Moin,
mit dem Omron 2SMPP-02 oder -03 https://omronfs.omron.com/en_US/ecb/products/pdf/en-2smpp-02.pdf https://omronfs.omron.com/en_US/ecb/products/pdf/en-2smpp-03.pdf möchte ich Druckänderungen erfassen. Ich schreibe nicht messen, weil Genauigkeit und Langzeitstabilität nicht wichtig sind, sondern nur die qualitative Erkennung. Die Druckänderungen liegen in der Größenordnung von 1 Hz und die Auflösung sollte so 1 mBar bzw. 100 Pa betragen. Der 2SMPP ist eine Messbrücke mit einem Gesamtwiderstand von 20±2 kΩ und einer Empfindlichkeit von etwa 0,8 mV / mBar. Spezifiziert ist der Sensor für einen Versorgungsstrom von 100 µA.
Da am Einbauort nicht viel Platz ist (ca. 25 mm Durchmesser, Beispiel im Anhang) und die Platine nur einseitig bestück sein soll, soll das Sensorsignal über Kabel übertragen werden (Größenordnung fünf Meter, eher zwei bis drei). Da der Sensor einen relativ hohen Ausgangswiderstand hat, würde ich das Signal vorher 'aufbereiten'.
Zu dem ganzen zwei Fragen:
- Spricht etwas dagegen, den Sensorstrom (bei konstanter Versorgungsspannung) durch einen Vorwiderstand einzustellen? Wie gesagt, Genauigkeit ist keine Anforderung. Sind irgendwelche merklichen Nachteile bei 12 V und 100 kΩ zu erwarten?
- Was ist der beste Weg, um das Signal zu übertragen? Der platzsparendste wäre, die beiden Ausgangsspannungen des Sensors an jeweils einen Operationsverstärker als Impedanzwandler anzuschließen und einzeln zu übertragen. Die offensichtliche Lösung wäre, auf der Platine die Differenzbildung und eine Vorverstärkung zu machen. Weil die Offsetspannung aber auch negativ werden kann, könnte ich Masse nicht als Referenzspannung nutzen, sondern müsste eine niederimpedante virtuelle Masse erzeugen, was wieder Bauteile und damit Platz braucht. Die zwei Optionen sieht man im Anhang. (Der LM358 ist nur Platzhalter) Oder gibt es bessere Möglichkeiten?

