das typische Problem: Man hat im Nebenjob während des Studiums mal Lochkarten sortiert, das zuhause erzählt, und so sind alle älteren Verwandten der Meinung, man hätte "mal was mit Computern studiert". Schwupps - ist man der Familien-Admin.
Ich habe einen Windows-10-Laptop und einen Windows-11-Laptop. Ich will die Daten (Eigene Dateien, Eigene Bilder, Downloads ...) vom einen auf den anderen Laptop transportieren. Insgesamt ca. 30 GB, also überschaubar.
Die Laptops haben alle möglichen Schnittstellen. WLAN, Gigabit-LAN, halbwegs aktuelles Bluetooth, USB 3.X.
Klar - man könnte auf dem Ziel-Rechner einen FTP-Server einrichten. Darf man nur nicht vergessen, hinterher wieder alle Einstellungen (inkl. Firewall) zurückzustellen. Oder ein Netzlaufwerk + Gastbenutzer mit Schreibrecht einrichten, wofür das Gleiche gilt.
Aber irgendwie scheint die schnellste, unkomplizierteste Lösung zu sein, eine externe SSD zum Transport einzusetzen. Da muss man zwar zweimal kopieren, aber im Nachhinein ist nichts zu bereinigen.
Oder gibt es mittlerweile eine schnelle, unkomplizierte direkte Methode mit möglichst wenig nachträglichem Bereinigungsaufwand?
Aber mit USB2.0 / 480Mbit/s nicht wirklich schneller als zwei Kopiervorgänge auf eine externe USB3-SSD.
USB3.0-Version gibt's aber vermutlich auch.
Aber: Das hat entweder eigene Software, (was nachher mehr Aufwand zu bereinigen ist als die paar Netzwerk/Firewall-Settings), oder meldet sich bei beiden Geräten als Netzwerk-Gerät, und ist damit nur ein etwas schnelleres Ethernet-Kabel, mit allen nötigen Einstellungen an den PCs...
Die Link-Kabel gibt es ja nach wie vor, jetzt halt auf USB-Basis. Aber wenn man weiß, wie es geht, ist so eine Netzwerkfreigabe doch das Einfachste. Und das Share zu löschen bzw. die Freigabe generell abzuschalten, wird man ja noch hinkommen.
Bei 30 GB würde ich wohl doch eher den Netzwerk Anschluss benutzen.
Ich würde einfach einen USB-Stick benutzen. Es geht um 30GB, nicht um 30TB. Wie lange der Kopiervorgang auf und vom dem Stick dauert ist vollkommen egal, da muss man ja nicht bei sitzenbleiben.
Eine 1GBit-LAN-Verbindung oder ein USB3-Stick, der easy 5GBit, oft 10GBit/s und reell locker etliche hundert MByte/s überträgt?
Was überlegt man da? Der Stick gewinnt ganz klar.
Wesentlich schneller
Einfacher zu benutzen
Man hat sofort einen Backup
Man hat später die Möglichkeit eines Backup
Man kann die Daten sofort sortieren
Übersichtlicher
Man kann in Ruhe erstmal alles absaugen, dann am anderen Gerät wieder einspielen (nicht: beide Gerät müssen an und nah beieinander sein)
Darf man nur nicht vergessen, hinterher wieder alle Einstellungen
(inkl. Firewall) zurückzustellen. Oder ein Netzlaufwerk +
Gastbenutzer mit Schreibrecht einrichten, wofür das Gleiche gilt.
Wenn Du meinst, daß das ein Problem darstellt - nimm eine Cloud. Von egal wem.
Mein Nachbar benutzt zwischen seinen /lokalen/ Rechnern immer Onedrive.
Was ein /Share/ ist, weiss der gar nicht.
Aber na gut, der ist auch über 80.
Wenn beide Rechner ein Ethernetport haben, muss man eigentlich nicht
darüber nachdenken. Laplink war damals(TM) für aus heutiger Sicht
ziemlich /nackige/ Rechner die nur serielle und parallel Ports hatten.
Das geilste was es gab. Ich müsste sogar noch ein Parallelport Laplink
haben.
Ich habe einen Original(TM)-Nachbau des Kabels.
Liegt aber schon gaaaaaaanz unten in der Kiste.
Zu der Zeit gab es auch Kirschbaum-Link. Das war viel schicker.
Aber selbst eine aus heutiger Sicht schwächliche 3Com503, machte
allen seriellen und parallelen Verbindungen ein jähes Ende.
Ja klar. Ende der 80ger war das aber das Schnellste was es gab. Als dann Netzwerk (noch mit Token Ring) kam, wurde das alles überflüssig.
Ich hatte mir nur dieses neue gekauft, weil damit alle Programme funktionieren sollten. Hat aber alles nicht so geklappt wie versprochen.
Gilt immer noch die alte Regel: Neuer Rechner, neu aufsetzen.
Ja klar. Ende der 80ger war das aber das Schnellste was es gab. Als dann
Netzwerk (noch mit Token Ring) kam, wurde das alles überflüssig.
Ich hatte mir nur dieses neue gekauft, weil damit alle Programme
funktionieren sollten. Hat aber alles nicht so geklappt wie
versprochen.
Laplink im Parallelmodues funktionierte. Genau wie der Link
per Norton Commander. Auch M$ INTERSVR.EXE nebst Client funktionierte.
Was hatte man denn /mehr/ versprochen? ☺
Eine IBM8228 gab es hier erst sehr spät. An der hing dann ein
teildefekter Cisco2504 Router und meine Firewall.
Gilt immer noch die alte Regel: Neuer Rechner, neu aufsetzen.
Wenn beide Rechner ein Ethernetport haben, muss man eigentlich nicht
darüber nachdenken.
Aber nur, wenn man schon selbstständig Schuhe zubinden kann. Aus irgendwelchen Gründen scheint der TO nicht in der Lage, eine Netzwerkfreigabe zu aktivieren. Bei mir bekommen eh alle PCs Netzwerkfreigaben, um Daten zu kopieren oder zu synchronisieren.
Allerdings habe ich "nur 30Gb" überlesen, das würde man per USB-Stick machen. Wenn man gerade keinen mit freien 30Gb hat, eben in Bröckchen.
Laplink war damals(TM) für aus heutiger Sicht
ziemlich nackige Rechner die nur serielle und parallel Ports hatten.
Damals, und ist heute mangels (legacy-)Schnittstellen nicht mehr nutzbar. Ich weiß nicht, ob es auf der Kommandozeile von NT und Nachfolgern überhaupt noch funktioniert.
Zu der Zeit gab es auch Kirschbaum-Link. Das war viel schicker.
Der Name kommt mir noch bekannt vor.
Aber selbst eine aus heutiger Sicht schwächliche 3Com503, machte
allen seriellen und parallelen Verbindungen ein jähes Ende.
Oh ja, 10 Mbit über Koax. Mein erstes Netzwerk war Novell-lite mit Netzwerkkarten von (glaube) DEC, die in der Firma massenhaft auf den Schrott gingen. Novell lief in der DOS-Ebene unterhalb Win_311.
Erst später, müsste ab Win98 gewesen sein, habe ich TCP/IP-Ethernet gefahren, mit 3C509 und danach 3C905-combo. Eine nette Bastelei war es, mit den Dateien aus dem NT4-Ressourcen-Kit einen DOS-PC ins Netz zu bringen.
Dateien aus dem NT4-Ressourcen-Kit einen DOS-PC ins Netz zu
bringen.
Was unter 3.11 völlig einfach zu konfigurieren war, die Netzwerkadressen, funktionierte nicht unter späteren Systemen (ich weiß nicht mehr ab wann).
Automatisch ja, wenn man Glück hatte, aber wann hat man schon Glück!
Wenn beide Rechner ein Ethernetport haben, muss man eigentlich nicht
darüber nachdenken.
Aber nur, wenn man schon selbstständig Schuhe zubinden kann. Aus
irgendwelchen Gründen scheint der TO nicht in der Lage, eine
Netzwerkfreigabe zu aktivieren. Bei mir bekommen eh alle PCs
Netzwerkfreigaben, um Daten zu kopieren oder zu synchronisieren.
Ja, verstehe ich auch nicht.
Mein Nachbar hat ja wenigstens seinen Onedrive-Würgaround.
Ob er dann weiss was er damit tut? Wohl nicht.
Allerdings habe ich "nur 30Gb" überlesen, das würde man per USB-Stick
machen. Wenn man gerade keinen mit freien 30Gb hat, eben in Bröckchen.
Nee, schon der blanken Bequemlichkeit halber nicht.
Mit WOL wecken, ein PUSHD \RECHNER\LAUFWERK$, kopieren ...
und fertig ist.
Zu der Zeit gab es auch Kirschbaum-Link. Das war viel schicker.
Der Name kommt mir noch bekannt vor.
Das konnte per seriell die remoten Laufwerke lokal /mappen/,
also die berüchtigten Laufwerksbuchstaben zuweisen. So etwa wie
der Netwareclient.
Aber selbst eine aus heutiger Sicht schwächliche 3Com503, machte
allen seriellen und parallelen Verbindungen ein jähes Ende.
Oh ja, 10 Mbit über Koax. Mein erstes Netzwerk war Novell-lite mit
Netzwerkkarten von (glaube) DEC, die in der Firma massenhaft auf den
Schrott gingen. Novell lief in der DOS-Ebene unterhalb Win_311.
Ich habe von Anfang an NFS benutzt. NFS- und PCNFS-Server war ein
SCO Open Server. Novell Netware fand, und finde ich, eher als
Verschwendung. IPX macht ein Linux mit einem Netwareemulator wie
marsnwe ja /nebenbei/ mit. Oder die Netware File- und Printservices
für einen W2000 Advanced Server.
Erst später, müsste ab Win98 gewesen sein, habe ich TCP/IP-Ethernet
gefahren, mit 3C509 und danach 3C905-combo. Eine nette Bastelei war es,
mit den Dateien aus dem NT4-Ressourcen-Kit einen DOS-PC ins Netz zu
bringen.
Die Karten mit dem Fast-Ethernet-DEC-Chip, zählen zu den Besten
was Durchsatz und CPU-Last angeht. Heute hat man ja genug GHz
zum /verblasen/ im Rechner, dass das Thema nicht mehr so relevant ist.
Interessant. Hätte ich nicht gedacht. 199x war das Parallelport-Laplinkkabel mit dem Norton Commander die schnellste Möglichkeit, Windows 95 (50 MB) zu installieren. Aber ich hätte nicht gedacht, dass sich das hält. Ich hätte heute etwas wie "Thunderbolt-Direkt" oder zumindest "Gigabit-Direkt" erwartet.
Die Laptops haben alle möglichen Schnittstellen. WLAN
Dann würde ich einfach beide an den in jedem Haushalt vorhandenen DSL-Router anmelden. Und einen Ordner auf beiden PCs ohne Paßwort für "Jeder" freigeben.
Aber irgendwie scheint die schnellste, unkomplizierteste Lösung zu sein,
eine externe SSD zum Transport einzusetzen. Da muss man zwar zweimal
kopieren, aber im Nachhinein ist nichts zu bereinigen.
In der Praxis hat man leider noch diese und jene Datei vergessen, d.h. mit nur zweimal umstecken wird das oft nichts.
Dann würde ich einfach beide an den in jedem Haushalt vorhandenen
DSL-Router anmelden.
Das würde ich nicht tun. Ich würde einen an den Router anmelden und den zweiten per Internetverbindungsfreigabe an den ersten anmelden, damit nicht alles über den Router muss.
Schade, dass Ad-Hoc-Netzwerke nicht mehr funktionieren.
Aber ich hätte nicht
gedacht, dass sich das hält. Ich hätte heute etwas wie
"Thunderbolt-Direkt" oder zumindest "Gigabit-Direkt" erwartet.
Wozu?
Heute gibt es LAN, einfach und relativ schnell, und USB-Massendatenträger, schneller, leichter, kleiner, einfacher als alle vorherigen Festplatten.
Niemand braucht solche Kabel. Seit Jahrzehnten.
Einzig bei Handies gibt's noch manchmal einen Adapter, der mit dem Ladekabel den Umzug von Alt auf Neu erlaubt, aber da nutzt man die Möglichkeit eins der Geräte auf Host umzustellen. Warum? Weil andere Medien wie Speicherkarten nicht funktionieren, was am PC anders ist.
Ich würde einen an den Router anmelden und den
zweiten per Internetverbindungsfreigabe an den ersten anmelden, damit
nicht alles über den Router muss.
Seitens des WLAN geht das dann auch über den Router, und seitens der Freigabe ist das komplizierter und geht dazu über Software auf dem Host, ist also reichlich sicher nicht schneller, eher im Gegenteil.
Von der Komplexität der Einrichtung mal ganz zu schweigen...
Interessant. Hätte ich nicht gedacht. 199x war das
Parallelport-Laplinkkabel mit dem Norton Commander die schnellste
Möglichkeit, Windows 95 (50 MB) zu installieren. Aber ich hätte nicht
gedacht, dass sich das hält. Ich hätte heute etwas wie
"Thunderbolt-Direkt" oder zumindest "Gigabit-Direkt" erwartet.
Ersteres war auch 199x schon falsch.
Richtig wäre wohl eher:
Es war für /dich/ die schnellste Möglichkeit.
Wenn man sich nicht plöt anstellt, ist Gigabit "Direkt".
Nur das es nicht draufsteht. Und es braucht nicht einmal /spezielle/
Werkzeuge um es zu benutzen.
Gut das man heute kein Laplinkkabel mehr braucht.
Noch besser scheint mir ist es, dass sie auch nicht mehr funktionieren.
Schade, dass Ad-Hoc-Netzwerke nicht mehr funktionieren.
Tun sie doch. Wenn du die beiden Windows-Kisten einfach mit einem stinknormalen Patchkabel zusammenstöpselst, hast du nach etwa 10 Sekunden eine funktionierendes Netzwerk (in dem beide Rechner eine APIPA-Adresses haben).
Das Problem ist nur: Du bist zu doof, mit diesem Netzwerk dann etwas sinnvolles anzufangen.
Ich hatte mal bei älteren PCs und Notebooks einen Firewire-Anschluß. Damit ließen sich auch ganz einfach Dateien übertragen. Bei aktuellen Geräten ist Firewire aber ausgestorben.
Firewire war nicht nur LAN (aber auch, wie ich schon schrieb), und in der Tat langsamer. Die Variante, die man eine Zeit lang in PCs finden konnte, übertrug 400 MBit/sec. In Macs gab es Firewire noch ein paar Jahre länger, da dann auch in einer Variante mit 800 MBit/sec.
USB2.0 hat in PCs dafür gesorgt, daß Firewire wieder von der Bildfläche verschwand.
Firewire war nicht nur LAN (aber auch, wie ich schon schrieb), und in
der Tat langsamer. Die Variante, die man eine Zeit lang in PCs finden
konnte, übertrug 400 MBit/sec.
Damals konnten viele PCs aber nur 100MBit Ethernet, waren also deutlich langsamer.
... habe ich kein Ad Hoc Netzwerk, was ein feststehender Begriff ist.
Wikipedia sagt:
Netze, die sich selbsttätig aufbauen und konfigurieren, nennt man auch
autonome Ad-hoc-Netze
Und genau das ist, was passiert, wenn du zwei (oder mehr über einen Switch) Windows-Rechner einfach zusammenstöpselst. Die bauen ein Netzwerk auf und weisen automatisch jeden Knoten darin (für Dumme wie dich: jedem Rechner) konfliktfrei eine IP-Adresse zu. Womit ein vollständig funktionales IP-Netzwerk etabliert ist.
Was es nun nur noch für irgendwelche Dienste zu nutzen gilt. Irgendwelche Dienste einzurichten oder gar noch die Clients für diese Dienste, ist aber eben nicht Aufgabe eines AdHoc-Netzwerks. Das muss schon der User des Netzwerks erledigen.
Wenn er es nicht kann, dann hat er halt Pech gehabt. Wenn die Evolution dieses grandiose Versagen mit dem Tod bestrafen würde, wärst du jetzt tot.
Damals konnten viele PCs aber nur 100MBit Ethernet, waren also deutlich
langsamer.
Genau. In dieser recht kurzen Phase habe ich tatsächlich auch mal Firewire benutzt.
Es spielt allerdings bezüglich des Problems des TO keinerlei Rolle, über welche konkrete Schnittstelle das IP-Netzwerk etabliert wird. Ob Wifi-AdHoc, Fireware, oder LAN, letztlich läuft es in Abwesenheit eines DHCP-Servers bei Windows auf ein APIPA-Netz hinaus.
Der TO ist einfach zu doof, die Anwendungsebene zu beherrschen. Das kann man aber lernen. Der TO will es wohl nur nicht lernen. Vermutlich, weil er dann dieses Forum nicht weiter mit seinem hilflosen Bullshit zuspammen könnte...
Der Typ ist ein penetranter Troll, nicht mehr und nicht weniger.