ich würde gerne eine Schaltung aufbauen, um die 9 Volt einer Batterie zu überprüfen.
Durch einen Tastendruck soll eine LED anzeigen, dass die Spannung der Batterie noch in Ordmnung ist. Ich habe eine Batterie, welche mir +9V erzeugt und eine andere Batterie, welche mir -9V erzeugt. Grün würde ich gerne für +9V verwenden und rot für -9V.
Eventuell durch einen Op als Komparator geschaltet?
Es würde ja nur dann die Batterien belastet werden, wenn ich den Taster drücke.
ich würde gerne eine Schaltung aufbauen, um die 9 Volt einer Batterie zu
überprüfen.
Na dann schau dir mal das Datenblatt einer 9V-Batterie an, insbesondere die Entladekennlinien. Auf welche Spannung soll denn nun wirklich geprüft werden? Bei Prüfung auf 9V wird die Batterie mit 99% Restladung als leer angezeigt.
Die Helligkeit einer LED ist nicht geeignet fuer den Batteriezustand. Du wirst dafuer einen Mikrocontroller benoetigen, der Dir das Messergebnis per Morsezeichen über die LED ausgibt.
danke für eure Antworten. Das hilft mir schon sehr.
Sorry, der Link verweist auf keine Schaltung sondern auf ein Produkt. Das war schlecht geschrieben.
Natuerlich. Georg kam gleich mit dreistelligem LED Display, d.h. ihn betrifft das noch viel mehr.
D.h. mein Vorschlag integriert Georgs Verbesserung, wenn es bei einer Led bleiben soll.
Dauerleuchten fuer sehr gut.
Blinken, es neigt sich dem Limit zu.
"o" fuer oh es geht bergab.
"s" fuer sterben der Batterie.
Dunkel, es geht gleich zu Ende.
Evtl. habe ich es überlesen.
M. E. fehlt ein Widerstand, oder ein ähnlicher Verbraucher, der die Batterie mit einem definierten Strom belastet.
Nur die Leerlaufspannung zu messen reicht nicht aus, um auf den Zustand der Batterie schließen zu können.
Das von Georg gezeigte Modul funktioniert unter 3 Volt vielleicht noch. Je nach Anzeigewert kenne ich 11..15 mA Stromaufnahme, da gehen viele LiMn-Knöpfe schon heftig in den Keller und ich hege Zweifel am Sinn für Knopfzellen.
Muss ich mal messen. Aber das zeigte ganz gut an, was für Zellen noch genug Leistung hatten.
So habe ich letztens die "faulen" Knopfzellen raus schmeißen können.
Er kann auch TLV431 für alte rote 1.6V LED in der Schaltung nehmen.
Dann schreib auch gleich dazu, warum der TLV431 mit einer Referenzspannung von 1,24 Volt besser sein soll, denn nur dann wird es sofort jedem klar! Genauso wie der LM385-Z1,24. Der hat auch statt 2,5 V nur 1,24 V, so dass jede LED funzt. Allerdings arbeitet der Spannungsteiler beim LM385 umgekehrt proportional.
ich würde gerne nun die Schaltung mit dem TLV431 realisieren. Habe aber ein Problem.
Mit dem TL431 funktioniert die Schaltung wie beschrieben. Bei 6V bleibt die LED dunkel.
Das würde ich jetzt gerne mit dem TLV431 realisieren aber ich bekomme es nicht hin. In Multisim bleibt die LED, egal bei welcher Ref-Spannung an. Ich vermute das die Simulation beim TLV nicht funktioniert. Die verschiedenen Ref-Spannungen habe ich mit einem Potentiometer eingestellt
Die Schaltung habe daraufhin auf ein Steckboard aufgesteckt und an den Ref-Eingang über ein über ein Netzteil eine Spannung angelegt. Die Batteriespannung mit 9V habe ich über den zweiten Ausgang des Netztteils angelegt. Nun kann ich ab ca. 1.4V Ref Spannung die LED mit einem Vorwiederstand von 1kOhm Ein-, bzw. Ausschalten.
Bei 1,4 Volt geht sie aus. Drehe ich den Ref-Eingang aber weiter hoch, steigt die Spannung an der LED wieder an und beginnt zu leuchten.
Ich verstehe nicht wie das mit einem Spannungsteiler am Ref-Eingang bei dem TLV431 dann funktionieren kann.
Kann mir jemend helfen und sagen wie ich die Schaltung aufbeuen muss, damit die LED bei einer Batteriespannung unter 6V leuchtet und über 6V dunkel bleibt.
Bei 6V bleibt die LED dunkel.
Das würde ich jetzt gerne mit dem TLV431 realisieren aber ich bekomme es
nicht hin.
Mit einem zusätzlichen PNP-Transistor funzt es perfekt. Der 220k erzeugt für dich sogar noch eine Minifurzhysterese von 0,3V, damit die rote LED abrupt bei unter 6,2V an- und bei über 6,5V aus geht.
Lästig ist nur der ständige hohe Stromverbrauch von über 12mA, auch bei dunkler LED!
Lästig ist nur der ständige hohe Stromverbrauch von über 12mA, auch bei
dunkler LED!
Durch den Einsatz einer modernen hellen roten LED (6500mcd), kann der 470R Widerstand auf 10k erhöht werden. Dadurch sinkt der Stromverbrauch bei eingeschalteter LED auf 750nA ab. Bei abgeschalteter LED sind es dann 2mA.
ich habe die Schaltung jetzt auch nochmals mit dem Teiler 47k und 12k aufgebaut und dazu eine Messreihe aufgenommen.
Es stimmt, die Schaltung funktioniert. Bei ca. 6V geht die LED aus.
Die Referenzspannung in dieser Schaltung muss allerdings auf ca. 1,45V ansteigen damit die LED ausgeschaltet wird. Jedoch fängt bei 9V die LED wieder an zu glimmen.
Ich habe dann den R2 auf 10k reduziert. Damit geht logischerweise die Spannung, bei der die LED aus geht auf ca. 7,5V hoch. Bleibt aber auch bei 9V aus. Aber auch hier wird erst bei einer Referenzspannung von ca. 1,45V geschalten.
Ich habe mich nun dazu entschieden, die Schaltung so zu ändern, dass die LED aus ist, wenn die Spannung der Batterie unter einem bestimmten Wert sinkt. Hier liegt die LED mit ihrem Vorwiederstand an der Kathode des TLV431. Jetzt wird genau beim Erreichen der Referenzspannung von 1,24V geschalten.
Ich habe meine Messwerte mal aufgeschrieben und ein Foto davon gemacht. Die Markierung mit dem Textmarker bedeutet, dass die LED an ist.
Kann mir jemend erklären warum in der Schaltung, in der die LED parallel zum TLV431 liegt, die Referenzspannung die Werte von ca. 1,4V - 1,45V hat bevor sie schaltet. Bei der anderen Schaltung sind es wirklich immer genau 1,24V aus dem Datenblatt.
Bei 9V fängt sie leicht an wieder zu leuchten. Gehe ich mit der Spannung am Eingang noch höher, wird die Spannung an der LED höher bzw. fließt mehr Strom über die Diode im TLV und sie leuchtet. Auch bei 470k/120k. Die Referenzspannung ist hier sogar noch höher bei ca. 1,55V bevor geschaltet wird.
Ich habe mich nun dazu entschieden, die Schaltung so zu ändern, dass die
LED aus ist, wenn die Spannung der Batterie unter einem bestimmten Wert
sinkt.
Damit die grüne LED auch wirklich ganz aus ist, habe ich noch einen 4k7 Widerstand parallel zur grünen LED geschaltet.