Rundstecker (DIN und GX12): Standardbelegung?

OP #8030079
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Hallo zusammen,

vielleicht mache ich mir da zu viele Gedanken, aber ich habe nur sehr selten mit nicht-koaxialen Rundsteckverbindern zu tun. Und normalerweise, wenn ich einen neuen Steckverbinder im Haushalt einsetze, bestimmt die erste Verwendung den künftigen Haus-Standard.

Ich plane für einen optischen Drehgeber eine GX12-Steckverbindung (5 polig, um Verwechselungen auszuschließen).

Früher™ hatte ich für den gleichen Zweck einen DIN-Verbinder, aber der ist mir jetzt zu klobig. Damals war der Gedankengang: Mach das so, dass nichts Schlimmes passiert, wenn der Stecker spiegelverkehrt belegt wird. Also Masse in die Mitte und VCC so, dass auf der Gegenseite nichts ist. Aber bei DIN sind die Pin-Reihenfolgen ja historisch, und die Pin-Nummern im Stecker unerkennbar, so dass man ziemlich genau darauf achten muss ob man jetzt Blick in den Stecker, Blick in die Buchse oder Blick in den Stecker von hinten im Belegungsplan sieht. (Die Geometrie ist ja so kompliziert, dass man das am Bild für gewöhnlich nicht erkennt.)

Bei GX12 ist Fehlbelegung/Verwechslung nicht so das Problem, weil alle Pins sichtbare Nummern haben. Deshalb kommen jetzt andere Überlegungen ins Spiel.

Gibt es für Rundsteckverbindungen für digitale Signale irgendwelche Quasi-Standards?

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #8030087
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Walter T. schrieb:

Gibt es für Rundsteckverbindungen für digitale Signale irgendwelche Quasi-Standards?

Ich kenne das nur bei M12-Stckverbindern: 1=Vcc, 2=Eingang, 3=GND, 4=Ausgang/IO-Link

Aber auch dort ist die Chance sehr groß, einen Sensor bzw. Aktor zu finden, der völlig anders belegt ist. Der eigentliche Quasi-Standard ist also "irgendwie belegt".

OP #8030685
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Die Belegung von AT sieht für mich so aus, als hätte jemand folgende Vorgehensweise genutzt:

"Pass uff Kalle: Mir mache jetzt das naheliegende: 5V, Masse, Reset, Daten und Takt. Ei hoppala. Da habe ich jetzt beim Löten falschherum inde Stecka geschaut, und in drei Minute is Mittachspause."

#8030759
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Walter T. schrieb:

Die Belegung von AT sieht für mich so aus, als hätte jemand folgende Vorgehensweise genutzt:

Das ist sehr gut möglich. Nur ist das eine seit 1981 etablierte Steckerbelegung (eingeführt mit dem IBM PC) - wie idiotisch sie auch sein mag.

(Daß beim Hardwaredesign des IBM PC etliche deftige Fehler gemacht wurden, lässt mich annehmen, daß das ursprünglich ein Studentenulk gewesen sein muss, nach dem Motto: "Wie können wir möglichst viele Designfehler unterbringen, und der Scheiß läuft trotzdem?")

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