Ich bin Nicole und neu hier und ich habe ein Problem.
Ich ziehe gerade um. Ich habe in der Küche alle Steckdosen entfernt (da viele kaputt) und gesehen, dass diese (ca. 15 Stück an der Zahl) alle über eine Leitung laufen und nur zur nächsten Steckdose weitergeleitetet werden.
Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale Steckdose. Aber ich werde auch Kühlschrank, Dunstabzugshaube und Mikrowelle an die Steckdosen anschließen.
Ich habe sorge, dass das Stromnetz dann überlastet wird und irgendwas anfängt zu brennen :-(.
Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für das Kochfeld und für den Backofen.
Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen? Dann kann ich den Backofen mithilfe des Steckers da einfach anschließen. Die Herdanschlussdose ist für die Doppelbelastung mit Backofen und Kochfeld ja denke ich ausgelegt.
So ganz normal verkabeln ist für mich kein Problem das habe ich tatsächlich schon ein paar mal gemacht. Ist ja auch nur Farbe auf Farbe :-D.
Aber ich habe gelesen, dass der Herdanschluss Drehstrom ist und aus der Steckdose kommt Wechselstrom.
Geht das überhaupt?
Ich bräuchte bitte Hilfe. Ich möchte keinen Elektriker beauftragen, das ist mir aktuell zu teuer. Der Umzug kostet ja schon viel Geld :-(((.
Früher hatten viele Elektroherde sogar eine Steckdose vorne am Bedienfeld. Im Prinzip geht das also.
Jede der beiden Phasen liefert bis zu 16A (3500 Watt). Aber es gibt dort nur einen gemeinsamen Rückleiter, so daß du in Summe nicht einfach auf 2x 3500 Watt kommst, sondern etwas weniger.
Du solltest besser einem Elektriker zeigen, was da alles angeschlossen werden soll. Dann kann der vernünftig einschätzen, ob das ohne grobe Fahrlässigkeit machbar ist. Im Zweifelsfall lieber nicht machen.
Ich möchte keinen Elektriker beauftragen, das ist mir aktuell zu teuer.
Da hast Du ein Problem. Alleine diese Frage zeigt schon, daß Dir das Wissen fehlt die Arbeit fachgerecht auszuführen und dann sind wir wieder bei 'irgendwas anfängt zu brennen :-('
Sprich mit Deinem Vermieter, solche Änderungen sind sowieso seine Sache. Falls es Deine Wohnung ist, bezahl den Elektriker, an manchen Stellen kann sparen richtig teuer werden.
Danke für die Rückmeldung.
Da werde ich wohl wirklich einen Elektriker holen müssen. Echt mies.
Ich hatte noch ein Video geschaut, wo das Kochfeld mit nur 2 statt 3 Kabeln angeschlossen wird. Das freie Kabel könnte man dann für eine Steckdose zum anschließen verwenden.
Jede der beiden Phasen liefert bis zu 16A (3500 Watt). Aber es gibt dort
nur einen gemeinsamen Rückleiter, so daß du in Summe nicht einfach auf
2x 3500 Watt kommst, sondern etwas weniger.
Du erzählst Nonsens.
Und wieder hat Nemo den Drehstrom - Rückleiter (a.k.a. N)nicht verstanden.
Natürlich gehen sogar 3 x 16A (ca. 11000Wat).
Schreib doch einfach, aus welchem Ort du kommst. Vielleicht gibt es einen kündigen Foristen, der mal auf einen Kaffee vorbei kommt und sich die Sache ansieht
Konventionelle Kochfelder brauchten eigendlich immer nur zwei Aussenleiter, je eine für zwei Platten. Der dritte ist war für den Backofen.
Das ist bei den meisten Induktionsfeldern immernoch so.
Der Elektriker wird aber auch prüfen, ob die Herdsteckdose passend abgesichert ist. Die wurden gerne mit 20 oder 25 Ampere abgesichert, da darf dann keine Steckdose mit 16A Maximalstrom angeklemmt werden.
Ist halt (wie immer) unmöglich, das ganze widerspruchsfrei zu klären, ohne die Details der Installation und die Stromaufnahme der anzuschließenden Geräte (incl. Leistungsfaktor) zu kennen.
Ist halt (wie immer) unmöglich, das ganze widerspruchsfrei zu klären,
ohne die Details der Installation und die Stromaufnahme der
anzuschließenden Geräte (incl. Leistungsfaktor) zu kennen.
Er ist verantwortlich, die zu reparieren, und verantwortlich, das nach geltenden Verordnungen zu machen, hier der Niederspannungsverordnung, die einen Elektriker fordert.
Lehn dich also zurück, fordere den Vermieter auf, die 15 Steckdosen in Ordnung zu bringen damit sie einen e-Check überstehen, und bitte darum, neben die Herdanschlussdose eine Steckdose für deinen Backofen zu montieren (oder kaufe für den Zweck extra eine vorgefertigte Verteilung).
Blöd nur, dass du die 15 Steckdosen durch deine unüberlegte Aktion nun komplett ruiniert hast, da wird der Vermieter von dir wohl Schadensersatz fordern und dir die Reparatur der Dosen durch einen Elektriker in Rechnung stellen.
Betrachte es als Lehrgeld für die eigene Dummheit.
Ich würde den Vermieter lieber nicht mit dem Austausch verschlissener Steckdosen belästigen. So macht man sich bloß Feinde.
Und wenn man da einen Herd anders als vorgesehen anschließen will, sieht sich der Vermieter sicher auch nicht in der Verantwortung, das zu finanzieren.
Story aus Opas Nähkästchen:
Weil unser Herdanschluss mit 1x 20A gelinde gesagt suboptimal war, hatte ich mich mit dem Vermieter darauf geeinigt, auf eigene Kosten einen Gadanschluss verlegen zu lassen. So geht das ohne unnötigen Ärger. Umgelegt auf die 21 Jahre, die der Gasherd inzwischen genutzt wurde, waren die Kosten für den Gas-Wasser-Scheiße Installateur vernachlässigbar gering.
Aber ich werde auch Kühlschrank, Dunstabzugshaube und
Mikrowelle an die Steckdosen anschließen.
Spannend wird es schon, wenn du Mikrowelle, Toaster und Wasserkocher auf einer Leitung anschließt (und gleichzeitig benutzt).
Da lohnt dann schon einmal ein Blick auf den Nennstrom der Sicherung (LS).
Weil unser Herdanschluss mit 1x 20A gelinde gesagt suboptimal war, hatte
ich mich mit dem Vermieter darauf geeinigt, auf eigene Kosten einen
Gadanschluss verlegen zu lassen. So geht das ohne unnötigen Ärger.
Aha. Es wäre ganz sicher erheblich günstiger gekommen, den Herdanschluss zu ertüchtigen, als eigens eine Gasleitung und auch noch einen dazugehörigen Zähler installieren zu lassen.
Abgesehen davon sind moderne Elektrokochfelder (Induktion) Gasherden auch überlegen, das Steuerverhalten ist das gleiche, aber sie heizen knackiger, und machen nicht ansatzweise so viel Dreck.
Ein Gasanschluss nur für ein Gaskochfeld ist teurer Luxus, teurer bekommt man die Kilowattstunde kaum.
(Daß hier ein Gasherd, also die Kombination eines Kochfelds und eines Backofens genutzt wurde, halte ich für unwahrscheinlich, denn Gasbacköfen sind völlig unbestritten eines: Beschissen)
Es wäre ganz sicher erheblich günstiger gekommen, den Herdanschluss zu
ertüchtigen, als eigens eine Gasleitung und auch noch einen
dazugehörigen Zähler installieren zu lassen.
Die Gasleitung lag bereits in der Wand (für die Heizung). Für mehr Strom wären Bauarbeiten über 6 Etagen bis in den Keller nötig gewesen.
Abgesehen davon sind moderne Elektrokochfelder (Induktion) Gasherden
auch überlegen, das Steuerverhalten ist das gleiche, aber sie heizen
knackiger, und machen nicht ansatzweise so viel Dreck.
Unser Gasherd macht keinen Dreck. Und mit 4 kW auf der großen Kochstelle ist er reichlich "knackig".
Die Gasleitung lag bereits in der Wand (für die Heizung). Für mehr Strom
wären Bauarbeiten über 6 Etagen bis in den Keller nötig gewesen.
Weil die Steigeleitung in Deine Wohnung aus Tüddeldraht war? Was ist das denn für ein komisches Haus?
Ich habe in meinem Gründerzeitaltbau einfach 'ne neue Leitung vom Sicherungskasten in die Küche gelegt, und musste dafür kein neues Fundament ausschachten oder das Dach decken.
Dann wird er nicht benutzt. Benutzte Gasherde produzieren Sott, der sich als feine Fettdreckschicht auf allen Oberflächen niederschlägt.
Und mit 4 kW auf der großen Kochstelle
ist er reichlich "knackig".
Aber nicht so knackig wie ein Induktionsherd, denn der Gasherd heizt nicht nur den Topf oder die Pfanne, sondern produziert viel Hitze, die nebenbei die Küche heizt.
Ich habe jahrzehntelang mit Gas gekocht, weil Gas früher das beste war. Elektrokochfelder (Gusseisenplatte oder IR-Strahler, oft "Ceran" genannt) kommen da nicht ran.
Induktionskochfelder, wenn sie nicht gerade Baumarktware sind, sind da aber mittlerweile besser. Billiggeräte haben dann oft nur beschissene Tatschbedienung, die will man natürlich nicht haben.
Was aber eben nur mit Induktion geht:
Irgendwas in der Pfanne anbraten, so daß es spritzt, und dafür einfach 'ne Lage Zeitungspapier auf das Kochfeld legen und die Pfanne draufstellen.
Da das Kochfeld selbst nicht der heißeste Punkt ist, brennt übergekochtes auch nicht ansatzweise so schnell an, und das Ding lässt sich deswegen leichter sauberhalten.
Klar, jetzt kommen gleich die Leute an, die einem erzählen, daß die alten Gusseisenplattenherde die besten sind, man müsse nur mit der Nachwärme umgehen können, und die hielten ja auch viel länger ... Induktion geht ja sowieso ständig kaputt, wie alles neumodische Zeug ...
Das haben wir, ist leicht zu reinigen. Mir war der Zusammenhang zu Gas nicht bewusst, da ich viele verschmierte Küchenmöbel mit Elektroherd gesehen habe.
Induktionskochfelder, wenn sie nicht gerade Baumarktware
sind, sind da aber mittlerweile besser.
Passt halt nicht, wenn die ganze Wohnung nur eine einzige 20A Leitung hat. Der Gasherd hat sich für uns als gute Alternative entpuppt.
Da das Kochfeld selbst nicht der heißeste Punkt ist, brennt
übergekochtes auch nicht ansatzweise so schnell an, und das
Ding lässt sich deswegen leichter sauberhalten.
Das ist beim Gasherd nicht anders, mit einer Ausnahme: Die Rückseiten der Töpfe und Pfannen sehen nicht lange schön aus.
Nur Wechselstrom, und da auch nur 35A. So war das lange üblich für
kleine Wohnungen.
Hmm. In der Bruchbude, in der ich während meiner Studentenzeit gewohnt habe, hatte ich Drehstrom mit 63 A - für etwa 30 Quadratmeter, die mit einem (schlecht ziehenden) Kohleofen beheizt wurden. Das war ein Gründerzeitaltbau, in keinem besonders guten Zustand. OK, da war ein Durchlauferhitzer für 'ne Dusche eingebaut, der wiederum war mit 35 A abgesichert.
In meinem jetzigen Gründerzeitaltbau habe ich zwar nur eine Phase, die ist aber auch mit 63 A abgesichert, und daher ist es kein Problem, mein Kochfeld an einer Phase mit 32 A zu betreiben. Irgendein Hempel, der was von "Schieflast" kreischt, lässt sich zwar sicherlich finden, aber sowas ist einem Haus mit 25 Wohnungen reichlich lächerlich.
Schon mit 25 A aber kann man auch einphasig durchaus brauchbar kochen, niemand zwingt einen dazu, alle vier Kochstellen gleichzeitig auf volle Lotte zu stellen.
Hust. Ist es. Deutlich. Kann es sein, daß Du den nicht selbst saubermachst, sondern das die Mitbewohnerin erledigen lässt, die auch fürs Kochen zuständig ist?
Weizen/Maistortillas auf den eingeschalteten Strahler legen zum toasten, oder Pizza von gesten um den Boden wieder knusprig zu bekommen (die Oberseite im Grill).
Ein Toaster ist zu klein und zu senkrecht dazu.
Und elektronikbezogen eine Platine zum aufschmelzen des Lötzinns drauf legen, entweder um alle Bauteile runterzukloppen oder vorzuheizen damit die Heissluft schneller 'reflowt'.
Benutzte Gasherde produzieren Sott, der sich
als feine Fettdreckschicht auf allen Oberflächen niederschlägt.
Woher soll diese "Fett und Dreckschicht" kommen? Kocht ihr mit Kerzenwachs statt Erdgas?
Meine Vermutung: Ihr hattet keinen funktionierenden Abzug oder habt ihn nicht benutzt und die Fett und Dreckschicht ist einfach das Ergebnis vom Kochen und Braten.
Hier wird jeden Tag (noch) mit Gas gekocht, seit über 35 Jahren! Und Fett findet sich nur im Metallfilter der Dunstabzugshaube, den man halt regelmäßig in die Spülmaschine stellt. Das wird vor allem beim Anbraten halt mit Wasserdampf mitgerissen.
Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale
Steckdose.
Das ist nicht komisch, sondern der Normalfall wenn Herd und Kochfeld einzeln angeschlossen werden müssen. Das Kochfeld hat eine 4-polige Anschlußleitung mit offenen Enden und der Herd einen Schukostecker.
Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für
das Kochfeld und für den Backofen.
Entscheidend ist, wieviel Phasen in der Herdanschlußdose anliegen. Wenn es - wie zu erwarten - außer grün-gelb und blau noch 3 weitere Drähte sind (vulgo 3 Phasen), dann ist alles ok.
Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen?
Das Kochfeld braucht zwei Phasen und der Herd eine. Außerdem jeweils noch Null (blau) und Schutzleiter (grün-gelb). Du kannst entweder den Stecker vom Herd abschneiden und ihn direkt an die Herdschlußdose anklemmen. Oder du nimmst ein Stück dreiadrige Leitung und verlängerst eine Phase aus der Herdanschlußdose zu einer (Aufputz) Schuko-Steckdose. An die steckst du deinen Herd an. in der Herdnische sollte noch Platz dafür sein.
Wenn du jetzt irgendwas von dem nicht verstanden hast, mußt du einen Elektriker holen, der das für dich macht.
So ganz normal verkabeln ist für mich kein Problem das habe ich
tatsächlich schon ein paar mal gemacht. Ist ja auch nur Farbe auf Farbe
Oh Mann, oder hier besser oh Frau,
Mir fehlen die Worte. So passiert's dann.
Sogar auf unseren Baustellen ging man nicht nur "nach Farbe". Der Eli hat sich von der ordnungsgemäßen Funktion der "Anlage" mit geeigneten Prüfwerkzeugen zu überzeugen. https://wiha.com/de/de/werkzeuge/mess-und-pruefgeraete/
Wir hatten sogar zwei gelb/grüne Verkabelungen.
(Einmal für "saubere", einmal für "schmutzige" Erdung.)
Im Bild ist aber was anderes zu sehen.
Finde den Fehler. Oder war das damals sogar Norm?
Und muss dann durch sechs Stockwerke Strippen verlegen...
Wenn man so abends durch die Stadt geht, findet man in erstaunlich vielen alten Häusern erleuchtete Fenster; ich gehe mal nicht aus, daß die Leute, die in den oberen Stockwerken wohnen, noch Kienspäne verwenden, aber auch Akku-Leuchten dürften unwahrscheinlich sein. Ja, man muss es sich klarmachen: Da hat jemand genau das gemacht. Strippen verlegt. Über alle Stockwerke. In allen Häusern.
Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale
Steckdose.
Das ist nicht komisch, sondern der Normalfall wenn Herd und Kochfeld
einzeln angeschlossen werden müssen. Das Kochfeld hat eine 4-polige
Anschlußleitung mit offenen Enden und der Herd einen Schukostecker.
Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für
das Kochfeld und für den Backofen.
Entscheidend ist, wieviel Phasen in der Herdanschlußdose anliegen. Wenn
es - wie zu erwarten - außer grün-gelb und blau noch 3 weitere Drähte
sind (vulgo 3 Phasen), dann ist alles ok.
Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen?
Das Kochfeld braucht zwei Phasen und der Herd eine. Außerdem jeweils
noch Null (blau) und Schutzleiter (grün-gelb). Du kannst entweder den
Stecker vom Herd abschneiden und ihn direkt an die Herdschlußdose
anklemmen. Oder du nimmst ein Stück dreiadrige Leitung und verlängerst
eine Phase aus der Herdanschlußdose zu einer (Aufputz) Schuko-Steckdose.
An die steckst du deinen Herd an. in der Herdnische sollte noch Platz
dafür sein.
Wenn du jetzt irgendwas von dem nicht verstanden hast, mußt du einen
Elektriker holen, der das für dich macht.
In der Herdanschlussdose kommen Blau, Grün/Gelb, Braun, Grau und Schwarz an.
Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine Aufputzsteckdose für den Backofen.
Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den Backofen?
Tjo, und blau und grün/gelb an beide Verbraucher abzweigen - wie im Bild des ersten Links der ersten Antwort hier - und dort des Bildes des ersten Beitrages auch gut zu sehen ist... .-)
Sieh einfach mal auf die Oberseite Deiner Küchenschränke. Bevor das
Personal sie putzt, natürlich.
yep, so ist es.
Wo soll das Fett herkommen?
Das kann nur einer fragen, der entweder keinen Gasherd betreibt, oder nicht seine Umwelt richtig betrachtet.
Gasherdbetereiber die ich kenne, berichten unisolo dasselbe, dass das ganze Küchenmobiliar versottet.
Wer der Physik nicht abgewandt ist, kann sich vorstellen, dass die heissen Gase, welche an den Töpfen vorbei streichen, das Fett aus dem Gargut mitreissen und selbiges schlägt sich nach dem Abkühlen dann überall nieder.
Nein danke, hatte lange genug einen Gasherd, nie wieder.
Ich weiß nicht, das Konzept, in Wohnhäusern elektrischen Strom nutzen zu können, das finde ich so schlecht nicht. Warum man so krampfhaft darauf beharrt, an unbrauchbaren Lösungen wie mit 20 A abgesicherten Wohnungen festzuhalten, oder --wie Du beschreibst-- in Häusern gar keinen Strom haben zu wollen, ist mir nicht verständlich.
Aber wir können uns beruhigt zurücklehnen und dem mutige Hobbyelektriker lauschen, der jetzt frei von Ahnung irgendweas irgendwo dran anklemmt.
Vielleicht hat er ja Glück.
--
Warum ist dieser Thread eigentlich immer noch unter "Mikrocontroller & digitale Elektronik" einsortiert? Spielen die Moderatoren S-Bahn Berlin?
Wir hatten sogar zwei gelb/grüne Verkabelungen.
(Einmal für "saubere", einmal für "schmutzige" Erdung.)
Im Bild ist aber was anderes zu sehen.
Finde den Fehler. Oder war das damals sogar Norm?
Damals hatte man insbesondere sehr schlechte Auflösung bei Digitalbildern.
Schlecht für Suchbilder.
Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut
Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den
Backofen?
So mach das.
Ok, dann mache ich das morgen so.
Darf ich noch fragen warum das so gemacht wird?
Mein alter Backofen wurde ebenfalls über die 3 Phasen? - sagt man das so? - und über das Blaue und Grün/Gelbe Kabel angeschlossen.
Das seperate Kochfeld ebenfalls.
Das heißt: Backofen und das separate Kochfeld waren mit jeweils 5 Kabeln verbunden.
Warum wäre es dann ein Problem wenn das Kochfeld auch über die 3 Phasen und der Backofen einfach nur zusätzlich an eine der 3 Phasen angeschlossen wird? + Blau und Grün/Gelb natürlich :-)
Ich weiß nicht, das Konzept, in Wohnhäusern elektrischen Strom nutzen zu
können, das finde ich so schlecht nicht. Warum man so krampfhaft darauf
beharrt, an unbrauchbaren Lösungen wie mit 20 A abgesicherten Wohnungen
festzuhalten,
In Frankreich ist auf 3 kWh begrenze Stromanschluss der meistverbreitete bei Privathaushalten.
Und das trotz der verbreiteten Stromheizung..
Tarifgestaltung, Lastabwurfrelais und Schaltuhren machen vieles möglich.
Warum wäre es dann ein Problem wenn das Kochfeld auch über die 3 Phasen
und der Backofen einfach nur zusätzlich an eine der 3 Phasen
angeschlossen wird? + Blau und Grün/Gelb natürlich :-)
Keiner weiss, welchen Strom das Kochfeld dann über den Aussenleiter/Phase zieht, an dem auch der Backofen hängt.
Und denke dran, die Kupferbrücken passend zu setzen!
Kochfelder werden nur deswegen an zwei Phasen angeschlossen, weil man aus /Gründen/ die einzelnen Phasen nicht mit mehr als 16 A absichert.
Der Backofen wird dann an der dritten Phase eines Wechselstromanschlusses angeschlossen; da das Traditionsmodell der Elektroherd als Kombination aus Kochfeld und Backofen ist, ist das ein praktisches Konzept - ein Gerät, ein Kabel, fertig.
Das Kochfeld kann auf diese Weise mit 7.2 kW Leistung versorgt werden, der Backofen mit 3.6 kW.
Da man aber vor einiger Zeit erkannt hat, daß es komfortabler sein kann, den Backofen nicht in Kniehöhe zu betreiben, sondern auf Höhe der Arbeitsplatte, ist dieses Modell nicht mehr so einfach einzuhalten. Da hat man einen separaten Backofen und ein separates, als "autark" bezeichnetes Kochfeld.
Und da ist dann die klassische Herdanschlussdose etwas, was viele überfordert.
Man kann, sofern Leitungen mit entsprechendem Querschnitt vorhanden sind, ein Kochfeld aber auch einphasig betreiben. Bei 6 Quadratmillimetern sind 32 A kein Problem, ein Problem sind da nur Leute, die etwas von "Schieflast" kreischen ... was im mit einer Phase angeschlossenen Haushalt natürlich etwas lächerlich ist, aber auch im Drehstromhaushalt lächerlich ist, wenn nämlich Backofen und Waschmaschine gleichzeitig laufen, kann genau die gleiche Lastverteilung auftreten.
(Schieflast kann zu einem Problem werden, wenn eine Phase über deutlich längere Zeiträume stark belastet wird, wie es beim Laden eines Elekroautos der Fall ist, und das ist dann auch der Grund, warum Wechselstromlader generell so schlapp dimensioniert sind)
Das wird dann wohl gerade für Kochfeld und Backofen genügen. Passende Adapter gibts im Baumarkt, wurde weiter oben auch einmal empfohlen.
Die Mikrowelle braucht allerdings ihre eigene Steckdose. Denn Backofen + Mikrowelle nehmen zusammen wahrscheinlich zu viel Strom auf (mehr als 16A, bzw. 3600 Watt).
Ich habe jahrzehntelang mit Gas gekocht, weil Gas früher das beste war.
Elektrokochfelder (Gusseisenplatte oder IR-Strahler, oft "Ceran"
genannt) kommen da nicht ran.
Das wird dann wohl gerade für Kochfeld und Backofen genügen. Passende
Adapter gibts im Baumarkt, wurde weiter oben auch einmal empfohlen.
Die Mikrowelle braucht allerdings ihre eigene Steckdose. Denn Backofen +
Mikrowelle nehmen zusammen wahrscheinlich zu viel Strom auf (mehr als
16A, bzw. 3600 Watt).
Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht 16A drauf.
In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und Dunstabzugshaube.
Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen angeschlossen werden.
Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und Warmwasserspeicher unter der Spüle.
In Frankreich ist auf 3 kW (berichtigt) begrenze Stromanschluss
der meistverbreitete bei Privathaushalten.
Und das trotz der verbreiteten Stromheizung..
Mit einen 1x15A Anschluss aber nicht.
Es sind viele Jahre her, dass ich zu dem Thema sehr viele Infos eingeholt habe, idR. unter Hilfe von google-translate.
Mir fehlt absolut die Aussage, wieviel Prozent der französischen überhaupt über über eine Heizung verfügen, aber bei dem prozentualen Anteil der E-Heizung unter allen Heizarten und Verwendung eines 3 kW-Tarifs unter allen Haushalte, kam ich nur zu dem Ergebnis, dass entweder ein Grossteil der Franzosen keine Heizung haben oder aber sehr sparsam mit Wärme haushalten.
Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht
16A drauf.
In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und
Dunstabzugshaube.
Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen
angeschlossen werden.
Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und
Warmwasserspeicher unter der Spüle.
Mir fehlt absolut die Aussage, wieviel Prozent der französischen
überhaupt über über eine Heizung verfügen, aber bei dem prozentualen
Anteil der E-Heizung unter allen Heizarten und Verwendung eines 3
kW-Tarifs unter allen Haushalte, kam ich nur zu dem Ergebnis, dass
entweder ein Grossteil der Franzosen keine Heizung haben oder aber sehr
sparsam mit Wärme haushalten.
Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht
16A drauf.
In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und
Dunstabzugshaube.
Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen
angeschlossen werden.
Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und
Warmwasserspeicher unter der Spüle.
Die Geräte sind alle neu und haben auch A und A+.
Das ist doch eigentlich optimal.
Die Frage ist jetzt immer noch, ob ich das Kochfeld mit 3 Phasen angeschlossen lassen kann und den Backofen einfach mit der einzelnen Phase dazu klemme oder ob ich das Kochfeld wirklich nur über 2 Phasen anschließen muss. :-D
Die Kabel die in der Dose ankommen haben übrigens 2,5mm². Habe ein gleich dickes Kabel genommen und verglichen.
In Frankreich ist auf 3 kWh begrenze Stromanschluss
Aber ganz sicher nicht!
Alle anderen dürften den Fehler mit der Einheit inzwischen bemerkt haben.
Genügend Kommentare darüber gab es ja auch schon.
Nur ein Blödmann hat das nicht gesehen und muss natürlich auch noch seinen Senf abgeben.
Armselig.
Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben
verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine
Aufputzsteckdose für den Backofen.
Wie "nach Anleitung"? Wieviel Phasen braucht denn das Kochfeld? Ein bisschen weniger Telegrammstil wäre hilfreich.
Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut
Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den
Backofen?
Wenn das Kochfeld auch mit 2 Phasen läuft, dann sollte es zweiphasig angeschlossen werden. Denn sonst ist eine Phase doppelt belegt (Herd und Kochfeld) und die 16A könnten bei einer Kombination aus Herd- und Kochfeldbetrieb überschritten werden.
Ob du braun oder schwarz oder grau für den Herd verwendest ist egal.
Aber es wäre sinnvoll, die Leitung rauszumessen und die Sicherung im Sicherungskasten entsprechend zu beschriften.
Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben
verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine
Aufputzsteckdose für den Backofen.
Wie "nach Anleitung"? Wieviel Phasen braucht denn das Kochfeld? Ein
bisschen weniger Telegrammstil wäre hilfreich.
Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut
Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den
Backofen?
Wenn das Kochfeld auch mit 2 Phasen läuft, dann sollte es zweiphasig
angeschlossen werden. Denn sonst ist eine Phase doppelt belegt (Herd und
Kochfeld) und die 16A könnten bei einer Kombination aus Herd- und
Kochfeldbetrieb überschritten werden.
Ob du braun oder schwarz oder grau für den Herd verwendest ist egal.
Aber es wäre sinnvoll, die Leitung rauszumessen und die Sicherung im
Sicherungskasten entsprechend zu beschriften.
Das Kochfeld kann sowohl mit einer Phase als auch mit 3 angeschlossen werden.
Bei Anschlusswert in der Bedienungsanleitung steht allerdings 9300w. Bei 2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber nicht auf 9300w. Hmm.
Bei
2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber
nicht auf 9300w. Hmm.
Du wirst niemals alle vier Kochstellen gleichzeitig auf höchster Stufe betreiben. Aber selbst dann würde der Leitungsschutzschalter erst nach ca 15min ansprechen. Dein Kochfeld hat dann auch noch eine Elektronik, die die Leistung etwas reduziert, so dass gar kein Problem auftritt.
Bei
2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber
nicht auf 9300w. Hmm.
Du wirst niemals alle vier Kochstellen gleichzeitig auf höchster Stufe
betreiben. Aber selbst dann würde der Leitungsschutzschalter erst nach
ca 15min ansprechen. Dein Kochfeld hat dann auch noch eine Elektronik,
die die Leistung etwas reduziert, so dass gar kein Problem auftritt.
Das stimmt wohl.
Aber ist es dann nicht unlogisch das Kochfeld dennoch über nur 2 statt 3 Phasen anzuschließen?
Aber ist es dann nicht unlogisch das Kochfeld dennoch über nur 2 statt 3
Phasen anzuschließen?
Mit Logik hat das nicht viel zu tun, sondern damit was im Alltag an Gesamtleistung beim Kochen wohl zu erwarten ist und da ist es sehr unwahrscheinlich über die 7,2 kW hinaus zu kommen.
Ich habe ein ähnliches Kochfeld mit etwa 11 kW und fünf Kochstellen seit 10 Jahren auf zwei Phasen laufen. Es kommt vor dass ich auch mal alle fünf gleichzeitig nutze - das passte bisher dennoch immer.
Ich hatte aber auch nie das Bedürfnis fünf Töpfe Nudelwasser gleichzeitig ASAP erhitzen zu wollen/müssen...
Es kommt vor dass ich auch mal alle
fünf gleichzeitig nutze - das passte bisher dennoch immer.
Modernere Kochfelder bekommen mit, mit wievielen Phasen sie betrieben werden und passen ihr Regelverhalten dahingehend an. Wird zu viel Leistung angefordert, drosseln sie und betreiben z.B. zwei Kochstellen im Gegentaktbetrieb.
Bei einphasigem Betrieb kann bei manchen Kochfeldern die Maximalleistungsaufnahme konfigurieren. Dann wird auch in diesem Fall bei zu hoher angeforderter Leistung durch wechselseitiges Takten gedrosselt.
Blau darf fur Phase verwendet werden, ist nicht verboten.
Nach neuesten Richtlinien ist das aber
"nicht bevorzugt".
Du hast nichts kapiert.
Es war TT-Netz mit separatem Erder. Der 4 qmm, der dicke blaue.
Und Gelb/grün führte den Neutralleiter. Herzliche Glückwunsch für
denjenigen, der nur nach Farbe geht.
Das sieht man auch bei Bildern mit 640 x 480 Auflösung, und ein Blinder mit Krückstock auch.
Nur Du nicht.
Und war beim EVU damals tatsächlich Norm. Wurde mittlerweile aber modernisiert.
Kurzes Update, habe jetzt das Kochfeld mit nur 2 Kabeln angeschlossen. Mir fehlte dieses "U" aus Kupfer da habe ich jetzt einfach ein Restkabel von dem Herdanschlusskabel verwendet. Das sollte doch auch gehen denke ich?
Wenn du von gestern bist, dann nimmst du so eine Fassung wie von Karl oder Harald gezeigt um den Herd anzuschließen.
Alle anderen klemmen es richtig an die Herdanschlußdose oder nehmen den Adapter den Andrew schon im 1. Antwortpost verlinkt hat.