ich habe in den letzten Jahren schon desöfteren mal die Netzteile von so Billig LED Spots oder Wandlampen geöffnet, nachdem Sie den Geist aufgegeben hatte. IMMER was es ein geplatzter Elko auf der Primärseite, der das Problem verursacht hatte. Ausgelötet, neuen rein, Lampe läuft wieder. Kostenpunkte, kein Euro und man hatte nen gutes Gefühl, ein Produkt vor dem Schrott gerettet zu haben.
Nun habe ich hier wieder so nen Kandidat. Ist eigentlich nur nen Ersatz Netzteil, dass ich mal benutzt hatte, um es an einer Baugleichen Lampe während der Reparatur einzusetzen. Es hat keine 2 Tage gehalten.
Nun habe ich auch hier das Gehäuse dieser Billigst Netzteile geöffnet und auch gehofft, einfach den Elko zu tauschen. Dort ist aber keiner Verbaut.
Siehe Bilder.
Offensichtlich ist so nichts gefektes zu erkennen.
Fehlerbild war wie folgt. Erst flackerte der Spot einige Zeit, bis er dann nach wenigen Schaltvorgängen ganz ausfiel.
Vermute fast, dass bei den Teilen eine Reparatur gar nicht rentabel ist. Interessiert wäre ich dennoch, was da nach so kurzer Zeit kaputt geht.
Wenn man etwas Vaseline auf das Kamerobjektiv aufträgt, kann man den Hamilton-Weichzeichnereffekt noch besser zur Geltung bringen. Mit weniger Licht und etwas mehr Bewegung der Kamera kann man auch den letzten Rest störender Bildschärfe zielstrebig eliminieren, obendrein bietet dann auch das Bildrauschen dem Kompressionsalgorithmus mehr Chancen, sichtbare Resultate zu liefern.
Da ich vom Netzteil dieser Art keine Ahnung habe, wäre es vielleicht nett, zu schreiben, von was genau Details gewünscht werden, anstatt in Ironie zu verfallen. Viel mehr wäre vermutlich auch nicht zu erkennen, wenn ich näher ran gehe.
Die Fotos waren mehr dazu gedacht, damit man sich ein Bild der Netzteil Art machen kann. Möglicherweise sind ja direkt Ideen da, mit denen ich dann weiter arbeiten könnte.
Was ist da verbaut? Auf einem IC steht immer eine Bezeichnung, mit der man dann beim Hersteller ein Datenblatt findet, das ein Schaltungsbeispiel enthält. Wenn das Bauteil SMD ist und keien vollständigen Klartext aufgedruckt hat, scharf aufgelöstes Foto machen, der Herr Hinz hier ist ein Level vorm Hellsehen :-)
Led ist nicht defekt. Das kann ausgeschlossen werden, da der Spot an einem anderen Netzteil wieder läuft und ich dieses Netzteil an einem anderen Spot gegegeprüft habe.
Ich habe das Foto mal an CHATGPT.COM übergeben und eine Antwort erhalten. Vielleicht kannst Du das ja noch weiter mit CHATGPT vertiefen und kommst so zu einer Lösung.
Das war die Antwort:
Sieht nach einem sehr kleinen Schaltnetzteil (Flyback-Wandler) aus – genau die Sorte, die man z. B. in LED-Lampen, Nachtlichtern, Sensoren oder Lade-/Steckernetzteilen findet.
Was man aus dem Bild recht gut ableiten kann:
🟡 Gelber Block = Übertrager → spricht klar für ein isoliertes Schaltnetzteil
⚪ Zwei weiße Drähte auf einer Seite → sehr wahrscheinlich Netzspannungseingang (230 V AC)
🔴⚫ Rot / Schwarz auf der anderen Seite → Niederspannungs-DC-Ausgang
📏 Sehr klein & wenig Bauteile → geringe Leistung (typisch 1–5 W, evtl. bis ~10 W)
Wahrscheinliche Einsatzarten
LED-Treiber (z. B. 3–12 V DC für LEDs)
Mini-Netzteil für Elektronik (5 V, 9 V oder 12 V)
In fest verbauten Geräten (nicht als Steckernetzteil gedacht)
Was es nicht ist
Kein Trafo-Netzteil (zu klein, keine Eisenlamellen)
Kein USB-Netzteil mit Regelung/Schutz aufwendig – eher simpel
Wie du es genauer bestimmen kannst
Falls du es gefahrlos testen willst (⚠️ Vorsicht, Netzspannung!):
Beschriftung auf der Platine (Rückseite?) – manchmal steht z. B. „5V“, „12V“, „LED“
Ausgangsspannung messen (Multimeter, ohne Last und mit kleiner Last)
Prüfen, ob der Ausgang konstant Spannung (Netzteil) oder konstant Strom (LED-Treiber) liefert
👉 Wenn du willst, sag mir:
woher das Teil stammt (Lampe? Gerät?)
oder schick ein Foto der Rückseite der Platine
Dann kann ich ziemlich genau sagen, was rein darf und was rauskommt 🙂
Viel mehr wäre vermutlich auch nicht zu erkennen,
wenn ich näher ran gehe.
Naja, man könnte, wenn Du nicht Deine Tischplatte, sondern das defekte Gerät ablichtest, auch darauf befindliche Bauteile erkennen. Und dazu sind auch beide Seiten der Platine von Interesse, selbst wenn auf der bislang nicht gezeigten Unterseite nicht viel los ist.
Und wenn Du das Objektiv Deines Smartphones mit einem sauberen Tuch abwischst, sollte auch der Weichzeichnereffekt verschwinden.
Hier sind Leute unterwegs, die mit den bislang nicht erkennbaren Details etwas anfangen können, wie z.B. der beeindruckend geniale Hinz (der Großmeister der Bauteilidentifikation).
Was ist es dann, der Trafo ist mit Isolierband umwickelt, da sind vielleicht "Lamellen" drunter. Ich denke, das ist ein kleiner Netztrafo, also für 50Hz, erst am Ausgang sitzt der Gleichrichter, danach ein Transistor für den Konstantstrom. Dessen Aufdruck sollte eigentlich lesbar sein.
Ich denke, das ist ein kleiner Netztrafo,
also für 50Hz, erst am Ausgang sitzt der Gleichrichter, danach ein
Transistor für den Konstantstrom. Dessen Aufdruck sollte eigentlich
lesbar sein.
Ich habe Eingang und Ausgang verwechselt, der Gleichrichter sitzt direkt am Eingang (kann bis zu 1000V). Also schwingt der Transistor (?) mit wesentlich mehr als 50 Hz und es ist tatsächlich ein Trafo aus irgendeinem Ferritmaterial.
Wird das Ausgang irgendwie geregelt, oder ist die Schaltung einfach genau für den benötigten Strom bemessen? Sitzt da noch ein Gleichrichter nach dem Trafo?
Vielleicht die Diode?
Wird das Ausgang irgendwie geregelt, oder ist die Schaltung einfach
genau für den benötigten Strom bemessen? Sitzt da noch ein Gleichrichter
nach dem Trafo?
Und nur V in max 400V und keinerlei "Schmutzfänger", wie Varistor oder wenigstens ein Siebelko, der Transienten abpuffern könnte.
Für 110V Netz ausreichend, aber für 230V sollten es eher 600V Spannungsfestigkeit sein. Sonst isses Jubelelektronik, die von 12 bis mittag hält.
Moin, auf jeden Fall würde zur eigenen Sicherheit das Netzteil geöffnet nie direkt ans Netz abschließen. Bitte nur mit Trenntrafo, oder Stelltrenntrafo!!! LEBENSGEFAHR!!
Hm, ich habe ja auch schon etliche Schaltnetzteile und Schaltregler repariert. Ich hatte mal ein kleines Steckernetzteil für ein kleines Radio, sogar schon mit DAB+, was mir zum Wegschmeißen zu schade war.
Angefangen zu suchen, der Primäre stehende Elko, war oben schon etwas rundlich, die Einlötsicherung war durch, beides gewechselt. Ging am Stelltrenntrafo bis ich die Spannung über 150V oder 160V erhöht hatte, paff, war das wieder aus, noch einmal die Sicherung gewechselt, Test langsam wiederholt. Natürlich mit einer last im angegeben Bereich. Das gleiche Resultat, es konnte eigentlich nur der Brückengleichrichter auf der Netzseite sein. Das war ein 1A Typ bis 600V,erstaunlich wie klein die SMD Dinger sein können.
Ich würde zum weitere Vorgehen bei der Fehlersuche, erst einmal die gleichgerichtete Netzspannung messen, das kann man auch mit geringerer Spannung am Eingang machen. Wenn alles eingespart wurde, was geht, ein Netzgleichrichter egal ob Einweg oder Grätz.
Die Taktfrequenz solcher Netzteile liegen meist um 60 kHz. Dann muss, wenn nur ein Trafo drauf ist, eine Rückkopplung für die Regelung wird drauf sein, müsste ein Optokoppler sein. Sonst bekommt man keine Galvanische Trennung hin. Ich habe aber auch schon billige Netzteile gesehen, da war nur ein Spannungsfester Kondensator verbaut. Wenn der primäre Elko aufgeladen ist, und das NT nicht arbeitet, egal warum auch immer ist nach dem Abschalten am Elko auf der Primärseite VORSICHT geboten!
Trotz allem, wären wie alle Deine unscharfen Bilder bemängeln, versuch es mal mit ner andern Kamera under Handy oder Tablet ordentliche Bilder mit allen Details zu machen. Dann kann man auf die Bestückung der BE weitere Rückschlüsse ziehen.
Viel Erfolg!