Teilung von Erfahrungen mit MCP73871 Li-Ion Teilendem Lader gesucht

OP #7938018
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Moin,

ich plane, den MCP73871 als USB-Ladeeinheit in einem tragbaren Messinstrument einzusetzen. Gegenüber vielen gängigen Lade-ICs hat er für mich den Vorteil, dass er das gleichzeitige Laden und Betreiben des Geräts ohne Einschränkungen ermöglicht. Bei vielen anderen Typen ist es nicht zulässig, die Zelle während des Ladevorgangs zu belasten, da die Lade-Endpunkte sonst nicht korrekt erkannt werden können.

Zum Einsatz kommt eine prismatische Zelle mit 1,1 Ah. Diese verfügt zwar über ein übliches BMS, besitzt jedoch keinen integrierten NTC zur Temperaturüberwachung. Daher meine Frage: Reicht es in der Praxis aus, einen 10KOhm NTC (β=3892) direkt in unmittelbarer Nähe der Zelle anzubringen, um einen 0-50C Bereich zu ermöglichen? Der MCP73871 bietet dafür ja einen entsprechenden Eingang.

Hat jemand von euch bereits mit diesem IC gearbeitet und könnte bitte Erfahrungen mit mir teilen?

Gruß, Gerhard

Hier das Datenblatt:

https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/MCP73871-Data-Sheet-20002090E.pdf

: Verschoben durch Moderator
#7938031
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Hallo Gerhard! Das steht sogar so im Datenblatt.

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For example, by utilizing a 10 k at 25°C NTC
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thermistor with a sensitivity index, , of 3892, the
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charge temperature range can be set to 0-50°C by
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placing a 1.54 k resistor in series (RT1), and a
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69.8 k resistor in parallel (RT2) with the thermistor.
OP #7938038
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Frank O. schrieb:

Hallo Gerhard! Das steht sogar so im Datenblatt. 1For example, by utilizing a 10 k at 25°C NTC 2thermistor with a sensitivity index, , of 3892, the 3charge temperature range can be set to 0-50°C by 4placing a 1.54 k resistor in series (RT1), and a 569.8 k resistor in parallel (RT2) with the thermistor.

Hallo Frank,

So hatte ich es nicht gemeint. In der Tat habe ich diese Werte aus dem Datenblatt. Mir ging es aber um den Unterschied zwischen Zellen mit drei Anschlüssen und internem NTC im Vergleich zu einem in der Nähe montierten. Wahrscheinlich ist der Unterschied unter normalen Einsatzbedingungen nicht zu markant, aber trotzdem.

Gruß, Gerhard

OP #7938045
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Frank O. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

und internem NTC im Vergleich zu einem in der Nähe montierten.

Laut dem Datenblatt geht das. Natürlich wird der interne NTC etwas wärmer werden. Wie wäre es, wenn du das ausprobierst und dann gleich auch hier postest?

Dann kannst du den Unterschied rausrechnen. Wird doch sowieso ein µC im Spiel sein.

Wird sich wahrscheinlich eh so ausspielen. An sich bin ich zufrieden, wenn diese Grenzwerte grob erreicht werden können und ist eher als "Katastrophenschutz" gedacht, um gefährliches Laden auszuschließen. Auch möchte ich mit maximal 0.2C laden.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7938049
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Gerhard O. schrieb:

internem NTC im Vergleich zu einem in der Nähe montierten.

Desto besser die Zellen die Abwärme nach außen abführen können, desto größer wird (leider) die Abweichung des in der Nähe montierten Temperatursensors. Das soll aber nicht dazu verleiten, den Akkupack deshalb mit einer Wärmeisolierung zu umgeben.

Frank O. schrieb:

the charge temperature range can be set to 0-50°C by

Durch Abänderung der Widerstände könnte das vielleicht ausgeglichen werden, so dass der Bereich z.B. von 0-47°C läuft.

OP #7938058
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Dieter D. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

internem NTC im Vergleich zu einem in der Nähe montierten.

Desto besser die Zellen die Abwärme nach außen abführen können, desto größer wird (leider) die Abweichung des in der Nähe montierten Temperatursensors. Das soll aber nicht dazu verleiten, den Akkupack deshalb mit einer Wärmeisolierung zu umgeben.

Frank O. schrieb:

the charge temperature range can be set to 0-50°C by

Durch Abänderung der Widerstände könnte das vielleicht ausgeglichen werden, so dass der Bereich z.B. von 0-47°C läuft.

Guter Gedanke.

Ich habe vor den SMD NTC einfach in der Mitte der Zelle leicht anzukleben (Capton Klebeband?) und hoffe, das es ausreichend sein wird.

Mein Ziel ist, es es unter den gegeben Umständen optimal zu realisieren und dann feststellen, ob es ordnungsgemäß unter groben Arbeitsbedingungen zulässig ist. Vielleicht finde ich später eine ähnliche prismatische Zelle mit integriertem NTC. So weit wäre der erste Ansatz nur vorübergehend.

Ist für ein Hobby Projekt und möchte mit vorhanden Ressourcen jonglieren. Nur der Lade IC ist speziell ausgesucht.

Auch möchte ich mir eine einfache uC Einschalt Schaltung ausdenken. Ich könnte zwar den LTC2951/54 ausnutzen, möchte aber eine Zwangsabschaltung durch viel längeres Drücken erzielen. Das machen die LTC Steuerungen nicht wie ich es gerne hätte. Normales Einschalten durch Einschalter Knopfdruck. Wiederholtes kurzes Drücken, wieder Abschalten durch Kill Signal vom uC. Sollte aber der uC ausfallen, möchte ich durch langes Drücken den uC abwürgen können. Also muß das alles gut überlegt werden. Natürlich wäre es mit dem LTC ziemlich einfach. Aber so weit bin ich noch nicht. Zur Zeit überlege ich mir nur das Konzept um die Randbedingungen definieren zu können. Das wie wird sich malen.

Auch möchte ich den uC beim Laden automatisch aktivieren, um mir am LCD den Ladezustand anzeigen zu können.

Ich möchte mir nur alles gründlich überlegen.

: Bearbeitet durch User
OP #7938059
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Frank O. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Auch möchte ich mit maximal 0.2C laden.

Ist ja gar nichts. Und außerdem, in Kanada ist es ziemlich kalt. :-)

Aber im Ernst, wie weit wird das weg sein von außen an der Zelle oder unterm Papier? Ich schätze maximal 0,2°C.

Schwer, ohne zu Untersuchen festzustellen. Wie gesagt, grobes Erreichen des Ziels wäre mir ausreichend. Es muß nur so gut wie notwendig sein.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7938069
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Gerhard O. schrieb:

Sollte aber der uC ausfallen, möchte ich durch langes Drücken den uC abwürgen können.

Das wäre zum Beispiel mit nanopower Comparatoren möglich zu bauen. Zum Beispiel LTC1540, 1.182V reference. supply voltage range (2V to 11V) oder TLV3691 0.9 to 6.5V. Wenn man mittellange drückt wird ein Reset ausgelöst, sehr lange drückt, wird die Versorgungsspannung abgeschaltet.

OP #7938076
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Dieter D. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Sollte aber der uC ausfallen, möchte ich durch langes Drücken den uC abwürgen können.

Das wäre zum Beispiel mit nanopower Comparatoren möglich zu bauen. Zum Beispiel LTC1540, 1.182V reference. supply voltage range (2V to 11V) oder TLV3691 0.9 to 6.5V. Wenn man mittellange drückt wird ein Reset ausgelöst, sehr lange drückt, wird die Versorgungsspannung abgeschaltet.

Danke. Werde mir das überlegen. Werde mir gleich das DaBl vornehmen.

Sonst dachte ich auch an eine 8-pin Nanopower PIC Lösung um die Einschaltlogik zu realisieren. Würde viel HW ersparen.

Nachtrag: der LTC1540 ist ein nützlicher Käfer. Danke für den "Schnauzenstupser":-)

: Bearbeitet durch User
#7938080
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Gerhard O. schrieb:

Auch möchte ich mir eine einfache uC Einschalt Schaltung ausdenken. Ich könnte zwar den LTC2951/54 ausnutzen, möchte aber eine Zwangsabschaltung durch viel längeres Drücken erzielen. Das machen die LTC Steuerungen nicht wie ich es gerne hätte. Normales Einschalten durch Einschalter Knopfdruck. Wiederholtes kurzes Drücken, wieder Abschalten durch Kill Signal vom uC. Sollte aber der uC ausfallen, möchte ich durch langes Drücken den uC abwürgen können.

MAX16150A

OP #7938089
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Anton schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Auch möchte ich mir eine einfache uC Einschalt Schaltung ausdenken. Ich könnte zwar den LTC2951/54 ausnutzen, möchte aber eine Zwangsabschaltung durch viel längeres Drücken erzielen. Das machen die LTC Steuerungen nicht wie ich es gerne hätte. Normales Einschalten durch Einschalter Knopfdruck. Wiederholtes kurzes Drücken, wieder Abschalten durch Kill Signal vom uC. Sollte aber der uC ausfallen, möchte ich durch langes Drücken den uC abwürgen können.

MAX16150A

Danke - Sieht sehr kompatibel für meine Zwecke mit phenomenal niedrigen Stromverbrauch.

Gruß, Gerhard

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