6 Taster gehen jeweils an einen Pin eines Steckers.
Die anderen Enden der Taster sind verbunden und gehen auch an den Stecker,
aber in dieser Leitung sitzt irgendein Bauteil/Schaltung (Stecker vergossen, kann ich nicht zerstörungsfrei öffnen).
Widerstand dieser Leitung ca. 200 MOhm.
Spannung im Diodentest ca. 0,3V oder 0,9V, je nach Polung und Messung jedesmal anders...
aber in dieser Leitung sitzt irgendein Bauteil/Schaltung (Stecker
vergossen, kann ich nicht zerstörungsfrei öffnen).
Du siehst also nicht mal das Bauteil. Es nennt sich wohl nur Kabelbruch. Denn wir gehen mal davon aus dass die FB nicht mehr funktioniert, auch wenn du kein Wort dazu geschrieben hast.
Würde ich aus Sicherheitsgründen nicht machen! Ich weiss zwar nicht, wie weit sich das Bett verstellen lässt, aber wenn das Stop-Kommando für eine Richtung nicht kommt wegen gestörter Frequenz oder zugestopftem Empfänger, und du nicht mehr aus dem Bett kommst, weil die Beine in die Höhe zeigen, ist das nicht lustig!
aber in dieser Leitung sitzt irgendein Bauteil/Schaltung (Stecker
vergossen, kann ich nicht zerstörungsfrei öffnen).
Ein Bauteil, das für die eigentliche Funktion nötig ist, würde man nicht unnötig in den Stecker integrieren. Das würde man aus Sparsamkeit in das Handgerät integrieren.
Entweder ist im Stecker ein Entstörglied drin (EMV-Schutz in Klinikumgebung) oder ein Patientenschutz (Spannung an beschädigtem Kabel verhindern). Oder ein Schutz gegen Kabelschäden/Kurzschlüsse/Unterbrechungen (Motore im Problemfall komplett abschalten, bevor das Bett unbeabsichtigt in eine "falsche" Stellung fährt). Im letzteren Fall ist es vielleicht ein Kondensator und die Steuerung arbeitet mit Impulsen.
Würde ich aus Sicherheitsgründen nicht machen! Ich weiss zwar nicht, wie
weit sich das Bett verstellen lässt, aber wenn das Stop-Kommando für
eine Richtung nicht kommt wegen gestörter Frequenz oder zugestopftem
Empfänger, und du nicht mehr aus dem Bett kommst, weil die Beine in die
Höhe zeigen, ist das nicht lustig!
Kopfende geht bis fast 90° hoch, Fußende unterstützt nur die Knie etwas, das einzig gefährliche wäre, wenn ich aus ca. 1m Höhe aus dem Bett klettern müßte...
Die Motoren laufen nur solange, wie der zugehörige Taster gedrückt wird.
Bilder von der FB, da ist nichts weiter drin und vom Netzteil.
Das Netzteil hat 3 Leitungen: 24V, Gnd und enable, wobei ich vermute, daß "enable" nur an die Led geht.
Das Netzteil, die FB und die Motoren sind mit einem wilden Kabelbaum verbunden. Jeder Motor hat 5 Anschlüsse.
Es sieht fast so aus, als ob die Tasterzuordnung durch die Bestückung der 0 Ohm Widerständr flexibel zugeordnet werden kann. Um jeden Taster drumherum sind noch weitere 7 unbestückte Positionen.
Glaubst Du, dass die Reichweite ausreichend ist?
Die Verstellung eines Lattenrostes sollte doch auch übers Netz funktionieren oder zumindest mal einige 100m..*gg
Ich habe den Mist nochmal mit meinem UT70A wiederholt:
Diodentest schwankt zwischen 0,2 und 0,3V.
Widerstand zwischen 150k und 200k.
Kapaztät 0,1 unabhängig vom Meßbereich.
Induktivität -6 unabhängig vom Meßbereich.
Leider besitze ich keinen oszilloskopischen Komponententester.
Dieser mittlere Pin des DIN-Steckers hat im 20M Ohm-Bereich auch keine Verbindung zu den anderen Pins des Steckers.
Für die Intressierten:
Zum Vergleich die Patine der FB eines anderen Bettes.
Zusätzlich zu den 0-Ohm-Widerständen sind einige Tasten über Dioden auf die Stiftleiste geführt.
Das hat auf mein Bett aber keine Auswirkungen.
Beim diesem Wendelkabel zwischen Stiftleiste und 8pol-DIN-Stecker sind alle Adern verbunden.
Beim ursprünglichen Kabel messe ich auf der gemeinsamen Ader immer noch Mist: Widerstandswert zwischen 80 Ohm und 40k Ohm (bei jeder Messung anders) und jedesmal leicht schwankend. Biegen und Wackeln am Kabel ändert daran nichts.
Über den (nicht gedrückten) Tastern messe ich konstant 24V.
Gibt es Kabelbrüche, die sich als veränderliche Widerstände äußern?
Ich kenne Kabelbrüche nur als geht / geht nicht...