Einfluss des Versorgungskabels (GND) auf Antennen-Performance bei 868MHz

OP #7968699
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Hallo,

Möchte einen LoRa-Transceiver auf 868MHz bauen, welches mittels Zweckentfremdeten Netzwerkkabel mit Strom versorgt wird. Dieses Kabel hat bis jetzt eine geplante länge von 15m. Ich weiss, dass das GND meines Transceivers auch ein Teil meiner Antenne darstellt. Nun habe ich folgende Fragen:

Welches Einfluss hat ein Versorgungskabel auf die Antennen-Performance, resp. Resonanzfrequenz? Ist das Proportional zur Versorgungskabel-Länge?

Wie wird das bei Antennen gemacht, welche via USB in ein Gerät einsteckbar sind? Man weiss dort ja auch nicht, wie gross die Massefläche auf der USB-Buchsenseite ist.

Welche Möglichkeiten gibt es, den Einfluss vom GND durch mein Versorgungskabel zu minimieren?

Vielen Dank im Vorraus für eure Antworten

(Firma: DC3AX) #7999893
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Das ist so nicht ganz korrekt. Wenn Du an das Modul eine in sich vollständige Antenne anschließt, dann haben andere Verbindungen nur noch wenig Auswirkung. Wenn Du das Modul mit einer der üblichen Schrott-Antennen aus dem China-Kit betreibst, dann ist diese tatsächlich dafür ausgelegt, dass jemand das Ding in der Hand hält und damit den Gegenpol zur Antenne bildet.

Für den Außenbereich nutze ich LoRa Module mit Pigtails oder SMA. An die schließe ich vollständige Groundplane Antennen an. Das LAN Kabel verlege ich auch innen im Antennenmast, da ich damit viel Witterung fernhalten kann. Damit wäre nur noch der geerdete Mast HF Seitig relevant. Trotzdem natürlich Überspannungsschutz und Blitzschutz Module im LAN Kabel.

#7999937
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Manuel N. schrieb:

Welches Einfluss hat ein Versorgungskabel auf die Antennen-Performance, resp. Resonanzfrequenz? Ist das Proportional zur Versorgungskabel-Länge?

Deine Versorgungskabellänge von 15m hat bei einer Wellenlänge von 35cm (868MHz) keinen Einfluss. Die HF sucht sich ihren Gegenpol schon selbst; die braucht kein Versorgungskabel. Wenn du allerdings so eine kleine Gummiwurst verwenden willst, solltest du schon eine entsprechende Massefläche als Gegenpol verwenden (oder die Massefläche der Platine ist gut genug). Sie muss halt im Bereich der viertel Wellenlänge liegen. Verwendest du jedoch eine sog. Groundplane-Antenne, dann dienen die Radials als Gegenpol.

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