Tatsächlich messe ich aber nur 0.4 - 0.5T... Als Gründe dafür fallen mir bis jetzt nur ein, dass gewisse Streufelder den Fluss reduzieren könnten, bzw. das Feld im Luftspalt etwas "ausbaucht", und dementsprechend eine geringere Flussdichte als im Inneren des Eisenkreises ist. Allerdings erklärt das für mich nicht eine Abweichung von über 100% von meinen erwarteten (bzw. auch simulierten) Ergebnissen.
Habt ihr eine Idee, woran das sonst noch liegen kann? Vielen Dank und liebe Grüße!

