heute vormittag mein altes ThinkPad T60 aus dem Schrank geholt, weil auf dem Ding noch div. Daten rumliegen. Ubuntu gestartet, es meldet sich gleich die Aktualisierungsverwaltung. Also erst mal die Aktualisierung laufen lassen. Unmittelbar danach sehe ich den Dialog, neue Ubuntu-Version (18.4 LTS) sei verfügbar. Also auch dieses Update gestartet (16.4 LTS auf 18.4 LTS).
Nachdem das Update problemlos durchgelaufen ist und das Notebook automatisch neu bootete, sehe ich den Dialog: Neue Version 20.4 LTS verfügbar, siehe Bild. Hier habe ich erst mal abgebrochen, denn eigentlich wollte ich nur mal eben eine Datei finden ...
Und Google meldet, nach 20.4 LTS kommt 22.4 LTS, dann 24.4 LTS ...
Was mir nicht ganz klar ist: So ein altes Notebook verträgt immer wieder ein System-Update? Wird da vorher überprüft, ob die alte Hardware überhaupt noch damit klar kommt? Oder führt ein Update irgendwann in die Katastrophe und es geht nichts mehr?
Noch was: Nach dem System-Update wollte ich über die GUI die Version abfragen, wie im Internet beschrieben, siehe Bilder. Leider gelingt das überhaupt nicht, Punkt 1, 2 und 3 sind hier nicht auffindbar.
Scheinbar bezieht sich die Anleitung auf die Standardoberfläche, ich nutze jedoch xfce als Oberfläche. Ich weiß, dass es andere Möglichkeiten gibt, ich möchte jedoch über die GUI die Grafik in Bild 2 aufrufen.
Das wird es sein. Die ganzen Anleitungen, die ich im Netz finde, führen ins Leere, weil Einträge wie Systemeinstellungen, Systeminformationen, Über, Details usw. nicht auffindbar sind.
Also dann doch Konsole und: lsb_release -a
Ergibt hier aktuell:
No LSB modules are available.
Distributor ID: Ubuntu
Description: Ubuntu 18.04.1 LTS
Release: 18.04
Codename: bionic
Und Google meldet, nach 20.4 LTS kommt 22.4 LTS, dann 24.4 LTS ...
Kann man sich auch so denken, wenn man weiß, dass die Versionsnummern dem Jahr und Monat des Erscheinens entsprechen und alle zwei Jahre im April eine LTS-Version rauskommt.
Was mir nicht ganz klar ist: So ein altes Notebook verträgt immer wieder
ein System-Update?
Naja, kommt drauf an. Ich hatte schon Ärger mit der Grafik, wo ich dachte, der Punkt wäre längst gegessen.
Dann gab es bei Steam vor einiger Zeit den Hinweis, dass nur noch Windows 10 unterstützt wird.
Da musste ich dann erst auf Wine warten, dass das auch geht, ..ging aber schnell, aber eben nicht gleich. Immerhin - das ist ja auch eine Community-Geschichte, da kann ich nur sagen Hut ab bzw. tolle Sache, Respekt.
Wine selber hat gewisse Schwierigkeiten mit 32 vs 64 Bit...sind halt auch verschiedene Szenarien, die von Durcheinanderwürfelung betroffen sind - Gewährleistungen gibt es allenfalls relativ.
Ich stecke selber im Moment bei f41 fest. Einer der Vorteile, neben dem einigermaßen stabilen Gaming ist, dass per Update nicht dauernd Sachen reinkommen, von denen ich keine Ahnung habe, wozu die gut sein sollen oder der Desktop und das Hintergrundbild noch die gleichen sind, wie am Tag vorher.
Üblicherweise kommen ja keine Doku-Pdfs hinsichtlich gewisser Neuerungen mit reingeflogen, es wird wohl erwartet, dass man sich selber im Internet zusammensucht, was da eigentlich alles mit geup-datet wird und sich in gewisse neue Desktopmoden einfach per Übung "reinarbeitet".
Die Xen-Updates hatten mal den Boot-Ordner überladen, wo dann Grub in die Knie ging, bzw. den Boot-Dienst versagte.
Glücklicherweise hatte diesbezüglich eine dieser Grub-Fix-Cds geholfen.
Dann gab es bei Steam vor einiger Zeit den Hinweis, dass nur noch
Windows 10 unterstützt wird.
Da musste ich dann erst auf Wine warten, dass das auch geht, ..ging aber
schnell, aber eben nicht gleich. Immerhin - das ist ja auch eine
Community-Geschichte, da kann ich nur sagen Hut ab bzw. tolle Sache,
Respekt.
Es gibt auch eine Linux-Version von Steam. Da braucht's gar kein Wine. Kann natürlich sein, dass es z.B. in Form von Proton dann für Spiele benötigt wird, die es nicht für Linux gibt.
Es gibt auch eine Linux-Version von Steam. Da braucht's gar kein Wine.
Es gibt unterschiedliche Ansätze, die auch gut funktionieren, das weiß ich. Ich habe aber eine Skyrim-Cd wo sich damals Wine angeboten hatte - ganz abgesehen davon, dass Wine auch für andere Dinge praktisch ist. Beispielsweise kann man auch Notepad einsetzten ;)
So ein altes Notebook verträgt immer wieder ein System-Update?
Nein. Es kann Probleme geben.
Dann lass ich mal vorerst das Update auf die Version 20.04.6 LTS (und auf 22.04 und 24.04). War sowieso etwas leichtsinnig von mir, das Update auf die Version 18.04.1 LTS ganz ohne Netz unterm Trapez durchzuführen. Man muss das Glück nicht unnötig herausfordern.
Ich mach eine komplette Kopie der Festplatte/SSD mittels Clonezilla auf eine , nur dafür genutzte externe Festplatte. Bei mir ist zwar nur Linux installiert, aber ob da nur 1 Betriebssystem oder 3 drauf sind interessiert mit der Methode nicht.
Man kann aber auch bei der bestehenden Version bleiben und den Support auf 10 Jahre verlängern, wenn man zufrieden ist. Privat ist das kostenlos: https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Pro/
So ein altes Notebook verträgt immer wieder ein System-Update?
Nein. Es kann Probleme geben. Vorher sichern.
Oder gar nicht erst updaten. Zumindest nicht, wenn man das Notebook nur mal rausholt um eine Datei zu kopieren.
Wenn man das Notebook nicht in potentiell unfreundlichen Netzwerken betreiben will (sagen wir mal: an einem öffentlichen WLAN-Hotspot) braucht man das mit den Updates auch nicht so kritisch zu sehen. Zumal bei Linux. Ich habe überhaupt den Eindruck, daß das zwanghafte Updaten mehr Probleme schafft als verhindert. Neue Versionen haben vielleicht ein paar alte Fehler nicht, aber dafür neue. Aber noch ältere Versionen haben vielleicht beides nicht.
Neue Versionen haben vielleicht
ein paar alte Fehler nicht, aber dafür neue. Aber noch ältere Versionen
haben vielleicht beides nicht.
Jaja....Holzhammer-Methode: fehlerhafte Features einfach entfernen, statt sie zu fixen...
Gerade die LTS-Versionen sind auf Stabilität getrimmt, und da ist auch bei Updates nicht mit Problemen zu rechnen.
Zudem wird vor dem Update-Angebot zunächst überprüft, ab auch wirklich alle Voraussetzungen (Hard- und Software) erfüllt sind.
Gerade bei den Ubuntu-LTS-Versionen hatte ich wirklich noch nie Update-Probleme.
...und, ich mach das nicht erst seit gestern.
Oder gar nicht erst updaten. Zumindest nicht, wenn man das Notebook nur
mal rausholt um eine Datei zu kopieren.
Stimmt, aber im Internet ist man dann doch schneller als man denkt.
Parallel zur Ubuntu-Version 18.4 LTS gab es auch ein Firefox-Update auf die Version 113.0.2. Da dies aber eine Version von 2023 ist (aktuell wäre 140.0.4), gehe ich davon aus, dass die Firefox-Version an die Ubuntu-Version gekoppelt ist. Bei der Ubuntu-Version 16.4 LTS war hier die Firefox-Version 88.0 zugehörig. Oder liege ich falsch?
Eine Frage wäre noch: Ich gehe mal davon aus, dass es keinen Weg zurück zu der vorher installierten Ubuntu-Version gibt. Werden die alten Dateien automatisch gelöscht, oder muss man noch irgendwo manuell aufräumen?
Ja.
Es gibt halt irgendwann nix Neues mehr, weil die gesamte Distributions-Version "eingefroren" wurde, und da nichts Neues mehr eingepflegt wird.
Das ist aber nicht an eine bestimmte Software-Version gebunden.
Zudem wird vor dem Update-Angebot zunächst überprüft, ab auch wirklich
alle Voraussetzungen (Hard- und Software) erfüllt sind.
Gerade bei den Ubuntu-LTS-Versionen hatte ich wirklich noch nie
Update-Probleme.
Oh oh ganz dünnes Eis!
Nach dem LTS Update von Debian Bookworm auf Bullseye ist der Support / Treiber für SUN 10Gig Quadport Nics rausgeflogen - wäre das damals nicht über ein Testserver gelaufen wären auf einen Schlag fünf unserer Server nicht mehr erreichbar gewesen.
Gerade bei den Ubuntu-LTS-Versionen hatte ich wirklich noch nie
Update-Probleme.
Ich hatte beispielsweise schon:
Nach einigen solchen Upgrades ein endgültig zu kleines /boot Filesystem. Und gerade bei diesem Filesystem macht es keinen Spass, wenn man es vergrößern muss.
Einen miesen WLAN Durchsatz. Da kann man dann nach Treibern suchen, oder mit einem Script nach dem Start nochmal das WLAN durchstarten und Glück haben. Besonders fies ist hier, dass man das nicht gleich merkt, denn es geht ja, bloss halt mit 20% dessen, was man vorher hatte.
Bei alten Debians, irgendwo zwischen 5 und 7, lief ich ziemlich gegen die Wand. In neuerer Zeit trat das gerade erwähnte WLAN Problem auch bei Debian auf, nicht nur bei Ubuntu.
gehe ich davon aus, dass die Firefox-Version an die
Ubuntu-Version gekoppelt ist
Über die Jahre und Versionen neigt gerade Ubuntu dazu, klassische Pakete durch Snaps zu ersetzen. Was ein Spass besonderer Art werden, und bei alten Geräten arg auf die Performance gehen kann. Ich meine, dass gerade Firefox dazu gehört.
In neuerer Zeit trat das gerade erwähnte WLAN Problem auch bei Debian
auf, nicht nur bei Ubuntu.
Wundert mich nicht, denn Ubuntu basiert ja auf Debian. Ubuntu hatte lange Zeit den Vorteil, nicht-GPL kompatible Treiber automatisch zu installieren. Doch das tut Debian inzwischen auch. Ich sehe da keine großen Unterschiede mehr.
Klar, die Desktop GUI ist anders, aber damit arbeite ich nicht viel. Deswegen schenke ich ihr wenig Beachtung, solange sie funktioniert.
Gerade bei den Ubuntu-LTS-Versionen hatte ich wirklich noch nie
Update-Probleme.
Ich hatte beispielsweise schon:
Nach einigen solchen Upgrades ein endgültig zu kleines /boot
Filesystem. Und gerade bei diesem Filesystem macht es keinen Spass, wenn
man es vergrößern muss.
Das habe ich auch mit den regulären Updates. Weil jedes kleine Kernel-Update da ein neues Image reinspeist, ohne das die alten irgendwann gelöscht werden, kanns da mit 10-15 Images schonmal eng werden.
Mein "größtes" Problem nach einem Update ist, das die mittlere Maustaste/Touchpad-Taste nicht mehr funktioniert und nach jedem Reboot erst per Konsolen-Befehl wieder aktiv gesetzt werden will. Wobei der Befehl auch nicht ewig hält.
Nur ging es irgendwann auch gut geputzt nicht mehr.
Ich kenne das Problem auch. Bei meine Arbeits-Laptop reicht der Platz nur für 3 Kernel, aber der Installer braucht beim Upgrade Platz für 4.
Da haben sie ohne Not zu viel am Speicherplatz gespart.
Naja, Microsoft kann das auch (nicht). Ein kritisches Update für die (immer noch) zu kleine Rettungs-Partition lässt sich nicht installieren. Der Fehler wurde in Windows 10 trotz aktivem Support! nie behoben, dafür haben sie noch einen drauf gesetzt: Die Anleitung zum manuellen Fix ersetzt die zu kleine Rettungs-Partition durch eine neue größere, die aber für immer leer bleibt. Dabei gab es schon ein Jahr vor Microsofts Anleitung eine andere im Netz, die es richtig fixt.
Jetzt konnte ich es mir doch nicht verkneifen, dieses "gnome-control-center" zu installieren. Allerdings erscheint nach dem Aufruf via Konsole nur ein leeres Fenster. In der Konsole finden sich danach eine Menge Meldungen, mit den ich so gar nichts anfangen kann.
Ich würde grundsätzlich bei so alten Systemen nix Neues installieren, bevor ich das nicht auf den aktuellen (oder wenigstens einen noch supporteten) Stand gebracht zu habe.
Da jetzt auf Fehlersuche zu gehen, halte ich für ziemlich sinnlos, da das Problem mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem aktuellen System erst gar nicht auftritt.
Fazit:
Zieh dein System min. auf 22.04 LTS hoch!
Da hast du jetzt noch knapp 1 Jahr Support.
Besser wäre es, bei der Gelegenheit auch noch die 24.04 LTS mitzunehmen.
gehe ich davon aus, dass die Firefox-Version an die
Ubuntu-Version gekoppelt ist.
Erhalten eigentlich bei einem System-Update alle installierten Programme ein Update? Sehe eben, dass der VLC-Player die Version 3.0.8 (Vetinari) trägt, das scheint eine recht aktuelle Version zu sein. Habe den nie geupdatet, die vorige Version könnte 2.2.2 (Wheatherwax) gewesen sein.
Über die Jahre und Versionen neigt gerade Ubuntu dazu, klassische Pakete
durch Snaps zu ersetzen.
Was sind Snaps? Die Erklärungen dazu im Netz (Snap ist ein Paketformat, das konfliktfrei neben DEB-Paketen aus der normalen Paketverwaltung installiert und genutzt werden kann) helfen mir nicht weiter.
Pakete, dessen Verbindungen vom gelisteten Downloadangebot der Distribution abhängen. Kann manchmal schwierig werden, z.B. wenn man was von Außen installiert, was nicht mit den Listen kompatibel ist, oder eine der Listen aus der Anfangszeit nicht mehr geht bzw. Down ist oder was immer.
Die Container bieten eine gewisse Sicherheit für das Funktionieren der installierten Programme, weil die Abhängigkeiten gewissermaßen ähnlich wie bei einer VM eingekapselt sind und in diesem Zusammenhang für das jeweilige Programm "miteingeflogen" werden.
(auf diese Weise könnte man auch gefahrlos z.B. Testversionen ausprobieren)
Beim F41 habe ich Störgeräusche in Computerspielen, die offenbar vom Kernel selber kommen.
Hier müsste man den Kernel zurücksetzen, passt aber oft gar nicht, bzw. bringt nicht viel.
Da kann man nur hoffen, dass die neueren Kernel von diesem Quark befreit sind.
Für so ein NB im Schrank würde ich lieber ein Debian Stable nehmen. Debian konnte man früher auch Offline installieren, also mit einer Reihe CDs und war üblicherweise gut (offline) dokumentiert.
Auf eine zweite Partition könntest du noch FreeDOS installieren.
Ich würde grundsätzlich bei so alten Systemen nix Neues installieren,
bevor ich das nicht auf den aktuellen (oder wenigstens einen noch
supporteten) Stand gebracht zu habe.
Ähhm. Er wollte nichts "Neues" installieren. Bloß das gnome-control-center um auszuprobieren, welche Ubuntu-Version das anzeigt. Ist zwar Quatsch, weil das auch bloß den Inhalt von /etc/ubuntu_version (oder so ähnlich) ausgibt. Aber sei es drum.
Und das ist auch nichts "Neues", weil das aus den Repositories seiner Distribution kommt. Im Zweifelsfall ist das also genauso alt wie der Rest des Systems.
Fazit:
Zieh dein System min. auf 22.04 LTS hoch!
Bloß nicht. Zur Erinnerung: er wollte ein File vom Notebook kopieren. Mehr nicht!
Ähhm. Er wollte nichts "Neues" installieren. Bloß das
gnome-control-center um auszuprobieren, welche Ubuntu-Version das
anzeigt.
Ach; und das ist aus Sicht des aktuellen Stand des System dann nichts "Neues"?
Jede Installation birgt Risiken, und da er bereits ein Versionsupgrade erfolgreich erledigt hat, hat er sich so gleichzeitig ein System geschaffen, das sich -aus Sicht des OS- in einem konsistenten Zustand befindet.
Einen besseren Zeitpunkt für weitere Release-Updates gibt es eigentlich nicht.
gehe ich davon aus, dass die Firefox-Version an die
Ubuntu-Version gekoppelt ist.
Erhalten eigentlich bei einem System-Update alle installierten Programme
ein Update?
Was aus den System-Repositories kommt, im Prinzip ja. Kann aber durchaus sein, daß es einige Pakete nicht mehr gibt. Oder daß sie umbenannt wurden. Da findet dann "apt-get upgrade" das Paket nicht und es bleibt auf dem alten Stand. Inclusive shared libraries übrigens. Auch deswegen wird ein Linux immer größer, wenn man es ein paar Mal auf eine neue Version der Distribution upgradet (neben anderen Altlasten).
Nach drei- bis viermaligem Distributions-Upgrade empfehle ich daher eine Neuinstallation der aktuellen Distribution. Sein /home hat man ja hoffentlich auf einer eigenen Partition. Obwohl man auch da mal aufräumen sollte.
Vereinfacht ausgedrückt sind das Programmpakete, die alle benötigten
Bibliotheken enthalten anstatt wie üblich auf shared Bibliotheken zu
setzen.
Jein. Sie verwenden schon shared libraries, aber sie sind mit im Snap(-Paket) drin. Wobei ich letztens sogar mal ein Snap hatte (MySQL Workbench), daß wieder von einem anderen Snap (IIRC GTK) abhing.
Also ein Mittelding aus dem Mist, den Windows treibt (jedes Programm bringt seine eigenen DLLs mit) und einer zweiten Paketverwaltung.
Inclusive shared libraries übrigens. Auch deswegen
wird ein Linux immer größer, wenn man es ein paar Mal auf eine neue
Version der Distribution upgradet (neben anderen Altlasten).
Da reden wir aber über Größenordnungen von max. 10GB; eher deutlich weniger...geradezu lächerlich bei den aktuellen Massenspeichern, und ab und an ist es sogar recht nützlich auch die alten Library-Versionen zur Verfügung zu haben.
Fazit: ausser paar MB Speicherplatz mit Daten, die man selten oder nie wieder benötigt hat man dadurch keinerlei Nachteile.
Ähhm. Er wollte nichts "Neues" installieren. Bloß das
gnome-control-center um auszuprobieren, welche Ubuntu-Version das
anzeigt.
Genau! Als jemand, der überwiegend Windows nutzt, sind mir Aufrufe über die GUI bedeutend lieber, als in Dateien rumzustöbern, oder irgendwelche seltsamen Kürzel in die Konsole einzugeben. Letztere habe ich erst mal wieder finden müssen.
Und das ist auch nichts "Neues", weil das aus den Repositories seiner
Distribution kommt. Im Zweifelsfall ist das also genauso alt wie der
Rest des Systems.
Davon ging ich auch aus. War aber dann wohl doch der Wurm drin, denn außer einem leeren Fenster war nix zu sehen.
Zur Erinnerung: er wollte ein File vom Notebook kopieren.
Mehr nicht!
Das hat er ja hoffentlich längst erledigt, was ja auch mit dem
ursprünglichen Ausgangszustand kein Problem gewesen wäre.
Stimmt, aber das Update auf 18.4 wurde mir eben nach der Aktualisierung angeboten. Und warum nicht ein Ersatz-Notebook auf einen neueren Stand bringen, wenn es möglich ist? Mit dem neuen Firefox laufen nun viele Seiten wieder, das hat doch was.
Allerdings kenne ich die Risiken bei Updates, deshalb belasse ich es jetzt mal fürs erste auf diesem Stand. Werde mal bei Gelegenheit das jetzige System auf eine andere Platte spiegeln und schauen, wie weit man das Update treiben kann.
Also ein Mittelding aus dem Mist, den Windows treibt (jedes Programm
bringt seine eigenen DLLs mit)
So ein Unsinn. Natürlich bringt bei Windows nicht jedes Programm seine eigenen DLLs mit. Einige: schon möglich. Aber sicher nicht alle, die es benutzt.
Also ein Mittelding aus dem Mist, den Windows treibt (jedes Programm
bringt seine eigenen DLLs mit)
So ein Unsinn. Natürlich bringt bei Windows nicht jedes Programm seine
eigenen DLLs mit. Einige: schon möglich. Aber sicher nicht alle, die es
benutzt.
Wo sollen die denn dann herkommen? Ein Paketmanagement, das die Abhängigkeiten automatisch auflöst, gibt's ja nicht. Also muss das Programm alles mitbringen, was nicht schon in der Grundinstallation des Systems enthalten ist. Der Installer kopiert die nicht unbedingt ins Programmverzeichnis, sondern ggf. auch irgendwo anders ins System. So ist die allseits bekannte DLL-Hell entstanden. Kein Paketmanagement, das das irgendwie ordnet, keine gescheite Versionierung, und jeder schreibt einfach sein Zeug irgendwo hin. Es hat lange gedauert, bis das halbwegs geordnet funktioniert hat.
Naja, bei Cygwin (ist ja letztendlich auch nur eine Dll) konnte man früher mit einem Schalter auch Windowsprogramme erstellen. Das funktionierte tatsächlich. Jedenfalls für einfache Programme, aber man ist später davon weggekommen.
Spruch in der Doku: bei den Windowsprogrammen wird gegen die Dateien im Windows System (u.a. /Windows/System) verlinkt.
Nun war Windows früher DOS, und da waren die Interrupts maßgeblich. Man konnte mit einer Liste wie Ralf Browns Interrupt-Liste (https://www.ctyme.com/rbrown.htm) recht weit kommen, aber es wurden auch individuelle (Custom..) Interrupts erstellt.
Die Repos bei Linux kann man sich eher wie eine Art Denkkappe vorstellen, die u.a. der Hutmode unterworfen ist, letztendlich aber auch ein Fundament für die Kernel_Entwicklung und Systemanpassung darstellen.
Selbstgeschriebene Dlls sind oft auch Input für eine Software, die auf Plugins basiert bzw. Plugins nutzt. Letztlich hängt da aber auch die Schnittstelle selber mit drin, welche Formate die integriert.
(z.B. https://docs.hex-rays.com/user-guide/plugin)
So ist es, weshalb sich meine Begeisterung für Updates auch in Grenzen hält. Nach dem Ubuntu-Update sind jetzt nach jedem Neustart meine Schreibtischsymbole anders angeordnet. Ich muss erst die Funktion "Schreibtischsymbole anordnen" ausführen, dann ist die alte Anordnung wieder hergestellt. Zwar kein schwerwiegendes Problem, nervt aber wie ein Kropf am Hals.
Das wird es sein. Die ganzen Anleitungen, die ich im Netz finde, führen
ins Leere, weil Einträge wie Systemeinstellungen, Systeminformationen,
Über, Details usw. nicht auffindbar sind.
War sowieso etwas leichtsinnig von mir, das Update
auf die Version 18.04.1 LTS ganz ohne Netz unterm Trapez durchzuführen.
Eigentlich nicht. Im allerschlimmsten Fall bootest Du halt von einem anderen Medium (USB-Stick, anyone?) und reparierst das System. Bis auf selbstgemachte Fehler habe ich aber noch nie erlebt oder gehört, daß das nötig war.
Eine Frage wäre noch: Ich gehe mal davon aus, dass es keinen Weg zurück
zu der vorher installierten Ubuntu-Version gibt.
Doch, das geht. Das ist allerdings ein bisschen Handarbeit und eher was für Leute, die solche Fragen nicht stellen müssen. :-)
Werden die alten
Dateien automatisch gelöscht, oder muss man noch irgendwo manuell
aufräumen?
Das kommt drauf an. Wenn Du "apt-get update" verwendest, versucht das System, alte Pakete zu behalten, auch wenn es sie -- warum auch immer -- nicht mehr gibt. Ein "apt-get dist-upgrade" hingegen entfernt solche Pakete und versucht, einen Ersatz zu installieren.
Das "dist-upgrade" wird im Netz deswegen gerne als "gefährliche Operation" verteufelt. Allerdings verwende ich seit > 20 Jahren nur "dist-upgrade" und habe damit noch nie ein Problem gehabt -- allerdings hänge ich auch nicht an irgendeiner Software oder -Version, und wenn es etwas nicht mehr gibt, dann hat das meistens gute Gründe und ich nehme dann halt was anderes.
Nach einem updatebedingten Reboot empfiehlt es sich, ein "apt-get autoremove --purge" durchzuführen, und Software, die man definitiv nicht mehr haben will, nicht mit "apt-get remove", sondern mit "apt-get purge" zu entfernen (gefolgt von "apt-get autoremove --purge"). Dann werden auch die Konfigurationsdateien und Abhängigkeiten der alten oder nicht mehr gewollten Software gelöscht, die ansonsten behalten würden.
Wer alte Konfigurationsdateien behalten möchte, verwendet lieber ein Paket wie "etckeeper". Das sichert das Konfigurationsverzeichnis /etc in ein Repository zur Versionierung wie Git, Mercurial, Bazaar oder Darcs, für Paranoide auch auf ein externes Repo. Bei Änderungen durch Updates werden die Repositories automatisch nachgepflegt, manuelle Änderungen natürlich manuell.
Üblicherweise kommen ja keine Doku-Pdfs hinsichtlich gewisser Neuerungen
mit reingeflogen, es wird wohl erwartet, dass man sich selber im
Internet zusammensucht, was da eigentlich alles mit geup-datet wird und
sich in gewisse neue Desktopmoden einfach per Übung "reinarbeitet".
Natürlich gibt es solche Informationen, des einfacheren Handlings halber aber natürlich nicht als PDFs, sondern als Webseiten. Zum Beispiel hier [1] die Release Notes für Debian Bullseye, hier [2] die für Debian Bookworm, hier [3] die für Ubuntu 24.04 LTS und hier [4] jene für Ubuntu 25.04.
Das habe ich auch mit den regulären Updates. Weil jedes kleine
Kernel-Update da ein neues Image reinspeist, ohne das die alten
irgendwann gelöscht werden, kanns da mit 10-15 Images schonmal eng
werden.
Du mußt sie halt selbst löschen, siehe dazu meinen Hinweis auf "apt-get autoremove --purge" (dafür gibts bestimmt auch irgendein GUI-Dingsi).
Mein "größtes" Problem nach einem Update ist, das die mittlere
Maustaste/Touchpad-Taste nicht mehr funktioniert und nach jedem Reboot
erst per Konsolen-Befehl wieder aktiv gesetzt werden will. Wobei der
Befehl auch nicht ewig hält.
Was spricht gegen .bashrc und .profile? Und was sagen denn Deine System- und X-Logdateien in den Fällen, wo das "nicht ewig hält"?
Was aus den System-Repositories kommt, im Prinzip ja. Kann aber durchaus
sein, daß es einige Pakete nicht mehr gibt. Oder daß sie umbenannt
wurden. Da findet dann "apt-get upgrade" das Paket nicht und es bleibt
auf dem alten Stand. Inclusive shared libraries übrigens. Auch deswegen
wird ein Linux immer größer, wenn man es ein paar Mal auf eine neue
Version der Distribution upgradet (neben anderen Altlasten).
Deswegen nimmt man irgendwann -- und spätestens nach dem Upgrade auf eine neue Version der Distribution -- den Befehl "apt-get dist-upgrade" und danach den Befehl "apt-get autoremove --purge". Dann werden die Altlasten mitsamt ihren Abhängigkeiten nämlich entfernt und aufgeräumt, und das Linux wird nur noch größer, weil neue Funktionen, Assets etc. integriert werden.
Werde mal bei Gelegenheit das jetzige System auf eine andere Platte
spiegeln und schauen, wie weit man das Update treiben kann.
Heute war ein guter Tag, dies zu tun. Das Clonen mittels Clonezilla auf eine alte HDD klappte im ersten Anlauf und beide Systeme (Win+Ubuntu) laufen wie gewohnt.
Allerdings sehe ich dann statt des Updates auf 20.04.6 eine Fehlermeldung (Bild 2).
Temporäres Problem, weil heute Feiertag ist?
Allerdings sehe ich dann statt des Updates auf 20.04.6 eine
Fehlermeldung (Bild 2).
Temporäres Problem, weil heute Feiertag ist?
Das Problem ist permanent und sitzt vor dem Bildschirm.
Um es kurz zu machen: Du hast es seit langer Zeit versäumt, Dein System zu aktualisieren. Jetzt hast Du ein Problem, da die Zwischenversion 20.04 nun auch nicht mehr unterstützt wird. Man kann sowas manuell lösen, mit Klickibunti ist es jetzt aber erstmal vorbei.
Das hast Du also gründlichst verkackt. Wenn Du die von Dir angehängten Meldungen zum ersten Mal gesehen hast, ist das nur ein weiterer Beweis dafür, daß Du Dir viel zu wenig Zeit für die Pflege des Systems nimmst. Ich hoffe, daß Dir das in Zukunft eine Lehre sein wird.
Anbei der aktuelle Stand der Versionen aus Wikipedia.
Vermutlich gibt es den Fehler, weil bei Ubuntu die Pakete/Quellen in anderen Verzeichnissen auf den Servern liegen. Auch die key-ring Zertifikate scheinen nicht zu passen.
Das Problem ist permanent und sitzt vor dem Bildschirm.
Nein, erfahrungsmäßig sollte man Upgrades per Konsole machen. Das steht aber nicht als Empfehlung in einem Zettel auf dem Desktop. Und was ist da dann das Problem? -> ein wenig Überidealisierung der Community. Und als erfahrender, professioneller Unix/Linux-Nutzer, der früher vielen Leuten hier bei echt kritischen Problemen aus der Patsche geholfen hatte, sollte man sich endlich mal von der Persönlichkeitsebene lösen und nicht auf einzelne, teilweise unerfahrene User herumhacken. Die Frage ist dann nämlich: Ist damit irgendwas gewonnen? -> Nein.
Zustimmung.
Allerdings böte es sich bei einem derart riesigen Versionssprung an, gleich eine frische Installation des neuesten, stabilen Systems durchzuführen. (In der Hoffnung, dass Ubuntu damals eine separate HOME Partition angelegt hatte).
Das muss natürlich vorher verifiziert werden.
Ich habe schon oft Linux neu installiert (nicht als Upgrade) und danach einfach meine persönliche Dateien aus einem Backup herüber kopiert. Die wenigen nötigen System-Einstellungen habe ich mir notiert, so dass ich sie jederzeit schnell manuell wieder vornehmen kann. Auf diese Weise konnte ich bisher auch immer zwischen unterschiedlichen Linux Distributionen wechseln, wenn mir danach war.
Allerdings ist die 20.04 ist nun schon sehr alt. Ich würde nicht darauf hoffen, dass alle aktuellen Programme mit den alten persönlichen Konfigurationsdateien noch zurecht kommen. Für dich ist jetzt wohl der Zeitpunkt gekommen, Tabula Rasa zu machen und nur noch persönliche Dokumente auf den neu installierten Rechner zu übertragen.
Vor dem Upgrade würde ich mit einem Live-System testen, ob der Rechner noch kompatibel ist.
Funktioniert WLAN?
Teste Audio und Grafik mit einem 3D Spiel, z.B. Tux Racer.
Kopiere einen Film von einem USB Laufwerk auf den Rechner und wieder zurück. Ist die Performance dabei wie gewohnt?
nicht auf einzelne, teilweise unerfahrene User herumhacken.
Jeder -- und ich meine: wirklich jeder -- Computerbenutzer weiß, daß Software immer ein Verfallsdatum hat und man sie schon aus Sicherheitsgründen regelmäßig aktualisieren muß. Wenn jemand das trotzdem, ist er ein Sicherheitsrisiko, nicht nur für sich, sondern auch für andere. Insofern kann ich Sheevas unwirsche Deutlichkeit sehr gut verstehen.
Ich habe schon oft Linux neu installiert (nicht als Upgrade) und danach
einfach meine persönliche Dateien aus einem Backup herüber kopiert. Die
wenigen nötigen System-Einstellungen habe ich mir notiert, so dass ich
sie jederzeit schnell manuell wieder vornehmen kann.
Du könntest auch einfach mit etckeeper arbeiten, das Dein /etc in ein vollautomatisch Git-, Subversion-, Mercurial- oder Bazaar-Repository legt, das auch auf einem externen Host liegen kann.
Allerdings ist die 20.04 ist nun schon sehr alt.
Schlimmer noch: der TO ist sogar noch auf 18.04, und Upgrades über mehrere Versionen hinweg sind meistens keine gute Idee. Um auf eine Systemversion zu kommen, die heute noch unterstützt wird, müßte der TO seine Installation also von 18.04 auf 20.04 bringen, und die dann auf 22.04. Dumm nur: die 20.04 wird gar nicht mehr unterstützt und nicht unter ihren ursprünglichen Paketrepositories ausgereicht, darüber hinaus läuft auch die 22.04 bereits im Juni nächsten Jahres aus.
Dumm nur: die 20.04 wird gar nicht mehr unterstützt und nicht unter
ihren ursprünglichen Paketrepositories ausgereicht, darüber hinaus läuft
auch die 22.04 bereits im Juni nächsten Jahres aus.
Dann wäre es doch hilfreich, wenn die Experten dem Dummen mal erklären würden, wie man es mit den passenden Einträgen in der /etc/apt/sources.list schaffen kann, die abgekündigten Versionen doch noch zu installieren, damit man dann am Ende doch noch ein Upgrade auf die aktuelle Version schafft.
Ich denke, wenn man das Procedere dem Hans H. richtig erklärt, dann ist er durchaus in der Lage das hin zu bekommen.
Ansonst @Hans H.:
Google einfach mal nach "Repo für ubuntu 20.04". Du solltest fündig werden. Selbst wenn es es schief gehen sollte, da Du ein Backup Deiner Platte hast kannst Du ja jederzeit den jetzigen Zustand wieder herstellen.
Das Nebenthema war, dass es Gründe gibt, warum man nicht auf eine aktuelle Version den Rechner hochziehen möchte oder kann. Es gibt nunmal zwei größere Änderungen, die in der letzten Zeit seit der 18er Version nunmal waren und zu Brüchen mit einigen Anwendungen und Treibern führte.
Die dritte Umstellung, die ich noch vergessen hatte zu erwähnen, war vom klassischen Init-System (wie SysVinit) auf systemd. Einige Anwendungen und Treiber haben diese Änderungen auch nicht mehr vollzogen.
Selbst wenn es es schief gehen sollte, da Du ein Backup Deiner
Platte hast kannst Du ja jederzeit den jetzigen Zustand wieder
herstellen.
Mit so einem Backup ist das auch immer so eine Sache. Man beschreibt irgend ein Medium, in der Hoffnung, dass dieses Backup dann im Notfall funktioniert. Zur Genüge habe ich in meinem Umfeld erlebt, dass dem dann nicht so ist.
Z.B. habe ich hier die Systemplatte mittels Clonezilla auf eine größere HDD geclont. Im Notfall muss ich dann eine größere Platte in eine kleinere Platte clonen. Die Fehlermeldungen sehe ich jetzt schon. Genau das war der Grund, wieso sich das Update auf die 20.4 LTS so lange hingezogen hat.
Mit so einem Backup ist das auch immer so eine Sache. Man beschreibt
irgend ein Medium, in der Hoffnung, dass dieses Backup dann im Notfall
funktioniert.
Der Trick ist, sowas ohne echten Notfall zu testen. Dann hat man bei einem echten Notfall auch deutlich weniger Adrenalin im Blut.
Z.B. habe ich hier die Systemplatte mittels Clonezilla auf eine größere
HDD geclont. Im Notfall muss ich dann eine größere Platte in eine
kleinere Platte clonen.
Dass das Image-File auf einer grösseren Platte liegt, ist kein Hindernis. Bei einem Restore muss die Zielplatte natürlich mindestens so gross sein wie die gesicherte, ein Ausgraben der halb so grossen alten SSD ist da wenig zielführend.
Mit so einem Backup ist das auch immer so eine Sache. Man beschreibt
irgend ein Medium, in der Hoffnung, dass dieses Backup dann im Notfall
funktioniert. Zur Genüge habe ich in meinem Umfeld erlebt, dass dem dann
nicht so ist.
Man kann so ein Backup auch überprüfen, insbesondere dann wenn man es direkt auf eine Platte geschrieben hat. Aber auch ein Image läßt sich verifizieren.
Z.B. habe ich hier die Systemplatte mittels Clonezilla auf eine größere
HDD geclont. Im Notfall muss ich dann eine größere Platte in eine
kleinere Platte clonen. Die Fehlermeldungen sehe ich jetzt schon. Genau
das war der Grund, wieso sich das Update auf die 20.4 LTS so lange
hingezogen hat.
Auch Clonezilla beherrscht das Erstellen bzw. Zurückspielen eines Images. Das Image ist dann definitiv nicht größer als das Orginal und damit sollte auch das Zurückspielen problemlos funktionieren.
Natürlich gibt es immer ein Restrisiko. Allerdings könnte man das minimieren, wenn man 2 Kopien des Orginals anlegt. Das beide nicht funktionieren ist eher unwahrscheinlich.
Mit so einem Backup ist das auch immer so eine Sache. Man beschreibt
irgend ein Medium, in der Hoffnung, dass dieses Backup dann im Notfall
funktioniert. Zur Genüge habe ich in meinem Umfeld erlebt, dass dem dann
nicht so ist.
Ja, deswegen testet man Backups natürlich regelmäßig.
Z.B. habe ich hier die Systemplatte mittels Clonezilla auf eine größere
HDD geclont. Im Notfall muss ich dann eine größere Platte in eine
kleinere Platte clonen. Die Fehlermeldungen sehe ich jetzt schon. Genau
das war der Grund, wieso sich das Update auf die 20.4 LTS so lange
hingezogen hat.
Hm. Clonezilla als Backupsoftware zu betrachten... schwieritsch. Tatsächlich dient die Software dem Klonen von Festplatten, um einheitliche Konfigurationen auf einheitlichen Rechnern herzustellen. Richtige Backups gehen anders, fürchte ich.
Nichtsdestotrotz wird Clonezilla von Laien gerne als eine Art Backupsoftware mißbraucht, weil das so schön einfach erscheint. Richtige Backupsoftware gibt es zwar wie Sand am Meer, aber die muß man konfigurieren, testen, und überwachen, sich Gedanken machen, was wann wo wie ins Backup wandern soll und wann es wieder gelöscht werden soll.
Nebenbei bemerkt gibt es für Dein Beispiel vom Hin- und Her-Klonen natürlich eine sehr viel klügere Lösung: Clonezilla-Images lassen sich nämlich mit ein bisschen Extraarbeit mounten, siehe zum Beispiel hier [1] und dort [2].
Mit so einem Backup ist das auch immer so eine Sache. Man beschreibt
irgend ein Medium, in der Hoffnung, dass dieses Backup dann im Notfall
funktioniert.
Der Trick ist, sowas ohne echten Notfall zu testen. Dann hat man bei
einem echten Notfall auch deutlich weniger Adrenalin im Blut.
Im Idealfall hat man das dabei sogar sauber und detailliert dokumentiert, was den Ausstoß an Adrenalin nochmals verringert und auch Dritten ein Restore ermöglicht. :-)
Das IBM/Lenovo ThinkPad T60 wurde im Januar/Februar 2006 vorgestellt und von Februar 2006 bis Dezember 2007 produziert.
"Linus Torvalds hat es sich endlich getraut: Der Chef der Kernel-Entwicklung des freien Betriebssystems hat eine ganze Reihe von alten Treibern und Subsystemen entfernt, was insbesondere manchen Hardcore-User verärgern dürfte."
Hast Du den verlinkten Artikel gelesen oder wenigstens überflogen?
Was davon sollte Deiner "Experten"-Meinung nach bei seinem ThinkPad Probleme bereiten? Meinst Du, er hat in einem Notebook mit integriertem Gigabit Ethernet eine schon damals über 10 Jahre alte 10Mbps-PCMCIA-Karte stecken?
Der Trick ist, sowas ohne echten Notfall zu testen. Dann hat man bei
einem echten Notfall auch deutlich weniger Adrenalin im Blut.
Dazu benötigt man dann aber eine dritte Platte. Nicht jeder Normalnutzer hat einen Sack Platten im Keller stehen und nicht jeder Normalnutzer will Stunden und Tage mit div. Tests verspielen.
Ich hoffe, die Leute in Deinem Umfeld werden nicht für sowas bezahlt.
Du hoffst richtig. Das sind mehr oder weniger reine Anwender, die einfach nur ihr Gerät am laufen halten wollen und die von den ständigen Updates genervt sind. Die meisten klicken auf Aktualisieren und hoffen, dass alles gut geht. Falls nicht, tauchen sie hier auf und können sich dann von den "Profis" veräppeln lassen (wie, kein Backup gemacht?)
Am 18.07.2025 (1. Beitrag) konnte ich erfolgreich ein Update von 16.4 LTS auf 18.4 LTS durchführen. Danach sehe ich laufend den Hinweis, dass die Version 20.4 LTS verfügbar sei. Als ich dann nach ca. einem Jahr auf Aktualisieren klicke, sehe ich die Arschkarte.
Und statt "Ätschebätsch - zu spät" in die Fehlermeldung zu schreiben, schreibt man was von Problemen mit dem Netzwerk oder dem Server. Was soll denn das, wieso bietet man mir ein Update an, das nicht durchführbar ist?
Dann ist hier eben bei 18.4 LTS Ende und das Leben geht mit Windows weiter.
Nach der Grafik auf Wikipedia, basierend auf Angaben von Ubuntu, kann
die 18.04er bis ins Frühjahr 2028 weiter genutzt werden.
Wenn man die kostenpflichtige Extended Security Maintenance (ESM) von Ubuntu kauft. Lüg doch die Leute hier nicht an.
"Linus Torvalds hat es sich endlich getraut: Der Chef der
Kernel-Entwicklung des freien Betriebssystems hat eine ganze Reihe von
alten Treibern und Subsystemen entfernt, was insbesondere manchen
Hardcore-User verärgern dürfte."
D.h. mit der neuesten Version von Linux könnte es Probleme geben.
Wieder gelogen. Der Linux-Kernels des aktuellen Ubuntu 26.04 LTS hat die Version 7.0.0, die Kernelmodule für die im Artikel genannte Hardware sind darin alle noch enthalten.
Am 18.07.2025 (1. Beitrag) konnte ich erfolgreich ein Update von 16.4
LTS auf 18.4 LTS durchführen. Danach sehe ich laufend den Hinweis, dass
die Version 20.4 LTS verfügbar sei. Als ich dann nach ca. einem Jahr auf
Aktualisieren klicke, sehe ich die Arschkarte.
Du ignorierst diese Meldung also bereits seit rund einem Jahr. Derartige Meldungen unter Linux haben fast immer einen tieferen Sinn. Es ist keine gute Idee, sie zu ignorieren.
Und statt "Ätschebätsch - zu spät" in die Fehlermeldung zu schreiben,
schreibt man was von Problemen mit dem Netzwerk oder dem Server. Was
soll denn das, wieso bietet man mir ein Update an, das nicht
durchführbar ist?
Die Fehlermeldung ist korrekt. Die Dateien von Ubuntu 20.04 LTS wurden nach dem Ende des Supports ins Archiv verschoben, und sind deswegen nicht mehr an jenem Ort auf dem Server verfügbar, wo die Software sie erwartet.
Dann ist hier eben bei 18.4 LTS Ende und das Leben geht mit Windows
weiter.
Viel Erfolg, Spaß und Glück. Hoffentlich pflegst Du Dein Windows besser.
Wenn man die kostenpflichtige Extended Security Maintenance (ESM) von
Ubuntu kauft. Lüg doch die Leute hier nicht an.
Extended Security Maintenance (ESM): Available via Ubuntu Pro, which extends security patches through April 2028. It is free for personal use on up to 5 machines.
Und statt "Ätschebätsch - zu spät" in die Fehlermeldung zu schreiben,
schreibt man was von Problemen mit dem Netzwerk oder dem Server. Was
soll denn das, wieso bietet man mir ein Update an, das nicht
durchführbar ist?
Das "Problem mit dem Netzwerk..." ist ja gar nicht so falsch. Man muß sich halt mal überlegen, wie so ein Update abläuft. Beim Update guckt er in die sources.list um die URL mit den Updates zu ermitteln. Bei einer abgelaufenen Version stimmt die URL aber nicht mehr, weil die Daten ins Archiv verschoben wurden. Deshalb muß man in der Datei die URL's anpassen oder erweitern, aber darauf wurde ja schon mehrfach hingewiesen.
Was meinst Du wohl warum ich Folgendes geschrieben hatte?
Hans schrieb im Beitrag #8101054:
Ansonst @Hans H.:
Google einfach mal nach "Repo für ubuntu 20.04". Du solltest fündig
werden. Selbst wenn es es schief gehen sollte, da Du ein Backup Deiner
Platte hast kannst Du ja jederzeit den jetzigen Zustand wieder
herstellen.
Wenn man die kostenpflichtige Extended Security Maintenance (ESM) von
Ubuntu kauft. Lüg doch die Leute hier nicht an.
Extended Security Maintenance (ESM): Available via Ubuntu Pro, which
extends security patches through April 2028. It is free for personal use
on up to 5 machines.
Die freie ESM-Variante kostet Deine Daten. Wieder gelogen.
Irgendeinen Tod muss man immer sterben. Daa muss jeder selbst entscheiden.
Zumindest sehe ich nicht, das sich der TO sorgen muesste, wegen unflaetiger Kommentare im Netz, wenn er bei Ubuntu fuer die ESM einen Account aufmachen muesste.
Mit einem richtigen Backupkonzept nicht. Ich nutze beispielsweise Borg – dort kann man einen konkreten Backupstand mounten und dann gucken, ob alles drin ist, was man braucht. Im Gegensatz zu Clonezilla-Archiven gibt’s hier dann auch eine Integritätsprüfung. Bei anderen Backuplösungen ist es ähnlich.
Also erst mal die Aktualisierung laufen lassen. Unmittelbar danach sehe
ich den Dialog, neue Ubuntu-Version (18.4 LTS) sei verfügbar. Also auch
dieses Update gestartet (16.4 LTS auf 18.4 LTS).
16.04 - Ja, damals war die Welt noch in Ordnung. Das war noch bevor:
Ubuntu Cloud Sachen hineinpackte
Amazon Werbung hineinpackte
es war vor deren Snaps
vor der Gnome CSD Initative die das Styling der Fenster durch den User kaputt machte, weil die Anwendungen dort die Fenster Zeichnen
vor der ganzen Telemetrie
vor Systemd
(Oder muss man da sogar noch weiter zurück, zu 12.04?)
Mittlerweile wurde glaub ich auch die 32bit Version abgeschafft, und manchmal werden auch bei 64bit die Minimalanforderungen der CPU erhöht. Der Linux Kernel entfernt letztens auch immer wie mehr ältere Treiber. Also jenachdem, wie alt dein Teil ist, kann es schon sein, dass es nicht mehr unterstützt wird.
Wer sowas rechtzeitig angeht, ist unsterblich. Ganz einfach.
Zumindest sehe ich nicht, das sich der TO sorgen muesste, wegen
unflaetiger Kommentare im Netz, wenn er bei Ubuntu fuer die ESM einen
Account aufmachen muesste.
Mit Ausnahme Deiner ständigen Lügen sehe ich hier nichts Unflätiges.
Mit einem richtigen Backupkonzept nicht. Ich nutze beispielsweise Borg –
dort kann man einen konkreten Backupstand mounten und dann gucken, ob
alles drin ist, was man braucht. Im Gegensatz zu Clonezilla-Archiven
gibt’s hier dann auch eine Integritätsprüfung. Bei anderen
Backuplösungen ist es ähnlich.
Ja, und die meisten unterstützen sogar Komprimierung, Verschlüsselung und Deduplikation. So bleiben die Backups klein und sicher, auch auf externem Speicher.
Dann ist hier eben bei 18.4 LTS Ende und das Leben geht mit Windows
weiter.
Verstehe ich nicht. Ist das wirklich dein Ernst? Weil du für deine völlig veraltete Ubuntu-Version nicht mehr einfach ein Upgrade auf die neueste Version durchführen kannst, wechselst du gleich das Betriebssystem?
Und eine Neuinstallation auf die aktuelle Ubuntu-Version (z.B. parallel zur 18.4 LTS) ist keine Option?
Verstehe ich nicht. Ist das wirklich dein Ernst? Weil du für deine
völlig veraltete Ubuntu-Version nicht mehr einfach ein Upgrade auf die
neueste Version durchführen kannst, wechselst du gleich das
Betriebssystem?
Er muß da gar nicht groß wechseln, weil das Windows ist ja schon installiert und läuft auch.
Hans H. schrieb im Beitrag #8100960:
Heute war ein guter Tag, dies zu tun. Das Clonen mittels Clonezilla auf
eine alte HDD klappte im ersten Anlauf und beide Systeme (Win+Ubuntu)
laufen wie gewohnt.
Er läßt jetzt das Linux wie es ist und wenn er auf Linux Bock hat, dann benutzt er halt 18.4LTS, auch wenn diese veraltet ist.
Und eine Neuinstallation auf die aktuelle Ubuntu-Version [...] ist keine Option?
Schon. Als Nicht-Experte habe ich allerdings keinen Plan, wie eine Neuinstallation von Ubuntu auf dem vorliegenden Dual-Boot System (Windows/Ubuntu) eingerichtet wird. Und zwar so, dass danach Windows noch vorhanden ist.
Google einfach mal nach "Repo für ubuntu 20.04". Du solltest fündig werden.
Bin fündig geworden. Habe auch eine Anleitung abgearbeitet, darin u.a.:
Paketquellen auf das Archiv umstellen:
sudo sed -i 's/archive.ubuntu.com/old-releases.ubuntu.com/g' /etc/apt/sources.list
sudo sed -i 's/security.ubuntu.com/old-releases.ubuntu.com/g' /etc/apt/sources.list
Hat nur nicht funktioniert, durfte danach meine Testplatte neu erstellen.
Nachtrag: Wer pfuscht eigentlich neuerdings an meiner Text-Darstellung rum?
Kann man keine 3 Zeilen mehr als 3 Zeilen darstellen? In der Vorschau hat es noch gestimmt. Dann eben wie Kraut und Rüben.
Garantiert nicht, wenn Du genau das eingetippt hast. Das macht nichts anderes, als in /etc/apt/sources.list "archive.ubuntu.com" und "security.ubuntu.com" durch "old-releases.ubuntu.com" zu ersetzen.
Wenn es danach nicht funktioniert hat, lag es vermutlich daran, dass Du dort "de.archive.ubuntu.com" drinstehen hattest und es kein "de.old-releases.ubuntu.com" gibt, da muss also beim zu ersetzenden String noch das "de." davor.
Nachtrag: Wer pfuscht eigentlich neuerdings an meiner Text-Darstellung
rum?
Kann man keine 3 Zeilen mehr als 3 Zeilen darstellen?
Dass sich am Forum kürzlich etwas geändert hat, ist Dir aber schon aufgefallen? Seitdem werden Texte nicht nur auf Mobilgeräten wie Texte formatiert. Wenn Du etwas Vorformatiertes hast, nimm Code-Tags.
Allerdings sehe ich dann statt des Updates auf 20.04.6 eine
Fehlermeldung (Bild 2).
Temporäres Problem, weil heute Feiertag ist?
Gar kein Problem. Solange du deinen Laptop nicht direkt ans Internet hängen willst, gibt es keine Notwendigkeit das Betriebssystem zu upgraden. Und wenn da derzeit Ubuntu 18.xx drauf ist, würde ich im Fall des Falles den Rechner gleich mit Ubuntu 26.xx neu installieren.
Der Ubuntu Installer sieht ein direktes (pseudo-automatisches [2]) Upgrade immer nur auf die nächste LTS Version vor. Du müßtest also von 18.xx auf 20.xx, dann auf 22.xx, auf 24.xx und letztendlich auf 26.xx upgraden. Also 4 Mal die Prozedur durchlaufen. Jedes Mal mit dem Download aller Pakete und der Chance, daß beim Upgrade irgendwas schief geht. Das wäre mir zu heikel und zuviel Aufwand. In deinem Fall kann es durchaus sein, daß die Mirrors für 20.xx schon gar nicht mehr existieren.
[1] "do-release-upgrade" sollte den Job eigentlich tun. Trotzdem geht das manchmal mal mehr, mal weniger subtil in die Hose. Ich habe so z.B. mal 4 Server für die Firma von 20.xx auf 24.xx upgraded. Die waren ursprünglich mal identisch installiert worden. Nach dem Upgrade verhält sich einer subtil anders.
Bin fündig geworden. Habe auch eine Anleitung abgearbeitet, darin u.a.:
Paketquellen auf das Archiv umstellen:
sudo sed -i 's/archive.ubuntu.com/old-releases.ubuntu.com/g'
/etc/apt/sources.list
sudo sed -i 's/security.ubuntu.com/old-releases.ubuntu.com/g'
/etc/apt/sources.list
Da hast Du Dir aber von den angebotenen Möglichkeiten allerdings die für den Nichtexperten unübersichtlichste Variante ausgesucht.
Ich hätte es halt mit dem ganz normalen Editor nano oder auch vi gemacht und nicht mit dem sed. Mit den beiden erst genannten sieht man was man tut beim sed muß man es anderweitig nachprüfen. Zudem ist die Gefahr das man bei der kryptischen Befehlszeile für den sed einen Fehler macht recht groß und genau das ist offenbar bei Dir passiert.
Das Anpassen der source.list mit dem nano und ein anschließendes apt update und apt dist-upgrade hat bei mir bisher immer funktioniert.
Und wenn da derzeit Ubuntu 18.xx drauf ist, würde ich im Fall des
Falles den Rechner gleich mit Ubuntu 26.xx neu installieren.
Wäre sicher eine gute Option, statt sich sehr zeitaufwändig durch die einzelnen LTS-Versionen zu hangeln.
Habe allerdings nicht den geringsten Plan, wie eine Neuinstallation von Ubuntu 26.xx bei dem bestehenden Dual-Boot System (Windows/Ubuntu) durchzuführen wäre. Windows samt seinen installierten Programmen muss weiterhin uneingeschränkt verfügbar bleiben.
Also bei Debian wird man gefragt, ob man und wenn ja was man gerne zerstören und überschreiben möchte. Da Ubuntu auf Debian basiert wäre es töricht wenn man's dort nicht genauso machen würde…
Habe allerdings nicht den geringsten Plan, wie eine Neuinstallation von
Ubuntu 26.xx bei dem bestehenden Dual-Boot System (Windows/Ubuntu)
durchzuführen wäre
Wenn du das duale Booten über grub2 gemacht hast, ist es sinnvoll, vor dem Upgrade die grub.conf zu sichern und nach den Upgrade wieder zurück zu kopieren. Da bin ich auch schon mal gelandet. Mein System hat Windows auf einer SSD und Ubuntu (bzw. jetzt Mint) auf der anderen SSD.
Im BIOS ist die Linux-SSD als Starter gesetzt. Nach dem Upgrade wird Windows erstmal ignoriert und ausschliesslich Linux gestartet. Dann die grub.conf wieder durch deine alte ersetzen.
Hat Ubuntu den os-prober heraus geschmissen? Weshalb?
Das weiss ich auch nicht, sie haben ihn auskommentiert. Wenn ich ihn manuell hinterher starte, erkennt er Windows. In der normalen dist-upgrade Prozedur trägt er Windows zumindest hier nicht ein. Da er auch auf einen grafischen Grub bestand, war das alles etwas schwieriger, Grub wieder das Verhalten von vorher (Konsole) beizubringen.
Spass gibt es anscheinend auch mal mit NVidia Grafik. Wenn man nach dem Upgrade erstmal nur einen schwarzen Screen hat, hat er Noveau rausgeworfen und stattdessen einen closed Source NV Treiber bevorzugt. Hat mir hier auf 2 Maschinen (Ubuntu und Mint) für gute Unterhaltung gesorgt. Aber man hat ja sonst nichts zu tun...
Also bei Debian wird man gefragt, ob man und wenn ja was man gerne
zerstören und überschreiben möchte. Da Ubuntu auf Debian basiert wäre es
töricht wenn man's dort nicht genauso machen würde…
Habe mir mal die Neuinstallation von Ubuntu auf meinem Dual-Boot System von der KI skizzieren lassen. Die Anleitung ist mehrere Seiten lang und hat es in sich. Da muss man man eine Menge manuell frickeln. Das ist absolut nichts für einen Amateur.
Ich dachte immer, die Linuxer seien daran interessiert, dass ihr Betriebssystem genutzt wird und sich verbreitet. Stattdessen kicken die einen nach 10 Jahren Ubuntu-Nutzung mal eben so raus. Möglicherweise will man nicht, dass Amateure Linux nutzen.
Nachdem ich nun zwei volle Arbeitstage investiert habe, ohne auch nur einen Schritt weiter zu sein, ziehe ich hier und jetzt die Reißleine.
Ich dachte immer, die Linuxer seien daran interessiert, dass ihr
Betriebssystem genutzt wird und sich verbreitet. Stattdessen kicken die
einen nach 10 Jahren Ubuntu-Nutzung mal eben so raus.
Inwiefern wird hier „rausgekickt“? Das Vorhaben entspricht in etwa dem, ein Win7 auf Win11 zu ziehen – Probleme sind dort ebenso zu erwarten, wie bei dem Szenario hier. Man hätte in beiden Fällen die dazwischenliegenden Updates mitnehmen können, um so das Problem nicht zu haben, oder man kann in beiden Fällen die aktuelle Version installieren und sich wieder wunschgemäß einrichten (sofern Win11 mit der Hardware läuft, natürlich).
Also ein stabiles Debian System kann man von einem Huhn installieren
lassen. Man muss nur genug Körner auf die Enter Taste legen.
Sollte sich eine Ubuntu Installation signifikant davon unterscheiden,
wäre es an der Zeit mal darüber nachzudenken.
Naja, die Sprache muss man oft noch auswählen. Bei Dual-Boot auch die Partition, wo Ubuntu rein soll (vorher partitionieren, aber nicht mit Windwos, da lauern fehlermöglichkeiten).
Eine Neuinstallation ist meist einfacher als ein dist-upgrade. Und ich habe es bei Ubuntu und Mint immer wieder erlebt, das die Installation wunderbar funktioniert hat, aber der erste Neustart dann auf dem Blackscreen endete, weil es anscheinend bis heute nicht möglich ist, eine NVidia Karte anständig zu bedienen oder den Anwender zu fragen, ob er Nouveau oder einen closed NVidia Treiber haben möchte. Ja, ich wiederhole mich, aber der Fix erfordert doch schon einen erfahrenen Anwender, als der ich mich hier mal oute. (Seit der ersten Slackware auf CD anno '95 dabei).
Das ist gerade bei zwei Maschinen hier passiert, von den Dual-Boot Spässchen auf der einen Kiste mal abgesehen.
Da kann man als Neuling schon mal die Lust verlieren.
Habe mir mal die Neuinstallation von Ubuntu auf meinem Dual-Boot System
von der KI skizzieren lassen. Die Anleitung ist mehrere Seiten lang
Dann war das wohl eine schlechte Anleitung, denn nach meinem Kenntnisstand ist dieses Scenario sowohl bei Ubuntu als auch bei Debian im ganz normalen Installer vorgesehen. Man folgt einfach Schritt für Schritt den Anweisungen, die auf dem Bildschirm erscheinen.
Wer möchte, kann vorher auch gerne die Linux Partitionen löschen und es dann in dem frei gewordenen Platz neu installieren. Windows wird automatisch in den Bottloader eingebunden.
Bei Rechner mit UEFI (also praktisch alle, würde ich mal sagen) kann man auch vor dem Booten irgendeine F-Taste drücken, um zur Auswahl des Betriebssystems zu kommen. Das ist unabhängig von dem Bootloader, den Linux installiert.
Wer möchte, kann vorher auch gerne die Linux Partitionen löschen und es
dann in dem frei gewordenen Platz neu installieren.
Selbst das kann man im Installer machen. Entweder einzelne Partitionen formatieren oder (mitsamt Daten) bestehen lassen, oder auch komplett neu partitionieren.
Und wem das Partitionierungswerkzeug nicht passt, kann während der Installation zudem auch noch ein Alternatives auswählen. (Dann klappt aber die Analogie mit dem Huhn nicht mehr)
Habe mir mal die Neuinstallation von Ubuntu auf meinem Dual-Boot System
von der KI skizzieren lassen.
Oh. Meine Vermutung wäre gewesen, daß man von einem Installationemedium bootet, den Installer startet, im Festplattenmenü die entsprechenden Partitionen wählt und die Installation dann abschließt. Aber gut, wenn "die KI" das so sagt... :-)
Ich dachte immer, die Linuxer seien daran interessiert, dass ihr
Betriebssystem genutzt wird und sich verbreitet.
Nicht um jeden Preis.
Stattdessen kicken die
einen nach 10 Jahren Ubuntu-Nutzung mal eben so raus.
Du hast Dich selbst raus gekickt.
Möglicherweise will man nicht, dass Amateure Linux nutzen.
Linux wird von mündigen Menschen für mündige Menschen gemacht. Die Community hat auch kein Problem mit Amateuren, wir waren ja alle selbst mal welche -- es wird jedoch eine gewisse Lernwilligkeit vorausgesetzt. Daher kommt Ignoranz in der Community oft nicht so gut an.
Nachdem ich nun zwei volle Arbeitstage investiert habe, ohne auch nur
einen Schritt weiter zu sein, ziehe ich hier und jetzt die Reißleine.
Dann wünsche ich Dir dabei viel Glück und viel Erfolg.
Also ein stabiles Debian System kann man von einem Huhn installieren
lassen. Man muss nur genug Körner auf die Enter Taste legen.
An mindestens einer Stelle muß man anstelle der Vorauswahl von "no" auf "yes" umschalten, WIMRE bei der Frage, ob Partitionierung und Dateisysteme geschrieben werden sollen. Beim TO müßten halt die richtigen Partitionen für die gewünschten Dateisysteme gewählt werden, der Rest dürfte trivial sein.
Sollte sich eine Ubuntu Installation signifikant davon unterscheiden,
wäre es an der Zeit mal darüber nachzudenken.
Eine Neuinstallation ist meist einfacher als ein dist-upgrade.
Im Falle von (K)Ubuntu gibt es da ein Werkzeug namens do-release-upgrade(8), das mich seit 18 Jahren bei vielen Systemen begleitet und immer sehr zuverlässig funktioniert hat.
Und ich
habe es bei Ubuntu und Mint immer wieder erlebt, das die Installation
wunderbar funktioniert hat, aber der erste Neustart dann auf dem
Blackscreen endete, weil es anscheinend bis heute nicht möglich ist,
eine NVidia Karte anständig zu bedienen oder den Anwender zu fragen, ob
er Nouveau oder einen closed NVidia Treiber haben möchte.
Auf einem Laptop (Dell E5580) gab es bei der Erstinstallation mit 18.04 kleine Probleme mit Nvidia Optimus und nouveau. Eine Lösungsmöglichkeit war, ACPI zu deaktivieren. Eine andere Lösung war, nach der Installation (noch vor dem Reboot) die proprietären Treiber von NVidia zu installieren. Seit der 20.04 geht nouveau auch mit Optimus prima.
Hast Du die Treiber mit den Helferlein von Ubuntu oder manuell installiert?
Im Falle von (K)Ubuntu gibt es da ein Werkzeug namens
do-release-upgrade(8), das mich seit 18 Jahren bei vielen Systemen
begleitet und immer sehr zuverlässig funktioniert hat.
do-release-upgrade klappte bei meinen Rechnern (Ubuntu Server bzw. Xubuntu) bisher sehr gut, mindestens seit der Version 18.04 LTS, manchmal musste ich Thunderbird bzw. Firefox neu installieren (mit problemloser Übernahme der alten Daten), da ich hier ein externes Repository verwende.
Dauerte bei meinem aktuellen Rechner vor 1 Woche ca 30-40 Minuten, man muss gelegentlich <Enter> drücken um Einstellungen zu bestätigen. Eine Neuinstallation mit vielen zusätzlichen Programmen dauert sicher länger. Wer nur die Basisinstallation ohne Änderungen am System und ohne Zusatzprogramme hat, kommt mit einer Neuinstallation ggf. etwas schneler zum Ziel.
Hast Du die Treiber mit den Helferlein von Ubuntu oder manuell
installiert?
Ich weiss nicht, ob du mich meinst? Falls ja, habe ich die Installation durch den Ubuntu Installer von USB Stick durchgeführt. Manuell habe ich Sprache, Tastatur und Partition gewählt.
Von Grafiktreibern war während der gesamten Installation keine Rede.
Ich hatte übrigens keinen Hinweis, das der Reboot auf einem schwarzen Bildschirm enden könnte, sonst hätte ich da sicher was blacklisten können. So war das etwas mühseliger, weil man erstmal eine Konsole braucht, die funktioniert.
Das ging hier, aber ist für jemanden wie dem TE mögl. zu schwierig. Und Dual-Boot ist nochmal anders. Der Update Prozess überschreibt meine grub.conf und, wie oben angemerkt, startet den os-prober nicht.
Das hab ich ewig nicht benutzt, ich installiere meine Standardpakete und -Konfigurationen mit Ansible. Aber wenn ich mich Recht entsinne, markiert doch "dpkg --set-selections" die Pakete nur. Mußte man diese Auswahl danach nicht noch (zum Beispiel mit "apt-get dselect-upgrade" oder "aptitude update") herunterladen und installieren?
Es sollte nur aufzeigen, dass man nicht mühsam alles einzeln von Hand neu installieren muss.
Man fragt sein altes System was installiert ist und gibt die Info als Rundum-Sorglos-Paket ans neue System. Dann sagt man 'mach mal' und es 'macht mal'.
Hast Du die Treiber mit den Helferlein von Ubuntu oder manuell
installiert?
Ich weiss nicht, ob du mich meinst?
Vermutlich, schließlich hatte ich ja auf Dich geantwortet und Dich auch zitiert. :-)
Von Grafiktreibern war während der gesamten Installation keine Rede.
Ich weiß nicht, ob das immer noch so ist, allerdings meine ich mich erinnern zu können, daß der Installer -- okay: in meinem Fall der von Kubuntu -- weiland vor dem Reboot noch gefragt hat, ob man proprietäre Treiber installieren möchte oder eine Shell starten mag.
Ich hatte übrigens keinen Hinweis, das der Reboot auf einem schwarzen
Bildschirm enden könnte, sonst hätte ich da sicher was blacklisten
können. So war das etwas mühseliger, weil man erstmal eine Konsole
braucht, die funktioniert.
Das ging hier, aber ist für jemanden wie dem TE mögl. zu schwierig.
Natürlich, allerdings... nach zehn Jahren Linuxerfahrung, die der TO für sich reklamiert, dürfte man das IMHO entweder schon beherrschen oder zumindest wissen, wo man es nachlesen kann, würde ich mal annehmen.
Ansonsten wundert es mich, daß do-release-upgrade(8) bei Dir sowohl die NVidia-Treiber nicht aktualisiert, als auch daß nouveau nicht funktioniert hat. In den letzten Jahren soll nouveau sehr zuverlässig geworden sein, und bei mir läuft er auf mehreren Systeme bereits seit einigen Jahren sehr stabil und zuverlässig.
Und
Dual-Boot ist nochmal anders. Der Update Prozess überschreibt meine
grub.conf und, wie oben angemerkt, startet den os-prober nicht.
Der wird seit einigen Versionen (IIRC seit 22.04) aus Sicherheitsgründen nicht mehr standardmäßig gestartet. Er muß daher wahlweise manuell aufgerufen oder konfiguriert werden, indem GRUB_DISABLE_OS_PROBER in der /etc/default/grub auf true gesetzt wird. Danach muß dann in beiden Fällen update-grub(8) aufgerufen werden, wie üblich.
Es sollte nur aufzeigen, dass man nicht mühsam alles einzeln von Hand
neu installieren muss.
Man fragt sein altes System was installiert ist und gibt die Info als
Rundum-Sorglos-Paket ans neue System. Dann sagt man 'mach mal' und es
'macht mal'.
Alles gut, ich wollte das nur um die weiteren Schritte ergänzen. Nebenbei bemerkt: wer zudem noch etckeeper installiert und es mit einem externen Repository konfiguriert hat, kann auch /etc sauber und inklusive Historie und Logs wieder herstellen. :-)
Er muß daher wahlweise manuell aufgerufen oder konfiguriert werden,
indem GRUB_DISABLE_OS_PROBER in der /etc/default/grub auf true gesetzt
wird.
Alles schön und gut, muss man aber auch erstmal wissen (und habe ich dann beim Durchstöbern von /etc/default/grub auch gefunden). Das jetzt hier zu schreiben, ist daher zwar für die Zukunft hilfreich, aber eben nicht für die Installation vor 2 Monaten. Muss übrigens nicht auf true, sondern auf false gesetzt werden, sonst ist er ja 'disabled'.
allerdings... nach zehn Jahren Linuxerfahrung, die der TO für sich
reklamiert, dürfte man das IMHO entweder schon beherrschen ...
Sorry, das habe ich nie behauptet.
Vor ca. 10 Jahren hat mir ein Experte das Ubuntu neben dem bestehenden Windows auf dem Notebook eingerichtet, weil unter Windows (bzw. FireFox) kaum mehr eine Seite fehlerfrei lief. Unter Ubuntu funktionierten dann im Internet alle Seiten wieder.
"Geht nicht" ist immer eine extrem hilfreiche Fehlerbeschreibung.
Also extra für dich: Nach der Umstellung der Depotadresse auf old-releases.ubuntu.com war in der Konsole folgendes zu lesen:
1
Paketlisten werden gelesen... Fertig
2
E: Das Depot »http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu bionic Release« enthält keine Release-Datei.
3
N: Eine Aktualisierung von solch einem Depot kann nicht auf eine sichere Art durchgeführt werden, daher ist es standardmäßig deaktiviert.
4
N: Weitere Details zur Erzeugung von Paketdepots sowie zu deren Benutzerkonfiguration finden Sie in der Handbuchseite apt-secure(8).
5
E: Das Depot »http://old-releases.ubuntu.com/ubuntu bionic-security Release« enthält keine Release-Datei.
6
N: Eine Aktualisierung von solch einem Depot kann nicht auf eine sichere Art durchgeführt werden, daher ist es standardmäßig deaktiviert.
7
N: Weitere Details zur Erzeugung von Paketdepots sowie zu deren Benutzerkonfiguration finden Sie in der Handbuchseite apt-secure(8).
Habe dann trotzdem "sudo do-release-upgrade" ausgeführt, es kam die Meldung:
"Neue Veröffentlichungen von Ubuntu werden gesucht"
Danach passiert nichts mehr ...
allerdings... nach zehn Jahren Linuxerfahrung, die der TO für sich
reklamiert, dürfte man das IMHO entweder schon beherrschen ...
Sorry, das habe ich nie behauptet.
Weiter oben hattest Du von zehn Jahren Ubuntu-Nutzung gesprochen.
Vor ca. 10 Jahren hat mir ein Experte das Ubuntu neben dem bestehenden
Windows auf dem Notebook eingerichtet, weil unter Windows (bzw. FireFox)
kaum mehr eine Seite fehlerfrei lief. Unter Ubuntu funktionierten dann
im Internet alle Seiten wieder.
Du hast also schon vor zehn Jahren die Erfahrung gemacht, daß böse Dinge passieren und Deine Technik bald nicht mehr funktioniert, wenn Du sie nicht pflegst. Das ist also nicht neu für Dich, sondern ein bekanntes Thema. Warum hast Du damals nichts daraus gelernt?
Stattdessen faselst Du davon, daß irgendein "man" nicht wolle, daß Amateure Linux nutzen. Eine Unverschämtheit, bist Du noch bei Trost? Du läßt es an jedem Minimum im verantwortungsbewußten Umgang mit Deiner Software fehlen und wagst es dann auch noch, mit dem Finger auf andere zu zeigen -- und das, obwohl Deine Erfahrungen Dir schon unmißverständlich sagen, daß nur Du der einzige Depp in der Geschichte bist?
Tu bitte Dir und den Rest der Welt einen Gefallen und laß in Zukunft Deine Finger von Computern. Dein Problem kann keine Software, kein System der Welt lösen, und Du bist eine Gefahr für Dich selbst und alle anderen. Gärtnern soll ein schönes Hobby sein. Viel Spaß.
Du hast also schon vor zehn Jahren die Erfahrung gemacht, daß böse Dinge
passieren und Deine Technik bald nicht mehr funktioniert, wenn Du sie
nicht pflegst. Das ist also nicht neu für Dich, sondern ein bekanntes
Thema. Warum hast Du damals nichts daraus gelernt?
Pflegen kannst du deine Fußnägel. Hast du noch nicht mitbekommen, wie der Hase läuft?
Du kaufst ein Notebook, das laut Aufkleber "Designed for Win_X" ist. Und wenn dessen Lebenszylus rum ist, kann das Gerät in die Mülltonne. Profis bekommen möglicherweise noch das nächste BS zum laufen, der Normalnutzer kapituliert und kauft ein neues Gerät.
Hinzu kommt, dass der FireFox-Browser an das BS gekoppelt ist. Bei einem Update sieht man irgendwann die Meldung, dass der aktuellste Browser installiert ist, obwohl längst viele Seiten einen auffordern, seinen Browser zu aktualisieren.
Das einzigste, was man daraus lernen kann, ist ständige neue Hardware kaufen zu müssen.
Der Rest deines Ergusses ist eine absolute Frechheit. Wie kommst du dazu, mir solch einen Müll zu schreiben, bist du noch ganz gescheit? Von einem Sheeva P. möchte ich künftig KEINE Kommentare mehr auf meine Beiträge lesen!
Wow, was für ein fundierter und kompetenter Einwand.
Hast du noch nicht mitbekommen, wie
der Hase läuft?
Doch. Du vernachlässigst die Pflege Deiner Systeme und Deiner Software, und wenn Dir das auf die Füße fällt, gibst Du anderen die Schuld für Deine Versäumnisse.
Du kaufst ein Notebook, das laut Aufkleber "Designed for Win_X" ist. Und
wenn dessen Lebenszylus rum ist, kann das Gerät in die Mülltonne. Profis
bekommen möglicherweise noch das nächste BS zum laufen, der Normalnutzer
kapituliert und kauft ein neues Gerät.
Oder er macht es wie ich: kauft erstens keine Geräte mit blöden Aufklebern drauf, installiert zweitens direkt nach dem Erhalt eines neuen Gerätes ein zukunftsfähiges Betriebssystem und hält es drittens stets aktuell. Mein aktueller Laptop wurde vor zehn Jahren mit Kubuntu 16.04 LTS installiert und seitdem immer wieder auf die neuesten Versionen aktualisiert, heute 26.04.1 LTS. Okay, ich bin Profi, aber das Beschriebene ist kein Hexenwerk und das bekommen auch etliche Laien völlig ohne Probleme hin.
Hinzu kommt, dass der FireFox-Browser an das BS gekoppelt ist.
Das ist er nicht. Das siehst Du schon daran, daß er unter einer Vielfalt von Systemen läuft, von Linux über Free-, Net- und OpenBSD bis hin zu MacOS und Windows. Er braucht nur aktuelle Verschlüsselung und die Zertifikate dafür.
Bei einem
Update sieht man irgendwann die Meldung, dass der aktuellste Browser
installiert ist, obwohl längst viele Seiten einen auffordern, seinen
Browser zu aktualisieren.
Solche Meldungen habe ich im Leben noch nicht gesehen. Aber ich kümmere mich ja auch um meine Systeme und dabei besonders um Programme, die mit nicht vertrauenswürdigen Daten aus nicht vertrauenswürdigen Quellen umgehen müssen.
Das einzigste, was man daraus lernen kann, ist ständige neue Hardware
kaufen zu müssen.
Wenn Dir die Kompetenz fehlt, Deine Systeme und Software anständig zu pflegen, und Du obendrein zu faul bist, Dir die dazu nötigen Kompetenzen anzueignen, dann kauf halt neue Hardware. Möglichkeiten hast Du also. Nichtstun und abwarten, bis Dir wieder was auf die Füße fällt, und dann mit den Fingern auf andere zu zeigen, ist aber keine dieser Möglichkeiten.
Der Rest deines Ergusses ist eine absolute Frechheit.
Die Frechheit ist, daß Du alle gefährdest und uns dann dann für Deine Versäumnisse verantwortlich machst.
Wie kommst du
dazu, mir solch einen Müll zu schreiben, bist du noch ganz gescheit?
Ach, die Einen sagen so, die Anderen anders. Fakt ist, daß meine Software problem- und reibungslos funktioniert, weitestgehend unabhängig vom Alter meiner Hardware und sogar auf ganz verschiedener Hardware, also mache ich anscheinend irgend etwas richtig.
Zudem ändert das aber nichts daran, daß Dein Problem nicht mein, sondern Dein Verhalten ist, und daß Du weiterhin in immer wieder genau dieselben Schwierigkeiten laufen wirst, wenn Du es nicht änderst.
Von
einem Sheeva P. möchte ich künftig KEINE Kommentare mehr auf meine
Beiträge lesen!
Dies ist ein offenes Forum, insofern befürchte ich, daß das meine Entscheidung ist. Es steht Dir allerdings frei, Dich an unsere geschätzten Moderatoren zu wenden und sie zu bitten, meine Antworten zu löschen. Viel Glück.
Ich verstehe natürlich, daß Du nicht lesen möchtest, daß Deine Schwierigkeiten die Folge Deiner eigenen Ignoranz sind und daß Du damit eine Gefahr für Dich und andere darstellst. Daß Du das nicht lesen willst, ändert jedoch leider rein gar nichts daran, daß es haargenau so ist.
Wenn Du direkte Kommentare wie meine vermeiden möchtest, dann ist das nicht schwierig: ändere 1. Dein Verhalten, die Möglichkeiten habe ich oben aufgeführt -- und verzichte 2. darauf, andere für Deine Versäumnisse zu beschuldigen.
Hinzu kommt, dass der FireFox-Browser an das BS gekoppelt ist. Bei einem
Update sieht man irgendwann die Meldung, dass der aktuellste Browser
installiert ist, obwohl längst viele Seiten einen auffordern, seinen
Browser zu aktualisieren.
Der FireFox ist eigentlich nicht ans OS gekoppelt. Das ist eigentlich nur ein Browser und zwar der IE.
Die Meldung das Du den aktuellsten Browser hast wird vom FF selbst generiert. Der guckt nämlich bei Abfrage nach was für ein OS installiert ist und damit weis er was z.B. für Verschlüsselungsalgorithmen möglich sind bzw. welche sontigen Features vom OS unterstützt werden. Daraus wird abgeleitet ob das OS einen neueren Browser unterstützen würde. Wenn nicht hast Du den aktuellsten Browser für dieses OS.
Mit den Seiten die Dich auffordern den Browser zu aktualisieren ist eine andere Baustelle. Da prüft der Server einfach die Versionsnummer Deines Browsers ab und entscheidet dann ob er Deine Anfrage zuläßt oder nicht. Ob das am Ende gerechtfertigt ist oder nicht, ist dann eine andere Frage. Kleines Beispiel: Wenn eine Seite HTML5 verlangt und Dein Browser kann das nicht, dann wird der Server die Anfrage abweisen, weil DEin Browser die Seite schlichtweg nicht darstellen kann.
Das einzigste, was man daraus lernen kann, ist ständige neue Hardware
kaufen zu müssen.
Du mußt nicht ständig neue HW kaufen, dazu zwingt Dich niemand. Du kannst auch mit alter HW und SW weiter machen, wenn Du Dir der möglichen Gefahren bewußt bist, Du bestimmte Programme/Programmversionen nicht nutzen kannst und Du akzeptierst das Du von manchen Webseiten ausgesperrt wirst.
Bei einem
Update sieht man irgendwann die Meldung, dass der aktuellste Browser
installiert ist, obwohl längst viele Seiten einen auffordern, seinen
Browser zu aktualisieren.
Solche Meldungen habe ich im Leben noch nicht gesehen.
Auch wenn Du das noch nicht gesehen hast, heißt das nicht das es diese Meldung nicht gibt.
Ja, 18.04, 20.04, und 22.04 liegen alle noch auf archive.ubuntu.com, zumindest für die 20.04 auch optionale KDE-Zusatzpakete wie kruler (war das erste das mir einfiel).
Merkwürdig, gerade habe ich einen Docker-Container mit Ubuntu 18.04 gestartet und konnte ihn mit do-release-upgrade(8) auf 20.04 aktualisieren. Eine weitere Aktualisierung auf 22.04 ist dann an usrmerge aufgrund fehlender Berechtigungen im Container gescheitert.
Zwar ist im Docker-Image nur eine überschaubare Anzahl von 142 Paketen installiert, aber wenn das Upgrade im Docker-Container funktioniert, sollte es meines Dafürhaltens beim TO zumindest auf der Kommandozeile trotzdem funktionieren. Vielleicht hat dieses GUI-Dings, das der TO benutzt, eine weitere Versionsprüfung eingebaut?
Mit den Seiten die Dich auffordern den Browser zu aktualisieren ist eine
andere Baustelle. Da prüft der Server einfach die Versionsnummer Deines
Browsers ab und entscheidet dann ob er Deine Anfrage zuläßt oder nicht.
Je nachdem, welche Technolgie(n) serverseitig genutzt werden, kann damit auch ermittelt werden, auf welche TLS-Version sich Client und Server geeinigt haben.
Ob das am Ende gerechtfertigt ist oder nicht, ist dann eine andere
Frage. Kleines Beispiel: Wenn eine Seite HTML5 verlangt und Dein Browser
kann das nicht, dann wird der Server die Anfrage abweisen, weil DEin
Browser die Seite schlichtweg nicht darstellen kann.
Ich verstehe, was Du sagen möchtest, vermute allerdings, daß das Beispiel trotzdem nicht besonders gut ist. HTML selbst zudem weitgehend auf- und abwärtskompatibel und Webbrowser bei HTML ausgesprochen fehlertolerant. Ein Webbrowser, der kein HTML5 unterstützt, wird alles darstellen, das er kennt, und den Rest ignorieren. Dann sieht die Seite vielleicht furchtbar aus, aber daß gar nichts dargestellt wird, ist äußerst unwahrscheinlich.
Solche Meldungen habe ich im Leben noch nicht gesehen.
Auch wenn Du das noch nicht gesehen hast, heißt das nicht das es diese
Meldung nicht gibt.
Oh, da war meine Aussage wohl mißverständlich, entschuldige bitte. Meine Aussage sollte nicht sagen, daß es so eine Meldung nicht gibt, denn das bezweifle ich natürlich gar nicht.
Was ich aussagen wollte, war: diese Meldungen habe ich noch niemals gesehen, weil meine Systeme und Anwendungen gut gepflegt werden und deswegen immer aktuell sind. Ich gebe darum niemandem einen Grund, mich mit derartigen Meldungen zu konfrontieren.
Ich verstehe, was Du sagen möchtest, vermute allerdings, daß das
Beispiel trotzdem nicht besonders gut ist. HTML selbst zudem weitgehend
auf- und abwärtskompatibel und Webbrowser bei HTML ausgesprochen
fehlertolerant. Ein Webbrowser, der kein HTML5 unterstützt, wird alles
darstellen, das er kennt, und den Rest ignorieren.
Das ist zweifellos alles richtig was Du da sagst, dennoch kann es durchaus Sinn machen, das bestimmte Seiten die Anfrage abweisen, wenn der Browser nicht in der Lage ist bestimmte Elemente darzustellen. Ein Beispiel ist der IE der lange Zeit nicht in der Lage war das Canvas-Element darzustellen. Ich habe eine z.B Seite mit Wetterdaten, die die Daten entweder über Instrumente oder Siebensegmentanzeigen darstellt. Für beide Darstellungsformen wird das Canvas-Element gebraucht. Diese Seite hat quasi ein leere Seite angezeigt mit dem Hinweis: "Die Seite kann nicht dargestellt werden, weil der Browser das Canvas-Element nicht unterstützt". Allerdings gab es auf der Seite noch einen Link zu einer Alternative.
Was ich aussagen wollte, war: diese Meldungen habe ich noch niemals
gesehen, weil meine Systeme und Anwendungen gut gepflegt werden und
deswegen immer aktuell sind.
Auch ein System, welches keine Updates mehr erhält, kann gut gepflegt sein, es ist halt nur alt und quasi "austherapiert". Ich habe aus Supportgründen für spezielle Software noch ein XP und sogar ein Win98 laufen. Beide Systeme sind auf dem für sie aktuellsten Softwarestand.
Wenn ich mit dem XP Rechner, der noch das lokale Netzwerk eingeschränkt benutzen darf, auf die FB will geht das schon lange nicht mehr, weil die TLS Version nicht mehr passt. Wenn ich es doch versuche, dann kommt genau besagte Meldung.