gibt es eine Farbtemperatur bei weißen LEDs, die das Wachstum normaler tropischer und subtropischer Landpflanzen gut fördert?
Gedacht als Alternative zur violetten Pflanzenlichtlampe, deren Licht ich persönlich recht unangenehm finde.
Spontan würde ich auf 5000k tippen, könnte das hinkommen?
Pflanzen steuern Lebensphasen (keinem, wachsen, blühen, reifen) auch über das Lichtspektrum, erwarten also bestimmte Lichtwellenlängen um bestimmte Prozesse zu starten, danach sind die Lichwellenlängen unwichtig.
Es gibt also nicht EIN Spektrum für bestmögliches Wachstum. Institute wie FAL kümmern sich drum, rauszufinden was Pflanzen brauchen, sind aber wenig an subtroptischen Zierpflanzen interessiert.
Es wird empfohlen, nur UVA-Licht ohne UVB-Wellenlängen zu verwenden. Das UVA erhöht weiterhin die Produktion von Sekundärmetaboliten wie THC, CBD, Terpenen und Flavonoiden, jedoch ohne die negativen Auswirkungen von UVB-Licht.
Um sich in der vegetativen Phase gut zu entwickeln, benötigen Deine Pflanzen vor allem Licht im blauen Farbspektrum. Insgesamt kann man hier von einem Spektrum von ca. 4000 - 8000 Kelvin sprechen, wobei sich Leuchtmittel mit rund 5000 - 7000 Kelvin als ideal herausgestellt haben.
Das sagt Tante Goo... ;-)
Bei den Profis, sieht man seit Jahren, nur noch quasi weißes Licht!?
Ähem, nö. Es gibt viele Projekte zur "vertikalen Landwirtschaft" und bei praktisch keinem davon wird weisses Licht verwendet.
Ist einfach eine Frage der Effizienz, denn derzeit ist diese Art der Landwirtschaft noch nicht konkurrenzfähig zur "natürlichen" und der Hauptgrund dafür sind die Energiekosten.
Also wird natürlich hier bevorzugt optimiert. Weißes Licht enthält einfach zu viele Komponenten im Spektrum, mit denen die Pflanzen nix anfangen können. Und deren Energie verpufft nicht nur bezüglich des Ertrags, sondern muss zusätzlich auch noch energieaufwendig weggekühlt werden, kommt also doppelt teuer.
Herausgefunden wurde bisher, dass die chemischen Prozesse in der Pflanze auch noch andere Bereiche, schmale Streifen im Spektrum, benötigen würden. Ungünstigerweise sind diese auch noch unterschiedlich je nach Pflanzenart und Wachstumsphase.
In meinem alten dtv-Atlas steht ein Beispiel, dass eine Pflanze einen Wechsel von zwei unterschiedlichen Helligkeiten im roten Spektrumbereich benötigte um zu Blühen und Früchte zu tragen.
Es ist nicht so trivial, wie es meist angenommen wird. Es gibt Biologen, die sich darauf spezialisiert haben.
Es ist nicht so trivial, wie es meist angenommen wird.
Ja, deswegen wird ja auch so heftig daran geforscht. Blöd ist nur: Weil hochgradig kommerziell interessant, findet man nur sehr wenig konkrete Informationen dazu.
Selbst bei Projekten, die vollständig oder überwiegend aus Steuermitteln finanziert wurde/werden, ist das so. Z.B. Eden-ISS.
Was man aber trotzdem wirklich leicht herausfinden kann: Weisses Licht ist ganz offensichtlich nicht die optimale Lösung...
Die an der Photosynthese beteiligten Pflanzenfarbstoffe (Chlorophyll a und b, sowie weitere) absorbieren rotes und blaues Licht, die Spektralanteile um Grün dazwischen werden reflektiert, so daß chlorophyllhaltige Pflanzen für uns grün aussehen.
Wenn es auf die effiziente Pflanzenbeleuchtung für die Photosynthese ankommt, ist es also sinnvoll, die Pflanzen nicht mit Licht zu beleuchten, das von ihnen reflektiert, also nicht zur Photosynthese genutzt wird.
Aus ästhetischen Gründen wird man jedoch bei Zierpflanzen davon abweichen, und auch die von den Pflanzen nicht genutzte "Grünlücke" füllen. Effizienz hin oder her.
Man sollte dabei auf genügend Blau- und Rotanteil der Beleuchtung achten.
Für den gewöhnlichen Bürger bleibt als Lösung eigentlich nur übrig eine Personenerkennung im Raum zu ergänzen um weiße LEDs bei Anwesenheit hochzuregeln und die unangenehmen Pflanzlicht-LED auf ein erträgliches Maß herunter zu regeln.
Eine bessere Lösung, kann ich Dir, Daniel, leider nicht vorschlagen.
gibt es eine Farbtemperatur bei weißen LEDs, die das Wachstum normaler
tropischer und subtropischer Landpflanzen gut fördert?
Mit "Farbtemperatur" kannst du das Licht aus Sicht der Pflanzen nicht beschreiben. Die Farbtemperatur besagt nur, dass das Licht für den Menschen mit seinen drei Farbrezeptoren genauso aussieht wie ein schwarzer Strahler der entsprechenden Temperatur. Die beiden Photosysteme von Pflanzen mit ihren Antennenpigmenten sehen das Spektrum aus einer anderen Perspektive.
gibt es eine Farbtemperatur bei weißen LEDs, die das Wachstum normaler
tropischer und subtropischer Landpflanzen gut fördert?
Gedacht als Alternative zur violetten Pflanzenlichtlampe, deren Licht
ich persönlich recht unangenehm finde.
„One fits all“ gibt es nicht, aber so ziemlich jede weiße LED ist besser, als die elende Rot-/Blau-Mischung aus der Anfangszeit der Pflanzenbeleuchtung mit LEDs.
Woran machst du das "besser" fest? Nur weil es DIR besser gefällt?
Daran, dass das Licht dieser Lampen entsprechend ihres Aufbaus im Wesentlichen aus zwei einzelnen, verhältnismäßig schmalen Peaks besteht, während Pflanzen ein paar Millionen Jahre Evolution in einem weitgehend kontinuierlichen Spektrum hinter sich haben, und daher sehr viel breitere Bereiche am oberen und unteren Ende des sichtbaren Spktrums nutzen können und auch brauchen, wenn es gesunde Pflanzen werden sollen. Dass auch grünes Licht von Pflanzen genutzt werden kann, ist seit spätestens 2004 in den einschlägigen Kreisen bekannt (Kim, Goins et al.). Bei weiterführendem Interesse wäre „PAR“ (photosynthetically active radiation) ein guter Suchbegriff für den Einstieg.
Diese Lampen aus der Anfangszeit der LED-Pflanzenbeleuchtung, die mit den roten und blauen LEDs und dem daraus resultierenden, charakteristisch violett erscheinenden Licht, waren damals so verbreitet, weil es zum dem Zeitpunkt nichts Besseres zu einem marktfähigen Preis gab – und nicht, weil das besonders toll für die Pflanzen gewesen wäre.
Dass solche Lampen heute allenfalls noch beim Abzocken uninformierter Homegrower eine Rolle spielen, während überall sonst, insbesondere auch im kommerziellen Umfeld, weiße LEDs zum Einsatz kommen, hat /nicht/ den Grund, dass den Leuten das weiße Licht so viel besser gefällt, wie du mal eben unterstellt hast …
Für den gewöhnlichen Bürger bleibt als Lösung eigentlich nur übrig eine
Personenerkennung im Raum zu ergänzen um weiße LEDs bei Anwesenheit
hochzuregeln und die unangenehmen Pflanzlicht-LED auf ein erträgliches
Maß herunter zu regeln.
Insgesamt kann man hier
von einem Spektrum von ca. 4000 - 8000 Kelvin sprechen, wobei sich
Leuchtmittel mit rund 5000 - 7000 Kelvin als ideal herausgestellt haben.
Komisch, die neue Salatzuchtanlage bei uns um die Ecke (10.000 Köpfe/Tag) nutzt ausschließlich blau/rotes Licht in den riesigen Glashäusern. Sieht nachts ziemlich beeindruckend aus.
Komisch, die neue Salatzuchtanlage bei uns um die Ecke (10.000
Köpfe/Tag) nutzt ausschließlich blau/rotes Licht in den riesigen
Glashäusern.
Beeindruckend mit der Menge. Vielleicht kannst Du mal fragen, was für Licht genau sie dort verwenden?!
Bei uns in der Nähe gibt es auch eine Pflanzenzuchtanlage und die verwenden Natriumdampflampen (dieses gelb-orange Licht, das man auch von älteren Straßenlaternen kennt).
Komisch, die neue Salatzuchtanlage bei uns um die Ecke (10.000
Köpfe/Tag) nutzt ausschließlich blau/rotes Licht in den riesigen
Glashäusern.
Es ist ein Unterschied, ob angelerntes Personal oder normale Kunden dem Licht ausgesetzt sind.
Bei weißem Licht passiert in der Regel nicht viel, weil es so grell ist, dass meistens rechtzeitig sich die Person mit den Augen wieder abwendet. Bei Blau-UV und rot-IR fühlt sich die Person nicht geblendet. Die Augen sind daher mehr gefährdet. Das Personal im Gewächhaus kann der Arbeitgeber belehren und Filterbrillen als Schutzausrüstung ausgeben.
Beim Endkunden klappt das in der Regel nicht. Da liegen die Hersteller und Händler mit breitbandigen, hellen (blendenden) LED auf der sicheren Seite.
Bei Mouser gibt es diese LEDs allerdings noch nicht, wie es aussieht.
Möglicherweise ist die Schnittstelle zum üblichen Mouser-Kunden zu klein. Die LED selbst findet man auf vielen nicht einmal teuren Pflanzlichtlampen der 100W-Klasse, etwa von Spider Farmer, Mars Hydro, Vivosun, Viparspektra, etc.
Komisch, die neue Salatzuchtanlage bei uns um die Ecke (10.000
Köpfe/Tag) nutzt ausschließlich blau/rotes Licht in den riesigen
Glashäusern.
Magst du die mal benennen?
Ich hatte im Rahmen meines Beitrags geschaut, aber keine aktuelle Anlage gefunden, die noch auf diese Lampen setzt. Nicht zuletzt, weil die Effizienz (Biomasse pro kWh) wohl nennenswert unter der von weißem Licht liegt, und Energie heute den Hauptteil der Kosten solcher Anlagen ausmacht. Da würde mich interessieren, warum die bei einem Neubau auf diese Technik gesetzt haben.
Bei uns in der Nähe gibt es auch eine Pflanzenzuchtanlage und die
verwenden Natriumdampflampen (dieses gelb-orange Licht, das man auch von
älteren Straßenlaternen kennt).
HPS-Lampen waren lange das einzige, einigermaßen taugliche Kunstlicht dafür.
Hier das dicke Loch im grünen Spektralbereich, das ich meinte.
Und wenn du jetzt das Spektrum einer Lampe mit nur roten und blauen LEDs drüberlegst, wirst du sehen, was ich meine. Und, wie gesagt, dass ein Teil des grünen Lichts reflektiert wird, heißt nicht, dass es von den Pflanzen nicht genutzt wird. Das grüne Licht erreicht z.B. auch Bereiche im Inneren der Pflanzen, sodass auch dort Aktivität stattfinden kann. Auch müssen Reaktionen, die in kleinerem Maßstab ablaufen, nicht zwangsweise unwichtig sein.
Wie gesagt: Wenn Rot/Blau (heute ja auch mit verschiedenen Wellenlängen) ausreichen würde, würde ich in neuen Anlagen solche Lampen erwarten – die Umsetzung zu Weiß wirkt sich ja immer negativ auf den Wirkungsgrad aus. Stattdessen sieht man dort heute überwiegend weiß, teils mit zusätzlichen roten LEDs verschiedener Wellenlängen bis fast in den NIR-Bereich (blau ist in den weißen LEDs ausreichend viel enthalten).
"Betriebsbesichtigungen sind leider nicht möglich". Ganz am Anfang gab es aber einen "Tag der offenen Tür" wo man sich das noch ansehen konnte.
In der Anlage arbeiten kaum Menschen, nur auf der Pflanzseite und beim Ernten/Verpacken. Dazwischen wandern die gigantischen Reihen langsam von einem Ende der Halle (Pflanzen) zum anderen (Ernte). Da ist nicht einmal Platz für einen Menschen!
Da wäre es in der Tat mal interessant zu erfahren, warum sie auf ’ne veraltete Technologie setzen – vielleicht haben sie die Lampen billig aus den Niederlanden bekommen (wo sie für Tomaten ziemlich weit verbreitet waren, bevor sie vom weißen Licht abgelöst wurden), sodass es sich trotz der schlechten Effizienz, bezogen auf zu Biomasse umgesetzter Energie, rechnet? Schließlich ist’s da ja auch nur eine Zusatzbeleuchtung, die fehlenden spektralen Bestandteile bekommen die Pflanzen in der Anlage ansonsten durch das Tageslicht.
State of the art ist diese Art der Beleuchtung jedenfalls seit Jahren nicht mehr – und das liegt nicht daran, dass den Leuten die Farbe nicht gefallen würde (das war ja die Unterstellung von Rainer, auf die ich reagiert habe).
So veraltet kann das aber nicht sein. Weiter nördlich gab es vor einigen Jahren einen Riesenaufstand weil eine "Tomatenfabrik" ihre LED Pflanzbeleuchtung ohne Absprache mit der Feuerwehr in Betrieb genommen hatte. Das war auch ein blau/rot und hat zu unzähligen Fehlalarmen von besorgten Bürgern geführt. Sieht aber auch wirklich gespenstisch aus ;-)
So veraltet kann das aber nicht sein. Weiter nördlich gab es vor einigen
Jahren einen Riesenaufstand
Ist’s aber.
Wenn „vor einigen Jahren“ hier „vor weniger als fünf Jahren“ meint, wurd’s möglicherweise deswegen verbaut, weil’s einem sprichwörtlich nachgeworfen wird. Gerade für Tomaten, bei denen die vegetative Phase nur Mittel zum Zweck ist, sind die Dinger nochmal ’ne Ecke weniger optimal. Aus Sicht ausreichend kurzfristig denkender BWL-Leute können sie aufgrund der Anschaffungskosten trotzdem erstmal verlockend sein …
Das Problem dürfte sein, daß das noch nicht besonders gründlich erforscht und belegt ist. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gibt es dann auch noch von Kultur zu Kultur Unterschiede.
Und dann kommt es natürlich auch noch auf das Ziel an. Soll das ökonomisch möglichst günstig werden oder soll z.B. ein ganz bestimmtes Ziel erreicht werden, koste es was es wolle.
Vor einigen Jahren war ich an der Entwicklung einer veränderbaren LED-Beleuchtung für Algen (sind natürlich keine Landpflanzen) beteiligt. Wir haben 9 Leds mit unterschiedlichen Wellenlängen von rot bis violett ausgewählt (eben das, was der Markt so hergab) und dann mit einem Microcontroller und PWM veränderbar gemacht. Das Experiment wurde dann m.W. nach einem Jahr wegen mangelnder Ergebnisse abgebrochen.
In Gewächshäusern wird nur das Tageslicht "künstlich ergänzt". Dafür wird die Einstrahlung gemessen und dann entsprechend die Beleuchtung zeitlich begrenzt. Der Betriebsleiter sagte "wenn man das nicht macht, dann sind die Energiekosten viel zu hoch und wir gehen pleite" - und das war vor 20 Jahren.
Und bei Leuchtstoffröhren gibt es solche, die unterschiedliche Spektren aufweisen, obwohl die für den Menschen alle ziemlich weiß aussehen. Die sind auch verhältnismäßig teuer (können schon 30 oder 50€ kosten) und die dürfen wohl auch noch immer produziert werden, da es sich um eine Spezialanwendung handelt.
gibt es eine Farbtemperatur bei weißen LEDs, die das Wachstum normaler
tropischer und subtropischer Landpflanzen gut fördert?
Gedacht als Alternative zur violetten Pflanzenlichtlampe, deren Licht
ich persönlich recht unangenehm finde.
Spontan würde ich auf 5000k tippen, könnte das hinkommen?
Mit 5000K und 80er CRI fährst du schon ganz gut und ich würde auf den Wirkungsgrad bzw. die Lichtausbeute gucken, statt auf irgendwelche großartigen Optimierungen des Spektrums. Es sollten schon 150-200lm/W sein, beispielsweise die LM301B oder so.
Stattdessen sieht man dort heute überwiegend weiß, teils mit
zusätzlichen roten LEDs verschiedener Wellenlängen bis fast in den
NIR-Bereich
Genau, PS II hat sein Absorptionsmaximum bei 680 nm, PS I bei 700 nm.
Von weißen LEDs kommt da meist nicht mehr viel.
Das sind die zentralen Moleküle, welche die Energie dann chemisch weiterleiten, das hat nichts mit dem Absorbtionsmaximum der ganzen Chloroplasten geschweige denn der ganzen Pflanze zu tun.
Wir haben 9 Leds mit unterschiedlichen Wellenlängen von rot bis violett
ausgewählt (eben das, was der Markt so hergab) und dann mit einem
Microcontroller und PWM veränderbar gemacht. Das Experiment wurde dann
m.W. nach einem Jahr wegen mangelnder Ergebnisse abgebrochen.
Und was war das Problem?
Die photosynthetische Aktivität lässt sich doch per Photoakustischem Effekt recht gut und vor allen Dingen vergleichsweise schnell messen.
Dass solche Lampen heute allenfalls noch beim Abzocken uninformierter
Homegrower eine Rolle spielen, während überall sonst, insbesondere auch
im kommerziellen Umfeld, weiße LEDs zum Einsatz kommen, hat nicht den
Grund, dass den Leuten das weiße Licht so viel besser gefällt, wie du
mal eben unterstellt hast …
Ich wäre aber mit der Bezeichnung "weißes" Licht seeeehr vorsichtig. Vergleich mal das Spektrum von einer Samsung LM301H EVO (spezielle weiße Pflanzen-LED) und einer Seoul SAWS0661A (richtig gute weiße LED zur Innenraumbeleuchtung) bei etwa gleicher Farbtemperatur (6500K). Da wird dir bei der Samsung ein dickes Tal bei den grünen Wellenlängen auffallen, die ja angeblich so wichtig sind für die Pflanzen ;)
Grund für den Einsatz dieser "weißen" LEDs wird vmtl hauptsächlich die einfachere Herstellung und Design sein. Wie bei normalen weißen LED kann eine einzeln blaue/UV-LED mit entsprechend angepasster Phosphorschicht verwendet werden. Das spart Designaufwand, z.B. eine Stromquelle die sonst nötig wäre pro Farbe. Gerade wenn man breitere Peaks bei blau und rot haben möchte würde das mir farbigen LEDs schwierig werden, die ja nicht beliebig verfügbar sind.
Ich wäre aber mit der Bezeichnung "weißes" Licht seeeehr vorsichtig.
Wenn du drauf bestehst: „Weiß erscheinendes Licht“.
Die LM301H EVO gibt es ja auch mit verschiedenen Farbtemperaturen und damit Spektren, aber ja: Sie sind nicht für die allgemeine Beleuchtung gedacht (wenngleich ich persönlich das Licht nicht unangenehm finde und auch bei der Farbdarstellung im Billigbereich der Retrofit-Leuchtmittel schon deutlich schlechtere Sachen gesehen habe (Obacht: Subjektiv)). Allerdings gibt’s auch Pflanzenlampen mit LM301B, deren eigentlicher Zweck ja die Raumbeleuchtung ist, die wohl ebenfalls sehr gute Ergebnisse bringen.
Falls hier jemand eine Pflanzenlampe in der zweifarbigen Bauart rumliegen hat und mir für die Dauer eines Tests überlassen würde, kann ich gerne mal einen 1:1-Vergleich mit Hanf starten und dokumentieren – ich hätte zwei identische Zelte mit identischer Ausstattung zur Verfügung, die ich für identische klimatische Bedingungen zusammenstellen kann, und genetisch identische Stecklinge fallen hier sowieso häufiger an, als ich sie gebrauchen kann (weil das Zeug halt wie Unkraut wächst).
Grund für den Einsatz dieser "weißen" LEDs wird vmtl hauptsächlich die
einfachere Herstellung und Design sein. Wie bei normalen weißen LED kann
eine einzeln blaue/UV-LED mit entsprechend angepasster Phosphorschicht
verwendet werden. Das spart Designaufwand, z.B. eine Stromquelle die
sonst nötig wäre pro Farbe
Da würde ich jetzt nicht so ganz mitgehen: In den meisten Pflanzenlampen sind sowieso verschiedene LEDs verbaut (in der mir vorliegenden Spider Farmer SF1000 zum Beispiel zwei verschiedene Versionen der LM301H und zwei unterschiedliche Rot-Varianten), die alle von einer zentralen Stromquelle versorgt werden. Es wäre aus dieser Sicht kein Problem, LEDs mit ins Blau umsetzender Leuchtschicht und welche mit ins Rot umsetzender Leuchtschicht gleichermaßen zu verbauen, und so die Verluste der laut manchen Usern unnötigen grünen Anteile völlig zu vermeiden. Tatsächlich würde das Vorteile bei der Anpassung der Spektren für verschiedene Vegetationsphasen der Pflanzen ermöglichen, sodass es da vermutlich andere Gründe gibt, warum sich die weiß erscheinenden LEDs durchgesetzt haben.
Es wäre aus dieser Sicht kein Problem, LEDs mit ins Blau umsetzender
Leuchtschicht
Es gibt bei LEDs keine ins Blau umsetzende Leuchtschicht.
Weiße LEDs sind blaue LEDs mit zusätzlichem Leuchtstoff, der von der blauen LED angeregt wird und die restlichen Spektralanteile beisteuert.
Im Spektrum ist der Peak der anregenden blauen LED (um 460nm) meist recht deutlich erkennbar.
Es gibt bei LEDs keine ins Blau umsetzende Leuchtschicht.
Zumindest habe ich solche hier, die in eine deutlich blaue Farbe mit der Bezeichnung „Eisblau“ umsetzen. Auch habe ich zwischenzeitlich, als ich bei ebay nach den veralteten Zweifarb-Lampen für einen Test gesucht habe, auch Lampen gefunden, deren Leuchtschicht direkt zu Pink umsetzt, deren Spektrum also genau das sein sollte, was deiner Ansicht nach das Optimum wäre (weil breites Blau und Rot, aber kein Grün).
Zumindest habe ich solche hier, die in eine deutlich blaue Farbe mit der
Bezeichnung „Eisblau“ umsetzen.
Warum meinst du, dass dort irgend etwas von einem Leuchtstoff in eine blaue Farbe UMGESETZT wird. Damit das möglich wäre, müsste es sich um eine UV-LED handeln und zumindest UV-Lichtreste vorhanden sein.
Weil man den Leuchtstoff ziemlich deutlich in der LED sieht, und ich
nicht denke, dass der darin wäre, wenn er keine Funktion hätte.
Dann müssten es, wie gesagt, UV-LEDs sein, weil für eine Umsetzung auf kürzere Wellenlängen die zusätzliche Energie irgendwoher kommen müsste und Doppelphotonenprozesse mangels Kohärenz als Mechanismus ausgeschlossen werden können.
Wir haben 9 Leds mit unterschiedlichen Wellenlängen von rot bis violett
ausgewählt (eben das, was der Markt so hergab) und dann mit einem
Microcontroller und PWM veränderbar gemacht. Das Experiment wurde dann
m.W. nach einem Jahr wegen mangelnder Ergebnisse abgebrochen.
Und was war das Problem?
Die photosynthetische Aktivität lässt sich doch per Photoakustischem
Effekt recht gut und vor allen Dingen vergleichsweise schnell messen.
Wahrscheinlich wolltest Du fragen, warum das Experiment abgebrochen wurde?
Da müßtest Du die verantwortlichen Wissenschaftler fragen. Meines Wissens sollte auch nicht nach dem Wachstum allgemein geforscht werden, sondern nach irgendeinem Teilaspekt. Und es war dann innerhalb eines Jahres kein erfolgversprechender Unterschied zu erkennen. Die Fragestellung wurde dann angepaßt und die ganze Beleuchtung lag dann in der Ecke bis sie jemand als Elektroschrott entsorgt hat.
Und wie so häufig, kam dann ein paar Wochen später jemand um die Ecke, der meinte, man müßte eigentlich mal so regelbare Lampen haben...
;-)
Die
Fragestellung wurde dann angepaßt und die ganze Beleuchtung lag dann in
der Ecke bis sie jemand als Elektroschrott entsorgt hat.
Und wie so häufig, kam dann ein paar Wochen später jemand um die Ecke,
der meinte, man müßte eigentlich mal so regelbare Lampen haben...
Weil man den Leuchtstoff ziemlich deutlich in der LED sieht, und ich
nicht denke, dass der darin wäre, wenn er keine Funktion hätte.
Dann müssten es, wie gesagt, UV-LEDs sein, weil für eine Umsetzung auf
kürzere Wellenlängen die zusätzliche Energie irgendwoher kommen müsste
und Doppelphotonenprozesse mangels Kohärenz als Mechanismus
ausgeschlossen werden können.
Völlig richtig! Eine Umsetzung geht immer nur in die Richtung mit weniger Energie/größerer Wellenlänge.
NB: IR Detektionskarten glimmen sichtbar; aber das ist ein völlig anderer Effekt.
Ich denke, die Frage von Daniel wurde beantwortet. Ich habe noch eine Ähnliche (wo sich hier doch so viele Experten versammelt haben).
Kann man mit den Horticulture-LEDs Tomaten nachreifen lassen? Ich meine, man kann die Tomaten an die Sonne legen, dann reifen die etwas nach. Im Winter haben wir keine Sonne, aber unreife Tomaten im Supermarkt.
@jackv Vielleicht kannst du mal ein Test mit Tomaten, Clementinen etc. in deinem Zelt machen? Vielen Dank.
"Mit einem Trick: Winzige Teilchen in den Kontaktlinsen sind grob gesagt in der Lage, die langen Wellen des Infrarotlichts so zu filtern und mit Energie anzureichen, dass sie im für Menschen sichtbaren Bereich auf der Netzhaut ankommen."
@jackv Vielleicht kannst du mal ein Test mit Tomaten, Clementinen etc.
in deinem Zelt machen? Vielen Dank.
Du meinst, nicht ganz reifes Obst und Gemüse kaufen und mit ins Zelt packen? Kann ich machen. Üblicherweise wird zum künstlichen Reifen lassen Ethylen genommen, soweit ich weiß.
Eine Umsetzung geht immer nur in die Richtung mit
weniger Energie/größerer Wellenlänge.
Wie beim grünen Licht aus IR, wie’s bei den billigen grünen Diodenlasern gemacht wird? [scnr]
Abgesehen davon verstehe ich die Diskussion nicht – bei dem Eisblau wird eh in Richtung geringerer Frequenz umgesetzt – der schmale Peak nativer blauer Dioden wird nach rechts erweitert und abgeflacht.
"Mit einem Trick: Winzige Teilchen in den Kontaktlinsen sind grob gesagt
in der Lage, die langen Wellen des Infrarotlichts so zu filtern und mit
Energie anzureichen, dass sie im für Menschen sichtbaren Bereich auf der
Netzhaut ankommen."
Dann erzähl man, wie du den winzigen Teilchen in den Kontaktlinsen beibringen willst, dass die "energieangereicheren" Photonen in die selbe Richtung fliegen sollen, wie die anregenden. Sonst war es das nämlich mit einem scharfen Bild.
Die Frage gebe ich zurück. Das war keine Antwort auf einen Beitrag von dir; entsprechend frage ich mich ein wenig, warum du meine Antwort auf Thomas’ Beitrag auf dich beziehst.
Geht’s dir nur darum, mir ans Bein zu pissen, oder was? So langsam habe ich ein wenig das Gefühl, als dass es dir schon lange nicht mehr, oder überhaupt noch nie um das Threadthema ging …
Dann erzähl man, wie du den winzigen Teilchen in den Kontaktlinsen
beibringen willst, ...
Das darfst Du die Entwickler dieser Kontaktlinsen fragen, wenn der verlinkte Text und dortiger Link (englische Publikatione) nicht weiterhilft. Vielleicht hat wissenschaft.de oder weltderphysik.de das auch veröffentlicht und mehr Details dazu.
Dass solche Lampen heute allenfalls noch beim Abzocken uninformierter
Homegrower eine Rolle spielen, während überall sonst, insbesondere auch
im kommerziellen Umfeld, weiße LEDs zum Einsatz kommen, hat nicht den
Grund, dass den Leuten das weiße Licht so viel besser gefällt, wie du
mal eben unterstellt hast …
Ich wäre aber mit der Bezeichnung "weißes" Licht seeeehr vorsichtig.
Vergleich mal das Spektrum von einer Samsung LM301H EVO (spezielle weiße
Pflanzen-LED) und einer Seoul SAWS0661A (richtig gute weiße LED zur
Innenraumbeleuchtung) bei etwa gleicher Farbtemperatur (6500K). Da wird
dir bei der Samsung ein dickes Tal bei den grünen Wellenlängen
auffallen, die ja angeblich so wichtig sind für die Pflanzen ;)
Grund für den Einsatz dieser "weißen" LEDs wird vmtl hauptsächlich die
einfachere Herstellung und Design sein. Wie bei normalen weißen LED kann
eine einzeln blaue/UV-LED mit entsprechend angepasster Phosphorschicht
verwendet werden. Das spart Designaufwand, z.B. eine Stromquelle die
sonst nötig wäre pro Farbe. Gerade wenn man breitere Peaks bei blau und
rot haben möchte würde das mir farbigen LEDs schwierig werden, die ja
nicht beliebig verfügbar sind.
Erstmal ist das Tal im Hellblauen 460-480nm, nicht im Grünen.
Ansonsten gilt zu wissen, dass in erster Linie die Photonenzahl relevant ist. Ein absorbiertes blaues Photon kann höchstens zu einem grünen, gelben, orangen oder eben roten Photon umgewandelt werden. Real wird aber nicht jedes absorbierte Photon gewandelt. Das heißt, wenn man eine LED mit niedriger Farbtemperatur und/oder sehr hoher Farbwiedergabe hat, werden große Mengen des blauen Lichts absorbiert und davon <100% gewandelt, die Leuchtschicht ist optisch dicker.
Das Ergebnis ist ein niedrigerer Wirkungsgrad also hier eine geringere Photonenzahl, was der Pflanzenbeleuchtung direkt entgegen steht. Ohne wirklich messbare Vorteile gegenüber einem 70-80er CRI Spektrum zu haben. Deswegen sind die LM301B ja auch soo gut, sie haben ausgesprochen gute Wirkungsgrade, also am Ende auch Photonenflussströme.
Ich habe übrigens mit einem trimodalen Spektrum versucht Jalapenos von der Keimung bis zur Ernte zu beleuchten. Es waren ~170µmol/m²*s und 18h, aus 450nm+660nm+740nm. War im Prinzip ein Fehlschlag, am Anfang super Wuchs und dann auch Früchte, aber diese wollten einfach nicht rot werden, blieben gelb. Dafür aber gut scharf.
Das scheint wohl doch schon zu eingeschränkt zu sein.
"Hellblau" ist keine Farbwert, sondern ein aufgehelltes Blau, d.h. ein Blau mit Helligkeit deutlich größer als 50% im HSV-Farbraum (=beigemischtem Weissanteil). Die Spektralfarben sind nicht aufgehellt. Da bringst du irgendetwas durcheinander.
Meinst du vielleicht Cyan?
Du meinst, nicht ganz reifes Obst und Gemüse kaufen und mit ins Zelt
packen?
Ja. Kaufe dir eine Packung Cherry-Tomaten und lege die Hälfte ins Zelt und die andere Hälfte dahin, wo du die Tomaten sonst hinlegst. Dann kannst du jeden Tag eine Tomate aus dem Zelt und eine "normale" probieren, ob du einen geschmacklichen Unterschied merkst. Und du musst beim Einkaufen nicht wählerisch sein, das Gemüse im Supermarkt ist nicht reif. Danke.
Die Jalapenos von pbr85 trüben meine Hoffnung. Aber es waren auch nur drei Wellenlängen.
"Hellblau" ist keine Farbwert, sondern ein aufgehelltes Blau, d.h. ein
Blau mit Helligkeit deutlich größer als 50% im HSV-Farbraum
(=beigemischtem Weissanteil). Die Spektralfarben sind nicht aufgehellt.
Da bringst du irgendetwas durcheinander.
Meinst du vielleicht Cyan?
Ich bringe nichts durcheinander, das war nur umgangssprachlich gesagt. Aufjedenfall ist es nicht grün und auch nicht Cyan.
Die Jalapenos von pbr85 trüben meine Hoffnung. Aber es waren auch nur
drei Wellenlängen.
Gut schmecken werden sie eh nicht, wenn sie unreif geerntet worden sind. Der Tomate fehlt da schlichtweg die Energie für die richtige Reifung, mit Bildung von Fruchtzuckern etc.
Das Nachreifen kannst du beschleunigen, indem du sie neben Obst legst, was viel Ethylen produziert, hier ein Reifegas. Bananen bieten sich hier an.
Für den preis sind diese Lampen neben zb. Kingbrite was Preis Leistung angeht TOP.
Das Wachstum hängt nicht nur von der Qualität und Intensität des Licht ab, stimmt die Umgebung nicht wird der Stoffwechsel der Pflanze langsamer und somit hast du weniger Wachstum.
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Nährstoffversorgung, Substrat. Erst wenn du alle Parameter so weit unter Kontrolle hast lohnt sich ein zusätzliches Upgrade. (Licht, CO2 usw..)
Selbst wenn die Umgebungsbedingungen nur "halbwegs" unter Kontrolle sind bekommst du mit dieser Lampe "Golfbälle".
Nun beruhig dich mal wieder. Du siehst selbst, dass die dort genannten Farbwerte einen erheblichen Weißanteil enthalten (sattes Hellblau: 0x80, blasses Hellblau: 0xC0 und Blassblau: 0xE0). Mit dem HSV-Farbraum haben die Werte dort nichts zu tun.
Noch ruhiger? Du bist doch derjenige, der derzeit völlig verkrampft versucht, irgendwelche Fehler in Antworten von Mitforisten zu finden, statt im Threadsinn zu diskutieren (Hint: es ging um LEDs für Pflanzen), und dabei auch gerne Antworten auf sich bezieht, deren Bezug eigentlich klar gequotet war …
Der umfasst eh nur genau drei Farben: blau, weiß und schwarz.
Weiß und schwarz sind keine Farben und nein, der HSV-Farbraum ist nicht digital. Damit lassen sich beliebige Zwischenwerte beschreiben.
https://de.wikipedia.org/wiki/HSV-Farbraum
Die genutzte Darstellung ist RGB mit acht Bit pro Farbe. Weiß kommt da
genau an einer Stelle vor, aber nicht als Anteil.
Du scheinst ganz erhebliche Verständnisprobleme mit der Darstellung in verschiedenen Farbräumen zu haben. Bei RGB-Darstellung ist der Helligkeitsanteil, der in allen drei Komponenten gleich vorkommt, der Weißanteil, so wie oben genannt.
Du scheinst ganz erhebliche Verständnisprobleme mit der Darstellung in
verschiedenen Farbräumen zu haben.
Und dir scheint nicht mal die Bedeutung von „Farbraum“ klar zu sein. Insofern würde ich mich an dieser Stelle aus der Kommunikation in diesem Kontext mit dir ausklinken, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Nicht zuletzt bringt dein verzweifelt anmutendes Rechthabenwollen der ursprünglichen Diskussion schließlich keinerlei Mehrwert: Es erklärt nicht im Ansatz, wie die zweifarbige Pflanzenlampe mit den zwei monochromatischen Peaks angesichts des sehr viel weiteren PAR-Bereichs den weiß erscheinenden Horticulture-LEDs überlegen, oder auch nur gleichauf, sein sollte, wie du es ja am Anfang dieser fruchtlosen Nebendiskussion implizit behauptet hattest.
Die Kurve, die du verlinkt hast, gibt die Quantenausbeute als Funktion der Wellenlänge an (s. Bildunterschrift). Das ist kein Beleuchtungsspektrum.
Insofern würde ich mich an dieser Stelle aus der Kommunikation in diesem
Kontext mit dir ausklinken, denn dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Sehr in meinem Sinne. Es kann nicht Aufgabe des Forums sein, über 100 Jahre alte Grundlagen der Quantennatur des Lichtes (Nobelpreis Physik des Jahres 1921) und des Zusammenspiel von Pigmenten, deren Absorptionsverhalten und dem Photosystem in Pflanzen zu klären.
Nimm dir gerne die Zeit und eigne dir dazu ein paar Grundlagen an.
sk
Kann man mit den Horticulture-LEDs Tomaten nachreifen lassen?
Beim Überfliegen drauf gestoßen, NEIN kann man nicht.
Tomaten lässt man in einer dunklen Papiertüte bei Zimmertemperatur, nach und nach setzt der natürliche Reifeprozess so viel Ethylen ab das sich dieses in der Türe sammelt und die anderen Früchte mit reifen lässt.
Ein reifer Apfel oder reife Banane mit in der Tüte hilft hier wunder, durch die Abgabe von Ethylen helfen Apfel und Bananen den Reifeprozess zu beschleunigen.
Ich hab öfter schon bis Ende November Tomaten geerntet und lasse die so nachreifen.
Birnen, Avocado, Pflaumen. (versch. Steinfrüchte Pfirsich zb.) Pflaumen könntest du bestimmt irgendwo noch heimische bekommen.
Zitrusfrüchte. Sind doch gerade überall Mandarinen und Zitronen im Angebot.
Wichtig ist das sie nicht zu kühl stehen und die Tüte Feuchtigkeit diffundieren kann, sonst schimmelt es schnell. Das Ethylen soll dabei so gut es geht drin bleiben.