Hi,
ich möchte eine Schaltung bauen, die nur zweimal am Tag benutzt wird.
Durch einen Drehschalter mit Mittelstellung will ich auswählen "
rechtsrum" oder "linksrum". Die meiste Zeit macht die Schaltung nichts.
Mir fällt nur die obige Schaltung ein.
Man könnte noch Widerstände nach Masse an die Portpins machen.
Meine Frage: Gibt es nicht etwas schöneres als mit Dioden?
VG Anton
Über Werte und Portpins habe ich mir keinen Kopf gemacht. Das Schaltbild
dient nur zur Darstellung.
Vielleicht einen spez. Schaltkreis?
Ich habe auch über Stromversorgungsschaltkreise nachgedacht. Einen würde man dann rückwärts betreiben. Das ist sicher nicht gesund.
Dioden werden völlig überbewertet! Du brauchst gar keine! Einfach direkt auf die beiden IOs und 3V3 weglassen, die internen Clampdioden richten den Rest...
Dioden sind schon vollkommen OK, aber es gibt bessere Dioden als ausgerechnet 1N4004, über denen dann erheblich weniger Spannung abfällt. Für die I/Os am µC tuts auch 'ne Allerweltsdiode wie 1N4148, aber für die Versorgungsspannung ist eine Schottkydiode geeigneter.
Wozu überhaupt zwei Dioden / Eingänge verwenden?
Einer würde doch reichen: Wenn da ein Signal anliegt, wurde Richtung X ausgewählt, wenn kein Signal anliegt, Richtung Y.
Die älteren ESP8266 reagierten trotz ihres weiten Versorgungsspannungs-Bereiches empfindlich auf schnelle Schwankungen durch Lastwechsel. Schon 0,3 Vpp lösen dort zuverlässig Fehlfunktionen aus.
Wenn die ESP32 ähnlich empfindlich reagieren, sind Dioden keine gute Wahl.
Man könnte den Krempel mit 5V versorgen, und den 3.3V-LDO hinter die Eingangsdioden setzen (natürlich mit den üblichen Abblockkondensatoren).
Dann sollte man allerdings den GPIO mit einem Spannungsteiler betreiben, damit der die 5V nicht zu sehen bekommt.
Wozu überhaupt zwei Dioden / Eingänge verwenden?
Einer würde doch reichen: Wenn da ein Signal anliegt, wurde Richtung X
ausgewählt, wenn kein Signal anliegt, Richtung Y.
Ich möchte das Teil ausschalten. Die meiste Zeit wartet es nur auf Eingaben.
Ich habe ein Tor. Am Morgen - Schlüssel nach links -> Tor auf
abends - Schlüssel nach rechts -> Tor zu
Willst du den Schlüssel so lange halten, bis der ESP32 gestartet ist, sich ins WLAN eingebucht hat und kommuniziert hat? Das kann im guten Fall schon 3 Sekunden dauern, sonst länger. Woher weisst du, wie lange du den Schlüssel halten musst?
An Pin 1 von dem ESP32 kommen dann aber keine 3,3V mehr an!
Und warum soll das ein Problem sein?
Ich gehe davon aus, dass Pin1 der Versorgungsspannungseingang des ESP32 ist. Wenn der 3,3V braucht, aber nur (3,3V - Uf der 1N4004) bekommt, könnte das zu wenig sein.
Dann brauchts auch mehr Schaltung, denn Taster -> Strom an, &
Selbsthaltung, & Power off nach Error bzw. Fertig.
Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter, das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab.
Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit fährt.
Am Morgens 'auf', am Abend 'zu' - da reicht eine Uhr, um grob abzuschätzen, ob es Morgen oder Abend ist und ein einfacher Schalter. Die Richtung wird aus der Uhrzeit abgeleitet ;-)
Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter,
das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter
geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab.
Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit
fährt.
Und für was braucht es da dann überhaupt einen uC? Da reicht doch der Schlüsselschalter in Reihe mit den Endschaltern. Dann noch vermutlich 2 Schütze und gut.
Na vielleicht um irgendwas zu loggen oder so, bisschen mehr Fantasie.
Da er kein WLAN will läuft er also jedes Mal wenn er das Log haben will zum Tor um es abzuziehen?
Und wenn er es nicht auf einem externen Medium speichert, genau in dem Zeitpunkt wo sich das Tor bewegt? Nämlich nur dann ist der Controller versorgt.
Hört sich logisch an.
Wozu überhaupt zwei Dioden / Eingänge verwenden?
Einer würde doch reichen: Wenn da ein Signal anliegt, wurde Richtung X
ausgewählt, wenn kein Signal anliegt, Richtung Y.
Ich möchte das Teil ausschalten. Die meiste Zeit wartet es nur auf
Eingaben.
Wenn du die Schaltung einschaltest, liest du den Richtungspin ein.
Damit hast du zwei Informationen:
Die Schaltung wurde eingeschaltet
Anhand des Pegels am Richtungspin kannst du entscheiden, ob die "auf"- oder "zu"-Prozedur gestartet werden soll.
Genau so:
Jens M. schrieb im Beitrag #7934023:
"Links" ist Strom und Signal an Pin x
"Rechts" ist Strom und kein Signal an Pin x (Pull down oder Pull up)
Und warum dann ein ein- ausschalten des Controllers ?
Der verbraucht vermutlich weniger Strom, als dein Netzteil.
Nochmal, ein NE556 als CMos reicht da völlig, wenn es unbedingt mit Elektronik sein soll.
Der Spannungsregler ist ein Symbolbild? Gibt es einen Wettbewerb "Bauteil-Missbrauch"? Der verträgt maximal 5.5V, braucht 4u7 als Ausgangs-C, braucht 3 kritische Bauteile, obwohl es den auch als TPS79333 mit festen 3.3V gibt und seine besten Eigenschaften kann man hier nicht nutzen (low noise, fast, low drop). Falls doch jemand WLAN nutzen möchte, liefert er nicht genug Strom und wenn der Strom doch knapp reicht, wird er zu heiß :(
und für was braucht es da dann überhaupt einen uC? Da reicht doch der
Schlüsselschalter in Reihe mit den Endschaltern. Dann noch vermutlich 2
Schütze und gut.
Sind Sleep-Modi und aufwecken mit bestimmten Pins ist besser?
Auf jeden Fall komplizierter.
Für dich auf jeden Fall einfacher, weil der ganze Heckmeck mit den Dioden entfällt. Bei Netzbetrieb kannst du den Mikrocontroller auch einfach ständig laufen lassen. Die paar Milliwatt wirst du in der Stromrechnung nicht bemerken.
Aber bitte auch mit der Salami Taktik.
Bisher wirkt das alles total ohne System und ohne Ahnung bzw. Fachwissen.
Und bei Netzbetrieb brauchst du keinen Sleepmodi.
Meinst du, dass das so ein Tor mit ähnlicher Funktion wie im Anhang ist?
Die µC-Mimik ist vermutlich komplett überflüssig (Steuerungstechnik von Anno Dazumal brauchte auch keinen, sondern nur ein paar Relais / Schütze als Stromverstärker und ein paar Endlagenschalter zur Sicherheit).
Und warum hat das Tor eine elektrische Verriegelung bekommen, obwohl es
nur direkt vor Ort per Schlüssel betätigt werden soll?
Es ist ein Rolltor. Der Erste, der kommt macht es auf, der Letzte, der geht macht es zu.
Es hat kein Schloß, nur eine Notentriegelung wenn der Strom weg ist.
Einer von denen, die du durch die Dioden ersetzt hast.
siehe das Bild.
Der Controller bekommt seine 3,3V(egal wie der Schalter steht) und der A/D-Wandler entscheidet ob Rechts- oder Linksrum.
Danke für die Idee.
siehe das Bild.
Der Controller bekommt seine 3,3V(egal wie der Schalter steht) und der
A/D-Wandler entscheidet ob Rechts- oder Linksrum.
Danke für die Idee.
D2 kannst du dir an der Stelle sparen.
Die brauchst du, um die beiden Schalterstellungen zu enkoppeln.
Mal dir doch einfach mal den Stromfluß für die jweilige Schalterstellung auf!
Dann solltest du merken, dass dein AD-Wandlereingang sich nur durch die Vorwärstspannung der D2 unterscheidet.
Rechtslinksunterscheidung geht nicht.
Ist via ADC auch, naja, sagen wir mal "dumm gemacht".
Das der Spannungsregler so nicht funktioniert? Geschenkt.
Den Sinn des Controllers hast du auch noch nicht erklärt.
Boah, echt jetzt? Das Verhalten erinnert mich an ein trotziges Kind, das ein quadratisches Rad aus Lego baut. Rollt scheiße, muss aber quadratisch sein sonst schrei ich.
Den Controller und den Spannungsregler komplett weglassen und die beiden Anschlüsse des Schalters auf Zwei Relais legen, in Reihe mit den Endschaltern. Die Kontakte der Relais dann an die Motorschützspulen.
Den Controller und den Spannungsregler komplett weglassen und die beiden
Anschlüsse des Schalters auf Zwei Relais legen, in Reihe mit den
Endschaltern. Die Kontakte der Relais dann an die Motorschützspulen.
Na toll, und mit welcher IDE willst du die Relais dann programmieren?
Und warum hat das Tor eine elektrische Verriegelung bekommen, obwohl es
nur direkt vor Ort per Schlüssel betätigt werden soll?
Es ist ein Rolltor. Der Erste, der kommt macht es auf, der Letzte, der
geht macht es zu.
Ich verstehe schon die "Problem"stellung nicht. Inwiefern ist ein ESP32 eine Verbesserung? Was kann der besser als die übliche Lösung mit 2 Drucktastern "Öffnen" und "Schließen"?
Was kann der besser als die übliche Lösung mit 2
Drucktastern "Öffnen" und "Schließen"?
Sehr vieles, nur die bleiben ungenutzt, was wiederum Strom spart.
Im Vergleich zu zwei Tastern verbraucht der ESP32 mehr Strom (nicht das das ins Gewicht fiele). Denn die Taster brauchen genau dann Strom, wenn sie gedrückt sind und das Tor hoch- oder runterfährt. Sobald der Endschalter ausgelöst hat, fällt der Stromverbrauch auf 0.
Dann brauchts auch mehr Schaltung, denn Taster -> Strom an, &
Selbsthaltung, & Power off nach Error bzw. Fertig.
Keine Selbsthaltung. Man geht an das Tor, dreht den Schlüsselschalter,
das Tor geht auf. Wenn es weit genug auf ist läßt man los, der Schalter
geht wieder in die Mittelstellung und man zieht den Schlüssel ab.
Es gibt auch Endschalter. Die schalten den Motor ab, wenn er zuweit
fährt.
Und wozu braucht man dann den ESP überhaupt? Wenn das so "komfortabel" ist und ich den Schlüssel eh die ganze Zeit halten muß, dann tut es entweder ein potenter Schlüsselschalter der den Motorstrom aushält oder man benutzt einen Schütz. Der Sinn eines ESP erschließt sich da nicht wirklich.
Vermutlich ist der nur da, weil µC Steuerungen gerade chick sind.