Stromversorgung richtungsabhängig ESP32

Gast #7933642
Lesenswert?

Hi, ich möchte eine Schaltung bauen, die nur zweimal am Tag benutzt wird. Durch einen Drehschalter mit Mittelstellung will ich auswählen " rechtsrum" oder "linksrum". Die meiste Zeit macht die Schaltung nichts. Mir fällt nur die obige Schaltung ein. Man könnte noch Widerstände nach Masse an die Portpins machen.

Meine Frage: Gibt es nicht etwas schöneres als mit Dioden? VG Anton

Über Werte und Portpins habe ich mir keinen Kopf gemacht. Das Schaltbild dient nur zur Darstellung.

Angehängte Dateien:
#7933770
Lesenswert?

Anton schrieb:

Vielleicht einen spez. Schaltkreis?

Die Information über die gewünschte Drehrichtung könnte der ESP als Analogsignal erhalten. Dann reicht ein Pin und ein paar Widerstände.

Ich habe auch über Stromversorgungsschaltkreise nachgedacht. Einen würde man dann rückwärts betreiben. Das ist sicher nicht gesund.

Was für einen Schaltkreis gesund ist, sagt dir das Datenblatt.

Gast #7933917
Lesenswert?

Hi,

Dieter S. schrieb:

Einfach mal genau beschreiben, was du mit deiner Schaltung erreichen möchtest.

Ich habe ein Tor. Am Morgen - Schlüssel nach links -> Tor auf abends - Schlüssel nach rechts -> Tor zu

Harald K. schrieb:

aber es gibt bessere Dioden als ausgerechnet 1N4004,

ich wollte nur das Schaltbild zeichnen,

Rahul D. schrieb:

Wozu überhaupt zwei Dioden / Eingänge verwenden? Einer würde doch reichen: Wenn da ein Signal anliegt, wurde Richtung X ausgewählt, wenn kein Signal anliegt, Richtung Y.

Ich möchte das Teil ausschalten. Die meiste Zeit wartet es nur auf Eingaben.

Harald K. schrieb:

Einer würde doch reichen

Aber das wäre zu einfach.

Habt Ihr mal ein Schaltbild?

Bauform B. schrieb:

Die meisten Drehschalter mit 3 Stellungen haben 4 Kontaktsätze

Ok, Ok. Es ist ein bereits vorhandener Schlüsselschalter mit einem Taster nach jeder Seite.

Danke an alle. Ich werde nachher mal ein neues Schaltbild zeichnen. Beim Rasenmähen werde ich mal über eine neue Schaltung nach denken. Gruß Anton

#7933938
Lesenswert?

Anton schrieb:

Ich habe ein Tor. Am Morgen - Schlüssel nach links -> Tor auf abends - Schlüssel nach rechts -> Tor zu

Willst du den Schlüssel so lange halten, bis der ESP32 gestartet ist, sich ins WLAN eingebucht hat und kommuniziert hat? Das kann im guten Fall schon 3 Sekunden dauern, sonst länger. Woher weisst du, wie lange du den Schlüssel halten musst?

#7934023
Lesenswert?

Anton schrieb:

Habt Ihr mal ein Schaltbild?

"Links" ist Strom und Signal an Pin x "Rechts" ist Strom und kein Signal an Pin x (Pull down oder Pull up)

Anton schrieb:

Es ist ein bereits vorhandener Schlüsselschalter mit einem Taster nach jeder Seite.

Dann brauchts auch mehr Schaltung, denn Taster -> Strom an, & Selbsthaltung, & Power off nach Error bzw. Fertig.

Harald K. schrieb:

Und Du meinst, für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe genügt die doch recht knappe Rechenleistung eines ESP32?

Es dürfte um den Funk gehen.

Dieter S. schrieb:

Batterie oder Netzteilbetrieben ?

Mit schlauem Schaltungsdesign geht das auch mit Batterien. Braucht aber evtl. einen zusätzlichen Controller, der sich um's Powermanagement kümmert.

Gast #7934158
Lesenswert?

Hi, ich versuche alle Fragen zu beantworten

Nemopuk schrieb:

sich ins WLAN eingebucht hat und kommuniziert hat

nix WLAN

Dieter S. schrieb:

Batterie oder Netzteilbetrieben

Netzbetrieben

Harald K. schrieb:

Und Du meinst, für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe genügt die doch recht knappe Rechenleistung eines ESP32?

Zufall, der ist in rauhen Mengen vorhanden

Jens M. schrieb:

Es dürfte um den Funk gehen.

nein, kein Funk

Jens M. schrieb:

Dann brauchts auch mehr Schaltung, denn Taster -> Strom an, & Selbsthaltung, & Power off nach Error bzw. Fertig.

Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter, das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab. Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit fährt.

Rainer W. schrieb:

Wozu brauchst du diese Redundanz?

welche Redundanz?

Ich habe mal ein neues Schaltbild gezeichnet. Die Spannungswerte sind zum einfacheren Rechnen. Welcher Pin ist der A/D-Wandler? VG Anton

Angehängte Dateien:
#7934177
Lesenswert?

Anton schrieb:

Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter, das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab. Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit fährt.

Und für was braucht es da dann überhaupt einen uC? Da reicht doch der Schlüsselschalter in Reihe mit den Endschaltern. Dann noch vermutlich 2 Schütze und gut.

#7934187
Lesenswert?

Alexander schrieb:

Na vielleicht um irgendwas zu loggen oder so, bisschen mehr Fantasie.

Da er kein WLAN will läuft er also jedes Mal wenn er das Log haben will zum Tor um es abzuziehen? Und wenn er es nicht auf einem externen Medium speichert, genau in dem Zeitpunkt wo sich das Tor bewegt? Nämlich nur dann ist der Controller versorgt. Hört sich logisch an.

Alexander schrieb:

Ist doch auch egal wofür.

Wenn man Controller verbauen will um Controller und Netzteil zu verbauen, dann ja.

Alexander schrieb:

jeder GPIO

Ich würde allerdings nicht jeden Pin verwenden. Beachte die Pins mit Spezialfunktionen wie IO0 oder ähnliches. Die meiden.

#7934190
Lesenswert?

Rahul D. schrieb:

Wozu überhaupt zwei Dioden / Eingänge verwenden? Einer würde doch reichen: Wenn da ein Signal anliegt, wurde Richtung X ausgewählt, wenn kein Signal anliegt, Richtung Y.

Ich möchte das Teil ausschalten. Die meiste Zeit wartet es nur auf Eingaben.

Wenn du die Schaltung einschaltest, liest du den Richtungspin ein. Damit hast du zwei Informationen:

  1. Die Schaltung wurde eingeschaltet
  2. Anhand des Pegels am Richtungspin kannst du entscheiden, ob die "auf"- oder "zu"-Prozedur gestartet werden soll. Genau so: Jens M. schrieb im Beitrag #7934023:

"Links" ist Strom und Signal an Pin x "Rechts" ist Strom und kein Signal an Pin x (Pull down oder Pull up)

Anton schrieb:

Habt Ihr mal ein Schaltbild?

Lass einfach D1 oder D2 weg!

Anton schrieb:

Ich habe mal ein neues Schaltbild gezeichnet.

mit einem Widerstand zu viel.

#7934232
Lesenswert?

Anton schrieb:

der ist in rauhen Mengen vorhanden

Vor 20 Jahren wäre so ein programmierbares WLAN Modul eine Kostbarkeit gewesen, die man niemals für einen primitiven Türöffner missbraucht hätte.

Man geht an das Tor, dreht...

So etwas hätte ich ganz ohne Elektronik gebaut. Höchstens mit Relais.

: Bearbeitet durch User
#7934287
Lesenswert?

Anton schrieb:

Ich habe mal ein neues Schaltbild gezeichnet.

Der Spannungsregler ist ein Symbolbild? Gibt es einen Wettbewerb "Bauteil-Missbrauch"? Der verträgt maximal 5.5V, braucht 4u7 als Ausgangs-C, braucht 3 kritische Bauteile, obwohl es den auch als TPS79333 mit festen 3.3V gibt und seine besten Eigenschaften kann man hier nicht nutzen (low noise, fast, low drop). Falls doch jemand WLAN nutzen möchte, liefert er nicht genug Strom und wenn der Strom doch knapp reicht, wird er zu heiß :(

Gast #7934289
Lesenswert?

N. M. schrieb:

und für was braucht es da dann überhaupt einen uC? Da reicht doch der Schlüsselschalter in Reihe mit den Endschaltern. Dann noch vermutlich 2 Schütze und gut.

Alexander schrieb:

So etwas hätte ich ganz ohne Elektronik gebaut. Höchstens mit Relais

Nemopuk schrieb:

Na vielleicht um irgendwas zu loggen oder so, bisschen mehr Fantasie. Ist doch auch egal wofür.

Genau. Salamitaktik! Man könnte über Seriell (so ein Kabel liegt auch) mitschreiben, wann das Tor auf- und zugeht.

Rahul D. schrieb:

Lass einfach D1 oder D2 weg!

Die waren zur Unterscheidung von Rechts- und Linkslauf.

Rahul D. schrieb:

mit einem Widerstand zu viel.

Welchen?

Dieter S. schrieb:

Und warum dann ein ein- ausschalten des Controllers ?

Fand ich gut. Sind Sleep-Modi und aufwecken mit bestimmten Pins ist besser? Auf jeden Fall komplizierter. Mal forschen und aufbauen. Gruß Anton

#7934292
Lesenswert?

Anton, was machst du mit den Zitaten? Mir ist dies auffefallen:

Anton schrieb:

Nepomuk schrieb (mit Link zu https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/7934232):

Na vielleicht um irgendwas zu loggen oder so, bisschen mehr Fantasie. Ist doch auch egal wofür.

Das habe ich nicht geschrieben und der Link führt auch nicht zum zitierten Text!

Ebenso ist dein Zitat von angeblich Alexander falsch!

Anton schrieb:

Sind Sleep-Modi und aufwecken mit bestimmten Pins ist besser? Auf jeden Fall komplizierter.

Für dich auf jeden Fall einfacher, weil der ganze Heckmeck mit den Dioden entfällt. Bei Netzbetrieb kannst du den Mikrocontroller auch einfach ständig laufen lassen. Die paar Milliwatt wirst du in der Stromrechnung nicht bemerken.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7934294 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7934298
Lesenswert?

Nemopuk schrieb im Beitrag #7934292: . . .

Das habe ich nicht geschrieben und der Link führt auch nicht zum zitierten Text!

Ebenso ist dein Zitat von angeblich Alexander falsch!

Sorry. Ich gelobe Besserung.

#7934660
Lesenswert?

Wo ist der Sinn des Controllers, wenn weder Funk noch "Smart" eine Rolle spielen?

N. M. schrieb:

Die Frage wurde schon mehrfach gestellt und nicht beantwortet 🤷

Und warum hat das Tor eine elektrische Verriegelung bekommen, obwohl es nur direkt vor Ort per Schlüssel betätigt werden soll?

Um den Gedanken weiter zu spinnen: Braucht das Tor überhaupt ein Schloss?

#7934669
Lesenswert?

Nemopuk schrieb:

Braucht das Tor überhaupt ein Schloss?

Meinst du, dass das so ein Tor mit ähnlicher Funktion wie im Anhang ist?

Die µC-Mimik ist vermutlich komplett überflüssig (Steuerungstechnik von Anno Dazumal brauchte auch keinen, sondern nur ein paar Relais / Schütze als Stromverstärker und ein paar Endlagenschalter zur Sicherheit).

Angehängte Dateien:
Gast #7934693
Lesenswert?

Nemopuk schrieb:

Und warum hat das Tor eine elektrische Verriegelung bekommen, obwohl es nur direkt vor Ort per Schlüssel betätigt werden soll?

Es ist ein Rolltor. Der Erste, der kommt macht es auf, der Letzte, der geht macht es zu. Es hat kein Schloß, nur eine Notentriegelung wenn der Strom weg ist.

Rahul D. schrieb:

mit einem Widerstand zu viel.

Welchen?

Einer von denen, die du durch die Dioden ersetzt hast.

siehe das Bild. Der Controller bekommt seine 3,3V(egal wie der Schalter steht) und der A/D-Wandler entscheidet ob Rechts- oder Linksrum. Danke für die Idee.

VG Anton

Angehängte Dateien:
#7934706
Lesenswert?

Anton schrieb:

siehe das Bild. Der Controller bekommt seine 3,3V

Der Controller bekommt 12 Volt, weil der TPS79333 durchbrennt. Auch der verträgt nur 5.5 Volt.

Edit:

Danke für die Idee.

An sich eine gute Idee. In diesem Fall sollten die 12V allerdings auf ±1% genau sein: (12.0 - 0.3 = 11.7) vs (12.0 * 0.95 = 11.4).

Wenn man noch dazu ein Dutzend freie Eingänge hat (die übrigens nicht nicht offen bleiben sollten), finde ich die Idee nicht mehr so toll.

: Bearbeitet durch User
#7934710
Lesenswert?

Anton schrieb:

siehe das Bild. Der Controller bekommt seine 3,3V(egal wie der Schalter steht) und der A/D-Wandler entscheidet ob Rechts- oder Linksrum. Danke für die Idee.

D2 kannst du dir an der Stelle sparen. Die brauchst du, um die beiden Schalterstellungen zu enkoppeln. Mal dir doch einfach mal den Stromfluß für die jweilige Schalterstellung auf! Dann solltest du merken, dass dein AD-Wandlereingang sich nur durch die Vorwärstspannung der D2 unterscheidet.

Gast #7934720
Lesenswert?

Hi,

Dann solltest du merken, dass dein AD-Wandlereingang sich nur durch die Vorwärstspannung der D2 unterscheidet.

So war der Plan. Oder zwei Dioden. Oder drei.

Der Controller bekommt 12 Volt, weil der TPS79333 durchbrennt. Auch der verträgt nur 5.5 Volt.

Danke für den Hinweis. War nur der, den ich als erstes fand, aber warscheinlich wäre es der geblieben.

Wenn man noch dazu ein Dutzend freie Eingänge hat (die übrigens nicht nicht offen bleiben sollten), finde ich die Idee nicht mehr so toll.

Dann könnte man was tuen?

VG Anton

#7934744
Lesenswert?

Anton schrieb:

siehe das Bild.

Rechtslinksunterscheidung geht nicht. Ist via ADC auch, naja, sagen wir mal "dumm gemacht". Das der Spannungsregler so nicht funktioniert? Geschenkt. Den Sinn des Controllers hast du auch noch nicht erklärt.

Anton schrieb:

So war der Plan. Oder zwei Dioden. Oder drei.

Boah, echt jetzt? Das Verhalten erinnert mich an ein trotziges Kind, das ein quadratisches Rad aus Lego baut. Rollt scheiße, muss aber quadratisch sein sonst schrei ich.

Anton schrieb:

Dann könnte man was tuen?

Den Controller und den Spannungsregler komplett weglassen und die beiden Anschlüsse des Schalters auf Zwei Relais legen, in Reihe mit den Endschaltern. Die Kontakte der Relais dann an die Motorschützspulen.

#7934769
Lesenswert?

Anton schrieb:

Nemopuk schrieb:

Und warum hat das Tor eine elektrische Verriegelung bekommen, obwohl es nur direkt vor Ort per Schlüssel betätigt werden soll?

Es ist ein Rolltor. Der Erste, der kommt macht es auf, der Letzte, der geht macht es zu.

Ich verstehe schon die "Problem"stellung nicht. Inwiefern ist ein ESP32 eine Verbesserung? Was kann der besser als die übliche Lösung mit 2 Drucktastern "Öffnen" und "Schließen"?

#7934906
Lesenswert?

Dieter S. schrieb:

Axel S. schrieb:

Was kann der besser als die übliche Lösung mit 2 Drucktastern "Öffnen" und "Schließen"?

Sehr vieles, nur die bleiben ungenutzt, was wiederum Strom spart.

Im Vergleich zu zwei Tastern verbraucht der ESP32 mehr Strom (nicht das das ins Gewicht fiele). Denn die Taster brauchen genau dann Strom, wenn sie gedrückt sind und das Tor hoch- oder runterfährt. Sobald der Endschalter ausgelöst hat, fällt der Stromverbrauch auf 0.

Dafür:

Anton schrieb:

Es ist ein Rolltor. Der Erste, der kommt macht es auf, der Letzte, der geht macht es zu.

braucht man jedenfalls keinen ESP32

#7934927
Lesenswert?

Anton schrieb:

Jens M. schrieb:

Dann brauchts auch mehr Schaltung, denn Taster -> Strom an, & Selbsthaltung, & Power off nach Error bzw. Fertig.

Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter, das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab. Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit fährt.

Und wozu braucht man dann den ESP überhaupt? Wenn das so "komfortabel" ist und ich den Schlüssel eh die ganze Zeit halten muß, dann tut es entweder ein potenter Schlüsselschalter der den Motorstrom aushält oder man benutzt einen Schütz. Der Sinn eines ESP erschließt sich da nicht wirklich. Vermutlich ist der nur da, weil µC Steuerungen gerade chick sind.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren