Schaltnetzteil

OP #7774330
Lesenswert?

Hallo, ich bin kein Elektroniker, bastle aber gern mit Strom. Mein heutiges Problem ist ein Schaltnetzteil. Es stammt von einem USB-Ladegerät und funktioniert tadellos. Die Weihnachtszeit steht bevor und ich möchte mit diesem Netzteil ein beleuchtetes Fensterbild betreiben. Für die Beleuchtung habe ich mehrere LED's in Reihe und parallel geschaltet um mit den 5V 2A des Netzteiles auszukommen. Leider liefert das Netzteil aber keinen Strom. Was muß ich der LED-Schaltung noch verpassen, damit das Netzteil "anspringt"? Ich weis das Schaltnetzteile eine Mindestlast brauchen und habe es schon mit Widerständen (Poti bis 22kOhm) probiert. Leider ohne Erfolg. Bitte helft mir, da wie gesagt Weihnachten immer näher kommt.

#7774579
Lesenswert?

Frank O. schrieb:

Für die Beleuchtung habe ich mehrere LED's in Reihe und parallel geschaltet um mit den 5V 2A des Netzteiles auszukommen.

Wenn Du mit den 5V des NT auskommen willst, darfst Du max. 2 rote oder ev. grüne/orange in Reihe schalten, aber 5V reichen nur für eine weiße oder blaue (in Serie). Du mußt also Deine LEDs parallel schalten und optimalerweise jeder davon ihren eigenen Vorwiderstand spendieren. (So in etwa 1k5 - 2k für 1mA Strom durch eine weiße oder blaue LED, für 5mA 1/5 davon usw. bis runter auf 100Ohm für 20mA.)

Mit den 2A Deines NT könntest Du so bis zu 100 parallele LEDs mit je 20mA versorgen.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7774784
Lesenswert?

Frank O. schrieb:

Leider liefert das Netzteil aber keinen Strom.

Aber Spannung liefert es? Dann braucht wohl deine LED-Schaltung mehr als 5V und du bist dort unterwegs, worüber im Beitrag "Vorwärtsstrom LEDs weiss unterhalb der Vorwärtsspannung extrem niedrig?" diskutiert wird.

Frank R. schrieb:

Das 22k-Poti hat 25W, da passiert mit ihm nichts.

Es hat 25W über die gesamte Widerstandsbahn. Du glaubst nicht, wie schnell die Leistung partiell überschritten wird, wenn du knapp vor dem Anschlag rumdrehst.

H. H. schrieb:

Zeig deinen Aufbau.

Und zeig einen Schaltplan mit Typbezeichnungen, wo man sieht, wie die LEDs in Reihe und parallel geschaltet sind.

#7774787
Lesenswert?

Einen Vorwiderstand habe ich bisher nicht vorgesehen. Ich hatte das mal mit meinem Stromversorgungsgerät (Eigenbau) probiert und da konnte ich an 5V DC zwei weise LED in Reihe ausreichend zum Leuchten bringen. Der fiesende Strom betrug 23 mA. Warum dann noch ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung oder braucht den das Schaltnetzteil zum Anspringen? Notfalls könnte ich der ganzen Schaltung doch einen gemeinsamen Vorwiderstand verpassen.

#7774797
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Einen Vorwiderstand habe ich bisher nicht vorgesehen. Ich hatte das mal mit meinem Stromversorgungsgerät (Eigenbau) probiert und da konnte ich an 5V DC zwei weise LED in Reihe ausreichend zum Leuchten bringen. Der fiesende Strom betrug 23 mA. Warum dann noch ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung oder braucht den das Schaltnetzteil zum Anspringen? Notfalls könnte ich der ganzen Schaltung doch einen gemeinsamen Vorwiderstand verpassen.

Der Freitagstroll.

Wenn du wirklich so vehement keine Ahnung haben willst und zwangsweise darauf bestehst dass das so bleibt, mach nur weiter so.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7774804
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Warum dann noch ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung

Du hast die LEDs gekauft und bezahlt, sie gehören dir, du kannst mit ihnen machen, was du willst. Du kannst sie auch direkt an eine konstante Spanung anschalten.

Trotzdem ist das eine schlechte Designpraxis, die Exemplarstreuungen und Temperaturschwankungen völlig aussen vor läst.

#7774868
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Einen Vorwiderstand habe ich bisher nicht vorgesehen. Ich hatte das mal mit meinem Stromversorgungsgerät (Eigenbau) probiert und da konnte ich an 5V DC zwei weise LED in Reihe ausreichend zum Leuchten bringen.

Warum du einen Vorwiderstand brauchst, will ich dir erklären:

Wenn du eine feste Spannung an eine LED anlegst, dann wird der Strom hochlaufen, d.h. bei Erwärmung des Halbleiters sinkt dessen Widerstand und folglich läuft der Strom hoch... wodurch der Halbleiter noch heisser wird und somit nochmehr Strom fliesst....bis Peng.

Ein Vorwiderstand verhindert das.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7774871
Lesenswert?

Schorsch M. schrieb:

bei Erwärmung des Halbleiters sinkt dessen Widerstand

Es ist nicht der Widerstand, der sinkt, sondern die Schwellenspannung einer jeden Diode ist temperaturabhängig und nimmt mit steigender Temperatur ab.

Deshalb steigt der Strom bei gleichbleibender anliegender Spannung an.

Frank R. schrieb:

Trotzdem hat mir bisher keiner die Frage beantwortet, warum das Netzteil nicht anspringt.

Hast du gemessen, ob es eine Spannung ausgibt? Ein jedes USB-Netzteil gibt (im Leerlauf) eine Spannung aus. Es kann dann aber sein, dass es ohne Kommunikation mit dem Device keinen Strom über 100mA zulässt und abschaltet:

Probier also einfach mal die LEDs partiell dazu zu schalten.

#7774878
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Trotzdem hat mir bisher keiner die Frage beantwortet, warum das Netzteil nicht anspringt.

Du hast auch die 2^H3-malige Nachfrage, ob und welche Spannung das Netzteil real nachgemessenerweise im 'Fehlerfall' liefert, nicht beantwortet.

Du glaubst, die ganze Welt richtet sich nach dir.

Irrtum.

Ein Schaltnetzteil das seine Spannung nicht erreichen kann weil Dioden mit ihrer zu niedrigen Flussspannung es daran hindern, schaltet eben wieder ab. Nicht ohne Grund gibt es spezielle 'LED Netzteile'. Wobei bei dir vermutlich 2.5V pro LED einfach nicht zum Leuchten ausreichen.

Frank R. schrieb:

So hatte ich mir das vorgestellt. Einen Vorwiderstand werde ich der ganzen Schaltung noch verpassen

Deine Weigerung, es richtig zu machen, obwohl dir gesagt wurde wie es richtig wäre, zeigt halt dass du nicht lernen wirst.

#7774893
Lesenswert?

Frank O. schrieb:

Problem ist ein Schaltnetzteil. Es stammt von einem USB-Ladegerät und funktioniert tadellos.

Kommen wir doch mal zum Kern:

Solche kleinen Netzteile schalten eigentlich nie ab, d.h. da muss keine Mindestlast dran. Ich habe hier eine große Kiste voller Wandwarzen, SNT, keines davon schaltet ohne Last ab.

Du hast festgestellt, daß es tadellos funktioniert; wie hast du das festgestellt? Mit oder ohne Last?

#7775171
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

So hatte ich mir das vorgestellt.

40 Leds mit je einem Vorwiderstand, nicht anders. Oder 13 x 3 LEDs mit je einem Vorwiderstand und ein 12V-Netzteil verwenden.

Michi S. schrieb:

Mit den 2A Deines NT könntest Du so bis zu 100 parallele LEDs mit je 20mA versorgen.

Niemand betreibt weiße LEDs mit 20mA, wenn die nicht gerade 25 Jahre alt sind. Für meine erste weiße LED habe ich 2001 9,95 DM bezahlt!

Wenn er nicht die Straße beleuchten will, ist 1mA realistisch.

Michael B. schrieb:

Ein Schaltnetzteil das seine Spannung nicht erreichen kann weil Dioden mit ihrer zu niedrigen Flussspannung es daran hindern, schaltet eben wieder ab. Nicht ohne Grund gibt es spezielle 'LED Netzteile'.

Ein oder sein USB-Netzteil liefert 5 Volt auch ohne Last und schaltet ab, wenn zuviel Strom gezogen wird. Ein spezielles LED-Netzteil braucht er für seine Deko nicht. LED-Netzteile machen Sinn bei langen Ketten, wo sie als Konstantstromquelle ausgelegt sind. Diese haben meist einen Spannungsbereich, außerhalb dessen sie wegschalten.

Harald W. schrieb:

Das 22k-Poti hat 25W, da passiert mit ihm nichts.

Nun, ich errechne 33mA zulässiger Strom.

Die 25 Watt würde es an 740 Volt erreichen und ja, auch ich habe 33mA errechnet. Ob das Poti wirklich 25 Watt kann? Lothar erwähnte es:

Lothar M. schrieb:

Es hat 25W über die gesamte Widerstandsbahn. Du glaubst nicht, wie schnell die Leistung partiell überschritten wird, wenn du knapp vor dem Anschlag rumdrehst.

Zu den (angebl.) 25 Watt fehlt der zulässige Maximalstrom. Wir hatten in der Firma etliche große Drahtpotis, die ständig irgendein Trottel zerlegt hat. Die standen im Regal neben den Multimetern, wo stets die Sicherung vom Strombereich durch war.

Michael B. schrieb:

Freitagstroll

Der Verdacht liegt nahe. Aber vielleicht auch nur Beratungsresistent.

Angehängte Dateien:
#7775519
Lesenswert?

so, nun habt ihr euch alle ausgelassen. manch einer stellt mich auch für bl... hin. ist mir auch egal. ich habe jetzt mal wie vorgeschlagen es mit glühbirnen unterschiedlicher spannungen und leistung probiert, kein erfolg. am ladegerät, zu dem ein baugleiches netzteil gehört, funktioniert das netzteil tadellos. drei led parallel und je mit 80 ohm vorwiderstnd, erfolg auch null. die led's haben laut hersteller eine betriebsspannung von 2,8...3,6 volt bei 20...30 ma. ich hab die faxen dicke und suche mir einen entsprechenden kondensator und betreibe das ganze an 230 volt netzspannung. ist ja nicht verboten.

Persönliche Seite #7775532
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

manch einer stellt mich auch für bl... hin.

Nun ja... zuerst registrierst Du dich mit Account #1[*] um diesen Thread zu starten... am nächsten Tag registrierst Du dich mit Account #2[**] um Rückfragen zu beantworten....

[*] https://www.mikrocontroller.net/user/show/frank_o601

1
   Benutzername     frank_o601
2
   Vorname          Frank
3
   Nachname         Otto
4
   Firma
5
   Angemeldet seit  14.11.2024 16:47
6
   Beiträge         1

[**] https://www.mikrocontroller.net/user/show/frank_o0601

1
   Benutzername      frank_o0601
2
   Vorname           Frank
3
   Nachname          Rausendorf
4
   Firma
5
   Angemeldet seit   15.11.2024 13:17
6
   Beiträge          4
Gast #7775817
Lesenswert?

Magnus M. schrieb:

am nächsten Tag registrierst Du dich mit Account #2[**] um Rückfragen zu beantworten....

Sicher hat er mit Absicht einen sehr ähnlichen Benutzernamen gewählt, damit man ihn darin wieder erkennt. Ich vermute, dass er bei seinem ersten Account eine Wegwerf-Emailadresse verwendet hat und das Passwort vergessen hat.

Gast #7775819
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

die LEDs haben laut Hersteller eine Betriebsspannung von 2,8...3,6 Volt bei 20...30 mA

Zwei in Reihe haben demnach 5,6...7,2 Volt und können daher nicht an einem 5 Volt Netzteil betrieben werden. Hast du meinen Aufsatz zum Thema LED gelesen (http://stefanfrings.de/LED/)?

Die Stromangabe ist stets als "maximal zulässiger" Wert zu verstehen. Dazu brauchen sie viel frei zirkulierende Luft drumherum. In einem geschlossenen Gehäuse oder auf einem dicht bepackten Streifen (beleuchtetes Fensterbild) vertragen sie nicht so viel Strom.

ich habe jetzt mal wie vorgeschlagen es mit Glühbirnen unterschiedlicher Spannungen und Leistung probiert, kein Erfolg.

Offenbar funktioniert das Netzteil ganz anders als erwartet. Zeige mal ein Foto von dem Teil und eins von dessen Beschriftung. Vielleicht können wir dir dann weiter helfen. Oder kannst du auf ein anderes Netzteil ausweichen?

drei LED parallel und je mit 80 Ohm Vorwiderstand

So?:

1
                       LED mit
2
                80Ω    3.8...3,6V
3

4
          +-----[===]---|>|-----+
5
          |                     |
6
+ 5V o----+-----[===]---|>|-----+----o GND
7
          |                     |
8
          +-----[===]---|>|-----+

Bei dieser Schaltung ist mit folgender Stromstärke (pro LED) zu rechnen:

minimal: (5V - 3,6V) / 80 Ω = 17,5 mA maximal: (5V - 2,8V) / 80 Ω = 27,5 mA

Ich würde eher 100 oder 120 Ohm empfehlen, um nicht so knapp an die obere Leistungsgrenze zu kommen.

ich hab die faxen dicke und suche mir einen entsprechenden Kondensator und betreibe das Ganze an 230 Volt Netzspannung.

Du meinst wohl ein Kondensatornetzteil. Das ist mangels Isolation gefährlich und in der Leistungsklasse teurer, als ein normales Netzteil. Kaufe doch einfach irgendwo ein einfaches* USB Netzteil und hänge da deine LEDs wie geplant dran. Wenn du die Schaltung wie hier gezeigt aufbaust, dann wird sie auch ganz sicher funktionieren.

*) für Smartphones, maximal 2A 10 Watt, ohne Power-Delivery (PD) Funktion

Alternativ kannst du auch eine Powerbank verwenden, dann brauchst du keine Steckdose.

#7775865
Lesenswert?

Ich habe mal Fotos meines SNT gemacht. Mal sehen was Ihr dazu sagt. Das mit einem Kondensator als Vorwiderstand habe ich bereits bei mehreren LED's gemacht. Teilweise bei Statusanzeigen elektrischer Geräte und auch bei Beleuchtunng mit mehreren LED's. Funktioniert übrigen tadellos, man muß nur auf entsprechende Isolation achten.

Angehängte Dateien:
#7776006
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Ich habe mal Fotos meines SNT gemacht.

GEMESSEN hast du offenbar immer noch nicht.

Was soll das ?

Rein rechtlich könnte man darauf hinweisen, dass dein Netzteil nicht für Beleuchtungszwecke bestimmt ist, die LED Versorgung also kein bestimmungsgemässer Gebrauch ist und daher kein Genöle angebracht ist wenn es in der Verwendung nicht funktioniert.

Es wird aber funktionieren

Martin R. schrieb:

Wenn ich mir den Schaltplan so anschaue... die Kathoden auf Plus gelegt?

wenn man es richtig anschliesst (wobei der Schaltplan stimmt, aber wer weiss wie der Aufbau erfolgt).

#7776164
Lesenswert?

Frank R. schrieb:

Das mit einem Kondensator als Vorwiderstand habe ich bereits bei mehreren LED's gemacht. Teilweise bei Statusanzeigen elektrischer Geräte und auch bei Beleuchtunng mit mehreren LED's. Funktioniert übrigen tadellos, man muß nur auf entsprechende Isolation achten.

Ja, dazu sollte man wissen, das das Kunststoffgehäuse einer LED keine aureichende Isolierung degen 230VAC bietet. Man braucht also eine zusätzliche Isolationsschicht.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren