Kabelkanal im Außenbereich und Befestigung auf verz. Träger

OP #7885925
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Hallo,

ich muss einen Kabelkanal/Leerrohr für 2 x 3x2,5 NYM plus Reserve durch die Kellerwand, dann 30cm im Boden und dann 8m senkrecht in einem verzinkten Doppel-T Träger (160 x 160mm) führen. Dazu hätte ich ein paar Fragen.

  1. Welches Material nimmt man da am besten. Verzinktes Stahlblech oder PVC? Der Kabelkanal ist nordwärts gegen die Aussenwand gerichtet und läuft in dem Doppel-T. Man sieht ihn also praktisch nicht, und er bekommt keine Sonneneinstrahlung ab. Im Boden wird er dann unterhalb des Pflasters 30 cm bis zur Hauswand und dort durch die Wand geführt.
  2. Gibt es gute Erfahrung den Kanal zu Kleben statt zu bohren und Gewinde zu schneiden? Ich würde gerne vermeiden den verzinkten Träger x mal zu durchbohren.
  3. Alternative Leerrohr statt Kabelkanal? Was nimmt man da und wie befestigt man das?

Danke.

Edit: Als Leerrohr habe ich das hier gefunden: https://www.elektroshopwagner.de/product_info.php?info=p210078

#7885933
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Ich würde NYY nehmen. Das kann einfach in Sand verlegt werden - selber würde ich im Boden jedoch auch ein Leerrohr nehmen. Und bevor ich die Verzinkung zerstöre würde ich es erstmal mit Kleben versuchen. Wenn er eh innen verläuft sollte ja keine größere mechanische Belastung auftreten.

OP #7886364
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Matthias B. schrieb:

Wenns ansehnlich werden muss, Alu-Installationsrohr.

Nein, das Rohr oder der Kanal soll innerhalb der der Hauswand zu gewandten "Einbuchtung" des Doppel-T Trägers laufen. Da der Träger nur 30cm von der Wand weg ist sieht man es nur wenn man wirklich am Träger "rein" schaut.

Kleine ASCII Skizze eines waagrechten Schnitts

1
WANDWANDWANDWANDWAND
2

3

4
   I         I
5
   I   kanal I
6
   I---------I
7
   I         I
8
   I         I

Magnete wäre zur Befestigung des Kabelkanal vielleicht auch eine machbare Lösung, aber da habe ich Bedenken dass die sich irgendwann durch Feuchtigkeit zerlegen.

Ich werde wohl die Klammern nehmen.

OP #7886524
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Rainer D. schrieb:

Wenn der Träger in die Statik einbezogen ist, ist anbohren ein absolutes no go!

Ich bin mir sicher, dass alle 60cm ein Loch für M4 Gewinde im Steg die Statik nicht verschlechtert. Der Schlosser hat die Verstebungen, die der Statiker gefordert hat, mit M16 Schrauben realisiert. Vom Statiker abgenickt, ohne dass die Löcher in der Statik extra bewertet werden.

OP #7886662
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Thomas F. schrieb:

Wenn Schrauben, dann doch nur grob vorbohren und selbstschneidende Schrauben reinjagen...

Wir reden hier nicht von Fahrzeugblech. Es ist ein HEB 160 Träger mit Stegdicke 8mm und Flanschdicke 13mm.

Bohren würde schon gehen, aber wenns einfacher geht würde ich es gerne vermeiden. Auch um möglichst wenig potentielle Roststellen zu haben. Deshalb meine Frage.

#7887283
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Michael B. schrieb:

Daher werden Stahlgerippegebäude, vom Wolkenkratzer über das Parkhaus bis zur Eisenbahnbrücke, auch nicht geschraubt durch Löcher im Stahlträger sondern mit drübergeschnappten Federclipsen verbunden.

Wenn es in der statischen Berechnung berücksichtigt ist, isses doch kein Problem. @laberkopp Wenn man so garkeine Anhnung hat, einfach mal das ......

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