negative Gatespannung mittels Zenerdiode ?

Gast #7878385
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Guten Tag, ich hatte kürzlich einen Post wegen einem unbekannten PNP Transistor abgesetzt, bei dem mir H.Hinz dankenswerterweise die Lösung gab ! Beitrag "Suche Bauteil (SMD Transistor?) im Growatt MIC Wechselrichter"

Die Frage jetzt schließt sich daran an: Growatt steuert seinen 4 Quadrantensteller neben dem erwähnten Optokoppler (TLP352) mit einer scheinbar pfiffigen zusätzlichen Schaltung, um aus einer unipolaren Spannungsversorgung das Gate bei Abschaltung dennoch irgendwie negativ ansteuern zu können, und das mit nur wenigen konventionellen Bauteilen. Ich konnte aber durch dicken Lötlack die Schaltung nicht ganz nachverfolgen. Deshalb die Frage an euch, ob ihr eine Möglichkeit kennt, wie das gemacht werden kann; nur mittels Zenerdiode, Kondensator und Widerständen (s. Foto Anhang)- was anderes konnte ich am Gate des IGBT nicht ausfindig machen. Die Z-Diode ist längs im Gatepfad verbaut, parallel dazu ein Kondensator (die Z-Diode liegt nicht am Gate zur Masse hin, das kann ich ausschließen). Irgendwie scheinen sie die Z-Diode für negative Gatespannung gewinnen zu können, aber wie - und warum der Kondensator parallel zur Z-Diode?

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#7878397
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David schrieb:

Deshalb die Frage an euch, ob ihr eine Möglichkeit kennt, wie das gemacht werden kann; nur mittels Zenerdiode, Kondensator und Widerständen (s. Foto Anhang)- was anderes konnte ich am Gate des IGBT nicht ausfindig machen.

Einen Kondensator in Reihe zum Treiber mit vielleicht 5facher Gatekapazität, parallel zum Gate nur einen Widerstand, oder (besser) zusätzlich noch eine bidirektionale Suppressordiode. Du musst natürlich beachten, daß die pos. Spannung am Gate dadurch mehr als halbiert wird. Also der Treiber muss einen entsprechend hohen Hub haben, oder der Mosfet ein Logiklevel-Typ sein.

Gast #7878422
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Rolf schrieb:

David schrieb:

mit einer scheinbar pfiffigen zusätzlichen Schaltung, um aus einer unipolaren Spannungsversorgung das Gate bei Abschaltung dennoch irgendwie negativ ansteuern zu können, und das mit nur wenigen konventionellen Bauteilen.

Um negative Impulse zu erzeugen, braucht man nur ein R und ein C, keine Zenerdiode: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206173.htm

Was macht dann die Zenerdiode im Gatepfad (s. auch Foto) ?

Gast #7878433
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Uwe S. schrieb:

David schrieb:

Deshalb die Frage an euch, ob ihr eine Möglichkeit kennt, wie das gemacht werden kann; nur mittels Zenerdiode, Kondensator und Widerständen (s. Foto Anhang)- was anderes konnte ich am Gate des IGBT nicht ausfindig machen.

Einen Kondensator in Reihe zum Treiber mit vielleicht 5facher Gatekapazität, parallel zum Gate nur einen Widerstand, oder (besser) zusätzlich noch eine bidirektionale Suppressordiode. Du musst natürlich beachten, daß die pos. Spannung am Gate dadurch mehr als halbiert wird. Also der Treiber muss einen entsprechend hohen Hub haben, oder der Mosfet ein Logiklevel-Typ sein.

Es liegt kein MOSFET sondern ein IGBT vor., Aber mir geht es hier lediglich darum zu verstehen, wie Growatt das hier mit der Zenerdiode offenbar macht (s. Foto) - Zenerdiode im Gatepfad (nicht parallel zum Gate, also wohl nicht als Schutzdiode angedacht), parallel zur Z-Diode ist ein Kondesnator (SMD) geschaltet

#7878457
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Udo S. schrieb:

Vermutung: Die Spannung auf einen sicheren Wert begrenzen.

Nee, das wird so laufen, daß eine potentialfreie Hilfsspannung von z.B. 30V erzeugt wird (kleiner Ferrittrafo oder sowas). Der Optokoppler darf 30V als Betriebsspannung haben. Jetzt wird nur noch mittels der Zener das Emitterpotential des IGBTs auf die Hälfte dieser Hilfsspannung gelegt. Schon gibt der Optokoppler +-15V aus. Die Zener wird dabei natürlich kaum belastet, da die Summe der Lade- und Entladeströme ja null ist.

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