Liebe Forenmitglieder, unsere heißgeliebte und gerade einmal 8-9 Jahre alte AEG Lavamat Turbo L61470WDBI (ein Waschtrockner = WaMa + Trockner in einem) macht leider wieder einmal Spirenzchen. Und weil Ihr mir damals ja schon so toll geholfen hattet (vgl. Beitrag "AEG Waschmaschine schlägt wild beim Schleudern"), so möchte ich Euch diesmal auch wieder an meiner Seite wissen. Fehlerbild: - Waschen funktioniert - Der Trockner funktioniert aber irgendwie nicht mehr: zumindest wird die Wäsche nicht mehr warm getrocknet - ist also anschließend kalt und feucht. Maschinendaten: - Hersteller: AEG - Modell: L61470WDBI - Prod.No 914606021 02 Meine Kenntnisse: - Hobby-Elektroniker - Messinstrumente sind alle vorhanden - Mechanik eher weniger Mit Servicetechnikern haben wir beim letzten Mal (siehe oben zitierter Thread) ja eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe aktuell keine so richtige Idee, wo ich ansetzen soll. Habt Ihr vielleicht Ideen oder noch besser: Erfahrung mit solchen Fehlerbildern? (apropos Fehlerbild: wie liest man bei diesen Maschinen eigentlich den Fehlerspeicher aus und wie resettet man ihn danach?) Ich fang jetzt erst einmal an, das Maschinchen (Einbaumaschine) aus der Küchenzeile rauszuoperieren. Und vorab suche ich vielleicht auch nochmals nach YouTube-Videos (eine erste Schnellsuche ergab keine Treffer - zu dumm aber auch). Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > zumindest wird > die Wäsche nicht mehr warm getrocknet Das lässt darauf schließen, dass die Luftheizung nicht mehr arbeitet. Mögliche Ursachen auf die Schnelle: - Thermosicherung hat ausgelöst - Heizung durchgebrannt - Kabel/Stecker abgefallen - Elektronik (Relais) defekt Das lässt sich alles relativ einfach rausmessen (Durchgangsprüfer, Ohmmeter). Die Thermosicherung sollte irgendwo im Luftkanal sitzen. Manchmal sind die über einen kleinen Stift manuell rucksetzbar. Am besten mal ein Foto von dem Gerät mit abgenommener Deckplatte machen. Dann "sehen" wir im wahrsten Sinne des Wortes weiter.
Horst V. schrieb: > Mögliche Ursachen auf die Schnelle: > - Thermosicherung hat ausgelöst > - Heizung durchgebrannt > - Kabel/Stecker abgefallen > - Elektronik (Relais) defekt ACK.
H. H. schrieb: > Horst V. schrieb: >> Mögliche Ursachen auf die Schnelle: >> - Thermosicherung hat ausgelöst >> - Heizung durchgebrannt >> - Kabel/Stecker abgefallen >> - Elektronik (Relais) defekt > > ACK. Und wenn, das liegt das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein einem verstpften Luftkanal. Bei mir saß der Wärmetauscher zu.
BirnKichler S. schrieb: > Und wenn, das liegt das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein einem > verstpften Luftkanal. Bei mir saß der Wärmetauscher zu. So kann das dann aussehen. Bild stammt, glaube ich, hier aus dem Forum.
Andreas S. schrieb: > Der Trockner funktioniert aber irgendwie nicht mehr: zumindest wird > die Wäsche nicht mehr warm getrocknet - ist also anschließend kalt > und feucht. Hat sich das über längere Zeit entwickelt oder "Knall auf Fall"?
Teo D. schrieb: > Oder die Thermofühler, sind mit Flusen zugesetzt. Wohl eher nicht, denn dann wären die Thermofühler quasi isoliert und die Heizung würde durch die Decke gehen. Ich tippe auf eine ausgelöste Thermosicherung aufgrund Verstopfung durch Flusen im Heiz/Lüftungskanal. Das ist auch der Grund für viele Schwelbrände! Es ist schlicht mangelnde Wartung von diesen Teilen. Darum stehen auch Wartungsintervalle in den Anleitungen. Und ja, das ist tatsächlich sinnvoll! Feiner, feuchter Staub lagert sich an und wächst mit der Zeit auf. Die Heizung verstopft immer mehr und irgendwann wird es schlicht zu heiß.
Hier schon mal die ersten Bilder … Und ja, Eure Vermutungen waren richtig: Die Thermosicherung scheint ausgelöst zu haben. Sie ist auf dem 2. Bild die etwas weiter "oben" (oder hinten) gelegene Sicherung. Auf dem 3. Bild ist sie besser zu erkennen: es ist die linke Sicherung, wo ich den unteren Stecker bereits abgezogenen abgezogen habe. Auf dem 4. Bild seht ihr sie in Nahaufnahme. Durchgangsmessung ergab: hochohmig. Nach etwas Wackeln am roten Pin (siehe 4. Bild) hatte sie dann wieder Durchgang (ca. 0,4 Ohm). Soweit, so gut bzw. schlecht, denn diese Auslösung ist ja vermutlich nicht die Ursache meines Problems, sondern nur die Folge, dass da innen in der Heizeinheit vmtl. alles zugefusselt ist. Nur habe ich keine Ahnung, wie ich das Dingen ausgebaut und aufgeschraubt bekomme. Meint Ihr, ich kann den Querträger oben einfach abschrauben? Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > Meint Ihr, ich kann den Querträger oben einfach abschrauben? Ja, aber das wird das kleinste Problem sein. Für mich sieht es so aus, als wenn der Wärmetauscher von unten verschraubt ist. Dann müsste er zum Öffnen ganz raus. Vielleicht weiß in https://forum.teamhack.de jemand mehr.
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Nachdem ich die ausgelöste Thermosicherung per Druck auf den roten Taster wieder "entsichert" habe, habe ich ein nasses Handtuch in die Trommel geworfen und den Trockner angeschaltet. Zuerst wurde ein bisschen nach links und rechts gedreht und nach 6 Minuten kam dann ein Warn-Piepston, die Maschine blieb stehen und die Fehlermeldung "E10" erschien im Display. Viele Grüße Igel1
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Ah - okay: Eine kleine Recherche auf der Seite von AEG (https://support.aeg.de/support-articles/article/die-waschmaschine-zeigt-die-fehlermeldung-e10-e11-c1-an-oder-pieptblinkt-einmal) sagt mir: Ich hätte bei meinem Test wohl vorab doch auch wieder die Frischwasserzufuhr anschließen sollen. Das hatte ich nicht getan, denn ich dachte mir eigentlich, das sei nicht notwendig - ich wollte ja schließlich nur den Trockner testen. Dann schließe ich jetzt mal die Frischwasserzufuhr an und teste nochmals. Ihr hört dann wieder von mir. Viele Grüße Andreas
Andreas S. schrieb: > Fehlermeldung "E10" Kondensiert der Trockner die feuchte Luft mit Kaltwasser? E10 steht für "Der Wassereinlauf in das Gerät funktioniert nicht ordnungsgemäß" https://gzhls.at/blob/ldb/5/6/f/8/b9fd60a452fb235b2160cf9d0d8d61d5d082.pdf Ist der Wasserhahn offen?
Andreas S. schrieb: > Ihr hört dann wieder von mir. Nur wenn nicht in der Bild Zeitung steht, dass aus einem Forum ein Mitglied mit seiner Kombiwaschmaschine ertrunken wäre beim Reparaturversuch. ;)
Okay - diesmal habe ich einen Trocknungsgang mit angeschlossenem Frischwasserschlauch durchgeführt. Ergebnis: kein E10-Fehler mehr ... das ist schon mal gut. Aber: die Trockeneinheit wurde leider auch nicht warm und die Wäsche ebenfalls nicht - das ist leider schlecht. Danach habe ich gemessen, ob die Thermosicherung evtl. wieder rausgeflogen war - das war aber nicht der Fall. Das bedeutet nach meiner Interpretation: 1.) entweder bekommt die Trockeneinheit keine Spannung (Relais kaputt?) 2.) oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt. Dummerweise kenne ich die Verschaltung dieser Trockeneinheit nicht - sie hat hinten 4 Steckanschlüsse. Mal sehen, ob ich dazu irgendwo noch Informationen finde. Im Anhang findet Ihr ein "Über-Kopf" fotographiertes Bild der Anschlüsse der Trockeneinheit (leider sehr schwer zu fotographieren). Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt. Das sollte man aber mittels Ohmmeter messen können. Es ist unwahrscheinlich, dass zwei Heizungen auf einmal kaputt sind. Oder gibt es einen Hinweis, dass die Trocknerheizung in zwei Stufen gesteuert werden kann? Gibt es vielleicht noch eine nicht rückstellbare Thermosicherung? Ein Verkabelungsplan wäre hilfreich.
Andreas S. schrieb: > Dummerweise kenne ich die Verschaltung dieser Trockeneinheit nicht Wenn es für 110V und 230V die gleiche wäre, dann würden zwei Heizdrahtanschlüsse in Serie verschaltet werden bei uns.
Andreas S. schrieb: > 2.) oder die Heizspirale(n) in der Trockeneinheit selber sind defekt. Es sind augenscheinlich zwei Heizspiralen verbaut, ob einmal die beiden oberen und unteren Anschlüsse zu einer gehören oder die diagonalen ist so nicht zu erkennen, das Ohmmeter sollte es verraten. Wenn ich richtig vermute, werden die beiden getrennt angesteuert und sollten einen Widerstand von ungefähr je 30 bis 50 Ohm aufweisen. Messung ausschliesslich bei gezogenem Netzstecker!
Das sind zwei Rohrheizkörper. So wie hier: https://www.espares.de/waschtrockner-heizelement-1100w/product.pl?pid=631334
Erst einmal meine Erkenntnisse in Textform. Als Stromlaufplan kann ich das vmtl. erst in 1-2h nachliefern, da ich jetzt gleich mal kurz abwesend bin. - Das Heizelement hat 4 Anschlüsse (die ich im folgenden in der hinteren Draufsicht von links nach rechts durchnummerieren werde) - Folgendes habe ich gemessen (Alle Anschlüsse waren abgeklemmt, aber Anschluss 3 und 4 gehen beide in einen Stecker und ließen sich daher nicht voneinander trennen): 1 - 2: 140 Ohm 1 - 3/4: 70 Ohm 2 - 3/4: 70 Ohm - Anschluss 1 (weißes Kabel) und 2 (schwarzes Kabel) werden auf einen Stecker geführt, der dann auf 2 gelben Kabeln weitergeführt wird und irgendwo in der Maschine verschwindet (muss ich noch weiterverfolgen) - Anschluss 3 (schwarzes Kabel) und 4 (schwarzes Kabel) werden beide auf die schon weiter oben erwähnten 1. Thermosicherung geführt (beide enden in einem Stecker, der auf einem Bein der Thermosicherung steckt) - Das 2 Bein der 1. Thermosicherung sowie die beiden blauen Kabel der zweiten Thermosicherung (?), die ebenfalls in der Heizeinheit steckt (siehe Bild 2 meiner ersten Bilderlieferung) gehen auf einen 3er-Stecker in einen Relaiskasten(?) vorne-oben-rechts in der Maschine Ich weiß, das ist jetzt gerade etwas unschön zu lesen ... Wie gesagt: Stromlaufplan folgt nachher. Meine Interpretation wäre erst einmal: Dort sind 2 Heizspiralen verbaut, die beide je 70 Ohm Durchgang haben, also vermutlich funktionieren. Jetzt müsste ich einfach mal nachmessen, ob die überhaupt im Trocknergang mit Spannung angesteuert werden. Oder habt Ihr noch andere Ideen? Viele Grüße Igel1
Explosionszeichnungen der Maschine kann man hier finden: https://shop.aeg.de/model/m/L61470WDBI ... wenn man die genaue Produktnummer kennt, die eine von 25 möglichen ist. Vielleicht hilfts ein wenig.
Deine Analyse passt. Die Heizung ist aus zeei Teilen aufgebaut. So lässt sich die Heizleistung in zwei Stufen regeln. Kenne ich von den Waschtrocknern, die ich mit gebaut habe. Dit Thermosicherung sitz im gemeinsamen Pfad für beide Teilheizungen (spart ein Teil und damit Geld).
H. H. schrieb: > Sicherheitstemperaturbegrenzer Korrekt. Die untere "Thermosicherung" im Stromlaufplan des TO ist der Temperaturfühler, mit der die Steuerung die Heizung regelt. Kann ein Schlater oder ein NTC sein. Einfach mal bei abgezogenen Steckern den Widerstand messen. Man kann den ggf. dann mal von außen mit dem Fön erwärmen und messen, ob sich fer Widerstand sinkt. Wenn sich da nix tut, kann auch der tot sein. Tippfehler beseitigt
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Horst V. schrieb: > Die untere "Thermosicherung" im Stromlaufplan des TO ist der > Temperaturfühler, mit der die Steuerung die Heizung regelt. Kann ein > Schlater oder ein NTC sein. Laut Explosionszeichnung und Ersatzteilbildern sind das beides Thermoschalter, einer als rückstellbarer Sicherheitsschalter. Die kann man auf Durchgang prüfen. Dann gibt es noch zwei NTC zur Messung. Wenn die 2x750W Heizung getrennt angesteuert wird, kann es kein einzelner Relaisfehler sein. Wie ist die 11-stellige Gerätenummer, besser ein Foto vom Typenschild machen.
Wolf17 schrieb: > Horst V. schrieb: > Wie ist die 11-stellige Gerätenummer, besser ein Foto vom Typenschild > machen. Siehe Eingangspost von mir .
Wolf17 schrieb: > Wie ist die 11-stellige Gerätenummer, besser ein Foto vom Typenschild > machen. Die Prod-Nr. aus dem ersten Beitrag?
Andreas S. schrieb: > Ich habe aktuell keine so richtige Idee, wo ich ansetzen soll. Heizregister bleibt aus. Das Problem wird nicht sein, das zu messen, es hat eine Übertemperatursicherung, einen Thermostat und einen Heizdraht und ist vermutlich gnadenlos verstaubt (Brandgefahr), das Problem wird sein da ranzukommen, sicherlich gibt es hinten ein Abdeckblech, aber wenn der Fehler auf der Vorderseite des Heizregisters liegt ist er damit alleine nicht zu sehen.
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Wolf17 schrieb: > Ersatzteile und Explosionszeichnung: > https://shop.aeg.de/search?q=:relevance:pnc:91460602102 Danke, Wolf17, für Deine Mühen!
Michael B. schrieb: > das Problem wird sein da > ranzukommen, sicherlich gibt es hinten ein Abdeckblech, aber wenn der > Fehler auf der Vorderseite des Heizregisters liegt ist er damit alleine > nicht zu sehen. Es handelt sich um eine Waschmaschine mit Trocknerfunktion!
Andreas S. schrieb: > Hier Also beide Thermoschalter und den NTC prüfen. Wenn da alles in Ordnung, dann die Relaisbox untersuchen. Eine Reinigung der Heizung wäre auf jeden Fall sinnvoll, ist aber zur Fehlersuche wohl nicht nötig.
Habe soeben folgende Spannungen am Heizelement gemessen (siehe Stilbild im Anhang): Anschluss 1 - 3/4: 0V (linkes Multimeter) Anschluss 2 - 3/4: 0V (rechtes Multimeter) Leider blieb es auch während des Trocknungsgangs bei diesen 0V. Meine vorläufige Analyse lautet daher: Die Heizelemente werden während des Trockengangs nicht mit Spannung versorgt - ich sollte evtl. erst einmal die Ursache dafür finden. Habt Ihr eine Vermutung? Mein nächster Schritt wäre jetzt, Kabel vom Heizelement weiter zurückzuverfolgen und schauen, ob sie in irgendwelchen Relais enden, die vielleicht nicht richtig durchschalten. Oder habt Ihr eine bessere Idee? Nicht ganz einfach, weil ich die Kabel nur mit Mühe in der Maschine verfolgen kann. Viele Grüße Igel1
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Das heißt also, es kommt keine Spannung am Heizregister an. Damit ist klar, warum alles kalt bleibt. Als Ursache bleibt da nur noch der Temperaturfühler und/oder die Ansteuerung (Relais und ggf. Treiberstufe). Wenn der Temperaturfühler "heiß" meldet (NTC Kurzschluss), bleibt die Heizung aus. Wenn die Ansteuerung (Relais, Treiber) defekt sind, kommt an der Heizung keine Spannung an. Abgefallene Stecker oder Kabelbruch kann natürlich auch sein. Da hilft jetzt wohl nur messen. Da war ich wohl zu langsam.
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Weiter geht‘s: Habe die Relaisbox einmal locker-geschraubt und die Anschlüsse einiger ihrer Stecker zurückverfolgt - scheint alles ziemlich logisch aufgebaut zu sein. Anbei ein Bild mit dem Ergebnis meiner Kabel-Verfolgungsmessungen. Die Nummern in Klammern entsprechen der Teilebezeichnung auf der AEG-Explosionszeichnung für den Trockner: https://shop.aeg.de/search?q=%3Arelevance%3Apnc%3A91460602102&page=4&pagesize=20 Den NTCabluft habe ich "geraten", nicht gemessen, weil ich dafür die halbe Maschine zerlegen müsste. Immerhin: ich konnte keinen Kabelbruch von den (von mir abgezogenen) Steckern an der Relaisbox bis zu Ihren jeweiligen Zielen feststellen. Auch die beiden NTC'en (Zuluft und Abluft) habe ich durchgemessen: Beide haben ziemlich genau 2,1kOhm - einen Erwärmungstest habe ich jetzt nicht gemacht, aber die Werte scheinen mir plausibel. Die beiden Thermoschalter hatte ich ja bereits untersucht - haben beide Durchgang - scheint mir plausibel. Bleibt die große Frage: warum wird auf die beiden gelben Kabeln im Trockengang "kein Saft" gegeben? Dazu müsste ich evtl. verstehen, wie und über welche Anschlüsse der Box die Relais angesteuert werden und ob diejenigen Relais, an denen die beiden gelben Kabel des Heizelementes hängen, überhaupt angesteuert werden. Komme mir langsam wie Sherlock Holmes vor ... Viele Grüße Igel1 PS: ich teile die Einschätzung von Dir, horschti und auch diejenigen von HHinz - Danke Euch beiden!
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Andreas S. schrieb: > Komme mir langsam wie Sherlock Holmes vor .. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Dranbleiben und hier weiter fragen. Wir kriegen das schon hin! 🙂👍
Wenn der Fehler behoben ist, geht bei manchen Waschmaschinen die Heizung erst nach einem Reset. "Wenn eine Waschmaschinenheizung erst nach einem Reset wieder funktioniert, liegt meist ein Defekt vor, der die Elektronik in einen Schutzmodus versetzt. Häufige Ursachen sind ein defekter Heizstab (verkalkt oder isolationsschwach), ein defekter NTC-Temperaturfühler oder verschmorte Kabelkontakte. Ein Reset behebt den Fehler nur temporär."
Dieter D. schrieb: > Wenn der Fehler behoben ist, geht bei manchen Waschmaschinen die Heizung > erst nach einem Reset. > > "Wenn eine Waschmaschinenheizung erst nach einem Reset wieder > funktioniert, liegt meist ein Defekt vor, der die Elektronik in einen > Schutzmodus versetzt. Häufige Ursachen sind ein defekter Heizstab > (verkalkt oder isolationsschwach), ein defekter NTC-Temperaturfühler > oder verschmorte Kabelkontakte. Ein Reset behebt den Fehler nur > temporär." Sehr interessante Hinweise - Danke dafür! Morgen kommt erst einmal die Relais-Ansteuerung unter die Lupe. Wisst Ihr, mit wieviel Spannung solche Relais standardmäßig angesteuert werden? Es gibt da nämlich noch einen Stecker mit einer Menge roter, dünner Kabel, der in der Relaisbox steckt - ich vermute, das sind die Steuerleitungen, welche die Relaisspulen ansteuern. Würde am liebsten diesen Stecker mal abziehen und die Relaisspulen dann mit etwas Saft bestromen, um zu schauen, was (und ob überhaupt) etwas passiert. Viele Grüße Igel1
Ich kenne die mit 12V, 9V und auch schon mal 5V. Kannst du irgendwie auf die Telais draufschauen. Mit der Typenbezeichnung wird es einfacher. Ggf. hilft auch ein Foto. Ist aus der Ferne echt schwierig. Und ohne Stromlaufplan auch aus der Nähe. Gute Nacht für heute!
Du meine Güte - das Innenleben der Relaisbox hatte ich mir etwas schlichter vorgestellt … Mist - wie kann ich die denn jetzt „durchklingeln“? Einfach mal nacheinander 12V an die Kathoden der Freilaufdioden legen und schauen, ob die Relais durchschalten? Oder himmle ich dann schon die Schaltung? Viele Grüße Igel1
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Andreas S. schrieb: > Oder himmle ich dann schon die Schaltung? Hmm, das kann passieren. Du könntest aber eine Spannung zwischen 3-5V anlegen und den Relaiskontakt überbrücken um zu prüfen, ob davor eine Unterbrechung irgendwo ist. Eine meiner simplen Methoden ist eine 9V-Blockbatterie an den Netzstecker gehängt und dann gemessen, ob der Strom auch bis zu den Relais, Thyristoren, Triacs und Mosfet kommt, die die 230V auf die Verbraucher schalten.
Wenn der Übertemperaturschutz ausgelöst hat vermute ich auch daß die Steuerung nur einen weiteren Reset erwartet. Wenn du schon die Freilaufdioden identifiziert hast kannst du doch bei laufender Maschine dort messen ob da jeweils 12Volt ankommen? Relativ ungefährlich wäre das Anlöten von Meßstrippen an die jeweiligen Punkte auf der Platine und Herausführen bis zu einer sicheren Stelle zum Messen. Achtung: die 12 Volt müssen nicht unbedingt potentialfrei sein!
Bau doch mal den Luftkanal aus und reinige das Ding oder kauf das Teil gleich Neu. Wenn ich schon sehe, wie die "Suppe" an der Seite raus kommt würde ich an dieser Stelle ansetzen. Wenn das Ding zu ist, hast Du einen Wärmestau und die "Klixon" (Temperaturwächter etc.) lösen sonst wieder aus. Die Heizung wird elektrisch i.O. sein - aber dass Ding ist einfach zugesetzt. Das mit dem Wasser scheint bei den Gerät wohl so zu sein - es werden (wird versucht) die Flusen während dem Programm auszuspülen. Es ist eben ein Waschtrockner und nicht nur ein normaler Trockner.
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Moin.. Ich hatte bis vor Kurzem ein baugleiches Modell dieses Waschtrockners. Hast Du bei dem Versuch lange genug gewartet? Die Heizung startet nämlich erst nach ca. 10 Minuten. Keine Ahnung warum!? Normalerweise ist das Problem mit zurücksetzen des Übertemperaturschutzes erledigt. Den Heizkanal kann man ausbauen, die Heizspirale losschrauben, herausziehen und dann den Kanal unter dem Wasserhahn reinigen. Gleichzeitig solltest Du auch den Wasserkanal unter dem Lüfter reinigen. Der war bei mir alle 2 Jahren voll mit Flusen. Dazu muss der Lüfter nach oben ab. Das geht easy (3 Schrauben), wenn der Heizkanal ausgebaut ist. Meine Maschine habe ich leider verschrotten müssen, weil es für den Flachriemen von dem Gebläse der Heizung kein Ersatzteil mehr gab. 🙄 Dieser war gerissen und hatte ein Sondermaß. Ich habe dann einen ähnlichen bestellt, der aber leider zu viel Spannung hatte und somit das Kugellager von dem Gebläse gehimmelt hat. Quasi Waschtrockner wegschmeißen wegen einem 15 Euro Ersatzteil. Ohne Worte. VG mastermixer
Danke für Eure Tipps! @Mastermixer: Du bist ein absoluter Glücksfall für mich, denn wenn die Trockeneinheit wieder läuft, so wollte ich unbedingt das Teil auch einmal reinigen. Könntest Du mir netterweise noch etwas genauer beschreiben, wie ich den Heizkanal aus der Maschine ausgebaut bekomme? Einfach den Blech-Querriegel mit seinen Torx-Schrauben abschrauben und dann den Kanal nach oben rauswurschteln? Oder muss ich vorab noch weitere Sachen ausbauen? Die Rückklappe der Maschine muss ich dazu nicht öffnen? Wobei: erst muss die Trocknung wieder anspringen, dann erst werde ich das Teil ausbauen. Bitte sei daher so nett und lese hier noch ein Weilchen mit. Viele Grüße Igel1
M. P. schrieb: > Moin.. > Ich hatte bis vor Kurzem ein baugleiches Modell dieses Waschtrockners. > Hast Du bei dem Versuch lange genug gewartet? Die Heizung startet > nämlich erst nach ca. 10 Minuten. Keine Ahnung warum!? Guter Tipp! Aber ja: ich habe die vollen 15 Minuten des Trockenprogramms durchlaufen lassen. Und der Heizkanal blieb kalt, der Lüfter sprang aber sauber an. > Normalerweise ist das Problem mit zurücksetzen des > Übertemperaturschutzes erledigt. Hmmm ... Alle sprechen hier von Reset. Ausprobieren kann ja nicht schaden. Aber wie macht man so einen Reset? Viele Grüße Igel1
Thomas R. schrieb: > Wenn der Übertemperaturschutz ausgelöst hat vermute ich auch daß die > Steuerung nur einen weiteren Reset erwartet. Gute Idee, aber wie mache ich den bei meiner Maschine? Und wenn wir schon dabei sind: wie kann ich den Fehlerspeicher auslesen? > Wenn du schon die Freilaufdioden identifiziert hast kannst du doch bei > laufender Maschine dort messen ob da jeweils 12Volt ankommen? > > Relativ ungefährlich wäre das Anlöten von Meßstrippen an die jeweiligen > Punkte auf der Platine und Herausführen bis zu einer sicheren Stelle zum > Messen. > > Achtung: die 12 Volt müssen nicht unbedingt potentialfrei sein! Gute Idee! Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Bleibt die große Frage: warum wird auf die beiden gelben Kabeln im > Trockengang "kein Saft" gegeben? Es könnte ja auch die "Rückleitung" unterbrochen sein. Du solltest mal jeweils gegen L und N messen.
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