Hallo ich habe hier ein IMAX B6 mit verbranntem Schunt-Widerstand (rot eingekreist), der gleichzeitig wohl auch als Discharge-Widerstand arbeitet. Ich konnte im Internet ein Bild einer bestückten Platine finden auf der der intakte Color-Code zu sehen ist. Leider ergibt dieser Color-Code keinen Sinn für mich.
Auch würde ich gerne die beiden Schunt-Widerstände gegen keramische oder thermisch belastbarere austauschen.
Die Frage ist also:
Was für ein Widerstand in Ohm ist es (ich habe 0.05 Ohm gesehen würde auch Sinn machen, aber 5 Band hat keinen schwarzes Band am Schluss)
Wo bekomme ich einen Ersatz, thermisch gleichwertig oder besser.
Ich habe jetzt Zement 5W, und Wickelcarbon 3W, jeweils als Set "0.1 Ohm - 1K Ohm" auf AEX bestellt, und liege damit wohl auf der sicheren Seite, aber ich kann die Leistung der alten Widerstände nicht zuordnen 1W, 2W oder 3W?
Frage wie bestimme ich die Leistung des Wickelcarbon-Widerstands anhand von Grundfarbe, Bauweise oder Größe wenn ich keinen Vergleichswiderstand zur Hand habe?
hätte wenigstens vom Wert her gepasst, ob ausreichend niederinduktiv und
pulsbelastbar steht aber in den Sternen.
Vielen Dank für die Links und den Hinweis zur Pulsfestigkeit.
Es gab auf AEX schon welche ab 0.05 Ohm, aber ich zahle im Set für 225 Teile nicht mehr als ca. 16 EUR (incl. Versand) und aus 0.1 Ohm lassen sich leicht 0.05 Ohm machen, was die thermische Belastbarkeit ja noch erhöht.
Während bei Conrad 2 einzelne Widerstände ca. 7 EUR kosten (incl. Versand), also habe ich mich für das Set entschieden.
Naja FAST wegen dem letzten grünen strich bin ich mir nicht
sicher.
Hättest aber gegen eine bezahlte Briefmarke im Tausch bekommen.
Danke, ich würde gerne darauf zurück kommen wenn die gelieferten Widerstände wider Erwarten nicht in das Gehäuse passen sollten.
PS: Vielleicht kann sich ja mal jemand mit Ahnung dazu äussern was diese zusätzlichen Striche auf den Widerständen bedeuten, bzw. wie diese, falls angemessen, genannt werden.
Vielleicht kann sich ja mal jemand mit Ahnung dazu äussern was diese
zusätzlichen Striche auf den Widerständen bedeuten, bzw. wie diese,
falls angemessen, genannt werden.
Das hängt oft vom Hersteller ab. Und kennzeichnet z.B. Sicherungswiderstände, die bei Überlast garantiert den Stromkreis öffnen und nicht brennen.
Ich würde die nicht durch normale Drahtwiderstände ersetzen.
Das hängt oft vom Hersteller ab. Und kennzeichnet z.B.
Sicherungswiderstände, die bei Überlast garantiert den Stromkreis öffnen
und nicht brennen.
Ich würde die nicht durch normale Drahtwiderstände ersetzen.
Danke, also gibt es keine Information darüber was dieser Strich genau bedeutet; Womit sollte ich dann meine Widerstände ersetzen?
Können Keramische-Widerstände überhaupt so "abbrennen", gewickelte metalldrahtartige oder kohleschichtartige Widerstände? Wenn ja, sollte man als Ersatz zum Schutz eine PTC Sicherung einfügen?
Erstmal Danke für die Beiträge bisher, hat mir geholfen mich in die Materie ein wenig einzufinden: "Widerstand ist nicht gleich Widerstand", interessant.
Nach allem was ich darüber herausgefunden habe, z.B. ein Auszug aus einem Datenblatt über einen Sicherungswiderstand:
Sieht die Schaltung des IMAX B6 aus wie "geplante Obsoleszenz", getarnt unter der Glaubensfrage "Gerätesicherheit". Mann lässt z.B. einen PTC oder "replaceable Fuse" weg, in der fast sicheren Gewissheit das die Schaltung für die beworbene Spezifikation unterimensioniert ist, und beim x-ten Mal Verpolen der 12V PB-Batterie, oder Klemmenkurzschluss garantiert zerstört wird, den MOSFET davor hat es auch erwischt (ist schon ersetzt).
Ich muss sehen ob ich die Schaltung nicht gegen solche Überlastspitzen schützen kann, alle 2 Jahre den MOSFET tauschen ist nicht so toll.
Ist es gegen Verpolung sicher, schliesst der nächste 230V~ an.
Wirbt der Hersteller mit Verpolungsschutz, dann sollte das Gerät das auch klaglos aushalten. An 230V habe ich es nicht angeschlossen.
Und als Beispiel, wer eine Amperemessung gegen L und N/PE mit seinem Edel-Messgerät vornimmt (um zu messen wieviel Strom denn so im Durchschnitt aus der Steckdose kommt) ist vermutlich beratungsbedürftig oder hat einen ernsthaften Todeswunsch, und damit hat der Hersteller auch nicht geworben.
Wenn du in einem deutschen Text Fremdworte verwendest, solltest du damit auch umgehen können.
Falls du damit Schwierigkeiten hast, schreib lieber 'Nebenschlusswiderstand'.
Wenn du in einem deutschen Text Fremdworte verwendest, solltest du damit
auch umgehen können.
Falls du damit Schwierigkeiten hast, schreib lieber
'Nebenschlusswiderstand'.
Bitte keine Meckerei über Rechtschreibfehler und Sprachschwierigkeiten oder angebliche Formfehler, hier ist ein Elektronik-Forum und nicht ein Duden-Forum.
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oder angebliche Formfehler, hier ist ein Elektronik-Forum und nicht das
Duden-Forum.
Es ist halt a Schand Shunt Schunt zu schreiben, man könnt ja denken Schund sei gmeint.
Nicht nur mit einem Gliedermaßstab, auch mit dem Messschieber
kann man viele Glieder nachmessen;
nicht nur solche, die im Maßstab eingegliedert sind.
Auch wenn die Endmaße grösser, als einige Zölle sind...
auch mit dem Messschieber
kann man viele Glieder nachmessen
Der Messschieber geht aber nur bis 15cm, das wäre mir deutlich zu wenig.
Wenn man sich allerdings nur auf das Ausmessen von Bauteilen (für die Ermittlung des Footprints) beschränkt, dann ist der Messschieber natürlich optimal.
So die Teile sind da, und auch gleich eingebaut.
Abweichung von +0.1mA in der Anzeige, das war aber schon vorher so. Bin so zufrieden, ich weiss ist kein gesicherter Widerstand, gab's halt nicht.
Für den 5W Keramischen war leider kein Platz, und Extenderleitungen wollte ich nicht einlöten.
Das Löten war aber ungewöhnlich schwer, meine ersa i-CON PICO mit Meißelspitze war nicht in der Lage das Lot zu verflüssigen. Nur mit Hilfe der Heißluft WEP853D-Lötstation die Platine am Lötpunkt vorheizen war das Lot flüssig zu kriegen, sieht nicht schön aus funktioniert aber. Auf den Bildern kann man auf der Unterseite sehen wie ich mit dem Lötkolben die Lackschicht heruntergekratzt habe, so löte ich normal nicht.