Ich habe leider zu wenig Ahnung um mir selbst zu helfen (nur Basis Elektronik-verständnis...) und hoffe, hier hat jemand einen Tipp:
Ich habe einen kleinen Elektromotor, mit einer 1,5V AA Batterie betrieben, der hängend ein Deko Objekt drehen soll. Der Motor ist genau dafür gedacht, allerdings dreht er etwas zu schnell: ca 6rpm, ich bräuchte irgendwas zwischen 0,5 und 2 RPM.
Hat jemand einen Vorschlag wie ich die Drehzahl dieses Motors sinnvoll drosseln kann? Getriebe wäre theoretisch auch denkbar, müsste aber irgendwie in Gehäuse sein, eine von mir selbst gebastelte Lösung sieht für unter der Wohnzimmer Decke nicht so toll aus... Außerdem müsste das getriebe für 1kg Zug in achsrichtung geeignet sein, soll ja was dran hängen. Daher wäre mir eine elektronische Drehzahl Reduzierung des Motors glaube ich etwas lieber.
Oder alternativ einen Vorschlag für einen anderen geeigneten Motor? Sollte batteriebetrieben sein, im Gehäuse optisch möglichst unauffällig (hängt bei uns im Wohnzimmer unter der Decke) und geeignet ein ca 1kg schweres Objekt dran zu hängen um es zu drehen.
Freue mich auf eure Tipps,
Danke und viele Grüße
Peter
Versuche mal eine Diode in Reihe zum Motor. z.B 1N4004
Danke! Die Idee hatte ich auch schon, hab aber überhaupt nicht verstanden welchen Diodentyp ich brauchen könnte. 1N4004 ist bestellt, Donnerstag werde ich berichten ob es so funktioniert. VIELEN DANK auf jeden Fall.
Krass wie Leute immer zu Lösungen tendieren, die einfach erscheinen und wenig Arbeit erfordern und sogar die Dümmsten verstehen - und einfach nur falsch sind.
Krass wie Leute immer zu Lösungen tendieren, die einfach erscheinen und
wenig Arbeit erfordern und sogar die Dümmsten verstehen - und einfach
nur falsch sind.
Warte doch erst mal das Ergebnis ab, du Laberkopp.
Genau !
Du weisst es also schon. Wehrst dich nur, weil das Arbeit bedeutet.
Nein, ich wehre mich nicht weil etwas Arbeit bedeutet, sondern habe das bisher nicht versucht weil ich Respekt habe und noch nie in meinem Leben ein getriebe verbaut habe und u.a. nicht weiß
wo ich ein passendes getriebe kaufen kann
wie ich das getriebe richtig mit dem Motor verbinden kann (Motor ist in Gehäuse verbaut, vorne kommt nur die Achse raus mit einer kleinen Bohrung drin an der ein Haken ist)
ob ein "normales" getriebe Zug in achsenrichtung aushält. Ich kann mir vorstellen das es aufgrund dieser ggf "unnormalen" Belastung zu größerer Reibung kommt, die auf Dauer schadet?
Aber vielleicht kannst du mir ja hierzu weiterhelfen?
Ein Getriebemotor ? Der jetzige wird auch einer sein, denn 6rpm macht kein kleiner Motor.
Ja, ein getriebemotor wäre natürlich voll ok. Ich finde nur nichts passendes mit den o.g. Anforderungen.
Hast du einen Vorschlag?
Krass wie Leute immer zu Lösungen tendieren, die einfach erscheinen und
wenig Arbeit erfordern und sogar die Dümmsten verstehen - und einfach
nur falsch sind.
Ich bin nicht sicher ob ich generell zu den dümmsten Menschen gehöre. In diesem Bereich vielleicht schon. Du meinst Diode in Reihe tut nicht, weil der Motor dann zu wenig Spannung hat um anzulaufen? Oder was spricht dagegen?
Zum Anlaufen braucht man lediglich einen Strom der groß genug ist, um das Reib/Haltemoment zu überwinden.
Bei einem Motor ohne Getriebe liegt der bei ganz grob 1/10 vom Nennstrom oder 1/50 vom Blockierstrom. Deshalb reicht auch eine Anlaufspannung in der Größenordnung. Ich hatte mal einen größeren EC-Motor (50cm Durchmesser) der für 400V ausgelegt war. Er lief selbst noch an, als man den Zwischenkreis aus 1.5V Batterien versorgte.
Deshalb glaube ich, dass ein Motor mit 1.5V Nennspannung bei 0.8V (1.5V-0.7V Diode) noch ohne Probleme anläuft, auch wenn noch ein Getriebe nachgeschaltet sein soll.
Deshalb glaube ich, dass ein Motor mit 1.5V Nennspannung bei 0.8V
(1.5V-0.7V Diode) noch ohne Probleme anläuft, auch wenn noch ein
Getriebe nachgeschaltet sein soll.
Nur dumm, dass die Batterie schnell keine 1,5V mehr hat.
Wir alle kennen die Eigenschaften des Motors nicht. Lasst den TO doch erst mal die Diode probieren, dann bekommt er ein Gefühl dafür, wo die Reise hin gehen soll.
Einen ausgefuchsten Motorregler, der aus nur einer Zelle versorgt wird und den der TO nachbauen kann, wird hier wohl niemand auf Lager haben, oder?
Eine Diode zu versuchen ist doch sicher den Versuch Wert, gegenüber der Alternative "Geht nicht, schmeiß es weg".
Zum Anlaufen braucht man lediglich einen Strom der groß genug ist, um
das Reib/Haltemoment zu überwinden.
Bei einem Motor ohne Getriebe liegt der bei ganz grob 1/10 vom Nennstrom
oder 1/50 vom Blockierstrom.
Im Anlaufmoment steht der Motor, daher fliesst genau der Blockierstrom weil es noch keine Gegen-EMK gibt.
Wenn es bei 1.5V für 6upm beispielsweise 100mA sind wegen eines Motorwicklungswiderstandes von 15 Ohm, können bei 0.25V für 1upm nur noch 17mA sein, damit sinkt auch das Drehmoment auf 1/6.
Während das Drehmoment bei 1.5V das Losbrechmoment sicher überschreitet ist das bei 0.25V nicht mehr so sicher. Kugellagermotoren haben ein geringes, Sinterlager höheres, Getriebemotoren müssen viele Lager losbrechen also noch mehr und am schlimmsten sind Pumpen mit ihren Wellendichtungen.
Eine Diode nach einer Batterie ist das dümmste weil dann die Motorspannung während der Batterielebensdauer nicht nur von 1.5 auf 0.9 fällt, sondern von 0.8 auf 0.2 und mit ihr die Drehzahl.
Keine Ahnung warum immer gerade diejenigen antworten, die nicht mal 1 Stunde Elektromaschinenbau wenigstens für die Grundlagen der Grundlagen gehört haben.
Eine Diode nach einer Batterie ist das dümmste weil dann die
Motorspannung während der Batterielebensdauer nicht nur von 1.5 auf 0.9
fällt, sondern von 0.8 auf 0.1 und mit ihr die Drehzahl.
Würdest du einen Widerstand bevorzugen? Wie sieht denn dein Vorschlag aus, den man ohne großen Aufriss versuchen könnte.
Ich würde, statt dem unpassenden Getriebemotor der verbaut ist, einen passenderen Getriebemotor mit höherer Untersetzung bevorzugen, der braucht auch weniger Antriebsleistung und die Batterie lebt länger.
Muss man halt suchen.
Alternative währe höchstens ein step down Spannungsregler auf 0.25V, der verlängert auch die Batterielebensdauer, habe aber Zweifel dass der Motor dann noch anläuft. Komplexere Methoden, wie zeitweise mehr Spannung zum Anlaufen, sind denkbar aber nichts für jemanden der immer hellauf begeistert ist von der am einfachsten erscheinenden Lösung.
Vielen Dank für die angeregte Diskussion. Ich probiere die diode. Falls das nicht funktioniert würde ich den oben empfohlenen Motor kaufen, dazu ne passende Batterie + Halter, Schalter und nen Gehäuse und es damit versuchen. Es sei denn jemand hat noch andere Ideen :)
Bin Donnerstag zurück und werde nen Feedback geben!
Typisch Amazon, ...... 12Euro teurer als bei Conrad.
Na denn :-)
Ich würde mal mit LNG testen, ab welcher Spannung der Motor (unter Last) noch anläuft.
Sicher kann man die Drehzahl etwas reduzieren, aber von 6rpm
auf 2 rpm ist Utopie.
PS:
Mit der Diode kann er ja mal testen, oder mit Glühbirne als PTC.
Bringt jedenfalls Anlaufstrom.
Als Bastler muss man flexibel sein.
Und man lernt etwas.
Ob die Batterie dann komplett leer gesaugt wird, ist ein anders Thema.
Du meinst, einfach mit einem Strom speisen?
Aber der Motor wird viel Anlaufstrom benötigen.
Bei 1,5V sind 1A nicht viel.
So eine D-Zelle hat ja schon mal 18Ah
Du meinst, einfach mit einem Strom speisen?
Aber der Motor wird viel Anlaufstrom benötigen.
Bei 1,5V sind 1A nicht viel.
So eine D-Zelle hat ja schon mal 18Ah
Das "Pimpen" müsste auf jeden Fall einen zusätzlichen Stromtreiber
beinhalten. Vielleicht würde auch eine der PWM-Schaltungen aus den
DSEFAQ passen. Möglicherweise würde ich die dann mit 3V treiben und
die "aktive" Phase entsprechend verkürzen. "PWM" hätte auch den Vor-
teil, das sie bei geringen Drehzahlen besser funktioniert.
Ist es aufwendiger, aber damit kannst du deine Wunschdrehzahl wunderbar einstellen. Ich hab das selber schon genutzt und bin von der Qualitaet der Regelung begeistert!
Nicht gelesen? Der TO ist doch schon bei einem Motor mit 12 V angekommen.
Seine nächste Frage wird die nach eine Batterie sein, womit der Motor länger als 1 h läuft ;-)
habe es heute mit der Diode in Reihe getestet.
Leider der von einigen befürchtete Effekt - Motor läuft nicht mehr an.
Nimm doch nur mal aus Spaß for Fun statt eine 0,7 Volt Siliziumdiode, eine 0,3 Volt Schottkydiode und überbrücke sie mit einem 1000uF Elko für ein höheres Startdrehmoment beim Anlauf.
Aber das verstehende Lesen der Frage und dazu passende Erarbeiten einer
Lösung ist dir wohl zu viel Mühe.
Aye Aye Sir! Ich werde mich sofort am Sonntag nach dem Frühstück im Arbeitszimmer auf den Hosenboden setzen und mich an die Arbeit machen und eine Lösung erarbeiten!