PC / Laptop mit 12V?

OP #7872244
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Hallo,

ich suche für den Verein (Funkamateure) einen Laptop, der 12V benötigt. Ich möchte vermeiden, mit dem vorhandenen 4s LiFePO4 Akku über einen Wandler 230V~ zu erzeugen, die dann wieder auf 19,5VDC gewandelt werden. Einfach um Störungen möglichst zu vermeiden.

Darum wäre ein Laptop der 12V verträgt schon ganz nett.

Kennt jemand einen Laptop (oder All-in-One PC) der 12V verträgt?

Die 12V -> 19V Wandler sind bekannt, werden aber versucht zu vermeiden.

Danke + MfG Wolfgang

Beitrag #7872248 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7872256
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Harald K. schrieb:

Es gibt Monitore, die mit 5V versorgt werden können, die kann man tatsächlich an 'ne USB-Buchse klemmen. Sowas wird beispielsweise als mobiler Zweitmonitor für Notebooks eingesetzt.

Ganz, ganz furchtbar willkürliches Beispiel: https://www.amazon.de/dp/B0BYJ79PHH

Hm, da über USB-C ganz ordentlich Leistung gezogen werden kann, kann es gut sein, das das beigelegte 12V 2A Netzteil dann Schluckauf bekommt und der PC neu bootet. Über Akku mag das funktionieren.

#7872260
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Hallo Wolfgang.

Ich habe einen Mini-PC für 12V und einen mobilen Monitor der mit 5V über USB aus dem PC versorgt wird.

Versorgt wird das Ganze aus einem 3S Lipo-Akku (9V bis 12,6V) ohne DC/DC-Wandler dazwischen, der PC kommt direkt mit der Spannung zurecht. Der Akku wird über einen Solar-Laderegler versorgt, der für den Überlade- und Tiefentladeschutz sorgt.

Es braucht nur kostengünstige fertige Komponenten 12V-Solarpanel->Laderegler->Mini-PC->Monitor. Im Betrieb am Lichtnetz kann das Panel und der Laderegler entfallen.

Tom

#7872281
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Gerald B. schrieb:

Hm, da über USB-C ganz ordentlich Leistung gezogen werden kann,

Nix USB PD, 5 V.

Ich hab' einen 10"-Monitor, der mit 'ner simplen 5V-Powerbank betrieben werden kann. Da bekommt nix Schluckauf.

Monitore wie das von mir ganz bewusst als willkürlich bezeichnete Ding hat u.a. auch die c't schon getestet:

https://www.heise.de/select/ct/2022/2/2130107544216908281

Aber es scheint ja jetzt schon genug zusammengekommen zu sein.

#7872293
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Wolfgang S. schrieb:

Kennt jemand einen Laptop (oder All-in-One PC) der 12V verträgt?

Viele. Es wäre daher sinnvoll, die Auswahl etwas einzuschränken, indem die Anforderungen verraten werden. Formfaktor, Ausstattung, Budget, etc.

Allerdings sollte klar sein, dass jedes einzelne von diesen Geräten sowieso mehrere Schaltwandler beinhaltet, weil so ziemlich keine Komponente in aktuellen Maschinen noch mit 12V arbeitet – insofern ist die Vorstellung eines „Direktbetriebs“ ein wenig Wunschdenken.

OP #7872310
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Viele. Es wäre daher sinnvoll, die Auswahl etwas einzuschränken, indem die Anforderungen verraten werden. Formfaktor, Ausstattung, Budget, etc.

Hallo, dann nenne mir bitte solche Laptops. Die ich dann auf den üblichen Seiten (ebay, Kleinanzeigen) suchen kann. Ich laufe seit 35 Jahren auf mehr oder weniger gebrauchen Computer .. VC20, C64, Amiga, Jede Menge PCs: Cyrix 200+, Pentium 300, 566, 1300 usw von den Thinkpads gar nicht zu reden.

Danke + MfG Wolfgang

#7872347
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Hallo

Das genannte Szenario klingt (auch, vor allem) nach Fieldday - also betrieb mehr oder weniger in Freien bei bevorzugt guten (sonnigen) Wetter. Im Schatten (da ist es in Freien bei sonnigem Wetter immer noch sehr hell) "versagen" selbst hochwertige und teure "19V" Monitore und Display von Smartphones und Laptops, die eigentlich genau auch für solche Szenarien gedacht sind.

Das ist ein Punkt, welche man generell, aber besonders bei den 5V USB Displays unbedingt beachten sollte.

Wobei das vorher nur anhand von Angaben in den Verkaufsangeboten eher schwierig bis unmöglich ist.

Denn draußen ist es nun mal hell - sehr hell, manchmal sogar extrem hell. Unser "automatisches Belichtungssystem" Auge - Gehirn macht uns da (zum Glück) so einiges vor und man meint: So hell ist es doch nicht...

Nein, es ist hell - selbst bei bewölkten Novemberhimmel deutlich heller als im gut ausgeleuchteten Wohnraum und was an den meisten Arbeitsplätzen verlangt wird. Und für Arbeitsplätze bzw. den häuslichen Innenbereich sind halt nahezu alle Monitore ausgelegt.

Wer mal eine defekte LED Verkehrsampel (Leuchtstärkenregelung) erleben musste, dürfte abschätzen können, wie hell Leuchten (und natürlich auch Monitore) sein müssen, um auch nur gegen indirekte Sonneneinstrahlung bei Bewölkung im November ankommen zu können.

#7872350
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Wolfgang S. schrieb:

Hallo, dann nenne mir bitte solche Laptops.

Dann nenne mir bitte deine Anforderungen – ich hab das nicht umsonst gefragt.

Ansonsten könnte man Geräte vom billigen Medion E11202 mit Celeron, 4GB RAM und verhältnismäßig langsamen 64GB eMMC bis zum recht teuren ThinkPad T14 mit i7, 32GB RAM und ziemlich schnellen 2TB NVMe-SSD aufzählen – ich finde jedoch, dass es in der Verantwortung des Fragenden liegt, die Frage möglichst präzise zu stellen – spätestens auf entsprechende Nachfrage hin. Ist eine Frage von Respekt der Zeit Anderer gegenüber.

OP #7872358
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Jack V. schrieb:

Wolfgang S. schrieb:

Hallo, dann nenne mir bitte solche Laptops.

Dann nenne mir bitte deine Anforderungen – ich hab das nicht umsonst gefragt.

Ansonsten könnte man Geräte vom billigen Medion E11202 mit Celeron, 4GB RAM und verhältnismäßig langsamen 64GB eMMC bis zum recht teuren ThinkPad T14 mit i7, 32GB RAM und ziemlich schnellen 2TB NVMe-SSD aufzählen – ich finde jedoch, dass es in der Verantwortung des Fragenden liegt, die Frage möglichst präzise zu stellen – spätestens auf entsprechende Nachfrage hin. Ist eine Frage von Respekt der Zeit Anderer gegenüber.

Naja, ich kaufe das, was ich finden kann, was gefällt und was ich mir leisten kann (oder will). Wie gesagt, primär sicherlich gebrauchtes. Irgendwas zwischen 100.- und 300.- soll es wohl werden. Vielleicht auch mehr. Das kommt auf die Angebote an.

Wie soll ich wissen was ich ausgeben soll, wenn ich nicht weis was es gibt?

Edit: Der T14 hat übrigens ein 20V Netzeil https://www.amazon.de/Lenovo-ThinkPad-Original-Netzteil-Normale/dp/B08CCTZ8CD

#7872413
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Wolfgang S. schrieb:

Edit: Der T14 hat übrigens ein 20V Netzeil

Jain. Das originale Netzteil stellt 5/9/12/15/20V über den USB-C-Stecker zur Verfügung – je nachdem, was via PD gefordert wird. Man kann’s auch für z.B. ein Telefon nehmen, das mit 5V geladen werden möchte. Am Notebook liefert es 20V; das Notebook lässt sich allerdings auch problemlos mit etwa einer Powerbank oder einem kleinen Netzteil an 12V betreiben und laden.

#7872502
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Wolfgang S. schrieb:

Wie schaut ein USB-C kabel aus, an dem ich an der anderen Seite Zwei Bananen Stecker haben kann für die 12V?

Wenn über die Deppen Leer Zeichen Stecker eingespeist werden soll: Schlecht.

Wenn andersrum, dann ist im Kabel ein "Decoy" untergebracht, d.h. eine Elektronk, die dem Netzteil über das PD Protokoll mitteilt, welche Spannung es am Ausgang liefern soll. Sowas kann man als kleine Fertigmodule beim Chinahändler des Vertrauens kaufen, es gibt auch fertig konfektionierte Kabel dafür - USB-C am einen Ende, Hohlstecker am anderen.

Neuere PD-Netzteile kennen eine Erweiterung des Standards namens PPS, damit lässt sich die Ausgangsspannung in 100-mV-Schritten einstellen. Das können beispielsweise die beiden Ikea Sjöss-Netzteile, und hier https://github.com/wagiminator/CH32X035-USB-PD-Tester hat Stefan Wagner sich eingehend mit einem Selbstbau eines solchen "Decoy" und Testers beschäftigt.

#7872510
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Wolfgang S. schrieb:

Wie schaut ein USB-C kabel aus, an dem ich an der anderen Seite Zwei Bananen Stecker haben kann für die 12V? Wird da nicht was Ausgehandelt?

genau. USB startet immer und grundsätzlich mit 5V. Jedes USB-Netzteil muss 5V liefern können. Nach erfolgter Aushandlung per PD darf es auch eine höhere Spannung liefern können, aber 5V sind erstmal Pflicht.

Ganz schlecht für Deine Bananensteckerlösung.

fchk

OP #7872516
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Frank K. schrieb:

Wolfgang S. schrieb:

Wie schaut ein USB-C kabel aus, an dem ich an der anderen Seite Zwei Bananen Stecker haben kann für die 12V? Wird da nicht was Ausgehandelt?

genau. USB startet immer und grundsätzlich mit 5V. Jedes USB-Netzteil muss 5V liefern können. Nach erfolgter Aushandlung per PD darf es auch eine höhere Spannung liefern können, aber 5V sind erstmal Pflicht.

Ganz schlecht für Deine Bananensteckerlösung.

fchk

Tja, Dann erzählt der Jack Mist.

OP #7872683
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.● Des|ntegrator ●. schrieb:

Wolfgang S. schrieb:

Der Laptop verändert seine Störungen nicht.

nee, ist klar.

ich frag denn jetzt ein drittes mal, ob die kiste nennenswerte störungen produziert, sprich für anwendungen in der funkerei brauchbar ist und verweise nochmal auf meine erste frage:

Beitrag "Re: PC / Laptop mit 12V?"

Das weis ich nicht, die Kiste ist noch nicht gekauft.

Erfahrungsgemäß stören aber Laptops (auf Batterie) relativ wenig. 19,5V Netztzeile schon etwas und 12V -> 230V Spannungswandler relativ viel.

#7872753
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Wolfgang S. schrieb:

Aber mann kann die 12V auf 230V, und die 230V auf 19,5V Vermeiden.

Der Mann könnte auch von den 12V direkt auf 19V wandeln. Damit würde der Mann auch die möglichen Probleme umgehen, welche der Spannungsbereich von Akkus bei Geräten, die auf eine fixe Spannung ausgelegt sind, verursachen /kann/ (es sei denn, man hat bereits einen Wandler drin – dann kann man den auch direkt gegen einen mit 19V Ausgangsspannung ersetzen). Wenn man dann auch nicht den billigsten Kram vom freundlichen Chinesen nimmt, und vielleicht auch noch selbst ein wenig mit Ferrit-Ringen an den Leitungen hantiert, hat man damit vermutlich auch nicht mehr Störungen, als ein 12V-Rechner durch seine Wandler, die in billigen Geräten halt auch erster Linie billig sind, verursacht.

Wolfgang S. schrieb:

Wie schaut ein USB-C kabel aus, an dem ich an der anderen Seite Zwei Bananen Stecker haben kann für die 12V? Wird da nicht was Ausgehandelt?

Wir sind hier in ’nem Elektronikforum …

Wolfgang S. schrieb:

Tja, Dann erzählt der Jack Mist.

Nein. Der hat nur auf die im Eingangsbeitrag und im Titel genannte Anforderung geantwortet. Die war:

Kennt jemand einen Laptop (oder All-in-One PC) der 12V verträgt?

Das T14 lässt sich mit 12V betreiben. Und vermutlich viele andere mit USB-C als Versorgungseingang – vom T14 weiß ich es aber mit Sicherheit, weil ich es so betreibe.

Wie gesagt: Hatte schon ’nen Hintergrund, dass ich das Fehlen konkreter Anforderungen angemerkt hatte ….

Aber kauf’ du dir ruhig so‘n billiges Teil, um dann zu merken, dass es a) doch ziemlich stört, b) instabil läuft und zudem möglicherweise c) für den angedachten Job nicht geeignet ist :)

#7872935
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Ich würde heutzutage alles nur noch über USB-PD versorgen (Notebook, Monitor). Die 12V jagt man dann einfach auf einen KFZ USB-PD Adapter mit 2 Anschlüssen und der gewünschten Leistung. Es ist wohl auch möglich, den Monitor über nur ein Kabel (Thunderbolt) mit Saft und Daten vom Notebook zu versorgen.

#7873225
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Wolfgang S. schrieb:

Wie bekomme ich die 12,8V vom Akku ohne zerhacken in den Laptop?

Du vermutlich gar nicht. Ich aus’m Stand heraus auch nicht, bevor das falsch rüberkommen mag.

Jemand anderes könnte in die Richtung denken, sich einen 5V-Linearregler für die initiale Spannung und einen PD-Controller herzunehmen, der dann nach dem Aushandeln von 12V die Eingangspannung durchreicht. 12,8V sind leicht außerhalb der Toleranz (±5%), da sollte noch nix kaputtgehen. Ob man sich den Aufwand für den zu erwartenden Gewinn antun mag, ist wieder eine andere Frage. Jemand, der sowas bauen kann, würde vermutlich direkt zu ’nem passenden DC/DC-Wandler greifen, weil dessen Abstrahlungen dann eh in dem Rauschen untergehen, welches das Endgerät selbst durch seine verschiedenen Wandler, Takt- und Datenleitungen und so weiter verursacht.

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