kennt jemand von Euch ein Heißluftgebläse (Fön), so wie es sie im Baumarkt tausendfach gibt, dass bei der Temperaturwahl auch "kalt" zulässt?
Damit meine ich, dass die Heizung nicht aktiv ist und nur mit Umgebungstemperatur gepustet wird.
Manchmal möchte ich einen Gegenstand nach der Erwärmung etwas zügiger wieder runterkühlen.
Die Geräte, die ich kenne starten aber immer bei min. 50°C.
Mit einem Fön für die Haare kann man nur sehr selten einen Schrumpfschlauch aufziehen. Zu kalt diese Teile... Meinen Lötkolben kühle ich mit meinem Universal-Gebläse so weit runter dass ich mit der Hand die Spitze wechseln kann. Dieses Teil mit Netzanschluss pumpt normalerweise Plastikmöbel auf und gab es mal bei Aldi. Außerdem kann man Leiterplatten nach dem waschen gut trocknen oder den PC und Teile davon reinigen.
Da der Kleinspannungsmotor bei Heißluftgebläsen typischerweise an
einer Anzapfung der Heizung angeschlossen wird, bedeutet eine
"Kaltstufe" ein zusätzlicher Aufwand. Das wird sich dann auch im
Kaufpreis wiederspiegeln.
Da der Kleinspannungsmotor bei Heißluftgebläsen typischerweise an
einer Anzapfung der Heizung angeschlossen wird, bedeutet eine
"Kaltstufe" ein zusätzlicher Aufwand. Das wird sich dann auch im
Kaufpreis wiederspiegeln.
Stimmt.
Darüber habe ich noch garnicht nachgedacht.
Die "kälteste" Stufe hat dann also das gesamte Heizelement in Reihe zum Motor.
Leuchtet ein.
Ist also nur eine scheinbar einfache Sache.
Wie wird das aber im Haartrockner realisiert?
Da der Kleinspannungsmotor bei Heißluftgebläsen typischerweise an
einer Anzapfung der Heizung angeschlossen wird, bedeutet eine
"Kaltstufe" ein zusätzlicher Aufwand. Das wird sich dann auch im
Kaufpreis wiederspiegeln.
Die "kälteste" Stufe hat dann also das gesamte Heizelement
in Reihe zum Motor.
Da der Kleinspannungsmotor bei Heißluftgebläsen typischerweise an
einer Anzapfung der Heizung angeschlossen wird, bedeutet eine
"Kaltstufe" ein zusätzlicher Aufwand.
Kann bei dem Steinel-Teil hier nicht so sein. In Stellung "1" (von 3) des Gebläseschalters heizt das Gerät nicht, aber da ist der Luftstrom halt nur mäßig. Auch ließe sich der große Temperatur-Stellbereich kaum auf so eine Weise realisieren.
Gerade bei Steinel läuft es so wie oben beschrieben. Es ist der Grund, warum man an der Elektronik nicht unter 50° einstellen kann. Weil er diese Temperatur nach ner Weile sowieso abgibt, durch primitive Technik und deren Verluste. Wer aber nur mal kurz einschaltet und fühlt, merkt davon nichts. Denn es dauert ne Weile, bis es warm wird.
Der TO hat recht, es scheint nur solche Heißluftpistolen zu geben.
Manchmal möchte ich einen Gegenstand nach der Erwärmung etwas zügiger
wieder runterkühlen.
Das wird ja bestimmt nicht bis Raumtemperatur nötig sein, sondern nur, um irgendwas vor zu langer Hitze zu schützen? Hat man also z.B. irgendwas auf 300° gebracht, ist es recht egal, ob man mit 20 oder 50° bläst. Außerdem bräuchte selbst die Pistole sicher ein, zwei Minuten, um überhaupt wieder unter 50° zurückzukehren...
Gerade bei Steinel läuft es so wie oben beschrieben.
Klar, aber bis das Ding auf 50 °C damit kommt, vergeht eine Weile – der Schrumpfschlauch sollte allemal abgekühlt sein dann.
Dass das Ding auf diese Weise relativ viel im „Leerlauf“ aufnimmt – nun ja, es ist eine Heißluftpistole, die aufgenommene Leistung kommt ja trotzdem dem Hauptverwendungszweck zugute.
Gerade mal geguckt: ein Haartrockner („Föhn“) mit der „Schneeflocken“-Taste ist alles andere als eiskalt: der nimmt knapp 300 W auf. Die Steinel-Pistole nimmt in den ersten beiden Gebläsestufen 50 W auf, in der dritten 100 W.
kennt jemand von Euch ein Heißluftgebläse (Fön), so wie es sie im
Baumarkt tausendfach gibt, dass bei der Temperaturwahl auch "kalt"
zulässt?
Gibts welche ohne? Mein uraltes Würth-HLG hat das auf jeden Fall. Die Einstellung der Luft-Durchflussmenge funktioniert dabei genauso wie im Heizbetrieb.
nö, das hab ich da noch nicht gesehen. Aber einen ehre hochohmigen extra-Widerstandsdraht, der bei rund 5% der Länge angezapft ist, um über einen Brückengleichrichter den Gebläsemotor zu versorgen.
Ganz kalt ist also die Kaltluftstufe bei Haartrocknern auch nicht, aber man merkt kaum eine Wärmeentwicklung.
Unsere E-Heizungspuster aus dem Baumarkt kann man auf 0 stellen, dann kommt da wirklich kalte Luft raus.
Darüberhinaus gibt es aber auch Kompressoren, mit denen z.B. Schlauchboote aufgepumt werden können. Die liefen früher oft auf Campingplätzen.
Wobei ich die Eigenerwärmung des Motors als unbedeutend einstufe.
Die 50°C werden sicher auch zu 99% von der Heizwendel erzeugt.
Kommt drauf an, mit welcher Spannung der Motor läuft. Nur 10V werden es ja (hoffentlich...) kaum sein. Auch dieses recht langsame Erwärmen der Luft spräche dafür, daß der Motor einen nennenswerten Teil der Spannung übernimmt. Jedenfalls ist das wirklich ein nicht gerade schönes Prinzip...
Ich hab mir von Parkside ein Akku-Heißluftgebläse gekauft, das kann auch ohne Heizung pusten und ist tatsächlich gar nicht schlecht. Nachteil: frisst Akku wie Popcorn...
50°C sind eigentlich eine gute Ausgangstemperatur um Joghurt zu machen.
Wenn man (Tee)Wasser kocht, kann man bei uns 10 Minuten warten bis 70°c. Danach geht der Temperaturrückgang nicht mehr ganz so schnell.
Wenn die Temperatur noch schneller runter gehen soll, muss man halt nachhelfen, z.B. mit Fließwasser wie bei den gekochten Eiern.
Das Teil hier hat eine Kaltstufe. Ich selber habe auch einen Steinel in einer Nummer kleiner, ohne Anzeige, der das auch hat.
Man darf halt nicht zu billig kaufen....
Technisch wuerde ich vermute das alle Foens wo man die Temperatur geregelt einstellen kann, vor allem wenn man dann noch die Luftmenge getrennt einstellen kann, den Motor unabhaengig von der Heizwicklung haben und es dann koennen.
Wisst ihr was an Steinel noch megacool ist? Das schwarze Teil was ihr vorne am Foen seht ist mit einem Bajonettanschluss aufgeschraubt. Ich hab mir dafuer einen Adapter Steinel-Arca-Swiss gedruckt. .-)
Warum labert ihr eigentlich hier tagelang ueber alles moegliche rum,
anstatt nur einmal eine Suchmaschine zu bedienen?
Warum liest du nicht wenigstens den Thread? Dann wüsstest du, dass deren Kaltstufe eben gar nicht so kalt ist. Könntest auch einfach mal die Leistungsaufnahme deines Teils messen.
an dem Teil kann man die Luftmenge einstellen.
Die Temperatur geht von kalt/Raumtemperatur bis ca. 400°C.
In den Daten steht min. Temp. 40°C...
Die Geräte kenne ich von Berufswegen.
Leider (als Neugerät) in einer ganz anderen Preisliga als herkömmliche Baumarktpusten.
Aber schön handlich und für Elektronik eine feine Sache.
wenn du ein Gebläse für kalte Luft ( < Raumtemperatur ) suchst...Kälte kann nicht direkt mit Strom erzeugt werden. Bei Peltierelementen wird die Fläche zu groß für ein Handgerät werden. Sieh mal nach transportablen Kühlboxen.
Das Kühlelement für Raum-10°C (?) möchte ich nicht längere Zeit in der Hand halten. Und wirklich Luftstrom machen die Dinger auch nicht.
Es wäre halt schön, das gleiche Gerät, dass man eh in der Hand hat auf
"kalt" einzustellen.
Kannste ja machen, das Problem ist doch gar nicht so sehr die schon genannte Grundlast, sondern vielmehr die thermische Trägheit der Heizung, die sich ohnehin gar nicht so schnell abkühlt, wenn du die Temperatureinstellung zurück nimmst. Selbst, bis sie auf 50 °C runter ist, wartest du schon eine Weile, für 30 °C müsstest du noch länger warten.
Aber zum Abkühlen von bissel Schrumpfschlauch sollte doch die minimal einstellbare Temperatur allemal taugen.
Manchmal möchte ich einen Gegenstand nach der Erwärmung etwas zügiger
wieder runterkühlen.
Wenn man einfach 2 Geräte nimmt, kann man mit einem arbeiten, und das andere in einen Kühl-Bottich legen, der eigentlich zum selber Eis machen gedacht ist.
Würde sich dann die Startzeit der Geräte verlängern?
(https://www.youtube.com/watch?v=d-gXsK_Tid8&t=808s)