Elektronik raucht immer und wenn sich der Rauch verzogen hat, funktioniert es nicht mehr :-)
Selbst wenn Du einen ohmschen Verbraucher parallel schaltest, um den Triac eine Freude zu machen, wird der Trafo schööön brummen.
Meint ihr man kann einem normalen Trenntrafo einen Triacsteller
vorschalten um auch mal die Spannung zur Leistungsbegrenzung
runterdrehen zu können?
Nein, Phasenanschnitt verändert nicht die Spannungshöhe, sondern nur die Zeit die die Spannung durchgelassen wird.
Für Glühlampen oder Allstrommotoren ok, aber Trennstelltrafos will man zum Test unter unterschiedlicher Netzspannung oder zum langsam hoch fahren von Schaltungen verwenden und dazu taugt der Phasenanschnitt nicht.
Fast alle mir bekannten Trennstelltrafos arbeiten nach dem "chinesischen Prinzip" das du doch schon dargestellt hast: einen einfachen Regeltrafo vorschalten.
In grauer Vorzeit gab es mal eine Ausnahme: Transduktoren. Aber das ist lange vorbei.
Fast alle mir bekannten Trennstelltrafos arbeiten nach dem "chinesischen
Prinzip" das du doch schon dargestellt hast: einen einfachen Regeltrafo
vorschalten.
Die mir bekannten Trafos haben Stell- und Trennfunktion auf einem gemeinsamen Ringkern. Ich denke da an Grundig oder Nordmende der 70er-Jahre.
Zwei getrennte Trafos waren wohl die Spezialität der DDR, sehe ich bei Beschreibungen der Thalheimer.
Die mir bekannten Trafos haben Stell- und Trennfunktion auf einem
gemeinsamen Ringkern. Ich denke da an Grundig oder Nordmende der
70er-Jahre.
Zwei getrennte Trafos waren wohl die Spezialität der DDR,
Ich kenne nur welche mit 2 Trafos, obwohl mit der isolierte Stelltrafo einleuchtender wäre. Schön, dass es welche gab.
Die mir bekannten Trafos haben Stell- und Trennfunktion auf einem
gemeinsamen Ringkern. Ich denke da an Grundig oder Nordmende der
70er-Jahre.
Zwei getrennte Trafos waren wohl die Spezialität der DDR,
Ich kenne nur welche mit 2 Trafos, obwohl mit der isolierte Stelltrafo
einleuchtender wäre. Schön, dass es welche gab.
Heute kaufen ? Wo ?
Ich habe keine Ahnung, was es heutzutage noch gibt. Nach der Zeit der Röhrenferseher scheinen Stelltrenntrafos aus der Mode gekommen zu sein. Da gab es sie als Grundig, Mende oder Philips für den Werkstattbedarf, vermutlich alle vom selben Hersteller.
Die alten Schätzchen wie Grundig RT5(A) erzielen im Gebrauchtmarkt deutlich hohe Preise.
Frage mal bei Block an, wie die ihre aufbauen, mir fällt kein anderer Anbieter mehr ein.
Ich glaube da muss erstmal mehr Info her...das ganze liest sich eh eher wie ein Geistesblitz mit dem Primärgedanken Geld zu sparen und etwas zu basteln, ohne direkt viele Randbedingungen zu haben...
Zwei getrennte Trafos waren wohl die Spezialität der DDR, sehe ich bei
Beschreibungen der Thalheimer.
Es gab beides.
Die Geräte mit 2 Trafos waren flacher (27,5cm / 31cm) und wogen aber etwas mehr (33kg / 30kg). Durch den 2-Kammer Trenntrafo war die Koppelkapazität geringer.
Zwei getrennte Trafos waren wohl die Spezialität der DDR, sehe ich bei
Beschreibungen der Thalheimer.
Warum soll das deren Spezialität gewesen sein? Das, was man heutzutage von denen mit zwei Trafos bekommt, ist doch eher neueres Zeugs. Die hatten auch Trennstelltrafos mit nur einem Trafo drin, zumindest wenn es wirklich was aus der DDR-Zeit sein sollte. TST280/6 steht leibhaftig in meiner Werkstatt ...
Meint ihr man kann einem normalen Trenntrafo einen Triacsteller
vorschalten um auch mal die Spannung zur Leistungsbegrenzung
runterdrehen zu können?
Das ist vielleicht doch gar nicht so eine schlechte Idee.
Die Spitzenwerte der nun nicht mehr Sinus-Amplitude werden durch den Phasenanschnitt durchaus kleiner. Zur Verbesserung der Sinusform könnte es evtl. helfen einen entsprechend bemessenen Kondensator parallel zur Primärwicklung zu schalten, damit das einen 50Hz-Schwingkreis ergibt.
Einfach mal darüber nachdenken ...
da ich eine Gefahrenquelle also den Erdbezug ausschließen möchte, wollte ich mir mal einen Trenntrafo zulegen. Sollte preislich nicht ganz so hoch sein. Ob mans jetzt unbedingt braucht ist ne andere Frage, denke mir aber wieso nicht gleich die Spannung regeln können um die Leistung etwas beschränken zu können. Ansonsten müsste man den Umweg gehen Sekundärseitig eine Lampe in Reihe zu schalten oder nur die halbe Wicklung (115V) zu verwenden.
Habe jetzt erstmal so nen Block TIM 100 oder 200 ins Auge gefasst und wollte das irgendwie um eine Verstellmöglichkeit erweitern. Ich bin davon ausgegangen das die Induktivität eines Trafos groß genug ist damit am Ausgang nicht direkt die an/abgeschnittene Phase wieder zum Vorschein kommt.
Problematisch wäre es bei mir evtl. nur falls mal ein Audioverstärker auf dem Tisch steht und dessen Siebung dann nicht mehr ausreichen würde. Alles andere dürfte sich nicht so daran stören wenn da kein Sinus rauskommt.
Das hohe Gewicht eines vorgeschalteten Stelltrafos wollte ich eben vermeiden uns so kam mir diese Idee.
Schade das es keine Erfahrungen dazu gibt. Ich denke mal das ich es mal ausprobieren werde.
Ich bin
davon ausgegangen das die Induktivität eines Trafos groß genug ist damit
am Ausgang nicht direkt die an/abgeschnittene Phase wieder zum Vorschein
kommt.
Schau dir mal ein Ersatzschaltbild eines Trafos an: nur die Streuinduktivitäten beeinflussen die Signalform.
Sonst wären Audioübertrager in Röhrengeräten so gar nicht möglich gewesen.
Die mir bekannten Trafos haben Stell- und Trennfunktion auf einem
gemeinsamen Ringkern.
Normale Stelltrafos haben nur eine einzige "Lage" Draht direkt auf dem
Ringkern. Ich vermute mal, das dadurch die Wicklung mechanisch sehr
stabil ist und sich durch die Bewegung des Schleifers nicht so stark
(durch Biegung) abnutzt. Trennstelltrafos brauchen zwei Wicklungen
übereinander. Dadurch sind sie mechanisch instabiler. Vielleicht gibt
es deshalb so viele Trafos mit getrennten Stell- und Trenntrafos.
Wenn der Stelltrafo zuerst angeschlossen ist, kann man eine gewünschte Spannung auch mit höherer Leistung (ohne galvanische Trennung!!!) abnehmen.
Der geeignete Trenntrafo dahinter könnte auch ein winziger Trafo sein, wenn man keine große Leistung benötigt. Das spart Gewicht. Es kommt auf die Anwendung an.
Für die Interessierten habe ich eine technische Information von Grundig
aus dem Jahr 1973(!) angehängt, die den Aufbau des Regeltrenntrafos
behandelt.
Interessant. Eine derart gute Beschreibung technischer Geräte
findet man heutzutage nur selten. Das einzige, was mich da stört,
ist die Angabe, das man dort ein Oszi anschliessen soll. M.E. soll
man an Trenntrafos das zu überprüfende Gerät und nicht das Messgerät
anschliessen. Übrigens: Während hier einer schrieb, er hätte noch
nie einen Stelltrao als Spartrafo gesehen ist es bei mir umgekehrt:
Ich habe noch nie einen Stelltrafo mit getrennter Primärwicklung
in der Hand gehabt. :-).
Was ist da eigentlich die bessere Lösung? Erst Stelltrafo,
dann Trenntrafo oder umgekehrt?
Erst Trenntrafo, dann Stelltrafo. Denn einen Stelltrafo kann man am
Ausgang meist(?) auf mehr als 230V einstellen.
Ich habe schon verschiedene "Labor"-Netzteile mit 0-24V Wechselspannung zerlegt. Diese Sorte, die dann noch einen Selengleichrichter für pulsierende Gleichspannung hat. Die hatten alle den 220V-Spartrafo vorneweg und erst dahinter den 220/24V-Trafo. Auch einstellbare Hochspannungsnetzteile hatten dann den z.B. 220/10kV-Trafo dahinter.
Mag natürlich an Sachzwängen liegen, da man keine 220V/24V-Trennstelltrafos kriegt. Und auch keine Spartrafos für 10kV. :)
Zumindest ist die Frage nicht so eindeutig zu klären wie die, ob das offene Ende der Klopapierrolle an die Wand- oder Raumseite gehört. :)
Während hier einer schrieb, er hätte noch
nie einen Stelltrao als Spartrafo gesehen ist es bei mir umgekehrt:
Ich habe noch nie einen Stelltrafo mit getrennter Primärwicklung
in der Hand gehabt. :-).
Ich denke doch. Die Phywe Stelltrafos für Schulen dürften galvanisch getrennte Stelltrafos haben.
Vielleicht weiß Andrew da mehr drüber.
Heutzutage realisiert man sowas mit einem Trenntrafo und einem Frequenzumrichter, dem die Wunschfrequenz vorgegeben wird und die Spannung in weiten Bereichen einstellbar ist.
Heutzutage realisiert man sowas mit einem Trenntrafo und einem
Frequenzumrichter, dem die Wunschfrequenz vorgegeben wird und die
Spannung in weiten Bereichen einstellbar ist.
da ich eine Gefahrenquelle also den Erdbezug ausschließen möchte, wollte
ich mir mal einen Trenntrafo zulegen. Sollte preislich nicht ganz so
hoch sein.
Oder selber bauen indem man eine Rolle mü-Metall kauft und einen großen Ringbandkern aufbaut, so dass 200 Windungen für 240V ausreichen. Dann kann man seine 220 Windungen sekundär wickeln, dann auf einer Fläche den Drahtlack abschleifen über die ein mechanischen Schleifer abgreift. In fast 1V Schritten kann die Spannung so abgegriffen werden.
So einen hab ich auch. Ein schönes Gerät, sehr schwere Qualität, wiegt bestimmt 30 kg. Was ich an dem nur seltsam finde, ist, dass die Ausgangs-Steckdosen Schutzkontakte haben, die sogar mit dem Eingangs-Schutzleiter verbunden sind! Zumindest bei meinem Exemplar. Deshalb dachte ich auch zuerst, es sei nur ein Spartrafo, doch in Anbetracht der hohen Masse und der Bezeichnung "TST" hatte ich dann mal gründlicher gemessen und festgestellt, dass doch ein Trenntrafo drin ist (bzw. ein kombinierter Trennstelltrafo, habe das Teil noch nicht geöffnet bisher).
Natürlich sollte die Ausgangsdose hier NICHT mit dem Eingangs-Schutzleiter verbunden sein.
Ich habe hier den kleineren Bruder "TST280/1",
und bei dem ist die 2. Sekundärdose nicht vorhanden (Blechdeckel drauf) und die Ausgangsdose hat zwar auch "Schuko" Kontakt, die aber unangeschlossen sind.
(Wahrscheinlich war es den Werkern der Arbeiterklasse zu schade, die schönen Federn der Schukodose mit der Kneifzange zu entfernen).
Im Radiomuseum.org gibt es zu den 2 Ausgangsdosen auch einen wichtigen Warnhinweis mit
Die sehr funzlige Glimmlampe meines Geräts habe ich durch eine sichtbar brennende ersetzt.
Auch interessant:
Der TST280/1 mit gerademal 1 A Strom wiegt 15 kg (der /6 "nur" 30 kg).
Der Aufbau ist intern wohl bei beiden Geräten mit EINEM Trafo.
Damit ist er schwerer als mein Grundig RT4A , der 3 A spezifiziert ist.
Nett am TST280/1 ist die Ausgangsspannung bis 280 Volt nominal.
Da ich in meiner Werkstatt satte 236V~ Eingang habe, liefert er mir damit 322V~ , bei moderater Last. Frisch gemessen.
Hmm, sollte man vielleicht mal die primäre Stromaufnahme im Leerlauf messen...
Natürlich sollte die Ausgangsdose hier NICHT mit dem
Eingangs-Schutzleiter verbunden sein.
Ja, ich habe bisher nur Euro-Netzkabel eingesteckt. Werde bei Gelegenheit mal das gute Stück aufschrauben und die Verbindung der Schutzleiter aufheben. Vielleicht knipse ich auch die Schuko-Federn ab, dann erkennt man auch besser, dass es sich um einen Trenntrafo handelt.
Was ich an dem nur seltsam finde, ist, dass die
Ausgangs-Steckdosen Schutzkontakte haben, die sogar mit dem
Eingangs-Schutzleiter verbunden sind!
Als Fernseher noch Röhren und keine Netztrennung hatten, wurde in der Werkstatt ein Trenntrafo benutzt, für die elektrische Sicherheit. Heutzutage will man mal an einen Schaltnetzteil messen, dessen Primärseite direkt am Netz ist.
Da gehört natürlich kein Schutzleiter an die Ausgangsdose des Trenntrafos. Die Grundig RT5 hatten eine Dose ohne Schutzleiterfedern, die RT5A eine Dose mit, welche aber nicht angeschlossen sind. Beide sind komplett SK2, also auch netzseitig ohne PE. Das war damals quasi der Standard in den Fernsehwerkstätten.
Ich habe hier den kleineren Bruder "TST280/1",
und bei dem ist die 2. Sekundärdose nicht vorhanden (Blechdeckel drauf)
und die Ausgangsdose hat zwar auch "Schuko" Kontakt, die aber
unangeschlossen sind.
So kenne ich das und habe auch gelernt, dass nur ein einzelnes Gerät angeschlossen werden darf.
Es gibt aber wohl andere Anwendungen außerhalb der Gerätereparatur, wo man mehrere Geräte parallel vom Netz trennen will. Wir hatten mal einen kompletten Fertigungs-Prüfplatz für Audiotechnik hinter einem Trenntrafo, der 2kVA 1:1 Ringkern steht noch bei mir.
Nee, genau umgekehrt. Die 50Hz (100Hz Magnetorestriktion) und Verzerrungen des Stroms durch den Verbraucher sollten schon ausreichend am Trafo hörbar werden.
Für einen 50Hz Trafo mit a bisserl Leistung müsste der Kern schon seeehr
groß werden.
Anwendungen:
Als Kernmaterial für Niederfrequenz-Übertrager, Stromwandler, magnetische Stromsensoren
In Pulverform zur Herstellung von gepressten Pulverkernen
Das waere die einfachste Loesung. Dazu braucht es auch etwas Glueck an sowas guenstig gebraucht heran zu kommen. Oder man muss ein paar gruene oder ocker-farbene Scheine springen lassen.
Die Selbstbauloesung mit einer Rolle "mu-metal" umgeht die Herausforderung an bestimmte Werkzeuge und Quellen zu groesseren Trafokerne heran zu kommen.
Ansonsten waere Elektroblech oder Elektroband zu holen. Es gaebe gerade auf Ebay ein Angebot einer Rolle fuer rund 11 Euro, die direkt als Bandkern verwendet werden koennte.
Man braucht etwas Glück bei Kleinanzeigen.
Habe mir mal einen Elabo 260V/3A Stelltrenntafo für den Einbau im Schaltschrank für 80€ bei Kleinanzeigen gekauft und dann ein kleines Gehäuse drum rum gebaut und
einen zweiten selbst gebauten aus separatem 1kVA Trenntrafo und einem Sparstelltrafo für insgesamt vielleicht 150€ auch aus Einzelteilen von Kleinanzeigen. Das Teil wiegt aber auch ordentlich.
Heute würde ich vermuten, dass man mit 150€+Versand für so ein alten 1kVA von Thalheimer wirklich Glück hat bei Kleinanzeigen, wenn man so einen noch findet.
ich dachte mal unter mikrometer käme dann noch mykrometer und dann wohl
nano
Nope, es gibt keinen SI-Vorsatz namens "mykro", das ist lediglich eine recht verbreitete Verballhornung aus dem Namen des griechischen Buchstabens µ (gesprochen „mü“) und dem damit benannten SI-Vorsatz „mikro“ = 10^-6.
Eingangs hieß es: "einem normalen Trenntrafo einen Triacsteller
vorschalten".
Das habe ich auch mal für eine gute Idee gehalten und ausprobiert. Anfangs brummte der Trafo anders als gewohnt, dann begann es in seinem Inneren zu rascheln. Eine Minute später schoss Qualm aus den Löchern des Wickelkörpers und dann klopfte es an der Wand mit dem Sicherungskasten.
Man kann sowas ja mal machen ...
Eine andere Verlautbarung hieß, es ginge, wenn man statt des TRIAC einen Thyristor verwendet, der über eine Graetz-Brücke in's Spiel gebracht wird. Schien erst was zu bringen, dauerte aber nur länger bis zum Knistern. Wieder Qualm und der nächste Trafo im Eimer.
Die Selbstbauloesung mit einer Rolle "mu-metal" umgeht die
Herausforderung an bestimmte Werkzeuge und Quellen zu groesseren
Trafokerne heran zu kommen.
Dieter, der Gott der Elektronik und Elektrotechnik...
Warum ?
Weil der Strom in der Spule weiterlaufen will, aber der Triac oder Thyristor sperrt, die Spannung in der Spule hochläuft und die Windungsisolation durchschlägt ?
Der Thyristor löscht im Stromnullgang. Daher gibt es keine hohe Abschaltspannungsspitze wie beim Sperrwandler. Aber diese erfolgt durch die Phasenverschiebung spät, wenn die Spannung sich bereits umgekehrt hat. Die nächste Zündung kann dann bereits vorbei sein und erfolgt erst bei der nächsten gleichphasigen Halbwelle. Das überhitzt dann eine Wicklung im Trafo recht schnell.
Die Ansteuerung muss daher für rein induktive Lasten geeignet sein, was in den Fällen sicherlich nicht so war.
Als ich 1996 in meine Wohnung zog, kaufte ich Halogenlampen, die hatten damals noch echte 50Hz Trafos. Dazu passende Sensordimmer für induktive Lasten. Alles funktioniert heute noch einwandfrei. Man kann also Trafos dimmen, ohne sie zu zerstören.
Von dieser Möglichkeit wollte ich mich ja auch leiten lassen: Das muss doch irgendwie gehen!
Weil aber noch so ein Eisenklotz mit Was-zum-dran-drehen im Keller lag, habe ich die Angelegenheit nicht weiter verfolgt. Im Rückblick auch besser so, vielleicht hätte ich noch ordentlich einen abgekriegt.
Als ich 1996 in meine Wohnung zog, kaufte ich Halogenlampen, die hatten
damals noch echte 50Hz Trafos. Dazu passende Sensordimmer für induktive
Lasten. Alles funktioniert heute noch einwandfrei. Man kann also Trafos
dimmen, ohne sie zu zerstören.
M.W. funktioniert das aber nur mit der Ohmschen Last am Ausgang.
Eine andere Verlautbarung hieß, es ginge, wenn man statt des TRIAC
einen
Thyristor verwendet, der über eine Graetz-Brücke in's Spiel gebracht
wird. Schien erst was zu bringen, dauerte aber nur länger bis zum
Knistern. Wieder Qualm und der nächste Trafo im Eimer.
Tja, dan hast Du einiges falsch gemacht.
Läuft bei mir bei 4 Trafos seit mehr als 10 Jahren störungsfrei.
M.W. funktioniert das aber nur mit der Ohmschen Last am Ausgang.
Ich denke doch. Die Phywe Stelltrafos für Schulen dürften galvanisch
getrennte Stelltrafos haben.
Vielleicht weiß Andrew da mehr drüber.
ISt von Dir korrekt benannt worden, Udo. Die älterne Phywe sind so aufgebaut.
Leybold hat dann in späterenVersionen den Kombi Spartelltrafo mit nachgeschaltetem Trenntrafo ins Programm genommen.
Die sehr modernen Phywe (z.B. erkennbar am grau-schwarzen Kunststoffgehäuse) sind ebenfalls Kombinationen.
Oder eher einen China Stelltrafo nehmen und einen richtigen Trenntrafo
dahinter. Diese Kombi dürfte recht schwer und groß ausfallen..
So eine Kombination aus Sparstelltrafo und Trenntrafo habe ich hier im Forum schon gesehen und ich finde das sieht nicht nur optisch gut aus, sondern ist dazu auch noch relativ kompakt.
Oder eher einen China Stelltrafo nehmen und einen richtigen Trenntrafo
dahinter. Diese Kombi dürfte recht schwer und groß ausfallen..
So eine Kombination aus Sparstelltrafo und Trenntrafo habe ich hier im
Forum schon gesehen und ich finde das sieht nicht nur optisch gut aus,
sondern ist dazu auch noch relativ kompakt.
Sieht wirklich gut aus. Allerdings gefällt mir meiner besser weil man da auch gleich Platz für übersichtliche Anzeigen hat. Tatsächlich würde in das Bauvolumen noch ein weiterer Trafos passen ;-))
Mein anderer reiner Trenntrafo mit auch nur 800VA paßte in eine MunKiste ;-)
Als ich 1996 in meine Wohnung zog, kaufte ich Halogenlampen, die hatten
damals noch echte 50Hz Trafos. Dazu passende Sensordimmer für induktive
Lasten. Alles funktioniert heute noch einwandfrei.
Grundsätzlich muß das gehen. Soweit ich erinnere waren da aber auch spezielle Löschelemente (RC Glieder?) verbaut. Meine waren damals alle von Grigelat und konnten das locker.
Kommt aber trotzdem nur eine "wurstige" Spannung raus. Für eine Werkstatt kaum zu gebrauchen, dem Rasenmäher wäre es wohl egal.
Grundsätzlich heiß aber leider nicht, dass es immer und einfach geht. Wenn ich mich erinnere, hatte manches alte Statron-Netzteil auch Thyristoren od. Triacs. Ob dort ein sauberer Sinus hinten herauskommt ist dann Frage 2.
Danke Dieter,
ja, das macht Sinn, durch die induktive Last gibt es eine Phasenverschiebung des Stromes und der Thyristor würde spannungsgesteuert zu Beginn der Netzphase gezündet, aber der nachlaufende Strom kommt erst danach in den Nulldurchgang und der Thyristor sperrt, die Gegenphase wird gar nicht geleitet, die Spule würde mit Halbwellen betrieben, bleibt magnetisch in Vorsättigung und gerät dann vollends in Sättigung, der induktive Widerstand fällt aus und die Spulenkabel leiten fast widerstandslos zuviel Strom, überhitzen, Trafo raucht.