Leider weiß ich nicht genau, wie das mit der Konfiguration funktionieren soll (also vom Zugriff her), eine Dokumentation oder Beschreibung dazu fehlt und es ist das erste mal, dass ich mit so etwas experimentiere.
Vielleicht kennt sich hier jemand mit dem Thema aus und kann die folgenden Fragen beantworten?!
Welche App(s) kann man für diese Kamera verwenden?
Welchen Namen trägt so eine Kamera im Netzwerk und benötigt sie ein eigenes Passwort?
Kann die Kamera direkt vom Tablet und einer entsprechenden App aus über WLAN angesprochen werden oder benötigt man dazu unbedingt eine Internetverbindung?
Müsste das Tablet dann als WLAN-Hotspot für Internet fungieren, damit diese App darauf funktioniert oder reicht die App auf Tablet mit WLAN (aber ohne Internet), um mit der Kamera zu kommunizieren?
(hoffe, die Fragen sind einigermaßen klar definiert, sonst bitte nachfragen)
Müsste das Tablet dann als WLAN-Hotspot für Internet fungieren, damit
diese App darauf funktioniert oder reicht die App auf Tablet mit WLAN
(aber ohne Internet), um mit der Kamera zu kommunizieren?
Seit längerer Zeit sind die ganzen Lowcost China Wifi-Überwachungskameras mit einer Firmware ausgerüstet, die nur noch mit Dauerdatenverbindung nach China funktioniert.
Darüber funktioniert dann auch die beworbene Bewegungserkennung.
Und die beworbene Nachtsicht funktioniert, indem man eine nachts eine Zusatzleuchte brennen lässt.😁
Manchmal auch, dass bei Schwachlich auf sw umgeschaltet wird und/oder die Cam bedingt IR-tauchlich ist.
Oft sind mit der kostenlosen App lediglich Grundfunktionen möglich, Zusatzfunktionen nur gegen Abogebühren.
Und oft nach einer gewissen Zeit auch die Grundfunktionen oder die Serveraddy abgeschaltet...
Wo soll in der Luft eine Datenverbindung zu einem Server in China
herkommen?
Das interessiert den Verkäufer doch nicht.
Übrigens handelt es sich doch um eine Wifi-Cam, da gehen die Signale immer durch die Luft.
Bei diesen Modellen bei freier Funkstrecke sogar über mehrere Meter.
Über das dauerhaft zwangsverbundene *) USB-Ladekabel gehen keine Daten.
*) ausser man hat den Akku geladen und braucht nur ~15min...
In der Amazon Beschreibung steht:
"Darüber hinaus kann es auch als Auto-Camcorder, Hund/Haustier-Kamera,
Babyphone oder Luftkamera verwendet werden."
Die Kamera kann man mit einer entsprechenden App konfigurieren, danach braucht sie kein Internet oder Wlan mehr (je nach Anwendung natürlich).
Meine Kamera möchte ich gerne als Wildkamera konfigurieren. Also so, dass sie sich samt IR-LEDs bei Bewegungen selbständig einschaltet und das Video auf der SD-Karte speichert.
Ich will mal schauen, welche Tiere Nachts so im Garten unterwegs sind.
Du könntest als App den "Tiny Cam Monitor pro" probieren. Der kennt
sehr viele Kameras. Das wird aber eine harte Geduldsprobe werden.
Danke, guter Tipp, aber warum könnte das eine Geduldsprobe werden?
Bewegungserkennung braucht leistungsfähige Verarbeitung.
Daran wird es genau dieser Kamera wohl fehlen.
Sicher? Für mich klingt Bewegungserkennung eher nach einer mehr oder weniger simplen boolschen Verknüpfung zweier Bilder oder Ausschnitten daraus:
Sobald im Mittel Bild A != Bild B geht die Aufnahme los
Ansonsten funktioniert die Kamera auch ohne WLAN, wie ich rausgefunden habe. Wenn man eine SD-Karte einlegt, die Kamera über eine USB-Leitung an 5V anschließt und hinten die Taste drückt, wird die Karte (beim ersten Einlegen) anscheinend kurz formatiert und dann nimmt die Kamera sofort auf. Bei der Aufnahme blinkt hinten die blaue LED mit ca. 2,5Hz.
Die Kamera nimmt dann immer ein Video von 60 Sekunden Länge auf, speichert es im AVI-Format auf der SD-Karte und beginnt direkt das nächste Video, wobei 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden mit 640x480 und 8kHz Audio, was im Schnitt zu einer Videolänge von 12MB pro Minute führt.
Da reicht also Rauschen, Vibration, oder eine leichte Veränderung der Lichtverhältnisse ...
Aber, was Rechenleistung angeht, mit dem ESP32 lässt sich schon einiges an Bildverarbeitung anstellen, und der ist, wenn man ihn nicht in Modul-, sondern in Chipform verwendet, sehr kompakt unterzubringen, neben etwas Hühnerfutter ist das nur ein mittleres QFN und dann noch ein Flash-ROM im SO-8.
Sicher? Für mich klingt Bewegungserkennung eher nach einer mehr oder
weniger simplen boolschen Verknüpfung zweier Bilder oder Ausschnitten
daraus:
Sobald im Mittel Bild A != Bild B geht die Aufnahme los
Das schafft schon jedes Wölkchen. Je nach Auflösung und Bittiefe
ist die Operation dann schon nicht mehr so simpel.
Meine IP-Kameras verwenden einen Intel-ARM mit 533 MHz, und
da erzeugt /motion/ schon gut Last und ist immer noch nicht perfekt.
Ansonsten funktioniert die Kamera auch ohne WLAN, wie ich rausgefunden
habe. Wenn man eine SD-Karte einlegt, die Kamera über eine USB-Leitung
an 5V anschließt und hinten die Taste drückt, wird die Karte (beim
ersten Einlegen) anscheinend kurz formatiert und dann nimmt die Kamera
sofort auf.
Vermutlich steckt das Ganze auch in den Billig-Dashcams.
Bei der Aufnahme blinkt hinten die blaue LED mit ca. 2,5Hz.
Die Kamera nimmt dann immer ein Video von 60 Sekunden Länge auf,
speichert es im AVI-Format auf der SD-Karte und beginnt direkt das
nächste Video, wobei 10 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden mit
640x480 und 8kHz Audio, was im Schnitt zu einer Videolänge von 12MB pro
Minute führt.
Das ist wohl eher Motion-JPG in einem AVI-Container und kein richtiges
MPEG1/2/4.
Die Dashcam die ich hier hab, hat neben einem Reset-Taster, noch
fünf Knöpfe um darauf herumzudrücken.
Die Bildqualität ist allerdings trotz HD-Label eher unterirdisch.