kurz zu den Umständen: 3 LEDs sollen Status Heizzentrale signalisieren: grün=OK, orange=Pellets nachfüllen, rot=Störung. Wenn beide Leitungen eingeschaltet, dann nur rot. Dafür sollten 2 Adern plus Minus reichen, dachte ich mir...
Schaltung0 ist erster Entwurf mit Relais - nie realisiert, gleich zu:
Schaltung1 übergegangen. Funktioniert perfekt. Das neue Signal braucht aber gemeinsamen Minus, also habe ich
Schaltung2 aufgebaut. Die beiden 1N4007 (zur Entkopplung) und der 1M habe ich nachträglich zugefügt, weil ich schon auf dem Basteltisch Probleme hatte. Auch so war der rote Teil (ganz rechts) extrem empfindlich auf Berührungen. Durch den 1M gings dann - aber draussen leuchten nun die rote LED auch wenn nur die Orange leuchten soll.
Gibt's eine Standardschaltung für diese Aufgabe, oder was kann ich verbessern?
Das wird ein Signal mit 3 DIY-LED-Lampen, nix mit Duo-LED, sonst ja!
Und die rote LED muss AND verknüpft werden. Die beiden Anderen Y=A^-B bzw. Y=-A^B.
Also ich bin schon offen für kreative Vorschläge, aber die 3 LED-Lampen sind gegeben!
Schaltung1 übergegangen. Funktioniert perfekt. Das neue Signal braucht
aber gemeinsamen Minus, also habe ich
Was stört dich daran, dass gemeinsame Minus hast du doch auch bei Schaltung 2?
Eventuell hätte ich noch Widerstände nach Minus an der Basis eingefügt, damit diese sicher abschalten.
Schaltung2 aufgebaut. Die beiden 1N4007 (zur Entkopplung) und der 1M
habe ich nachträglich zugefügt, weil ich schon auf dem Basteltisch
Probleme hatte. Auch so war der rote Teil (ganz rechts) extrem
empfindlich auf Berührungen. Durch den 1M gings dann - aber draussen
leuchten nun die rote LED auch wenn nur die Orange leuchten soll.
Ich empfinde die NPN-Schaltungen als schöner/besser.
Gibt's eine Standardschaltung für diese Aufgabe, oder was kann ich
verbessern?
Schaltung 1 sieht für mich erst einmal OK und logisch aus. Was ich mich nur gefragt hatte ist, ob die Basiswiderstände soweit stimmen.
Dafür sollten 2 Adern plus Minus reichen, dachte ich mir...
...
Gibt's eine Standardschaltung für diese Aufgabe, oder was kann ich
verbessern?
Warum mehr als 2 Adern? Eine Duo-LED mit rot-grün antiparallel benötigt eine 2-adrige Leitung.
Rot - erste Ader '+', die andere '0'
Grün - erste Ader '0', die andere '+'
gelb - abwechselnd "rot"/"grün" mit Umschaltfrequenz 100 Hz.
Als "Treiber" kann je nach LED-Strom schon ein 74HC00 oder ein µC-Ausgang reichen. Als Oszillator reicht irgendetwas (NE555, ...).
Ob der Zusatzaufwand mit dem Oszillator lohnen würde, hängt davon ab, ob bereits ein Kabel vorhanden ist (was für eins) oder sowieso neu gelegt werden soll.
Im Zweifel kann man an den 3 Basen noch einen 100k Pulldown Widerstand schalten. Dann funktioniert die Schaltung immer zuverlässig.
Parallel zu den 100k Widerständen kann man noch 470nF Kondensatoren schalten, um eingfangenes 50 Hz Netzbrummen auf den langen Leitungen zu eliminieren.
Wenn die Steuerleitungen im ausgeschalteten Zustand auf Masse gelegt werden, kannst du die LED's mit Vorwiderstand direkt zwischen beide Steuerleitungen hängen. Die grüne LED sorum, und die orange LED andersrum.
Dann brauchst du nur für die rote LED ein AND-Gatter.
Danke für die vielen Vorschläge! Bin grad net zu Hause, kann erst am Nachmittag wieder ran.
Wollte keine Salamitaktik veranstalten, aber das Problem wird verschärft durch den Umstand, dass ein nicht auf 12V geschalteter Ausgang offen ist, das heisst, es können Leckströme durch die Dioden in die Basis des jeweiligen anderen Transistors fliessen. Daher werde ich mal den Vorschlag mit dem 10k ausprobieren.
Es gibt in der C-Mos Reihe ein paar 1ausN Gatter. Es sollte aber auch EIN HEF400 reichen. Dieser hat 2 Nand, und ein en Inverter unter der Haube.
Etwas mit Dioden stricken, und an der Kante von Logig-Pegel zu nähen, ist doch Gogolores. Dafür gibt es die Standard-Gatter. Oder man nimmt ein Gal, und brennt da die benötigte Logig rein.
Ich würde einfach zwei Kleinsignalrelais nehmen, hat man für gewöhnlich doch in der Bastelkiste...Sofern das mit dem Strom passt. Läuft damit bei mir an der Heizung seit Jahren ohne Ausfall...
Aber du macht gerade genau das in diesem Moment. Hättest du wirklich gelesen was geschrieben wurde, wäre dir nicht entgangen dass weitere Fragen offen sind...
Tja, selber schuld wer erst die Lampen kauft und dann über das Problem
nachdenkt. Nächstes Mal besser andersrum.
Es gibt Leute die möchten eine Ampel, weil man damit einfach eine deutliche differenzierte Darstellung der Zustände hat, als mit einer Popel DUO Led... Nicht umsonst gibt es Maschinenampeln - nutze ich privat tatsächlich auch.
Na dann! Ach so ja, weil der Ausgang auf High ist und LED1 und 2 Masse brauchen...verstehe - Ich würde mir die Logik und/oder die Transistoren an der Stelle aber sparen - ist aber ja Geschmacksachse...
Dafür sollten 2 Adern plus Minus reichen, dachte ich mir...
Dafür reichen 2 Adern, ohne Masse
Zeig das mal, wenn die Pegel auf den beiden Leitungen wie beschrieben nur aktiv = 12V und inaktiv = offen sind. Wenn also der inaktive Zustand keinen Strom aufnehmen kann.
Ich würde einfach zwei Kleinsignalrelais nehmen, hat man für gewöhnlich
doch in der Bastelkiste...Sofern das mit dem Strom passt. Läuft damit
bei mir an der Heizung seit Jahren ohne Ausfall...
Erschient mir auch recht einfach. Das ist die Logik von Peda, nur elektromechanisch:
An das Signal für eine Duo-LED, also (plus | minus | 100Hz), kann man auch 3 LEDs dran hängen. Man braucht auch nur 2 Leitungen. Wenn man 2.4kHz statt 100Hz erzeugt, kann man damit auch einen Buzzer betreiben. Hier kann man sich auch aussuchen, ob der bei gelb oder rot Krach schlagen soll.
Jetzt müssen nur noch antiparallele Dioden zwischen Gate und Source geschaltet werden, damit die Reverse Spannung von den MOSFETs nicht überschritten wird. Damit es keinen Kurzschluss gibt, müssen dann auch wieder Gate Vorwiderstände eingesetzt werden und dann kann man auch gleich PNP-Transistoren nehmen. Die machen die Schaltung etwas unempfindlicher.
Du hast drei Leitungen.
Anstatt hier tausend komische Schaltungen mit allerlei Ausgleichsmaßnahmen aufzubauen, mach's doch einfach modern. Natürlich ist das nichts für Puristen, löst aber direkt alle Probleme:
Nimm einen Microcontroller. Zwei der Leitungen dienen zur Spannungsversorgung, ggf. noch über einen kleinen (Schalt-)regler, die dritte Leitung ist für die Kommunikation z.B. per langsamem UART. Auf der Gegenseite muss ein entsprechender Microcontroller programmiert werden, der die Statusmeldungen in entsprechende Nachrichten umsetzt, das sollte aber kein Problem sein.
Der Microcontroller in der Ampel kann dann bequem drei Transistoren ansteuern, die die LEDs schalten.
Diese Lösung ist offensichtlich die beste Lösung: Die Bauteile mögen sehr komplex sein, aber sie sind kostengünstig verfügbar. Durch die Programmierung lässt sich die Funktion beliebig anpassen. Es gibt keine Probleme mit Leckströmen oder anderem Kram. Die Anzahl der Bauteile und damit auch die Komplexität der Schaltung sind gering. Natürlich lässt sich das auch alles diskret aufbauen, aber MCUs sind kostengünstig und deren Programmierung ist wirklich schnell gemacht. Warum also ein Dutzend Schaltungen entwickeln, wenn's mit einer schnellen MCU-Programmierung viel besser geht?
Du hast drei Leitungen.
Nimm einen Microcontroller. Zwei der Leitungen dienen zur
Spannungsversorgung, ggf. noch über einen kleinen (Schalt-)regler, die
dritte Leitung ist für die Kommunikation z.B. per langsamem UART.
Hmm, in der Überschrift lese ich 2 Leitungen.
Wo nimmst Du die dritte her?
Mit Fensterdiskriminator kannst Du das über die Spannungspegel sogar mit weniger Adern realisieren.
Voraussetzung: Jedem Zustand wird ein Spannungspegel zugeordnet.
Aber bleiben wir einmal beim Lösungsansatz oben.
Was ist denn genau mit "Störung" gemeint.
Woher beziehst Du die einzelnen Signal-Spannungen?
Es ist halt alles etwas unvollständig und verwirrend...ja, es sind eigentlich drei Leitungen - genau, mit "Minus" ist GND gemeint. Der Einstieg hier samt Überschrift ist leider etwas verwirrend gewählt/formuliert.
Es wird auf SENDERSEITE das passende Signal aufbereitet, dann 2 Adern zur LED. Je nach dem Duo-LED mit Wechselspannung ansteuern, oder unterschiedliche Spannungshöhe.
Woher beziehst Du die einzelnen Signal-Spannungen?
Kommen von der SPS, Relais. Sind dann offen oder geschlossen.
Wenn orange Spannung hat, scheint der grüne Eingang seeehr Empfindlich zu sein. Ist ja auch kein Wunder, sind doch hier zwei Transistor hintereinandergeschaltet - beide in ca. 5facher Sättigung. Mit 47k beim NPN bzw. 15k beim PNP zwischen B-E hat sich das Problem entschärft.
Jetzt müssen nur noch antiparallele Dioden zwischen Gate und Source
geschaltet werden, damit die Reverse Spannung von den MOSFETs nicht
überschritten wird.
Bestimmt nicht, bei nur 0,7V sperren die FETs für immer.
Erlaubte +/-20V sollten bei +12V ja bequem reichen.
In stark gestörter Umgebung kann man aber 2 Transzorbs (SMBJ12A) zu R4, R5 parallel schalten.
Kommen von der SPS, Relais. Sind dann offen oder geschlossen.
Was heißt das. Liegt da eine Spannung an oder nicht.
Nur durch geöffnete oder geschlossene Kontakte kannst Du nichts schalten.
Da muss irgendwo noch eine Spannungsquelle vorhanden sein.
Tu mir und anderen einen Gefallen und zeichne ein vollständiges Schaltbild.
Mit Quelle und Senke. Wo fließt was.
Wenn man sowieso drei Transistoren benötigt, dann braucht man nicht unbedingt noch einen extra BCD Decoder mit eigener Versorgungsspannung einzusetzen.
R9 parallel zur roten LED ist deshalb nötig, weil sonst 12V durch die orangene Leitung über R3 und D1 eine positive Spannung auf die grüne Leitung übertragen wird und die rote LED dadurch leicht glimmen könnte.
Und wo liegt das eigentliche Problem?
Stellung Störung erkennen und an nur eine LED ausgeben?
Wenn man liest was angefragt ist, sieht man recht schnell, dass es drei Signallampen sind und nicht eine. Demnach liegt das Problem augenscheinlich wohl bei dir zwischen den Ohren, würde ich sagen.
Es ist zudem als Fragensteller sehr anstrengend wenn Leute ständig mit offensichtlich komplett eigenen anderen Lösungen unterschwellig um die Ecke kommen, die ganz offensichtlich überhaupt nicht gewünscht sind, so nach dem Motto: Ich suche ein Auto: "... nimm doch ein Fahrrad"...
Schnall ich auch nicht mehr, was das nun soll - jetzt noch eine "Version" einer bereits in anderer Form hier kommentierten und korrigierten Schaltung einzubringen...
Anscheinend geht es nicht nur darum mit dem bereits aufgebauten ans Ziel zu kommen... aber wohin die Reise hier nun damit noch gehen soll, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Viel schöner wäre nun eine Rückmeldung ob die gefixte Schaltung seinen Dienst verrichtet und alles so läuft wie gewünscht...
R9 parallel zur roten LED ist deshalb nötig, weil sonst 12V durch die
orangene Leitung über R3 und D1 eine positive Spannung auf die grüne
Leitung übertragen wird und die rote LED dadurch leicht glimmen könnte.
Aber auch über R5 und die BE-Diode von T3.
Eine UND-Verknüpfung mit BJTs ist daher recht knifflig zu dimensionieren.
Daher nehme ich für Logik lieber FETs, weil die keinen Basisstrom durchreichen und das Signal nicht belasten.
Eine UND-Verknüpfung mit BJTs ist daher recht knifflig zu
dimensionieren.
Der TO soll mal ein Logik-Diagramm machen.
Was ändert sich am Eingang.
So wie ich das sehe, sind nur zwei Relais dafür zuständig.
Aber TO will in einer "Logikschaltung" drei LEDs verschiedene Zustände zuordnen.
Unter anderem dem Zustand Störung.
Und das klappt offenbar nicht richtig.
mach's doch einfach modern.
Nimm einen Microcontroller
So ein Unsinn, wie kommst du überhaupt auf so eine generelle Aussage:
"Modern=MiKroncontroller"? Ist ja wie "hell = blau".
Natürlich ist es kein Unsinn.
Ein Microcontroller ist die moderne Lösung, weil sie zeitgenössische Technologien optimal nutzt und daher schnelles Erreichen des Ziels, Einfachheit der Schaltung, Flexibilität und Kosteneffizienz kombiniert.
Natürlich lässt sich das Problem auch mit einem TTL-Grab oder diskret aufgebauter Diode-Transistor-Logik lösen, aber offensichtlich gibt's da Probleme, weil es nicht auf Anhieb funktioniert.
Mit einem Microcontroller ist die Auswahl der Transistoren weitgehend unkritisch. Es genügt ein sehr einfacher Microcontroller, der auch wirklich wenig kostet. Die modernen ATTinys wären z.B. geeignet und lassen sich auch ohne aufwendige Programmierhardware programmieren, natürlich geht's auch noch kostengünstiger, wenn man die Hardware bereits hat.
Die Schaltung ist extrem einfach, die lässt sich einfach ohne große Überlegung aufbauen, es sind ja nur drei Transistoren, die von einem Microcontroller angesteuert werden.
Die benötigte Software ist unkritisch und sehr einfach. Die ist sogar so einfach, dass davon auszugehen ist, dass ChatGPT sie im ersten Anlauf aus einem einigermaßen verständlich formulierten Prompt generieren kann, wenn man sich da die Programmierung nicht zutraut.
Kurzum: Mit der modernen Microcontroller-Lösung muss ich weder antike TTL-Gräber aufbauen noch vorsintflutlich Wahrheitstabellen minimieren, umformen und sie dann in DTL umsetzen. Kann man natürlich machen, ist eine nette Übung, um zu verstehen, was so passiert, aber modern ist das nicht. Modern ist eine softwarebasierte Lösung. Die wäre nach einer Stunde Arbeit übrigens auch fertig und würde zuerlässig funktionieren.
Na ja, beim Programmieren werde ich auch nicht so gänzlich um die boolsche Algebra herumkommen. Muss das "Problem" erst einmal richtig verstehen, um es dann in passende "if", "then", "else" -Befehle umzusetzen. Nur die Sache ist dann peripheriemäßig sehr einfach:
eingangsseitig zwei Ports (die besagten Relais) evtl. mit allen Schikanen zur Pegelanpassung und/oder Potenzialabtrennung etc. pp.
Ausgangsseitig drei Ports zur Ansteuerung der einzelnen LEDs.
Evtl. nur noch Transistoren als Pegelwandler oder Stromverstärker.
Die Architektur der µPs erlaubt mehr. Also Statusregister, Speicherbit,
Half-carrybit. Das sind nur ganz kleine Beispiele aus der "Trickkiste".
man könnte sich noch die niedrige Flussspannung der roten LED zunutze machen und die beiden anderen LEDs damit zu ausgehen "zwingen". Nur als Anstz.
Ich würde da jezt an der bestehenden Schaltung nichts mehr änern. Evtl. noch einen 100R in die Leitung und einen 1µF jweils gegen GND. UNd das ganze eben so niederohmig ausführen, wie geradeso vertretbar. Wenn dort 10Meter offene Leitung dranhängen, würde ich da schon drüber nachdenken. Ansonsten ist doch alles fertig. Einmal "grün", einmal "orange" und wenn beide an sind "rot", während die beiden wieder verlöschen.
Es gibt hier weder 12V~, noch ne Duo-LED und schon garkein SPI-Bus. Der nächste kommt sonst mit "WS2812" oder "APA102" um die Ecke.
Na ja, beim Programmieren werde ich auch nicht so gänzlich um die
boolsche Algebra herumkommen. Muss das "Problem" erst einmal richtig
verstehen, um es dann in passende "if", "then", "else" -Befehle
umzusetzen. Nur die Sache ist dann peripheriemäßig sehr einfach:
eingangsseitig zwei Ports (die besagten Relais) evtl. mit allen
Schikanen zur Pegelanpassung und/oder Potenzialabtrennung etc. pp.
Ausgangsseitig drei Ports zur Ansteuerung der einzelnen LEDs.
Evtl. nur noch Transistoren als Pegelwandler oder Stromverstärker.
Die Architektur der µPs erlaubt mehr. Also Statusregister, Speicherbit,
Half-carrybit. Das sind nur ganz kleine Beispiele aus der "Trickkiste".
Ich habe das gelernt, ich kann sogar Wahrheitstabellen minimieren und in NAND-Logik überführen. Alles kein Problem. Aber Software ist extrem schnell geschrieben und gerade so einfache Software ist überhaupt kein Problem.
Das kann man sogar machen, wenn man sehr wenig Ahnung hat und sein Problem einfach gut beschreiben kann.
Beispiel gefällig?
1
schreibe arduino-code. ich brauche code für zwei microcontroller, einen "sender" und einen "empfänger". der sender hat zwei digitale eingänge und gibt eine nachricht über uart aus, die den zustand dieser eingänge beschreibt. am empfänger sind 3 leds angeschlossen, led_rot, led_gelb, led_gruen. der empfänger empfängt die nachricht vom sender und steuert die leds an: wenn kein eingang gesetzt ist, sind alle led aus. wenn eingang 1 gesetzt ist, leuchtet nur die gelbe led. wenn eingang 2 gesetzt ist, leuchtet nur die grüne led. wenn beide eingänge gesetzt sind, leuchtet nur die rote led. füge eine konstante im code ein, die mir erlaubt, die led-ansteuerungslogik zu invertieren. die zykluszeit soll 5 sekunden sein.
das gibt man in das LLM der Wahl ein und erhält dann passenden Code, z.B.
Sender:
1
const int eingang1 = 2;
2
const int eingang2 = 3;
3
void setup() {
4
Serial.begin(9600);
5
pinMode(eingang1, INPUT);
6
pinMode(eingang2, INPUT);
7
}
8
9
void loop() {
10
bool zustand1 = digitalRead(eingang1);
11
bool zustand2 = digitalRead(eingang2);
12
Serial.print(zustand1);
13
Serial.print(",");
14
Serial.println(zustand2);
15
delay(5000); // 5 Sekunden Zykluszeit
16
}
Empfänger:
1
const int led_rot = 2;
2
const int led_gelb = 3;
3
const int led_gruen = 4;
4
const bool invertiereLogik = false; // Auf true setzen, um die LED-Logik zu invertieren
5
6
void setup() {
7
Serial.begin(9600);
8
pinMode(led_rot, OUTPUT);
9
pinMode(led_gelb, OUTPUT);
10
pinMode(led_gruen, OUTPUT);
11
digitalWrite(led_rot, invertiereLogik ? HIGH : LOW);
12
digitalWrite(led_gelb, invertiereLogik ? HIGH : LOW);
13
digitalWrite(led_gruen, invertiereLogik ? HIGH : LOW);
digitalWrite(led_gelb, invertiereLogik ? HIGH : LOW);
42
digitalWrite(led_gruen, invertiereLogik ? HIGH : LOW);
43
}
44
}
Ist das der beste Code der Welt? Nö. Funktioniert er? Ja.
Natürlich ist er schrecklich ineffizient, sinnvollerweise würde man die Eingänge zu einem Symbol zusammenfassen und müsste dann auf Empfängerseite kein gruseliges String-Handling mehr machen. Aber egal, geschenkt. Es ist ein Einzelstück, das Ding hängt an einer zuverlässigen Stromversorgung, da ist ein wenig Ineffizienz verzeihlich. Natürlich kann das mit dem nächsten Prompt korrigiert werden, wenn es einen so stört.
Dafür habe ich jetzt keine zwei Minuten gebraucht, um mir die Anfrage zu überlegen, jetzt könnte ich meine beiden Schaltungen mit dem Sender- und Empfänger-Microcontroller aufbauen nebst Eingangs- und Ausgangsbeschaltung, die programmieren und hätte innerhalb weniger Stunden inklusive Test und Montage mein Problem gelöst.
Das ist die moderne Lösung. So "einfache" Programme können LLMs sehr gut generieren, bei komplizierteren Dingen funktioniert das natürlich nicht mehr. Natürlich kann man das auch selber programmieren, wenn man das kann, aber diese Hürde besteht für sehr einfache Software (und das ist einfache Software) mittlerweile einfach nicht mehr.
Schaden kann's natürlich nicht, das Problem auch mit 6 NAND-Gattern lösen zu können, aber ich glaube, hier wird die Geschwindigkeit und Flexibilität von Softwarelösungen völlig unterschätzt. Eine Softwarelösung macht die Hardware üblicherweise sehr einfach.
So mache ich die Signalisierung hier im Haus auch, genauso. Als Versorgung einfach 8V AC aus dem Klingeltrafor - fertig - läuft seit knapp neun Jahren ohne Ausfall.
Warum nicht?
Es ist schnell aufgebaut, schnell umgesetzt, anpassbar, erweiterbar (die rote LED kann z.B. auch nach einem Tag andauernder Störung zu blinken anfangen), kostengünstig, unproblematisch, usw.
Klar ist, dass man es auch anders lösen kann. Nach einer kurzen Recherche kosten die benötigten ICs mit NAND-Gattern um die 80 Cent, dazu noch ein paar Dioden für die Spannungsversorgung. Da ist die Microcontroller-Lösung natürlich darüber, hauptsächlich wegen der benötigten Spannungsversorgung, wenngleich nicht extrem darüber, wenn man sich nicht allzu dumm anstellt.
So mache ich die Signalisierung hier im Haus auch, genauso. Als
Versorgung einfach 8V AC aus dem Klingeltrafor - fertig - läuft seit
knapp neun Jahren ohne Ausfall.
Im Gegensatz zu einer wie von mir vorgeschlagenen Microcontroller-Lösung lässt sich ein 8V-AC-Klingeltrafo nebst entsprechender Ansteuerung nicht einfach so unproblematisch an das bestehende System anflanschen, deine Lösung ist also nicht zielführend.
Im Gegensatz zu einer wie von mir vorgeschlagenen Microcontroller-Lösung
mit K! siehe auch Namen dieser Site!
Du vergeleichst Äpfel mit Birnen.
Ich habe an der Stelle keinen Lösungsvorschlag gemacht, sondern ein komplett anders aufgebauten Ansatz untermauert...
Weil man das alles dafür nicht braucht. Aber ja, man kann auch über
Italien nach Dänemark fahren, keine Frage.
Die Antwort ist kurios. Ein Microcontroller ist verfügbar, kostengünstig und flexibel. Viele der Funktionen verbleiben natürlich in dieser Anwendung ungenutzt, allerdings ist das keine Schande.
Bei der Lösung mit 6 NAND-Gattern bleiben auch zwei Stück übrig. Ist halt so, in den ICs sind immer 4 Stück drin.
Die Zuleitung zu den LEDs hat sicher auch einen deutlich höheren Leiterquerschnitt als unbedingt notwendig, alles Verschwendung!
Die Microcontroller-Lösung ist extrem schnell entwickelt, wenn man sich auch nur minimalst auskennt, viel schneller als die anderen Lösungen. Sie ist relativ zuverlässig und ohne großen Test einfach direkt in der endgültigen Konfiguration aufbaubar, weil moderne Microcontroller weitgehend unproblematisch in der Beschaltung sind. Daher ist eine Lösung mit MCU eine gute Lösung, da sie mit moderaten Kosten und wenig Entwicklungsaufwand auskommt.
Im Gegensatz zu einer wie von mir vorgeschlagenen Microcontroller-Lösung
mit K! siehe auch Namen dieser Site!
Mikrokontroller? Die Seite darf sich gern schreiben, wie sie will. Microcontroller als englisches Wort schreibt sich mit zwei c.
Du vergeleichst Äpfel mit Birnen.
Nö.
Ich habe an der Stelle keinen Lösungsvorschlag gemacht, sondern ein
komplett anders aufgebauten Ansatz untermauert...
Ich schreib hier ja auch nicht, wie ich irgendwas irgendwie gelöst habe, sondern nur Dinge, die dem initialen Problem angemessen sind. Diese intellektuelle Mindestleistung kann man eigentlich auch von anderen Leuten erwarten, warum schreibst du also eine Lösung für ein anderes Problem, die sich nicht übertragen lässt und auch nichts zur Lösung des hiesigen Problems beiträgt, in diesen Thread?
Bei der Lösung mit 6 NAND-Gattern bleiben auch zwei Stück übrig. Ist
halt so, in den ICs sind immer 4 Stück drin.
Es geht exakt mit 2x CD4093 (8 Gatter) auf.
Das nützt aber alles nichts, weil die Versorgungsspannung nicht mit übertragen wird und selbst wenn die Schaltung im Heizungskeller ist und nur die Signalleitungen ins Wohnzimmer gelegt werden, dann benötigt man trotzdem vier Leitungen drei für die LEDs und eine GND-Leitung.
Ich werfe mal meine Schaltung hier rein.
Ich denke, dass die von den Logig-Pegeln her 'sauber' ist.
Die Ausgang-Treiber könnte man je anpassen. Ein Beispiel mit einem NPN habe ich mal dazu. Wobei, wenn der TO einen Signalturm verwendet, müsste man 'High-Side' Switching machen, da hier eine gemeinsame Masse ist. Das ist aber auch nicht das Problem.
müsste
man 'High-Side' Switching machen, da hier eine gemeinsame Masse ist. Das
ist aber auch nicht das Problem.
Doch genau das war mein ursprüngliches Problem!
Für die vielen Ideen die zusammengekommen sind, danke ich vielmals!
Als TO habe ich in diesem Thread gemerkt, dass es doch nicht so einfach ist, ALLE wichtigen Angaben zu liefern. Ich wollte wirklich keine Salamitaktik veranstalten, mich nervt das ja selber bei Anderen! Aber man ist so drinn im Projekt, alles scheint klar zu sein.
In diesem Fall hätte ich aber wirklich keine anderen Vorschläge gebraucht, sondern wirklich nur das Ursprungsproblem gelöst. Aber hier drehen Einige durch, wenn ich jetzt noch sage: ja, ich hätte ein drittes Relais und ein vieradriges Kabel nehmen können, und ja, ich habe die Lampen die schlussendlich reinkommen selber entworfen mit RGB-LEDs und Common-Minus gewählt, dass es universell ist, und ja, ich habe einen 12V-I2C-Bus an den ich noch einen PCF8574A hätte anschliessen können (oder einen uC, gell F.).
Ich wollte wirklich keine
Salamitaktik veranstalten
Aber während du das schreibst, machst du das ja immer noch. Bis jetzt gab es glaube ich keine Angaben dazu wie belastbar die 12V Steuersignale sind (aber Rückfragen dazu), was diese LEDs genau für einen Strom aufnehmen usw...
Du hast auch nicht nachgelegt und weitere klare Infos gegeben, ob und was genau drum herum ist - selbst jetzt immer noch nicht.
Ist halt nur eine "logische" Lösung, die meisten vergessen dabei dass das Zeug auch noch dauerhaft bestromt werden möchte...genau wie auch "Mister MiCrocontroller"...
Ebenso wie auch den Umgang mit offenen Gattereingängen, wenn es 12V oder eben offen und nicht zu GND ist...
Das ganze hat leider nur sehr wenig mit einer wirklichen "Lösung" zu tun...aber hier redet man sich ja den Mund fusselig... :-)
Hallo!
Warum können nicht ganz einfach die zwei Relais über Spannungsteiler eine Steuerspannung (-strom) bereitstellen und für die Anzeige sowas wie den LM3914?
Da könnten sogar 10 verschiedene Zustände mit ganz wenig Hardwareaufwand angezeigt werden!