Arndoino programmieren mit Ipad

#7751328
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Ralf H. schrieb:

Jeder hat eine IPad.

Die armen Schüler, müssen sich mit so einem abgeschotteten System herumschlagen... Haben sie wenigstens eine richtige Tastatur dazu?

Etwas fertiges gibt es da glaub ich nicht, da muss man wohl selber was zusammenbauen.

PWAs (Web Anwendungen) kann man noch ohne Apples Zustimmung auf seinem Gerät installieren. WebAssembly funktioniert dort auch. USB/Serial wird damit nicht gehen, aber den Audio Port könnte man noch verwenden. Dann bräuchte man auf den Arduinos halt einen eigenen Bootloader. Den Compiler müsste man nach WASM kompilieren, und eine IDE für im Browser bräuchte es dann auch noch.

Sicher machbar, aber nicht trivial.

#7751341
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Ralf X. schrieb:

Wer hat die Provision dafür eingesackt?

Apple hatte schon immer (auch als es nur die Classic Macs gab), spezielle Angebote für Schulen, und ist auch auf diese zugegangen. Auch auf meiner Schule gab es damals Macs (keine Classics, schon neuere). Und heute sind es halt die iPads.
Apple weiss, man muss seine zukünftigen Kunden früh dressieren. Wenn die Kinder Apple kennen, werden sie auch später Apple nutzen & kaufen.

Persönliche Seite #7751359
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Daniel A. schrieb:

Apple weiss, man muss seine zukünftigen Kunden früh dressieren.

Das macht Microsoft doch genau so. Rabatte für die eigenen Produkte für Schüler und Studenten und Werbung an Hochschulen. Außerdem profitiert Microsoft von jeher davon, dass auf so gut wie allen Heim-PCs Windows (vor)installiert ist und die Nutzer dann im Arbeitsleben auch Windows haben wollen weil sie das kennen.

#7751810
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Ralf H. schrieb:

Hallo zusammen,

In der Schule wollen bei mir Schüler gerne Arduino programmieren. Jeder hat eine IPad. Klar sie brauchen eine USB Schnittstelle, wobei es da ja Adapter gibt.

Wo ihr mir helfen könnt ist, gibt es für IPAD eine IDE das man verwenden kann?

Den Betreff hättest du schon richtig schreiben können.

Zum Thema. Für iPad gibt es keine Software von Arduino. Du kannst jedoch den Admin deiner Schule fragen, ob er die IDE auf dem Server laufen lassen kann und jeder mit iPad arbeitet Remote in seiner Session. Das wäre wie ein ferngesteuerter Desktop. Vorteil wäre es müssen keine Daten auf den iPads gespeichert werden und alle Rechenlast bleibt auf dem Server und alle Sketche etc. verbleiben auf dem Server. Für jeden User individuell. Erfordert vom Admin das er viele Accounts anlegen muss. Falls nicht ohnehin vorhanden im Schul-Netzwerk.

#7751811
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Veit D. schrieb:

Ralf H. schrieb:

Hallo zusammen,

In der Schule wollen bei mir Schüler gerne Arduino programmieren. Jeder hat eine IPad. Klar sie brauchen eine USB Schnittstelle, wobei es da ja Adapter gibt.

Wo ihr mir helfen könnt ist, gibt es für IPAD eine IDE das man verwenden kann?

Den Betreff hättest du schon richtig schreiben können.

Nicht nur den..

#7751820
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Daniel A. schrieb:

Veit D. schrieb:

Du kannst jedoch den Admin deiner Schule fragen, ob er die IDE auf dem Server laufen lassen kann und jeder mit iPad arbeitet Remote in seiner Session. Das wäre wie ein ferngesteuerter Desktop.

Und die Schüler schliessen ihre Arduinos dann an den Server an? Oder wie sollen die Programme dort drauf kommen?

Upps, da habe ich nicht zu Ende gedacht. Über serielle Ausgaben kommt man damit nicht hinaus.

Beitrag #7751822 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7751975
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Daniel A. schrieb:

Und die Schüler schliessen ihre Arduinos dann an den Server an? Oder wie sollen die Programme dort drauf kommen?

Man könnte am Server USB-Deviceserver anschließen und die dort hinstellen, wo die Schüler ihre Arduinos programmieren wollen. Allerdings wird es nicht ganz einfach sein, die dann genutzten Schnittstellen sauber den einzelnen Benutzersitzungen zuzuordnen.

Zwar hat Apple in der Vergangenheit die Schnittstelle des iPads immer mehr geöffnet, aber simple USB-Seriell-Adapter gehören nach wie vor nicht dazu.

Somit lassen sich damit auch keine Webserial-Anwendungen nutzen.

Und da die Zielgruppe für derartiges eigentlich keinerlei Überschneidungen mit der Zielgruppe der iPad-Anwender hat, ist nicht anzunehmen, daß sich da auf absehbare Zeit was ändert.

(Firma: Q3) #7751990
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Ich weiss zwar nicht genau, ob die restliche Software da mitspielt, aber das Hardware/USB-Problem könnte man möglicherweise mit OTA ("over the air", Programmieren über WLAN) umgehen.

Dazu müssten neuere Arduinos (oder Clons) auf Basis ESP8266 oder ESP32 mit WLAN an einem normalen Mac/PC mit der entsprechenden Firmware vorbereitet werden. Später genügt es, dass iPad und Arduino im gleichen WLAN sind, um den Sketch zu übertragen.

Der Vorteil der gleichzeitigen Stromversorgung über USB entfällt dann leider auch.

Für Android-User gibts das hier: https://www.youtube.com/watch?v=OJrCvdgM4N4

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