ich habe einen ThinkPad T14 mit 8 DRAM Modulen auf dem Mainboard. Eines davon muss defekt sein, da ein RAM Test reproduzierbar einen Fehler immer bei der gleichen Adresse meldet.
Ich habe es schon mit Heissluft und Kältespray versucht, aber das hat nichts am Verhalten geändert.
Hat jemand eine Idee, wie ich das defekte Modul identifizieren kann?
Wenn sicher eines defekt ist, muss man ohnehin ein neues kaufen, oder?
Dann tauscht man das neue halt der Reihe nach mit einem der 8 alten, bis der Fehler weg ist. So einfach ist das ...
Das mit dem Tauschen der RAM Module ist bei Lenovo Geräten so eine Sache. Die sind alle mit dem sogenannten Underfill mit dem Mainboard verklebt. Das geht zwar auch, ist aber ziemlich riskant. Ich habe das zwar einmal erfolgreich gemacht (8GB -> 16GB), aber nochmals möchte ich das nicht machen.
Also 1 Modul tauschen ist ok, aber 8 würde ich gerne vermeiden.
Das mit dem Tauschen der RAM Module ist bei Lenovo Geräten so eine
Sache. Die sind alle mit dem sogenannten Underfill mit dem Mainboard
verklebt.
Du solltest vermeiden, Begriffe falsch zu verwenden. Was Du da jetzt beschreibst, sind keine Module, sondern Speicherbausteine, ICs oder meinetwegen "Chips".
Ein Modul ist eine Platine, auf der sich Speicherbausteine befinden, die in einen Sockel gesteckt wird und leicht ausgetauscht werden kann.
Du hast acht Speicherbausteine, die auf die Platine gelötet sind, das sind Bausteine im BGA-Gehäuse.
Du hast acht Speicherbausteine, die auf die Platine gelötet sind, das
sind Bausteine im BGA-Gehäuse.
Lenovo hat zwei Sorten Kleber, Grauen (der Feste) und Schwarzen (der wird in der Regel weich beim erhitzen). Und ja, es ist nicht unwahrscheinlich das diese Kleber sowohl bei der CPU als auch beim RAM Anwendung finden.
ich habe einen ThinkPad T14 mit 8 DRAM Modulen auf dem Mainboard. Eines
davon muss defekt sein, da ein RAM Test reproduzierbar einen Fehler
immer bei der gleichen Adresse meldet.
Ich habe es schon mit Heissluft und Kältespray versucht, aber das hat
nichts am Verhalten geändert.
Hat jemand eine Idee, wie ich das defekte Modul identifizieren kann?
Schon mal runtertakten probiert?
Spart evtl. das löten von BGAs.
Hat jemand eine Idee, wie ich das defekte Modul identifizieren kann?
Ist bei dem Testergebnis (welcher Test) erkennbar, welche(s) Bit(s) betroffen ist/sind? Wenn nicht, einen anderen Test laufen lassen.
Welche Typenbezeichnung haben die RAM-Chips?
Normalerweise könnte memtest86 etwas finden, wenn es lange genug gelaufen ist. Da jedoch Speicher zeitlich oft etwas kritisch sind, würde ich mir das selbst Austauschen sparen und Profis ans Werk lassen. NUR einen RAM tauschen ist meist nicht so erfolgreich, wenn es zeitliche Probleme gibt.
Normalerweise könnte memtest86 etwas finden, wenn es lange genug
gelaufen ist. ...
Das Op nicht gelesen, oder?
Der OP weiß durch einen MEMtest, dass er ein defekten Rambaustein hat. Er kann aber nicht ermitteln welcher, da der Fehler offenbar nicht temperatursensibel ist. Durchtauschen geht nicht, da aufgelötet.
Er müsste wohl die Adressleitungen verfolgen, um die Asressbereiche der einzelnen Bausteine zu ermitteln. Oder gezielt die Adressierung/Daten eines Bausteines stören um die Adressen im MEMtest zu sehen.
Ein Modul ist eine Platine, auf der sich Speicherbausteine befinden, die
in einen Sockel gesteckt wird und leicht ausgetauscht werden kann.
Das ist schon korrekt, aber ernsthaft... hast du jemals schon ein Laptop mit 8 (acht!!) SO-DIMM Steckplätzen gesehen? Also ich nicht - deshalb kann man mit ein klein wenig Menschenverstand schon dahinterkommen das er aufgelötete Speicherchips meint. Ernsthaft....
Er müsste wohl die Adressleitungen verfolgen, um die Asressbereiche der
einzelnen Bausteine zu ermitteln.
Logisch, nur ein neuer RAM kann ein etwas anders zeitliches Verhalten haben. Scheinbar hast Du selten RAMs getauscht? Fest eingelötete RAMs erschweren den Fall natürlich wesentlich. Ansonsten könnte man evtl. CS manipulieren, um den Chip zu finden, was aber wenig nützt, wenn man am Ende alle austauschen sollte.
Das ist schon korrekt, aber ernsthaft... hast du jemals schon ein Laptop
mit 8 (acht!!) SO-DIMM Steckplätzen gesehen? Also ich nicht - deshalb
kann man mit ein klein wenig Menschenverstand schon dahinterkommen das
er aufgelötete Speicherchips meint. Ernsthaft....
Genau, wir verblöden einfach munter weiter, denn irgendwie kann man ja schon rausfinden, was das Gebrabbel bedeuten könnte.
Ohne Informationen über die Organisation der Speicherbausteine (anders als in der vorderen Altsteinzeit haben die mehr als eine Datenleitung, sondern sehr wahrscheinlich mindestens acht davon) und des Anschlusses dieser Speicherbausteine an den (S)DRAM-Controller in der CPU, also ohne einen /Schaltplan/ des Geräts ist es nicht möglich, herauszufinden, welcher Baustein bei Speicherfehlern betroffen sein wird.
Den Schaltplan habe ich. Aber reicht das wirklich aus? Tut das BIOS die Adressen nicht nochmals "verwürfeln"?
Also Memtest berichtet Error Address: 0x1F97B0930 (8087MB)
Wenn ich die 16GB zerteile erhalte ich
#1 0x000000000 - 0x07FFFFFFF
#2 0x080000000 - 0x0FFFFFFFF
#3 0x100000000 - 0x17FFFFFFF
#4 0x180000000 - 0x1FFFFFFFF
#5 0x200000000 - 0x27FFFFFFF
#6 0x280000000 - 0x2FFFFFFFF
#7 0x300000000 - 0x37FFFFFFF
#8 0x380000000 - 0x3FFFFFFFF
Nach Schaltplan habe ich folgende Aufteilung:
SUB CHANNEL A: U3301 U3302 U3303 U3304
SUB CHANNEL B: U3501 U3502 U3504 U3503 (!)
Schaue ich auf das Mainboard sehe ich folgende Reihenfolge:
U3503 U3504 U3502 U3501 U3304 U3303 U3301 U3302
Das wäre dann also der 5. Chip?
noch eine Korrektur: es ist ein T14s (kein T14), es gibt also keinen RAM slot.
Nur die aufgelöteten Chips.
Tut das BIOS die
Adressen nicht nochmals "verwürfeln"?
Wie soll es das tun?
Wenn Dein RAM-Test /physische/ Adressen ausgibt, dann sollte das genügen.
Was für Speicherchips sind das genau?
Wenn da von "sub channel" die Rede ist, werden die einzelnen Speicherchips nicht nur 8 Bit breit organisiert sein, denn so ein Speicherkanal sollte 64 Bit breit sein.
Kannst Du den Teil aus dem Schaltplan hochladen/verlinken, auf dem man die Speicherchips sieht?
Danke. Das bestätigt meine Annahmen, was die Speicherorganisation angeht. Nun ist nur zu klären, wie die beiden Speicherbänke von der CPU angesteuert werden, ob die im Adressraum hintereinander angeordnet werden oder ob sie je 64-bit-weise alternierend angesprochen werden.
Letzteres dürfte im Dual-Channel-Betrieb 128-Bit-Zugriffe zum schnellen Befüllen des Caches ermöglichen.
Der Tabelle im Schaltplan zufolge gibt es das Notebook mit unterschiedlichen Bestückungen - mit nur einer Speicherbank (4 GB oder 8 GB) oder mit zweien (8 oder 16 GB).
Wenn meine "128-Bit"-These stimmt, wechselt bei aufsteigenden Speicheradressen alle zwei Bytes der genutzte Speicherchip, d.h. Adressen, die auf 0 oder 1 enden, in u3301, 2 oder 3 in 3302 etc. bis E oder F in 3503.
So /könnte/ das organisiert sein.
Aber es gibt sicherlich auch ein anderes Erklärungsmodell.
da wird sicher interleaved drauf zugegriffen, der Performance wegen;
mit der Fehleradresse kann man das höchstens auf Bank0, also 4 ICs eingrenzen, Bank 1 hätte Adresse xxxxxxx8h
da wird sicher interleaved drauf zugegriffen, der Performance wegen;
Ja, aber /wie/ interleaved? Üblicherweise versucht der Prozessor, seinen Cache so schnell wie möglich zu füllen, und wird dafür 64-Bit-Zugriffe durchführen. Und wenn er beide Speicherkanäle nutzen kann, werdens halt effektiv 128-Bit-Zugriffe.
Eine /Vermutung/, wie dann der Kram angeordnet ist, habe ich weiter oben schon gegeben.