Guten Morgen zusammen, ich habe in den letzten Jahren schon desöfteren mal die Netzteile von so Billig LED Spots oder Wandlampen geöffnet, nachdem Sie den Geist aufgegeben hatte. IMMER was es ein geplatzter Elko auf der Primärseite, der das Problem verursacht hatte. Ausgelötet, neuen rein, Lampe läuft wieder. Kostenpunkte, kein Euro und man hatte nen gutes Gefühl, ein Produkt vor dem Schrott gerettet zu haben. Nun habe ich hier wieder so nen Kandidat. Ist eigentlich nur nen Ersatz Netzteil, dass ich mal benutzt hatte, um es an einer Baugleichen Lampe während der Reparatur einzusetzen. Es hat keine 2 Tage gehalten. Nun habe ich auch hier das Gehäuse dieser Billigst Netzteile geöffnet und auch gehofft, einfach den Elko zu tauschen. Dort ist aber keiner Verbaut. Siehe Bilder. Offensichtlich ist so nichts gefektes zu erkennen. Fehlerbild war wie folgt. Erst flackerte der Spot einige Zeit, bis er dann nach wenigen Schaltvorgängen ganz ausfiel. Vermute fast, dass bei den Teilen eine Reparatur gar nicht rentabel ist. Interessiert wäre ich dennoch, was da nach so kurzer Zeit kaputt geht. Grüße und ein schönes Wochenende.
Björn F. schrieb: > Siehe Bilder. Auf den Bildern sieht man viel zu wenig vom Tisch, auf dem das ganze liegt.
Wenn man etwas Vaseline auf das Kamerobjektiv aufträgt, kann man den Hamilton-Weichzeichnereffekt noch besser zur Geltung bringen. Mit weniger Licht und etwas mehr Bewegung der Kamera kann man auch den letzten Rest störender Bildschärfe zielstrebig eliminieren, obendrein bietet dann auch das Bildrauschen dem Kompressionsalgorithmus mehr Chancen, sichtbare Resultate zu liefern.
Ist Sperrholz mit einem Laminat. 😁 Da ich vom Netzteil dieser Art keine Ahnung habe, wäre es vielleicht nett, zu schreiben, von was genau Details gewünscht werden, anstatt in Ironie zu verfallen. Viel mehr wäre vermutlich auch nicht zu erkennen, wenn ich näher ran gehe. Die Fotos waren mehr dazu gedacht, damit man sich ein Bild der Netzteil Art machen kann. Möglicherweise sind ja direkt Ideen da, mit denen ich dann weiter arbeiten könnte.
Was ist da verbaut? Auf einem IC steht immer eine Bezeichnung, mit der man dann beim Hersteller ein Datenblatt findet, das ein Schaltungsbeispiel enthält. Wenn das Bauteil SMD ist und keien vollständigen Klartext aufgedruckt hat, scharf aufgelöstes Foto machen, der Herr Hinz hier ist ein Level vorm Hellsehen :-)
Ist der Gleichrichter gemeint? Ist nen MB10F. Ansonsten sehe ich da keinen IC.
Ist halt ein Flimmermurks. Der TO-92er wird ein HV9921/-22/-23 oder ein U6113 sein.
Gerald B. schrieb: > der Herr Hinz hier ist ein Level vorm Hellsehen :-) Hellseher? Das sind doch ärmliche Amateuere...
Björn F. schrieb: > Fehlerbild war wie folgt. Erst flackerte der Spot einige Zeit, bis er > dann nach wenigen Schaltvorgängen ganz ausfiel. LED defekt. Miss die LED Spannung wenn es leuchtet und wenn es aus geht. Prüfe den LED Strang per Labornetzteil (wegen Wackelkontakt dur haus zeitintensiv).
Led ist nicht defekt. Das kann ausgeschlossen werden, da der Spot an einem anderen Netzteil wieder läuft und ich dieses Netzteil an einem anderen Spot gegegeprüft habe.
Ich habe das Foto mal an CHATGPT.COM übergeben und eine Antwort erhalten. Vielleicht kannst Du das ja noch weiter mit CHATGPT vertiefen und kommst so zu einer Lösung. Das war die Antwort: Sieht nach einem sehr kleinen Schaltnetzteil (Flyback-Wandler) aus – genau die Sorte, die man z. B. in LED-Lampen, Nachtlichtern, Sensoren oder Lade-/Steckernetzteilen findet. Was man aus dem Bild recht gut ableiten kann: 🟡 Gelber Block = Übertrager → spricht klar für ein isoliertes Schaltnetzteil ⚪ Zwei weiße Drähte auf einer Seite → sehr wahrscheinlich Netzspannungseingang (230 V AC) 🔴⚫ Rot / Schwarz auf der anderen Seite → Niederspannungs-DC-Ausgang 📏 Sehr klein & wenig Bauteile → geringe Leistung (typisch 1–5 W, evtl. bis ~10 W) Wahrscheinliche Einsatzarten LED-Treiber (z. B. 3–12 V DC für LEDs) Mini-Netzteil für Elektronik (5 V, 9 V oder 12 V) In fest verbauten Geräten (nicht als Steckernetzteil gedacht) Was es nicht ist Kein Trafo-Netzteil (zu klein, keine Eisenlamellen) Kein USB-Netzteil mit Regelung/Schutz aufwendig – eher simpel Wie du es genauer bestimmen kannst Falls du es gefahrlos testen willst (⚠️ Vorsicht, Netzspannung!): Beschriftung auf der Platine (Rückseite?) – manchmal steht z. B. „5V“, „12V“, „LED“ Ausgangsspannung messen (Multimeter, ohne Last und mit kleiner Last) Prüfen, ob der Ausgang konstant Spannung (Netzteil) oder konstant Strom (LED-Treiber) liefert 👉 Wenn du willst, sag mir: woher das Teil stammt (Lampe? Gerät?) oder schick ein Foto der Rückseite der Platine Dann kann ich ziemlich genau sagen, was rein darf und was rauskommt 🙂
Heinrich S. schrieb: > Ich habe das Foto mal an CHATGPT.COM übergeben und eine Antwort > erhalten. Klar, Antwort gibts immer, aber oft nur Müll.
Unter den Blinden ist halt der Einäugige König
Björn F. schrieb: > Viel mehr wäre vermutlich auch nicht zu erkennen, > wenn ich näher ran gehe. Naja, man könnte, wenn Du nicht Deine Tischplatte, sondern das defekte Gerät ablichtest, auch darauf befindliche Bauteile erkennen. Und dazu sind auch beide Seiten der Platine von Interesse, selbst wenn auf der bislang nicht gezeigten Unterseite nicht viel los ist. Und wenn Du das Objektiv Deines Smartphones mit einem sauberen Tuch abwischst, sollte auch der Weichzeichnereffekt verschwinden. Hier sind Leute unterwegs, die mit den bislang nicht erkennbaren Details etwas anfangen können, wie z.B. der beeindruckend geniale Hinz (der Großmeister der Bauteilidentifikation).
Heinrich S. schrieb: > Ich habe das Foto mal an CHATGPT.COM übergeben und eine Antwort > erhalten. Naja. Es ist halt ein herbeihalluziniertes Ergebnis eines etwas besseren Zufallsgenerators.
Eine sehr emotionale KI, mit vielen Emojis. Der Brückengleichrichter ist also der hier: https://www.diodes.com/datasheet/download/MB10F.pdf CHATGPT schrieb: > Kein Trafo-Netzteil .. (keine Eisenlamellen) Was ist es dann, der Trafo ist mit Isolierband umwickelt, da sind vielleicht "Lamellen" drunter. Ich denke, das ist ein kleiner Netztrafo, also für 50Hz, erst am Ausgang sitzt der Gleichrichter, danach ein Transistor für den Konstantstrom. Dessen Aufdruck sollte eigentlich lesbar sein.
Christoph db1uq K. schrieb: > Ich denke, das ist ein kleiner Netztrafo, > also für 50Hz, erst am Ausgang sitzt der Gleichrichter, danach ein > Transistor für den Konstantstrom. Dessen Aufdruck sollte eigentlich > lesbar sein. Noch schlechter als die KI.
Harald K. schrieb: > das Objektiv Deines Smartphones mit einem sauberen Tuch > abwischst... ...und mit irgendeiner kleinen Sammellinse geringen Durchmessers vor's Handy gehalten ließe sich eine ~Nahlinsen-Optik improvisieren. mfG fE
Ich habe Eingang und Ausgang verwechselt, der Gleichrichter sitzt direkt am Eingang (kann bis zu 1000V). Also schwingt der Transistor (?) mit wesentlich mehr als 50 Hz und es ist tatsächlich ein Trafo aus irgendeinem Ferritmaterial. Wird das Ausgang irgendwie geregelt, oder ist die Schaltung einfach genau für den benötigten Strom bemessen? Sitzt da noch ein Gleichrichter nach dem Trafo? Vielleicht die Diode?
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Christoph db1uq K. schrieb: > Wird das Ausgang irgendwie geregelt, oder ist die Schaltung einfach > genau für den benötigten Strom bemessen? Sitzt da noch ein Gleichrichter > nach dem Trafo? Beitrag "Re: LED Netzteil defekt - welches Bauteil könnte es sein?"
Ah ja! https://www.microchip.com/en-us/product/HV9921 Nicht netzgetrennt Der Anschluss VDD ist nur zum Abblocken?
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Bearbeitet durch User
Christoph db1uq K. schrieb: > https://www.microchip.com/en-us/product/HV9921 Und nur V in max 400V und keinerlei "Schmutzfänger", wie Varistor oder wenigstens ein Siebelko, der Transienten abpuffern könnte. Für 110V Netz ausreichend, aber für 230V sollten es eher 600V Spannungsfestigkeit sein. Sonst isses Jubelelektronik, die von 12 bis mittag hält.
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