Ich habe mir von pollin zwei Sharp RSP-ZA201WJZZ Einbaulautsprecher besorgt, für die ich jetzt ein Gehäuse bauen möchte. Die Lautsprecher kommen eigentlich schon in einem Plastikgehäuse und sind wohl zum Einbau in TV-Geräte gedacht.
Hinten hat das LS-Modul ein Loch. Ich frage mich, ob das ein Bassreflexrohr ist, und falls ja, ob ich das Holzgehäuse dann hinten offen lassen muss. Wahrscheinlich ist das hier nicht das allerbeste Forum für solche Fragen, aber ich versuch's trotzdem mal.
Da wuerde ich mir nicht zu viel Sorgen ueber den Bass machen. Die Lautsprecher sind gut fuer den Einbau in beengte Platzverhaeltnisse, aber fuer eine Eigenbaubox wuerde ich persoenlich andere Lautsprecher vorziehen.
Richtig guten Klang werden die kleinen Lautsprecher vermutlich nur in Verbindung mit einem durch einen Signalprozessor aufbereiteten Signal erzeugen. Das ist der übliche Weg in modernen Bluetooth-Boxen und Soundbars.
Vor einiger Zeit öffnete ich eine Bluetoothbox. Da war im Inneren eine Blechplatte federnd gelagert. Die schwingt sozusagen mit und verbessert die Schallabgabe hörbar bis unter 100Hz.
Vor einiger Zeit öffnete ich eine Bluetoothbox. Da war im Inneren eine
Blechplatte federnd gelagert. Die schwingt sozusagen mit und verbessert
die Schallabgabe hörbar bis unter 100Hz.
Richtig guten Klang werden die kleinen Lautsprecher vermutlich nur in
Verbindung mit einem durch einen Signalprozessor aufbereiteten Signal
erzeugen. Das ist der übliche Weg in modernen Bluetooth-Boxen und
Soundbars.
Leider lässt sich in Bezug auf tiefe Töne auch in 100 Jahren die Physik nicht überlisten. Für eine gute Basswidergabe braucht man eine große Membranfläche und viel Leistung. DSPs können den Klang in Bezug auf den räumlichen Eindruck verbessern, allerdings kaum die Basswiedergabe. Auch wenn oft "Bass boost" etc. dran steht. Ist wohl mehr Wunschdenken der Marketingabteilungen...
Zu einem guten Klang gehört für mich auch gute Bassabstrahlung. Und da helfen entweder große Basslautsprecher in den Boxen oder ein Subwoofer.
Ich jedenfalls habe noch keinen guten Klang aus Soundbars etc. gehört. Die Frage ist natürlich auch, ob das zum fernsehen überhaupt notwendig ist.
Kleine Anekdote: mein Bruder (kein Technikfan) fragte mich mal, warum ich so große Boxen rumstehen hätte. In seiner Lieblingskneipe wären nur winzige Boxen montiert mit ähnlich gutem Bass. Als ich ihm dann erklärte, dass da irgendwo versteckt sog. Subwoofer stehen, hat er mir das natürlich nicht geglaubt. :-)
Vielen Dank für die vielen Antworten. Das ganze ist für einen ziemlich kleinen Raum, deshalb habe ich zwei davon gekauft. Ich möchte darüber Radio hören können, oder youtube, und auch nicht in grosser Lautstärke. Ich finde auch, dass ein guter Bass zum Klangbild gehört. Ich werde dann also die Rückwand der Box mit einer Öffnung ausstatten - und berichte dann. Bassboost mit DSP oder so werde ich nicht haben.
DSPs können den Klang in Bezug auf den
räumlichen Eindruck verbessern, allerdings kaum die Basswiedergabe.
Ich habe früher gerne die Bose 901 gehandelt und auch selber genutzt.
Nur funktioniert deren Prinzip nur mit dem passenden/zugehörigen EQ, der die Grenzen jeder normalen Klangregelung und früherer externer EQ und DSP sprengte.
Und es verlangt/e natürlich extreme Leistung.
Ordentliche aktive Soundbars der Neuzeit arbeiten ähnlich und für ihren Zweck oft phantastisch, idR aber bedeutend leistungsschwächer, ein Grummeln in der Magengegend schaffen sie nicht.
Ein "angebener" Frequenzbereich ab 110 Hz kann für vieles reichen und lässt sich ggf. je nach Gehäusekonstruktion auch verbessern, wobei ovale LS eher hinderlich sind.
Das Pollinteil wird schon halbwegs gut auf seine Aufgabe optimiert sein.
Bei der Bluetooth-Box von Blaupunkt, die ich mal zerlegen durfte, ist so eine Platte drin. Zusätzlich zur Bassverbesserung durch DSP ist bei diesen die Blechscheibe notwendig. Diese herausgenommen oder festgeklebt, verschlechterte den Bass hörbar. Für einen Nachbau halte ich diese Mechanik nicht für brauchbar.
Das ganze ist für einen ziemlich kleinen Raum,
deshalb habe ich zwei davon gekauft.
In den Falle würden die Beispiele aus den Links zu groß werden. D.h. es werden Bassreflexboxen. Der Klang wird beim Boxenselbstbau besser, wenn mit Holz das Gehäuse etwas größer gebaut würde. So ähnliche Boxen zerlegt sind entweder im inneren als Volumen mit einer Öffnung aufgebaut oder es wurde im inneren geteilt um den Schallweg zu verlängern.
Bassreflexboxen mit unbekannten Treibern? Schon mal etwas von Thiele-Small Parametern gehört? Wenn nicht, besser die Finger davon lassen und geschlossene Boxen bauen....
Die vom TO beschrieben "Boxen" sind bereits fertig, da braucht eigentlich kein zusätzliches Gehäuse mehr drum. Allerdings deutet der Schaumring auf eine Verlängerung des Reflextunnels durch ein externes (Fernseher)Gehäuse hin.....
Allerdings deutet der
Schaumring auf eine Verlängerung des Reflextunnels durch ein externes
(Fernseher)Gehäuse hin.....
Das ist eine interessante Ausage. Da ist tatsächlich ein Ring aus einem Schaumstoffmaterial, und in der Box krümmt sich der Kanal sofort um 90° - scheint also länger zu sein, als man von aussen sieht.
Was ich auch nicht verstehe: Bei manchen LS-Boxen ist die Bassreflexöffnung hinten, bei anderen vorne. Da müsste dann ja eine Reflektion von der Rückwand stattfinden. Der Innendurchmesser ist übrigens 20mm.
Bei Bassreflex geht es ausschliesslich darum bei welcher Frequenz das Volumen des Bassreflexrohres in Schwingung gerät und als zusätzliche Membranfläche verstärkend wirkt. Es sei angemerkt das Bässe räumlich nicht zu orten sind weshalb es auch egal ist wo die Öffnung sitzt. Auch eine schlichte Bohrung ist als Rohr zu betrachten.
Hinten hat das LS-Modul ein Loch. Ich frage mich, ob das ein
Bassreflexrohr ist, und falls ja, ob ich das Holzgehäuse dann hinten
offen lassen muss.
Eine Bassreflexbox ist mehr als ein Loch im Gehäuse. Miss doch einmal die Impedanz als Funktion der Frequenz und dann stimme die Länge des Bassreflexrohres ab. Es gibt auch Online Tools, die die aus den Thiele-Small-Parameter berechnen.
Bei Bassreflex geht es ausschliesslich darum bei welcher Frequenz das
Volumen des Bassreflexrohres in Schwingung gerät und als zusätzliche
Membranfläche verstärkend wirkt.
Um diese Frequenz bei weniger Länge herabzusetzen, dient vermutlich die erwähnte Blechplatte:
Da war im Inneren eine Blechplatte federnd gelagert.
Wobei sich eine mit dem Schalldruck auswölbende Plastikgehäuseseite auch auf eine passende Resonanzfrequenz auslegen ließe und zugleich Abstrahlfläche wäre.
..ich würde sogar noch weitergehen und behaupten diese Blechplatte sei das ausschliessliche Produkt einer KI-Burschenschaft welche vorhat das ganze Forum zu kapern...
Ich habe früher gerne die Bose 901 gehandelt und auch selber genutzt.
Die gab es in der Disco der Tanzschule auch (vor einem Umbau). Und die waren scheiße, eben kaum Bass, und das ist in einer Disco schon a bissle blöd.
Beim Umbau wurden dann viel größere BR oder BP Boxen verwendet. Dann gab es auch endlich brauchbaren Bass.
Witzig ist, dass ich diese Boxen (deren Bezeichnung ich nicht kannte, wusste nur, dass die von Bose waren) beinahe als Negativbeispiel aufgeführt hätte für Versuche, die Physik zu überlisten. Und nicht wenige Leute sind drauf reingefallen, so auch meine damaligen Tanzlehrer...
Da müsste dann ja eine
Reflektion von der Rückwand stattfinden.
Bei Frequenzen, bei denen ein BR-Rohr arbeitet, gibt es solche Reflexionen nicht bzw. nur minimal. Viel mehr entscheidend wo eine Box aufgestellt ist:
im freien Raum hängend, auf dem Boden, auf dem Boden und in Wandnähe oder auf dem Boden in einer Ecke, wird der Bass zunehmend stärker. Man muss allerdings auf Resonanzen achten.
Die tiefst mögliche Abstrahlfrequenz ist übrigens nicht direkt vom Gehäusevolumen abhängig (sofern eine bestimmtes minimales Volumen überschritten wird)(*). Allerdings ist natürlich bei kleinerem Gehäuse auch die Kompression höher. Ganz wichtig ist auch die Raumgröße. WIMRE entspricht die tiefste in einem Raum abstrahlbare Wellenlänge der längsten Raumdiagonale. Aber da bin ich nicht ganz sicher, habe in dieser Richtung schon länger nichts mehr gemacht.
ciao
Marci
(*) Anders sieht es bei Basshörnern aus. Dort bestimmt die Gehäusegröße bzw. die Mundfläche direkt die untere Grenzfrequenz, bei der der Lautsprecher noch mit einem Wirkwiderstand belastet wird. Deshalb muss man bei Hörnern die untere Grenzfrequenz begrenzen, sonst wird evtl. der Lautsprecher durch zu große Membranbewegung mechanisch beschädigt.
falls jemand eine solche Box mit der ominösen Blechplatte zur Bassverstärkung besitzt, bitte mal Fotos von den Innereien machen oder den Typ mitteilen.
Übrigens gibt es zur Bassverstärkung auch sogenannte Passivmembranen. Das sind quasi weich aufgehängte "Lautsprecher" ohne Antrieb. Müsste ähnlich funktionieren wie BR.
Übrigens gibt es zur Bassverstärkung auch sogenannte Passivmembranen.
Das sind quasi weich aufgehängte "Lautsprecher" ohne Antrieb. Müsste
ähnlich funktionieren wie BR.
Wenn ich mich nicht täusche ist eine solche Flächenmembran (viereckig) in der Mitte zwischen den zwei Lautsprechern bei der Blaupunkt BT 6 Mini-Bluetooth-Box.
..ich würde sogar noch weitergehen und behaupten diese Blechplatte sei
das ausschliessliche Produkt einer KI-Burschenschaft welche vorhat das
ganze Forum zu kapern...
Da scheinst Du was ganz großem auf die Spur gekommen zu sein. Eine ganz große Verschwörung hier im Forum. "Wer schöne Verschwörungslinks für mich hat: ab an ...". Aber bitte nicht mehr in 2025.
Da scheinst Du was ganz großem auf die Spur gekommen zu sein. Eine ganz
große Verschwörung hier im Forum. "Wer schöne Verschwörungslinks für
mich hat: ab an ...". Aber bitte nicht mehr in 2025.
Leider lässt sich in Bezug auf tiefe Töne auch in 100 Jahren die Physik
nicht überlisten. Für eine gute Basswidergabe braucht man eine große
Membranfläche und viel Leistung. ...
Weil das so ist sehen die Kontrabasssisten auch wie Sumoringer aus.
Die habe jedenfalls PS in den Fingerspitzen. Ei, ei, ei...
Viel wichtiger finde ich die Impulswiedergabe.
Also, eine Kickdrum und gleichzeitig eine Flöte.
Ohne, dass die Flöte plötzlich "intermoduliert".
Und für die Impulswiedergabe braucht man eine Leistungsreserve, sowohl beim Verstärker als auch beim Schallwandler aka Lautsprecher.
Aber heute ist die "Musik" nicht mehr auf möglichst naturgetreue Wiedergabe getrimmt, sondern auf möglichst viel "Krach".
Und da ist eine Blechbüchse als Resonator im Lautsprecher gut aufgehoben.
110 Hz sind nach HiFi Norm ein Witz. 40 Hz waren mal das untere Limit.
..ich würde sogar noch weitergehen und behaupten diese Blechplatte sei
das ausschliessliche Produkt einer KI-Burschenschaft welche vorhat das
ganze Forum zu kapern...
Da muss ich Dieter mal recht geben, sowas hab ich auch schon
auf dem Basteltisch gehabt.
Sieht nach Aussen wie der Lautsprecher aus,
innen eine Metallplatte dran
und der eigentliche LS sitzt tiefer im Gerät.
Die kleinen Böxchen des TO sind zwar schon fertig im Gehäuse,
allerdings immer noch zum Einbau in ein Gerät bestimmt.
Erst in diesem dürfte sich der Klang ergeben,
der damit erreicht werden sollte
"Blechplatten" finden sich oft in Geräten die eine gewisse "Wertigkeit" ausstrahlen sollen obwohl das für die reine Funktion gar nicht notwendig wäre. Schon in den Handapparaten von FeTAPs der 90er Jahre finden sich einfache Gewichte....
Größte Frechheit war ein Marantz Edel CD Player der obersten Preisklasse mit "doppeltem Boden" aus massivem 2mm Stahlblech. Die oberflächliche Verkupferung sollte gegen Skineffekte sein, HAHAHAHAHA
"Blechplatten" finden sich oft in Geräten die eine gewisse
"Wertigkeit" ausstrahlen sollen obwohl das für die reine Funktion gar
nicht notwendig wäre. Schon in den Handapparaten von FeTAPs der 90er
Jahre finden sich einfache Gewichte....
Ja, aber nicht um Wertigkeit vorzutäuschen, sondern damit das zu leichte Gerät nicht vom Spiralkabel des Telefonhörers angehoben wird.
Der Witz bei diesen kleinen Boomboxen scheint der dichte Lufteinschluss zu sein. Ich habe hier 2 JBL Flip und eine Bose Minidings 2, die alle luftdicht verschlossen werden müssen, damit sie wie geplant klingen. Logisch, das da ein DSP zur Vorverzerrung eingesetzt wird.
Von aussen betrachtet scheinen sie allerdings wirklich die Physik auszutricksen. Besonders die Flip 4 hat schon recht beeindruckende Basswiedergabe und dabei ist sie etwa so groß wie eine Getränkedose.
Der Witz bei diesen kleinen Boomboxen scheint der dichte Lufteinschluss
zu sein.
Ist zumindest bei der Flip 5 wohl dem X7 geschuldet.
Ich habe hier 2 JBL Flip und eine Bose Minidings 2, die alle
ich kenne die Teile. Die haben 20W RMS. Und klingen, wie man es von einer solchen Konstruktion erwartet. Mir ist da noch nichts spektakuläres aufgefallen. Ein DSP kann allenfalls bestimmte Frequenzbereiche beeinflussen, die Basisbreite vergrößern etc. Aber für den Bass kann er so gut wie nichts tun.
luftdicht verschlossen werden müssen, damit sie wie geplant klingen.
Ja logisch, geschlossene Gehäuse sollten geschlossen sein. Kann schon sein, dass die anders klingen, wenn man ein Loch reinbohrt. Das betrifft allerdings nur die tiefen Frequenzen. Im Mittel- und Hochtonbereich muss der Schall einen direkten weg zum Ohr finden. Sind da eigentlich für Hochton extra Lautsprecher aka neudeutsch:Treiber eingebaut?
Logisch, das da ein DSP zur Vorverzerrung eingesetzt wird.
Ja? Warum? Es gibt klare Zusammenhänge zwischen Gehäusegröße und unterer Grenzfrequenz. Was soll ein DSP daran ändern?
Von aussen betrachtet scheinen sie allerdings wirklich die Physik
auszutricksen. Besonders die Flip 4 hat schon recht beeindruckende
Basswiedergabe
Ich glaube wir haben unterschiedliche Vorstellungen von "guter Basswiedergabe". ;-)
klingt irgend wie nach Bandpass-Prinzip. Ist das Ding auch X7 oder ist da irgend wo ein Loch drin? Was ich mich auch frage: wie sollen da die höheren Frequenzen aus dem Gehäuse rauskommen...
Aber heute ist die "Musik" nicht mehr auf möglichst naturgetreue
Wiedergabe getrimmt, sondern auf möglichst viel "Krach".
Sorry, aber IMHO ist das a bissle Schmarrn bzw. eine etwas überhebliche Sichtweise. Abseits von komplett akustischen Instrumenten / Klangerzeugern gibt es keine "naturgetreue" Wiedergabe. Wie soll sich die naturgetreue Wiedergabe eines Synthesizer-Sounds oder einer E-Gitarre anhören? Nicht alles, was nicht in einem klassischen Orchester spielt, ist Krach! Glaubst Du, man hat damals nur zum Spaß zig Leute in ein Orchester gepackt? Nein, man versuchte damit, die Unzulänglichkeiten einzelner Instrumente auszugleichen. Und natürlich brauchte man Lautstärke, denn die E-Technik war noch gar nicht "erfunden". Und hätte man damals bereits die Möglichkeit gehabt, synthetische Klänge zu erzeugen, hätte man diese Möglichkeit auch genutzt. Ich persönlich finde es in manchen Elektro- oder House-Stücken oder auch in ganz prophaner Disco-Musik sehr spannend, wie die einzelnen Klänge designed und arrangiert sind! Da sind die Möglichkeiten grenzenlos. Für mich ist das mindestens ein ebenso interessantes Klangerlebnis wie das eines klassischen Orchesters...
Ich habe früher gerne die Bose 901 gehandelt und auch selber genutzt.
Die gab es in der Disco der Tanzschule auch (vor einem Umbau). Und die
waren scheiße, eben kaum Bass, und das ist in einer Disco schon a bissle
blöd.
Beim Umbau wurden dann viel größere BR oder BP Boxen verwendet. Dann gab
es auch endlich brauchbaren Bass.
Witzig ist, dass ich diese Boxen (deren Bezeichnung ich nicht kannte,
wusste nur, dass die von Bose waren) beinahe als Negativbeispiel
aufgeführt hätte für Versuche, die Physik zu überlisten. Und nicht
wenige Leute sind drauf reingefallen, so auch meine damaligen
Tanzlehrer...
Ich kenne die 901 ab Serie III und zweiter Hälfte der 70er sowohl privat bei einem Studenten-WG Mitbewohner und unseren Grosspartys über drei Etagen zzgl. Aussengelände, als auch als Bestandteil unserer Astapartys in der Mensa.
Da gab es keinerlei Klagen, wenn man mal die Anlieger aussen vor lässt, zu denen die höheren Töne kaum vordrangen.
Anders sah es später aus, als ich Leute kennen lernte, die es nicht verstanden, dass/wie der zugehörige EQ zwingend zwischen Vor- und Endstufe einzuschleifen ist, was zu einem absolut desolaten Klangerlebnis führen muss/te.
Eine weitere Problematik kann sich ergeben, wenn die Aufstellung nicht stimmt.
Oder man es mit der Leistung einer >1000 Watt PA und gesundheitschädlichem Trommelfellschädigen Bassrutsche o.ä. vergleicht.
Auch ein schmalbrüstiger Verstärker, der den verlangten Dynamik-/Leistungsbereich nicht bedienen kann, ist ungeeignet.
Nach Deinen Worten kannst Du darüber nichts aussagen, was da bei Deiner Tanzschulendisco los war und was dort bei Umbau geändert wurde.
Bose wickelte bei der 901 die Spulen aus Trapez-CU-Draht, um gewickelt dadurch eine nahezu ideale Dichte und Spaltmass zu erreichen.
Mit heutigen Fertigungsmethoden und Neodym-Magneten hat man natürlich bessere Möglichkeiten.
Ganz und garnicht-
Eine Musikergruppe "verstärken". Mach das mal.
Entweder klingt der Gesang zu metallisch, oder die Instrumente kommen nicht richtig rüber. Mit "natürlich" meine ich, so wie der Zuhörer es beim Live-Event, vor der Bühne stehend, oder im Lokal (Bier trinkend) selber hört.
Bei guten Jazzplatten merkt man das ganz deutlich.
Ob es sich um Abmischungen handelt, die auf die "Abhörsituation" im Wohnzimmer angepasst sind, oder um "echte" Life-Aufnahmen-Mitschnitte.
BTW: Da braucht es auch zumindest zweier Bass-Lautsprecher.
Komisch, das Dolby Surround ist völlig in der Versenkung verschwunden, habe ich den Eindruck.
Ich lese schon länger mal hier mit, und es ändert sich nie: Einer stellt eine Frage, die ein spaßvolles Projekt anstoßen könnte, 3-5 hilfreiche Beiträge, ein paar mehr Nachfragen, dann völlige Ablenkung, persönliche Angriffe, Ahnungsvergleich, Thema tot. Jetzt mache ich mit.
Die Kästchen gibt es schon ewig bei Pollin, immer wieder mal fragte ich mich auch schon, wie man das cool nutzen kann, aber Details sind rar.
Es ist offenbar eine Mono-Box mit 2 Anschlüssen, also vielleicht 2x 8 Ohm parallel oder so?
Kennt jemand ein Fernsehgerät, in dem die Dinger verbaut waren, klangen die gut für ein TV? brauchen die Wirklich noch ein Gehäuse oder einfach nur etwas Platz dahinter? Strahlten die nach unten / vorne, oder direkt nach vorne?
Ideen, wenn die halbwegs gut sind, gäbe es doch:
Mit Ausfräsungen unter die Schreibtischplatte,
unter einen Regalboden,
zwischen Matratze und Bettrahmen,
in den Badezimmerschrank,
hinter Rigipsverkleidungen,
in die Papp-Platten von Ikea Lack Tischen,
Blenden unter Küchenschränken,
in Baggy-Pants-Taschen,
unter die Waschmaschine um Hygiene vorzutäuschen,
etc.
Von aussen betrachtet scheinen sie allerdings wirklich die Physik
auszutricksen. Besonders die Flip 4 hat schon recht beeindruckende
Basswiedergabe und dabei ist sie etwa so groß wie eine Getränkedose.