Einen wunderschönen guten Tag!
Ich suche eine Schaltung um ein LED anzusteuern.
Kurz zum Projekt:
Ich baue einen Bluetooth Empfänger in einen Hifi-Baustein. Dieser hat einen LED Ausgang.
Ich möchte ein rot/grün LED ansteuern und zwar wie folgt:
Das LED soll immer Rot leuchten, wenn das LED vom BT Empfänger aus ist. Wenn der Empfänger „sein“ LED an macht, soll es grün leuchten.
Anders ausgedrückt: LED soll rot leuchten, wenn es nicht grün leuchtet (vom BT Empfänger getriggert)
Hoffe man kann verstehen, was ich meine.
Beste Grüße!
Was kannst du denn schon? Worauf kann nan aufbauen?
Lerne etwas über Leuchtdioden, Vorwiderstände und Transistoren oder Logikgatter, insbesondere Inverter. Der 74HC04 fällt mir spontan ein.
Der Schaltungsentwurf beginnt damit, heraus zu finden, wie hoch die verfügbare Versorgungsspannung ist (vermutlich 3,3 Volt) und welche Spannung das Signal vom Bluetooth Chip bei den beiden Zuständen hat.
Danke für die Antwort Sherlock,
ich bin Maschinenbauer aber recht fit mit dem Lötkolben. Bis auf die Basics sieht es aber etwas mau aus was E-Technik betrifft.
Ich habe hier mal ein Bildchen gemalt, wie ich mir das grob vorstelle:
Ist der Bluetothempfänger zerlegbar, das man ans Innere kommt?
Ist er im Hifi-Gerät eingebaut oder außerhalb, etwa über USB angeschlossen?
Hast Du ein Multimeter?
Anders ausgedrückt: LED soll rot leuchten, wenn es nicht grün leuchtet
Was für Leds? Einzelne? DUO-Leds (gem. A/gem. K)? Antiparallele DUO-Leds?
Ansonsten "grün leuchten, wenn nicht rot" wäre einfacher:
Grüne Led per Vorwiderstand an Versorgungsspannung. Rote Led schaltbar parallel zur grünen Led. Leuchtet die rote Led, ist die grüne aus.
Das ist der aktuelle Stand am Empfänger.
Löten läuft…
DuoLed ist auch ok, wenn ich da irgendwas mit gewinne.
@Enrico
Wie heißt denn der Kollege, wo das Signal vom Empfänger rein geht.
Widerstände finde ich selbst raus. Aber passt das grob mit vcc 5v und 2v Signal?
Platz an der Frontplatte gibts reichlich.
Aber zum Thema : Die LED rechts im Bild ist die, die du ersetzen möchtest? Ist auf der Platine noch ein Vorwiderstand für diese LED? Wie ist die Spannung vor dem Widerstand oder wenn du die LED ablötest?
Grüne Led per Vorwiderstand an Versorgungsspannung. Rote Led schaltbar
parallel zur grünen Led. Leuchtet die rote Led, ist die grüne aus.
Klingt auch gut. Es muss eben nur genau andersrum sein, aber dafür kann
man ja 2 Dioden in Serie zur roten LED schalten.
Die Ein-Transistorlösung kommt sogar mit dem 1,9V Ansteuersignal gut
klar.
Ich hab jetzt mal nach duoleds geschaut, auf den ersten Blick haben die eine gemeinsame Kathode, das bekomme ich gedanklich nicht mit dem Schaltbild vereinbart, oder gibts duoleds mit 4 pins?
brauchbar wenn halt nicht die Spannungsschwellen wären, ab 1,6 high
welcher HCT kann das? kommt mir unsicher vor, aber wer statt ein HCT Logikgatter einen NPN Transistor BC547 o.ä. setzt, der kommt mit 1,6V sicher durchgeschaltet auf low und mit 0V sicher auf high somit funktioniert die gezeigte LED Ansteuerung
Man darf auch eine Schaltungslösung benutzen, die einfach ist. Es gibt 3 beinige Duo LEDs sowohl mit gemeinsamer Anode, als auch welche mit gemeinsamer Kathode und bei 6 poligen RGB LEDs hat man völlig freie Wahl.
Masochisten können auch eine WS2812 nehmen ;-)
DUO-LEDs haben nur zwei Anschlüsse, aber dann kommst du mit nur einem
Transistor für die Ansteuerung nicht mehr hin!
Ah, ok. was gelernt😅
Mir persönlich ists egal ob 2, 3 oder 4 Pins. Ich werde vmtl eh eine Platine ätzen, da wird ein Transistor mehr auch nicht mehr auffallen.
Man darf auch eine Schaltungslösung benutzen, die einfach ist. Es gibt 3
beinige Duo LEDs sowohl mit gemeinsamer Anode, als auch welche mit
gemeinsamer Kathode und bei 6 poligen RGB LEDs hat man völlig freie
Wahl.
Masochisten können auch eine WS2812 nehmen ;-)
in der Ausgangsleitung liegt die Duo LED und mit ihrem anderen Bein an einem Spannungsteiler der sogar den Strom getrennt einstellen kann für grün und rot, je nachdem ob high oder low aus der Transistorschaltung kommt.
Ich hab das jetzt mal in eine Simulation gefummel und mit den widerständen gespielt aber so richtig komme ich nicht weiter. Die untere led gibt kein Lebenszeichen von sich.
Als Transistor ist oben NPN und unten PNP, ist das richtig?
Du hast R3 vergessen! Die Push-Pull-Treiberstufe benötigt am Eingang entweder Low oder High. Bei einem offenem Eingang, kommt am Ausgang natürlich nix raus.
Trotzdem gefällt mir die Lösung von Max am besten, weil noch ein Transistor eingespart wurde.
Ich habe noch eine Frage zu den Spannungen der Leds, ich der vorliegenden Schaltung laufen die mit knapp 1,7 Volt. Die meisten Datenblätter wolle um oder knapp über 2V. Ist das ein Thema oder eher zu vernachlässigen?
Doch noch eine Frage aufgetaucht: Was würde denn der Mann von Welt in diesem Fall bei Reichelt als Transistoren bestellen?
Was würde denn der Mann von Welt in
diesem Fall bei Reichelt als Transistoren bestellen?
"Der Mann von Welt" spielt nicht mit dem Blinki-Falstad herum, sondern baut das einfach auf. Ein BC107, BC148, BC847, BC547, 2N2222 oder sonstwas ist ziemlich egal, Hauptsache NPN.
Was würde denn der Mann von Welt in diesem Fall bei Reichelt als
Transistoren bestellen?
Ich würde je 10 Stück NPN und PNP Transistoren bestellen (BC337-40 und BC327-40). Die sind klein (TO92), haben eine hohe Verstärkung, sind für Schaltaufgaben wie geschaffen und halten schon etwas mehr Strom aus.
Ist jetzt zwar nebensächlich, aber 1,9V kommen nicht von der Platine. Wäre auch eine ungewöhnliche Spannung. Der TO hat wohl die Spannung an der LED gemessen, die R13 als Vorwiderstand hat. Ohne LED misst man vermutlich 3,3V.
Jetzt könnte man sich natürlich gezielt eine Schaltung ausdenken, die nur noch eine zusätzliche rote LED ansteuert. Platz genug ist ja auf der Frontplatte:
Unter der Annahme, dass die bestehende grüne LED wie gezeichnet
angesteuert wird (ich habe das so vom Foto der Platine abgelesen), würde
ich die zusätzliche rote LED mit Hilfe eines Transistors wie gezeigt
ansteuern.
Zur Funktion: Wenn die grüne LED leuchtet, liegen an ihr ungefähr 2 Volt
an. Damit wird der Transistor angesteuert, so dass er ein schaltet. Der
Transistor nimmt der roten LED ihren Versorgungsstrom weg (er überbrückt
sie) so dass diese aus geht.
Der
Transistor nimmt der roten LED ihren Versorgungsstrom weg
Das sieht zunächst sehr gut und einfach aus, bedeutet aber, dass ständig doppelt soviel Strom fließen muss. Ich würde da eine andere Schaltung bevorzugen, die auch mit nur einem Transistor funktioniert und trotzdem nur den halben Strom braucht.
Ich mal die mal nach der Mittagspause auf ein Stück Papier drauf.
Ja, aber ich will eine noch andere Schaltung aufmalen, die das Leuchten der jetzigen grünen LED nicht vergeudet, sondern als echte optische Anzeige fürs Auge mitnutzt.
Die is bei mir irgendwie untergegangen, ich habs jetzt mal kurz simuliert und die Spannungen an der LED sind ziemlich schwach.
Und nochmals die Frage ob der inaktive Zustand angezeigt werden muss?
Soll aus dem Grund angezeigt werden, da in das Gerät auch eine AUX funktionalität hat. Ich kann mit nem Schalter zwischen BT und AUX wechseln und hätte auch gerne den AUX Zustand angezeigt.
Mit der angeschlossenen LED habe ich vor dem Widerstand 3,3 und danach 1,9V gemessen
Jetzt könnte man sich natürlich gezielt eine Schaltung ausdenken, die
nur noch eine zusätzliche rote LED ansteuert. Platz genug ist ja auf der
Frontplatte:
Lotte schrieb:
Platz an der Frontplatte gibts reichlich.
Das bedeutet dann aber, dass mehr Drähte verlegt werden müssen und noch
eine Bohrung mit der Bohrmaschine gebohrt werden muss!
Frontplatte existiert Momentan nur im CAD, ich lasse bohren :) aber dennoch soll wegen der Ästhetik nur eine LED benutzt werden.
Ich hab mir jetzt mal die Datenblätter der LEDs angesehen und da sieht es für mich so aus, dass da unter 1,9V nicht viel Lichtleistung bei rumkommt.
Jetzt hab ich bei den Schaltungen die Vorwiderstände kleiner gemacht aber komme da nicht auf die 1,9V.
Bauteile sind noch nicht bestellt, daher kann ich mir leider nicht live angucken ob die Lichtausbeute für mich in Ordnung ist oder nicht.
Die is bei mir irgendwie untergegangen, ich habs jetzt mal kurz
simuliert und die Spannungen an der LED sind ziemlich schwach.
Du siehst doch an dem von Dir verlinkten linken Diagramm dass sich die Spannung an der LED kaum verändert, der Strom aber schon. Und der Strom ist für die Helligkeit entscheidend.
Die Schaltung von Enrico funktioniert schon einwandfrei, die LEDs leuchten auch hell genug. Ein konkreter Aufbau wäre besser als irgendwelche Simulationen.
Und nochmals die Frage ob der inaktive Zustand angezeigt werden muss?
Soll aus dem Grund angezeigt werden, da in das Gerät auch eine AUX
funktionalität hat. Ich kann mit nem Schalter zwischen BT und AUX
wechseln und hätte auch gerne den AUX Zustand angezeigt.
Mit der angeschlossenen LED habe ich vor dem Widerstand 3,3 und danach
1,9V gemessen
Ja, und wenn Du die LED entfernst misst Du auch am Ausgang 3,3V.
Ich hab mir jetzt mal die Datenblätter der LEDs angesehen und da sieht
es für mich so aus, dass da unter 1,9V nicht viel Lichtleistung bei
rumkommt.
Jetzt hab ich bei den Schaltungen die Vorwiderstände kleiner gemacht
aber komme da nicht über die 1,9V.
Siehe was ich oben geschrieben habe. Der Strom ist entscheidend, nicht die Spannung. Sieht man auch deutlich auf dem rechten Diagramm. Hier ist die Leuchtstärke in Abhängigkeit vom Strom dargestellt, nicht in Abhängigkeit von der Spannung.
Du siehst doch an dem von Dir verlinkten linken Diagramm dass sich die
Spannung an der LED kaum verändert, der Strom aber schon. Und der Strom
ist für die Helligkeit entscheidend.
Für mich liest sich das anders, deshalb frage ich ja. Ich bin auch ein Fan von probieren aber wie gesagt, Bestellung ist noch nicht raus.
Ja, und wenn Du die LED entfernst misst Du auch am Ausgang 3,3V.
Möglich
Noch ne andere Frage, die mich gerade beschäftigt: Erde vom Stromnetz kommt, die aufs Gehäuse? Oder besser bleiben lassen? Im Originalzustand bekommt die Anlage keine Erde, hat aber einen separaten Anschluss an einer Rückwand. Die Anlage (80er Jahre) läuft mit 34V und ich bekomme öfter mal eine gewischt vom Gehäuse. Ob das jetzt so gehört oder mein HiFi Operateur bei der Überholung etwas geschummelt hat, keine Ahnung.
Du siehst doch an dem von Dir verlinkten linken Diagramm dass sich die
Spannung an der LED kaum verändert, der Strom aber schon. Und der Strom
ist für die Helligkeit entscheidend.
Für mich liest sich das anders, deshalb frage ich ja. Ich bin auch ein
Fan von probieren aber wie gesagt, Bestellung ist noch nicht raus.
Testen ist auch wichtig, aber wie gesagt lieber real als in einer Simulation. Das trifft auf dein „Problem“ ganz besonders zu.
Dann ersetze rot durch blau. Die Schaltung von Enrico habe ich etwas verändert. Es reicht ein LL N-Channel Mosfet und der Vorwiderstand für die LEDs. Ausgang aktiv = grün, inaktiv = blau.
Bei Verwendung eines BJT (BC..) anstatt des Mosfet müsste man testen ob Uce klein genug ist wenn der Transistor schaltet. Ansonsten müsste eine Diode in Reihe zur blauen LED geschaltet werden.
Ja, und wenn Du die LED entfernst misst Du auch am Ausgang 3,3V.
Dann ersetze rot durch blau. Die Schaltung von Enrico habe ich etwas
verändert. Es reicht ein LL N-Channel Mosfet und der Vorwiderstand für
die LEDs. Ausgang aktiv = grün, inaktiv = blau.
Was ist denn, bis auf die Farbe und die schlechtere Verfügbarkeit, der Unterschied für die Schaltung?
Was ist denn, bis auf die Farbe und die schlechtere Verfügbarkeit, der
Unterschied für die Schaltung?
Die höhere Flussspannung der blauen LED (3,5V) sorgt dafür, dass sie beim Leuchten der grünen LED (2,2V) zwangsläufig von selbst aus geht.
Aber dann werden wieder 3 Anschlussdrähte benötigt.
Bei Max seiner Schaltung werden nur 2 Anschlussdrähte, aber dafür 2 Transistoren benötigt. Was mir aber unterm Strich trotzdem persönlich besser gefällt.
Was ist denn, bis auf die Farbe und die schlechtere Verfügbarkeit, der
Unterschied für die Schaltung?
Die höhere Flussspannung der blauen LED (3,5V) sorgt dafür, dass sie
beim Leuchten der grünen LED (2,2V) zwangsläufig von selbst aus geht.
Dazu kommt dass moderne blaue bzw. grüne LEDs schon mit 1mA sehr hell leuchten.
Aber dann werden wieder 3 Anschlussdrähte benötigt.
Bei Max seiner Schaltung werden nur 2 Anschlussdrähte, aber dafür 2
Transistoren benötigt. Was mir aber unterm Strich trotzdem persönlich
besser gefällt.
Hi,
was stört Dich an 3 Anschlussdrähten, findest aber gleichzeitig die aufwendigere Schaltung besser?
was stört Dich an 3 Anschlussdrähten, findest aber gleichzeitig die
aufwendigere Schaltung besser?
Mir ist es auch egal. Soll Lotte entscheiden.
Vielleicht kommen wir weiter, sobald sich Lotte für einen LED Typ entschieden hat (2-polig, 3-polig, RGB, gemeinsame Anode oder Kathode), mit Angabe der mcd-Zahl und der vorhandenen Versorgungsspannung (3,3V oder 5V), für die grobe Bestimmung des Vorwiderstandes und der Ansteuerleistung.
Lotte hat jetzt erstmal nen paar 2beiner mit 14/20mcd bestellt.
Vorwiderstand soll nicht das Thema sein, das bekomme ich schon hin. Im Zweifelsfall solange probieren bis mir die Lichtstärke gefällt. Die generelle Schaltung sollte aber grob stehen. Ich mach das hier mit fliegender verdrahtung auf dem Schreibtisch. Elektronik mäßig bin ich dürftig ausgerüstet, deshalb simuliere ich das lieber bevor ich das 10x hemdsärmlig aufbaue und dabei (wie immer) irgendwas kaputt mache.
3.3V, 5V und 34V gibts zur Auswahl :)
Testen ist auch wichtig, aber wie gesagt lieber real als in einer
Simulation. Das trifft auf dein „Problem“ ganz besonders zu.
Generation Dumbfon kaspert im Internet anstatt einfach mal ein paar Teile zusammenzulöten - das muß wohl heutzutage so. Wenn man nichts da hat und wirklich basteln will, ein Sortiment Transistoren und LEDs liefert Ali für wenige Euro.
Sich auf die Flußspannung der LEDs zu verlassen ist windige Bastelei.
Die angehängten Werte habe ich 2017 an NoName-China-LEDs aufgenommen. Da liegt Grün sehr dicht neben Blau und so würde Deine Version nicht funktionieren.
Für Deine Idee hätte ich noch Grüne mit 1,8V da, wo man zwecks Sichtbarkeit besser den Vorhang am Fenster zu zieht.
Aber was, weiter vorne wurden doch funktionierende Schaltungen gezeigt und ob nun einen oder zwei Transistoren ist für ein Einzelstück vollkommen egal.
Sich auf die Flußspannung der LEDs zu verlassen ist windige Bastelei.
Die angehängten Werte habe ich 2017 an NoName-China-LEDs aufgenommen. Da
liegt Grün sehr dicht neben Blau und so würde Deine Version nicht
funktionieren.
Schade, meine Schaltung ist so genial einfach😀 Den Test muss ich mal mit einigen meiner LEDs machen, nehme aber an dass ich vermutlich wohl zu einem ähnlichen Ergebnis komme.
Allerdings muss ich erst noch (Fake?) IRF4905 testen. Die liegen schon seit Wochen bei mir😫
Meine Schaltung wäre tatsächlich nur sinnvoll wenn es einen harten Übergang geben würde.
Das bei deinem Test grüne LEDs bei 10mA bis fast 2,9V erreichen hätte ich nicht gedacht.
Aber was, weiter vorne wurden doch funktionierende Schaltungen gezeigt
und ob nun einen oder zwei Transistoren ist für ein Einzelstück
vollkommen egal.
Stimmt, ich würde allerdings die Variante von Enrico präferieren, 1 Transistor, 2 Dioden.
Enrico E. schrieb:
Die höhere Flussspannung der blauen LED (3,5V) sorgt dafür, dass sie
beim Leuchten der grünen LED (2,2V) zwangsläufig von selbst aus geht.
Aus welchem Traum stammen diese Flußspannungen?
Bei grün bin ich noch dabei, bei blau hatte ich so 3V im Hinterkopf.
Testen ist auch wichtig, aber wie gesagt lieber real als in einer
Simulation. Das trifft auf dein „Problem“ ganz besonders zu.
Generation Dumbfon kaspert im Internet anstatt einfach mal ein paar
Teile zusammenzulöten..
Zumal Lotte in der Simulation nicht erkennt wie hell die LEDs tatsächlich leuchten. Lotte muss auch noch erkennen dass die Spannung kein Maß dafür ist.
Sich auf die Flußspannung der LEDs zu verlassen ist windige Bastelei.
Die angehängten Werte habe ich 2017 an NoName-China-LEDs aufgenommen. Da
liegt Grün sehr dicht neben Blau und so würde Deine Version nicht
funktionieren.
Schade, meine Schaltung ist so genial einfach😀 Den Test muss ich mal
mit
einigen meiner LEDs machen, nehme aber an dass ich vermutlich wohl zu
einem ähnlichen Ergebnis komme.
Wir wissen nicht, ob andere LEDs oder andere Chargen des selben Typs abweichen. Es bleibt eben dabei, dass man sich auf Flußspannungen nicht verlassen kann.
Allerdings muss ich erst noch (Fake?) IRF4905 testen. Die liegen schon
seit Wochen bei mir😫
Aber nicht hier, das ist ein P-FET.
Meine Schaltung wäre tatsächlich nur sinnvoll wenn es einen harten
Übergang geben würde.
Das bei deinem Test grüne LEDs bei 10mA bis fast 2,9V erreichen hätte
ich nicht gedacht.
Ich auch nicht, bis mich das Forum gedrängelt hat, aktuellere Ware zu beschaffen.
Aber was, weiter vorne wurden doch funktionierende Schaltungen gezeigt
und ob nun einen oder zwei Transistoren ist für ein Einzelstück
vollkommen egal.
Stimmt, ich würde allerdings die Variante von Enrico präferieren, 1
Transistor, 2 Dioden.
Seine letzte mit zwei Transistoren gefällt mir besser.
Enrico E. schrieb:
Die höhere Flussspannung der blauen LED (3,5V) sorgt dafür, dass sie
beim Leuchten der grünen LED (2,2V) zwangsläufig von selbst aus geht.
Aus welchem Traum stammen diese Flußspannungen?
Bei grün bin ich noch dabei, bei blau hatte ich so 3V im Hinterkopf.
Auch da, vielleicht gibt es ja welche, die anders als meine liegen.
Manfred P. schrieb:
Jörg R. schrieb:
Testen ist auch wichtig, aber wie gesagt lieber real als in einer
Simulation. Das trifft auf dein „Problem“ ganz besonders zu.
Generation Dumbfon kaspert im Internet anstatt einfach mal ein paar
Teile zusammenzulöten..
Zumal Lotte in der Simulation nicht erkennt wie hell die LEDs
tatsächlich leuchten. Lotte muss auch noch erkennen dass die Spannung
kein Maß dafür ist.
Ich habe Elektronik gemacht, als es noch keine Simulationen gab, aber professionelle Meßtechnik auf dem Tisch. Alt und stur, wie ich bin, mache ich Testaufbauten und simuliere nichts.
dass man darauf keine zuverlässige Schaltung aufsetzen kann.
Bei nur max. 0,3V Differenz sollte man so eine Schaltung, wenn überhaupt, nur im Einzelfall mit ausgewählten LEDs realisieren, oder mit einer zusätzlichen 1N4148 in Serie zur blauen LED, um dadurch deren Flussspannung künstlich zu erhöhen. Die Schaltung kann jetzt sowieso nicht mehr zum Einsatz kommen.
Wir werden uns ganz sicher nicht prügeln, wenn ich sage, dass man darauf
keine zuverlässige Schaltung aufsetzen kann.
+1
wenn überhaupt, LED ausmessen , Kennlinienschar erstellen bei verschiedensten Temperaturen nur so kann eine Simmulation erstellt werden, aber total überflüssig
Genau! Zwei Transistoren sind schon deswegen erforderlich, weil Lotte
sich jetzt für eine zweipolige DUO-LED entschieden hat.
ausserdem signalisiert das besser rot oder grün und nie LED aus denn bei LED aus weiß man nie LED kaputt oder nur Versorgung für diese LED kaputt.
Bei einer 2-beinigen rot/grün LED je nach Polung muß es immer in einer Farbe leuchten.
"Alte" grüne LEDs mit GaAs/GaP als Halbleiter haben eine Flussspannung von ~2V.
Die neuen "true green" LEDs verwenden stattdessen GaN und brauchen dann mehr Spannung (2,5-3V).
Den Unterschied erkennt man an der Farbe. Die alten liefern ein gelb-grünes Licht. Die neuen haben ein viel kräftigeres "richtiges" Grün.
Früher, in der guten alten Zeit, konnte man sich darauf verlassen:
Diode = 0,7V
Led rot = 1,4V
Led grün = 2,1V
Led blau = gab es noch nicht.
gelb und orange irgendwo zwischen rot und grün.
Damit hatte ich (als Z-Dioden-Ersatz) damals auch Spannungsstablilisierungen aufgebaut.
Lotte hat jetzt Teile bekommen und etwas gebastelt. Mit mäßigem Erfolg. Ein LED leuchtet bei 1,8/1,85V, denke damit kann man arbeiten.
Aber es gibt eine Kleinigkeit, die mich überrascht hat: Der BT Empfänger steuert das LED über GND an, die +3,3V liegen immer an, was das ganze Konzept der Schaltung untergräbt. Oder ist es nur ne Kleinigkeit die ich nicht sehe?
Oder ist es nur ne Kleinigkeit die ich nicht sehe?
Dann musst du nur noch vom geschalteten GND über einen 10k Widerstand die Basis von einem zusätzlichen PNP-Transistor ansteuern (Emitter an +5V) und dann vom Kollektor an R1 ran.
So. Edit: Sorry Basiswiderstand ist doch sinnvoll.
LED u.U. umpolen.
Was ist denn out?
3,3v kommen immer vom Empfänger und nur wenn er auch gnd an den pin neben der led legt, ist die led an. Das möchte ich auch so beibehalten.
Also genaugenommen gibts 3 zustände:
Rot: Aux
Grün: BT
Rot-Grün alternierend(rechteck Signal vom gnd pin): BT „sucht“
Wobei der Pullup R5 an +5V angeschlossen werden sollte, der rote Draht mit dem R13 kann dann komplett entfallen. Das Signal kommt jetzt aus dem schwarzen Draht raus, weil da ein offener Kollektor eines NPN-Transistors hinter sitzt und treibt.
R1 könnte dann sogar wirklich entfallen. GND muss man sich dann aber von woanders herholen!
Das vereinfacht den Aufbau und Lotte braucht sich um den 330R SMD Widerstand auf dem BT-Board nicht mehr zu kümmern. Geschweige denn, auslöten und durch 2k2 ersetzen, entfällt.
Der offene Kollektor reicht aus, um das Signal über zwei völlig verschiedene Versorgungsspannungen zu übertragen. Lediglich die jeweiligen GNDs müssen miteinander verbunden werden!