Alexander G. schrieb:
NiMh kann ich auch verwenden (vom Hersteller freigegeben), aber ich weis
auch wie "kurz" die leben.
Wenn man ein vernünftiges Ladegerät nimmt und nicht eine ganze Latte in Reihe schaltet, dann halten auch NiMh-Zellen lang genug. Die Steinzeit-Ladetechnik, mit der man damals, kurz nach Erfindung von fließend Wasser, die NiCd-Zellen gekocht hat, die ist halt leicht überholt.
Alexander G. schrieb:
Lithium, ginge zwar auch, ist aber nicht freigegeben
"Freigegeben"? Was soll da "freigegeben" werden? Den Hersteller gibts nicht mehr (was sich jetzt "Rollei" nennt, hat mit Rollei im Sinne von Franke & Heidecke nix zu tun).
Das Akkupaket liefert eine durch die Zellanzahl und -Verschaltung definierte Spannung, hier sind das wohl acht in Reihe geschaltete Zellen, die daher 9.6 V liefern.
Das hier https://www.akkuline.de/ersatz-akku-pack-rolleiflex-slx-15910 abgebildete Akkupack hat eine Kapazität von 700 mAh, also knapp 7 Wh.
Zum Vergleich: Ein typischer LiIon-Akku modernere Kameras wie der En-EL15 von Nikon hat eine Kapazität von 17 Wh, also mehr als das Doppelte.
Ein direkter Ersatz ist er allerdings nicht, da der nur etwa 7 V liefert.
Andererseits: Bis herab zu welcher Akkuspannung funktioniert die 6008, bevor sie das Handtuch wirft? Ein LiIon-Akku liefert sicher höhere Ströme als die NiCd-Zellen es könnten ...
Oh, und es sind auch schon andere auf die Idee gekommen:
https://de.ifixit.com/Anleitung/Rollei+6000-6008+LiFePO4+Batterie+tauschen/77648
Was mir dort missfällt, ist die beschriebene Technik zur Verbindung der einzelnen Akkuzellen, /das/ ist eher Murks, aber auch hier im Forum gibt es Berichte über dafür besser geeeignete Punktschweißgeräte. Andererseits, vielleicht kann man ja auch Zellen mit Lötfahnen kaufen ...