Ist keine grosse Sache, aber das ist a)verloren gegangen oder b)hat nie
existiert - was mich dazu bringen würde, das "Cryptophon" nie einen POC
abgelifert hat.
Ich wollte das mal nachstricken, ich hätte alle Bauteile und eine
S0-Anlage.
Kann man natürlich machen ... aber man könnte die Prinzipien auch in die Neuzeit herüberheben, und auf ISDN als Unterbau verzichten, das ist nämlichlich einigermaßen ausgestorben.
Ein neue Grundlage wäre VoIP. Das kann man schon mit einem esp32 umsetzen -- ob man auf dem auch die gewünschte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hinbekommt, gilt es herauszufinden. Und ob man mit dem Firmware-Blob zurechtkommen mag, den das esp-idf einem unterschiebt, für das WLAN, ist 'ne andere Sache.
Aber es gibt ja zig andere µCs, die direkt Ethernet-NICs enthalten, damit geht all' das natürlich auch.
Welle 🧐 S. schrieb im Beitrag #8017700:
Das ist weniger Code als vielmehr eine Konfiguration der DSPs. Der
TMS320C26 hatte einen Bootloader, der entweder parallel oder seriell den
Code ins interne RAM geladen hat.
Der DSP signalisiert über XF „OK/Fehler“. Bei Fehler: Host reset + nochmal senden.
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Nach erfolgreichem Laden springt der Bootloader ins interne RAM auf den Start des geladenen Programms (Start wird über eine definierte BIO-Flanke/Trigger ausgelöst, je nach Bootloader-Definition).
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Kurz: ROM lädt RAM – der ROM-Teil ist fest, das eigentliche DSP-Programm liegt nur im RAM und muss nach jedem Power-On/Reset neu übertragen werden.
Ich wollte das mal nachstricken, ich hätte alle Bauteile und eine
S0-Anlage.
Kann man natürlich machen ... aber man könnte die Prinzipien auch in die
Neuzeit herüberheben, und auf ISDN als Unterbau verzichten, das ist
nämlichlich einigermaßen ausgestorben.
Hallo Harald, mir geht es primär auch um die Story, deshalb wöllte ich
das schon 1:1 nachbauen. Ich habe eine Elmeg ICT, mit 6xS0 intern.
Interessanterweise steht im Wiki:
"Aufgrund von Fehlern in der ISDN-Implementierung (welche ursprünglich in einer zweiten Diplomarbeit realisiert werden sollte) konnten diese aber nicht am öffentlichen ISDN, sondern nur an der Telefonanlage der TFH Berlin betrieben werden."
Was falsch, ist. Die ISDN-Implementierung hat keine Fehler, er hat nur Dinge
wie TEI nicht implementiert, weil es für ein POC unnötig war. An einem internen ISDN brauchte man das nicht.
Im Originalprojekt Schaltplan fehlt ja auch z.B. der Verbinder 'DSP_Data' und die gesamte ISDN Hardware. Über DSP_Data muss der Code ja in die DSPs gefüttert werden.
Da wäre also noch einiges zu tun. Da der MC mit 64kByte ROM (und fürstlichem RAM) ausgerüstet wurde, ist anzunehmen, das der Löwenanteil der Firmware gar nicht im Projekt ist. Ich sehe in dem kleinen ASM File praktisch nur LCD Kommandos und die Tastaturabfrage.
Ich denk mal das bei den fehlenden Teilen
des Codes und der Schaltung Absicht seitens des CCC
dahintersteht.
Wau Holland, der das Gerät weiterentwickeln wollte,
wurde gerüchteweise damals wohl auch erpresst.
Immerhin lief das Gerät ja, trons Professor war Zeuge.
Den D-Kanal sollte eigendlich sein Freund Manuel L.
aus der Berliner Hasenheide machen, wurde dann aber
länger krank und mußte daher sogar seine eigenen Ab-
schlüsse verschieben.
Mein Opa, der Boris im Institut für Tropenkrankheiten
kennengelernt hat, kam leider mit der Unterstützung
mit hardware und technischen Unterlagen zu spät.
Es gibt da auch noch ne andere Richtung:
Kurz vor seinem Tod hatte Tron ein Praktikum in
ner Firma, auf dem Gelände, wo der Rechner der
Sira-Datenbank der Stasi befand. Zu der Zeit wurde
diese Datenbank durch Wissenschaftler reseversiert
und Backup-Dateien an die Ami's vertickt.
Die stasi hat in dieser Zeit versucht ihr Sonder-
telefonnetz vor der Telekom zu retten.
Am Tag hat die T die Kabel abgehackt, die dann nachts
von der Stasi wieder geflickt wurden.
Ein Bekannter von Tron, der dort in der Whhlheide
gearbeitet hat, ist 14 Tage nach tron's Tod nach
Norwegen ausgewandert...
(...)
Es gibt da auch noch ne andere Richtung:
Kurz vor seinem Tod hatte Tron ein Praktikum in
ner Firma, auf dem Gelände, wo der Rechner der
Sira-Datenbank der Stasi befand. Zu der Zeit wurde
diese Datenbank durch Wissenschaftler reseversiert
(...)
Danke Lotta.
Ohh, die hätte ich auch gerne mal reversed. Mega spannend!
Nicht wegen der Daten, die sind mir wumpe - wegen dem Desig.
@Welle,
Wenn Die die Sache wirklich interessiert, reverse
den Eprom seines Telefons.
Der CCC hat damals keinen dran gelassen.
Der CCC war damals damit überfordert, mit dem ganzen Themenkomplex. Ich meine wie alt waren die 2x?
Hmm, ich denke es wird schwer dem Museum eine Geschichte zu verkaufen die
es ermutigen wird, jemand an solchen Exponaten rumfummeln zu lassen.
Das einzige was vielleicht catchen könnte, wäre die Aussicht auf ein
funktionierendes Komplettsystem zum bespielen, als Kopie.
So wie die Rembrands im Luvre, zum beschmeissen :)
Mal davon ab, wenn beim Auslesen was schief gehen würde. Ok würde eh niemand
merken.
Aber es kostet nichts, ich schreibe die an.
Nebenbei, Codex sagt, der Code ist ausreichend und funktional, es fehlt nur der Kicktarter für die DSP.
Übrigens auf dem Smartphone war zuletzt nur eine Umleitung der digitalisierten Sprachdaten realisiert. Der Rest fand alles per Software auf dem Notebook statt.
Übrigens auf dem Smartphone war zuletzt nur eine Umleitung der
digitalisierten Sprachdaten realisiert. Der Rest fand alles per Software
auf dem Notebook statt.
Was erzählst Du da wieder für Lügenmärchen?
Nein, Dieter, auch wenn Deine Erkrankung es Dir suggeriert, Tron hat Dir nie im Zug sein Cryptophon gezeigt, wie schon im anderen Thread von Dir behauptet und zerlegt:
Und erst recht hat er Dir kein Cryptophon gezeigt, das über ein "Smartphone" kommuniziert hätte, das brauchte einen transparenten 64kbps-B-Kanal.
Du kannst Dir auch die üblichen Ausflüchte sparen, dass Du zu den wenigen Menschen, die von einem entsprechenden Produkt gewusst haben, gehört hättest. Du hast von nichts eine Ahnung, und niemand hätte einem Irren wie Dir im Zug irgendwas erzählt.
Was mich wundert und ich hier besprechen wollte, es fehlt komplett der
Code,
der den IDEA Code in die DSPs lädt!
Dieses Verschlüsselungsverfahren ist offengelegt und man findet auch schnell Beispielimplementierungen in C. Natürlich sollte man mal drüberschauen ob der Code auch die Permutation, XOR's macht die er machen soll.
Persönlich würde ich das Ganze eher in programmierbare Logik statt in Software implementieren. Den Speed braucht man bei den lahmen 64kbit/sec in ISDN eher nicht, aber dan muss man sich auch nicht mit Softwarefehlern rumschlagen.
Ob der Tron ne fertige Library verwendet hat oder den Algo nach einem Artikel aus einer fachwissenschaftlichen Zeitschrift nachgecodet hat, ist unbekannt. Nach dem WP-Artikel wurde IDEA an einer Uni entwickelt unterlag aber doch einem Patent.
Aber wenn eigentlich nur der Boot.loader fehlt, sollte das mit dem IDEA kein Prob sein. Wieviel Zeilen Code braucht es dafür: 10? 20?
Vielleicht gab es auch keinen Code und das Ganze wurde per Tippen am Maschinenmoitor erledigt (hier eher anwahrscheinlich).
Real coders do: cat /dev/keyb >> /mem/kernel ;-)
PS:
Wau Holland, der das Gerät weiterentwickeln wollte,
wurde gerüchteweise damals wohl auch erpresst.
IMHO war "Wau Holland" in Sachen Informationstechnik schlicht unfähig. Der war erfahrener Journalist und ein Computer war für den 'ne "Schreibmaschine". Wenn der keinen fand, der ihm was als "Freundschaftsdienst" zusammenbaute, war's das dann halt.
Anderes, grosses Problem: ich finde keinen Assembler für den DSP -
TMS320C26B!
Wieso, as unterstützt den doch? Das ist DER Macroassembler, wenn man mit Microcontrollern arbeitet und keine IDE verwenden will: http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/as/
Den TMS230C26 war der erste für jedermann bezahlbare DSP. Das TI-DSK26 Evalboard gab es damals für $25.
Wieso, as unterstützt den doch? Das ist DER Macroassembler, wenn man mit
Microcontrollern arbeitet und keine IDE verwenden will:
http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/as/
Danke! Der scheint zu tun!
Ich musste es in ASL syntax umschreiben, also hat die KI gemacht ...
Waren aber nur 2,3 Opcodes.
1
1. idea6_de.asm
2
Originale alte DSP-Quelle (TI-Style).
3
2. idea6_de.asl.asm
4
angepasste ASL-kompatible Quelle (funktional gleicher Kern, Syntax umgestellt).
5
3. idea6_de.p
6
ASL-Objekt/Zwischenformat (Input für p2bin/p2hex).
7
4. idea6_de.lst
8
Assembler-Listing (Adressen, Opcodes, Labels, gut zum Prüfen/Debuggen).
9
5. idea6_de.bin
10
Roh-Binary aus kompletter belegter Range der .p (inkl. Lücken/Filler), daher groß.
11
6. idea6_de.code.bin
12
Hier identisch zu .bin (gleiche extrahierte Range in deinem Lauf).
13
7. idea6_de.fa.bin
14
Auf 0xFA00..0xFC26 begrenztes Binary; das haben wir für dsp_image benutzt (der relevante Kick-Blob).
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter unterwegs, hatte er seine legalisierbare Version dabei.
Der Code, den Du hier verwendest, tauscht der nur die digitalisierten Audio-Daten über das Netz aus bei einer normalen Telefonverbindung oder macht das die Komplettübernahme des Mobiltelefons?
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter unterwegs, hatte er seine
legalisierbare Version dabei.
"legalisierbare Version dabei" - von was?
Der Code, den Du hier verwendest, tauscht der nur die digitalisierten
Audio-Daten über das Netz aus bei einer normalen Telefonverbindung oder
macht das die Komplettübernahme des Mobiltelefons?
Der Code den Tron in seiner Arbeit verwendet, ver/entschlüsselt die
digital Daten des B-Kanals mit IDEA.
Ich will das 1:1 nachbauen, weil im Raum steht, dass das Cryptophon nie
funktioniert hat.
Man liesst oft, das er Kryptoexperte gewesen ist, allerdings hat er in
diesem Projekt IDEA nur eingesetzt, aber nichts daran entwickelt.
Das Bemerkenswerte war, die Idee, IDEA auf einen DSP laufen zulassen!
Das entspricht dem Traffic Channel beim Mobiltelefon. Das waere die
legalisierbare Version.
An dem ganzen Projekt war zu keiner Zeit irgendetwas illegal.
Während es bei der Deutschen Bundespost am analogen Netz allerstrengstens verboten war, eigene Hardware an die Telefonleitung anzuschließen oder auch nur die Kabel zu berühren, endete bei ISDN die Herrschaft am Netzabschluß NTBA. An den Kasten durfte man beliebige ISDN-Geräte anschließen. Es gab auch ISDN-Karten für den PC, die über einen oder beide B-Kanäle Computerdaten übertragen haben. Da konnte man einfach transparent 64 kbit/s durchschieben. Auf der einen Seite rein, auf der anderen wieder raus. Es gab z.B. ein Protokoll namens "Leonardo", mit dem sich Graphiker Druckvorlagen zugeschickt haben.
Verschlüsselungszusätze gab es auch für analoge Telefone. Die haben meist das Spektrum invertiert oder in Bänder zerlegt und die untereinander verschoben. Das war natürlich zu knacken, aber jemand der zufällig mithörte hatte erstmal nichts verstanden. Geräte, die ohne Eingriff ins Telefon auskamen ("Akustik-Koppler") waren legal zu betreiben.
Bei Allem sollte man(n) aber äußerste Vorsicht walten lassen.
Die "Truppe" hat damals absolut hartes Phreaking gemacht,
um an die entsprechenden technischen Infos und hardware zu
kommen.
Eines davon war der Angriff auf den Münzer, der offenbar
nur schief ging, da die Post das Sicherheitssystem von
"ökom" auf "nike" umgestellt hatte. nike hatte nämlich
ein Einbruchmeldesystem dabei wsa die Beiden wohl ausgelöst
haben.
Das Ganze war damals so hoch angebunden, das F.'s Reisebüro
Anfang der 2000'er Jahre von der ehemaligen Kreisparteileitung
der SED über ne stasi-Sonderleitung videografisch überwacht wurde.
Die "Truppe" hat damals absolut hartes Phreaking gemacht,
um an die entsprechenden technischen Infos und hardware zu
kommen.
Die ISDN-Spezifikationen, um die es in diesem Thread geht, waren bei der ITU-T öffentlich zugänglich, bloss noch nicht ganz so bequem wie heute. Auch Open-Source-Software dafür gab es schon, insbesondere ISDN4Linux.
Eines davon war der Angriff auf den Münzer, der offenbar
nur schief ging, da die Post das Sicherheitssystem von
"ökom" auf "nike" umgestellt hatte.
Du meinst wahrscheinlich den Angriff auf ein Kartentelefon (nicht Münzer), weil er herausfinden wollte, warum seine Kartenemulation nicht mehr funktionierte. Völlig überflüssige Aktion, weil die Kartentelefone ihre Firmware meines Wissens beim Hochfahren per DOV-Modem bekommen haben.
Das Ganze war damals so hoch angebunden, das F.'s Reisebüro
Anfang der 2000'er Jahre von der ehemaligen Kreisparteileitung
der SED über ne stasi-Sonderleitung videografisch überwacht wurde.
Du solltest weniger Zeit mit zugedröhnten Verschwörungstheoretikern verbringen.
Bei Allem sollte man(n) aber äußerste Vorsicht walten lassen.
Die "Truppe" hat damals absolut hartes Phreaking gemacht,
um an die entsprechenden technischen Infos und hardware zu
kommen.
Lotta, ganz ehrlich ... phreaking, also Telefonie erschleichen,
war sicher damals eine krasse Sache, aber aus heutiger Sicht. Naja, lauwarm.
Es gab entsprechende Szenen/Techniken, aber die Umstellung auf Out-of-band-Signalisierung (SS7/CCIS) in den 1980ern machte klassisches „Blue-Box“-Phreaking weitgehend obsolet – dadurch blieb es historisch eher ein Übergangsphänomen.
Das war aber per se keine Methode um an technische Infos und Hardware zu kommen.
Du meinst sicher die Nummer, bei der Tron versuchte einen öffentlichen Fernsprecher zu klauen, weil sein Angriff auf die Telefonkarten nicht mehr funktionierte und er das so reversen wollte. Aber auch sein Telefonkarten"hack" war nur eine einfache Protokollsimulation - er hatte rausgefunden das die Karten auf einfache Befehle, einfach dumb antworteten und der Kartenfernsprecher das ohne prüfung abkaufte.
Vereinfacht dargestellt.
Allein daran wäre schon zu erkennen, dass sich da jemand einen Spaß erlaubt.
Bei Tron waren das die Jahre, wo er halt auch viel Unsinn machte, wie so viele.
Das liegt daran, dass bei einigen Menschen die „sittliche Entwicklung“ und andere Frontalhirn- leistungen bilden auch erst sehr spät ausbilden, und in wenigen Fällen etwa bis zum 25. Lebensjahr dauern kann.
Finanziell konnte er sich damals nicht viel leisten. Günstig zu telefonieren (Sprache, Daten) war damals schon eine deutlich spürbare finanzielle Entlastung.
Du meinst wahrscheinlich den Angriff auf ein Kartentelefon (nicht
Münzer), weil er herausfinden wollte, warum seine Kartenemulation nicht
mehr funktionierte. Völlig überflüssige Aktion, weil die Kartentelefone
ihre Firmware meines Wissens beim Hochfahren per DOV-Modem bekommen
haben.
Hmmm.
Nicht schlecht.
Hatten die beiden da keine Ahnung, oder haben sie
"magische Zahlen" gesucht, was meinst Du?
Du solltest weniger Zeit mit zugedröhnten Verschwörungstheoretikern
verbringen.
Meinst Du jetz wirklich, ich muß meinen Account auf diesen
feinen Board hier löschen?
Wo ich doch schon extra nen Aluhut gegen Strahlung aufsetz
und "meduse" Gummistiefel gegen Kriechströme aus der Erde
anziehe?
Sogar "mein" Professor meint, das dieses Board meiner
Gesundheit förderlich ist. :-O
Wäre es ausnahmsweise einmal möglich, diesen lästigen Quacksalber, Gernegross und Geschichtsverdreher "SuperDiet" temporär zu sperren?
Es muss nun wirklich nicht sein, daß dieser Dauerquatscher mit seinen 17.500 Beiträgen auch noch das Andenken an Verstorbene beschmutzt. "SuperDiet" war weder persönlich bekannt mit "tron", noch mit Wau Holland, beide längst verstorben.
Der geltungssüchtige Dieter hingegen nutzt hier schamlos aus, daß sich die beiden Berühmtheiten selbst ja gar nicht dazu erklären könnten.
Wau Holland war einer der Gründer des legendären "Chaos Computer Clubs", "tron" brachte zumindest die ehem. Bundespost in gewisse Erklärungsnöte. Beide haben sich Meriten verdient vor allem im Bereich "IT-Sicherheit", mögen sie in Frieden ruhen.
Und bitte: Unbehelligt von diesem widerlichen Selbstdarsteller "SuperDiet", der immer alles "weiß" und jeden "kennt". Auch Adenauer, J.F.Kennedy und Elvis Presley. Jeder hat ihm im Zug seine Aufwartung gemacht.
Was erzählst Du da wieder für Lügenmärchen?
Nein, Dieter, auch wenn Deine Erkrankung es Dir suggeriert, Tron hat Dir
nie im Zug sein Cryptophon gezeigt, wie schon im anderen Thread von Dir
behauptet und zerlegt:
Beitrag "Re: Was ist los mit Fefes Blog?"
Und erst recht hat er Dir kein Cryptophon gezeigt, das über ein
"Smartphone" kommuniziert hätte, das brauchte einen transparenten
64kbps-B-Kanal.
Lotta, ganz ehrlich ... phreaking, also Telefonie erschleichen,
war sicher damals eine krasse Sache, aber aus heutiger Sicht.
Damals, oder da-damals ?!
Steve Wozniak beschrieb wie er und Steve Jobs fast Krieg mit der Mafia in den USA hatten, weil sie BlueBoxen verkauften. Das war so 1970.
Das Ganze war damals so hoch angebunden, das F.'s Reisebüro
Anfang der 2000'er Jahre von der ehemaligen Kreisparteileitung
der SED über ne stasi-Sonderleitung videografisch überwacht wurde.
Was soll diese Sonderleitung gewesen sein; nicht angeschaltete Reste des S1-Netzes ?! Oder das RN ? Bei letzteren würde man aber eher von Kanal statt Leitung sprechen da Richtfunk.
Wau Holland war einer der Gründer des legendären "Chaos Computer Clubs",
Gründer von irgendwas zu sein ist nun nicht unbedingt was besonderes, fast jeder heterosexueller Mann hat schliesslich mal in seinem Leben mal ne Familie "gegründet" ;-) . "Hackerclubs" gabs damals (70/80) fast in jeder größeren Stadt einen eigenen, halt ein Treff von irgendwelchen Computernerd's. Gründen hiess damals lediglich, das man Mundpropagande für einen regelmäßigen "Stammtisch-Termin" macht. Manche wenige sind aus dem Treff-Stadium ins BTX-Board Stadium expandiert, bspw. MausNetz.
Der CCC ist eher in Hamburg entstanden und wurde auch im Zuge des KGB-Hacks nach (West-)Berlin "verlagert". IMHO hat sich deren "Publizist" Werner Piper durch die professionale Verbreitung der Hackerbibel mehr Verdienste erworben als irgendein "Gründer".
https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Pieper
Andy-Müller Maguhn wäre noch insbesonders im Umfeld der causa "Tron", erwähnenswert:
Was inzwischen doch schon als Urban Legend gilt und einfach nie passiert
ist.
Gerade "geklaut" bei wikipedia:
"Da die Deutsche Telekom das bemerkt und das Protokoll abgeändert hatte, versuchte Tron mit einem Freund am 3. März 1995 ein Kartentelefon mit einem Vorschlaghammer zu demontieren, um seine Simulatoren anpassen zu können.[2] Dabei wurden sie von der Polizei aufgegriffen. In der Folge wurde Tron zu einer 15-monatigen, zur Bewährung ausgesetzten Haftstrafe verurteilt."
Es gab entsprechende Szenen/Techniken, aber die Umstellung auf
Out-of-band-Signalisierung (SS7/CCIS) in den 1980ern machte klassisches
„Blue-Box“-Phreaking weitgehend obsolet
Du verwechselst das Blueboxing in den USA der 70er (R1 auf Inlands-Trunks) mit dem bei uns in den 90ern (SS5 auf internationalen Trunks). Erst ab 1990 waren 0130-Nummern überhaupt kostenlos.
Während beliebte Ziele wie die USA schnell auf SS7 umgestellt haben, hielt sich das woanders noch über die Jahrtausendwende hinaus. Gegen Missbrauch ging die Telekom hauptsächlich mit Filtern vor.
Telefonkarten"hack" war nur eine einfache Protokollsimulation - er hatte
rausgefunden das die Karten auf einfache Befehle, einfach dumb
antworteten und der Kartenfernsprecher das ohne prüfung abkaufte.
Genau, das waren recht simple Speicherkarten, bloss mit einer Logik, die beim Schreiben nur Abbuchungen zuliess.
Über emulierte Karten hat man wohl damals nicht nachgedacht. Ich glaube, selbst der mechanische Shutter gegen Flachbandkabel war nicht von Anfang an drin.
Hatten die beiden da keine Ahnung, oder haben sie
"magische Zahlen" gesucht, was meinst Du?
Wenn die Geschichte stimmt, ersteres. Die Massnahmen gegen Missbrauch dürften sich auf strikte Timing-Anforderungen und sonstige Plausibilitätsprüfungen beschränkt haben, die ausgegebenen Karten mussten schliesslich weiterhin funktionieren.
Die Infrastruktur hätte damals schon mehr hergegeben, ab Mitte der 90er gab es z.B. die T-Card, mit der man sich am Telefon authentifizieren und dann auf die heimische Rechnung telefonieren konnte.
Meinst Du jetz wirklich, ich muß meinen Account auf diesen
feinen Board hier löschen?
Teilweise kommen von Dir Dinge, die selbst für Dieter zu absurd wären. Der wiederum scheint inzwischen im Delirium zu sein und brabbelt von Laptops und Mobiltelefonen, weil er bis jetzt nicht begriffen hat, was das Cryptophon war.
Hatten wir bei der Bundeswehr in unserem Richtfunkmultiplex-Trupp. Jeden Abend durfte einer die Lochkarte aufessen 😅
Die zweite Generation Telefonkarten hatte irgendwelches Kryptogedöns an Bord. Die konnte der T-Punkt aufladen und so z.B. mehere Restguthaben zusammenfassen. Diese Karten reagierten auch mit einem echten ATR-String.
Die erste Generation enthielt nur eine Statemachine, die der Reihe nach EEPROM-Zellen setzte und so die Einheiten entwertete.
Schön wenn der Emulator an dieser Stelle immer 50.00 ausgibt :)
Ich !meine! die Telekom hatte auch einfach, bevor sie den Shutter freigab
den Wert ein zweites mal ausgelesen - damit war der Emulator tod, weil
er immer mit 50.00 antwortete.
Schön wenn der Emulator an dieser Stelle immer 50.00 ausgibt :)
Ein vernünftig implementierter Emulator hat erst dann wieder alle Zeilen auf 1 1111 1111 gesetzt, wenn einmal die Spannung weg war ;-)
Der Chip war so einfach aufgebaut, dass man mit einem einfachen Mikroskop die Schaltung rauszeichnen konnte. Leider haben die Unterlagen die diversen Umzüge nicht überlebt.