ich möchte verbaute Kondensatoren entladen und will diese zunächst bestimmen (sofern ohne die berühren zu müssen).
Die angefügten Bilder (X.zip) haben ein Bild mit meiner bisherigen Ausarbeitung (X.png), Kennzahlen des Transformators (ein Subwoofer mittels flachen Stecker (250V~ 2,5A) angebunden (2 so 8 CM Lautsprecher und 1 so 10 CM Bass)), 3 Bilder beschrifteter Kondensatoren und einmal ohne (zur besseren Sichtbarkeit).
In der Ausarbeitung habe Ich 1 Fragezeichen gesetzt, wo ich mich nicht auskenne.
In den nächsten Tagen erstelle ich einen anderen Thread, um zu lernen wie das Entladen dann (mit Formel, Widerstände, sinnvolle Reihenfolge usw.) geht.
Du kannst die nicht sinnvoll IN der Schaltung messen, du müsstest zumindest 1 Anschluss ablöten.
Dann kannst du, weil das Messgerät sagt "entladen vor dem messen", jeden einzeln kurzschließen vor dem Messvorgang um ihn zu entladen. Die werden sowieso leer sein, weil zu lange ohne Stromversorgung in der Schaltung.
Mir geht's nicht ums Messen, mir geht's darum welche Kondensatoren welche Design Kapazität haben, damit ich passende Widerstände zum Entladen wählen kann (den kontaktierten Widerstand, nach den benötigten Sekunden, dann einfach anlöten, damit die Kondensatoren nicht gegenseitig laden).
Können andere die Bautypen auch so bestätigen, also Polyesterfolie etc.?
Dann kannst du, weil das Messgerät sagt "entladen vor dem messen", jeden
einzeln kurzschließen vor dem Messvorgang um ihn zu entladen.
Laberkopp - kurzschließen ist keine Methode, mit der man einen Kondensator entladen möchte. Zur Schonung ist es immer eine gute Idee, ihn über einen Widerstand zu entladen, so dass sich der Entladevorgang über einige zehn bis hundert Millisekunden hin zieht.
Richtig, die Spannung habe ich mal außen vor gelassen.
Ab wann würde man Kondensatoren entladen (Kapazität oder Spannung, bzw. diesen glaube Ladungsindex, oder wie das heißt)?
Wenn bspw. die Keramikkondensatoren so 100 V abkönnen, aber die Platine mit so 2x12 V eh arbeitet, kommen die bspw. Keramikkondensatoren dennoch höher bis zu deren Design maximalen Spannung?
Nun ich habe keinerlei Ahnung bzgl. des Fachbereichs.
Ich kenne nur so Keramikkondensatoren wo auch mal 100 V draufsteht (beiseiten der ebenfalls auf der anderen Seite aufgedruckten Kapazität).
Also wenn ich verschiedenste Kondensatorentypen die bspw. bis 1000 V bspw. abkönnen, mittels 12 V lade, komme ich dann über die 12 V hinaus oder nicht?
Also dass ein 1000 V Kondensator, egal welcher Bautyp, mittels 12 V
geladen, niemals diese 12 V überschreitet.
Johannes, überlege mal logisch:
Woher soll denn dein Kondensator in einer 12V Schaltung eine höhere Spannung her bekommen, ausser aus der Schaltung selbst?
Und angenommen, du würdest deinen Kondensator entnehmen, und z.B. durch z.B. ein externes Netzteil auf 1000 Volt aufladen: Was würde wohl mit dem Rest der Schaltung passieren, wenn der geladene Kondensator wieder der Schaltung zugefügt wird, diese jedoch nur für 12V ausgelegt ist, aber plötzlich 1000V "sieht"? Richtig, die Schaltung würde sich mit Schall und Rauch verabschieden.
Du kannst natürlich in einer Schaltung (welche mit 12V betrieben wird) durchaus auch Kondensatoren verbauen, welche für eine Spannungsfestigkeit bis 1000 V geeignet sind. Macht aber keiner, denn ein Kondensator gleicher Kapazität, aber nur für z.B. 25V ausgelegt, ist mechanisch deutlich kleiner.
Ich vermute, du hast irgendein anderes Verständnisproblem, kannst es aber nicht richtig ausdrücken. Also: Woher kommt deine Annahme, das der Kondensator mit magischen Kräften höher aufgeladen wird als das was die Schaltung ihm bietet?
Wenn man mittels 12 V einen bspw. 1000 V Keramikkondensator bis zu 12 V lädt, aber den dennoch tagelang angeschlossen lässt, geht der nicht über 12 V hinaus, oder wie?
Ich kenne mich nun mal nicht aus, bzw. kenne bspw. kleine Keramikkondensatoren, wo 1000 V draufsteht.
Bspw. Akkus, 1,2 V, da gehe ich von den 1,2 V aus. Aber man kann die nicht bspw. mit 1 V auf 1,2 V, auch über Tage laden, bringen, oder?
Bei Elkos generell kenne ich, dass für höhere Spannung mitunter ein deutlich mechanisch größeres Bautleil notwendig wird, aber bei so Keramikkondensatoren nicht wesentlich zumindest.
Der Transformator, bei meiner Schaltung, soll ja 2x12 V hergeben, über eine Steckdose.
Wenn man den Transformator, bzw. den Subwoofer, an eine Steckdose anschließt, kann man dann nicht eine kurzzeitige Überspannung, bspw. in bspw. >24 V an einen Kondensator, wie den Keramikkondensatoren, anliegen lassen?
kann man dann nicht eine kurzzeitige Überspannung, bspw. in
bspw. >24 V an einen Kondensator, wie den Keramikkondensatoren, anliegen
lassen?
WARUM möchtest du das?
Übrigens: Das physikalische und schaltungstechnische Grundprinzip ist bei allen Kondensatoren idetisch. Egal es sich um einen Elektrolyt-K, einen Keramik-K oder einen Tantal-K handelt.
Es ist bsp. auch egal, ob du Wasser aus einem Glas, einer Keramik-Tasse oder aus einem Kunststoffbecher trinkst. Die Behälter-Technologie hat da auch keine Bedeutung.
Wenn man mittels 12 V einen bspw. 1000 V Keramikkondensator bis zu 12 V
lädt, aber den dennoch tagelang angeschlossen lässt, geht der nicht über
12 V hinaus, oder wie?
Wenn du in einen 10 Liter Eimer 2 Liter Wasser einfüllst, sind in dem Eimer nach drei Tagen auch nicht plötzlich 10 Liter drin.
Also wenn ich verschiedenste Kondensatorentypen die bspw. bis 1000 V
bspw. abkönnen, mittels 12 V lade, komme ich dann über die 12 V hinaus
oder nicht?
ich habe verschiedene Eimer, von 5L bis 20L wenn ich den 20L Eimer mit 5L fülle, komme ich über die 5L?
Hm (beiseiten Meiner ausstehenden Fragen vom vorletzten Post), kann man nicht 2 Kondensatoren zusammenschalten um für einen 3. Kondensator dann eine doch doppelte Spannung zu erzielen, was aber eigentlich nicht vom Transformator vorgegeben wird?
ich kenne zwar die Vorschriften nicht aus dem ff, aber ich würde sagen, man sollte einen Entladewiderstand parallel zum Kondensator setzen, damit man keinen tödlichen Schlag bekommen kann. Das richtet sich nach der Stromstärke, die einen Herzstillstand auslösen kann. Und der Kondensator sollte in einer halben Sekunde keine gefähliche Spannnug mehr enthalten. Also ist die Größe der Kapazität C in Farad dafür entscheidend. Die Kapazität "C" in Farad wird durch die Ladung (Coulomb) (Amperesekunde) geteilt durch Spanung U (Volt).
ich hatte es eigentlich so verstaden, daß die die aufgedruckte Kapazität zb 2mF bei 1Volt ist, wenn aber der Kondensator auf 18V geladen wird, wird also die 2mF 18-mal in den Kondensator gedrückt, Endkapazität also 36mF bei 18V.
Oder muß ich mir jetzt denken, auf dem Kondensator steht 2000µF zulässige Spannung 63V, ich muss die 2000µF erst durch 63V teilen, um diesen Wert mal 12 zu nehmen um die Endkapazitätswert bei 12V zu kennen ?
Wenn der Kondensator gewickelte Folie besitzt, kann die Eigeninduktivität die Spannung etwas beeinflussen, keine Ahnung, ob das von Bedeutung ist.
ich hatte es eigentlich so verstaden, daß die die aufgedruckte Kapazität
zb 2mF bei 1Volt ist, wenn aber der Kondensator auf 18V geladen wird,
wird also die 2mF 18-mal in den Kondensator gedrückt, Endkapazität also
36mF bei 18V.
Oder muß ich mir jetzt denken, auf dem Kondensator steht 2000µF
zulässige Spannung 63V, ich muss die 2000µF erst durch 63V teilen, um
diesen Wert mal 12 zu nehmen um die Endkapazitätswert bei 12V zu kennen
?
Phantasierst Du Dir hier gerade was zurecht? Ist zumindest mir unklar, was Du damit sagen willst.
Hm (beiseiten Meiner ausstehenden Fragen vom vorletzten Post), kann man
nicht 2 Kondensatoren zusammenschalten um für einen 3. Kondensator dann
eine doch doppelte Spannung zu erzielen, was aber eigentlich nicht vom
Transformator vorgegeben wird?
Ich verstehe zwar nicht, was hier Deine Gedankengänge sind, aber irgendwie klingt das nach Ladungspumpe ...
Ich vermute es ist gemeint als wenn man bspw. einen 3300 µF 25V Kondensator, wie die 2 mechanisch größten auf meiner Platine, mit bspw. 24V lädt, aber das von mir aus auch tagelang, es dennoch bei 3300µF ankommt, obwohl die Spannungsfestigkeit nicht ausgereizt wird.
Ist hier nicht Thema.
Wenn jemand noch die möglichen Kapazitätsbereiche der verdeckten Kondensatoren, also sowas wie: »Dieser kleine Keramikkondensator kann von so 0,1 pF bis 100 nF haben« (absolut beispielhaft jetzt), wäre mir geholfen (und das Thema befolgt) Beitrag "Re: Kondensatoren bestimmen (entladen beabsichtigt)"
@ Jens, du hast wohl keine Ahnnung von der Materie ?
Keramikkondensatoren sind meist recht kleine Kapazitäten pico,nano,µ, als multi layer ceramic condensator MLCC kann bislang eine Kapazität von ca 50µF erreicht werden.
ich möchte verbaute Kondensatoren entladen und will diese zunächst
bestimmen (sofern ohne die berühren zu müssen).
Kannst Du zaubern?
Kondensatoren werden beim entladen gemessen, das ist OK.
Warum machst Du da so ein scheiß Zip rein.
Das geht einfacher, und ist weniger anstrengend.
Nimm es nicht zu ernst.
Es steht noch die Frage nach dem Warum im Raum. Diese Kondensatoren sind in der Schaltung nicht wie Batterien zu betrachten, die Tagelang noch unter Spannung stehen oder sich irgendwie ihre Ladung Speichern. Einige Sekunden, allerspätestens jedoch 5-10 minuten nach abschalten hat die Schaltung alles restlos entladen. Ich lese aus deiner Frage eine gewisse furcht vor der restladung in den Kondensatoren. Das zusätzliche entladen über einen Widerstand ist nur bei hohen Energien wie in Mikrowellenöfen oder Solar/Motor/Netzteil-Invertern vor arbeiten oder der Kapazitätsmessung pflicht.
Wenn das Gerät kurz vor der Kapazitätsmessung eingeschaltet war, kann man dennoch sicherheitshalber einmal jeden Kondensator kurzschließen (berechnung spezieller widerstandswerte unnötig). Mit einem GUTEN Multimeter kann man das ohne probleme im Widerstands-bereich machen. https://www.youtube.com/watch?v=pXZtk68B3zY
Also: was ist der Zweck deines Wunschs nach entladung? Schaltungsdesign? Arbeitssicherheit? Messgenauigkeit?
Die prinzipielle Frage wäre, ab wann sind Kondensatoren nicht mehr gefahrlos kurzzuschließen?
Also Kondensator mit hoher Spannung (ist bereits in der Art abgehandelt) mit geringer Kapazität und ein Kondensator mit niedriger Spannung (ist 24 V im Allgemeinen maximal).
Eigentlich ist die Frage genau andersrum (die noch offen ist), welche maximale Kapazität haben unbekannte abgebildete Kondensatoren bauartbedingt?
Welchen Design Kapazitätsbereich kann C7 aufweisen?
Wir kennen nicht dein Verstärker-Modell, und abgesehen von ein paar Markanten teilen wie Siebelkos, ggf ein-und ausgangskondensatoren, kann man aus der Ferne beim besten Willen den Wert nicht ohne Kristallkugel ermitteln.
Wenn keine Beschriftung, dann ggf auslöten und messen. Kapazitätsmessung in der schaltung geht zu 70% schief, die Messung wird duch die Schaltung verfäscht. Man kann sich also definitiv nicht darauf verlassen.
Ich fürchte das läuft hier auf eine Prophylaktische Kondensatorkur hinaus, während der Defekt woanders liegt. Holzweg.
Also kann C7 3300 µF bspw. haben (ich frage jetzt extra dumm, damit es auch endlich jeder versteht)?
Und nein, wie sich dem Thread bereits am Anfang entnehmen lässt, geht's nicht darum defekte Kondensatoren ausfindig zu machen, geschweige diese zu messen.
Du bist Bittsteller, niemand hier schuldet dir eine Begründung, und auch nicht irgend etwas anderes. Undankbare Menschen bekommen am besten gar nichts.
Also ist die Größe der Kapazität C in Farad dafür entscheidend.
Nein.
Die Grenzwerte sind:
"Kondensatoren mit mehr als 1Ws Ladung müssen mit einem Parallelwiderstand versehen sein der sie in weniger als 1 Minute entlädt (auf unter 60V sagte man früher, heute also wohl 48V). Ein Teil ist nicht berührungsgefährlich wenn bei höheren Spannungen als Kleinspannung der Strom durch einen nichtinduktiven 2k Widerstand auf unter 2mA begrenzt ist und wenn ausserdem die Kapazität bis 450V maximal 0.1uF beträgt, Ladungen bis 45uC sind für Spannungen bis zu 15kV erlaubt, gespeicherte Energie von 350mJ darüber. Bei 100kV (Pulversprühpistolen) liegt Personengefährdung bei 50uC 350mJ und 200uA laut DIN EN 61140 (Schutz gegen elektrischen Schlag) bzw. TRBS 2153, so lange 50uC unterschritten werden, also z. B. bei 800VDC ein Kondensator nicht grösser als 56nF, darf so etwas berührbar sein"
Du musst dir nicht zusammenphantasiert aus dem Finger saugen steht schon in
ab wann sind Kondensatoren nicht mehr gefahrlos kurzzuschließen?
Es kommt halt auf die Ladungsmenge an, welche im Kondensator gespeichert ist. Sie bemisst sich in Joule = Ws = WattSekunden.
Bei einem echten Kurzschluss (also theoretische 0 Ohm) wird es gegebenenfalls mehr oder weniger stark funkeln. Du kannst bei den kleinen Dingern aber ohne Sorgen einen 100 Ohm Widerstand zur Entladung nehmen.
Aber deine Schaltung wird schon von sich aus dafür sorgen, dass sich die Kondensatoren entladen und nach ca. 10 Minuten keine Ladung mehr drin ist
Wenn man mittels 12 V einen bspw. 1000 V Keramikkondensator bis zu 12 V
lädt, aber den dennoch tagelang angeschlossen lässt, geht der nicht über
12 V hinaus, oder wie?
Das macht er auch dann nicht, wenn man während dieser Tage die Kondensatorplatten auseinander zieht.
Auch die Kondensatoren, die ich seit Jahren in Kisten lagernd liegen habe, laden sich nicht spontan auf.
kann man
nicht 2 Kondensatoren zusammenschalten um für einen 3. Kondensator dann
eine doch doppelte Spannung zu erzielen, was aber eigentlich nicht vom
Transformator vorgegeben wird?
Eine höhere Ausgangsspannung ergibt sich nur dann, wenn man mehrere Kondensatoren erst auflädt und danach sie in Reihe schaltet. Es müßten also Schalter sich in der Schaltung befinden, die sinnvoll bedient werden. Einen Kondensator kann man sich auch wie einen Akku vorstellen.
Und bei so viel Fachfremdheit kommt wieder der Warnhinweis, daß Netzspannung lebensgefährlich sein kann, daß man schlimmstenfalls eine Klarsicht-Schutzbrille aufzieht, bevor man den Netzstecker einsteckt und daß man tunlichst die Netzspannungsseite des Trafos wenigstens halbwegs berührungssicher verdeckt, isoliert, zuschraubt mittels Deckel, passenden Klemmen, wie auch immer. Normalerweise hat man auf der Netzspannungsseite noch eine kleine Schmelzsicherung.
Auf der Sekundärseite mit den 2 x 12 V ist außer elektrischen Defekten eher nichts gefährliches zu erwarten, sofern die Netztrennung gewährleistet ist. Im blödesten Fall verbrennt man sich irgendwo die Finger.
Die Verhaltensweisen des TE erinnern mich sehr stark an einen damaligen Kommilitonen, der während des Studiums eine schwere Hirnhautentzündung erlitt und dadurch geistig behindert wurde. Er war äußerst interessiert an allen möglichen Themen, aber sein Lernvermögen war komplett ausgeschaltet. Dadurch rannte er jahrelang in den Instituten herum und nervte wirklich jeden mit unglaublich vielen Fragen auf einem ähnlichen Niveau wie die des TE.
Moin,
mal schüchtern gefragt:
Ist dieser Herr Johannes Paul H. (Firma: Fachhochschule Südwestfalen) (johannespaulhoffmann)
etwa Student dieser Anstalt?
Danke für den Aufschreib sowie Literaturhinweis. Aber ich habe es mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern meines Wissens so im Forum aufgelesen zu haben, vielleicht falsch, evtuell bezüglich des Weidezaun-tickstroms.
Die aufgedruckte Kapazität ist die Ladungsmenge bei 1 Volt. Man muß diese dann mit der tatsächlich angelegten Spannnung multiplizieren um die Gesamtladung zu kennen. irritierend für mich, daß die Gleichung durch Volt teilt C=Q/U. Aber man muß wohl eher Q=C*U denken.