Hallo zusammen,
ich habe heute ein gebrauchtes Rad gekauft, und siehe da - das Licht geht nicht.
Bild 1 zeigt mein Erlebnis von unterwegs, als ich die Lampe geöffnet habe. Die Platine, und mir fiel aus dem Gehäuse der Lampe ein SMD-Bauteil mit der Aufschrift "M7" in die Finger.
Also dachte ich mir "super, das löte ich wieder drauf und dann geht die wieder!"
Leider habe ich meine Fähigkeiten überschätzt, sie geht nämlich nicht wieder.
Bild 2 zeigt die Platinen-Vorderseite mit der LED.
Bild 3 meinen Versuch, das SMD-Bauteil, das aus dem GEhäuse gefallen war, auf den unbestückten Sockel für eine Diode "D16" zu löten. Anlass dafür war die Messung mit Multimeter des SMD-Bauteils, das in eine Richtung sperrt und in die andere ca. 5.7 MOhm hat.
Bild 4 Detail des unteren Bereichs in dem "R7" fehlt. Die Spuren, die da zu erkennen sind, stammen auch von mir.
Mein Problem ist nun: Wie würdet ihr vorgehen?
Ich habe die Lampe an den Nabendynamo angeschlossen, funktioniert nicht (kein Licht).
Ich habe gelesen, dass die Nabendynamos Wechselstrom ausgeben, d.h. ich kann das aktuell immer nur am Fahrrad testen.
Hat jemand eine Idee für mich oder weiß sogar, wo das Teil wie rum hingehört?
Es wäre einfach schön die nicht wegschmeißen zu müssen.
Modell der Lampe ist ähnl. Union 4915
Man könnte versuchen, die Halbleiter, vor allem die ICs zu identifizieren und von da ausgehend Rückschlüsse auf die Schaltung ziehen, wenn man kein Schaltbild zur Lampe beschaffen kann.
Es wäre allerdings möglich, daß der Rest schon defekt ist, nachdem der Qualitätselko Überdruck bekommen hatte. Insgesamt also eine sehr optimistische Reparaturidee
Es zeigt sich, daß von Herstellerseite die Lampe nur unzureichend für terrestrischen Betrieb mit Erschütterungen und starken Temperaturunterschieden konstruiert ist.
Den Versuch mit 5 V habe ich mit einem USB-Netzteil gemacht, das 500 mA kann.
Die 6 V müsste ich entweder mit einem anderen kleinen Netzteil machen, ich denke ich habe genug in meiner Sammlung.
Ich überlege die LED rauszulöten und mal mit Vorwiderstand auf dem Steckbrett zu testen. Das wäre mehr oder weniger das Gleiche wie was Du vorschlägst, oder?
Die vom TO beschriebene Lampe
Quantum B. schrieb im Beitrag #8020037:
Modell der Lampe ist ähnl. Union 4915
kostet zwischen 11 und 17 Euro.
Wenn man doch keine Ahnung hat, auch nicht die richtigen Werkzeuge, wieso verschwendet man dann Lebenszeit damit?
Dem TO kann ich angesichts der genannten Umstände nur empfehlen sich eine neue Lampe zu kaufen.
Ich habe den rausgelötet und er hat ca. 200 kOhm Widerstand
… nach dem Motto „Alles ist ein Widerstand“, oder so. Aber immerhin war’s nix Teures – dennoch hätte es sich wohl angeboten, zumindest erstmal die Grundlagen anzugucken. Also was Dioden und Kondensatoren sind, wie sie sich von Widerständen unterscheiden und wie man sie misst.
Eigentlich ist so ’ne billige, verhältnismäßig einfache Lampe ein dankbares Objekt für den Einstieg, aber ganz ohne Lesen geht’s dann halt doch nicht.
Bei Anblick des Platinenaufdrucks frage ich mich, ob das ggf. auf den Herstellungszeitraum hinweist, der idR. irgendwo vor dem Verkaufsdatum liegt.
Und ob dann das Jahr vorne oder hinten genannt wird..
Falls am Ende, wäre ja noch jede Menge Gewährleistung und ggf. Garantie auf der Lampe oder dem gesamten Rad.
Ausser es war ein sehr günstiger Kauf, wo mancher nicht fragt...
Das meiste an der Elektronik duerfte fuer das nachleuchtende Ruecklicht sein.
Fuer wenige Euronen gibt es Ersatz im Baumarkt bis das repariert sein wird.
Bei Anblick des Platinenaufdrucks frage ich mich, ob das ggf. auf den
Herstellungszeitraum hinweist, der idR. irgendwo vor dem Verkaufsdatum
liegt.
Ja, und das Jahr ist vorne, denn da steht auch das Herstellungsdatum der Platine "3614", was KW36 im Jahre 2014 ist.
Die "12-02-25" ist dann vom Layouter das Erstellungsdatum, und das muss logischerweise der 25. Februar 2012 sein.
Die LED sieht verschlissen aus, der Elko ist dick und die Teile sind durch Überlastung abgefallen, die Wahrscheinlichkeit das es auch den Spannungswandler zerrissen hat ist hoch.
Wegwerfen und eine moderne neue kaufen, erledigt.
Ja ich bin auch dafür altes Zeug zu erhalten und zu reparieren, aber dazu muss man das können und Teile haben, und das ist in diesem Fall weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll.
Das Smartphone hat keine solche Taste. Auch nicht fuer u und e, weil keine BlauZahn-Tastatur dran haengt. Da kann nur rumgewischt werden und das mag oft auch nicht so richtig.
Und ansonsten installiert man halt solche eine Tastatur.
Welche ist das, und kann die Wischen und Wortvorhersage in Deutsch und Englisch?
Ich finde keine die das beherrscht, entweder sind alle Vorschläge deutsch, alle englisch oder man kann nicht wischen.
Selbst GBoard geht nicht gut.
Wirf die Lampe weg, kauf das nächste Glump im Baumarkt oder bei Wish.
Oder eher was von Bush & Müller. Supernova wäre auch gut, ist aber definitiv nix für Sparsocken die ohne Können und falsch bedienten Messmitteln altes Zeug reparieren wollen.
Wirklich solide scheinen die Dinger nicht entwickelt zu sein.
Bei meiner Pico 30 ging nach wenigen Monaten die Standlichtfunktion
nicht mehr. Ich habe jedoch nicht untersucht, ob der Goldcap verstorben ist oder ob es an was anderem liegt. Immerhin leuchtet das Ding noch.
Wirklich solide scheinen die Dinger nicht entwickelt zu sein.
Wäre doch viel zu teuer...
Mal ehrlich: Gerade die letzten Tage ausreichend erlebt, welche heftigen Stösse bei dem aktuellen Zustand der der Strassen, etc. trotz (nicht allzu gut abgestimmter) Federgabel weiter oben ankommen, insb. mit einer Speed, die man früher ohne Unterstützung dort kaum gefahren wäre.
Frage ist u.a., wie eine weiche Montage mit blendfreier Einstellung korreliert.
Wäre die Platine vergossen, wäre sie reparaturunfreundlich und was viel wichtiger/schlimmer ist, ein paar Gramm schwerer..
Seit 2 oder 3 Jahren habe ich solche Sets von lidl:
Ab Do wieder in den Filialen für 7,99€.
Bisher halten die Gummibefestigungen, ärgerliches Manko (wie bei vielen Akkuleuchten): Bei Aufladung, also auch unterwegs durch PB, lassen sie sich nicht einschalten..
Es sind die von der StVZO geforderten Reflektoren gemeint.
Oje, braucht die jemand an einer Akkuleuchte?
Weisser Vorrückstrahler vorne und roter Rückrückstrahler sind an den Fahrrädern und Hängern fest installiert, ebenso passend an den Pedalen und Rädern, bei letzteren überwiegend auf den Reifenflanken von Scotch..
An den abnehmbaren Akkuleuchten würden mich zusätzliche Reflektoren tierisch auf den Sack gehen.
Erste Frage wäre, ob Du ein Meßgerät hast?
Zweite Frage wäre, ob Du auch eine 9V-Blockbatterie hast?
Die erste Messung wäre die 9V Batterie an den Eingang legen und den Stromverbrauch der Platine zu messen. Aber vorsicht, dass es Dir dabei nicht die Sicherung vom Messgerät killt. Für solche Messungen fange ich mit den ungesicherten 10A-Meßbereich an.
Wenn kein ungewöhnlich hoher Strom fließen sollte, werden die Spannungen gemessen. Am Schaltungseingang, zwischen den Spannungsversorgungspins des Chips (Plus, Masse), dann vor der LED zuerst gegenüber Masse, dann gegenüber des anderen Pins.
Danach könnte die LED mit dem 1k-Widerstand überbrückt werden.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/691916/Lampe.PNG
Wenn dann an R2 mit dem überbrückenden Widerstand eine kleine Spannung gemessen wird, dann arbeitet der Chip noch, aber die LED ist defekt.