Welches Bauteil: RB59EN

OP #7927784

Hallo Forum

Ich habe dieses Bauteil direkt nach dem Netzeingang eines Lichtreglers, welches defekt ist d.h. hochohmig=kein Durchgang. Ist das eine Platinensicherung o.ä.?

Danke für Infos zu diesem Teil, Michael

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OP

H. H. schrieb:

Christoph db1uq K. schrieb:

Nur steht im Datenblatt, dass der Widerstandswert in der Bezeichnung steht, das ist hier nicht der Fall.

Es gibt eine zweite Zeile!

Genau, auf der Rückseite hab ich die gefunden! 1ROJ...ist das 1Ohm? Mit welchem Teil kann ich das ersetzen, denke nur eine Drahtbrücke wäre nicht so toll;) Danke!

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Ein Multimeter mit Ohmbereich reicht aus. Transistoren kann man mit dem Ohmmeter grob überprüfen. Kurzschluß und Diodenstrecke unterscheiden sich deutlich. Für FET oder MOSFET ist das nicht ganz so klar. Ja 1R0 bedeutet 1,0 Ohm. Aber 1 Ohm könnte höchstens durchgebrannt sein, wenn es am Widerstand liegt. Auch das ist mit dem Ohmmeter zu sehen.

OP

Christoph db1uq K. schrieb:

Ein Multimeter mit Ohmbereich reicht aus. Transistoren kann man mit dem Ohmmeter grob überprüfen. Kurzschluß und Diodenstrecke unterscheiden sich deutlich. Für FET oder MOSFET ist das nicht ganz so klar. Ja 1R0 bedeutet 1,0 Ohm. Aber 1 Ohm könnte höchstens durchgebrannt sein, wenn es am Widerstand liegt. Auch das ist mit dem Ohmmeter zu sehen.

Die 1Ohm sind def. durchgebrannt! Ich habe 2x ST9535 am Kühlblech...die beiden äusseren Pins zueinander haben je Durchgang/Schluss und der jeweils mittlere Pin zu den äusseren sind je 100k aufwärts, gibt das eine ca. Aussage für "ab in die Tonne";)

Michael J. schrieb:

H. H. schrieb:

Mach eine TE5 Sicherung rein, 2A träge.

Vorher natürlich die Schalttransistoren prüfen!

Ich mache dann mal ein Blindversuch...

Ein Blindversuch hilft dir nicht weiter wenn du den eigentlichen Fehler nicht beseitigst. Ein Kurzschluss zerstört dir wieder nur das Bauteil bzw. lässt eine Sicherung auslösen.

Eine Sicherung reinlöten pack ich noch, aber Transistoren testen übersteigt mein Wissen.

Dann suche dir jemanden der dir dabei hilft;-)

Gast

Michael J. schrieb:

die beiden äusseren Pins zueinander haben je Durchgang/Schluss und der jeweils mittlere Pin zu den äusseren sind je 100k aufwärts, gibt das eine ca. Aussage für "ab in die Tonne";)

Sieht zumindest nicht nach durchlegiert aus.

Jetzt noch die Netzgleichrichter prüfen.

OP

Michael B. schrieb:

Michael J. schrieb:

Mit welchem Teil kann ich

Einem 1 Ohm 3 W Widerstand der nicht in Flammen aufgeht, also safety, Sicherungswiderstand, fusible resistor.

Aber vorher den Defekt in der Schaltung beheben.

Michael J. schrieb:

BUW41X

Zumindest nicht explodiert. Wir geht es dem Gleichrichter ?

Ja da steh ich wieder an, weil die einzelnen Dioden scheinen gem. Multimeter i.O., welches Teil sollte ich noch ausmessen?

Angehängte Dateien:

Michael J. schrieb:

die einzelnen Dioden scheinen gem. Multimeter i.O.,

Hmm, ein schnöder Halogenlampendimmer, selbst wenn der TRIAC des Dimmer durchlegiert leuchtet die Lampe halt dauernd.

Und wenn die Ansteuerung des Royer versagt, würde der Transistor lang vor dem Widerstand kaputt sein.

Ausser Halbleitern ist da kaum ein Bauteil das durch Kurzschluss ausfällt.

Michael J. schrieb:

Genau, auf der Rückseite hab ich die gefunden! 1ROJ...ist das 1Ohm?

So hatte ich das auch verstanden, obwohl ich auch erst gestutzt habe, ein Zwischenraum vor dem Ohm hätte geholfen. 1Ohm ist nicht gleich 10Ohm.

Die 1Ohm sind def. durchgebrannt! das sieht man dem Foto nicht an, also schon mal ein Ergebnis.

https://www.digikey.de/de/products/detail/rochester-electronics-llc/BUW41B/12100687 der BUW41 wird nur noch von Rochester angeboten, die bevorraten alte Halbleiter, soweit noch Vorrat reicht. https://www.buerklin.com/de/p/dsi/bipolar-transistoren/buw41b-t/19S5285/ auch Bürklin hat noch welche, die feinen Unterschiede in den nachfolgenden Buchstaben sollte man im Datenblatt nachlesen.

Gast

Michael B. schrieb:

H. H. schrieb:

Da gibts keinen Triac.

Sehen tu ich ihn auch nicht aber ein Schiebepoti und eine Drosselspule, es ist also dimmbar. Vermutlich SMD auf der Rückseite, denn einen direkt dimmbar Halogenlampentrafo hab ich noch nicht gesehen.

Hint: es gibt einen Diac, schon in der Standardschaltung solcher selbstschwingender Halbbrücken (kein Royer!).

H. H. schrieb:

Hint: es gibt einen Diac, schon in der Standardschaltung solcher selbstschwingender Halbbrücken (kein Royer!).

Lies einfach den Aufdruck auf dem Typenschild

'dimmbarer elektronischer Schnur-Trafo für NV Halogenlampen'

Da ist ein Dimmer drin.

Der eigentliche Trafo wird so eine Schaltung sein

https://320volt.com/en/electronic-transformer-circuit-schematics-12v-halogen-lamp/

OP

Sorry die späte Antwort, musste erst noch eine TE5 organisieren...

Also ich habe nun den defekten Widerstand gegen eine TE5 T1.25A ersetzt und siehe da, es leuchtet was;)

Ob vielleicht mal eine defekte Halogenlampe mit Kurzschluss das was angerichtet hat...?

Aber nun ist es so dass der Besitzer der Leuchte die falsche NV LED Lampe gekauft hat d.h. die passt nicht zu diesem Dimmer.

Vielen Dank an alle für die tollen Impulse und Hilfestellung!

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