ich habe ein Drehspulinstrument für eine Wassertemparaturanzeige für eine Honda Africa Twin (XRV750).
Bei dieser steht der Zeiger falsch. Wenn 12V angelegt werden reagiert der Zeiger, aber im völlig falschen Bereich.
Die Nadel lässt sich nicht versetzen, weil sie verklebt ist.
Bei den meisten Motorrad Wassertemperatursensoren schein ein ca. 1 k Ohm NTC als Fühler zu dienen, aber es ist schwierig den genauen Wert herauszufinden.
Das Instrument hat 2 zusätzlich Widerstände (75 Ohm und 4,3 k Ohm), zur Linearisierung (?) Siehe Foto. Die Widerstände sind für eine Spannungsteilung der Spulenwicklung.
Kann jemand was dazu sagen, warum der Zeiger ohne Spannung fernab liegt?
Und was für eine Art Drehspulinstrument es ist?
Bloss,
was kann an einem Kreuzspulenmesswerk, wenn es nicht durchgeschmorrt ist, kaputtgehen?
Der Zeiger ist nicht "versehentlich" versetzt worden.
Der ohmsche Spannungsteiler hat keinen Einfluss auf die Nullstellung des Messwerks.
Wenn Spannung angelegt wird, ohne Fühler, geht es in eine Stellung, ca. 180° von der Normalposition.
Liegt keine Betriebsspannung an, wandert der Zeiger ca. 20° weiter.
Der Zeiger ist nicht "versehentlich" versetzt worden.
Dann also absichtlich? Warum?
Der ohmsche Spannungsteiler hat keinen Einfluss auf die Nullstellung des
Messwerks.
Wenn Spannung angelegt wird, ohne Fühler, geht es in eine Stellung, ca.
180° von der Normalposition.
Also entgegen dem Uhrzeigersinn? Und was ist Normalposition?
Liegt keine Betriebsspannung an, wandert der Zeiger ca. 20° weiter.
In welche Richtung und was ist Betriebsspannung und was Spannung? Drück Dich doch mal so aus, daß auch Menschen das verstehen können, die das Meßinstrument nicht vor sich haben.
Irgendwie hört sich das an, als sei der Zeiger um 180° auf der Achse
verdreht aufgesteckt.
Naja, das hatte ich gestrichen, weil ich ihn da wohl falsch verstanden habe.
es hört sich eher so an, als ob der TO die Funktionsweise eines
Kreuzspulinstruments nicht verstanden hat.
Die Kühlwassertemperaturanzeige funktioniert ja so, daß der Zeiger ohne Batteriespannung auf dem Stift aufliegt und sich angelegter Batteriespannung und angeschlossenem Sensor (im Uhrzeigersinn) auf die aktuelle Wassertemperatur steigt.
Bei wegnehmen der Batteriespannung fällt der Zeiger wieder auf Stift.
Der Sensor wird übrigens gegen Masse angeschlossen.
Motorräder haben meistens 12V.
Beim Geberwiderstand von 0,0 , 1k Ohm und 10 k Ohm verändert sich der (falsche) Nullpunkt garnicht.
Der Zeiger wandert bei Anlegen von 12V entgegen dem Uhrzeigersinn, also zurück Richtung Anschlag.
Ohne jetzt gross nachzurecherchieren haben Kreuzspulinstrumente wohl den Vorteil, das sie weitestgehend unabhängig von der Versorgungsspannung sind. (?)
Ohne jetzt gross nachzurecherchieren haben Kreuzspulinstrumente wohl den
Vorteil, das sie weitestgehend unabhängig von der Versorgungsspannung
sind. (?)
Der Zeiger wandert bei Anlegen von 12V entgegen dem Uhrzeigersinn, also
zurück Richtung Anschlag.
Wenn Du im nicht angeschlossenen Zustand das Thermometer so hälst, daß der Zeiger nach unten zeigt und dann das Thermometer im Uhrzeigersinn drehst. Zeigt der Zeiger der Schwerkraft entsprechend weiterhin nach unten?
Ich kann den Zeiger, ohne Betriebsspannung, an den Anschlag drehen. Dort bleibt er ohne Spannung stehen. Er läuft dann mit Betriebsspannung konstant an die gleiche (falsche) Stelle.
Und wenn dann die Spannung weg ist, die paar Grad zurück.
Der Spannungsteiler ist 75/43 Ohm an einem Spulenanzapf, nicht 4300 Ohm.
Wenn ich einen der beiden Widerstände überbrücke tut sich gar nichts an der Zeigerposition.
Das Problem scheint gelöst.
Die Anschlüsse am Instrument sind nach über 30 Jahren etwas korrodiert und die Stromaufnahme bestimmt den Nullpunkt des Kreuzspulinstruments.
Mit Übergangswiderstand waren es 160 mA. Ohne sind es 250mA und dann hängt die Nadel auf der Rückseite des Anschlags. Rübergehoben, ging ohne Nadelbrechen, dann passt der Nullanschlag.
Kann jemand was dazu sagen, warum der Zeiger ohne Spannung fernab liegt?
Und was für eine Art Drehspulinstrument es ist?
Kreuzspulinstrument ist üblich.
1k ist üblich, hat bei Betriebstemperatur ca. 120 Ohm.
Ein Widerstand begrenzt den Gesamtstrom, der andere stellt den Kreuzspulstrom ein, also quasi den Nullpunkt der Brückenschaltung, ein Nullpunkt der aber nur bei anliegender Betriebsspannung angesteuert wird.