Universelles Eprom und uC Programmiergerät gesucht für Paläoelektronik, u.a. für PLCC MC68HC11E1CFN3

OP #7970994
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Hi Ihr,

suche ein moderneres (preiswert so unter 200 Euro) Programmiergerät für E(E)proms, Dallas RTC Bausteine und anderes Getier wie den mich grade plagenden 68HC11E1CFN3.

Kuratiere hier einen ausufernden Zoo an alten HP und R&S Messgeräten, alten Funkgeräten und Werkzeugmaschinen. Alte Autos gibts auch zuviele im Umfeld, wobei ich da bislang noch keine Datenspeichorprobleme hatte. Da ist alle paar Jahre mal ein Eprom fällig. Und ich suche nun etwas, was an einem modernen PC ohne paläoelektronische Forschungsexpeditionen läuft. (dafür habe ich noch ein altes Ertec das über RS232 angesprochen wird, das wiedereinschalten des dazugehörigen Laptops war letztens ein toller Ausflug in die Vergangenheit - voll mit alten Studiums Laborberichten von vor 20 Jahren)

Insbesondere plagt mich grade (m)eine Gabelstaplersteuerung mit einem MC68HC11E1CFN3, den ich auslesen und ggfs. leermachen möchte, da der Konfigurationsdatenspeicher im internen EEprom womöglich korrumpiert ist...

Also - Gern nehme ich Erfahrungen entgegen - vielleicht irgendwas was die Arcade und Retrobastler auch verwenden. Liebendgern irgendwas offenes - und im Zweifel auch so ein Chinasatz mit mittelmäßigen Fassungen, aber dafür vielen Adaptern

vg Maik

#7971100
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So ein univerelles "Programmiergerät" wird es kaum geben.

Eproms, EEPROMs und Flash-ROMs, ja, für so etwas gibt es relativ universelle Lösungen (z.B. den TL866), die haben nur in Randbereichen Probleme (sehr alte EPROMs wie z.B. 1702, 2708 oder 2716 können diese Geräte i.d.R. nicht programmieren, weil sie die dafür nötigen Programmierspannungen und Betriebsspannungen nicht erzeugen können).

Was aber darüber hinausgeht, ist entschieden zu speziell. Manche fossilen µCs mit eingebautem EPROM sind mit einem Adaptersockel funktionskompatibel zu einem EPROM, die lassen sich dann auch programmieren, aber sobald sowas einen abweichenden Algorithmus nutzt, oder gar einen Bootloader, ist's vorbei.

Das können dann vielleicht noch absolut hundsteure Geräte von Herstellern wie "Data I/O", wenn man den richtigen dazu passenden ebenfalls hundsteuren Spezialadapter hat, und einen fossilen PC, auf dem man die steinalte Software für das Gerät noch verwenden kann.

(Firma: L-E-A) #7971119
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Dieter S. schrieb:

Den EEPROM (512 Byte) des 68HC11E1 kann man über den Bootloader programmieren

Mit JBUG11 konnte ich erfolgreich den MC68711E20 des Braun Moviport C118 Drehzahlmessers programmieren, bzw. "back-uppen": https://sourceforge.net/projects/jbug11/ Die Software funktioniert sogar unter Linux im Wine.

Lt. Manual wird der E1 unterstützt, siehe Anhang.

Nachtrag: Auf Seite 100 findet sich ein einfacher Schaltplan für den Anschluss.

Im Anhang findet sich auch mein "Kochrezept" für die Programmierung, als Textdatei (ISO Latin1 codiert)

Grüße, Volker

Angehängte Dateien:
: Bearbeitet durch User
#7971406
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Harald K. schrieb:

es relativ universelle Lösungen (z.B. den TL866), die haben nur in Randbereichen Probleme

Hierzu möchte ich anfügen: Der XGECU T48 (TL866-3G) kann 2716 Eproms (mit 25 Volt) programmieren. Allerdings sollte man unbedingt diesen Typ manuell selektieren UND das Häkchen für ID-Check abschalten, damit nicht 12V an A9 gelegt werden.

Für bestimmte alte uC gab es manchmal Adapter (-schaltungen), mit denen sich diese uC dann z.B. als 2764 programmieren liesen. Beim TMS77c82 TI beispielsweise. Ob es das für benannten MC68.. auch gab, ???

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