unsere heißgeliebte und gerade einmal 8-9 Jahre alte AEG Lavamat Turbo
L61470WDBI (ein Waschtrockner = WaMa + Trockner in einem) macht leider wieder einmal Spirenzchen.
Der Trockner funktioniert aber irgendwie nicht mehr: zumindest wird
die Wäsche nicht mehr warm getrocknet - ist also anschließend kalt
und feucht.
Maschinendaten:
Hersteller: AEG
Modell: L61470WDBI
Prod.No 914606021 02
Meine Kenntnisse:
Hobby-Elektroniker - Messinstrumente sind alle vorhanden
Mechanik eher weniger
Mit Servicetechnikern haben wir beim letzten Mal (siehe oben zitierter Thread) ja eher schlechte Erfahrungen gemacht.
Ich habe aktuell keine so richtige Idee, wo ich ansetzen soll.
Habt Ihr vielleicht Ideen oder noch besser: Erfahrung mit solchen
Fehlerbildern? (apropos Fehlerbild: wie liest man bei diesen Maschinen eigentlich den Fehlerspeicher aus und wie resettet man ihn danach?)
Ich fang jetzt erst einmal an, das Maschinchen (Einbaumaschine) aus der Küchenzeile rauszuoperieren. Und vorab suche ich vielleicht auch nochmals nach YouTube-Videos (eine erste Schnellsuche ergab keine Treffer - zu dumm aber auch).
zumindest wird
die Wäsche nicht mehr warm getrocknet
Das lässt darauf schließen, dass die Luftheizung nicht mehr arbeitet.
Mögliche Ursachen auf die Schnelle:
Thermosicherung hat ausgelöst
Heizung durchgebrannt
Kabel/Stecker abgefallen
Elektronik (Relais) defekt
Das lässt sich alles relativ einfach rausmessen (Durchgangsprüfer, Ohmmeter). Die Thermosicherung sollte irgendwo im Luftkanal sitzen. Manchmal sind die über einen kleinen Stift manuell rucksetzbar.
Am besten mal ein Foto von dem Gerät mit abgenommener Deckplatte machen. Dann "sehen" wir im wahrsten Sinne des Wortes weiter.
Wohl eher nicht, denn dann wären die Thermofühler quasi isoliert und die Heizung würde durch die Decke gehen.
Ich tippe auf eine ausgelöste Thermosicherung aufgrund Verstopfung durch Flusen im Heiz/Lüftungskanal.
Das ist auch der Grund für viele Schwelbrände!
Es ist schlicht mangelnde Wartung von diesen Teilen. Darum stehen auch Wartungsintervalle in den Anleitungen. Und ja, das ist tatsächlich sinnvoll!
Feiner, feuchter Staub lagert sich an und wächst mit der Zeit auf. Die Heizung verstopft immer mehr und irgendwann wird es schlicht zu heiß.
Und ja, Eure Vermutungen waren richtig:
Die Thermosicherung scheint ausgelöst zu haben.
Sie ist auf dem 2. Bild die etwas weiter "oben" (oder hinten) gelegene Sicherung. Auf dem 3. Bild ist sie besser zu erkennen: es ist die linke Sicherung, wo ich den unteren Stecker bereits abgezogenen abgezogen habe. Auf dem 4. Bild seht ihr sie in Nahaufnahme.
Durchgangsmessung ergab: hochohmig.
Nach etwas Wackeln am roten Pin (siehe 4. Bild) hatte sie dann wieder Durchgang (ca. 0,4 Ohm).
Soweit, so gut bzw. schlecht, denn diese Auslösung ist ja vermutlich nicht die Ursache meines Problems, sondern nur die Folge, dass da innen in der Heizeinheit vmtl. alles zugefusselt ist.
Nur habe ich keine Ahnung, wie ich das Dingen ausgebaut und aufgeschraubt bekomme. Meint Ihr, ich kann den Querträger oben einfach abschrauben?
Meint Ihr, ich kann den Querträger oben einfach abschrauben?
Ja, aber das wird das kleinste Problem sein. Für mich sieht es so aus, als wenn der Wärmetauscher von unten verschraubt ist. Dann müsste er zum Öffnen ganz raus. Vielleicht weiß in https://forum.teamhack.de jemand mehr.
Nachdem ich die ausgelöste Thermosicherung per Druck auf den roten Taster wieder "entsichert" habe, habe ich ein nasses Handtuch in die Trommel geworfen und den Trockner angeschaltet.
Zuerst wurde ein bisschen nach links und rechts gedreht und nach 6 Minuten kam dann ein Warn-Piepston, die Maschine blieb stehen und die Fehlermeldung "E10" erschien im Display.
Okay - diesmal habe ich einen Trocknungsgang mit angeschlossenem Frischwasserschlauch durchgeführt.
Ergebnis: kein E10-Fehler mehr ... das ist schon mal gut.
Aber: die Trockeneinheit wurde leider auch nicht warm und die Wäsche ebenfalls nicht - das ist leider schlecht.
Danach habe ich gemessen, ob die Thermosicherung evtl. wieder rausgeflogen war - das war aber nicht der Fall. Das bedeutet nach meiner Interpretation:
1.) entweder bekommt die Trockeneinheit keine Spannung (Relais kaputt?)
2.) oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt.
Dummerweise kenne ich die Verschaltung dieser Trockeneinheit nicht - sie hat hinten 4 Steckanschlüsse. Mal sehen, ob ich dazu irgendwo noch Informationen finde.
Im Anhang findet Ihr ein "Über-Kopf" fotographiertes Bild der Anschlüsse der Trockeneinheit (leider sehr schwer zu fotographieren).
oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt.
Das sollte man aber mittels Ohmmeter messen können. Es ist unwahrscheinlich, dass zwei Heizungen auf einmal kaputt sind. Oder gibt es einen Hinweis, dass die Trocknerheizung in zwei Stufen gesteuert werden kann?
Gibt es vielleicht noch eine nicht rückstellbare Thermosicherung?
Ein Verkabelungsplan wäre hilfreich.
2.) oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt.
Es sind augenscheinlich zwei Heizspiralen verbaut, ob einmal die beiden oberen und unteren Anschlüsse zu einer gehören oder die diagonalen ist so nicht zu erkennen, das Ohmmeter sollte es verraten.
Wenn ich richtig vermute, werden die beiden getrennt angesteuert und sollten einen Widerstand von ungefähr je 30 bis 50 Ohm aufweisen.
Messung ausschliesslich bei gezogenem Netzstecker!
Erst einmal meine Erkenntnisse in Textform.
Als Stromlaufplan kann ich das vmtl. erst in 1-2h nachliefern, da ich jetzt gleich mal kurz abwesend bin.
Das Heizelement hat 4 Anschlüsse (die ich im folgenden in der
hinteren Draufsicht von links nach rechts durchnummerieren werde)
Folgendes habe ich gemessen (Alle Anschlüsse waren abgeklemmt,
aber Anschluss 3 und 4 gehen beide in einen Stecker und ließen
sich daher nicht voneinander trennen):
1 - 2: 140 Ohm
1 - 3/4: 70 Ohm
2 - 3/4: 70 Ohm
Anschluss 1 (weißes Kabel) und 2 (schwarzes Kabel) werden auf
einen Stecker geführt, der dann auf 2 gelben Kabeln weitergeführt
wird und irgendwo in der Maschine verschwindet (muss ich
noch weiterverfolgen)
Anschluss 3 (schwarzes Kabel) und 4 (schwarzes Kabel) werden
beide auf die schon weiter oben erwähnten 1. Thermosicherung
geführt (beide enden in einem Stecker, der auf einem Bein der
Thermosicherung steckt)
Das 2 Bein der 1. Thermosicherung sowie die beiden
blauen Kabel der zweiten Thermosicherung (?), die ebenfalls
in der Heizeinheit steckt (siehe Bild 2 meiner ersten Bilderlieferung)
gehen auf einen 3er-Stecker in einen Relaiskasten(?) vorne-oben-rechts
in der Maschine
Ich weiß, das ist jetzt gerade etwas unschön zu lesen ...
Wie gesagt: Stromlaufplan folgt nachher.
Meine Interpretation wäre erst einmal:
Dort sind 2 Heizspiralen verbaut, die beide je 70 Ohm Durchgang haben, also vermutlich funktionieren. Jetzt müsste ich einfach mal nachmessen, ob die überhaupt im Trocknergang mit Spannung angesteuert werden.
Explosionszeichnungen der Maschine kann man hier finden:
https://shop.aeg.de/model/m/L61470WDBI
... wenn man die genaue Produktnummer kennt, die eine von 25 möglichen ist.
Deine Analyse passt. Die Heizung ist aus zeei Teilen aufgebaut. So lässt sich die Heizleistung in zwei Stufen regeln. Kenne ich von den Waschtrocknern, die ich mit gebaut habe.
Dit Thermosicherung sitz im gemeinsamen Pfad für beide Teilheizungen (spart ein Teil und damit Geld).
Korrekt. Die untere "Thermosicherung" im Stromlaufplan des TO ist der Temperaturfühler, mit der die Steuerung die Heizung regelt. Kann ein Schlater oder ein NTC sein.
Einfach mal bei abgezogenen Steckern den Widerstand messen. Man kann den ggf. dann mal von außen mit dem Fön erwärmen und messen, ob sich fer Widerstand sinkt. Wenn sich da nix tut, kann auch der tot sein.
Die untere "Thermosicherung" im Stromlaufplan des TO ist der
Temperaturfühler, mit der die Steuerung die Heizung regelt. Kann ein
Schlater oder ein NTC sein.
Laut Explosionszeichnung und Ersatzteilbildern sind das beides Thermoschalter, einer als rückstellbarer Sicherheitsschalter. Die kann man auf Durchgang prüfen. Dann gibt es noch zwei NTC zur Messung.
Wenn die 2x750W Heizung getrennt angesteuert wird, kann es kein einzelner Relaisfehler sein.
Wie ist die 11-stellige Gerätenummer, besser ein Foto vom Typenschild machen.
Ich habe aktuell keine so richtige Idee, wo ich ansetzen soll.
Heizregister bleibt aus.
Das Problem wird nicht sein, das zu messen, es hat eine Übertemperatursicherung, einen Thermostat und einen Heizdraht und ist vermutlich gnadenlos verstaubt (Brandgefahr), das Problem wird sein da ranzukommen, sicherlich gibt es hinten ein Abdeckblech, aber wenn der Fehler auf der Vorderseite des Heizregisters liegt ist er damit alleine nicht zu sehen.
das Problem wird sein da
ranzukommen, sicherlich gibt es hinten ein Abdeckblech, aber wenn der
Fehler auf der Vorderseite des Heizregisters liegt ist er damit alleine
nicht zu sehen.
Es handelt sich um eine Waschmaschine mit Trocknerfunktion!
Leider blieb es auch während des Trocknungsgangs bei diesen 0V.
Meine vorläufige Analyse lautet daher: Die Heizelemente werden während des Trockengangs nicht mit Spannung versorgt - ich sollte evtl. erst einmal die Ursache dafür finden.
Habt Ihr eine Vermutung?
Mein nächster Schritt wäre jetzt, Kabel vom Heizelement weiter zurückzuverfolgen und schauen, ob sie in irgendwelchen Relais enden, die vielleicht nicht richtig durchschalten. Oder habt Ihr eine bessere Idee?
Nicht ganz einfach, weil ich die Kabel nur mit Mühe in der Maschine verfolgen kann.
Habe die Relaisbox einmal locker-geschraubt und die Anschlüsse einiger ihrer Stecker zurückverfolgt - scheint alles ziemlich logisch aufgebaut zu sein.
Den NTCabluft habe ich "geraten", nicht gemessen, weil ich dafür die halbe Maschine zerlegen müsste.
Immerhin: ich konnte keinen Kabelbruch von den (von mir abgezogenen) Steckern an der Relaisbox bis zu Ihren jeweiligen Zielen feststellen.
Auch die beiden NTC'en (Zuluft und Abluft) habe ich durchgemessen:
Beide haben ziemlich genau 2,1kOhm - einen Erwärmungstest habe ich jetzt nicht gemacht, aber die Werte scheinen mir plausibel.
Die beiden Thermoschalter hatte ich ja bereits untersucht - haben beide Durchgang - scheint mir plausibel.
Bleibt die große Frage: warum wird auf die beiden gelben Kabeln im Trockengang "kein Saft" gegeben?
Dazu müsste ich evtl. verstehen, wie und über welche Anschlüsse der Box die Relais angesteuert werden und ob diejenigen Relais, an denen die beiden gelben Kabel des Heizelementes hängen, überhaupt angesteuert werden.
Komme mir langsam wie Sherlock Holmes vor ...
Viele Grüße
Igel1
PS: ich teile die Einschätzung von Dir, horschti und auch diejenigen von HHinz - Danke Euch beiden!
Wenn der Fehler behoben ist, geht bei manchen Waschmaschinen die Heizung erst nach einem Reset.
"Wenn eine Waschmaschinenheizung erst nach einem Reset wieder funktioniert, liegt meist ein Defekt vor, der die Elektronik in einen Schutzmodus versetzt. Häufige Ursachen sind ein defekter Heizstab (verkalkt oder isolationsschwach), ein defekter NTC-Temperaturfühler oder verschmorte Kabelkontakte. Ein Reset behebt den Fehler nur temporär."
Wenn der Fehler behoben ist, geht bei manchen Waschmaschinen die Heizung
erst nach einem Reset.
"Wenn eine Waschmaschinenheizung erst nach einem Reset wieder
funktioniert, liegt meist ein Defekt vor, der die Elektronik in einen
Schutzmodus versetzt. Häufige Ursachen sind ein defekter Heizstab
(verkalkt oder isolationsschwach), ein defekter NTC-Temperaturfühler
oder verschmorte Kabelkontakte. Ein Reset behebt den Fehler nur
temporär."
Sehr interessante Hinweise - Danke dafür!
Morgen kommt erst einmal die Relais-Ansteuerung unter die Lupe.
Wisst Ihr, mit wieviel Spannung solche Relais standardmäßig angesteuert werden?
Es gibt da nämlich noch einen Stecker mit einer Menge roter, dünner Kabel, der in der Relaisbox steckt - ich vermute, das sind die Steuerleitungen, welche die Relaisspulen ansteuern.
Würde am liebsten diesen Stecker mal abziehen und die Relaisspulen dann mit etwas Saft bestromen, um zu schauen, was (und ob überhaupt) etwas passiert.
Ich kenne die mit 12V, 9V und auch schon mal 5V. Kannst du irgendwie auf die Telais draufschauen. Mit der Typenbezeichnung wird es einfacher. Ggf. hilft auch ein Foto. Ist aus der Ferne echt schwierig. Und ohne Stromlaufplan auch aus der Nähe.
Du meine Güte - das Innenleben der Relaisbox hatte ich mir etwas schlichter vorgestellt …
Mist - wie kann ich die denn jetzt „durchklingeln“?
Einfach mal nacheinander 12V an die Kathoden der Freilaufdioden legen und schauen, ob die Relais durchschalten? Oder himmle ich dann schon die Schaltung?
Hmm, das kann passieren. Du könntest aber eine Spannung zwischen 3-5V anlegen und den Relaiskontakt überbrücken um zu prüfen, ob davor eine Unterbrechung irgendwo ist.
Eine meiner simplen Methoden ist eine 9V-Blockbatterie an den Netzstecker gehängt und dann gemessen, ob der Strom auch bis zu den Relais, Thyristoren, Triacs und Mosfet kommt, die die 230V auf die Verbraucher schalten.
Wenn der Übertemperaturschutz ausgelöst hat vermute ich auch daß die Steuerung nur einen weiteren Reset erwartet.
Wenn du schon die Freilaufdioden identifiziert hast kannst du doch bei laufender Maschine dort messen ob da jeweils 12Volt ankommen?
Relativ ungefährlich wäre das Anlöten von Meßstrippen an die jeweiligen Punkte auf der Platine und Herausführen bis zu einer sicheren Stelle zum Messen.
Achtung: die 12 Volt müssen nicht unbedingt potentialfrei sein!
Bau doch mal den Luftkanal aus und reinige das Ding oder kauf das Teil
gleich Neu.
Wenn ich schon sehe, wie die "Suppe" an der Seite raus kommt würde
ich an dieser Stelle ansetzen.
Wenn das Ding zu ist, hast Du einen Wärmestau und die "Klixon"
(Temperaturwächter etc.) lösen sonst wieder aus.
Die Heizung wird elektrisch i.O. sein - aber dass Ding ist einfach zugesetzt.
Das mit dem Wasser scheint bei den Gerät wohl so zu sein - es werden
(wird versucht) die Flusen während dem Programm auszuspülen.
Es ist eben ein Waschtrockner und nicht nur ein normaler Trockner.
Moin..
Ich hatte bis vor Kurzem ein baugleiches Modell dieses Waschtrockners.
Hast Du bei dem Versuch lange genug gewartet? Die Heizung startet nämlich erst nach ca. 10 Minuten. Keine Ahnung warum!?
Normalerweise ist das Problem mit zurücksetzen des Übertemperaturschutzes erledigt. Den Heizkanal kann man ausbauen, die Heizspirale losschrauben, herausziehen und dann den Kanal unter dem Wasserhahn reinigen. Gleichzeitig solltest Du auch den Wasserkanal unter dem Lüfter reinigen. Der war bei mir alle 2 Jahren voll mit Flusen. Dazu muss der Lüfter nach oben ab. Das geht easy (3 Schrauben), wenn der Heizkanal ausgebaut ist.
Meine Maschine habe ich leider verschrotten müssen, weil es für den Flachriemen von dem Gebläse der Heizung kein Ersatzteil mehr gab. 🙄
Dieser war gerissen und hatte ein Sondermaß. Ich habe dann einen ähnlichen bestellt, der aber leider zu viel Spannung hatte und somit das Kugellager von dem Gebläse gehimmelt hat. Quasi Waschtrockner wegschmeißen wegen einem 15 Euro Ersatzteil. Ohne Worte.
Moin..
Ich hatte bis vor Kurzem ein baugleiches Modell dieses Waschtrockners.
Hast Du bei dem Versuch lange genug gewartet? Die Heizung startet
nämlich erst nach ca. 10 Minuten. Keine Ahnung warum!?
Guter Tipp!
Aber ja: ich habe die vollen 15 Minuten des Trockenprogramms durchlaufen lassen. Und der Heizkanal blieb kalt, der Lüfter sprang aber sauber an.
Normalerweise ist das Problem mit zurücksetzen des
Übertemperaturschutzes erledigt.
Hmmm ...
Alle sprechen hier von Reset.
Ausprobieren kann ja nicht schaden.
Aber wie macht man so einen Reset?
Wenn der Übertemperaturschutz ausgelöst hat vermute ich auch daß die
Steuerung nur einen weiteren Reset erwartet.
Gute Idee, aber wie mache ich den bei meiner Maschine?
Und wenn wir schon dabei sind: wie kann ich den Fehlerspeicher auslesen?
Wenn du schon die Freilaufdioden identifiziert hast kannst du doch bei
laufender Maschine dort messen ob da jeweils 12Volt ankommen?
Relativ ungefährlich wäre das Anlöten von Meßstrippen an die jeweiligen
Punkte auf der Platine und Herausführen bis zu einer sicheren Stelle zum
Messen.
Achtung: die 12 Volt müssen nicht unbedingt potentialfrei sein!
Moin..
Der Heizkanal geht mit sanfter Gewalt raus (vorne gesteckt), wenn man das obere Queerblech abschraubt. Aber eigentlich ist das alles selbsterklärend. Biste sicher, dass Du das hinbekommst und Du weißt, was Du tust? Wie gesagt: 230V und nicht potenzialgetrennt! 15 Minuten sind übrigens was knapp mit dem ausprobieren.
Aber sobald der Lüfter startet, startet auch die Heizung, dauert aber, bis man da was merkt, da die ja von der am Anfang kühlen Luft umströmt wird.
Mit Übertemperaturschalter zurücksetzen meine ich, dass Du den Kontakt an dem Schalter wieder reindrücken musst. Ich weiß das aber auch nicht mehr so genau. Prüfe die Teile doch einfach auf Durchgang!? In der eigentlichen Software gibt es, glaube ich, nix zurückzusetzen. Habe ich zuminest nie gemacht.
Die beiden Thermoschalter hatte ich ja bereits untersucht
Auch den 3B? Bisher hatte ich nur was vom Reset von Schalter 3 gelesen.
Das vierte Relais schaltet wahrscheinlich Netz-IN vom Trocknerteil auf die Wasserheizung um. Dann ist der 2xgrau(grün) Stecker die Heizung und hat ~25Ω (2kW), der blaue ist 230V Netz.
Anbei der Plan wie ich ihn für plausibel halte.
Ich empfehle an die oberen Relaisspulen Drähte zu löten und extern auf 12V zu überwachen. Da reicht auch je eine LED plus 10k. Vorsicht Netzgekoppelt. Wenn da auch nach Wartezeit nichts kommt, braucht man im Leistungsteil nicht mehr zu suchen.
Moin..
Der Heizkanal geht mit sanfter Gewalt raus (vorne gesteckt), wenn man
das obere Queerblech abschraubt. Aber eigentlich ist das alles
selbsterklärend.
Okay - danke für's Mut machen.
Dann sollte ich das auch hinbekommen.
Noch eine wichtige Frage: habe ich Dich richtig verstanden, dass Du den Heizkanal nicht komplett (der Länge nach) aufgeklappt hast, sondern nur die Heizspirale rausgenommen und dann durchgespült hast?
Das Aufklappen scheint mir nämlich sehr riskant, weil die obere und untere Hälfte des Kanals offenbar mit einer schwarzen Dichtmasse zusammengepappt und dann zusätzlich verschraubt wurden - das bekomme ich vermutlich nie wieder dicht zusammen, wenn ich das einmal auseinanderrupfe.
Biste sicher, dass Du das hinbekommst und Du weißt, was
Du tust? Wie gesagt: 230V und nicht potenzialgetrennt!
Ja - ich sollte genügend Ahnung haben, um nicht hopps zu gehen.
Und wenn doch, so dürft Ihr auf meinen Grabstein schreiben: "... denn er wusste nicht, was eine fehlende Potentialtrennung bedeutet" :-)
15 Minuten sind
übrigens was knapp mit dem ausprobieren.
Hmmm - aber so lange läuft nun mal das Trocknerprogramm,
was man separat anwählen kann.
Aber sobald der Lüfter startet, startet auch die Heizung,
Das ist gut zu wissen und wieder eine sehr wertvolle Info - danke dafür!
Und ja, der Lüfter startet bereits nach wenigen Minuten im Trocknerprogramm - dann sollte also auch die Heizung aktiv werden und so waren auch die Erinnerungen von mir und meiner Frau an die guten, alten Zeiten, als das Teil noch funktionierte.
dauert aber,
bis man da was merkt, da die ja von der am Anfang kühlen Luft umströmt
wird.
Claro.
Mit Übertemperaturschalter zurücksetzen meine ich, dass Du den Kontakt
an dem Schalter wieder reindrücken musst. Ich weiß das aber auch nicht
mehr so genau. Prüfe die Teile doch einfach auf Durchgang!?
Genau so hatte ich es gemacht: erst hatte ich Hochohmigkeit gemessen, dann etwas an dem roten Pinöppel herumgedrückt (so einen richtigen "Reindrück-Rast-Effekt" gab's da irgendwie nicht) und danach war's niederohmig.
In der
eigentlichen Software gibt es, glaube ich, nix zurückzusetzen. Habe ich
zuminest nie gemacht.
Genau so hatte ich es gemacht: erst hatte ich Hochohmigkeit gemessen,
dann etwas an dem roten Pinöppel herumgedrückt (so einen richtigen
"Reindrück-Rast-Effekt" gab's da irgendwie nicht) und danach war's
niederohmig.
erst hatte ich Hochohmigkeit gemessen,
dann etwas an dem roten Pinöppel herumgedrückt (so einen richtigen
"Reindrück-Rast-Effekt" gab's da irgendwie nicht) und danach war's
niederohmig.
Besser nochmals kontrollieren.
Der Widerstand sollte deutlich unter 1 Ohm liegen, dabei natürlich Deinen Messstrippenwiderstand berücksichtigen.
Bei der Messung das Teil auch mal leicht beklopfen, auch dabei sollte der Durchgang stabil nahe 0 Ohm bleiben.
Dann ist der 2xgrau(grün) Stecker die Heizung und
hat ~25Ω (2kW), der blaue ist 230V Netz.
Yep - habe ich gerade nachgemessen - Du scheinst recht zu haben:
Der grüne 2er-Stecker mit den 2 grauen Leitungen, die beide nach unten in die Tiefe der Maschine führen (vmtl. zur Wasserheizung im Bottich) hat 30 Ohm zwischen seinen beiden Anschlüssen.
Der letzte (noch etwas unklare Stecker) ist ja ein blauer 2er-Stecker mit 2 grauen Leitungen, die Du für L und N hältst.
Ich konnte die beiden Leitungen soeben eindeutig nachverfolgen: sie enden in einem gleichaussehenden Stecker auf der Hauptplatine (Frontplatine) meines Waschtrockners.
Zwischen beiden Anschlüssen dieses Steckers habe ich 660kOhm gemessen (also in Richtung Hauptplatine). Ich konnte keinerlei direkten Durchgang zum Netzstecker des Waschtrockners messen. L oder N sind also zumindest nicht direkt mit diesem Stecker verbunden.
Anbei der Plan wie ich ihn für plausibel halte.
Danke für Deine Mühen!
Ich empfehle an die oberen Relaisspulen Drähte zu löten und extern auf
12V zu überwachen. Da reicht auch je eine LED plus 10k.
Yep - das werde ich machen. Definitiv eine gute Idee.
Vorsicht
Netzgekoppelt.
Danke für Deine Fürsorge - das ist gut so, denn Du kannst ja nicht
wissen, welches Vorwissen ich habe. Aber wie gesagt: in meinem Fall
sollte es wirklich ausreichend sein.
Wenn da auch nach Wartezeit nichts kommt, braucht man im
Leistungsteil nicht mehr zu suchen.
Yep - sehe ich auch so.
Dann wird's allerdings vermutlich erst so richtig haarig werden ...
Also: lass und hoffen, dass das Relais im Eimer ist!
Ein einzelnes Relais kann es nicht sein. Wäre eines der beiden Heizrelais kaputt, würde noch mit halber Leistung geheizt, das Motorrelais funktioniert und wenn das vierte Relais defekt wäre, würde (Spule+NO) die Wasserheizung nicht gehen, oder (NC) der Lüftermotor auch nicht laufen. Siehe Stromlauf Relaisplatine von unten.
Erst die Spulenspannung der Heizrelais mit LEDs überwachen, das ist einfacher als unter Spannung mit einem Duspol herumzustochern. (dazu vorher sinnvollerweise einen Schaltplan malen)
Sollte ich mir noch den Transistor vorknöpfen, der dieses Relais
vermutlich ansteuert?
Nein, es sind 2 Relais mit je eigenem Transistor.
Ja, ist schon klar - für jede Heizspule des Trockners ein Relais.
Mit der LED habe ich natürlich nur eines der beiden Relais geprüft,
aber wenn schon das eine nicht angesteuert wird ...
Als Nächstes die beiden NTC messen, vielleicht hat jemand
Vergleichswerte.
Sensor 48 sollte von oben ausbaubar sein, dann erwärmen und messen.
Hatte ich schon gemacht (Messung direkt vom abgesteckten Stecker an der Relaisbox aus durchgeführt), siehe Beitrag weiter oben (Beitrag "Re: AEG Waschtrockner trocknet nicht mehr").
Beide NTC's haben ca. 2,1k.
Hier nochmals mein vollständiger Post (der vorher war unvollständig).
Also: Ich habe mich mal dem Thema "Fehlermeldungen auslesen" gewidmet:
Hier der Ablauf:
1.) Maschine eingeschaltet auf Stufe 1 (s. erstes Bild)
2.) Ca. 10 Sekunden gewartet
3.) Taste Trockenzeit und Start/Pause gleichzeitig ca. 10s gedrückt
(s. erstes Bild)
4.) Dann wurde mir E12 angezeigt
5.) Danach habe ich nur die Taste Trockenzeit gedrückt
(s. zweites Bild)
6.) Dann wurde mir E73 angezeigt
7.) Danach ausgeschaltet - die Anzeigen sind reproduzierbar.
Sehr gerne würde ich einen Reset machen - oder die Fehlercode sauber auslesen und zurücksetzen - ich weiß nur nicht wie, denn ich habe kein Service-Manual, nur die Bedienungsanleitung.
Wenn Ihr dazu einen Hinweis hättet, wäre ich Euch super dankbar!
Beide haben ziemlich genau 2,1kOhm - einen Erwärmungstest habe ich jetzt
nicht gemacht, aber die Werte scheinen mir plausibel.
Erwärmungstest bitte nachholen. 48C soll 4829R bei 25°C haben, siehe
Datenblatt.
Bitte Makrofotos vom Sensor 48 nach dem Ausbau machen, vielleicht findet
man auch ein Datenblatt mit Sollwerten.
Okay, okay - mache ich alles ... scheint ja ne heiße Spur zu sein, aber ich muss jetzt erst einmal ein bisschen was für meinen Brötchengeber tun - sprich: arbeiten ...
Es kann daher morgen werden, bevor ich zum NTC-Sensor komme.
So spannend es auch ist - ich muss Euch um eine kleine Pause bitten.
Stay tuned!
Teamhack sagt E73 NTC Fehler und weiter:
"4. Widerstand des NTC-Fühlers messen:
Verwenden Sie ein Multimeter, um den Widerstand des NTC-Fühlers zu messen. Bei 20°C sollte der Widerstand in der Regel etwa 6 kOhm betragen. Abweichende Werte deuten auf einen defekten Sensor hin. "
Teamhack sagt E73 NTC Fehler und weiter:
"4. Widerstand des NTC-Fühlers messen:
Verwenden Sie ein Multimeter, um den Widerstand des NTC-Fühlers zu
messen. Bei 20°C sollte der Widerstand in der Regel etwa 6 kOhm
betragen. Abweichende Werte deuten auf einen defekten Sensor hin. "
Der Wert passt beim Sensor 48C zur Tabelle.
Danke für die Mühen, Wolf17 !!
Ich glaube, Du hast mich mit der Nase auf eine heiße Spur gedrückt!
Wenn die Werte vom Sensor 48 nicht passen, ist der Fehler gefunden und Fotos unnötig.
Hängt vielleicht Dreck zwischen den Anschlüssen oder zum Gehäuse?
Oder einer der berüchtigten Bugs?
Wenn der Sensor defekt ist, hat der Sicherheitsschalter wahrscheinlich nicht wegen Verstopfung angesprochen, sondern weil die Temperatur wegen Falschmessung hochgelaufen ist.
Wenn Sensor 48 der Fehler war, dann Schalter 3B ausbauen und ins Gehäuse schauen, ob das innen noch sauber ist. Dann ist kein Ausbau zur Reinigung nötig. Eine Endoskopkamera wäre nützlich.
Kurzum: ich muss bei meiner ersten Messung richtig Mist gemessen haben -
vermutlich waren die Stecker nicht gezogen.
Vielleicht stimmte bei der ersten Messung auch irgendwas mit der Isolierung nicht oder es war Feuchtigkeit an den Kontakten?
Wenn eine Messung einmal ok ist und die selbe Messung später nicht mehr ok ist (oder andersrum) kann das natürlich ein Messfehler sein.
Für mich aber immer auch ein Indikator dass etwas mit dem Kabel oder den Kontakten faul sein könnte. Hatte neulich erst wieder nen Gerät mit Kabelbruch, nur in bestimmter Haltung war Kontakt da und die nicht zueinander passenden Messungen waren genau der Grund warum ich den gezielt gesucht und dann auch gefunden hab.
Kurzum: ich muss bei meiner ersten Messung richtig Mist gemessen haben -
vermutlich waren die Stecker nicht gezogen.
Vielleicht stimmte bei der ersten Messung auch irgendwas mit der
Isolierung nicht oder es war Feuchtigkeit an den Kontakten?
Danke, dass Du meine Ehre retten möchtest, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bei der ersten Messung Mist gebaut hatte und den Stecker noch auf der Relaisbox stecken hatte.
Schade - es wäre zu schön gewesen, wenn's an den NTCs läge.
Der Messwert für 48C liegt außerhalb der Toleranz (siehe Tabelle), aber wahrscheinlich nur, weil die Temperaturangabe nicht genau war. Aufgrund der Messwerte kann man vermuten, dass beide Sensoren die gleiche Kennlinie haben, das ermöglicht Vergleichsmessungen.
Wenn R41=R43 und R42=R44 ist, kann man Vergleichsmessungen machen. Zuerst Widerstandsmessungen an R41 bis R44 an der offenen Platine, dabei die Eingangspins an U1 bestimmen: U1-4? und U1-12/13/14? Wo liegt an den Widerständen Masse? Schaltung dieses Eingangsteilers rauszeichnen. Schauen, ob die rote Sensorspeiseleitung auch an U1 anliegt. Mit Glück ist das eine (5V? 3,3V?) Versorgung.
Dann an die ermittelten beiden U1 Eingangspins, an Masse und an den (ggf blank gekratzten,) rot markierten Leitungszug vier Leitungen löten und im Betrieb die Spannungen messen.
Vielleicht findet man so den Grund für die NTC Fehlermeldung E73, die das Heizen verhindert.
Erst einmal ein dickes Dankeschön an Dieter S. für die hervorragende ServiceManual-Recherche - super!
Und ein mindestens genauso dickes Dankeschön an Wolf17, der sich hier so reinhängt und mir wirklich sehr hilft mit seinen Tipps und Analysen.
Und dann natürlich auch Dank an hhinz, robberknight und mastermixer, die hier ebenfalls wichtige Tipps beigesteuert haben.
Dummerweise erwartet mein Brötchengeber heute meine volle Aufmerksamkeit und Ihr werdet daher vermutlich heute nichts mehr von mir hören.
Nur so viel: auch wenn ich/wir die NTCs noch nicht final ausgebaut und als Fehlerquelle analysiert haben, so gibt es ja doch einen Anfangsverdacht in diese Richtung.
Dann stehe ich wenigstens am nächsten Wochenende, wo ich hoffentlich
mehr Zeit habe, nicht ohne Ersatzteile da.
Ist sicher nicht verkehrt, es könnte aber auch ein defektes Bauteil im grünen Rechteck sein, eine defekte Durchführung oder ein Leiterbahnriss, im Idealfall schon mit Widerstandsmessung zu finden, sonst über die Spannungsmessung an den A/D Eingängen.
Bitte mal den goldenen Strich auf der MCU wegputzen, damit man den Typ klar lesen kann. Zu MC9030 finde ich nichts.
Nur vorsorglich, falls ich es überlesen habe:
Der Fehlerspeicher wurde gelöscht, bzw. wurde versucht?
Nein, noch nicht, weil ich nicht wusste wie - das ändert sich aber gerade mut der Lektüre des Servicemanuels, das Dieter netterweise aufgetrieben hatte …
Zum einen habe ich den Fehlerspeicher zurückgesetzt (vgl. Manual Kapitel 5.4) - das hat gut funktioniert.
Sodann habe ich das Diagnoseprogramm 9 (vgl. Kapitel 4.3 auf S.9 des Manuals) gestartet.
Das Ergebnis seht Ihr im angehängten Video:
Der Trockner lief sauber an und hat die Heizung dann genauso sauber eingeschaltet und fröhlich hochgeheizt (die Zuluft und Ablufttemperatur wird abwechselnd im Display angezeigt). Bei 92 Grad Zuluft- und 48 Grad Ablufttemperatur habe ich das Experiment dann abgebrochen, weil mir nicht klar war, ob die Diagnoseroutine auch irgendwann Schluss macht, oder das Dingen bis zur Selbstauflösung (bzw. Thermo-Sicherungsauslösung) hochheizt. Eine Fehlermeldung wurde bei dem ganzen Experiment nicht geworfen.
Aber die Erkenntnis aus der Diagnoseroutine 9:
Die Maschine ist grundsätzlich in der Lage, Lüfter und Heizwendel des Trockners einzuschalten. Und auch ein ganzes Weilchen hochzuheizen. Außerdem scheinen die NTC's auch Temperatur zu messen.
Das ist ja schon mal gut!
Schön sieht man übrigens auch, wie die freiverdrahtete Diagnose-LED anzeigt, dass die Spule des Heizungs-Relais bestromt wird (Idee von Wolf17).
Nach dem Diagnoseprogramm habe ich dann nochmals wieder das normale Trocknerprogramm gestartet - voller Hoffnung, dass der gelöschte Fehlerspeicher vielleicht den Durchbruch bringen könnte, aber die Ernüchterung war groß:
Das Trocknerprogramm startet zunächst mit ein wenig Trommeldrehen
Dann zieht ganz kurz das Heizungsrelais an (= meine Diagnose-LED
zeigt das an, indem sie aufleuchtet)
Dann geht sie auch sofort wieder aus und zeitgleich läuft der
Lüfter los
Den Rest des Trocknerprogramms bleibt das Heizungsrelais ausgeschaltet
Ich kann den Effekt auch reproduzieren, wenn ich das Trocknerprogramm anhalte und dann wieder starte. Genau dieses Szenario seht Ihr im angehängten Video:
Das Trocknerprogramm habe ich vor dem Video angehalten
Zu Beginn des Videos starte ich das Trocknerprogramm per Starttaste
Das Heizungsrelais wird kurz angesteuert
Der Lüfter startet quasi auch zeitgleich
Und das Heizungsrelais fällt sofort wieder ab
Beim erneuten Anhalten des Trocknerprogramms kommt es wieder zu einem
kurzen Start des Heizungsrelais.
Das Trocknerprogramm startet zunächst mit ein wenig Trommeldrehen
Dann zieht ganz kurz das Heizungsrelais an (= meine Diagnose-LED
zeigt das an, indem sie aufleuchtet)
Dann geht sie auch sofort wieder aus und zeitgleich läuft der
Lüfter los
Den Rest des Trocknerprogramms bleibt das Heizungsrelais ausgeschaltet
Ich kann den Effekt auch reproduzieren, wenn ich das Trocknerprogramm
anhalte und dann wieder starte. Genau dieses Szenario seht Ihr im
angehängten Video:
Ohne das Video angesehen zu haben:
Hattest Du den nasse Wäsche für den Versuch in der Maschine?
Das wäre ja die Grundvoraussetzung für den Trockenbetrieb. 🤨 Und ja, die Maschine hat einen Feuchtigkeitssensor. Man kann ja den Trocknungsgrad vor dem Start des Programms auswählen.
Ich habe den Thread jetzt nur überflogen und vielleicht hat es ja schon jemand erwähnt und man sieht es auf dem Foto der Platine auch nicht so genau. Hast Du Dir mal die Lötstellen der Relais angeschaut? Sind die alle gesund? Keine kalten Lötstellen?
Ohne das Video angesehen zu haben:
Hattest Du den nasse Wäsche für den Versuch in der Maschine?
Ja, ich hatte ein nasses Handtuch in der Maschine.
Und bitte schaut Euch das Video genau an - ich finde das Klicken der Relais irgendwie verdächtig - insbesondere, da das Heizrelais kurz anspringt und danach sofort wieder abfällt.
Erfahrene Hasen unter Euch können daraus vielleicht schon direkt auf den Fehler schließen (ich habe auch schon erste Vermutungen, möchte die hier aber extra nicht äußern, damit ihr völlig frei Euch Eure eigene Meinung bilden könnt und nicht direkt in eine Richtung gedanklich gedrängt werdet).
Das wäre ja die Grundvoraussetzung für den Trockenbetrieb. 🤨 Und ja, die
Maschine hat einen Feuchtigkeitssensor. Man kann ja den Trocknungsgrad
vor dem Start des Programms auswählen.
Super, dass Du noch mitliest, mastermixer, Danke dafür!
Weißt Du, wo man diesen Feuchtigkeitssensor in der Explosionszeichnung findet?
Erfahrene Hasen unter Euch können daraus vielleicht schon direkt auf den
Fehler schließen (ich habe auch schon erste Vermutungen, möchte die hier
aber extra nicht äußern, damit ihr völlig frei Euch Eure eigene Meinung
bilden könnt und nicht direkt in eine Richtung gedanklich gedrängt
werdet).
Wir sind hier nicht beim Jauch und vergeben auch keine Publikumsjoker.
Vielleicht meint ein Feuchtesensor, dass die Wäsche schon trocken sei.
An der Relaisplatine gibt es außer den bisher gezeigten Steckern noch eine ganze Menge weiterer Platinenanschlüsse. Steckt da was drauf, wo geht das hin?
Das Teil 127 Air Break, wofür ist das? Ist das nur eine Spule, oder gibt es eine Rückmeldung?
Gibt es einen Trocknertimer, der vielleicht auf Null Minuten steht?
Nach dem ja auch der Fehler "E12" angezeigt wurde: Die Angaben im
Service Manual zu "E12" wurden geprüft?
Der Grund für E12 war schlicht: eigene Dummheit.
Ich hatte den Trockner zunächst gestartet, ohne den Frischwasserschlauch angeschlossen zu haben ("wofür braucht ein Trockner Frischwasser?", dachte ich).
Das war natürlich ein Fehler, den die Maschine direkt mit E12 quittiert hatte. Inzwischen ist der Schlauch aber dran und dahingehend ist alles in Butter.
Kurzum: E12 bitte nicht beachten - das Problem ist gelöst und hat keinerlei Relevant für diesen Thread hier.
Welche neuen Fehler werden nun nach dem Löschen der alten Fehler
angezeigt?
Was mich halt so irritiert und ratlos macht, ist folgendes:
Das Diagnoseprogramm 9, mit dem ich den Trockner getestet habe,
schaltet Trocknerheizung von Lüfter gleichzeitig an und alles
funktioniert wunderbar (okay, bei 92 Grad habe ich abgebrochen,
weil ich kalte bzw. eher zu heiße Füße bekommen habe).
Im Normalbetrieb, wenn ich das Trocknerprogramm wähle, so funktioniert
genau dieser Ablauf nicht: das Heizrelais wird irgendwann für 1-2
Sekunden angesteuert (nämlich dann, wenn auch der Lüfter anspringt)
und geht dann sofort wieder aus. Der Lüfter läuft aber weiter.
Was mich halt so irritiert und ratlos macht, ist folgendes:
Das Diagnoseprogramm 9, mit dem ich den Trockner getestet habe,
schaltet Trocknerheizung von Lüfter gleichzeitig an und alles
funktioniert wunderbar (okay, bei 92 Grad habe ich abgebrochen,
weil ich kalte bzw. eher zu heiße Füße bekommen habe).
Das Diagnoseprogramm wird nur die Heizung und Lüftung einschalten und die gemessenen Werte anzeigen aber nicht prüfen ob die gemessenen Werte auch plausibel sind.
Sind denn die beiden Temperatursensoren sauber bzw. gibt es dort keine Verschmutzung an den Kontakten die eventuell den gemessenen Wert beeinflussen?
Meiner Meinung nach zeigen die NTC's plausible Werte an, denn im Diagnoseprogramm 9 werden ja stets abwechselnd die Temperaturmessungen vom Zuluft- und vom Abluft-NTC auf dem LCD-Display angezeigt.
Das startete bei 20/20 Grad, stieg dann mit der Dauer des Trocknerbetriebes an und bei 92/48 Grad habe ich schließlich abgebrochen.
Das sind doch recht plausible Werte, oder?
Natürlich könnte ich alles auseinanderrupfen, reinigen, wieder zusammenbauen und dann nochmals testen - aber das wären schon viele Stunden Arbeit, die möglicherweise gar nicht auf die Lösung einzahlt. Auch habe ich etwas Respekt davor, dass ich am Ende nicht alles wieder sauber zusammengesetzt bekomme.
Wenn der Temperatursensor für die Feuchtigkeit an einer ähnlichen Stelle sitzt wie der auf dem Bild (von einer anderen Electrolux Maschine) dann könnte er ja durchaus verschmutzt sein und damit Probleme machen.
Mich laust gerade ein wenig der Affe, denn Teo D. scheint hier den entscheidenden Tipp gegeben zu haben mit seinem Kommentar:
Sicher dass es keinen Timer gibt!
Auch wenn ich sehr skeptisch war, so versuche ich doch stets Eure Tipps anzuwenden/auszuprobieren.
Also bin ich gerade nochmals zum Waschtrockner runter und habe wieder auf das Trockenprogramm "Trocknen/Baumwolle" gestellt.
Das zeigt dann sofort 13 Minuten Laufzeit auf dem Display an.
Nach Teo D.'s Tipp habe ich diesmal die Laufzeit manuell verändert und auf 20 Minuten hochgestellt (seltsamerweise springt die Zeit dann ein paar Minuten weiter hoch, aber vielleicht sind mit den 20 Minuten ja die reine "Wärmzeit" gemeint und die Maschine packt dann nochmals ein paar Minuten fürs Abkühlen und finale Austrocknen drauf).
Danach den Start-Knopf betätigt und ich traute meinen Augen kaum:
Zuerst ein wenig Trommel-Gedrehe und dann nach ca. 2 Minuten sprangen Lüfter UND Trocknerheizung BEIDE sauber an!!! Hurra!
(alles wunderbar mit der Diagnose LED aus Wolf17's Tipp zu sehen).
Irgendwann nach ca. 15(?) Minuten ist die Trocknerheizung dann auch wieder ausgegangen, aber das macht ja durchaus Sinn, denn die Trommel trocknet ja auch bei Drehung und Lüftung mit der Restwärme noch weiter die Wäsche.
Der Trocknervorgang wurde dann sauber beendet, es gab keine Fehlermeldung, und die Thermosicherung hat auch nicht ausgelöst (habe ich im Anschluss durchgemessen).
Kurzum: es sieht aktuell sehr, sehr gut aus!
Warum die Trocknerheizung in der "default Einstellung" mit 13 Minuten nicht anstartete bleibt mir nach wie vor ein Rätsel, dem ich heute Abend mit ein paar weiteren Testläufen auf die Schliche kommen möchte (vielleicht wurde über die manuelle Einstellung jetzt auch dieses Verhalten "zurückgesetzt" - mal sehen).
Danke an dieser Stelle wieder einmal allen Mitstreitern hier - Ihr seid soooo lieb und ausdauernd! Bitte bleibt trotzdem noch ein bisschen bei der Stange, denn noch ist ja nicht alles final geklärt.
Und ausbauen und reinigen muss ich die Trocknereinheit so oder so auch noch, denn eine einmal ausgelöste Thermosicherung wird schon Ihre Gründe bzw. Ihre Fusseln haben ...
Das zeigt dann sofort 13 Minuten Laufzeit auf dem Display an.
Nach Teo D.'s Tipp habe ich diesmal die Laufzeit manuell verändert und
auf 20 Minuten hochgestellt (seltsamerweise springt die Zeit dann ein
paar Minuten weiter hoch, aber vielleicht sind mit den 20 Minuten ja die
reine "Wärmzeit" gemeint und die Maschine packt dann nochmals ein paar
Minuten fürs Abkühlen und finale Austrocknen drauf).
Vielleicht solltest Du einfach mal die Anleitung lesen, Zitat aus "11.2 Zeitgesteuertes Trocknen":
"Da das Gerät auch die Dauer der Knitterschutz- und der Abkühlphase berechnet, wird die Programmdauer automatisch um einige Minuten verlängert."
Eventuell gibt es dann auch gar keine Probleme mehr wenn man das Gerät richtig bedient....
Ich glaube, so was ähnliches hatte ich schon ziemlich weit ober geschrieben.
Ich rate Dir aber trotzdem, den Heizkanal und die Tasche unter dem Lüfter zu reinigen. Du wirst große Augen bekommen, wie viel Flusen da drin sind.
Ich glaube, so was ähnliches hatte ich schon ziemlich weit ober
geschrieben.
Ich rate Dir aber trotzdem, den Heizkanal und die Tasche unter dem
Lüfter zu reinigen. Du wirst große Augen bekommen, wie viel Flusen da
drin sind.
VG
Definitiv, das habe ich auch vor!
Wenn Du aus Deiner Erinnerung und mit Blick auf meine Fotos mir noch ein paar Tipps zur Ausbau-Reihenfolge geben könntest, würde ich mich deutlich sicherer fühlen (ich bin nicht so der große Schrauber):
Muss ich neben dem Querriegel, der ja mittig quer über der Maschine verläuft, auch noch den vorderen Querriegel und/oder gar die Fronteinheit ausbauen bevor ich die Trocknereinheit rausnehmen kann? (der vordere Querriegel liegt quasi über der Fronteinheit und deckt z.B. den vorderen NTC so ab, dass man ihn nicht einfach so rausschrauben kann).
Kannst Du Dich daran noch erinnern?
Und ausbauen und reinigen muss ich die Trocknereinheit so oder so auch
noch, denn eine einmal ausgelöste Thermosicherung wird schon Ihre Gründe
bzw. Ihre Fusseln haben ...
Ich würde vor einem Ausbau erst nachsehen:
Wolf17 schrieb im Beitrag #8003239:
Schalter 3B ausbauen und ins Gehäuse
schauen, ob das innen noch sauber ist. Dann ist kein Ausbau zur
Reinigung nötig. Eine Endoskopkamera wäre nützlich.
Die heiße Luft strömt doch in den Bottich. Kann man die Maschine ankippen und den Wärmetauscher vielleicht durch das Sensorloch ausspritzen?
Habe mir jetzt lange all Deine verlinkten Videos rauf und runter angeschaut, habe aber in keinem Video gefunden, wie man die Trocknereinheit ausbaut - sorry (nur im 2. oder 3. Video baut ein Russe die gesamte Maschine total auseinander - das werde ich aber garantiert nicht machen).
Könntest Du evtl. genau dasjenige Video verlinken, wo Du den Ausbauprozess gesehen hast? (nein, ich bin nicht suchfaul - ich habe wirklich schon lange recherchiert - nur leider erfolglos)
Ich würde vor einem Ausbau erst nachsehen:
Wolf17 schrieb im Beitrag #8003239:
Schalter 3B ausbauen und ins Gehäuse
schauen, ob das innen noch sauber ist.
In der Tat - wieder eine gute Idee!
Dann ist kein Ausbau zur
Reinigung nötig. Eine Endoskopkamera wäre nützlich.
Habe ich mal irgendwo gebraucht gekauft, keine Ahnung, ob ich die ans Fliegen bekomme (benötigt ein Handy)
Die heiße Luft strömt doch in den Bottich. Kann man die Maschine
ankippen und den Wärmetauscher vielleicht durch das Sensorloch
ausspritzen?
Habe etwas Angst, dass ich dabei mehr durch den Wasserstrahl kaputt mache (Z.B. im Lüfter) als es nützt.
Ich hoffe einfach, dass Mastermixer hier noch mitliest und sich erinnert, wie er die Trocknereinheit ausgebaut hat - angeblich war das gar nicht so schwierig (ist ja immer so, wenn man weiß, wie man's macht ...)
Ach - by the way - ein Gutes hatte das viele Videogucken doch:
In einem Video habe ich erfahren, dass ich unbedingt nach einem Fehler-Reset die Maschine nach dem Wieder-Einschalten 10 Minuten im "ETE"-Status belassen sollte ("ETE" zeigt das Display an), damit sie sich neu justieren kann. Das hatte ich bisher immer nach wenigen Sekunden abgebrochen - nix gut ...
Nach dem ja auch der Fehler "E12" angezeigt wurde: Die Angaben im
Service Manual zu "E12" wurden geprüft?
Der Grund für E12 war schlicht: eigene Dummheit.
Ich hatte den Trockner zunächst gestartet, ohne den Frischwasserschlauch
angeschlossen zu haben ("wofür braucht ein Trockner Frischwasser?",
dachte ich).
Das war natürlich ein Fehler, den die Maschine direkt mit E12 quittiert
hatte. Inzwischen ist der Schlauch aber dran und dahingehend ist alles
in Butter.
Kurzum: E12 bitte nicht beachten - das Problem ist gelöst und hat
keinerlei Relevant für diesen Thread hier.
Welche neuen Fehler werden nun nach dem Löschen der alten Fehler
angezeigt?
Leider(?) KEINE mehr!
Viele Grüße
Igel1
Dieses Zeichen von Dir: "!" steht an falscher Stelle. Bitte berichtigen. Danke
Ich würde davon ausgehen, daß das ein Troll ist, der wohl irgendeine persönliche Vendetta mit mir in Form seines "Nicknames" austragen möchte. Recht sicher ein Zweitaccount eines der zahlreichen Trolle & Idioten, die es hier leider auch gibt.
Lass' Dich nicht von sowas ins Bockshorn jagen, weiterhin viel Glück mit Deiner Maschinenenreparatur.
Wie wäre es mit diesem Wissen: Kombigeräte sind oft sch..
(weswegen man auch bei einer beispielsweise Nähmaschine darauf achten sollte, dass nicht zuviele Funktionen integriert sind)
Die klassiche "Kombi" mit Schleudergang und äußeren Wäschetrockner zum Aufhängen der Wäsche hat sich bei Waschmaschinen bisher aber gut bewährt.
Verbraucht zwar etwas mehr Weichspüler - ist aber ein bewährtes Verfahren.
Ich würde mal nach Einheiten zum Austauschen Ausschau halten.
(Ich mag übrigens auch keine Ganzjahresreifen, mein Vater hatte diesbezüglich zwar immer laut geschimpft - aber ich liebe halt gute Winterreifen - obwohl man die guten Teile (bei uns jedenfalls) in den letzen Jahren eher unnötig plattfährt. Viel zu schade für solcherlei toller Reifentechnik. Ein paar Tage zu Fuß gehen, ist da auch nicht so verkehrt)
Ich würde davon ausgehen, daß das ein Troll ist, der wohl irgendeine
persönliche Vendetta mit mir in Form seines "Nicknames" austragen
möchte. Recht sicher ein Zweitaccount.
Zweitaccount glaube ich nicht, das hieß früher "Esmu", ist sehr einfach gestrickt und war schon immer auf Krawall aus. Die Änderung des Namens auf "BirnKichler" empfand ich als unverschämt, aber die Moderation sieht keinen Grund zum Eingriff.
Nanana, wir haben auch eine AEG, läuft normalerweise super, Probleme gibt es nur durch Verunreinigungen. Etwas empfindlich bei flüssigem Waschmittel - oder wie auch immer. Calgon kann bei uns (hartes Wasser) schon ganz gut helfen.
(Meine Mutter hat eine Zeitlang wie blöde gewaschen, die ganzen guten Handtücher sind alle hin.. - aber die AEG möchte halt sauber bleiben, dann macht die noch ein wenig mit ;)
Neulich war der Ablaufschlauch stark verstopft(pumpt nicht mehr ab, lockere Fehlermeldung (pausieren, gucken, weiterversuchen) - (es gab früher auch schon andere Fehlermeldungen, die waren fatal und führten gleich zum Programmabbruch), habe ich unter anderem mit Gebissreiniger, heißem Wasser und viel herumgeschüttele freibekommen. Aber ganz dicht ist der Schlauch auch nicht mehr - merkt man aber nur, wenn man etwas von oben einfüllt und ein Stau entsteht.
Nanana, wir haben auch eine AEG, läuft normalerweise super,
Das war nur eine harmlose Reaktion, auf den Werbespruch: "AEG, Aus Erfahrung Gut".
In manchen Gegenden, mag daraus auch "Alter Esel Geht" interpretiert worden sein.
Aber da hab ich keine Ahnung von. Bin in ner Großstadt aufgewachsen... und wir hatten einen Fernseher. ;D
PS: Ich möchte mich bei allen Dorfkindern entschuldigen. Obiges ist reine Satire und hat nichts mit der Realität zu tun!
Aber da hab ich keine Ahnung von. Bin in ner Großstadt aufgewachsen..
Da kennt man wohl auch eher EADGHE ;)
Wir haben doch früher alle gerne gewissermaßen sinnlose Silben umgedichtet, hatte doch viel Spaß gemacht, und ist doch ganz normal ;)
Oder versuch mal eigene Morsecode-Analogie-Wörter zu finden, kann auch viel Spaß machen.
R ist Akustisch z.B. Banane oder D schriftlich Dorfnutte oder B visuell ein Autoauspuff :D
Hast Du immer noch nicht die Bedienungsanleitung studiert?
Jein - offenbar scheine ich Teile zu überlesen, die Du gefunden hast.
Möchtest Du Dein Wissen mit mir teilen?
Viele Grüße
Igel1
Also: so schwer es mir auch fällt, ich muss max707 alias BirnKichler S. (mit seinem Alias andere zu verunglimpfen finde ich wirklich nicht nett) recht geben:
Ich hatte die Bedienungsanleitung nur überflogen und folgenden Abschnitt dabei nicht beachtet (Zitat Kap. 11.1, Seite 11 "Trocknungseinstellung"):
"Wenn Sie nur 10 Minuten für
die Trocknung einstellen,
wird lediglich eine
Abkühlphase ausgeführt."
Das erklärt also schon einmal, warum die Trocknungsheizung in der "default"-Einstellung des Trocknungsprogramms (die beträgt nämlich genau 10 Minuten + 3 Minuten "Knitterphase") nicht anspringt.
Mysterium gelöst: die Maschine funktioniert derzeit also wieder genau so, wie sie soll.
Die eigentliche Reparatur war somit nur, den Pin der Thermosicherung wieder reinzudrücken und den Fehlerspeicher zu löschen.
Jetzt steht für mich der weitaus unangenehmere Teil an (vor dem ich mich bislang gedrückt habe): die Reinigung von Heizeinheit und Kondensator.
Und um mich weiterhin davor zu drücken, werde ich jetzt erst einmal mein Endoskop ausprobieren (hier im Forum von einem netten Mitglied erstanden und bislang niemals ausprobiert - drückt mir die Daumen, dass ich es ans Laufen bekomme).
Nach einem "Blick in die Heizröhre" und mit etwas Glück, ist die Trocknereinheit gar nicht verflust - dann schraube ich alles zusammmen, singe 3 Halleluja und baue die Maschine wieder ein.
Hast Du immer noch nicht die Bedienungsanleitung studiert?
Jein - offenbar scheine ich Teile zu überlesen, die Du gefunden hast.
Möchtest Du Dein Wissen mit mir teilen?
Viele Grüße
Igel1
Nun das Internet scheint dir bekannt zu sein, denn du hast dieses Forum ja gefunden. Für deine Zwecke ist dieses Forum nicht geeignet, wie du sehen kannst.
Nochmals:
Lies die Bedienungsanleitung gründlich durch.
Die Serviceunterlagen liegen dir auch vor. Studiere sie gründlich.
Bediene die Suchmaschinen für das Internet richtig.
Wenn Du dann immer noch nicht weiter kommst, dann empfehle ich diese Lektüre: Die Praktische Hausfrau
Wenn Du die richtige Suchmaschine gefunden hast, dann suche Informationen in youtube
Informationen teilen funktioniert nicht, denn (0 + 1)/2 ergibt nicht 1, was aber nötig wäre.
Addendum: Ignoriere die Dummköpfe und Idioten hier die alle Threads mit Beleidigungen zukotzen.
Du hast die Bedienungsanleitung immer noch nicht vollständig gelesen, sonst wüßtest Du auch was dort nicht in die Maschine soll.
Und in den Wärmetauscher kommst du mit einem Endoskop auch nicht hinein, vergiß den Mist. Mach ordentlich sauber und nur das was die Maschine braucht hinein zu geben. Ist das soooo schwierig?
Bezüglich eines Baugruppentausches empfehle ich das Video vom 39C3 "Waschmaschinen hacken". Da kann einem Angst und Bange werden. Es gibt also schon so etwas wie "CAN für Waschmaschinen".....
Das erklärt also schon einmal, warum die Trocknungsheizung in der
"default"-Einstellung des Trocknungsprogramms (die beträgt nämlich genau
10 Minuten + 3 Minuten "Knitterphase") nicht anspringt.
Eine Defaulteinstellung eines Trocknungsprogrammes, die bewirkt, daß nicht getrocknet wird ... darauf muss man erst mal kommen.
Das erklärt also schon einmal, warum die Trocknungsheizung in der
"default"-Einstellung des Trocknungsprogramms (die beträgt nämlich genau
10 Minuten + 3 Minuten "Knitterphase") nicht anspringt.
Eine Defaulteinstellung eines Trocknungsprogrammes, die bewirkt, daß
nicht getrocknet wird ... darauf muss man erst mal kommen.
Endlich mal jemand, der mich versteht :-)
Danke Harald - ich sehe das genauso wie Du.
Sodann ein kleine Fortschrittsbericht:
Ich habe tatsächlich die Endoskopkamera ans Fliegen gebracht.
Nur muss ich erst einmal mein Uralt-Android-Phone komplett aufladen, bevor ich dann vielleicht 10 Minuten Kamerazeit habe.
Derweil werde ich jetzt eine der beiden Thermosicherungen rausschrauben und erst einmal mit bloßem Auge reinlugen ... Drückt mir Eure Non-Fussel-Däumchen!
Die eigentliche Reparatur war somit nur, den Pin der Thermosicherung
wieder reinzudrücken und den Fehlerspeicher zu löschen.
Der STB hat nicht ohne Grund ausgelöst.
Gebe Dir 100% recht - deshalb wird die Kiste auch jetzt erst einmal auf Fusseln untersucht ... (zunächst mit allen Mitteln ohne die große Zerleg-Aktion zu starten, vor der ich ja - wie schon berichtet - Muffensausen habe).
Bezüglich eines Baugruppentausches empfehle ich das Video vom 39C3
"Waschmaschinen hacken". Da kann einem Angst und Bange werden. Es gibt
also schon so etwas wie "CAN für Waschmaschinen".....
Wirklich erstaunlich, was dieser Junge da auf die Beine gebracht hat!
Und ja - inzwischen sind Waschmaschinen eher Rechner mit zusätzlicher Trommel und Wasseranschluss.
Nettes Video - danke für den Link - das brachte etwas Abwechslung in das zähe Ringen mit Fusseln & Co.
Die eigentliche Reparatur war somit nur, den Pin der Thermosicherung
wieder reinzudrücken und den Fehlerspeicher zu löschen.
Der STB hat nicht ohne Grund ausgelöst.
Und genau deshalb ist auch eine weitere Bestätigung durch Löschen des
Fehlerspeichers erforderlich. Knöpfchen drücken kann ja jeder.....
Ah - Danke für Deine Bestätigung - ich war mir zuletzt unsicher, ob das Löschen des Fehlerspeichers (neben dem Reindrücken des Thermo-Sicherungspins) überhaupt notwendig gewesen wäre, aber Du bestätigst das gerade.
Ich empfinde Dein Posting schon als etwas "herabkanzelnd" und daher auch als verletzend.
Jeder hier hat seine Fähigkeiten - der eine mehr in die eine, der andere mehr in die andere Richtung. Und wenn Du etwas besser kannst als andere, so kannst Du darauf stolz sein, es ist aber kein Grund, andere verbal zu verletzen.
Und wenn ich etwas überlesen oder in dem 118 Seiten Service-Manuel nicht alles gelesen habe, so ist das ebenfalls kein Grund mich niederzumachen (so jedenfalls empfinde ich Deine Anwürfe).
Ich lese, was ich für hilfreich halte und hätte - das ist unbestritten - tatsächlich in diesem Punkt genauer lesen sollen. Nevertheless: jeder macht Fehler und man kann diese Botschaft auch netter rüberbringen.
Oder möchtest Du in einer Welt leben, wo man für Fehler heruntergemacht und gedemütigt wird? Und ja, auch wenn du denkst "wie doof stellt der sich nur an" - stell Dir vor: andere denken das auch über Dich, wenn Du einmal Fehler machst.
Aber viele von denen wissen, dass sie selbst genauso "fehlbar" sind und halten sich daher zurück in abschätzigen Äußerungen oder überheblichen Gedanken. Diese Gruppe empfinde persönlich ich als deutlich angenehmer und irgendwo auch als emotional deutlich klüger.
Nun gut - Du bist erwachsen und ich habe Dir nichts zu sagen - ich kann Dir lediglich berichten, wie Deine Äußerungen auf mich gewirkt haben. Vielleicht gibt Dir das einen Denkanstoß.
Good news, liebe Mitstreiter und Unterstützer meiner Waschmaschinenreparatur!
Also - zunächst einmal: mein Endoskop hat leider nicht sonderlich viel gebracht, weil ich die Frontkamera nicht in die Trocknereinheit einschieben konnte - ober- bzw. unterhalb der Heizspirale war schlicht zu wenig Platz.
Und weil der seitliche Einblick durch das Loch der Thermosicherung zu wenig Klarheit brachte, so habe ich auf Euren allgemeinen Rat hin meinen ganzen Mut zusammengenommen und die Heizeinheit sowie den Lüfter ausgebaut.
Entgegen mastermixer's Erinnerungen konnte ich den Querriegel übrigens nicht ausbauen (da hängen in der Mitte die Aufhängefedern des Bottichs dran).
Zum Glück ist die Maschine aber ganz offensichtlich so konstruiert worden, dass mit die Trocknereinheit millimetergenau quer nach hinten rausziehen kann (natürlich nachdem man ein paar Schrauben abgeschraubt hat - es waren nur 4 Stück: 2 am Querriegel, eine vorne an der Zuluft und eine zum Gebläse - alles gut von oben erreichbar).
Die Macher der Maschine haben sogar soweit mitgedacht, dass sie am Lüfter und an dem Zuluftstutzen kleine, verdickte Plastiknasen angebracht haben, wo man einen Schraubenzieher ansetzen kann, um die Teile auseinanderzuhebeln.
Gesagt, getan und nach ca. 20 Minuten sehr vorsichtigem Geschraube und Gehebele hatte ich die Trocknereinheit draußen. War deutlich einfacher als gedacht.
Der anschließende Lüfterausbau war auch keine Raketentechnik: 2 Schrauben halten den Lüfter nur. Und sogar den dicken Ansaugstutzen/Ziehharmonikaschlauch unter dem Lüfter kann man über eine Schlauchschelle mit Schraube halbweg gut lösen. Das ist alles ganz offensichtlich gut auf Reparatur/Wartung ausgelegt.
Die Heizungseinheit fand ich noch relativ sauber - konnte "nur" ca. einen Eierbecher voller Dreck herauskratzen. Thermosicherungen habe ich ebenfalls rausgeschraubt und nach bestem Wissen und Gewissen gereinigt.
Den Kondenser habe ich nur von oben über den offenen Ventilator-Ansaugschlauch gereinigt. Auch dort waren es nur ca. 2 Eierbecher Flusen (siehe Bild), die sich allerdings gut an die Wände des Kondensers gepappt hatten.
Mit langem Schraubenzieher und langem Pfeifenputzer bin ich dem Dreck so gut wie möglich an die Gurgel gegangen. Ganz unten in den Kondenser bin ich leider nicht gekommen - ich habe daher noch ca. 2 Liter heißes Wasser eingekippt und gut ist. Alles andere hätte bedeutet, dass ich die Maschine auch von hinten hätte aufschrauben müssen.
Danach alle Dichtungen so gut es ging saubergemacht und alles wieder zusammengeschraubt. Einen ersten Test-Trocknungslauf hat die Maschine gerade sauber absolviert.
Bleibt also nur noch der finale Einbau und dann ist die Reparatur erfolgreich abgeschlossen.
Ein dickes, dickes Dankeschön nochmals an alle Helfer - allen voran an Wolf17, von dem ich die meisten Anregungen übernommen habe. Aber auch an Theo D. (für den erneuten Verweis auf Wolf17's Timer-Hinweis), hhinz, Dieter S. (1000 Dank für die Servicemanual-Recherche!!), Thomas R., Harald K., Mastermixer (Du hast mir Mut zum Ausbau gemacht) und auch an max707 (fachlich waren Deine Hinweise ja durchaus korrekt, nur ... na ja, Schwamm drüber).
Fazit:
*DANKE+ Euch allen - ohne Euch hätte ich es nicht geschafft. Ihr habt eine Maschmaschine vor dem Müll gerettet und einer Familie sehr geholfen!
Viele Grüße
Igel1
PS: ... das war übrigens Reparatur Nr. 3 innerhalb von 9 Jahren ...
Nanana, wir haben auch eine AEG, läuft normalerweise super,
Das war nur eine harmlose Reaktion, auf den Werbespruch: "AEG, Aus
Erfahrung Gut".
...
Naja, bis '90 hat das auch gestimmt. Danach ging die Kurve steil bergab. Eigentlich wie überall. Hat es das erste Einschalten überlebt, läuft AEG üblicherweise super. Und lange. Zumindest die Sachen mit Kabel dran.
Mit langem Schraubenzieher und langem Pfeifenputzer bin ich dem Dreck...
Hoffentlich bleibt das ohne negative Folgen für Dich. Es sollen von der Ansicht des Dreckes schon KundendienstlerInnen schwerwiegende posttraumatische Störungen davon bekommen haben. Alpträume in der Nacht, Waschzwang, Waschen nur noch von Hand und hängen die Wäsche zum Trocknen auf. KollegInnen mit kontaminierterten Klamotten, "Igitt", und ÖPNV Fahren noch mehr.
Mit langem Schraubenzieher und langem Pfeifenputzer bin ich dem Dreck...
Hoffentlich bleibt das ohne negative Folgen für Dich. Es sollen von der
Ansicht des Dreckes schon KundendienstlerInnen schwerwiegende
posttraumatische Störungen davon bekommen haben. Alpträume in der Nacht,
Waschzwang, Waschen nur noch von Hand und hängen die Wäsche zum Trocknen
auf. KollegInnen mit kontaminierterten Klamotten, "Igitt", und ÖPNV
Fahren noch mehr.
Es sollen von der
Ansicht des Dreckes schon KundendienstlerInnen schwerwiegende
posttraumatische Störungen davon bekommen haben.
Gelegentlich kann man den Eindruck bekommen, dass einige Teilnehmer des Forums genauso drauf sind.
Highlight war u.a. mal Igitt bei Zitronensaft für rostiges Werkzeug.
Viele kennen wohl auch den Essiggestank bei Raumreinigungen nicht mehr.
Gelegentlich kann man den Eindruck bekommen, dass einige Teilnehmer des
Forums genauso drauf sind.
Das ist nicht nur der Eindruck, das ist tatsächlich so. Gut zu erkennen war das erst wieder in einem Verkaufsthread zu einem Drucker vom Sharp. Da haben sich ein paar Forenmitglieder so aufgeregt, dass 80% gelöscht werden mussten und der Thread gesperrt werden musste.
Irgendwann wird es noch notwendig werden, dass es nicht mehr ohne Wanrzusatz geht:
Schockiert oder Depressiv? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe:....
Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110... oder 0800-1110... erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.
Die reparierte, geputzte und entfusselte Maschine hat heute Ihre erste "echte" (= mit echter Wäsche gefüllte) Trommel gerührt und dies mit Bravour absolviert (inkl. kleinem, kurzen Trocknergang, den wir der Umwelt zu liebe allerdings nur sehr selten verwenden).
Wir feiern den Reparaturerfolg hier immer noch!
Ein Hoch auf Euch!