Hallo
Schlecht?
Dann schau dir mal einige der "modernen" Beschriftungen (ich sage extra nicht Druck) an.
Einige Hersteller bringen es fertig, dass die Beschriftung nur unter ganz bestimmte Lichteinfallswinkel, in der Praxis meist mit einer LED Taschenlampe realisiert, zum Entziffern sind.
Das sowas nicht generell mit den Lasern verbunden ist, zeigen aber Beispiele wo die gelaserte Beschriftung sehr gut zu lesen ist...
Des Weiteren produzieren sie teilweise eine Schrift, die, obwohl öfter gestochen scharf und vom Grundsatz klar zu erkennen, nur sehr schwer zu lesen ist - z.B. eine "8" (oder eben auch nicht?), die aus eine normalen und gespiegelten 3 zusammengesetzt zu scheinen ist, Zeichen die ähnlich -aber eben auch nur ähnlich den Unendlickkeitszeichen sind und keinerlei erkennbaren Sinn haben, und das sind noch die irgendwie "erkennbaren" Zeichen usw.
Nein gerade die ganz alten Beschriftungen der "großen" DIL ICs sind hervorragend zu lesen und auch nach über 50 Jahren als eher vorbildlich zu bezeichnen.
Nun ja damals kosteten ICs generell auch mehr (bitte keine 2024 FPGA Birnen mit 741 Äpfel aus dem Jahr 1971 vergleichen) und der Kostenaufwand für die Beschriftung hatte somit weniger Anteil.
Insgesamt ist die "alte" Beschriftung für mich ein Augenschmaus und ein Vorbild an Leserlichkeit - man merkt, dass "Amerikaner oder Europäer" welche aus der Praxis kamen die Schrift ausgewählt und geschrieben (die Verlage, die Belichtungsgrundlage, das Design aus dem Computer,...) V hatten.
Heute gibt es auch noch solch positiven Beispiele (einige - bestimmt aber nicht alle DIL ATMegas zu Beispiel) - aber insgesamt hat die Leserlichkeit (auch unter den Mikroskop - es liegt als nicht an SMD) eher abgenommen.