ich habe das im Betreff genannte Netzteil von Manson. Leider hat es jetzt nach über 10 Jahren scheinbar einen defekt, der mich sehr teuer erwischt hat.
Normalerweise war es so das wenn ich hinten am Netzteil den Netzschalter betätigt habe, die Spannung vorne an den Ausgängen 0V war. Erst wenn ich auf Output gedrückt habe wurde an den Ausgängen die von mir eingestellte Spannung ausgegeben.
Jetzt ist es so, das wenn ich den Netzschalter hinten betätige (nicht output), die Ausgänge schlagartig 36V bekommen für ca. 5 Sekunden und dann fällt die Voltzahl langsam ab auf 0V.
Die Elkos vorne habe ich schon erneuert aber leider ohne Erfolg. Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben wo ich suchen könnte?
Diese Antwort wird Dir nicht gefallen.
Mit einem Manson Netzteil hatte ich vor Jahren dasselbe Problem,
die Überspannungsspitze beim Einschalten grillte die angeschlossene Prozessorplatine.
Habe darauf hin ziemlich intensiv in dem Teil herum geforscht und bin zu dem Schluss gekommen dass das Kernschrott ist.
Reparatur lohnt nicht.
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Mit einem Manson Netzteil hatte ich vor Jahren dasselbe Problem,
die Überspannungsspitze beim Einschalten grillte die angeschlossene
Prozessorplatine.
Habe darauf hin ziemlich intensiv in dem Teil herum geforscht und bin zu
dem Schluss gekommen dass das Kernschrott ist.
Reparatur lohnt nicht.
Tja, das habe ich mir schon gedacht. Ich habe über 180€ schaden dadurch und viel Ärger. Das schlimme ist auch noch das es ja nur beim einschalten ist, kurz danach funktioniert es wieder einwandfrei. Also habe ich in der Bauteilschaltung immer wieder gemessen und dachte 5V was ist hier los......
Was kauft man den so zur Zeit? Muss jetzt nicht ein 500 € Netzteil sein, aber schon was womit ich wieder ein paar Jahre komme.
Auf Amazon gibt es ja allerhand, nur das meiste von den da angebotenen Marken sagt mir gar nichts.
und dann auch noch 2 St. Zentro 0-30V/1A. Diese dann umgebaut auf zusätzlich Digital Anzeige. Diese beiden nutze ich in bestimmt über 90% der Fälle :-)
und dann auch noch 2 St. Zentro 0-30V/1A. Diese dann umgebaut auf
zusätzlich Digital Anzeige. Diese beiden nutze ich in bestimmt über 90%
der Fälle :-)
Ah, erinnert mich an die Zentroangebote eines Verkäufers aus der Bodenseeregion. Da waren einige in kleinanzeigen.de günstig angeboten.
Die Zentro sind grundsolide, und von den Bauteilen mit deutlich Reserve konzipiert. Nur das Gehäuse system bringt mich immer zur Verzweiflung: Wenn man nicht extrem sorgfältig die Bleche einpasst, wird der Zusammenbau zum Geduldsspiel.
Eine kurzer Überblick scheint zu bestätigen, daß da eine Einschaltverzögerung eingebaut wurde. Sieh Dir die Ausgangsbeschaltung mit den beiden MOSFETS (Q10,11) und der 4013 Beschaltung an. Ich vermute fast, daß einer der MOSFET dort durchlegiert ist und das NT beim primären Einschalten, deswegen immer hochgeht. Die MOSFETSs schützten Dich bis jetzt davor.
Das wäre halt mein erster Ansatz ohne näher zu analysieren.
Eine kurzer Überblick scheint zu bestätigen, daß da eine
Einschaltverzögerung eingebaut wurde. Sieh Dir die Ausgangsbeschaltung
mit den beiden MOSFETS (Q10,11) und der 4013 Beschaltung an. Ich vermute
fast, daß einer der MOSFET dort durchlegiert ist und das NT beim
primären Einschalten, deswegen immer hochgeht. Die MOSFETSs schützten
Dich bis jetzt davor.
Das wäre halt mein erster Ansatz ohne näher zu analysieren.
Hey Danke Gerhard,
aber meinst du nicht es wäre besser dann wirklich mit dem Ding Schluß zu machen?
Ich denke man tauscht dann vielleicht einen oder beide und dann ist vielleicht nächste Woche ein Elko platt oder was anderes und was dann viel schlimmer ist,
das Bauteil was gerade am Ausgang hängt.
Eine kurzer Überblick scheint zu bestätigen, daß da eine
Einschaltverzögerung eingebaut wurde. Sieh Dir die Ausgangsbeschaltung
mit den beiden MOSFETS (Q10,11) und der 4013 Beschaltung an. Ich vermute
fast, daß einer der MOSFET dort durchlegiert ist und das NT beim
primären Einschalten, deswegen immer hochgeht. Die MOSFETSs schützten
Dich bis jetzt davor.
Das wäre halt mein erster Ansatz ohne näher zu analysieren.
Hey Danke Gerhard,
aber meinst du nicht es wäre besser dann wirklich mit dem Ding Schluß zu
machen?
Ich denke man tauscht dann vielleicht einen oder beide und dann ist
vielleicht nächste Woche ein Elko platt oder was anderes und was dann
viel schlimmer ist,
das Bauteil was gerade am Ausgang hängt.
Gute Frage,
Andrerseits, wenn es Dir 10 Jahre gut gedient hat, dann könnte man ihm doch noch eine Chance geben. Wenn Du die Eingangsverzögerungsschaltung reparierst, kann es theoretisch wieder passieren.
Da man nicht wissen kann, ob sich dieser Vorfall wiederholen würde, würde ich als Vorsichtsmaßnahme einen SCR Crowbar einbauen, der bei Überschreitung einer vorher festgelegten Spannung zuschlägt. Diese Crowbars fand man früher in einigen LNGs namhafter Hersteller wie HP. Die meisten hatten an der Frontplatte ein Poti zur Einstellung. Die neueren Designs machen das durch programmierung der Parameter.
Ein Crowbar ist allerdings bei Batterieladung extrem gefährlich. Wenn der SCR aus irgenden einen Grund gezündet wird, dann liefert die Batterie einen übergroßen, meist destruktiven Kurzschlussstrom.
Das blöde beim Netzteilkauf ist, daß man wegen der fast immer nicht bereitgestellten Schaltbildunterlagen kein Bild von der wirklichen Qualität des Designs machen kann. Wenn ich das Schaltbild von vornherein sehen hätte können, wäre mir diese Design Krücke sofort als verdächtig aufgefallen.
Alerdings muß man fairerweise berücksichtigen, dass so ein Schaltnetzteil erst mal starten muß, und da ein sauberes Einschalten zu bewerkstelligen ist wahrscheinlich auch eine Herausforderung.
Wie gesagt, Du kaufst leider am Markt diesbezüglich immer die Katze im Sack. Ich würde das Teil schon reparieren, weil, wenn man Feind kennt, sich besser stellen kann.
Sieh Dir die Ausgangsbeschaltung
mit den beiden MOSFETS (Q10,11) und der 4013 Beschaltung an. Ich vermute
fast, daß einer der MOSFET dort durchlegiert ist
Die beiden MOSFET takten doch eher die Primärwicklung (PWM). Wenn davon einer durch ist, geht garnichts mehr. Für die Dämpfung beim Anlauf sind eher C47 - R58 zuständig, wie auf dem angefügten PDF von Stefan K. schon eingekreist.
Andrerseits, wenn es Dir 10 Jahre gut gedient hat, dann könnte man ihm
doch noch eine Chance geben. Wenn Du die Eingangsverzögerungsschaltung
reparierst, kann es theoretisch wieder passieren.
Ich bin seit Jahrzehnten gewohnt, ein Labornetzgerät mit angeschlossener Last nicht netzseitig zu schalten. Selbst die klassischen R&S NGM35 waren nicht vor Überschwingern sicher.
Da man nicht wissen kann, ob sich dieser Vorfall wiederholen würde,
würde ich als Vorsichtsmaßnahme einen SCR Crowbar einbauen, der bei
Überschreitung einer vorher festgelegten Spannung zuschlägt. Diese
Crowbars fand man früher in einigen LNGs namhafter Hersteller wie HP.
Eine Crowbar widerspricht dem Zweck, die Ausgangsspannung variabel nutzen zu können. Wir hatten R&S NGM35 mit Crowbar, die aber maximal dann eingestellt wurde, wenn eine ungelernte Hilfskraft einfache Prüfaufgaben machte.
Man darf auch fragen, ob eine Crowbar wirklich geholfen hätte, weil sie ja nicht zu schnell reagieren darf.
Da man nicht wissen kann, ob sich dieser Vorfall wiederholen würde,
würde ich als Vorsichtsmaßnahme einen SCR Crowbar einbauen, der bei
Überschreitung einer vorher festgelegten Spannung zuschlägt. Diese
Crowbars fand man früher in einigen LNGs namhafter Hersteller wie HP.
Eine Crowbar widerspricht dem Zweck, die Ausgangsspannung variabel
nutzen zu können. Wir hatten R&S NGM35 mit Crowbar, die aber maximal
dann eingestellt wurde, wenn eine ungelernte Hilfskraft einfache
Prüfaufgaben machte.
Man darf auch fragen, ob eine Crowbar wirklich geholfen hätte, weil sie
ja nicht zu schnell reagieren darf.
Tja, einfache crowbar sind sicher nicht sehr komfortabel.
Es gibt aber seit Jahren komfortable lösungen, die als OVP mit der Sollspannung plus ein, zwei Volt automatisch mitlaufen -- wenn es der Benutzer einstellt, stärt der crowbar dann nicht.
Sobald dann Istspannung grösser als Sollspannung + 1V `lösen sie aus -- was 98% der externen Elektronik zuverlässig schützt.
über die restlichen 2% kann man dann leider nix machen .-)
Es gibt aber seit Jahren komfortable lösungen, die als OVP mit der
Sollspannung plus ein, zwei Volt automatisch mitlaufen -- wenn es der
Benutzer einstellt, stärt der crowbar dann nicht.
Sobald dann Istspannung grösser als Sollspannung + 1V `lösen sie aus --
was 98% der externen Elektronik zuverlässig schützt.
Besser wäre es die Schwelle in % der Nennspannung anzugeben, und einstellbar zu machen.
Es gibt aber seit Jahren komfortable lösungen, die als OVP mit der
Sollspannung plus ein, zwei Volt automatisch mitlaufen --
das war aber bei den angesprochenen, alten HP, nicht so. die Crowbars waren dort statisch einstellbar und meist, eigentlich immer, am Rechtsanschlag...
Hast Du die Ausgangsbeschaltung schon durchgemessen? Sind die MOSFETs nich gut? Lasst sich die Ausgangsspannung überhaupt noch Ein- und Ausschalten wie früher? Das würde vll. Einen Hinweis auf die Natur des Problems geben.
ich habe heute mal bei dem Wetter die Zeit gefunden alle Fet´s und Elkos zu testen und zu messen. Ich habe die relevanten Bauteile sogar ausgelötet und dann durchgemessen.
Ich kann an den genannten Fet´s keine nennenswerten Probleme feststellen auch mit einem einfachen Bauteileprüfer kommen keine schlechten Werte oder gar Kurzschlüsse heraus.
Ich muss zugeben, das mein Wissen nicht dem Wissen eines Elektronikers entspricht, aber ich würde glaube ich eher auf einen Regelchip tippen der nicht mehr richtig funktioniert.
Mir fehlt aber auch die Zeit um da jetzt jedes Teil auszulöten und separat zu testen.
Deshalb werde ich das Ding wohl als Ersatzteilkiste nehmen und gut ist.
Mit einem Manson Netzteil hatte ich vor Jahren dasselbe Problem,
die Überspannungsspitze beim Einschalten grillte die angeschlossene
Prozessorplatine.
Tja, das habe ich mir schon gedacht. Ich habe über 180€ schaden dadurch
und viel Ärger.
Ich verstehe nicht, wieso man ein LNT einschaltet wenn etwas daran angeschlossen ist?
Man weiss doch nie wie sich ein NT im Ein- oder Ausschaltmoment verhält. Selbst bei den sauteuren von R&S und co hab ich mich nie drauf verlassen. Immer erst einschalten, Spannung kontrollieren, dann anstöpseln! Und vor dem Ausschalten abstöpseln!
Beim OWON SPM6103 ist einschalten mit angeschlossenem Gerät kein Problem.
da hatte damals jemand einen recht ausführlichen Test hier ins Forum gestellt
Das ist leider eine typische Edelbastlerschaltung.
Logig-ICs (4013) haben kein definiertes Einschaltverhalten.
Und so ein arme-Leute-Reset (C22, R67) funktioniert nur, wenn das Gerät genügend lange ausgeschaltet war, um die Kondensatoren wieder zu entladen.
Auch wurde wohl die Regelung nicht richtig verstanden und nachträglich die MOFETs Q10, Q11 hinzugestümpert. Die können aber durchlegieren, ohne das es sofort auffällt. Der 4013 ist dann funktionslos.
Professionell entwickelte Geräte überwachen alle Hilfsspannungen und starten dann erst die Leistungsstufe mit Sanft-Anlauf.
Ich würde es wegschmeißen, um keine weiteren Schäden zu riskieren.