Schuko Steckdose über Herdanschlussdose?

#7910022
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Hallo liebes Forum :-).

Ich bin Nicole und neu hier und ich habe ein Problem.

Ich ziehe gerade um. Ich habe in der Küche alle Steckdosen entfernt (da viele kaputt) und gesehen, dass diese (ca. 15 Stück an der Zahl) alle über eine Leitung laufen und nur zur nächsten Steckdose weitergeleitetet werden.

Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale Steckdose. Aber ich werde auch Kühlschrank, Dunstabzugshaube und Mikrowelle an die Steckdosen anschließen. Ich habe sorge, dass das Stromnetz dann überlastet wird und irgendwas anfängt zu brennen :-(.

Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für das Kochfeld und für den Backofen.

Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen? Dann kann ich den Backofen mithilfe des Steckers da einfach anschließen. Die Herdanschlussdose ist für die Doppelbelastung mit Backofen und Kochfeld ja denke ich ausgelegt.

So ganz normal verkabeln ist für mich kein Problem das habe ich tatsächlich schon ein paar mal gemacht. Ist ja auch nur Farbe auf Farbe :-D.

Aber ich habe gelesen, dass der Herdanschluss Drehstrom ist und aus der Steckdose kommt Wechselstrom.

Geht das überhaupt? Ich bräuchte bitte Hilfe. Ich möchte keinen Elektriker beauftragen, das ist mir aktuell zu teuer. Der Umzug kostet ja schon viel Geld :-(((.

Liebe Grüße Nicole

#7910027
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Früher hatten viele Elektroherde sogar eine Steckdose vorne am Bedienfeld. Im Prinzip geht das also.

Jede der beiden Phasen liefert bis zu 16A (3500 Watt). Aber es gibt dort nur einen gemeinsamen Rückleiter, so daß du in Summe nicht einfach auf 2x 3500 Watt kommst, sondern etwas weniger.

Du solltest besser einem Elektriker zeigen, was da alles angeschlossen werden soll. Dann kann der vernünftig einschätzen, ob das ohne grobe Fahrlässigkeit machbar ist. Im Zweifelsfall lieber nicht machen.

#7910028
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Nicole schrieb:

dass diese (ca. 15 Stück an der Zahl) alle über eine Leitung laufen und nur zur nächsten Steckdose weitergeleitetet werden.

Das ist normal.

Nicole schrieb:

Ich habe sorge, dass das Stromnetz dann überlastet wird und irgendwas anfängt zu brennen :-(.

Dagegen gibt es den Leitungsschutzschalter, vulgo die Sicherung.

Nicole schrieb:

Ich möchte keinen Elektriker beauftragen, das ist mir aktuell zu teuer.

Da hast Du ein Problem. Alleine diese Frage zeigt schon, daß Dir das Wissen fehlt die Arbeit fachgerecht auszuführen und dann sind wir wieder bei 'irgendwas anfängt zu brennen :-(' Sprich mit Deinem Vermieter, solche Änderungen sind sowieso seine Sache. Falls es Deine Wohnung ist, bezahl den Elektriker, an manchen Stellen kann sparen richtig teuer werden.

#7910038
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Danke für die Rückmeldung. Da werde ich wohl wirklich einen Elektriker holen müssen. Echt mies.

Ich hatte noch ein Video geschaut, wo das Kochfeld mit nur 2 statt 3 Kabeln angeschlossen wird. Das freie Kabel könnte man dann für eine Steckdose zum anschließen verwenden.

Wäre das so richtig?

#7910048
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Konventionelle Kochfelder brauchten eigendlich immer nur zwei Aussenleiter, je eine für zwei Platten. Der dritte ist war für den Backofen. Das ist bei den meisten Induktionsfeldern immernoch so. Der Elektriker wird aber auch prüfen, ob die Herdsteckdose passend abgesichert ist. Die wurden gerne mit 20 oder 25 Ampere abgesichert, da darf dann keine Steckdose mit 16A Maximalstrom angeklemmt werden.

Beitrag #7910050 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7910063
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Oh je ich wollte hier keinen Streit auslösen.

Also im Sicherungskasten sind 3 Sicherungen. Das Haus hier ist von 1998.

Die Kabel die aus der Wand kommen sind 2,5mm dick also genau so dick wie die Kabel für das Kochfeld.

Auf dem Kochfeld stehen verschiedene Anschlussmöglichkeiten: 1~, 2~, 3~ Und da sind so Kupferteile bei sehen aus wie ein U

#7910071
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Nicole schrieb:

Auf dem Kochfeld stehen verschiedene Anschlussmöglichkeiten: 1~, 2~, 3~ Und da sind so Kupferteile bei sehen aus wie ein U

Lass die Finger vom Kochfeld und überlasse den Anschluss jemandem, der sich damit auskennt. Dafür gibt es Elektroinstallateure, das ist deren Job.

Was bringt Dich eigentlich dazu, diesen Thread ausgerechnet in einem Forenbereich für Mikrocontroller und digitale Elektronik einzustellen?

#7910094
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Nicole schrieb:

Ich möchte keinen Elektriker beauftragen, das ist mir aktuell zu teuer.

Dann backst du halt erst mal nicht.

Es geht wohl um eine Mietwohnung.

Die Elektrik gehört dem Vermieter, da hast du nicht daran rumzufummeln.

Nicole schrieb:

Steckdosen entfernt (da viele kaputt)

Er ist verantwortlich, die zu reparieren, und verantwortlich, das nach geltenden Verordnungen zu machen, hier der Niederspannungsverordnung, die einen Elektriker fordert.

Lehn dich also zurück, fordere den Vermieter auf, die 15 Steckdosen in Ordnung zu bringen damit sie einen e-Check überstehen, und bitte darum, neben die Herdanschlussdose eine Steckdose für deinen Backofen zu montieren (oder kaufe für den Zweck extra eine vorgefertigte Verteilung).

https://www.amazon.de/Splitter-K%C3%BCchenanschlussbox-K%C3%BCchenanschlussverteiler-Kochfeld-Herdanschlussdose/dp/B07X2G3GNY/ref=asc_df_B07X2G3GNY

Blöd nur, dass du die 15 Steckdosen durch deine unüberlegte Aktion nun komplett ruiniert hast, da wird der Vermieter von dir wohl Schadensersatz fordern und dir die Reparatur der Dosen durch einen Elektriker in Rechnung stellen.

Betrachte es als Lehrgeld für die eigene Dummheit.

#7910125
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Ich würde den Vermieter lieber nicht mit dem Austausch verschlissener Steckdosen belästigen. So macht man sich bloß Feinde.

Und wenn man da einen Herd anders als vorgesehen anschließen will, sieht sich der Vermieter sicher auch nicht in der Verantwortung, das zu finanzieren.

Story aus Opas Nähkästchen:

Weil unser Herdanschluss mit 1x 20A gelinde gesagt suboptimal war, hatte ich mich mit dem Vermieter darauf geeinigt, auf eigene Kosten einen Gadanschluss verlegen zu lassen. So geht das ohne unnötigen Ärger. Umgelegt auf die 21 Jahre, die der Gasherd inzwischen genutzt wurde, waren die Kosten für den Gas-Wasser-Scheiße Installateur vernachlässigbar gering.

#7910141
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Nemopuk schrieb:

Weil unser Herdanschluss mit 1x 20A gelinde gesagt suboptimal war, hatte ich mich mit dem Vermieter darauf geeinigt, auf eigene Kosten einen Gadanschluss verlegen zu lassen. So geht das ohne unnötigen Ärger.

Aha. Es wäre ganz sicher erheblich günstiger gekommen, den Herdanschluss zu ertüchtigen, als eigens eine Gasleitung und auch noch einen dazugehörigen Zähler installieren zu lassen.

Abgesehen davon sind moderne Elektrokochfelder (Induktion) Gasherden auch überlegen, das Steuerverhalten ist das gleiche, aber sie heizen knackiger, und machen nicht ansatzweise so viel Dreck.

Ein Gasanschluss nur für ein Gaskochfeld ist teurer Luxus, teurer bekommt man die Kilowattstunde kaum.

(Daß hier ein Gasherd, also die Kombination eines Kochfelds und eines Backofens genutzt wurde, halte ich für unwahrscheinlich, denn Gasbacköfen sind völlig unbestritten eines: Beschissen)

#7910165
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Harald K. schrieb:

Es wäre ganz sicher erheblich günstiger gekommen, den Herdanschluss zu ertüchtigen, als eigens eine Gasleitung und auch noch einen dazugehörigen Zähler installieren zu lassen.

Die Gasleitung lag bereits in der Wand (für die Heizung). Für mehr Strom wären Bauarbeiten über 6 Etagen bis in den Keller nötig gewesen.

Harald K. schrieb:

Ein Gasanschluss nur für ein Gaskochfeld ist teurer Luxus, teurer bekommt man die Kilowattstunde kaum.

Anders herum. Bei uns ist der Strom doppelt so teuer.

Harald K. schrieb:

Abgesehen davon sind moderne Elektrokochfelder (Induktion) Gasherden auch überlegen, das Steuerverhalten ist das gleiche, aber sie heizen knackiger, und machen nicht ansatzweise so viel Dreck.

Unser Gasherd macht keinen Dreck. Und mit 4 kW auf der großen Kochstelle ist er reichlich "knackig".

#7910196
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Nemopuk schrieb:

Die Gasleitung lag bereits in der Wand (für die Heizung). Für mehr Strom wären Bauarbeiten über 6 Etagen bis in den Keller nötig gewesen.

Weil die Steigeleitung in Deine Wohnung aus Tüddeldraht war? Was ist das denn für ein komisches Haus?

Ich habe in meinem Gründerzeitaltbau einfach 'ne neue Leitung vom Sicherungskasten in die Küche gelegt, und musste dafür kein neues Fundament ausschachten oder das Dach decken.

Nemopuk schrieb:

Anders herum. Bei uns ist der Strom doppelt so teuer.

Ja, wenn schon ein Gasanschluss da ist, ist das richtig, wobei das Gas dann trotzdem abartig teuer ist.

Wenn man aber nur einen Gasanschluss für ein Kochfeld betreibt, kostet die kWh Gas effektiv locker 1.40 Euro.

Nemopuk schrieb:

Unser Gasherd macht keinen Dreck.

Dann wird er nicht benutzt. Benutzte Gasherde produzieren Sott, der sich als feine Fettdreckschicht auf allen Oberflächen niederschlägt.

Und mit 4 kW auf der großen Kochstelle

ist er reichlich "knackig".

Aber nicht so knackig wie ein Induktionsherd, denn der Gasherd heizt nicht nur den Topf oder die Pfanne, sondern produziert viel Hitze, die nebenbei die Küche heizt.

Ich habe jahrzehntelang mit Gas gekocht, weil Gas früher das beste war. Elektrokochfelder (Gusseisenplatte oder IR-Strahler, oft "Ceran" genannt) kommen da nicht ran.

Induktionskochfelder, wenn sie nicht gerade Baumarktware sind, sind da aber mittlerweile besser. Billiggeräte haben dann oft nur beschissene Tatschbedienung, die will man natürlich nicht haben.

Was aber eben nur mit Induktion geht:
Irgendwas in der Pfanne anbraten, so daß es spritzt, und dafür einfach 'ne Lage Zeitungspapier auf das Kochfeld legen und die Pfanne draufstellen.

Da das Kochfeld selbst nicht der heißeste Punkt ist, brennt übergekochtes auch nicht ansatzweise so schnell an, und das Ding lässt sich deswegen leichter sauberhalten.

Klar, jetzt kommen gleich die Leute an, die einem erzählen, daß die alten Gusseisenplattenherde die besten sind, man müsse nur mit der Nachwärme umgehen können, und die hielten ja auch viel länger ... Induktion geht ja sowieso ständig kaputt, wie alles neumodische Zeug ...

#7910207
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Harald K. schrieb:

feine Fettdreckschicht auf allen Oberflächen

Das haben wir, ist leicht zu reinigen. Mir war der Zusammenhang zu Gas nicht bewusst, da ich viele verschmierte Küchenmöbel mit Elektroherd gesehen habe.

Induktionskochfelder, wenn sie nicht gerade Baumarktware sind, sind da aber mittlerweile besser.

Passt halt nicht, wenn die ganze Wohnung nur eine einzige 20A Leitung hat. Der Gasherd hat sich für uns als gute Alternative entpuppt.

Da das Kochfeld selbst nicht der heißeste Punkt ist, brennt übergekochtes auch nicht ansatzweise so schnell an, und das Ding lässt sich deswegen leichter sauberhalten.

Das ist beim Gasherd nicht anders, mit einer Ausnahme: Die Rückseiten der Töpfe und Pfannen sehen nicht lange schön aus.

#7910257
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H. H. schrieb:

Nur Wechselstrom, und da auch nur 35A. So war das lange üblich für kleine Wohnungen.

Hmm. In der Bruchbude, in der ich während meiner Studentenzeit gewohnt habe, hatte ich Drehstrom mit 63 A - für etwa 30 Quadratmeter, die mit einem (schlecht ziehenden) Kohleofen beheizt wurden. Das war ein Gründerzeitaltbau, in keinem besonders guten Zustand. OK, da war ein Durchlauferhitzer für 'ne Dusche eingebaut, der wiederum war mit 35 A abgesichert.

In meinem jetzigen Gründerzeitaltbau habe ich zwar nur eine Phase, die ist aber auch mit 63 A abgesichert, und daher ist es kein Problem, mein Kochfeld an einer Phase mit 32 A zu betreiben. Irgendein Hempel, der was von "Schieflast" kreischt, lässt sich zwar sicherlich finden, aber sowas ist einem Haus mit 25 Wohnungen reichlich lächerlich.

Schon mit 25 A aber kann man auch einphasig durchaus brauchbar kochen, niemand zwingt einen dazu, alle vier Kochstellen gleichzeitig auf volle Lotte zu stellen.

Nemopuk schrieb:

Passt halt nicht, wenn die ganze Wohnung nur eine einzige 20A Leitung hat.

Ich würde das als Mangel an der Mietsache betrachten. Wir haben nicht mehr 1947.

Nemopuk schrieb:

Das ist beim Gasherd nicht anders,

Hust. Ist es. Deutlich. Kann es sein, daß Du den nicht selbst saubermachst, sondern das die Mitbewohnerin erledigen lässt, die auch fürs Kochen zuständig ist?

#7910259
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Harald K. schrieb:

Was aber eben nur mit Induktion geht:

Was aber nur mit Ceran geht:

Weizen/Maistortillas auf den eingeschalteten Strahler legen zum toasten, oder Pizza von gesten um den Boden wieder knusprig zu bekommen (die Oberseite im Grill).

Ein Toaster ist zu klein und zu senkrecht dazu.

Und elektronikbezogen eine Platine zum aufschmelzen des Lötzinns drauf legen, entweder um alle Bauteile runterzukloppen oder vorzuheizen damit die Heissluft schneller 'reflowt'.

#7910289
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Schorsch M. schrieb:

Du hättest den ersten (Neuerfindung) Gasherd, der keinen Dreck macht!

Harald K. schrieb:

Benutzte Gasherde produzieren Sott, der sich als feine Fettdreckschicht auf allen Oberflächen niederschlägt.

Woher soll diese "Fett und Dreckschicht" kommen? Kocht ihr mit Kerzenwachs statt Erdgas?

Meine Vermutung: Ihr hattet keinen funktionierenden Abzug oder habt ihn nicht benutzt und die Fett und Dreckschicht ist einfach das Ergebnis vom Kochen und Braten.

Hier wird jeden Tag (noch) mit Gas gekocht, seit über 35 Jahren! Und Fett findet sich nur im Metallfilter der Dunstabzugshaube, den man halt regelmäßig in die Spülmaschine stellt. Das wird vor allem beim Anbraten halt mit Wasserdampf mitgerissen.

#7910299
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Nicole schrieb:

Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale Steckdose.

Das ist nicht komisch, sondern der Normalfall wenn Herd und Kochfeld einzeln angeschlossen werden müssen. Das Kochfeld hat eine 4-polige Anschlußleitung mit offenen Enden und der Herd einen Schukostecker.

Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für das Kochfeld und für den Backofen.

Entscheidend ist, wieviel Phasen in der Herdanschlußdose anliegen. Wenn es - wie zu erwarten - außer grün-gelb und blau noch 3 weitere Drähte sind (vulgo 3 Phasen), dann ist alles ok.

Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen?

Das Kochfeld braucht zwei Phasen und der Herd eine. Außerdem jeweils noch Null (blau) und Schutzleiter (grün-gelb). Du kannst entweder den Stecker vom Herd abschneiden und ihn direkt an die Herdschlußdose anklemmen. Oder du nimmst ein Stück dreiadrige Leitung und verlängerst eine Phase aus der Herdanschlußdose zu einer (Aufputz) Schuko-Steckdose. An die steckst du deinen Herd an. in der Herdnische sollte noch Platz dafür sein.

Wenn du jetzt irgendwas von dem nicht verstanden hast, mußt du einen Elektriker holen, der das für dich macht.

#7910319
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Nicole schrieb:

So ganz normal verkabeln ist für mich kein Problem das habe ich tatsächlich schon ein paar mal gemacht. Ist ja auch nur Farbe auf Farbe

Oh Mann, oder hier besser oh Frau, Mir fehlen die Worte. So passiert's dann.

Sogar auf unseren Baustellen ging man nicht nur "nach Farbe". Der Eli hat sich von der ordnungsgemäßen Funktion der "Anlage" mit geeigneten Prüfwerkzeugen zu überzeugen. https://wiha.com/de/de/werkzeuge/mess-und-pruefgeraete/ Wir hatten sogar zwei gelb/grüne Verkabelungen. (Einmal für "saubere", einmal für "schmutzige" Erdung.) Im Bild ist aber was anderes zu sehen. Finde den Fehler. Oder war das damals sogar Norm?

ciao gustav

Angehängte Dateien:
#7910369
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Nemopuk schrieb:

Nicole schrieb:

Also im Sicherungskasten sind 3 Sicherungen. Das Haus hier ist von 1998.

Dann kann man wohl von den üblichen drei Phasen aus gehen. Ich hatte dich vorher anders verstanden. Sind sie mit 16A oder mehr abgesichert?

Sorry ich war den restlichen Tag unterwegs und muss jetzt erst einmal alles durchlesen.

Ja da steht 16A drauf je Sicherung.

#7910373
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H. H. schrieb:

Und muss dann durch sechs Stockwerke Strippen verlegen...

Wenn man so abends durch die Stadt geht, findet man in erstaunlich vielen alten Häusern erleuchtete Fenster; ich gehe mal nicht aus, daß die Leute, die in den oberen Stockwerken wohnen, noch Kienspäne verwenden, aber auch Akku-Leuchten dürften unwahrscheinlich sein. Ja, man muss es sich klarmachen: Da hat jemand genau das gemacht. Strippen verlegt. Über alle Stockwerke. In allen Häusern.

Menschen sind schon seltsam, nicht?

Udo S. schrieb:

Woher soll diese "Fett und Dreckschicht" kommen?

Oh, jemand der glaubt, es gäbe keinen Sott.

Sieh einfach mal auf die Oberseite Deiner Küchenschränke. Bevor das Personal sie putzt, natürlich.

#7910374
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Axel S. schrieb:

Nicole schrieb:

Mein neuer Backofen läuft komischerweise nur noch über eine normale Steckdose.

Das ist nicht komisch, sondern der Normalfall wenn Herd und Kochfeld einzeln angeschlossen werden müssen. Das Kochfeld hat eine 4-polige Anschlußleitung mit offenen Enden und der Herd einen Schukostecker.

Jetzt habe ich allerdings eine Herdanschlussdose die 2 Abgänge hat. Für das Kochfeld und für den Backofen.

Entscheidend ist, wieviel Phasen in der Herdanschlußdose anliegen. Wenn es - wie zu erwarten - außer grün-gelb und blau noch 3 weitere Drähte sind (vulgo 3 Phasen), dann ist alles ok.

Kann man irgendwie eine Steckdose an die Herdanschlussdose anschließen?

Das Kochfeld braucht zwei Phasen und der Herd eine. Außerdem jeweils noch Null (blau) und Schutzleiter (grün-gelb). Du kannst entweder den Stecker vom Herd abschneiden und ihn direkt an die Herdschlußdose anklemmen. Oder du nimmst ein Stück dreiadrige Leitung und verlängerst eine Phase aus der Herdanschlußdose zu einer (Aufputz) Schuko-Steckdose. An die steckst du deinen Herd an. in der Herdnische sollte noch Platz dafür sein. Wenn du jetzt irgendwas von dem nicht verstanden hast, mußt du einen Elektriker holen, der das für dich macht.

In der Herdanschlussdose kommen Blau, Grün/Gelb, Braun, Grau und Schwarz an.

Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine Aufputzsteckdose für den Backofen.

Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den Backofen?

#7910381
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Harald K. schrieb:

Udo S. schrieb:

Woher soll diese "Fett und Dreckschicht" kommen?

Oh, jemand der glaubt, es gäbe keinen Sott.

Sieh einfach mal auf die Oberseite Deiner Küchenschränke. Bevor das Personal sie putzt, natürlich.

yep, so ist es.

Wo soll das Fett herkommen?

Das kann nur einer fragen, der entweder keinen Gasherd betreibt, oder nicht seine Umwelt richtig betrachtet. Gasherdbetereiber die ich kenne, berichten unisolo dasselbe, dass das ganze Küchenmobiliar versottet.

Wer der Physik nicht abgewandt ist, kann sich vorstellen, dass die heissen Gase, welche an den Töpfen vorbei streichen, das Fett aus dem Gargut mitreissen und selbiges schlägt sich nach dem Abkühlen dann überall nieder.

Nein danke, hatte lange genug einen Gasherd, nie wieder.

#7910382
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H. H. schrieb:

Du gehst wohl von dir selbst aus.

Ich weiß nicht, das Konzept, in Wohnhäusern elektrischen Strom nutzen zu können, das finde ich so schlecht nicht. Warum man so krampfhaft darauf beharrt, an unbrauchbaren Lösungen wie mit 20 A abgesicherten Wohnungen festzuhalten, oder --wie Du beschreibst-- in Häusern gar keinen Strom haben zu wollen, ist mir nicht verständlich.

Aber wir können uns beruhigt zurücklehnen und dem mutige Hobbyelektriker lauschen, der jetzt frei von Ahnung irgendweas irgendwo dran anklemmt.

Vielleicht hat er ja Glück.

--

Warum ist dieser Thread eigentlich immer noch unter "Mikrocontroller & digitale Elektronik" einsortiert? Spielen die Moderatoren S-Bahn Berlin?

#7910396
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H. H. schrieb:

Nicole schrieb:

Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den Backofen?

So mach das.

Ok, dann mache ich das morgen so. Darf ich noch fragen warum das so gemacht wird?

Mein alter Backofen wurde ebenfalls über die 3 Phasen? - sagt man das so? - und über das Blaue und Grün/Gelbe Kabel angeschlossen.

Das seperate Kochfeld ebenfalls.

Das heißt: Backofen und das separate Kochfeld waren mit jeweils 5 Kabeln verbunden.

Warum wäre es dann ein Problem wenn das Kochfeld auch über die 3 Phasen und der Backofen einfach nur zusätzlich an eine der 3 Phasen angeschlossen wird? + Blau und Grün/Gelb natürlich :-)

#7910399
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Harald K. schrieb:

H. H. schrieb:

Du gehst wohl von dir selbst aus.

Ich weiß nicht, das Konzept, in Wohnhäusern elektrischen Strom nutzen zu können, das finde ich so schlecht nicht. Warum man so krampfhaft darauf beharrt, an unbrauchbaren Lösungen wie mit 20 A abgesicherten Wohnungen festzuhalten,

In Frankreich ist auf 3 kWh begrenze Stromanschluss der meistverbreitete bei Privathaushalten. Und das trotz der verbreiteten Stromheizung.. Tarifgestaltung, Lastabwurfrelais und Schaltuhren machen vieles möglich.

Gast #7910402
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Ralf X. schrieb:

In Frankreich ist auf 3 kWh begrenze Stromanschluss der meistverbreitete bei Privathaushalten.

Die wären aber schnell aufgebraucht...

Und das trotz der verbreiteten Stromheizung..

Mit einen 1x15A Anschluss aber nicht.

Tarifgestaltung, Lastabwurfrelais und Schaltuhren machen vieles möglich.

So ist es.

#7910403
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Nicole schrieb:

Warum wäre es dann ein Problem wenn das Kochfeld auch über die 3 Phasen und der Backofen einfach nur zusätzlich an eine der 3 Phasen angeschlossen wird? + Blau und Grün/Gelb natürlich :-)

Keiner weiss, welchen Strom das Kochfeld dann über den Aussenleiter/Phase zieht, an dem auch der Backofen hängt. Und denke dran, die Kupferbrücken passend zu setzen!

#7910417
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Es ist genau das passiert, was mein Trolldetektor von Anfang an anzeigte.

Ein Troll schmeisst einen Knochen ins Forum und die ganze Horde macht sich über den Knochen her.

Nichtnur, dass der Knochen komplett abgenagt wurde, nein, da war nicht genug Fleisch dran, da muss nachgefüttert werden.

Eine ausgehungerte Meute lechzt nach mehr, da ist es egal wenn man vom Kuchenbacken zum Arschbacken kommt.

#7910418
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Kochfelder werden nur deswegen an zwei Phasen angeschlossen, weil man aus /Gründen/ die einzelnen Phasen nicht mit mehr als 16 A absichert.

Der Backofen wird dann an der dritten Phase eines Wechselstromanschlusses angeschlossen; da das Traditionsmodell der Elektroherd als Kombination aus Kochfeld und Backofen ist, ist das ein praktisches Konzept - ein Gerät, ein Kabel, fertig.

Das Kochfeld kann auf diese Weise mit 7.2 kW Leistung versorgt werden, der Backofen mit 3.6 kW.

Da man aber vor einiger Zeit erkannt hat, daß es komfortabler sein kann, den Backofen nicht in Kniehöhe zu betreiben, sondern auf Höhe der Arbeitsplatte, ist dieses Modell nicht mehr so einfach einzuhalten. Da hat man einen separaten Backofen und ein separates, als "autark" bezeichnetes Kochfeld.

Und da ist dann die klassische Herdanschlussdose etwas, was viele überfordert.

Man kann, sofern Leitungen mit entsprechendem Querschnitt vorhanden sind, ein Kochfeld aber auch einphasig betreiben. Bei 6 Quadratmillimetern sind 32 A kein Problem, ein Problem sind da nur Leute, die etwas von "Schieflast" kreischen ... was im mit einer Phase angeschlossenen Haushalt natürlich etwas lächerlich ist, aber auch im Drehstromhaushalt lächerlich ist, wenn nämlich Backofen und Waschmaschine gleichzeitig laufen, kann genau die gleiche Lastverteilung auftreten.

(Schieflast kann zu einem Problem werden, wenn eine Phase über deutlich längere Zeiträume stark belastet wird, wie es beim Laden eines Elekroautos der Fall ist, und das ist dann auch der Grund, warum Wechselstromlader generell so schlapp dimensioniert sind)

#7910420
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Nicole schrieb:

steht 16A drauf je Sicherung.

Das wird dann wohl gerade für Kochfeld und Backofen genügen. Passende Adapter gibts im Baumarkt, wurde weiter oben auch einmal empfohlen.

Die Mikrowelle braucht allerdings ihre eigene Steckdose. Denn Backofen + Mikrowelle nehmen zusammen wahrscheinlich zu viel Strom auf (mehr als 16A, bzw. 3600 Watt).

#7910435
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Nemopuk schrieb:

Nicole schrieb:

steht 16A drauf je Sicherung.

Das wird dann wohl gerade für Kochfeld und Backofen genügen. Passende Adapter gibts im Baumarkt, wurde weiter oben auch einmal empfohlen. Die Mikrowelle braucht allerdings ihre eigene Steckdose. Denn Backofen + Mikrowelle nehmen zusammen wahrscheinlich zu viel Strom auf (mehr als 16A, bzw. 3600 Watt).

Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht 16A drauf. In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und Dunstabzugshaube.

Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen angeschlossen werden.

Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und Warmwasserspeicher unter der Spüle.

Die Geräte sind alle neu und haben auch A und A+.

#7910440
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H. H. schrieb:

Ralf X. schrieb:

In Frankreich ist auf 3 kW (berichtigt) begrenze Stromanschluss der meistverbreitete bei Privathaushalten.

Und das trotz der verbreiteten Stromheizung..

Mit einen 1x15A Anschluss aber nicht.

Es sind viele Jahre her, dass ich zu dem Thema sehr viele Infos eingeholt habe, idR. unter Hilfe von google-translate.

Mir fehlt absolut die Aussage, wieviel Prozent der französischen überhaupt über über eine Heizung verfügen, aber bei dem prozentualen Anteil der E-Heizung unter allen Heizarten und Verwendung eines 3 kW-Tarifs unter allen Haushalte, kam ich nur zu dem Ergebnis, dass entweder ein Grossteil der Franzosen keine Heizung haben oder aber sehr sparsam mit Wärme haushalten.

#7910445
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Nicole schrieb:

Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht 16A drauf. In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und Dunstabzugshaube.

Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen angeschlossen werden.

Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und Warmwasserspeicher unter der Spüle.

Die Geräte sind alle neu und haben auch A und A+.

Das ist doch eigentlich optimal.

Gast #7910448
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Ralf X. schrieb:

Mir fehlt absolut die Aussage, wieviel Prozent der französischen überhaupt über über eine Heizung verfügen, aber bei dem prozentualen Anteil der E-Heizung unter allen Heizarten und Verwendung eines 3 kW-Tarifs unter allen Haushalte, kam ich nur zu dem Ergebnis, dass entweder ein Grossteil der Franzosen keine Heizung haben oder aber sehr sparsam mit Wärme haushalten.

Klingt wirr.

#7910449
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Thomas S. schrieb:

Nicole schrieb:

Also im Sicherungskasten habe ich für die Küche eine Sicherung da steht 16A drauf. In den Steckdosen sind derzeit Kühlschrank, Mikrowelle und Dunstabzugshaube. Dann für Herd die gleichen Sicherungen 3x wo dann Kochfeld und Backofen angeschlossen werden. Dann habe ich noch 2 Sicherungen jeweils für Spülmaschine und Warmwasserspeicher unter der Spüle. Die Geräte sind alle neu und haben auch A und A+.

Das ist doch eigentlich optimal.

Die Frage ist jetzt immer noch, ob ich das Kochfeld mit 3 Phasen angeschlossen lassen kann und den Backofen einfach mit der einzelnen Phase dazu klemme oder ob ich das Kochfeld wirklich nur über 2 Phasen anschließen muss. :-D

Die Kabel die in der Dose ankommen haben übrigens 2,5mm². Habe ein gleich dickes Kabel genommen und verglichen.

#7910458
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Thomas S. schrieb:

Ich würde zwei Phasen für das Kochfeld nehmen, und die dritte für den Backofen, wie es schon weiter oben geschrieben wurde.

Okay dann schaue ich mal.

Hatte das wie gesagt in meiner alten Wohnung auch doppelt mit jeweils 5 Kabeln je Gerät angeschlossen und nie Probleme gehabt

Danke auf jeden Fall.

Hat das Kochfeld dann eigentlich weniger "Power"?

#7910495
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Nicole schrieb:

Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine Aufputzsteckdose für den Backofen.

Wie "nach Anleitung"? Wieviel Phasen braucht denn das Kochfeld? Ein bisschen weniger Telegrammstil wäre hilfreich.

Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den Backofen?

Wenn das Kochfeld auch mit 2 Phasen läuft, dann sollte es zweiphasig angeschlossen werden. Denn sonst ist eine Phase doppelt belegt (Herd und Kochfeld) und die 16A könnten bei einer Kombination aus Herd- und Kochfeldbetrieb überschritten werden.

Ob du braun oder schwarz oder grau für den Herd verwendest ist egal. Aber es wäre sinnvoll, die Leitung rauszumessen und die Sicherung im Sicherungskasten entsprechend zu beschriften.

#7910498
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Axel S. schrieb:

Nicole schrieb:

Ich habe das Kochfeld nach Anleitung mit allen der genannten Farben verbunden und auf Braun, Blau und Grün Gelb klemmt jetzt zusätzlich eine Aufputzsteckdose für den Backofen.

Wie "nach Anleitung"? Wieviel Phasen braucht denn das Kochfeld? Ein bisschen weniger Telegrammstil wäre hilfreich.

Oder soll ich das Kochfeld mit Schwarz und Grau verbinden (geht laut Anleitung auch) und der braune der übrig bleibt dann allein für den Backofen?

Wenn das Kochfeld auch mit 2 Phasen läuft, dann sollte es zweiphasig angeschlossen werden. Denn sonst ist eine Phase doppelt belegt (Herd und Kochfeld) und die 16A könnten bei einer Kombination aus Herd- und Kochfeldbetrieb überschritten werden. Ob du braun oder schwarz oder grau für den Herd verwendest ist egal. Aber es wäre sinnvoll, die Leitung rauszumessen und die Sicherung im Sicherungskasten entsprechend zu beschriften.

Das Kochfeld kann sowohl mit einer Phase als auch mit 3 angeschlossen werden. Bei Anschlusswert in der Bedienungsanleitung steht allerdings 9300w. Bei 2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber nicht auf 9300w. Hmm.

Gast #7910504
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Nicole schrieb:

Bei 2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber nicht auf 9300w. Hmm.

Du wirst niemals alle vier Kochstellen gleichzeitig auf höchster Stufe betreiben. Aber selbst dann würde der Leitungsschutzschalter erst nach ca 15min ansprechen. Dein Kochfeld hat dann auch noch eine Elektronik, die die Leistung etwas reduziert, so dass gar kein Problem auftritt.

#7910515
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H. H. schrieb:

Nicole schrieb:

Bei 2 Phasen die ja, wie hier geschrieben, je 3600w Liefern komme ich aber nicht auf 9300w. Hmm.

Du wirst niemals alle vier Kochstellen gleichzeitig auf höchster Stufe betreiben. Aber selbst dann würde der Leitungsschutzschalter erst nach ca 15min ansprechen. Dein Kochfeld hat dann auch noch eine Elektronik, die die Leistung etwas reduziert, so dass gar kein Problem auftritt.

Das stimmt wohl. Aber ist es dann nicht unlogisch das Kochfeld dennoch über nur 2 statt 3 Phasen anzuschließen?

Ist schon spät. :-D

Vielen Dank erstmal

#7910518
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Nicole schrieb:

Martin S. schrieb:

Nicole schrieb:

Das Kochfeld kann sowohl mit einer Phase als auch mit 3 angeschlossen werden.

Die Aussage schließt den Anschluss über nur zwei Phasen nicht mit ein...

War aber tatsächlich so gemeint also 1, 2 oder 3.

Also handel endlich nach den Empfehlungen, also zwei Phasen ans Kochfeld, die dritte für den Backofen, egal über Schuko oder andere Ideen..

#7910521
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Ralf X. schrieb:

Nicole schrieb:

Martin S. schrieb:

Nicole schrieb:

Das Kochfeld kann sowohl mit einer Phase als auch mit 3 angeschlossen werden.

Die Aussage schließt den Anschluss über nur zwei Phasen nicht mit ein...

War aber tatsächlich so gemeint also 1, 2 oder 3.

Also handel endlich nach den Empfehlungen, also zwei Phasen ans Kochfeld, die dritte für den Backofen, egal über Schuko oder andere Ideen..

Entschuldigung. Ich wollte es nur nachvollziehen können. :-(

Danke an alle für die Hilfe.

#7910551
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Nicole schrieb:

Aber ist es dann nicht unlogisch das Kochfeld dennoch über nur 2 statt 3 Phasen anzuschließen?

Mit Logik hat das nicht viel zu tun, sondern damit was im Alltag an Gesamtleistung beim Kochen wohl zu erwarten ist und da ist es sehr unwahrscheinlich über die 7,2 kW hinaus zu kommen.

Nicole schrieb:

Ich wollte es nur nachvollziehen können. :-(

Ich habe ein ähnliches Kochfeld mit etwa 11 kW und fünf Kochstellen seit 10 Jahren auf zwei Phasen laufen. Es kommt vor dass ich auch mal alle fünf gleichzeitig nutze - das passte bisher dennoch immer. Ich hatte aber auch nie das Bedürfnis fünf Töpfe Nudelwasser gleichzeitig ASAP erhitzen zu wollen/müssen...

#7910653
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Martin S. schrieb:

Es kommt vor dass ich auch mal alle fünf gleichzeitig nutze - das passte bisher dennoch immer.

Modernere Kochfelder bekommen mit, mit wievielen Phasen sie betrieben werden und passen ihr Regelverhalten dahingehend an. Wird zu viel Leistung angefordert, drosseln sie und betreiben z.B. zwei Kochstellen im Gegentaktbetrieb.

Bei einphasigem Betrieb kann bei manchen Kochfeldern die Maximalleistungsaufnahme konfigurieren. Dann wird auch in diesem Fall bei zu hoher angeforderter Leistung durch wechselseitiges Takten gedrosselt.

#7910676
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Michael B. schrieb:

Karl B. schrieb:

Oder war das damals sogar Norm?

Er hatte halt kein grau.

Blau darf fur Phase verwendet werden, ist nicht verboten.

Nach neuesten Richtlinien ist das aber "nicht bevorzugt".

Du hast nichts kapiert. Es war TT-Netz mit separatem Erder. Der 4 qmm, der dicke blaue. Und Gelb/grün führte den Neutralleiter. Herzliche Glückwunsch für denjenigen, der nur nach Farbe geht. Das sieht man auch bei Bildern mit 640 x 480 Auflösung, und ein Blinder mit Krückstock auch. Nur Du nicht. Und war beim EVU damals tatsächlich Norm. Wurde mittlerweile aber modernisiert.

ciao gustav

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