Überspannungsschutz

OP #7779467
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Hallo Vor einiger zeit habe ich hier eine Schaltung zum Überspannungsschutz für Netzteile gesehen. Diese Schaltung war komfortabeler als die Brachial-Methode mit Tyristor und einer Z-Diode. Letztlich war die Wirkung dieselbe, nämlich bei Übespannung Kurzschluss nit Thyristor am Haupt-Gleichrichter.

#7781347
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Lu schrieb:

Crowbar ist die Lösung mit der Brechstange.

Ja und? Die greift nur, wenn die speisende Regelung eh schon gestorben ist. Das angeschlossene Gerät wird geschützt, alles andere ist egal.

Manchmal stirbt der zu kleine Thyristor.

Dann ist sie falsch dimensioniert.

Ich finde im Netz leider keine Schaltung vom alten R&S NGM35, da gab es als Option eine einstellbare Crowbar gegen Fehlbedienung.

#7781362
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hier mal ein komplettes lineares Netzteil, mit dem genannten harten Durchschalten gegen Masse bei Überspannung allerdings am Ausgang. https://www.stufinnis.co.uk/hampsu.html

und diese Schaltung Unterbricht bei einer Überspannung(Schwelle mit dem Spannungsteiler links einstellbar) die Last R4 https://www.multisim.com/api/v1/image/3121253/lv4bnbd9u35fag8twnjkmy-pngthumbnailcircuit/TL431%20Overvoltage%20Protection.png

Ansonsten suche mal nach "smart diode controller" ist ein kompletter IC welcher dir mit einem Mosfet im Überspannungsfall unterbricht. z.B. https://www.farnell.com/datasheets/3770263.pdf

#7781408
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Ron-Hardy G. schrieb:

Manfred P. schrieb:

R&S NGM35

meinst du die? https://www.radiomuseum.org/r/rohde_stromversorgungsgeraet_dc_power_supply_ngm_serie.html

Ja, ich bin nicht auf die Idee gekommen, dort zu gucken! Das ist Uralttechnik mit einfachen Bauelementen, an der man sich auch heute noch gut orientieren kann.

In der Firma stehen noch immer welche auf dem Tisch, mal ein 10-Gang-Poti oder Elkos ersetzt, mehr passiert an den Dingern nicht, 50 Jahre alt.

Lu schrieb:

Tückisch ist ja, dass es schlechte Netzteile gibt, die beim Einschalten oder Abschalten eine böse Spannungsspitze abgeben. Dann springt die Crowbar an und zerlegt die Sicherung oder den zu schwächlichen Thyristor.

Weder noch, dann springt die Strombegrenzung an. Aber generell schaltet man nicht das Netz ein oder aus, wenn eine Last angeschlossen ist. Und nochmal für Dich: Bei passender Dimensionierung hat der Thyristor kein Problem.

#7781443
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Moin, mit 'nem Crowbar schützt man vor allem Überspannungsempfindliche Schaltungen, z.B. die ganze Digitaltechnik. War "früher" eine beliebte Falle: An den Federleisten in den 19" Racks lag oft 5 V (TTL)direkt neben ±15 V für Analogtechnik. Kam man beim Messen mit den gespreizten Krallen eines KLEPS zufällig von +15 V an den +5 V Pfosten, dann war das der Tod der gesamten TTL-Technik. Ja, was haben wir gelacht.....

#7781500
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Lothar M. schrieb:

Meine Erfahrung: die meisten Schaltungen sterben nicht an einer defekten Regelung, sondern wegen den beschriebenen Kurzschlüssen oder weil einfach die Ausgangsspannung des NT zu hoch eingestellt ist.

Zu ergänzen wären noch fehlende Masseverbindungen für wunderliche Stromwege und Überlastung von Längstransistoren. Deswegen der Spruch: Das meiste wird schon bei der Konstruktion versaut.

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