für kleine Basteleien brauche ich immer wieder Steckverbinder, um zwei Litzen miteinander zu verbinden. Oft verwende ich dazu Stiftleisten, weil sie halt rumliegen (siehe Foto).
Dazu suche ich jetzt eine bessere Alternative. Die Steckverbindung sollte folgende Eigenschaften haben:
sehr klein
verpolungssicher
2- und wenn möglich auch 3-polige Variante verfügbar
einfach zu beschaffen (z.B. bei Reichelt)
optional mit Verriegelung (verhindert unbeabsichtigtes Lösen)
Ich hatte schon Stecker / Buchse vom Typ Hohlstecker oder Klinkenstecker verwendet, das ist aber oft zu groß.
Sicher gibt es da andere Möglichkeiten. Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Teilweise gibt es diese Stecker ja vorkonfektioniert. Meist sind da dann
aber die Leitungen zu kurz...
na ja, die lassen sich ja einfach verlängern und lassen sich imho so einfacher handeln als selber crimpen...und diese Sets aus Buchsen und Steckern (mit Kabel) gibt es dann auch beim großen A...., auch im 1.0er Raster...
Damit bist du erstmal auf Jahre versorgt. Die Zange ist brauchbar und nach ein bisschen Übung leicht zu handhaben. Nichts für Grobmotoriker, aber ansonsten gut brauchbar.
Bei Lidl gab es letzerdings auch so ein Set. Das ist natuerlich schoen preiswert. Ich hatte mir das im Laden angeschaut und fand insbesondere die Steckverbinder etwas billig. Aber wenn man nicht die hoechsten Ansprueche hat.
Das sind aber die sog. Dupont-Stecker, die hat der TE schon
FCI "Mini-PV" heisst das Stecksystem.
Dupont ist ein französischer Chemiekonzern. Der liefert Zytel PA, das ist das Kunstoffgranulat, aus dem die schwarzen Gehäuse der Mini-PV-Stecker gespritzt werden.
Seit wenigen Tagen gibt es auch bei Reichelt eine preiswerte (17€) Crimpzange für u.A. JST.
Habe ich am Samstag erhalten und funktioniert erstaunlich gut.
Die Lösung, die der TE in seinem Foto anwendet, klappt aber immer. Bei
XH auch mit Verpolungsschutz.
Aber mit diesem von dir verlinkten Set geht es nur, wenn man Drähte an die PCB-Stiftleisten lötet und Schrumpfschlauch drumrum macht. Das ist aber technisch gesehen Murks.
Ja, das habe ich jetzt leider auch festgestellt: Von den JST XH gibt es leider keinen Verbinder, mit dem man direkt vom Leiter auf einen Stift kommt (Wire-to-Wire).
Ja, das habe ich jetzt leider auch festgestellt: Von den JST XH gibt es
leider keinen Verbinder, mit dem man direkt vom Leiter auf einen Stift
kommt (Wire-to-Wire).
wenn man Drähte an
die PCB-Stiftleisten lötet und Schrumpfschlauch drumrum macht. Das ist
aber technisch gesehen Murks.
Nichtsdestotrotz hat sich der TE ja bisher so über Wasser gehalten. Und so murksig ist das auch nicht, ist nur nicht für dauerndes Stecken und Abstecken gemacht.
Nichtsdestotrotz hat sich der TE ja bisher so über Wasser gehalten.
Schon, aber offenbar sucht er eine bessere Lösung als ein knappes "sich-überm-Wasser-halten". Und wenn man an die PCB-Stiftleisten Drähte anlötet, dann hat man hinterher das, was im Bild ganz oben zu sehen ist: unterschiedlich lange und zudem krumme Pins, die nicht mehr gut im angeschmolzenen Plastik halten. Die lötfreie Variante Crimp-Stecker an Crimp-Buchse ist technisch die beste "fliegende" Kabelverbindung.
Für Kupplungen gefallen mir die Molex Micro-Fit sehr gut. Ihre
Verriegelung rastet beim Einstecken mit einem Klick ein und muss beim
Ausstecken manuell gelöst werden. Damit halten sie bombensicher, und man
muss beim Ausstecken dennoch kaum Kraft aufwenden.
Die JST-Stecker sind sehr viel schwergängiger und lassen sich zudem
schlecht greifen, weswegen man beim Ausstecken Gefahr läuft, nicht nur
am Stecker, sondern auch an den Leitungen zu zerren.
Mit 3-mm-Raster sind die Molex allerdings etwas größer als die JST-XH.
Die zweireihige Anordnung der Kontakte kompensiert diesen Nachteil bei
Polzahlen ≥ 4.
Chinesische Billigkopien, günstige Crimp-Zangen und vorkonfektionierte
Stecker und Buchsen bekommt man auch für die Molex.
Als zweipolige, hermaphroditische Kupplung mit werkzeugloser Konfektion
in Sekundenschnelle (selbst das Abisolieren der Leitungen entfällt)
bietet sich diese hier an:
Also die original JST XH2.5 haben zwar 2,50 mm nominell als Pinabstand (ohne Toleranz im Datenblatt), tolerieren allerdings 0,05 mm im Boardlayout.
Ich habe die China-Nachbauten bis 20-polig daheim und kann mal gucken, ob und wie gut man sie in eine Lochrasterplatine reinbekommt.
Oben stand ( von Stephan S. (uxdx) 30.03.2026 13:30 ),
Den Trick mit "Markierten Text zitieren" hast du mitbekommen?
Wenn du die Funktion benutzt, wird automatisch ein Link auf den Beitrag erzeugt, auf den du dich beziehst.
Und genau das wurde immer wieder mal zum Verhängnis. Irgendwann bricht
der Draht an der Lötstelle...
Genau um dies zu vermeiden, gibt es Schrumpfschlauch. Oder auf was beziehst du dich mit deinem "das"?
Links, um Bezüge herzustellen, wurden quasi mit der Einführung von Web-Browsern und HTML erfunden.
Und genau das wurde immer wieder mal zum Verhängnis. Irgendwann bricht
der Draht an der Lötstelle...
Genau um dies zu vermeiden, gibt es Schrumpfschlauch.
Was soll denn da Schrumpfschlauch helfen? Durch das Zinn wird das Kupfer an der Übergangsstelle brüchig und durch den Kapillareffekt wird das Kupfer auf einer grösseren Länge brüchig.
Das Kupfer wird durch das Löten nicht brüchiger. Eventuelle Biegespannungen beim Bewegen konzentrieren sich auf den Übergang am Ende der Lötstelle. Schrumpfschlauch verhindert Bewegungen an diesem Übergang.
So, mal eben probiert.
Bei den chinesischen XH2.54-Steckern kann man den 14-poligen in die Lochrasterplatine aus Hartpapier stecken. Bei den 16-poligen ist der Versatz dann schon zu groß.
Bei den chinesischen XH2.54-Steckern kann man den 14-poligen in die
Lochrasterplatine aus Hartpapier stecken.
Wenn man so viele Kontakte hat, ist ein zweireihiger Steckverbinder vielleicht die bessere Wahl. Die sog. "DuPont"-Steckverbinder sind im 0.1"-Raster, auch günstig als Chinaklon zu erhalten und im primitivsten Falle lassen sich die Buchsengehäuse auch mit Stiften bestücken, die passenden Crimpkontakte dafür gibt es jedenfalls. Verpolungsgeschützt sind die einfachen Varianten allerdings nicht; das muss man dann entweder mit einem überzähligen Kontakt machen, bei dem man den Stift abschneidet oder das Buchsengehäuse verschließt.
Als sehr angenehm für solche Aufbauten empfinde ich die XT30 Stecker, die es 2- und 3-polig gibt.
Kontaktsicher und trotzdem leicht zu stecken und trennen, natürlich verpolsicher und klein.
Eine zweipolige Alternative wäre vielleicht das BEC-System, das im Modellbau häufig verwendet wird.
Die Stecker-Kupplung-Kombination gibt es auch vokonfektioniert. Da muss man dann nur die Kabel verlängern.
verpolungssicher,
2- und wenn möglich auch 3-polige Variante verfügbar,
einfach zu beschaffen (z.B. bei Reichelt),
optional mit Verriegelung (verhindert unbeabsichtigtes Lösen).
Gibt es als zweipolig (PS 25/2G BR) und dreipolig (PS 25/3G BR) mit 25 cm farbigen Litzen fertig bei Reichelt zu kaufen. Im Bedarfsfall auch noch 5, 8 und 10-polig.
Nachtrag: Die 10 poligen Steckverbinder passen eventuell nicht mehr in das Rastermaß 2,54 mm, da muss man die Löcher eventuell etwas aufbohren!