"Für die Messung wurde übrigens einfach ein Krokokabel an AD0 angeschlossen und offen auf den Labortisch gelegt. Die elektrischen Wechselfelder sorgen für eine ausreichende Einstreuung des Netzsignals."
Das bringt mich auf die Idee, dass so auch ein Audioeingang GPU eines Raspi (oder jeden anderen Rechners) verwendet werden könnte.
Die grüne und lila Kurve sieht danach aus das bereits nach 3 Sekunden
(@10:33:20) die Primärregelung eingegriffen hat.
Das ist Faktor 20 schneller als die von dir propagierten 60 Sekunden.
Dir ist offenbar entgangen, dass die Netzverbindung von Spanien nach Frankreich zu dem Zeitpunkt gekappt wurde. Danach ging die Netzfrequenz in Riga und Belford Cedex wider hoch.
Dagegen in Porto und Malaga immer mehr "Richtung Süden", also auf Null zu.
Innerhalb der Zeitspanne von 11:32:55 bis 11:33:55 sieht man den Ablauf zum Black-Out.
Um ca. 11:32:58 gab es einen Einbruch der Netzfrequenz (Einbruch der Erzeugerleistung). Um 11:33:18 bricht das Netz in Spanien vollständig ein. Grund dürfen die Kappung der Leitungen zu Frankreich und Marokko sein. Danach war`s aus mit der Stromversorgung.
Die Statik des Europäischen Netzes ist etwa 30GW/Hz.
Wobei das auch wieder nicht stimmt, denn man muss auch wissen wie viel Energie grade auch verbrauch wird bei 0 Watt verbraucht, ist die Statik auch 0 Watt.
Anm: Die f-Regelung hat P-Charakteristik.
Stimmt nicht, denn sonst würde man ja auch einen dauerhafte Regelabweichung feststellen. Die f-Regelung ist eine PI-Regelung!
Die Statik des Europäischen Netzes ist etwa 30GW/Hz.
Wobei das auch wieder nicht stimmt, denn man muss auch wissen wie viel
Energie grade auch verbrauch wird bei 0 Watt verbraucht, ist die Statik
auch 0 Watt.
Anm: Die f-Regelung hat P-Charakteristik.
Stimmt nicht, denn sonst würde man ja auch einen dauerhafte
Regelabweichung feststellen. Die f-Regelung ist eine PI-Regelung!
Ich versteh kein Wort. Vor allem das mit 0 Watt Verbrauch in Europa.
Ich versteh kein Wort. Vor allem das mit 0 Watt Verbrauch in Europa.
Wenn in Europa der totale Black-Out der Fall ist.
Dann hast du 0 Watt verbrauch. Da braucht auch nichts eingespeist werden. Außer den Leitungsverlusten wg. der Blindleistung, die oszilliert.
" .... Verbreitet werden unter anderem Bücher zu den Themen Prä-Astronautik, Ufologie, „Erfundenes Mittelalter“, Kreationismus, Astrologie, Geomantie, Gesundheit sowie germanische Mythologie, Islamismus und „Genderideologie“. ....."
Es ist vermutlich schwieriger auszuwerten, was los war, als erwartet wurde.
Schwierig wäre es, wenn vermutlich Abschaltungen stattfanden, die erstmal nur einzelne Phasen betrafen und somit ein Ungleichgewicht mit entsprechender niederfrequenter Schwingneigung verursachten, welche eine weitere Kettenreaktion starteten. Nicht alle Fehler sind so voraussehbar, dass absolut zuverlässige redundante Verhinderungsmaßnahmen getroffen werden können.
Wegen das Brandes (und Mittagshitze) waren sicherlich Leitungen nicht kurzfristig auch mal riskant überbelastbar. Im Netz steht noch irgendwo ein Fachartikel eines Falls, wo so etwas mit einer Leitung durch das Gebirge gemacht wurde und gerade noch gut ging.
Direkt nach dem Tag X konnte man beliebig oft bei
einschlägigen Quellen lesen, daß die Aufarbeitung wohl Monate dauern
wird.
Hier auch schon.
Aber das Ergebnis der Aufarbeitung kommt dann zu einem Zeitpunkt, zu dem die schnelllebige Informationswelt sich kaum noch daran erinnern kann und längst den frischeren Säuen hinterher läuft.
Direkt nach dem Tag X konnte man beliebig oft bei
einschlägigen Quellen lesen, daß die Aufarbeitung wohl Monate dauern
wird.
Aber warum? Ein paar Tage wären verständlich, aber ein paar Monate? Ist ja nicht so das man erst Trümmer zusammensuchen muss wie bei einem Flugzeugabsturz oder warten muss, bis potentielle Zeugen aus der Intensivstation herauskommen...
Direkt nach dem Tag X konnte man beliebig oft bei
einschlägigen Quellen lesen, daß die Aufarbeitung wohl Monate dauern
wird.
Aber warum?
Weil das Gesamtsystem doch wesentlich komplexer ist, als man sich das laienhaft so vorstellt.
Wie gesagt, auf YouTube gibts einige sehr informative Videos zum Thema, die zu mindestens mal ansatzweise aufzeigen, wie komplex das alles zusammenhängt.
Es ist ja noch nicht einmal geklärt wo und warum der erste Ausfall genau war. Noch weniger, warum danach die eigentlich für solche Fälle gedachten Teilabschaltungen nicht gegriffen haben, die den Ausfall regional begrenzt hätten.
Weil das Gesamtsystem doch wesentlich komplexer ist, als man sich das
laienhaft so vorstellt.
Und weil jene, die das untersuchen, es nicht so eilig haben, wie jene, die nach Information gieren. Das Problem läuft nicht davon.
Und weil die Ergebnisse stichhaltig seit sollten, Kritik aushalten sollten. Da heisst es, sorgfältig vorzugehen. Berichte werden nicht einfach rausgehauen, sondern kontrolliert verfasst.
Aber warum? Ein paar Tage wären verständlich, aber ein paar Monate? Ist
ja nicht so das man erst Trümmer zusammensuchen muss wie bei einem
Flugzeugabsturz oder warten muss, bis potentielle Zeugen aus der
Intensivstation herauskommen...
Wahrscheinlich ist es da nicht so einfach Ursache und Wirkung auseinander zu halten.
Beispiel für einen solchen Zeitraum:
" ..... BRUSSELS, 24 FEBRUARY 2025 – The final report on the grid incident of 21 June 2024 in the Western Balkan-Region highlights the value of international cooperation ......"
Noch etwas dünn, es fehlen wohl Betriebsmittel (Spulen, Kondensatoren, STATCOMs und Generatoren im Leerlauf) um die Blindleistung und Spannung kontrollieren zu können, bzw. diese konnten nicht richtig gesteuert werden.
Wenn die Ursache im Schwerpunkt mit den Regenerativen zusammenhaengt, dann muessen diese vielleicht sogar die Untersuchungen behindern. Nach einem halben Jahr sind die nicht gesicherten Detaildaten weg und alles ist gut.
Noch etwas dünn, es fehlen wohl Betriebsmittel (Spulen, Kondensatoren,
STATCOMs und Generatoren im Leerlauf) um die Blindleistung und Spannung
kontrollieren zu können, bzw. diese konnten nicht richtig gesteuert
werden.
Golem schrieb im Link u.a. "Mehrere Ursachen gefunden
Die Untersuchung nennt mehrere Ursachen, die zu den Problemen geführt hätten. So habe der Netzbetreiber am Vortag nur zehn Anlagen zur Spannungsstabilisierung eingeplant. Die finale Zahl der Anlagen sei die niedrigste im Jahresverlauf gewesen. Zudem hätten die Anlagen nicht angemessen auf die Anweisungen des Netzbetreibers reagiert. Einige hätten sogar Blindleistung bereitgestellt, obwohl das Gegenteil gefordert worden sei. Das habe die Probleme verschärft."
Ob Spanien Geld fürs Netz ausgeben möchte?
Bisher sind die Leitungen nach Spanien noch recht dünn. Die STATCOM ist der Spiderman der Blindleistungs-Kompensationsanlagen: Sie kann alles, ist superschnell, maximal flexibel und die Spinne im Netz. Dies verdankt die STATCOM dem Einsatz von Umrichtern, welche aktiv steuerbar sind und so induktive und kapazitive Blindleistung stufenlos „synthetisch“ erzeugen können (man sollte sie aber nicht nur kaufen, auch beherrschen können). https://www.transnetbw.de/de/unternehmen/portraet/innovationen/statcom-anlagen
Die Untersuchung nennt mehrere Ursachen, die zu den Problemen geführt
hätten.
So was ist meist eine Verkettung mehrerer ungünstigen Zustände. Denn im Gegensatz zu den "Vermutungen" der Schwurbler sind die Betreiber nicht ganz blöd! Deshalb führt eine einzige Ursache selten zu so einem großen Versagen.
Wenn die Ursache im Schwerpunkt mit den Regenerativen zusammenhaengt,
dann muessen diese vielleicht sogar die Untersuchungen behindern. Nach
einem halben Jahr sind die nicht gesicherten Detaildaten weg und alles
ist gut.
Trivia: Veränderte Netzstruktur durch andere Stromerzeugung beeinflusst die Strategien zum Umgang mit Problemen. Das sind unproduktive Investitionen und Sparfüchse unter den Unternehmen sind daran nicht sonderlich interessiert. Das Problembewusstsein ergibt sich u.U. erst, wenn es deutlich scheppert. Dann werden die hoffentlich ggf strafbewehrten Regeln so angepasst, dass Vorsorge billiger ist als grössere Ausfälle.
Ob Spanien Geld fürs Netz ausgeben möchte?
Bisher sind die Leitungen nach Spanien noch recht dünn. Die STATCOM ist
der Spiderman der Blindleistungs-Kompensationsanlagen: Sie kann alles,
ist superschnell, maximal flexibel und die Spinne im Netz. Dies verdankt
die STATCOM dem Einsatz von Umrichtern, welche aktiv steuerbar sind und
so induktive und kapazitive Blindleistung stufenlos „synthetisch“
erzeugen können (man sollte sie aber nicht nur kaufen, auch
beherrschen können).
Auch zuschaltbare Spulen und Kondensatoren sind ein Betriebsmittel um Spannung und Blindleistung kontrollieren zu können.
Bei einem Blick auf die Umspanner in Spanien via google maps konnte ich wenig von solchen Anlagen finden.
Das sind unproduktive Investitionen und Sparfüchse unter den Unternehmen
sind daran nicht sonderlich interessiert.
Nicht nur die Sparfuechse, weil jeder, der sagte oder schrieb, dass die Regenerativen fuer das Netz neue Investitionskosten bedeutet, wurde von den Medien, auch hier im Forum, an die Wand genagelt und übelst diffamiert.
Manager, die dafuer Geld einplanten und dadurch die Dividente mindern wollten, wurden ganz schnell abserviert. Wer auf einer Aktionaersversammlung war, weiss wie übel die Beitraege der Aktivistenlobby dort waren, wenn die Fuehrung von solchen notwendigen Investitiinskosten sprach.
Nicht nur die Sparfuechse, weil jeder, der sagte oder schrieb, dass die
Regenerativen fuer das Netz neue Investitionskosten bedeutet, wurde von
den Medien, auch hier im Forum, an die Wand genagelt und übelst
diffamiert.
Manager, die dafuer Geld einplanten und dadurch die Dividente mindern
wollten, wurden ganz schnell abserviert. Wer auf einer
Aktionaersversammlung war, weiss wie übel die Beitraege der
Aktivistenlobby dort waren, wenn die Fuehrung von solchen notwendigen
Investitiinskosten sprach.
Mal wieder Geschichten aus dem Paulanergarten, oder haste Belege oder Quellen dafür?
Ansonsten, wenn du meine Beiträge lesen und verstehen würdest wäre dir sicherlich aufgefallen das entsprechende Investitionen hier in Schland schon länger getätigt werden.
Und nur für Dieter: 210 Seiten die im Auftrag des deutschen Wirtschaftsministerium im Jahr 2016 erstellt wurden welche die Maßnahmen beleuchten um mehr EE in die Stromnetze zu integrieren:
Als Aktionaer gibt es die Informationen zu den Eingaben der Hauptversammlung. Aufzeichnungen mit dem Smartphone sind jedoch in der Regel dort nicht zulaessig.
Nach dem die ersten ihre Waterloos erlebten, war die Folge der Lessons Learned auf anderen Kriegsschauplaetzen vermehrt etwas zu bewegen. Eines der Ergebnisse, die 210 Seiten, nanntes Du bereits.
Als Aktionaer gibt es die Informationen zu den Eingaben der
Hauptversammlung. Aufzeichnungen mit dem Smartphone sind jedoch in der
Regel dort nicht zulaessig.
".... Das Hauptversammlungsprotokoll unterliegt strengen rechtlichen Vorschriften, die im Aktiengesetz (AktG) festgelegt sind. Nach § 130 AktG ist das Protokoll zwingend erforderlich und muss bestimmte Mindestanforderungen erfüllen.
Die wesentlichen rechtlichen Anforderungen sind:
1
Niederschrift: Es muss eine vollständige Niederschrift der Besprechungen und Beschlüsse erfolgen.
2
Notarisierung: Bei bestimmten Beschlüssen, wie z.B. Satzungsänderungen, ist eine notarielle Beurkundung erforderlich.
3
Protokollführer: Die Wahl eines Protokollführers, der die Niederschrift anfertigt, ist zwingend.
4
Unterschriften: Das Protokoll muss von dem Vorsitzenden der Hauptversammlung und dem Protokollführer unterzeichnet werden.
5
Zugang und Einsicht: Aktionäre haben das Recht, das Protokoll einzusehen.
Nach dem die ersten ihre Waterloos erlebten, war die Folge der Lessons
Learned auf anderen Kriegsschauplaetzen vermehrt etwas zu bewegen. Eines
der Ergebnisse, die 210 Seiten, nanntes Du bereits.
Einfach mal ein paar Berichte im Managermagazin suchen und nachlesen. Es gab sogar Personal mit Helm und Schlagstoecken. Und so tief ins politische gehendes suchst Du hier?
Das kann jeder selbst suchen gehen. Wen es interessiert, mache ein neues Thema auf.
Aber hier mal etwas zu einer aktuellen HV:
"Es ist bekannt, dass die Energiewende und die damit verbundenen Investitionen von E.ON zu kontroversen Diskussionen innerhalb der Aktionärsgemeinde führen. Einige Aktionäre kritisieren die hohen Investitionen, während andere sie als notwendig für die Zukunft des Unternehmens betrachten. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Pfiffe auf diese unterschiedlichen Meinungen und Erwartungen zurückzuführen sind."
Weil gewusst wie:
"Die Hauptversammlung hat am 15. Mai 2025 als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten stattgefunden."
In den Youtube-Beiträgen ist nur von "Dr. Fette" die Rede, Krauter ist der Professor.
Was in der Beitragsreihe fehlt, ist, wie man aufgrund der bisherigen Erkenntnisse durch Ändern der Regelparameter im System eine Wiederholung vermeidet:
Braucht es neue rotierende Massen, oder geht es auch billiger?
Die Beitragsdiskussion auf Heise ist jetzt leider nicht mehr verfügbar.
Es war trotzdem recht interessant.
Die "Moderation" im Telepolis-Style scheint langsam auch auf Heise überzugreifen. Links auf technische Fakten werden gelöscht und Links auf solche Schwurbler wie Tichy bleiben stehen:
Was in der Beitragsreihe fehlt, ist, wie man aufgrund der bisherigen
Erkenntnisse durch Ändern der Regelparameter im System eine Wiederholung
vermeidet
"..... Die Situation wurde dadurch verschärft, dass drei konventionelle Anlagen im Süden, Südwesten und der Mitte des Landes nicht die erforderliche Blindleistung aufgenommen haben, wonach sie laut der gesetzlichen Betriebsanweisung 7.4 aus dem Jahr 2000 (PDF) verpflichtet gewesen waren. ...."
Und ein Link aus diesem Artikel dokumentiert mal wieder die besondere Dämlichkeit der AKW-Bros:
"..... Und als im dänischen Parlament der Antrag der rechten Oppositionspartei Danmarksdemokraterne abgelehnt wurde, das dortige Verbot von Atomkraft aufzuheben, aber immerhin beschlossen wurde, deren Potenzial zu prüfen, machten einige Medien eine ganz eigene Meldung daraus. Der konservative Telegraph veröffentlichte zum Beispiel die Schlagzeile, dass Dänemark nun Atomkraftwerke bauen müsse, weil nur deren rotierende Massen ihr von Windkraft dominiertes Stromnetz stabilisieren könnten. ...."
Mein persönliches Résumé bzgl. der Informationen ist:
Es scheint, als ob man die ganze Sache unter den Aktendeckel "... einfach blöd gelaufen....." beerdigen will.
Es ist immer noch zu früh für ein Résumé, sondern ein Zeitpunkt in einer noch laufenden Diskussion. Die ist gerade so weit gediehen, dass diverse Beteiligte daran arbeiten, ihren Arsch zu retten.