finde im Netz keinerlei Hinweise oder Bilder, was denn in dem schlanken und langen Hals drin ist. Hintergrund: Gestern Abend nach langer Zeit mal wieder das Reibrad an den Reifen angelegt. Die Achse ging ziemlich schwer, nach Kugellager sieht mir das nicht aus.
Diese Dinger sind einfach nur Kacke.
Nabendynamo rules!
wenn man sowieso immer ohne Licht fährt, sind sie besser als
Nabendynamos.
Selbst mit Licht sind (sauber eingestellte) Seitenläufer den Nabenteilen weit überlegen. Laufen leichter, bei niedrigeren Geschwindigkeiten schon Licht und bei hohen brennt nix durch (betraf vor allem Halogener).
Die Dinger haben Gleitlager. Ab und an mal etwas Öl spediert wirkt Wunder.
(sauber eingestellte) Seitenläufer [sind] den Nabenteilen
weit überlegen.
Reden wir hier von den gleichen Teilen?
Den einzigen Vorteil, den ich von den Seitenläufern kenne, ist dass die ganze Nachbarschaft weiss, wann Du morgens losgefahren bist und ob Dein Rad einen Seiten- oder Höhenschlag hat, und selbst das würden viele als Nachteil empfinden.
Edit: Meiner "B" Taste musste etwas Öl spendiert werden.
(sauber eingestellte) Seitenläufer [sind] den Nabenteilen
weit überlegen.
Reden wir hier von den gleichen Teilen?
Den einzigen Vorteil, den ich von den Seitenläufern kenne, ist dass die
ganze Nachbarschaft weiss, wann Du morgens losgefahren bist und ob Dein
Rad einen Seiten- oder Höhenschlag hat, und selbst das würden viele als
Nachteil empfinden.
...
Du hast gerade treffend den Punkt: 'Nicht sauber eingestellt.' beschrieben.
Räder kann man zentrieren. Auch einen Höhenschlag bekommt man in Minuten korrigiert. Mit fährt sich ja furchtbar, da vibriert ja die ganze Karre.
Ich habe seit Jahrzehnten einen Seitenläufer von AXA. Der bekommt alle drei, vier Jahre einen neuen Gummi und dann ist gut.
Der ist im Betrieb nicht lauter als ein (neues) EBike.
öhem, hatte gerade einen Schluck Tee im Mund, du bist jetzt für die Reinigung meines Monitors verantwortlich!
Das war wirklich der beste Joke, den ich über einen Seitenreib-Dynamo je gelesen habe. Ich bin froh, seit mehr als 20 Jahren nicht mehr damit geplagt zu sein (und fahre seitdem auch dauerhaft mit Licht, kost' ja nix).
Zur Lagerung selbst wurde ja schon alles geschrieben. Kugellager wurden da wohl noch keine gesichtet.
Das hängt vom Preis ab, die billigen haben nur Gleitlager drin, die guten, echte Kugellager.
Kann sein, dass deine Welle verrostet ist, dann einfach einen in der Nabe kaufen, sind sowieso besser
Oder Bremsschuhlampe nehmen
https://www.youtube.com/watch?v=oVPraR_Lof4
Ich bin ja schon ein paar Tage länger auf der Welt, diese beschissenen (häufig sogar wortwörtlich) Seitenläufer haben mich immer geärgert. Du kannst einstellen was Du willst, erste Pfütze und dunkel wirds.
Seit ich Zugriff auf Nabendynamos habe (selber eingespeicht), ist Licht nie wieder ein Thema gewesen. Ok, im Schiebebetrieb flackert das, doch wer schiebt schon sein Rad?
Ich bin ja schon ein paar Tage länger auf der Welt, diese beschissenen
(häufig sogar wortwörtlich) Seitenläufer haben mich immer geärgert. Du
kannst einstellen was Du willst, erste Pfütze und dunkel wirds.
...
Dann hast du es falsch eingestellt. Die genannten Probleme kenne ich nämlich nicht.
Da ist wie gesagt meist eine messingartige Buchse drin in der die Stahlachse dreht. Das Eisen rostet manchmal und es wird schwergängig. Wenn man es geölt kriegt geht es meist wieder, mit Benzin erstal den Rost ausspülen, oder WD40, ein geölter Dynamo rostet die nächsten Jahre nicht mehr. ich achte immer darauf solche Seitenläufer zu bekommen, wo man das Reibrad abschrauben kann. Das erleichtert die Ölung, aber eigentlich mache ich eine Getränkeverschlusskappe oä (5cm) drauf um einen größeren Durchmesser zu erhalten, weniger Kraft zum Drehen erforderlich, aber auch weniger Strom, reicht mir trotzdem bei LED, und geht immer. Es gibt auch eigentlich keine Seitenläufer mit stärkerem Magneten, denn der Strom würde mehr als die zulässigen 3W bringen und die Beleuchtung zerstören. Kannst ja mal einen aufmachen, mit einem Seitenschneider dosenöffnen.
Es gibt welche, die kurzgeschlossen weniger Energie verbrauchen als
leerlaufend. ;-)
Ich habe noch keinen zerlegt, aber ich rätsel sowieso wie die Nabendynamos "auschalten", wenn der Schalter ja an der Lampe ist. Nach meinem Verständnis müsste der Dynamo also immer minimal Strom liefern, bis er eine Art Abschaltspannung erreicht. Da die Teile wohl eher nicht fremderregt sind, laufen die dann also ständig mit, gegen eine mögliche Überspannungssicherung und die internen Verluste.
Alle Räder, die ich bisher mit Nabendynamo in den Händen hatte, haben so gut wie keinen fühlbaren Unterschied zwischen "Licht an" und "Licht aus" gehabt. Die bremsen einfach immer. Teilweise sogar mit hörbarem Schnarren.
Da ich deutlich weiter/öfter bei Tageslicht als in der Dämmerung fahre, bleibt der Seitenläufer für mich das kleinere Übel. Und Händi muss ich am Fahrrad (noch) nicht laden. Praktisch wechsel ich auch lieber alle 3..4Jahre eine Achse/Lager für nen Zehner, als einen kompletten Dynamo.
Eine kleine Gugelei sagt: Ein Nabendynamo braucht (immer mindestens) 3,3W. Wenn er an ist, werdens für die besseren Modelle sogar 5W, die schlechteren mehr. Wenn man sieht, dass man mit 15W (angeblich) 10kmh schnell wird, kostet der also (mindestens) 2kmh. Egal ob an oder aus.
Das ist schon alles richtig. Während der Fahrt bringt man aber ca.
100 W und mehr auf die Pedale, die 3 W sind dagegen schon
vernachlässigbar. Im Rennbetrieb sieht das natürlich anders aus.
Kann man nicht einfach das Speichen-Rad mit Felge als Unipolarmaschine verwenden? Oder wäre dabei die Drehzahl bzw. Spannung zu gering oder der nötige Magnet zu groß?
Geringe Leistungen müssten sich mit den Speichen alleine erreichen lassen, wenn man auf einer Seite einen Dauermagneten platziert und auf der anderen eine Spule. Die dazwischen laufenden Speichen müssten eine Veränderung im magnetischen Fluss bewirken, genau wie beim Alexanderson-Alternator.
Alle Räder, die ich bisher mit Nabendynamo in den Händen hatte, haben so
gut wie keinen fühlbaren Unterschied zwischen "Licht an" und "Licht aus"
gehabt.
Nee. Der Unterschied ist schon sehr deutlich. Lass einfach das Vorderrad mal frei drehen. Ohne Last merkst du natürlich die Pole des Dynamos: aber die Energie, die du zum Überwinden des „Bergs“ aufwänden musst, bekommst du auf dem Weg zum „Tal“ zurück. Dadurch ist es schon ab einer recht geringen Drehzahl ohne Last am Dynamo kaum noch spürbar.
Ansonsten, auch wenn das unlogisch erscheint: Kurzschluss heißt 0 Spannung und irgendein Strom = 0 Leistung. Leerlauf heißt 0 Strom und irgendeine Spannung = 0 Leistung. Das erklärt, warum man zumindest bei einigen Dynamos (und in einem bestimmten Drehzahlbereich) tatsächlich im Kurzschluss weniger Verluste hat als im Leerlauf.
Ansonsten, s. o., mit einem Seitenläuferdynamo wäre sicher niemand auf die Idee gekommen, beim Fahrrad das Licht einfach grundsätzlich eingeschaltet zu lassen, wie es ja mittlerweile ansonsten ziemlich alle Fahrzeuge machen. Mit dem Nabendynamo ist das gar kein Thema mehr, und die hiesigen Leihfahrräder beispielsweise haben gar keinen Schalter mehr fürs Licht überhaupt. (Vermutlich nutzen sie die Energie natürlich auch, um ihren Akku fürs GNSS wieder aufzuladen.)
Das ist schon alles richtig. Während der Fahrt bringt man aber ca.
100 W und mehr auf die Pedale, die 3 W sind dagegen schon
vernachlässigbar. Im Rennbetrieb sieht das natürlich anders aus.
Naja, ich fahre bewusst Fahrrad, um fit zu bleiben. Deswegen kein E-Bike, sondern reine Muskelkraft. Und da kommt es mir auf die 3 Watt für den Nabendynamo auch nicht an.
Habe aber nix gegen E-Biker. Im Gegenteil freue ich mich für sie - besonders für Senioren - wenn sie damit wieder in der Natur unterwegs sein können.
Es gibt welche, die kurzgeschlossen weniger Energie verbrauchen als
leerlaufend. ;-)
Solltest Du Dich auf unten verlinkten Test beziehen: Da haben die beiden Kurzgeschlossenen immer noch deutlich mehr verbraucht als andere Nabendynamos im Leerlauf.
Eine kleine Gugelei sagt: Ein Nabendynamo braucht (immer mindestens)
3,3W. Wenn er an ist, werdens für die besseren Modelle sogar 5W, die
schlechteren mehr.
Google halt: Im oben verlinkten Test, derweil auch schon immerhin fast 20 Jahre alt kannst Du sehen, daß Dir ein guter Nabendynamo im Leerlauf bei Tempo 20km/h weniger als 1W klaut. Auf dieser Seite ist auch noch mal eine Tabelle zu Verlusten:
Wenn du dein Fahrrad (etc) reparierbar halten willst, mußt du jede Schraube fetten (aber nicht die Radmuttern beim Auto,..), sonst kriegst du Rost und die Schrauben nicht mehr runter. ich habe ein schwedisches Militärfahrrad M42, eine Gelegenheitsschenkung, das hat eine Lenkerfeststellung zum Strammstehen und tragen, auch einen Klappgriff.
Nein. Die bremsen (auch aus) durchaus merklich ab. Wie eine dauernd
leicht schleifende Bremse.
Wenn Licht an ist, ja, wenn aus dann kaum. Die enthaltenen Magneten erzeugen ein merkliches Ruckeln, aber das hebt sich auf (erst bremsen die Magneten, nach dem Totpunkt schieben sie wieder)
Dann hast du es falsch eingestellt. Die genannten Probleme kenne ich
nämlich nicht.
Dann bist Du nur auf gefegten Stadtstraßen bei Trockenheit gefahren. Auf dem Dorf, auf Feld- und Waldwegen bei jedem Wetter hättest Du solche Sätze nicht geschrieben. Früher gab es sogar "Wunderköpfe" für die Seitenläufer, die angeblich besser funktionieren und sogar Gummikappen zum drüber ziehen, alles war letztlich Käse!
Old-Papa
(der bis zum Nabendynamo einige Dutzend Räder mit Seitendynamos in Benutzung hatte)
Die Achse ging ziemlich
schwer, nach Kugellager sieht mir das nicht aus.
Alle, die mir bisher begegnet sind, liefen relativ schwer und hatten höchstwahrscheinlich diese Sinterlager drinnen. Ölen half bei stark gebrauchten Exemplaren immer gut, um sie wieder benutzbar zu machen. Nur wenige Fahrten im Regen reichen schon aus, um genügend Dreck hinein zu wirbeln, der sich innen dann verklebt, spätestens wenn wieder die Sonne drauf scheint.
Der größte Teil der Bremswirkung dieser Seitenläufer dürfte durch die Reibung zwischen Reifen und dem Rädchen sowie dem unzureichenden Gleitlager innen drin entstehen, als rein mechanischer Natur sein.
Mag sein, daß teuere Modelle leichter laufen, aber dann müßten sie wirksam gegen Eintrag von Wasser und Dreck geschützt sein mittels Wellendichtring.
Heutzutage sind die Seitenläufer nur noch tauglich, um sein Museumsfahrrad als "verkehrssicher" durch Kontrollen bringen zu können oder bei reinem schönwetter Sommernachtsbetrieb. Ganz ohne den kann es unangenehm und teuer werden, je nach GEgend.
Auf
dem Dorf, auf Feld- und Waldwegen bei jedem Wetter
Da reicht schon der geteerte oder betonierte Feld- und Fahrradweg auf dem LAnd, der immer leicht mit Erdenstaub oder nach dem Regen mit einem Erd-Film überzogen ist, der die Reifen gnügend Material mit hoch nehmen läßt.
Diese Dinger sind einfach nur Kacke.
Nabendynamo rules!
Ist ein altes Rennrad mit "Straßenzulassung", also mit fest verbauter Beleuchtung. Da ich das Licht bei meinen Fahrten zu 99,9% nicht benötige, lohnt ein Umbau auf Nabendynamo nicht und passt auch nicht wirklich zu einem Rennrad.
Kugelgelagerte Seitenläufer scheint es keine mehr zu geben, das war früher mal. Der Dynamo hat eine Stahlachse und eine Stahlbüchse, das demontierbare Reibrad ist ebenfalls aus Stahl, siehe Bilder.
Da man den verbauten Seitenläufer nicht öffnen kann, wollte ich eigentlich einen neuen spendieren. Bei den üblichen Verdächtigen fand ich nur so ein Teil aus Vollplastik, Reibrad ebenfalls Plastik, nicht wechselbar. Da möchte ich nicht wissen, wie lange es dauert, bis der Reifen die Zahnung rund geledert hat und man den nächsten Dynamo kaufen kann. Da man mal wieder brauchbare Qualität durch schlechte Qualität ersetzen würde, habe ich einen Reparaturversuch gestartet.
Dem Rat bin ich gefolgt, wenngleich dieses "Ausspülen" nicht ganz so einfach und recht zeitaufwendig ist. Man muss solange rumpanschen, bis keine schwarze Brühe mehr aus der Achslagerung kommt. Dann den Dynamo mit Heißluft etwas erwärmen und versuchen, Flüssigfett in die Lagerung einzubringen. Wäre alles bedeutend einfacher, wenn man den Rotor nach unten entnehmen könnte. Aber das Alugehäuse ist unten zu gebördelt :-(
Nach der Aktion schnurrt der Seitenläufer wieder wie am ersten Tag.
Es war wohl nur das Fett in der Lagerung verharzt oder verdreckt.
Habe mal zwei Durchmesser bestimmt und etwas gerechnet:
Bei 48 km/h dreht der Rotor schlappe 12.000 U/min.
Google halt: Im oben verlinkten Test, derweil auch schon immerhin fast
20 Jahre alt kannst Du sehen, daß Dir ein guter Nabendynamo im Leerlauf
bei Tempo 20km/h weniger als 1W klaut. Auf dieser Seite ist auch noch
mal eine Tabelle zu Verlusten:
Die entnommene Leistung beim Nabendynamo im Leerlauf ist nicht 0. Der läuft dann gegen die interne Überspannungsbegrenzung und verheizt den Rest. Im worstcase sind das die 3W, auf die er ausgelegt ist.
Wenn elektrisch 3,3W (Halogen) rauskommen müssen, müssen mechanisch etwa 5W+ rein. Da geben sich Naben- und Seitendynamo auch nichts.
Da ist es, zumindest nach den Gesetzen der Physik, auch egal wie schnell man fährt.
Nur merkt man bei Geschwindigkeiten über 25 oder 30 halt deutlicher, ob da 5W am Bein fehlen oder nicht.
Da man den verbauten Seitenläufer nicht öffnen kann, wollte ich
eigentlich einen neuen spendieren. Bei den üblichen Verdächtigen fand
ich nur so ein Teil aus Vollplastik, Reibrad ebenfalls Plastik, nicht
wechselbar.
Wenns wirklich mal was Neues sein muss, schau dir den AXA HR Traction an. Relativ großes Laufrad und Wechselgummis wegen Verschleiß. Wobei er nur verschleißt, wenn er unsauber eingestellt ist.
Da möchte ich nicht wissen, wie lange es dauert, bis der
Reifen die Zahnung rund geledert hat und man den nächsten Dynamo kaufen
kann. Da man mal wieder brauchbare Qualität durch schlechte Qualität
ersetzen würde, habe ich einen Reparaturversuch gestartet.
..n Dann den Dynamo
mit Heißluft etwas erwärmen und versuchen, Flüssigfett in die Lagerung
einzubringen. ...
Ich tröpfel alle Jubel Jahre einen oder zwei Tropfen Ballistol ins Lager. Dazu muss ich das Rad aber Kopfüber in den Montageständer hängen, weil das ganze Rad nicht ab geht.
Habe mal zwei Durchmesser bestimmt und etwas gerechnet:
Bei 48 km/h dreht der Rotor schlappe 12.000 U/min.
Bei dem Tempo kann es sein, dass das Licht sogar wieder dunkler wird.
Über die Drehzahl 'regeln' die Seitenläufee auch die Spannung. Die Induktivität der Wicklung sorgt dann bei steigender Rotationsfrequenz für einen steigenden Blindwiderstand, so dass die Ausgangsspannung und -leistung nicht ins unermessliche steigt.
Ich kenne die Probleme des Seitenläuferdynamos eigentlich nur im Winter, als es noch Schnee gab. Da hat der regelmässig versagt, wenn er einseitig einen festgebackenen Schneebatzen am Rädchen hatte.
Was die Belastung durch einen Seitenläufer betrifft, das merkt man, wenn man das Rad anhebt, und die Felge von Hand mit Schwung anschiebt. Die dreht keine volle Umdrehung. Bei einem Nabendynamo reicht das für mehrere Umdrehungen, da weniger Reibung vorhanden ist, und auch die Belastung durch die Hebelwirkung der Speichen gegen Null geht.
Ich bin froh, dass mein neues Fahrrad die Nabenversion hat, auch wenn ich die Seitenläuferversion auch kaum gespürt habe. Zu wenig Druck im Reifen ist deutlich spürbarer.
finde im Netz keinerlei Hinweise oder Bilder, was denn in dem schlanken
und langen Hals drin ist. Hintergrund: Gestern Abend nach langer Zeit
mal wieder das Reibrad an den Reifen angelegt.
In dem Hals sind zwei Gleitlager, oben und unten. Früher Weissmetall oder Messing, heutzutage Kunststoff. Zwischen den Lagern eine Masse zum Abdichten, irgendein zähes Fett.
Die Achse ging ziemlich
schwer, nach Kugellager sieht mir das nicht aus.
Auch eine Stopfbuchse zum Abdichten würde bei den kleinen Teilen schon erhebliche zusätzliche Reibung machen.
...
Was die Belastung durch einen Seitenläufer betrifft, das merkt man, wenn
man das Rad anhebt, und die Felge von Hand mit Schwung anschiebt. Die
dreht keine volle Umdrehung. ...
Dann ist deiner wirklich schlecht (gewesen). Oder die Achslager waren (zusätzlich) falsch eingestellt.
Wirklich länger dreht das Rad mit eingeschaltetem Nabendynamo bei einem Vergleichstest aber auch nicht.
Als Bastler könnte man ja versuchen, die Messing- oder POM-Lagerbuchse zu kürzen bzw auszubohren und zumindest oben ein Standard-Kugellager einzusetzen. Obs was bringt? Keine Ahnung.
Bei guten Rädern rostet aber schon mal nichts, was da rostet kommt im Allgemeinen vom Werkzeug aus nicht rostfreiem Eisen, das bei Arbeiten benutzt wurde.
Als Rostschutz bei den anderen Fahrrädern nimmt man Loctite, das nicht nur vor lockern schützt sondern auch vor eindringen von Wasser
Wenn du dein Fahrrad (etc) reparierbar halten willst, mußt du jede
Schraube fetten (aber nicht die Radmuttern beim Auto,..), sonst kriegst
du Rost und die Schrauben nicht mehr runter. ich habe ein schwedisches
Militärfahrrad M42, eine Gelegenheitsschenkung, das hat eine
Lenkerfeststellung zum Strammstehen und tragen, auch einen Klappgriff.
Dann ist deiner wirklich schlecht (gewesen). Oder die Achslager waren
(zusätzlich) falsch eingestellt.
Wirklich länger dreht das Rad mit eingeschaltetem Nabendynamo bei einem
Vergleichstest aber auch nicht.
Als Bastler könnte man ja versuchen, die Messing- oder POM-Lagerbuchse
zu kürzen bzw auszubohren und zumindest oben ein Standard-Kugellager
einzusetzen. Obs was bringt? Keine Ahnung.
Nee, das Rad wird an seinem äusseren Durchmesser gebremst. Ist wie Felgenbremse ggü Scheibenbremse. Die Bremsbacken an der Felge brauchen weniger Kraft, als die an der viel kleineren Bremsscheibe, und der Dynamo in der Nabe braucht weniger Kraft, als einer, der am vollen Radumfang Leistung abnimmt.
Oder anders: Ein grosses Zahnrad (Reifen) treibt ein kleines Zahnrad an (Dynamo), welches entsprechend schwer läuft. Kann auch eine grosse Riemenscheibe sein, die eine kleine antreibt. Kehrt man es um, dann ist die Belastung deutlich weniger spürbar, jedoch der Weg deutlich länger.
Daher bedarf es bei einem Nabendynamo mehrerer und stärkerer Magneten der Neodyn-Klasse, die LEDs brauchen aber auch weniger Strom, und können Autofahrer dennoch mehr blenden, als die 6 W Glühlampen.
Ich habe meine Fahradlampe auf ca sieben Meter auf den Boden leuchtend eingestellt, das reicht aus.
Viele Radler wissen gar nicht, wie stark eine LED-Radlampe Autofahrer blenden können, wenn sie zu hoch eingestellt ist.
Wahrscheinlich nicht. Das Hauptproblem beim Seitenläuferdynamo wird die Walkarbeit durch die Reibpaarung Gummi/Hartes "Zahnrad" sein. Zahnrad in Anführungszeichen, weil es keine echte Verzahnung ist, sondern nur Rippen, die die Reibung erhöhen.
Wahrscheinlich nicht. Das Hauptproblem beim Seitenläuferdynamo wird die
Walkarbeit durch die Reibpaarung Gummi/Hartes "Zahnrad" sein. Zahnrad in
Anführungszeichen, weil es keine echte Verzahnung ist, sondern nur
Rippen, die die Reibung erhöhen.
Die besseren Seitenläufer haben kein hartes Zahnrad, sondern Gummi, der weicher ist als der Reifen. Zumindest neu.
Die Walkarbeit ist ja das, was als Geräusch dann zu hören ist. Bis knapp unter 20 hört man nix, beim AXA. Darüber fängt er an zu singen, vermutlich weil er dann durch die inneren Widerstände gebremst wird und Schlupf entwickelt.
Und ja, ich habe auch seit Jahren auf LED umgestellt. Er ist damit wimre leiser geworden.
Woher hast du denn diese Weisheit? Hast du mal gemessen, welche Spannung
da so rauskommt?
Die Behauptung hat er erfunden! Grob gibt mein Nabendynamo etwa 1 Vs / km/h ab, bei normaler Fahrweise also 20 - 30 Vs. Diese ist schön sinusförmig und keineswegs durch irgendwelche Schutzschaltungen begrenzt.
Vor einigen Jahren habe ich mir einen günstigen Scheinwerfer mit Automatikfunktion angebaut, der bei Dämmerung/Dunkelheit aktiviert wird: für mich eine sehr gute Lösung, die ich nicht mehr missen möchte.
Ich meine, in wirklich alten Seitenläufer-Dynamos (50er/60er Jahre) gab
es Kugellager (o.ä.).
Gut, solche alten Teile sind mir nicht übern Weg gelaufen. ;-)
Die DDR-Dynamos hatten Keramikrädchen, die hatten zumindest einen besseren Schluss am Reifen (und rubbelten sich nicht ab) als der spätere Plastikkram, aber bei Schnee war auch da Schicht im Schacht.
Ungefähr sowas hatte ich auch im Hinterkopf, also bis zu 50 Vss bei hohen Geschwindigkeiten. Begrenzer sind dann eher in den Leuchten verbaut, wobei alles mit Standlichtfunktion ja sowieso irgendwelche Regler verbaut hat.
Ich habe meine Fahrradlampe auf ca. sieben Meter auf den Boden leuchtend
eingestellt, das reicht aus.
Viele Radler wissen gar nicht, wie stark eine LED-Radlampe Autofahrer
blenden können, wenn sie zu hoch eingestellt ist.
Wenn ich meine - für den Straßenverkehr zugelassene - Fahrradlampe von Busch&Müller benutze, bin ich stets erstaunt, wie scharf die beleuchteten Flächen begrenzt sind. Da sollte nix blenden, wenn der Scheinwerfer auch nur leicht nach unten geneigt ist. Natürlich will ich das Nahfeld hell haben, so dass es bei mir auch nur etwa zehn Meter sind.
Wahrscheinlich nicht. Das Hauptproblem beim Seitenläuferdynamo wird die
Walkarbeit durch die Reibpaarung Gummi/Hartes "Zahnrad" sein. Zahnrad in
Anführungszeichen, weil es keine echte Verzahnung ist, sondern nur
Rippen, die die Reibung erhöhen.
Sicher wahr. Allerdings habe ich bei allen Seitenläufern selbst ohne angeschlossenen Verbraucher eine gewisse Schwergängigkeit bzw. einen deutlichen Widerstand beim Drehen festgestellt, also wenn ich dieses "Zahnrad" mit der Hand drehte und es nicht am Reifen anlag. Dieser Widerstand ist beim Nabendynamo nicht vorhanden. Deshalb wollte ich nach meiner allerersten positiven Erfahrung mit einem Nabendynamo nie wieder einen Seitenläufer haben.
Ich habe meine Fahrradlampe auf ca. sieben Meter auf den Boden leuchtend
eingestellt, das reicht aus.
Viele Radler wissen gar nicht, wie stark eine LED-Radlampe Autofahrer
blenden können, wenn sie zu hoch eingestellt ist.
Wenn ich meine - für den Straßenverkehr zugelassene - Fahrradlampe von
Busch&Müller benutze, bin ich stets erstaunt, wie scharf die
beleuchteten Flächen begrenzt sind. Da sollte nix blenden, wenn der
Scheinwerfer auch nur leicht nach unten geneigt ist. Natürlich will ich
das Nahfeld hell haben, so dass es bei mir auch nur etwa zehn Meter
sind.
Wenn Du so hart an Grenzen herangehst, blendet das oft über Reflexionen an z.B. der nassen Fahrbahn. Gilt aber für Autos genauso.
Wenn Du als Fußgänger nachts an einer Landstrasse entlangläufst, blendet alles. Autos, Fahrräder, egal wie die eingestellt sind. Und Autofahrern kann man noch nicht einmals einen Vorwurf machen, wenn sie nicht abblenden. Die merken ja nicht, dass da einer rumläuft.
Wenn Du als Fußgänger nachts an einer Landstrasse entlangläufst, blendet
alles. Autos, Fahrräder, egal wie die eingestellt sind. Und Autofahrern
kann man noch nicht einmals einen Vorwurf machen, wenn sie nicht
abblenden. Die merken ja nicht, dass da einer rumläuft.
Einer meiner Nachbarn trägt in solchen Fällen zwei Stirnbandlampen, eine nach vorne, und eine nach hinten. Und eine Warnweste trägt er noch dazu.
In dem Hals sind zwei Gleitlager, oben und unten. Früher Weissmetall
oder Messing, heutzutage Kunststoff.
Gibt wohl mehrere Ausführungen. Fand im Netz eine Art Außenläufer mit unterem Lager und eine Art Innenläufer ohne unteres Lager. Ich tippe bei meinem Dynamo auf letztere Ausführung.
Im Youtube-Video ist schön zu sehen, wie einfach eine Überholung wäre, wenn so ein Dynamo zerlegbar ist. So ist es ein reines Wegwerfteil, wenn der Rotor beginnt, schwergängig zu laufen.
Ich kenne die Probleme des Seitenläuferdynamos eigentlich nur im Winter,
als es noch Schnee gab. Da hat der regelmässig versagt, wenn er
einseitig einen festgebackenen Schneebatzen am Rädchen hatte.
So einen Seitenläufer sollte man nicht bei Regen oder Schnee fahren, weil die Rotorachse oben nicht abgedichtet ist. Kein Simmerring, nichts. Wasser und Dreck laufen in das Lager und zerstören die Lagerung früher oder später. Mein Seitenläufer hat nur so lange überlebt, weil ich nie bei Dreckwetter unterwegs bin und weil der Dynamo in 99.9% der Fahrten nicht in Betrieb ist.
Wenn Du als Fußgänger nachts an einer Landstrasse entlangläufst, blendet
alles. Autos, Fahrräder, egal wie die eingestellt sind. Und Autofahrern
kann man noch nicht einmals einen Vorwurf machen, wenn sie nicht
abblenden. Die merken ja nicht, dass da einer rumläuft.
Die haben vielleicht gar nicht aufgeblendet. Durch die asymmetrische Ausleuchtung wirst du auch vom Abblendlicht seitlich der Fahrbahn geblendet.
Der Vollständigkeit halber noch ein Foto von dem Teil:
Hast Du auch ein Foto, wo der Heuler in der Tonne liegt?
Dann könntest Du eine Powerbank als Spannungsquelle nutzen, die mit LED-Beleuchtung recht lange durchhält.
Oder, wenn es unbedingt sein muß: https://www.pollin.de/p/filmer-fahrrad-dynamo-rechts-862382
Aber auch nicht so viel besser. Wenn der Fußgänger mit einer guten Stirnlampe zu dem Auto oder Fahrrad schaut, oder zu einem anderen Fußgänger, dann wird der ziemlich stark geblendet.
Wenn Du als Fußgänger nachts an einer Landstrasse entlangläufst, blendet
alles. Autos, Fahrräder, egal wie die eingestellt sind. Und Autofahrern
kann man noch nicht einmals einen Vorwurf machen, wenn sie nicht
abblenden. Die merken ja nicht, dass da einer rumläuft.
Einer meiner Nachbarn trägt in solchen Fällen zwei Stirnbandlampen, eine
nach vorne, und eine nach hinten. Und eine Warnweste trägt er noch dazu.
Auf der Boxteler Bahn blenden mich mehrere Kilometer weit entfernte Autofahrer, und wenn ich Kopflampe und Warnweste hast, und auf dem Fuß/Radweg 5 m von der Farbahn weg bist, sehen die mich erst aus 50-100 Meter Entfernung.
So einfach ist das nicht. Dein Nachbar hat da vermutlich mehr Erfahrung als Du.
Wobei Warnwesten auch ihre Nachteile haben. Auch in den porösen Sorten schwitze ich furchtbar, und dann ist nach hinten ein Rucksack davor.
Ich selber habe reflektierende Ärmelstulpen, da schwitze ich nicht so, und sie sind schneller an- und abgelegt als Westen, und auch gut sichtbar.
Das Problem bei den Autos ist, dass die ja eigentlich die ganze Landschaft ausleuchten, und sich damit durch die Rückstreuung selber leicht blenden, weil die Augenadaption schon abregelt.
So einen Seitenläufer sollte man nicht bei Regen oder Schnee fahren,
weil die Rotorachse oben nicht abgedichtet ist. Kein Simmerring, nichts.
Wasser und Dreck laufen in das Lager und zerstören die Lagerung früher
oder später. Mein Seitenläufer hat nur so lange überlebt, weil ich nie
bei Dreckwetter unterwegs bin und weil der Dynamo in 99.9% der Fahrten
nicht in Betrieb ist.
Im Prinzip hast du recht. Allerdings ragt das Reibrad oft über den Rüssel des Dynamos, was den Schmutzeintrag schon mal erschwert. Wenn es innen leicht konisch ist, dann wird der Schmutz bei den Drehzahlen eher wieder herausgeschleudert.
Vermeidbar ist der Schmutzeintrag dennoch nicht. Mir ist jedoch noch keiner gestorben. Den meisten Stress haben die Dynamos wohl im Winter, wenn Schüler noch bei Dunkelheit und salzhaltigem Schneematsch zur Schule fahren, und das sind mehr, als man denkt. Es gibt schon noch viele Eltern, die ihre Kinder nicht in einer Panzerkolonne direkt auf den Schulhof fährt.
@Bernd Wiebus
Reflektierende Ärmelstulpen sind eine sehr gute Sache, denn da sieht man wenigstens, wenn ein Radfahrer die Richtung anzeigt.
Wenn Du als Fußgänger nachts an einer Landstrasse entlangläufst, blendet
alles. Autos, Fahrräder, egal wie die eingestellt sind. Und Autofahrern
kann man noch nicht einmals einen Vorwurf machen, wenn sie nicht
abblenden. Die merken ja nicht, dass da einer rumläuft.
Die haben vielleicht gar nicht aufgeblendet. Durch die asymmetrische
Ausleuchtung wirst du auch vom Abblendlicht seitlich der Fahrbahn
geblendet.
Man merkt schon, dass sie Abblenden wenn sie Gegenverkehr haben. Aber Abblenden beseitigt das Problem auch nur halb.
Der Gesetzgeber sollte sich des Problems annehmen und für LED Scheinwerfer an Fahrzeugen, egal ob Auto oder Fahrrad, entsprechend der größeren Helligkeit eine Leistungsbeschränkung machen.
Hier im Bergischen habe ich das Problem jetzt nicht mehr, weil ich quer durch einen Wald laufe und bestenfalls Jogger als Gegenverkehr habe. Normalerweise langt das Streulicht aus der Siedlung um mit gut adaptierten Augen dort lang zu gehen, ohne eigenes Licht. Jogger mit Stirnlampe sehen mich dann erst aus 5m Entfernung, kriegen einen Schreck, springen in die Luft und schreien wie am Spieß. Und da sind auch die Ärmelstulpen gut für, dann wissen die auch schon deutlich früher, dass da einer lang kommt.
In dem Hals sind zwei Gleitlager, oben und unten. Früher Weissmetall
oder Messing, heutzutage Kunststoff.
Gibt wohl mehrere Ausführungen. Fand im Netz eine Art Außenläufer mit
unterem Lager und eine Art Innenläufer ohne unteres Lager. Ich tippe bei
meinem Dynamo auf letztere Ausführung.
Im Youtube-Video ist schön zu sehen, wie einfach eine Überholung wäre,
wenn so ein Dynamo zerlegbar ist. So ist es ein reines Wegwerfteil, wenn
der Rotor beginnt, schwergängig zu laufen.
Ich kenne welche, die liessen sich durch das Entfernen zweier Schrauben für den unteren Deckel/Lagerschild entfernen. Später waren dann statt der Schrauben zwei umgebogene Metallaschen. Die konnte man aufbiegen zum zerlegen, und anschliessend wieder zubiegen. Aber nur drei mal....
Ich kenne die Probleme des Seitenläuferdynamos eigentlich nur im Winter,
als es noch Schnee gab. Da hat der regelmässig versagt, wenn er
einseitig einen festgebackenen Schneebatzen am Rädchen hatte.
So einen Seitenläufer sollte man nicht bei Regen oder Schnee fahren,
weil die Rotorachse oben nicht abgedichtet ist. Kein Simmerring, nichts.
Wasser und Dreck laufen in das Lager und zerstören die Lagerung früher
oder später. Mein Seitenläufer hat nur so lange überlebt, weil ich nie
bei Dreckwetter unterwegs bin und weil der Dynamo in 99.9% der Fahrten
nicht in Betrieb ist.
Ich war immer unterwegs, solange es kein Glatteis war oder der festgefrorene Schnee "Strassenbahnschienen" durch Fahrspuren von Autos hatte.
Allerdings habe ich alle Schrauben am Fahrrad beim Zusammenbau gut mit Vaseline gefettet, und den Dynamo oben ebenfalls mit einer Mischung aus Vaseline und Weissöl. Und ich habe den Seitenläufer grundsätzlich immer mitlaufen lassen, die in Grenzen wirksame Selbstreinigung durch die Zentrifugalkraft die den Dreck wegschleudert ist schon recht wirksamm, aber Stillstand ist dann der Tod.
Hinterher habe ich dann einen Nabendynamo geschenkt bekommen, wo die interne Spannungsbegrenzung defekt war. Ich habe mir halt eine externe gebastelt, und war dann auch das Problem los, dass die andere Birne auch durchbrannte, sobald auch nur eine kaputt war, oder auch nur die Leitung abgerissen war.
Ich benutze schon seit vielen Jahren Nabendynamos. Früher mal hatte ich den "Nordlicht" Seitendynamo mit dem schmalen Gummireibrad. In einem tiefen Winter (wie sie heute unbekannt sind) vereiste das so sehr, dass es mir den Reifen seitlich aufschlitzte.
Erst gab es nur Nabendynamos mit nur 1 Watt statt der (vorgeschriebenen?) 3 W.
Ich habe mir mit einer schwächeren 5V-Glühbirne beholfen. Das ist heute alles Geschichte.
Ein LED-Scheinwerfertyp fällt mir bei Entgegenkommenden besonders negativ auf. Der lässt sich anscheinend in der Schrägstellung nicht justieren, sondern leuchtet schräg nach oben unangenehm in die Augen. Gerade diese Sonntagsfahrer müssen auch bei strahlendem Sonnenschein mit Licht fahren, weil sie nicht wissen, wie man den ausschaltet.
Die "Strassenbahnschienen" sind schon übel, da nutze ich dann die Gehwege illegalerweise. Aber das interessiert keinen, wenn ich um 4:45 Uhr den Kilometer zur Arbeit fahre. Da trifft man nur die (für mich) Helden, die bei jedem Wetter die Zeitungen austragen. Der Radweg, der eine grössere Strecke ausmacht, ist eh gebahnt, und Neuschnee ist noch weich.
Ist auf jeden Fall günstiger, als die Standheizung im Auto anzuwerfen, und mit dem zu fahren.
Mein erster Nabendynamo war der hier abgebildete Sturmey-Archer. Ich habe ihn damals bei Brügelmann in Frankfurt gekauft.
Die Beleuchtungs-Gesetze haben sich leider mit der europäischen "Harmonisierung" 2019 zum Schlechten verändert, Wischiwaschi-Geschwafel statt Maßeinheiten und Messvorschriften.
Die Formulierung "nach 5m halb so hoch" muss sich ein Beamter ausgedacht haben, "nach 10 m komplett auf dem Boden angekommen" hätte dasselbe ausgesagt.
Die Formulierung "nach 5m halb so hoch" muss sich ein Beamter ausgedacht
haben, "nach 10 m komplett auf dem Boden angekommen" hätte dasselbe
ausgesagt.
Nö, "nach 5m halb so hoch" ist deutlich praxisnäher als "nach 10 m komplett auf dem Boden angekommen". Aber Du scheinst ja Theoretiker zu sein, dessen Kunst es ist, Google-Treffer aus dem Hut zu ziehen.
So einen Seitenläufer sollte man nicht bei Regen oder Schnee fahren,
weil die Rotorachse oben nicht abgedichtet ist. Kein Simmerring, nichts.
Wasser und Dreck laufen in das Lager und zerstören die Lagerung früher
oder später.
Da gibt's ne ganz einfache Lösung für: Fett an die Eintrittsstelle der Achse. War ja "früher" bei den Radachsen ebenso, da gab es auch keine Dichtung. Das sind halt typische Wartungsstellen, die man gelegentlich überprüft. So, wie man eine Kette ja auch ab und an schmiert.
Die Beleuchtungs-Gesetze haben sich leider mit der europäischen
"Harmonisierung" 2019 zum Schlechten verändert
Finde ich nicht. Der frühere Humbug mit "muss 6 V und 3 W haben" war seit den LED-Scheinwerfern völlig unzeitgemäß.
Man hätte stattdessen Mindest-Beleuchtungsstärken und -Ausleuchtungsfelder vorschreiben sollen. So ist jetzt alles auf die Bauartgenehmigungen abgewälzt worden.
"nach 5m halb so hoch"
Das dürfte ein wenig in Analogie zu den Einstellvorschriften für Kfz-Scheinwerfer sein. Wobei, dort ist es meiner Erinnerung nach in 10 m Entfernung irgendeine Zentimeterzahl, um die der Strahl nach unten gegangen sein muss. Hätte man beim Fahrrad genauso definieren können, dann von mir aus halt mit 5 m Entfernung wegen der geringeren Geschwindigkeit.
Das größere Problem ist aber nicht diese Vorschrift, sondern dass viele den Scheinwerfer einfach „irgendwie“ da dran haben, und dass die besseren LED-Scheinwerfer eben dann auch heftig blenden können, wenn der als „Flak-Scheinwerfer“ die Flugzeuge beleuchtet.
Das größere Problem ist aber nicht diese Vorschrift, sondern dass viele
den Scheinwerfer einfach „irgendwie“ da dran haben
O ja.
In Berlin sehe ich gelegentlich Radfahrer, die umliegende Hauswände bis in den 3. Stock hoch anleuchten. Entweder sind die vollkommen verblödet oder aber sie gehören zu der aggressiven Sorte Rad:fahr🔚er, die meinen, weil Autofahrer der Endfeind sind, müssen diese maximalmöglichst geblendet werden, da man sie (die Rad:fahr🔚en) ja sonst nicht sehen und ermorden würde. Wobei dafür deren Scheinwerfer zu hoch eingestellt sind. Vielleicht sind diese Exemplare dann doch eher einfach nur völlig verblödet.
Äußert man als Fußgänger die Idee, in der Innenstadt(!) mit einer Taschenlampe herumzulaufen und entgegenkommende Rad:fahr:en:de anzuleuchten, wenn deren Frontscheinwerfer einem in die Augen leuchtet (mithin also viel zu hoch eingestellt ist), dann ist die Reaktion entsprechend "interessant".
Ich betone hierbei die Innenstadt, also geht es nicht um das Radfahren im Wald oder auf irgendwelchen Feldwegen.
Ich habe mal eine alte Radfahrerin sarauf hingewiesen, dass ihr Licht blendet. Was hat die mich angekeift! Ich solle mich gefälligst um meinen eigenen Scheiß kümmern.
Diese Begrenzer sind IMHO sinnvoll bei Glühbirnen. Wenn die eine Birne
kaputtgeht, verhindert die Spannungsbegrenzung, dass ihr die andere
gleich mit ins Jenseits folgt. Bei LED-Lampen würde ich erwarten, dass
diese sich selber schützen, da sie ja oft eine ganz spezielle
Spannungs-/Stromcharakteristik haben, von der der Dynamo nichts weiß. Da
inzwischen die Glühbirnen praktisch komplett von LEDs verdrängt wurden,
sind auch die Überspannungsdioden obsolet geworden.
Es gibt welche [Nabendynamos], die kurzgeschlossen weniger Energie
verbrauchen als leerlaufend. ;-)
Ich würde es umgekehrt formulieren: Es gibt welche, die leerlaufend noch
mehr Energie verbrauchen als kurzgeschlossen ;-)
Das /könnte/ daran liegen, dass darin die erwähnten Überspannungsdioden
verbaut sind, die bei höheren Geschwindigkeiten ohne Last einiges an
Leistung verbraten. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass auf Grund einer
schlechten Konstruktion die Ummagnetisierungsverluste übermäßig hoch
sind.
Allerdings habe ich bei allen Seitenläufern selbst ohne
angeschlossenen Verbraucher eine gewisse Schwergängigkeit bzw. einen
deutlichen Widerstand beim Drehen festgestellt, also wenn ich dieses
"Zahnrad" mit der Hand drehte und es nicht am Reifen anlag.
Du meinst wahrscheinlich die Polfühligkeit. Diese kann typabhängig mehr
oder weniger stark ausgeprägt sein, stellt i.Allg. aber keinen Nachteil
dar, denn:
Ohne Last merkst du natürlich die Pole des Dynamos: aber die Energie,
die du zum Überwinden des „Bergs“ aufwänden musst, bekommst du auf dem
Weg zum „Tal“ zurück. Dadurch ist es schon ab einer recht geringen
Drehzahl ohne Last am Dynamo kaum noch spürbar.
Eine deutliche Polfühligkeit entsteht, wenn die Permanentmagnete des
Rotors sehr dicht an den Polklauen des Stators vorbeilaufen. Dies kann
(muss aber nicht unbedingt) auf eine höhere Präzision in der Fertigung
(ähnlich wie das Spaltmaß bei Autokarosserien) hindeuten und auch ein
Zeichen für einen höheren Wirkungsgrad sein.
Eine deutliche Polfühligkeit entsteht, wenn die Permanentmagnete des
Rotors sehr dicht an den Polklauen des Stators vorbeilaufen. Dies kann
(muss aber nicht unbedingt) auf eine höhere Präzision in der Fertigung
(ähnlich wie das Spaltmaß bei Autokarosserien) hindeuten und auch ein
Zeichen für einen höheren Wirkungsgrad sein.
Das mit dem kleinen Spaltmaß wird dann lustig, wenn die Klauen aus bandverzinktem Blech an den blanken Schnittflächen anfangen zu rosten und der aufblühende Rost dann an den Magneten schleift.
Einige Seitenläuferdynamos haben tatsächlich Überspannungsdioden
eingebaut, (...)
Diese Begrenzer sind IMHO sinnvoll bei Glühbirnen. Wenn die eine Birne
kaputtgeht, verhindert die Spannungsbegrenzung, dass ihr die andere
gleich mit ins Jenseits folgt.
Ursprünglich wurden diese Begrenzer in den späten 70ern/frühen 80ern eingeführt, als Halogenbirnchen für Fahrradlampen aufkamen. Die waren für Überspannung besonders empfänglich, und deswegen wurden in "Halogenscheinwerfern" fürs Fahrrad Begrenzerdioden eingebaut. Damit war die Lichtausbeute natürlich gekappt, oberhalb einer gewissen Geschwindigkeit wurde es nicht heller, aber die Halogenbirnchen waren Anfangs so teuer, daß man um diesen Mechanismus froh war.
Nachdem ich diese Drecksseitenläufer leid war, fuhr ich eine Zeitlang mit einem Walzendynamo, aber auch der war von Schnee leicht außer Kraft zu setzen (obwohl sonst viel, viel besser als der Seitenquetscher).
Der Nabendynamo in meinem jetzigen (auch schon knapp 20jährigem) Fahrrad ist aber auch unter Last so leichtgängig, daß ich auch dauerhaft das (LED-) Licht eingeschaltet lasse.
Wer meint, hier einen Unterschied zu spüren, der ist vielleicht auf einem Pedelec besser aufgehoben, die Dinger wurden ja ursprünglich auch für Sanitätshauskunden eingeführt.
Und das LED-Licht (IQ Cyo von B+M) ist natürlich so eingestellt, daß es nicht blendet, womit ich mich in Berlin als Radfahrer (im Gegensatz zu den heute üblichen Rad:fahr🔚en) oute.
schnitt der Renak im Vergleich zu seinen Konkurrenten bzgl. des
Wirkungsgrads zwar schlecht ab, hatte aber aber in der Kategorie
Leerlaufverluste die Nase ganz klar vorn:
Aber weder die Abschaltung noch das Getriebe haben sich durchgesetzt. Da
die paar wenigen Watt Leerlaufverluste offensichtlich unterhalb der
Wahrnehmungsschwelle der meisten Nutzer liegen, lohnt es sich der
Aufwand für eine mechanische Abschaltung wohl kaum.
Allerdings habe ich bei allen Seitenläufern selbst ohne
angeschlossenen Verbraucher eine gewisse Schwergängigkeit bzw. einen
deutlichen Widerstand beim Drehen festgestellt, also wenn ich dieses
"Zahnrad" mit der Hand drehte und es nicht am Reifen anlag.
Du meinst wahrscheinlich die Polfühligkeit. Diese kann typabhängig mehr
oder weniger stark ausgeprägt sein, stellt i.Allg. aber keinen Nachteil
dar, denn:
Jörg W. schrieb:
Ohne Last merkst du natürlich die Pole des Dynamos: aber die Energie,
die du zum Überwinden des „Bergs“ aufwänden musst, bekommst du auf dem
Weg zum „Tal“ zurück. Dadurch ist es schon ab einer recht geringen
Drehzahl ohne Last am Dynamo kaum noch spürbar.
Eine deutliche Polfühligkeit entsteht, wenn die Permanentmagnete des
Rotors sehr dicht an den Polklauen des Stators vorbeilaufen. Dies kann
(muss aber nicht unbedingt) auf eine höhere Präzision in der Fertigung
(ähnlich wie das Spaltmaß bei Autokarosserien) hindeuten und auch ein
Zeichen für einen höheren Wirkungsgrad sein.
"Polfühligkeit" ist ein echt tolles Wort! Besser kann es nicht beschrieben werden.
Allerdings: "Ohne Last merkst du natürlich die Pole des Dynamos: aber die Energie, die du zum Überwinden des „Bergs“ aufwänden musst, bekommst du auf dem Weg zum „Tal“ zurück."
Also dass ich wieder etwas zurückbekommen habe, davon habe ich leider nicht so wirklich etwas gemerkt. :(
Nicht schlimm. Die Nabendynamos haben so wenig spürbaren Widerstand, dass ich oft versehentlich am Tag mit Licht fahre. Und es geht mir nicht alleine so, wie ich es beobachte.
Ist trotzdem interessant, hier von den guten alten Seitenläufern zu lesen.
Das dürfte ein wenig in Analogie zu den Einstellvorschriften für
Kfz-Scheinwerfer sein. Wobei, dort ist es meiner Erinnerung nach in 10 m
Entfernung irgendeine Zentimeterzahl, um die der Strahl nach unten
gegangen sein muss. Hätte man beim Fahrrad genauso definieren können,
dann von mir aus halt mit 5 m Entfernung wegen der geringeren
Geschwindigkeit.
Es ist halt ungünstig, den im spitzen Winkel auf die Fahrbahn auftreffenden Lichtkegel zu betrachten, da der Übergang von Hell zu Dunkel ja fast schon fließend ist. Außerdem ist eine Garage so zwischen 5 und 6 Meter lang. Für meine Moppeds habe ich da Markierungen an der Wand. Beim Fahrrad macht das natürlich keiner, sondern da wird Pi mal Daumen eingestellt.
Wenn das Fahrradlicht in 10m enden soll, darf man wegen Anhalteweg ja höchstens ca 25km/h schnell fahren. Blöd wenn ein unbeleuchteter Läufer oder Fahrradfahrer entgegenkommt. https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsweg#Faustformeln
ich verstehe nicht wieso Fahrradlampen ohne Abblendfunktion üerhaupt so verkauft werden dürfen. Das ist doch so, wie wenn man Aufblendlicht nur ein bisschen nach unten richtet; blendet trotzdem.
ich verstehe nicht wieso Fahrradlampen ohne Abblendfunktion üerhaupt so
verkauft werden dürfen.
Es gibt ja durchaus schon Zulassungsvorschriften, und die ordentlichen LED-Leuchten entsprechen auch dem, was ein Kfz-Abblendlicht macht, denn die haben eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze.
Ein Fernlicht habe ich mir mal separat montiert, weil ich auf meinem Arbeitsweg ein paar stockfinstere Bereiche habe und es praktisch war, das dort dazu schalten zu können. Überall da, wo reguläre Straßenbeleuchtung existiert, braucht man das nicht; die ist dann sowieso heller.
Wenn das Fahrradlicht in 10m enden soll, darf man wegen Anhalteweg
ja
höchstens ca 25km/h schnell fahren. Blöd wenn ein unbeleuchteter Läufer
oder Fahrradfahrer entgegenkommt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsweg#Faustformeln
Das gilt ja nicht nur für Personen, sondern auch für andere Hindernisse, wie zum Beispiel abgerissene Äste oder verlorene Ladung oder unterspülte Stellen auf der Fahrbahn.
Zusammen mit der Blendproblematik zeigt das, dass es auch nicht sinnvoll ist, so schnell zu fahren und man mit Sicherheitsspielraum besser bei 15-20km/h bleibt, wie es vor Einführung von Pedelecs für Normalsterbliche die Treten müssen üblich war.
Wenn man etwas tun kann, ist es nicht zwangsläufig sinnvoll, es auch tatsächlich zu machen, und viele Leute überschätzen sich halt maßlos. Das geht zwar meistens gut, solange sie nicht in ungewöhnliche Situationen kommen, aber es ist nur eine Frage der Statistik, bis sie doch in eine solche Situation kommen.
Das größere Problem ist aber nicht diese Vorschrift, sondern dass viele
den Scheinwerfer einfach „irgendwie“ da dran haben, und dass die
besseren LED-Scheinwerfer eben dann auch heftig blenden können, wenn der
als „Flak-Scheinwerfer“ die Flugzeuge beleuchtet.
Was auch damit zusammenhängt, dass die meisten Fahrradscheinwerferbefestigungen nicht adäquat robust ausgelegt sind und sich bei der kleinsten Gelegenheit verstellen bzw. verbiegen.
Aber es soll ja alles leicht sein, weil ist ja Fahrrad......
bei 15-20km/h bleibt, wie es vor Einführung von Pedelecs für
Normalsterbliche die Treten müssen üblich war
Naja, das ist kurzsichtig. Ich habe einige Stellen, wo ich sehr regelmäßig 30 km/h rein mit Muskelkraft fahre, und da reden wir noch nicht von der Steilstrecke, die ich mich morgens hinauf strampele, um nachmittags/abends mit 40 oder mehr herunter fahren zu können. ;-)
Wenn das Fahrradlicht in 10m enden soll, darf man wegen Anhalteweg ja
höchstens ca 25km/h schnell fahren.
Wenn man in absoluter Dunkelheit unterwegs ist, was für doch recht viele Radfahrer nicht relevant ist. "Bio"-Radfahrer fahren dazu noch zu einem Großteil deutlich langsamer, insofern ist die Betrachtung insgesamt müßig bzw. an den schütteren Haaren einzelner anekdotischer Ausnahmen ("Aber ich!! Ich fahre nachts immer mit 45 km/h durch den stockfinsteren Wald!!!") herbeigezerrt.
bei 15-20km/h bleibt, wie es vor Einführung von Pedelecs für
Normalsterbliche die Treten müssen üblich war
Naja, das ist kurzsichtig. Ich habe einige Stellen, wo ich sehr
regelmäßig 30 km/h rein mit Muskelkraft fahre, und da reden wir noch
nicht von der Steilstrecke, die ich mich morgens hinauf strampele, um
nachmittags/abends mit 40 oder mehr herunter fahren zu können. ;-)
Es ist jetzt nicht sinnvoll, diese paar Extremmeter als "üblich" anzusehen. ;O)
Es ist jetzt nicht sinnvoll, diese paar Extremmeter als "üblich"
anzusehen. ;O)
Es ist aber auch nicht sinnvoll, eine gesetzliche Vorgabe für eine Beleuchtung zu machen, die nicht zur tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit passt. Das führt doch einfach nur dazu, dass sich keiner an diese Vorgabe hält, und sie wird auch keiner kontrollieren. Im Allgemeinen freuen sich die Gesetzeshüter doch nach wie vor, wenn die Leute auf dem Fahrrad überhaupt irgendwie eine halbwegs brauchbare Beleuchtung haben …
Es ist aber auch nicht sinnvoll, eine gesetzliche Vorgabe für eine
Beleuchtung zu machen, die nicht zur tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit
passt. Das führt doch einfach nur dazu, dass sich keiner an diese
Vorgabe hält, und sie wird auch keiner kontrollieren.
Dann ist das Hauptproblem dort einen sinnvollen Kompromiss zu finden die hohe Geschwindigkeit mit der gefahren wird.
Im Allgemeinen
freuen sich die Gesetzeshüter doch nach wie vor, wenn die Leute auf dem
Fahrrad überhaupt irgendwie eine halbwegs brauchbare Beleuchtung haben …
Leider ist das genau so.
Früher gab es dass Problem "kein Licht", und jetzt die Probleme "kein Licht" und "viel zu viel Licht".
Wer Radfahren nicht nur als Mittel zum Zweck betreibt, ist durchaus schneller als 30 unterwegs. Auch in der Ebene und über längere Strecken.
Und Touren führen durchaus auch Überland. Wobei es tatsächlich Gegenden gibt, die Radwege neben der Land-oder Bundesstraße haben. Und die sind abends/nachts üblicherweise nicht beleuchtet.
Ja, für Oma Erna und Ottonormal Ebikefahrer nicht relevant. Die kommen über Schrittempo nicht (wesentlich) hinaus.
Wer Radfahren nicht nur als Mittel zum Zweck betreibt, ist durchaus
schneller als 30 unterwegs. Auch in der Ebene und über längere Strecken.
Und Touren führen durchaus auch Überland. Wobei es tatsächlich Gegenden
gibt, die Radwege neben der Land-oder Bundesstraße haben. Und die sind
abends/nachts üblicherweise nicht beleuchtet.
Und du willst erzählen, dass auch nur einer der Rennradfahrer die meinen auf öffentliche Straßen die Tour de France nachzufahren eine fest angebaute Beleuchtung an ihrem 5000 Euro Rennrad haben?
Never Ever!
Wahrscheinlich haben nicht mal einer von 5 auch nur eine Halterung für eine Ansteckbelechtung mit Akku.
so schnell zu fahren und man mit Sicherheitsspielraum besser bei
15-20km/h bleibt,
Im "Bio-Modus" muß ich immer zwischen 20km/h und 25km/h fahren.
Dort liegen die brauchbaren Gänge meiner Gangschaltung.
Außerhalb dieses Bereiches muß ich entweder zu schwer oder zu schnell treten...
Wer Radfahren nicht nur als Mittel zum Zweck betreibt, ist durchaus
schneller als 30 unterwegs.
Das sind diejenigen, die mir immer mit verkniffenem Gesicht entgegenkommen ;-) Mit Beleuchtung am Fahrrad haben die allerdings nichts zu tun und mit einem Dynamo irgendwelcher Art erst recht nichts!
Im "Bio-Modus" muß ich immer zwischen 20km/h und 25km/h fahren.
Dort liegen die brauchbaren Gänge meiner Gangschaltung.
Außerhalb dieses Bereiches muß ich entweder zu schwer oder zu schnell
treten...
...
Und du willst erzählen, dass auch nur einer der Rennradfahrer die meinen
auf öffentliche Straßen die Tour de France nachzufahren eine fest
angebaute Beleuchtung an ihrem 5000 Euro Rennrad haben?
Never Ever!
...
Ich fahre kein Rennrad. Das ist ne normale 28" Alltagslaube, die mich seit den späten 90ern begleitet. Zumindest Teile davon, was nicht wegen Verschleiß oder Defekt ersetzt wurde.
Die Hobbyarmstrongs fahren weder nachts, noch wenn es windig ist oder feucht. Da wird ja das tolle Renrad nass und man müsste uU gegen den Wind fahren. Geht gar nich.
Und ja, wenn ich die dann überhole, guggen die sehr verkniffen.
Wer Radfahren nicht nur als Mittel zum Zweck betreibt, ist durchaus
schneller als 30 unterwegs. Auch in der Ebene und über längere Strecken.
Ich hatte einen Arbeitskollegen mit 23km Anfahrtsweg. Der ist wirklich bei jedem auch nur einigermaßen erträglichen Wetter gefahren aber längere Strecke schneller als 30 hat auch der mit (s)einem Tourenrad nicht geschafft.
Du scheinst also ein besonderes Exemplar von Mensch zu sein.
Wer Radfahren nicht nur als Mittel zum Zweck betreibt, ist durchaus
schneller als 30 unterwegs.
Das sind diejenigen, die mir immer mit verkniffenem Gesicht
entgegenkommen ;-)
in bergigen Gegenden sind bergab auch Radfahrer mit 50km/h und entspanntem Gesicht keine Seltenheit.
Hier gibt es sogar diese Schilderkombination gegen Fahrradraser:
Es gibt ja durchaus schon Zulassungsvorschriften, und die ordentlichen
LED-Leuchten entsprechen auch dem, was ein Kfz-Abblendlicht macht, denn
die haben eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze.
So ist es, habe ich oben schon beschrieben. Für alle vom KBA zugelassenen Fahrradscheinwerfer sollte das gelten, erkennbar am angebrachten Wellenzeichen und K-Nummer.
Ein Fernlicht habe ich mir mal separat montiert, weil ich auf meinem
Arbeitsweg ein paar stockfinstere Bereiche habe und es praktisch war,
das dort dazu schalten zu können. Überall da, wo reguläre
Straßenbeleuchtung existiert, braucht man das nicht; die ist dann
sowieso heller.
Auf dem stockfinsteren Waldweg mit Pfützen/Löchern, ggfls. heruntergefallenen Ästen, reicht mir das Abblendlicht aus dem Dynamo-Scheinwerfer auch nicht und es kommt eine helle Taschenlampe als Fernlicht hinzu. Auf dieser Strecke kommt mir nach Anbruch der Dunkelheit allerdings niemand entgegen. Und wenn es ausnahmsweise doch passieren sollte? Dann wird das blendende Licht eben kurz ausgeschaltet. Damit kann ich leben.
...
Auf dem stockfinsteren Waldweg mit Pfützen/Löchern, ggfls.
heruntergefallenen Ästen, reicht mir das Abblendlicht aus dem
Dynamo-Scheinwerfer auch nicht ...
Gerade bei der Kombi reicht der Seitenläufer mit LED Lampe völlig aus. Weil bereits bei Schrittempo flackerfrei volle Hellgkeit anliegt.
Ja, und die hat das Problem, dass sie halt offiziell nur 10 m Leuchtweite haben soll. Genau darum ging es ja – der Seitenläufer- oder Nabendynamo interessiert dabei gar nicht weiter.
Ja, und die hat das Problem, dass sie halt offiziell nur 10 m
Leuchtweite haben soll. Genau darum ging es ja – der Seitenläufer- oder
Nabendynamo interessiert dabei gar nicht weiter.
Jein. Die 10m resultieren ja aus der zu fahrenden/gefahrenen Geschwindigkeiten. Fahr' ich langsamer reichen 10m dicke, fahr' ich normal sind sie (zu) knapp.
Ob ich auf nem Feldweg auch tagsüber mehr als 15Sachen fahre, sei mal dahin gestellt, aber der Nabendynamo erzwingt hier eine höhere Geschwindigkeit bis die Lampe voll und flackerfrei leuchtet als der Seitendynamo.
aber der Nabendynamo erzwingt hier eine höhere Geschwindigkeit
Das ist mehr UL als Realität.
Ich kann mich nicht dran erinnern, wann mir das das letzte Mal zu einem tatsächlichen Problem geraten wäre. Davon abgesehen, gibt es genügend Funzeln inzwischen, die bei zu geringer Spannung auf Standlicht schalten. Falls man häufig auf Strecken unterwegs ist, wo das zum Problem werden kann, könnte man sich so eine raussuchen.
Die Diskussion weiter oben ging aber mehr darum, dass die geforderten 10 m Leuchtweite eben durchaus auch zu knapp sein können.
Gerade bei der Kombi reicht der Seitenläufer mit LED Lampe völlig aus.
Man kann LED-Lampen direkt an einen Seitenläufer anschließen? Meine Halogenfunzel vorne taugt gerade, um bei Dunkelheit legal auf der Straße zu fahren. Richtig Licht ginge anders.
Man kann LED-Lampen direkt an einen Seitenläufer anschließen? Meine
Halogenfunzel vorne taugt gerade, um bei Dunkelheit legal auf der Straße
zu fahren. Richtig Licht ginge anders.
Weiß ich nicht, bin nie in die Verlegenheit gekommen, dies zu probieren. Bevor es LED-Lampen gab, gab's längst Nabendynamos.
Ja, Halogenfunzel ist von vorgestern. Kaum zu glauben, dass es davor noch 2,4-Watt-Birnchen *ohne" Halogen gab.
Egal welcher Dynamo - mit den heutigen leistungsfähigen Li-Ion-Akkus steht eine Alternative für Fahrradlampen ohne Speisung durch den Dynamo zur Verfügung - längst legalisiert durch den Gesetzgeber. Also auch richtig Licht ist heute legal - sofern die Funzel vom KBA zugelassen ist (Wellenzeichen und K-Nummer). Endlich ist Radfahren auch in der Dunkelheit legal möglich.
mit den heutigen leistungsfähigen Li-Ion-Akkus
steht eine Alternative für Fahrradlampen ohne Speisung durch den Dynamo
zur Verfügung - längst legalisiert durch den Gesetzgeber
Das ist jedoch kritisch zu sehen, weil die --zumindest in Berlin zu beobachende-- Erfahrung zeigt, daß der Akku zu oft genau dann leer ist, wenn es drauf ankommt. In Berlin gibt es erschreckend viele Rad:fahr:en:de, bei denen, wenn sie mit "Stecklicht" fahren, dieses so "hell" ist, daß man einen Restlichtverstärker braucht, um erkennen zu können, daß da wirklich was leuchtet.
Die, die mit aufgeladenen Akkus arbeiten, sind aber auch nicht besser, da die "Stecklichter" durch das ständige An- und Abbauen alles andere als irgendwie sinnvoll ausgerichtet sind. Sehr viel mehr als grob irgendwie nach vorne kann man zur Ausrichtung nicht sagen, und gerne, wie schon weiter oben im Thread beschrieben, alle entgegenkommenden blenden.
Ich bin eher etwas größer, und bei mir befinden sich die Augen in etwa 1.80m Höhe. Wenn mir ein Rad:fahr🔚es entgegenkommt und mit mit seinem "Stecklicht" oder was auch immer direkt in die Augen leuchtet, ist da ganz eindeutig was sehr grob falsch eingestellt. Den Weg direkt vor dem Fahrrad und die Reste des Wegbiers, an dem sich jemand nicht mehr festhalten konnte, die sehehn diese Leut🔚en dann nicht, aber es gibt ja pannensichere Fahrradreifen ...
Gerade bei der Kombi reicht der Seitenläufer mit LED Lampe völlig aus.
Man kann LED-Lampen direkt an einen Seitenläufer anschließen? ...
Klar. Die sind auf die gleichen Eckdaten eingerichtet wie die Halogener. Haben aber meist noch einen Überspannungsschutz, weil sie deutlich weniger als die 2,6W ziehen.
Ganz am Anfang sahen sie sogar aus wie Halogener, waren nur deutlich heller
Prinzipiell geht jede Lampe am Seitenläufer, man kann den Schalter und den Ausgang fürs Rücklicht, den die Nabenexemplare haben halt ignorieren.
Jo. Und nix vorsätzlich gealtert, alles natürliche Patina. Alle machen Witzchen über mein Omafahrrad, dabei tritt es sich leichter als jedes Hollandrad, das ich besaß.
Durchrutschender Seitenläufer:
Das Durchrutschen bei Nässe tritt meiner Erfahrung nach erst bei Verschleiß des Antriebskopfes ein. Die Zähnchen sind nicht mehr spitz, sondern abgerundet. Die Zähnchen kann man mit einer Dreiecksfeile wieder "nachschärfen". Funktioniert erstaunlich gut.
Die Beleuchtungs-Gesetze haben sich leider mit der europäischen
"Harmonisierung" 2019 zum Schlechten verändert, Wischiwaschi-Geschwafel
statt Maßeinheiten und Messvorschriften.
Die Formulierung "nach 5m halb so hoch" muss sich ein Beamter ausgedacht
haben, "nach 10 m komplett auf dem Boden angekommen" hätte dasselbe
ausgesagt.
5 m ist die alte STvZO-Version! Mit der Änderung vom 01.06.2017 (immerhin 8 Jahre!) gilt jetzt noch objektiver:
"Der Scheinwerfer muss so eingestellt sein, dass er andere Verkehrsteilnehmer nicht blendet."
(Man denke dabei nur an Diskussionen um die Blendwirkung von Xenon- oder LED-Licht.) Und dass Nachts im Wald schon eine Kerze als blendend empfunden(!) werden kann ...
Auf der anderen Seite finde ich es aber auch gut, dass nicht jede Lampe abgenommen werden muss - das würde den Heimschraubern den Tag vermiesen.
Denn -- auch wenn die 3-W-Grenze für Fahrräder ebenfalls entfallen ist -- das KFZ-Abblendlicht hat 55 W -- und davon sind zwei verbaut. Auf linksseitigen Radwegen ein Genuss! Da fährt man dann wirklich blind, v.a. wenn der Radweg wie tlw. üblich etwas tiefer liegt.
Also bitte nicht beschweren, wenn mal so eine 5W-LED-Radfunzel "blendet".
Dazu kommt der psychologische Faktor: Man schaut automatisch ins Licht. Wenn man am "Gegner" vorbeischaut, habe ich mit Fahrrädern eigentlich nie ein Problem - egal wohin der Scheinwerfer den Schein wirft.
Die Zähnchen kann man mit einer Dreiecksfeile wieder "nachschärfen".
Boah. Ich wollte kein Baufahrzeug haben sondern eins zum Fahren. ;-)
Ausserdem kann man die Rillen nur eine begrenzte Zeit nachfeilen, irgendwann sind sie weg.
Mach Dir das Leben einfach und zieh so einen Gummiüberzieher über das Dynamolaufrad. Die sind aus sehr weichem Gummi und greifen darum gut in die Unebenheiten des Reifens und machen gut Reibung und damit Traktion.
Weil sie so weich sind, nutzen sie auch schnell ab, dann nimmst Du halt ein neues. Das Überziehen geht aber einfacher und schneller als das "Nachfeilen"
und die Kosten auch nicht viel.
Bleibt der zusätzliche Eintrag von Mikroplastik in die Landschaft.
Jo. Und nix vorsätzlich gealtert, alles natürliche Patina. Alle machen
Witzchen über mein Omafahrrad, dabei tritt es sich leichter als jedes
Hollandrad, das ich besaß.
Und Du vergisst, dass die "natürliche Patina" auch diebstahlabweisend ist. ;O)
Mach Dir das Leben einfach und zieh so einen Gummiüberzieher über das
Dynamolaufrad. Die sind aus sehr weichem Gummi und greifen darum gut
in die Unebenheiten des Reifens und machen gut Reibung und damit
Traktion.
Zu Zeiten, als ich den Strom für die Fahrradlampe noch mit Muskelkraft
erzeugte, verwendete ich ebenfalls solche Dinger. Die haben auch gröbere
Zähne als die üblichen Laufräder, was insbesondere bei Schmutz und
Schnee deutliche Vorteile bringt.
Mal ne kurze Frage:
Ist die Verwendung von Fahrradscheinwerfern mit den „2,4-Watt-Birnchen“
auch heute noch zulässig?
Weniger ist immer erlaubt, aber selbst Schuld wenn du nichts siehst...
Ich hab' in Erinnerung eine Beleuchtungsstärke von mindestens 10 Lux auf einer 10 Meter entfernten weißen Fläche in Erinnerung. Wollte in § 67 StVZO nachschauen, aber bei der Betrachtung der aktuellen Fassung falle ich vom Glauben ab...
Ist die Verwendung von Fahrradscheinwerfern mit den „2,4-Watt-Birnchen“
auch heute noch zulässig?
Es gibt aktuell keine Regelung zu Minimal-/Maximal-Leistung des
Abblend(!)-Lichts.
Ja, die elektrische Leistung ist egal, aber die Lichtstärke muss
mindestens 1kcd betragen. Um diesen Wert mit einer 2,4W-Birne zu
erreichen, muss das Licht ordentlich gebündelt werden, worunter die
Breite des Lichtkegels leidet.
Mach Dir das Leben einfach und zieh so einen Gummiüberzieher über das
Dynamolaufrad. Die sind aus sehr weichem Gummi und greifen darum gut
in die Unebenheiten des Reifens und machen gut Reibung und damit
Traktion.
Alles nicht alltagstauglich - spätestens im Winter. Der Gummi wird hart, Schnee und Eis - keine Chance.
Ich hatte eine Zeitlang einen Dynamo mit Wechselrollen: weiche für Sommer, Draht(!)-Rolle für den Winter -- das war eine echte Belastung für den Mantel. Aber so richtig alltagstauglich war es trotzdem nie. Nicht, wenn man sportlich fährt.
Bis 15 km/h ging es meist. Aber den Draht hat es mit Schnee zugesetzt, und auch die Gummirolle ist bei Feuchtigkeit und Dreck (gerad ei mFrühjahr, wenn dann genug Pollen etc. am Gummi klebten,) gerutscht.
Es war um Welten besser als die Stino-Dynamos, aber ohne Akkulicht als Backup bin ich trotzdem nicht raus.
A propos blenden: Interessanterweise sind Stirnlampen beim Radfahren nicht verboten. Obwohl man doch mit diesen Dingern fast instinktiv entgegenkommenden Fahrzeugen oder Fußgängern ins Gesicht schaut??
Danke. Von 2003 ... und nie aktualisiert -> passt damit (allein aufgrund
der Verweise) überhaupt nicht mehr zur aktuellen StVZO. Und auch
LED-Scheinwerer wären unzulässig, da Glühlmapen vorgeschrieben sind :-)
Ich bin mit dieser Quelle selber unzufrieden, schon weil ich einen Bezug zu § 22a oder § 67 StVZO nicht finde. Hatte aber nach der Mittagspause nicht mehr Zeit für eine gründliche Recherche.
Kam mir auch komisch vor. Ich hatte inzwischen das Aktuelle gefunden und oben korrigiert.
Die TA verweist auf die ISO 6742-1:2015, dort stehen dann unter 4.5.1./Table 3 die 10 lx.
Bürokratie :-)
Alle Räder, die ich bisher mit Nabendynamo in den Händen hatte, haben so
gut wie keinen fühlbaren Unterschied zwischen "Licht an" und "Licht aus"
gehabt.
Kann ich so nicht bestätigen.
Heute Nachmittag zufällig die Nachbarin erwischt, deren Bike einen solchen Nabendynamo hat (Shimano DH-3N71). Also mal vorne angehoben und mal das Rad in Drehung versetzt. Rad dreht sich ohne merklichen Widerstand ca. 20 Sekunden. Dann Licht an und ich staune nicht schlecht, denn das Rad steht nach 1 1/2 Umdrehungen. Das ist kaum besser als bei einem Seitenläufer.
... mit einem Seitenläuferdynamo wäre sicher niemand auf
die Idee gekommen, beim Fahrrad das Licht einfach grundsätzlich
eingeschaltet zu lassen. Mit dem Nabendynamo ist das gar kein Thema
mehr ...
Der Glaube versetzt offensichtlich immer noch Berge.
Der Glaube versetzt offensichtlich immer noch Berge
Ich habe Erfahrungen mit beiden (auch mit vielen verschiedenen Seitenläufer-Dynamos), und wie ich schrieb, ich fahre seit mehr als 20 Jahren mit dem Nabendynamo mit Dauerlicht. Na klar, merkt man die abgenommene Leistung bei einem einfach nur frei drehenden Rad, aber eben praktisch nicht mehr beim Fahren.
Ich habe Erfahrungen mit beiden (auch mit vielen verschiedenen
Seitenläufer-Dynamos), und wie ich schrieb, ich fahre seit mehr als 20
Jahren mit dem Nabendynamo mit Dauerlicht. Na klar, merkt man die
abgenommene Leistung bei einem einfach nur frei drehenden Rad, aber eben
praktisch nicht mehr beim Fahren.
So empfinde ich das auch, sogar bei Seitenläufern, die mit Überzieher auch relativ zuverlässig funktionieren, wenn man den Anpressdruck ebenfalls schön groß macht.
Klar, Nabendynamos sind deutlich besser, aber eher in der Zuverlässigkeit und weniger ob man sie beim Treten spürt.
Leider kann ich bei meinem Lastenrad keinen Nabendynamo einbauen, weil es vorne eine Trommelbremse hat. Das komplette Vorderrad auf Nabendynamo und Scheibenbremse umzukonstruieren ist erheblicher Aufwand.....
Na klar, merkt man die abgenommene Leistung bei einem einfach nur
frei drehenden Rad, aber eben praktisch nicht mehr beim Fahren.
Also ich merke den anliegenden Seitenläufer beim Fahren deutlich. Deswegen kam ich auch nie auf die Idee, dauernd mit Licht zu fahren.
Nun soll man den Nabendymo kaum oder gar nicht merken, weshalb man damit dauernd mit Licht fahren kann. Und eben muss ich feststellen, dass es zwischen Nabendymo und Seitenläufer kaum einen Unterschied gibt. Irgendwas stimmt da ja nicht.
Kann ich so nicht bestätigen.
Heute Nachmittag zufällig die Nachbarin erwischt, deren Bike einen
solchen Nabendynamo hat (Shimano DH-3N71). Also mal vorne angehoben und
mal das Rad in Drehung versetzt. Rad dreht sich ohne merklichen
Widerstand ca. 20 Sekunden. Dann Licht an und ich staune nicht schlecht,
denn das Rad steht nach 1 1/2 Umdrehungen. Das ist kaum besser als bei
einem Seitenläufer.
Muss ja auch, denn nach dem Perpetuum Mobile wird noch gesucht.
Aaaaber!
Der Seitenläufer hat aufgrund der ganzen Konstruktion viel höhere Reibungsverluste, das kann niemand bestreiten.
Außerdem ist einem Nabendynamo Dreck und Schnee auf dem Weg völlig egal, solange sich das Vorderrad noch dreht.
Übrigens: Beim Seitenläufer wird Dein Rad auch ohne angeschaltetes Licht nach den 1,5 Umdrehungen schon stehen bleiben (Reibungsverluste)
Deswegen kam ich auch nie auf die Idee, dauernd mit Licht zu fahren.
Ich mit dem Seitenläufer auch nicht.
Beim Nabendynamo habe ich anfangs noch mit dem Schalter hin und her probiert, ob ich was davon spüre (das geht ja im Gegensatz zum Seitenläufer ganz einfach während der Fahrt): das einzige, was man dabei merkt, ist in manchen Drehzahlbereichen eine leichte Vibration am Lenker. Wohl irgendein Resonanzeffekt, der mechanisch durch das Überwinden der Pole entsteht.
Man kann also offenbar von „ich habe da mal (im Stand) am Rad gedreht und das ausprobiert“ nicht wirklich auf den tatsächlichen Einfluss während der Fahrt schließen.
Btw., die hiesigen Leihfahrräder haben gar keinen Lichtschalter mehr. ;-) Ich vermute mal, dass sie auch einen Akku für ihre Ausleih-Mimik mit GNSS und Funk gleich mit aufladen möchten.
Heute Nachmittag zufällig die Nachbarin erwischt, deren Bike einen
solchen Nabendynamo hat (Shimano DH-3N71). Also mal vorne angehoben und
mal das Rad in Drehung versetzt. Rad dreht sich ohne merklichen
Widerstand ca. 20 Sekunden. Dann Licht an und ich staune nicht schlecht,
denn das Rad steht nach 1 1/2 Umdrehungen.
Wie groß der Unterschied in der Antriebsleistung bei aus- bzw.
eingeschaltetem Licht ist, hängt stark vom Typ des Nabendynamos ab. Hier
wurden verschiedene Modelle getestet:
Vergleiche die Ergebnisse für den Shimano DH-3N80 (der in etwas dem von
dir erwähnten DH-3N71 entsprechen dürfte) mit denen des Sanyo H27. Beim
Shimano ist der Unterschied recht groß (bei den SON sogar noch größer),
beim Sanyo hingegen deutlich kleiner. Bei Geschwindigkeiten oberhalb von
30 km/h bremst der Sanyo bei eingeschaltetem Licht sogar weniger stark
als bei ausgeschaltetem.
Na klar, merkt man die abgenommene Leistung bei einem einfach nur frei
drehenden Rad, aber eben praktisch nicht mehr beim Fahren.
So sehe ich das auch. Bei 20 km/h werden für das reine Fahren (ohne
Dynamo) auf ebener Strecke bei Windstille in komfortabler Körperhaltung
etwas 70 W benötigt. Für den Nabendynamo mit eingeschaltetem Lichten
kommen noch einmal 5 bsi 6 W, also etwa 8% hinzu. Da spürt man überhaupt
keinen Unterschied in der Beinkraft. Das ist so, wie wenn man mit etwas
zeitlichem Abstand zwei Gewichte hochhebt, das eine mit 1 kg und das
andere mit 1,08 kg. Einen Unterschied kann man allenfalls dann spüren,
wenn der zeitliche Abstand sehr kurz ist.
Schon eine – visuell nicht wahrnehmbare – Steigung von 0,2" fordert dem
Fahre zusätzliche 16 W ab, also das dreifache des Dynamos mit
eingeschaltetem Licht. Soviel Reserve muss man einfach in den Beinen
haben ;-)
Ein billiger Seitenläufer für 5 € braucht natürlich deutlich mehr
mechanische Leistung. Das liegt aber nicht so sehr am Rollwiderstand
(dessen Anteil an der Gesamtleistung ist fast vernachlässigbar), sondern
vor allem am schlechten Wirkungsgrad des eigentlichen Generators, der
aus Kostengründen bspw. mit minderwertigen Magneten ausgestattet ist.
Hinzu kommt das von Roland bereits angesprochene Problem mit der
ungenauen Montage. Schon bei einem Schräglaufwinkel von 10° (der visuell
kaum auffällt, wenn man nicht speziell darauf achtet) erfordert das
axiale Schieben des Reibrads über den Reifen grob überschlagen 2,5 W
zusätzlich (wiederum bei 20 km/h). Außerdem entsteht dadurch Schlupf,
weil für die verfügbare Traktion nicht mehr der Haft-, sondern nur noch
der niedrigere Gleitreibungskoeffizient massgeblich ist. Dieser Schlupf
führt zu weiteren Leistungseinbußen.
Ein "Problem" (wenn auch kein reales) bei den Seitenläufern sind die
subjektiv wahrgenommenen Leistungsverluste auf Grund des lauten
Brummens, das bei höheren Geschwindigkeiten fast schon in ein Kreischen
übergeht. Das ist ein Ergebnis der bereits oben angesprochenen
Polfühligkeit in Verbindung mit der deutlich höheren Polwechselfrequenz
gegenüber einem Nabendynamo, hat aber für sich gesehen kaum negative
Auswirkungen auf die Leistungsbilanz.
Für mehr Geld bekommt man auch bei den Seitenläufern einen deutlich
höheren Wirkungsgrad.
Hier wurden mehrere Seitenläufer (für die Felge und zum Vergleich noch
drei für den Reifen) getestet:
Hier brauchen ordentliche, aber dennoch einfache Reifendynamos (Dymotec
6 und Axa HR Traction) bei 20 km/h etwa 12 W, also das Doppelte eines
durchschnittlichen Nabendynamos, aber immer noch weniger als die
0,2°-Steigung. Es gibt aber auch einen (den Dynosys Lightspin), der mit
nur 5 W auskommt und damit sogar mit den sehr teuren SON-Nabendynamos
gleichzieht und Dank seiner elektronischen Leistungsbegrenzung bei
Geschwindigkeiten über 30 km/h selbst diese unterbietet:
Auch die Felgendynamos von Velogical schneiden sehr gut ab, sind zudem
sehr leicht und damit auch für Rennradler geeignet, für die Nabendynamos
definitiv keine Option sind. Sie machen vermutlich auch keinen Lärm,
weil sie intern anders aufgebaut sind als die meisten anderen Dynamos.
Allerdings müssen gerade im sportlichen Bereich die Dynamos mit
akkubetriebenen Anstecklampen konkurrieren und ziehen gegenüber diesen
meist den Kürzeren.
Auch wenn ich selber nicht der große Sportler bin, verwende auch ich
mittlerweile nur eine Akkulampe, da diese für mich trotz ihrer Nachteile
den besten Kompromiss im Vergleich zu Seitenläufer- und Nabendynamos
darstellt.
Ok, soll also nicht blenden. Aber das verweist eine Blendempfindung ja ins Reich des Subjektiven, ist also gar nicht anzeigbar, greifbar, feststellbar. Leute mit grauem Star sehen dies wegen Milchglaseffekt wahrscheinlich enger. Man muss also selbst zurückblenden um Verständnis für die Blendprolematik zu schaffen.? ich habe eine mir ansonsten verhasste Schirmmütze nur für Nachtfahrten mit dem Fahrrad immer dabei, aber vormals eigentlich nur für Blendautos.
Vormals war also im Abblendbereich max 2Lux erlaubt, jetzt ist, wenn ich das richtig verstanden habe, scheiß viel lesen:
Fahrradlicht ist nach stvzo§67 ((3) Fahrradlicht muss Abblendlicht sein !)(und soll nicht blenden) geregelt, diese verweist auf stvzo§22a (Bauartgenehmigungen), diese verweist wiederum auf stvzo§50 (Scheinwerfer), welche dann leider Fahrräder nicht weiter definiert, allerdings ist anscheinend das Abblendlicht so definiert, daß in 25m Entfernung auf Scheinwerferhöhe und darüer die Lichtstärke unter 1Lux bleibt. Die Mindestlichtstärke für Abblendlicht ist anscheinend nicht gefordert.
Daß es Regelungen für Taglicht gibt, habe ich ja mitbekommen, aber das ist ja nun mal kein Abblendlicht, wo stehen die Lichtstärkenbestimmungen ? 10Lux in 10 metern ?
Die stvzo ist laut Wiki eigentlich abgelöst (, was Neues sehe ich aber nicht), aber ich finde auch keinen Verweis auf die Anlage zur den Technische Anforderungen an Fahrzeugteile bei der Bauartprüfung nach § 22a StVZO. Diese zeigt unter TA nr.23 auf : es sind Scheinwerfer für Abblendlicht, es muss Hell-dunkel-grenzen geben um einstellar zu sein, (laut Verweis auf ISO-6742-1-2015 : über der Horizontalen maximal 2Lux (low beam) und maximale Lichtstärke scheinbar auch über 20Lux (wieviel?), das Minimum ist wegen Bezahlschranke nicht ersichtlich, ich vermute mal 10Lux ?) über Horizontal maximal 200cd, minimal vermutlich 10Lux.
Na klar, merkt man die abgenommene Leistung bei einem einfach nur frei
drehenden Rad, aber eben praktisch nicht mehr beim Fahren.
So sehe ich das auch. Bei 20 km/h werden für das reine Fahren (ohne
Dynamo) auf ebener Strecke bei Windstille in komfortabler Körperhaltung
etwas 70 W benötigt. Für den Nabendynamo mit eingeschaltetem Lichten
kommen noch einmal 5 bsi 6 W, also etwa 8% hinzu. Da spürt man überhaupt
keinen Unterschied in der Beinkraft.
Doch, merkt man. Entspricht bei meinem Alltagsrad etwa einer Schaltstufe, wobei ich die genaue Übersetzung jetzt nicht im Kopf habe. Ich fahre üblicherweise immer mit eingeschaltetem Licht und habe das in der Mittagspause bei einer Fahrt in die Stadt durch mehrmaliges An- und Abschalten getestet.
Insbesonder wattsensitive Menschen dürfte das stören.
Auch die Felgendynamos von Velogical schneiden sehr gut ab, sind zudem
sehr leicht und damit auch für Rennradler geeignet, für die Nabendynamos
definitiv keine Option sind.
Sobald die Tage wieder kürzer werden (Zeitumstellung) tausche ich am Renner das Vorderrad gegen eines mit Nabendynamo aus. Stört mich nicht, da es sich in der dunklen Jahreszeit bedingt durch Wind und Kälte eh langsamer fährt und ich nicht das Risiko eingehen will, nach 3-4 Stunden ohne Licht dazustehen.
Schon bei einem Schräglaufwinkel von 10° (der visuell
kaum auffällt, wenn man nicht speziell darauf achtet) erfordert das
axiale Schieben des Reibrads über den Reifen grob überschlagen 2,5 W
zusätzlich (wiederum bei 20 km/h).
Woher kommen denn die Zahlen? Nicht daß es unplausibel wäre - aber mich interessiert, woher sie kommen.
Auch die Felgendynamos von Velogical schneiden sehr gut ab, sind zudem
sehr leicht und damit auch für Rennradler geeignet, für die Nabendynamos
definitiv keine Option sind.
Never ever. Man könnte ja schon froh sein, wenn die Jungs mal 15g in eine Fahrradklingel investieren würden. Aber das geht ja nicht wg. Aerodynamik, Gewicht und Coolness.
Bei der Anpresskraft des Reibrads gegen den Reifen bin ich von 3,5 N
ausgegangen. Dieser Wert wird bspw. von Velogical empfohlen und
entspricht auch grob meiner Erinnerung aus früheren Zeiten, als ich noch
selber einen Dynamo am Fahrrad hatte.
Den Gleitreibungskoeffizienten zwischen Reibrad und Reifen habe ich
experimentell ermittelt, indem ich eine Silikonmatte (entspricht Reibrad
mit Überzieher) auf eine schiefe Ebene gelegt und geschaut habe, ab
welcher Steigung ein Stück Gummimatte (entspricht Reifen) mit einem
kleinen, darauf befestigten Gewicht zum Rutschen gebracht werden kann.
Dies war je nach Versuch bei 35° bis 40° der Fall.
Der Gleitreibungskoeffizient ist damit etwa tan 37° = 0,75 und die
Reibung in axialer Richtung 3,5 N · 0,75 = 2,6 N.
Deren Komponente in die Bewegungsrichtung des Reifens (in der die
Verlustleistung bestimmt werden soll) ist 2,6 N · sin 10° = 0,45 N.
Da das Reibrad die Radrotation fast am Umfang des Rads abgreift,
entspricht die Relativgeschwindigkeit zwischen Reifen und Reibrad etwa
der Fahrgeschwindigkeit, also 20 km/h oder 5,6 m/s.
Daraus ergibt sich die durch die Reibung verursachte Verlustleistung zu
0,45 N · 5,6 m/s = 2,5 W.
Wie gesagt, das ist nur eine grobe Schätzung, da sowohl die angenommene
Anpresskraft als auch der ermittelte Gleitreibungskoeffizient nur
ungefähr mit den Gegebenheiten an einem realen Fahrrad übereinstimmen
und auch dort die Werte je nach Materialbeschaffenheit von Reifen und
Reibrad, Verschmutzungsgrad usw. stark variieren können
Man könnte ja schon froh sein, wenn die Jungs mal 15g in
eine Fahrradklingel investieren würden. Aber das geht ja nicht wg.
Aerodynamik, Gewicht und Coolness.
Wenn ich mich mit meinem uralten, tonnenschweren MTB von hinten einem
Rennradler nähere, der seinerseits gerade auf eine Gruppe Fußgänger
zufährt, übernehme ich die Aufgabe des Klingelns. Die Fußgänger wundern
sich dann zwar zunächst, dass sie den Klingelklang in 15 m Entfernung
hören, der Rennradler ihnen aber schon fast auf die Pelle rückt, aber
meistens klappt das auf diese Weise ganz gut. Als kleine Gegenleistung
nehme ich dann noch etwas Windschatten vom Rennradler mit ;-)
Mit Karbidlampen hat man all diese Probleme nicht.
Mit Akku auch nicht. Vor ca 60 Jahren haben mich die Seitenläufer schon ständig genervt, Nabendynamos waren zu teuer. Eine Buchse in die Lampe als Anschluß für NiCD-Akku und keine Probleme mehr mit dem Licht.
Inzwischen mit LEDs und Li-Akku hält eine Ladung fast Monate.
...
Daraus ergibt sich die durch die Reibung verursachte Verlustleistung zu
0,45 N · 5,6 m/s = 2,5 W.
...
Der Dynamo reibt aber nicht. Der rollt.
Wenn er leicht schief montiert ist rollt er (bzw. sein Rädchen) nicht
nur, sondern gleitet auch. Um die durch die Gleitreibung verursachte
Verlustleistung ging es.
Du selber warst es doch, der den Aspekt der sauberen bzw. unsauberen
Einstellung in die Diskussion einbrachte. Erinnerst du dich nicht mehr?
Wenn er leicht schief montiert ist rollt er (bzw. sein Rädchen) nicht
nur, sondern gleitet auch. Um die durch die Gleitreibung verursachte
Verlustleistung ging es.
Da ist immer Reibung, weil auch immer Schlupf ist. Die "Verzahnung" am Reifen passt nie zur Verzahnung am Reibrad. Darum ist es zwangsläufig, dass es schlupft bzw. eben reibt! Selbst bei einer echten passenden Verzahnung würden die Zahnflanken Reibung verursachen.
...
Daraus ergibt sich die durch die Reibung verursachte Verlustleistung zu
0,45 N · 5,6 m/s = 2,5 W.
...
Der Dynamo reibt aber nicht. Der rollt.
Wenn er leicht schief montiert ist rollt er (bzw. sein Rädchen) nicht
nur, sondern gleitet auch. Um die durch die Gleitreibung verursachte
Verlustleistung ging es.
Dann ist die Rechnung aber trotzdem falsch. Denn nicht die komplette Energie geht in Reibung, wenn dann würde sich der Dynamo nicht mehr drehen.
Richtig ist: Zusätzlich zu der zum Nabendynamo vergleichbaren Kraftaufnahme für die Stromproduktion kommt die Reibung bei falscher Montage dazu. Die kann aber niemals die komplette Energie sein, dann dann bleibt der Dynamo stehen. Etwas Schlupf wird er immer haben. Das hört man auch. Um so lauter, desto mehr. Wenn man ihn bei normaler Fahrweise nicht hört, ist der Schlupf vernachlässigbar klein. Dann ist der Kraftaufwand beim Fahren mit Licht sehr vergleichbar zum Nabendynamo.
Ich bin auch ein Fan von Nabendynamos, wegen ihrer Zuverlässigkeit.
Richtig ist: Zusätzlich zu der zum Nabendynamo vergleichbaren
Kraftaufnahme für die Stromproduktion kommt die Reibung bei falscher
Montage dazu.
Du vergisst aber, dass ein Nabendynamo wesentlich schwerer ist als ein Seitenläufer. Und das ganze Gewicht fährst Du mit Dir herum. Bei mir mit einem BMI zwischen 30 und 35 geht das allerdings unter. Die ganzen ultraleicht Rennrad Freaks wollen das aber garantiert nicht. Darum fahren die ja auch so gerne komplett ohne Licht.
Etwas Schlupf wird er immer haben. Das
hört man auch. Um so lauter, desto mehr.
Nein, nicht zwangsläufig. Was von den Verlusten als Wärme oder Schallenergie umgesetzt wird, hängt an wesentlich mehr Details.
Gerade wenn Du sehr weiche Überzieher hast, dann versumpft der Schall gut im dämpfenden Gummi und wird ebenfalls zu Wärme.
Weiche Überzieher verursachen übrigens nicht nur Reibungs, sondern auch Walkverluste.
Aber alles egal, auch den Unterschied merke ich nicht.
Du vergisst aber, dass ein Nabendynamo wesentlich schwerer ist als ein
Seitenläufer. Und das ganze Gewicht fährst Du mit Dir herum.
Das ist natürlich schrecklich, wenn das Fahrrad dadurch ein paar hundert Gramm schwerer wird (man muss vom Gewicht des Namendynamos natürlich auch das Gewicht einer dynamolosen Vorderradnabe abziehen).
Es gibt ja auch Leute, die aus diesem Grund auf alle möglichen anderen Anbauteile verzichten, und spezielle bunt bedruckte Wurstpellenkleidung ohne Unterwäsche darunter tragen, wenn sie auf dem Rad unterwegs sind.
Sowas wirkt dann jenseits von Radsportveranstaltungen reichlich lächerlich.
Und, wer wirklich sportlich fahren will, sollte sich ein möglichst schweres Rad anschaffen - der Trainingseffekt ist damit deutlich größer als wenn ein ultraleichtes Rad verwendet wird.
Mein Fahrrad wiegt 17 kg, aber mich interessiert Fahrradsport nicht die Bohne. Dafür kann ich mit meinem Fahrrad auch Dinge transportieren und werde bei Regen nicht vollgesaut, denn es hat a) einen vernünftigen (!) Gepäckträger und Schutzbleche. Ich trage beim Fahren darauf aber auch keinen Arschspoiler.
Also Bleiakkus sind für mich nun wirklich gestorben. Solange ich noch einen davon im Auto habe okay, aber für was anderes brauche ich die Mistdinger nicht mehr. Überall macht die heutige Scheißqualität dieser Dinger Zicken, im Auto hält sowas drei Jahre, danach hat es keine Lust mehr auf einen 4L V8 Diesel, der vor allem beim Anlassen im Winter doch etwas mehr Bumms sehen will als ein 2L R4 Benziner. Und nein, der Generator ist es nicht, sonst würde es nicht ziemlich genau drei Jahre funktionieren wenn man 'ne neue Batterie einbaut. Bei USVs leben die fünf Jahre, danach sind sie fertig. Über sowas wie PV-Energiespeicher braucht man gar nicht erst nachzudenken, nicht mal fürs Kinder-Auto oder den Rentnerporsche ist der Dreck noch zeitgemäß zu gebrauchen.
im Auto hält sowas drei Jahre, danach hat es keine Lust
mehr auf einen 4L V8 Diesel, der vor allem beim Anlassen im Winter doch
etwas mehr Bumms sehen will als ein 2L R4 Benziner
Der Bleiakku in meinem Auto, allerdings auch nur ein 2-Liter-Diesel, ist jetzt über 14 Jahre alt, nämlich genauso alt wie das Auto selbst. Keine Ahnung, was der Hersteller da falschgemacht hat, aber das Auto geht auch im Winter ohne größeres Georgel an, wenn es zwei oder drei Wochen unbenutzt rumgestanden hat. Und nein, ich mache nichts mit dem Akku, baue ihn nicht aus, hänge ihn nicht ans Ladegerät, und das Auto steht einfach auf der Straße herum ("Laternenparker"). Nun, die Winter werden weniger kalt, Schnee gab es im letzten fast gar keinen.
Ich hatte beim letzten Kauf den Fehler gemacht, "billige Baumarktware" zu nehmen. Dafür musste ich mir beim nächsten Werkstattbesuch direkt einen Rüffel abholen. Der Akku hat 12 Jahre gehalten, dann habe ich ihn vorbeugend (nicht wegen Problemen) erneuern lassen.
Mein Vater meinte dazu, dass die Qualität von Akkus schon immer mit viel Zufall verbunden war, egal welches Label drauf klebt.
Im Fahrradladen kann man Gummikappen kaufen, die man einfach drüber
stülpt. Funktioniert auch gut und macht weniger Mühe.
Bei einem Dynamo mit Kunststoffrad würde ich es tun. Aber ich bau doch kein Metallrad in ein minderwertigereres Kunststoffrad um. Feilen muss man alle paar Jahre, die Gummiüberzieher laufen nur ein paar Fahrten gut, dann sind die Zähne abgerundet. Alles schon gehabt.
und werde bei Regen nicht vollgesaut, denn es hat a) einen
vernünftigen (!) Gepäckträger und Schutzbleche.
Vorteihaft ist es auch, am Schutzblech des Vorderrades einen Schmutzfänger anzubringen, damit beim Fahren auf nasser Strasse Schuhe und Tretlager usw. nicht unnötig verschmutzen.
Im Fahrradladen kann man Gummikappen kaufen, die man einfach drüber
stülpt. Funktioniert auch gut und macht weniger Mühe.
Bei einem Dynamo mit Kunststoffrad würde ich es tun. Aber ich bau doch
kein Metallrad in ein minderwertigereres Kunststoffrad um. Feilen muss
man alle paar Jahre, die Gummiüberzieher laufen nur ein paar Fahrten
gut, dann sind die Zähne abgerundet.
Ohne Gummikappe verschleißt dafür der Reifen schneller, und der ist
deutlich teurer als die Kappe. Früher war das kein großes Problem, aber
bei den neumodischen, auf geringes Gewicht optimierten Reifen ist die
Seitenwand oft so dünn, dass diese (vor allem mit den von dir
messerscharf gefeilten Zähnen des Dynamorads ;-)) recht bald durch sein
dürfte.
Das störrische Festhalten an einer erwiesen minderwertigen Technik ist schon irgendwie faszinierend. Ob ich auch so werde, wenn ich alt werde?
Oh, hoppla, ich bin ja auch schon "alt", auch wenn ich dem sein Alter hier im Forum wie ein Mantra vor sich hertragenden etwas weniger als ein Vierteljahrhundert hinterherhinke.
Es bleibt nun mal so, daß eine verläßliche einfache Lösung für Licht im Dunkeln gefragt ist, es hängen Menschleben dran, egal wie lächerlich Du Mantrafahrer das auch immer finden magst.
Das störrische Festhalten an einer erwiesen minderwertigen Technik ist
schon irgendwie faszinierend.
Welche der Techniken minderwertig ist, hängt vom Einsatzbereich des
Fahrrads ab und definiert sich deswegen nicht für jeden Radler gleich.
Der eine mag den klassischen Seitenläufer nicht, bspw. wegen seines
Geräuschs und seinen Defiziten bei Schnee und Schmutz.
Der nächste mag die Akkulampe nicht, weil der Akku immer dann leer ist,
wenn er ihn braucht.
Wieder ein anderer mag den Nabendynamo nicht, weil sein Fahrrad damit
nicht ausgestattet ist und der Umbau oder gar der Neukauf eines Fahrrads
sich nicht lohnt, wenn er das Fahrrad nur selten bei Dunkelheit nutzt.
Des Weiteren gibt es ja noch Felgendynamos (mit und ohne Kontakt zur
Felge) und Walzendynamos, die ebenfalls ihre Vor- und Nachteile haben.
Schließlich gibt es E-Bikes mit dem großen Vorteil, dass sie für die
Beleuchtung weder einen Dynamo noch einen dedizierten Akku brauchen. Sie
verlangen dem Pedaleur beim eingeschalteten Licht keine zusätzliche
Beineskraft ab, und es steht für die Beleuchtung immer ausreichend
Akkuenergie zur Verfügung, denn bei leeren Akku wird man gar nicht erst
losfahren.
Somit sind, was die Beleuchtung betrifft, E-Bikes die am wenigsten
minderwertige Lösung. Aber auch E-Bikes sind nicht frei von Nachteilen,
man denke insbesondere an den Kaufpreis und die Unterhaltskosten.
Ob ich auch so werde, wenn ich alt werde?
Alt (im negativen Sinn) und störrisch ist derjenige, der sich nicht in
die Lage anderer versetzen kann und deswegen deren – möglicherweise vom
eigenen Standpunkt abweichende – Sicht der Dinge nicht akzeptiert.
Schließlich gibt es E-Bikes mit dem großen Vorteil, dass sie für die
Beleuchtung weder einen Dynamo noch einen dedizierten Akku brauchen.
Mein E-Bike (Pedelec) ist inzwischen gut 20 Jahre alt (Eigenbau und noch immer der Eigenbauakku!) und damals musste man noch extra Dynamo verbauen, selbst Akkulampen waren damals noch nicht gestattet (später dann nur "zugelassene") Inzwischen hat sich da wohl was getan.
Ich habe eine Seitenläuferbeleuchtung an meinem Pedelec, die ich aber nur in absoluten Notfällen benutze, ansonsten leuchtet der Fahrakku, auch wenn der schon zu leer für den Motor ist.
Und wenn alle Stricke reißen, spielt der Motor Nabendynamo...
Ohne Gummikappe verschleißt dafür der Reifen schneller, und der ist
deutlich teurer als die Kappe. [...] , aber
bei den neumodischen [...] Reifen ist die
Seitenwand oft so dünn, dass diese (vor allem mit den von dir
messerscharf gefeilten Zähnen des Dynamorads ;-)) recht bald durch sein
dürfte.
Sooo scharf sind die Zähne ja nicht, eher so, wie im Neuzustand des Dynamos. Ich konnte keinen erhöhten Verschleiß feststellen. Vermutlich weil der Antrieb nicht durchrutscht.
Das störrische Festhalten an einer erwiesen minderwertigen Technik ist
schon irgendwie faszinierend.
Das Resultat meiner Kosten-Nutzen-Rechnung lässt mich beim Seitenläufer bleiben. Trotzdem wäre mir ein Nabendynamo natürlich viel lieber - keine Frage. Mit störrisch hat das nix zu tun.
Das Resultat meiner Kosten-Nutzen-Rechnung lässt mich beim Seitenläufer
bleiben. Trotzdem wäre mir ein Nabendynamo natürlich viel lieber - keine
Frage.
Eine Felge mitsamt eingespeichtem Nabendynamo bekommst Du zum Gegenwert von weniger als einer Tankfüllung für ein Auto.
Ich habe eine Seitenläuferbeleuchtung an meinem Pedelec, die ich aber
nur in absoluten Notfällen benutze, ansonsten leuchtet der Fahrakku,
auch wenn der schon zu leer für den Motor ist.
Und wenn alle Stricke reißen, spielt der Motor Nabendynamo...
Wenn mein BMS den Akku zum Fahren abschaltet, dann wäre auch Licht duster!
Aber Nabendynamo bringt noch Licht. Der war schon vor dem Umbau auf E-Motor drin und bleibt.
Das Resultat meiner Kosten-Nutzen-Rechnung lässt mich beim Seitenläufer
bleiben. Trotzdem wäre mir ein Nabendynamo natürlich viel lieber - keine
Frage.
Eine Felge mitsamt eingespeichtem Nabendynamo bekommst Du zum Gegenwert
von weniger als einer Tankfüllung für ein Auto.
Ja, so je nach Felgengröße ab 40€-50€, gegen Ende der Saison auch durchaus mal günstiger.
Das Resultat meiner Kosten-Nutzen-Rechnung lässt mich beim Seitenläufer
bleiben. Trotzdem wäre mir ein Nabendynamo natürlich viel lieber - keine
Frage.
Eine Felge mitsamt eingespeichtem Nabendynamo bekommst Du zum Gegenwert
von weniger als einer Tankfüllung für ein Auto.
Wenn weder die Felge, noch der Dynamo kaputt ist, warum sollte man dann ein komplettes Rad kaufen? Zumal man dann auch die Leitungen umlegen/verlängern muss, weil Seitenläufer oft am Hinterrad montiert sind.
Aber okay, jeder hat seine Prioritäten.
Nö, die Meisten können (noch) rechnen.
Eine Tankfüllung für mein Auto kostet etwa 110 Euro. Dafür bekomme ich (über den Daumen) 3 Axa HR Tracktion dafür. Oder 44 Ersatzgummis.
Setze ich ein (gescheites) fertig eingespeichtes Vorderrad als Rechengrundlage, sind es immer noch 2 Dynamos und etwas über 30 Ersatzgummis. Wenn ich jetzt sehe, dass so ein Gummi etwa 4 jahre hält, bekomme ich das Vorderrad "nie wieder reingefahren".
Für mich speziell wäre es außerdem noch blöder, weil ich für den Winter einen Satz einfache Kompletträder im Schuppen hängen habe, die ich bei "Wettermaleur" in 5 Minuten umschraube und dann Spikes drauf habe. Die sind so eingestellt/zentriert, dass sowohl Bremsen, Dynamo als auch Kettenschaltung passen.
kaufen? Zumal man dann auch die Leitungen
umlegen/verlängern muss, weil Seitenläufer oft am Hinterrad montiert
sind.
Jetzt wird mir klar, woher Deine Abneigung Nabendynamos gegenüber herkommt. Da muss man ja was neu verkabeln! Das geht ja gar nicht, das schöne Kabel habe ich doch erst 1969 so schön verlegt, das ist doch noch gut ...
kaufen? Zumal man dann auch die Leitungen
umlegen/verlängern muss, weil Seitenläufer oft am Hinterrad montiert
sind.
Jetzt wird mir klar, woher Deine Abneigung Nabendynamos gegenüber
herkommt. Da muss man ja was neu verkabeln! Das geht ja gar nicht, das
schöne Kabel habe ich doch erst 1969 so schön verlegt, das ist doch noch
gut ...
Die Techniker dieses Forums stellt das Verlegen von Kabeln vor eine unlösbare Aufgabe... :)
Wenn man sich die Diskussionen auf heise.online zum Thema Glasfaserinstallation ansieht, dann scheint das etwas zu sein, was viele Leute noch mehr scheuen als eine Zahnwurzelbehandlung.
Das ist wohl generell üblich, da wird der WLAN-Router in einen Keller gestellt, und dann mit "Repeatern" versucht, das durch die Stahlbetondecke kaum noch durchkommende Signal irgendwie zu verstärken ... weil man ja sonst ein Kabel, ein KABEL, ja, ein 𝔎𝔞𝔟𝔢𝔩, schlimmer noch, ein 𝕶𝖆𝖇𝖊𝖑 gar verlegen müsste - o Gott! o Gottogottogott!
kaufen? Zumal man dann auch die Leitungen
umlegen/verlängern muss, weil Seitenläufer oft am Hinterrad montiert
sind.
Jetzt wird mir klar, woher Deine Abneigung Nabendynamos gegenüber
herkommt. Da muss man ja was neu verkabeln! Das geht ja gar nicht, das
schöne Kabel habe ich doch erst 1969 so schön verlegt, das ist doch noch
gut ...
Die Techniker dieses Forums stellt das Verlegen von Kabeln vor eine
unlösbare Aufgabe... :)
Nö. Ich empfinde es halt als Resourcenverschwendung ein funktionierendes Vorderrad wegzuwerfen, nur um einen Dynamo ans Fahrrad zu bauen.
Mal ne Frage an die Nabendynamofahrer:
Wie viele Kilometer halten die Lager eigentlich? Erfahrungsgemäß muss ich (aktuell) alle 5tkm neue Lager auf die Achsen machen. Geht das bei den Nabendynamos auch, oder ist der Schrott wenn die Lager oval sind?
Wenn du nicht die günstigsten Dynamos kaufst, sind deutlich mehr als 5000km drin. Bei einem Schmids Nabendynamo eh, da der gute Industrielager hat. Die besseren Shimanos halten auch lange.
Mal ne Frage an die Nabendynamofahrer:
Wie viele Kilometer halten die Lager eigentlich?
Also mein Fahrrad hat inzwischen 82 Mm auf dem Tacho.
Getauscht wurde das Vorderrad einmal, präventiv um zu verhindern, dass die Felge erst durchgebremst wird. (Beim Hinterrad hatte ich das zuvor geschafft, da bog sich die Felge nach dem Aufpumpen des Reifens auseinander.) Da bei dieser Gelegenheit auch ein Umbau des Vorderrads auf Scheibenbremse vorgenommen worden ist, kam auch ein neuer Dynamo rein. Bei welcher Laufleistung das war, kann ich so nicht mehr sagen, aber du kannst davon ausgehen, dass der aktuelle Nabendynamo mindestens schon seine 40 Mm „runter“ hat.
Mal ne Frage an die Nabendynamofahrer:
Wie viele Kilometer halten die Lager eigentlich? Erfahrungsgemäß muss
ich (aktuell) alle 5tkm neue Lager auf die Achsen machen. Geht das bei
den Nabendynamos auch, oder ist der Schrott wenn die Lager oval sind?
Bei mir war zuerst die Felge durchgebremst, Nabendynamo funktionierte noch.
Wie viele Kilometer halten die Lager eigentlich? Erfahrungsgemäß muss
ich (aktuell) alle 5tkm neue Lager auf die Achsen machen.
Ich dachte immer, die Radlager beim Fahrrad halten ewig (oder zumindest
länger als der ganze Rest). Bei meinem MTB musste ich nach (grob
geschätzten) 30 bis 40 Mm das Tretlager entsorgen. Aber die Radlager
sind fast noch wie neu. Alle ca. 5 Mm (wo deine schon kaputt sind)
werden meine gereinigt und frisch gefettet. Dabei sehe ich dann auch, ob
die Kugellaufflächen schon irgendwelche Vertiefungen aufweisen. Das ist
aber bisher noch nicht einmal ansatzweise der Fall.
Bei meinem MTB musste ich nach (grob
geschätzten) 30 bis 40 Mm das Tretlager entsorgen. Aber die Radlager
sind fast noch wie neu.
Tretlager habe ich schon mehrfach gewechselt, ist aber kein großes Problem.
Bei Radlager fällt mir ein einziger Fall ein. Konnte ich aber auch wechseln. Musste ich aber im Internet bestellen, der Fahrradhändler hatte es nicht vorrätig und wollte mir eine komplette neue Felge verkaufen. Meist sind bei mir aber die Felgen durchgebremst, bevor das Radlager hinüber ist.
Mal ne Frage an die Nabendynamofahrer:
Wie viele Kilometer halten die Lager eigentlich?
Gefühlt ewig. Der hat jetzt geschätzt mindestens 40Tsd. km drauf. Bisher war keine Wartung notwendig. Allerdings schmiere ich die Seiten der Nabe mit zähem Fett ein, damit keine Feuchtigkeit und kein Staub eindringt, obwohl der Dynamo Gummidichtungen hat.
Das einzige, was beim Shimano Nabendynamo nervt, ist der popelige Stecker.
Erfahrungsgemäß muss ich (aktuell) alle 5tkm neue Lager auf die Achsen
machen.
Dann hast Du ein generelles Problem. Lager gehen kaputt, wenn Feuchtigkeit oder Dreck eindringt, wenn das Lagerspiel zu groß oder zu klein ist und zuletzt, wenn das Material minderwertig ist.
Seit etlichen Jahren sind aber Naben und Nabendynamos gedichtet, ab Werk spielfrei voreingestellt und von scheinbar guter Materialqualität, zumindest die von mir verwendeten von Shimano.
Nach Deiner Erfahrung müßte ich am Rennrad 1 bis 2 mal im Jahr die Lager wechseln. Tatsächlich war das in den letzten 25 Jahren, so lange fahre ich das Rad jetzt schon, kein eines mal notwendig. Und ich schone das Rennrad wirklich nicht, fahre damit bei Regen und auch über Feldwege. Speichen und 2 Hinderradfelgen habe ich tauschen müssen, Lager nie.
Wenn Du halt ein altes Rad mit unzureichend oder gar nicht gedichteten Naben hast, hilft, die Nabe von außen so zu fetten, daß weder Feuchtigkeit noch Dreck eindringen können.
Geht das bei den Nabendynamos auch, oder ist der Schrott wenn die
Lager oval sind?
Die Konen bekommt man bei meinem (DH-3N31), die gegenüber liegende Lagerschale IMHO nicht, was aber bei vielen Naben ebenso ist. Bei 30€ für den Dynamo aber nicht weiter tragisch.
Und was an den Lagern soll oval defekt sein? Konen haben im Gegensatz zu den Lagerschalen in der Nabe doch eh eine Form, die man durchaus als oval ansehen kann:
Ich kann mich erinnern, daß in vernünfig eingestellte Lagern die Konen eine nicht mal ¼mm breite Laufspur hatten. Wenn ein Rad rauh gelaufen ist, dann war regelmäßig die Laufspur durch Pitting geschädigt: