Nemopuk schrieb:
Georg M. schrieb:
Bedrohte Völker
Europa muss bereits die gesamte Fläche bewirtschaften um satt zu werden.
Nicht ansatzweise.
Aus: https://www.dvtiernahrung.de/aktuelles-detail/zu-viel-fuer-futteranbau-in-deutschland-agrarflaechen-und-ihre-nutzung
"Im Jahr 2019 lag die Menge an landwirtschaftlich genutzter Fläche bei 16,7 Millionen Hektar. Das macht einen Anteil von 50,8 % an der Gesamtfläche aus. Von diesen 16,7 Millionen Hektar sind 11,7 Millionen Hektar Ackerfläche – auf dieser Fläche werden Lebensmittel und Futtermittel angebaut: Mehr als die Hälfte wird für den Lebensmittelanbau genutzt, knapp die Hälfte davon wird für Weizen, Gerste, Mais etc. für Futterzwecke verwendet. Von den 16,7 Millionen Hektar sind ca. 4,8 Millionen Hektar Dauergrünland, also Wiesen und Weiden."
Wenn man dem Verband für Tiernahrung glauben darf, wird die Hälfte der Ackerfläche für Lebensmittel für Tierfutteranbau verwendet. Durch weniger Fleisch-/Milchkonsum läge da also enormes Einsparpotential.
Die restliche Ackerfläche dürfte dann wohl für Biogas/-sprit verwendet werden. Auch da hätte man also Einsparpotential.
Und: alleine die Ukraine kann schon ganz Europa mit Getreide und Öl versorgen. Die exportieren gerade wieder "wie blöd".
Wenn wir also etwas hier in Europa echt nicht haben, dann sind es Probleme bei der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln.
Zu den indigenen Völkern:
In Ruhe lassen - die werden durchaus auch ohne uns mitkriegen, dass "da draußen" etwas anderes ist. Und wenn sie wollen, werden sie den Kontakt suchen. Wenn nicht, dann nicht.