Vorteil des trapezoidalen Hohlleiters bei Sharp µWelle?

Gast #8000691
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Hier ist eine ältere Sharp µWelle, hab die Glimmerscheibe zum Reinigen abmontiert und staune über den Trapezquerschnitt des Hohlleiters.

Welchen Vorteil hat das, bessere Streuung, Bandbreite?

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#8002601
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Eine homogenere "Ausleuchtung" des Garraums (komisches Wort) erscheint mir wahrscheinlich. Die Länge des Hohlleiters ist aber im Verhältnis zur Wellenänge eher kurz. Das kannn auch etwas damit zu tun haben. Evtl. dient es auch der Impedanzanpassung zwischen Magnetron und Garraum.

#8004801
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Stefan M. schrieb:

Eine homogenere "Ausleuchtung" des Garraums (komisches Wort) erscheint mir wahrscheinlich.

Das denke ich auch. Vermutlich wird durch das Anschneiden des Hohlleiters mehr als eine Polarisationsebene angeregt. Oder zumindest wird die Polarisation des austretenden Felds gegenüber der Geometrie des Garraums etwas gedreht, um ein "mehrdimensionales" und nicht allzu streifenförmiges Stehwellenmuster zu erhalten.

Mit der Bandbreite wird es kaum zu tun haben, da das Magnetron selbst viel schmalbandiger als ein Hohlleiter ist

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Gast #8005646
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Rainer W. schrieb:

Mir würde dieses Photo die Schamröte ins Gesicht treiben.

interessant, wie Du Dich für Dein Nichtwissen fremdschämst. Deine Fangemeinde dankt es Dir, aber eine Erklärung kannst vmtl. mangelns Kompetenz gar nicht liefern, oder kommt noch etwas Sachdienliches außer "Haudrauf weils noch zuckt"?

Gast #8005651
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GHz N. schrieb:

Das denke ich auch. Vermutlich wird durch das Anschneiden des Hohlleiters mehr als eine Polarisationsebene angeregt.

genau das hatte ich mit "bessere Streuung" vermutet und das wirds sein bis einer das vGegenteil beweist. Die sonst hier herumhüpfenden Heiopeis, die sich an der mangelhaften Bildauflösung aufgeilen ignoriere ich ab nun die "Haben ja sonst nichts mehr im ihrem armseligen Leben" - (ein Kommentar v. meiner Schwester)

#8005657
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Es gibt rechteckige Hohlleiter, es gibt runde Hohlleiter. Das ist nun etwas dazwischen. Was der Vorteil ist, weiß ich leider nicht, aber Bandbreite ist nicht der Grund. Das Magnetron gibt was vor, die Frequenz lässt sich sicher ein bisschen ziehen durch den Blindwiderstand der Last, aber das ist auch wenig. Dann kommt noch die Amplitudenmodulation durch die Spannungserzeugung dazu. Die Bandbreite bleibt klein, vor allem für einen Hohlleiter.

#8006037
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Wobei mich interessiert wie genau die Einkopplung vom Magnetron in den Hohlleiter funktioniert:

Wodurch wird die genaue Position der Öffnung für die Antenne festgelegt? Wie hoch/weit entfernt von der Antennenspitze muß der Hohlleiter sein?

Ich habe mir immer diese Blechstücke aus der Mikrowelle ausgeschnitten und erst weiter entfernt die selbst gebauten Antennen angesetzt (meist Hörner).

Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von "Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht

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#8006048
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Thomas R. schrieb:

Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von "Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht

Dann hast du in dieser Zeit nie eine Bibliothek von innen gesehen! In den 70ern hatte ich zuhause! schon den Meinke-Gundlach stehen. Und Rothammels Antennenbuch und diverse Amateurfunkliteratur (UKW-Berichte, ARRL-Literatur und von der RSGB) gab's da auch. Meinen ersten 10GHz-TRX hatte ich in den frühen 70ern mittels Gunndiodenoszillator, Hornantenne und selbstgemachtem Parabolreflektor gebaut. Bei Fehleinstellungen der Frequenz konnte man wunderbar den Radarblitzer um die Ecke auslösen.

#8006330
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Helmut -. schrieb:

Thomas R. schrieb:

Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von "Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht

Dann hast du in dieser Zeit nie eine Bibliothek von innen gesehen! In den 70ern hatte ich zuhause! schon den Meinke-Gundlach stehen. Und Rothammels Antennenbuch und diverse Amateurfunkliteratur (UKW-Berichte, ARRL-Literatur und von der RSGB) gab's da auch. Meinen ersten 10GHz-TRX hatte ich in den frühen 70ern mittels Gunndiodenoszillator, Hornantenne und selbstgemachtem Parabolreflektor gebaut. Bei Fehleinstellungen der Frequenz konnte man wunderbar den Radarblitzer um die Ecke auslösen.

Wieso Bibliothek? Dafür gab es doch Fachzeitschriften im Abo, nur stand da nichts über µW Technik drin. Jedenfalls nichts zum Nachbauen. Die Versuche mit µW Betonbauten abzureißen (50kW µW Generator vorne auf der Schaufel des Radladers :o) habe ich mit Interesse gelesen aber das war dann doch etwas zu viel.

Anfang der 70er habe ich allerdings als Schüler jeden Sonntag einen ca. 1 Watt UKW Sender nahe der NL Grenze betrieben, angestiftet von Radio Veronika. Wurde uns aber irgendwann doch zu heiß zumal da ein RAF Stützpunkt in der Nähe war. Von Oberwellen keine Ahnung aber daß deren Frequenzen nicht allzu weit entfernt waren....

Und als Elektriker und Maschinenbauer ist µW Technik auch nicht gerade ausbildungsrelevant ;-)

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