Jemand hat uns einen Kohlenmonoxid-Warner in den Garten geworfen. Die Batterien sind noch gut, das Gerät zeigt auch "Batterie voll" an, aber es piepst alle 22 Sekunden, was wohl der Grund für den Weitwurf war.
Dabei leuchtet dann kurz die LED "Fault" und "Alarm" auf.
Legt man Batterien ein, leuchten kurz alle LEDs und auf dem Display steht blau hintergrundbeleuchtet "000 PPM", wechselt dann nach 20 Sekunden auf die Temperaturanzeige, dann steht "End" auf dem Display. Dann wechselt es wieder zu Temperatur, End, Temperatur, End, etc ....
Der CO-Gehalt wird also nicht mehr angezeigt.
Ich sehe zwei Möglichkeiten, entweder ist der CO-Meßteil defekt, der dann übersprungen wird, oder Controller/Programmierung ist hinüber. Der LCD-Controller ist wohl ein HT1621, der andere ist nicht beschriftet.
Fragen:
Wie lässt sich die CO-Röhre prüfen ?
Die Anschlüsse TDO, TMS, RST, TDI weisen auf welches Kommunikationsart hin ?
Was für ein Controller ist der unbeschriftete ?
P.S. Wenn man den Testknopf einige Sekunden gedrückt hält, dann erscheint auf dem Display "---", "Ph=", "000PPM", "24H", "000" und dann blinkt "PPM" bis "clr" erscheint.
Das ist ja mies. Also verweigert das Gerät seinen Dienst nach einer gewissen Zeit, auch wenn der Sensor noch funktionieren könnte ?
Na ja, immerhin kann man den Pieper und die LEDs auslöten, dann hat man noch ein Thermometer. Die Batterien sollen ja laut Aufdruck bis 2029/2030 gut sein.
Das ist ja mies. Also verweigert das Gerät seinen Dienst nach einer
gewissen Zeit, auch wenn der Sensor noch funktionieren könnte ?
Na ja, immerhin kann man den Pieper und die LEDs auslöten, dann hat man
noch ein Thermometer. Die Batterien sollen ja laut Aufdruck bis
2029/2030 gut sein.
Klingt erst mal bösartig seitens des Herstellers, ist aber verständlich: Diese Sensoren haben eine garantierte Lebensdauer. Danach ist eben nicht mehr sichergestellt, daß sie noch korrekt auf CO reagieren. Der Selbsttest prüft nur auf ein plausibles Sensorsignal, ob er noch CO riechen kann ist damit nicht sichergestellt.
Bei professionellen Gaswarnern wurde dies früher im Rahmen der Wartung mit Prüfgas getestet. Macht man heute nicht mehr, ein neuer Sensor (oder ein komplett neuer Gaswarner) ist billiger.
Ich würde mich auf so ein Gerät nicht mehr verlassen wollen
Viele Gassensoren altern im Betrieb und können dann nicht mehr das vorgesehene Gas detektieren. Bei O2 Sensoren ist nach 3-5 Jahren die Sensoroberfläche degeneriert, der Sensor ist verbraucht!
Im Gewerblichen Bereich sollten nach Berufsgenossenschaft (BG) die Sensoren all 4 Monate (3x jährlich) geprüft werden, dies erfolgt in der Regel mit dem passenden Prüfgas und durch eine Fachfirma.
Wir haben bei der freiwilligen Feuerwehr (FF) von Dräger kleine CO-Warner, auch die Berufsfeuerwehr (BF) nutzt diese im Rettungsdienst.
Bei der FF sollen die CO-Warner einmal im Monat geprüft und gegebenfalls automatisch nachkalibriert werden. Dafür hat jeder Berufsfeuerwehrwache eine Prüfstation, welche wir dafür nutzen. Diese verfügt über die diverse Prüfgase. Gerät eingelegt, Knopf drücken, warten bis der Test erfolgreich war. Wenn das Gerät den Test nicht schafft, wird es ausgetauscht... Die BF Prüft ihre CO-Warner jeden morgen beim Schichtwechsel...
Das mal nur so als krassen Gegensatz zu einem CO-Warner für privat, wo es die ganze Überprüfung auf Funktion überhaupt nicht gibt... da finde ich dann 7 Jahren gefühlt schon ziemlich lang.
Schon. Nur sollte der Hersteller diese begrenzte Lebensdauer klar kommunizieren, denn der unbedarfte Anwender / Käufer des Produktes kennt nicht den Unteschied zwischen einem elektrochemisch arbeitenden Sensor, der verschleißt und z.B. einem Temperatursensor im Thermometer, der ja keine Verfallsdauer hat und ggf. jahrzehntelang ohne großen Genauigkeitsverlust funktioniert.
Schon. Nur sollte der Hersteller diese begrenzte Lebensdauer klar
kommunizieren,
Hat er doch. Steht auf dem Label auf der Unterseite. Siehe Bilder im 1. Post.
Lebensdauer 7 Jahre.
Und jeder der nach CO Warner sucht wird eigentlich zwangsläufig darauf stoßen, dass sie eine begrenzte Lebensdauer haben.
Hatte ich neulich auch bei einem Melder eines Bekannten. Da war auch ein Sensor von Figaro verbaut, in dem Sensor befindet sich Wasser was mit der Zeit verschwindet. Ich hatte ein kleines Loch in das Gehäuse gebohrt und destiliertes Wasser nachgefüllt. Danach lief er wieder. Ist selbstverständlich bei wichtigen Anwendungen n.i.O..
Du liebe Güte, die Dinger haben bei Action 15 Euronen gekostet. Wenn die verbraucht sind führt man sie der geordneten Entsorgung zu! Wer will sich den auf unzuverlässige Melder verlassen?
Versteh das Gejammere hier nicht. Weder über Rauchmelder, erst recht nicht bei CO Meldern.
Im Gewerblichen Bereich sollten nach Berufsgenossenschaft (BG) die
Sensoren all 4 Monate (3x jährlich) geprüft werden, dies erfolgt in der
Regel mit dem passenden Prüfgas und durch eine Fachfirma.
Wenn was mit BG und FFW zu tun hat, wäre ich vorsichtig. Bestimmt ist das korrekt mit der Tatsache, dass die Sensoren degradieren. Aber Bei diesen beiden Gruppierungen ist auch irgendwie immer jemand dahinter, der so viel wie möglich Geld raus zieht und sich extra dafür Gesetze ausdenkt und/oder Preise abspricht, um möglichst viel zu verdienen. Von daher würde ich die Häufigkeit der Intervalle zumindest hinterfragen.
Wenn was mit BG und FFW zu tun hat, wäre ich vorsichtig. Bestimmt ist
das korrekt mit der Tatsache, dass die Sensoren degradieren. Aber Bei
diesen beiden Gruppierungen ist auch irgendwie immer jemand dahinter,
der so viel wie möglich Geld raus zieht und sich extra dafür Gesetze
ausdenkt und/oder Preise abspricht, um möglichst viel zu verdienen. Von
daher würde ich die Häufigkeit der Intervalle zumindest hinterfragen.
Und wenn dann doch irgendwas passiert, dann bis Du vermutlich der erste der zum Anwalt rennt.
Weshalb lassen sich diese CO-Sensoren dann nicht einfach austauschen ?
Für die drei Batterien hat man doch auch einen Platz gefunden.
Immerhin, der Buzzer hat jetzt ein zweites Leben in Vereinigung eines Ultraschallsensors und fungiert jetzt als Rückfahrkollisionswarner am Auto.
Im Gewerblichen Bereich sollten nach Berufsgenossenschaft (BG) die
Sensoren all 4 Monate (3x jährlich) geprüft werden, dies erfolgt in der
Regel mit dem passenden Prüfgas und durch eine Fachfirma.
Wenn was mit BG und FFW zu tun hat, wäre ich vorsichtig. Bestimmt ist
das korrekt mit der Tatsache, dass die Sensoren degradieren. Aber Bei
diesen beiden Gruppierungen ist auch irgendwie immer jemand dahinter,
der so viel wie möglich Geld raus zieht und sich extra dafür Gesetze
ausdenkt und/oder Preise abspricht, um möglichst viel zu verdienen. Von
daher würde ich die Häufigkeit der Intervalle zumindest hinterfragen.
Die Berufsgenossenschaft (BG) möchte als Versicherer dafür sorgen, das Arbeitnehmer keinen Schaden bei der Arbeit nehmen - das wäre dann ein Arbeitsunfall und sie müsten in diesem Fall zahlen. Deshalb vordern Sie vom Arbeitgeber Sicherheitsmaßnahmen, z.B. eine Gaswarnanlage.
Die BG schreibt dazu einiges, auch was die Fristen zur Prüfung und Wartung angeht --> 7.3.3 Festlegung der Kontrollfristen (DGUV Information 213-056). Man kann auch von den Fristen abweichen, wenn man es dokumentiert und Begründet...
Die DGUV Information 213-057 behandelt das Thema dann, wenn es um EX-Schutz geht.
Was die FF/BF angeht, dort gibt es die Feuerwehr-Unfallkasse, welche die Aufgabe der BG übernimmt... und die übernehmen dann die Empfehlung der BG, was die Prüffrist angeht.
Die mobilen CO-Warner sichern das Leben der Einsatzkräfte, wer hier spart, versteht den Ernst der Lage nicht, wenn es um zuverlässige Messgeräte für die Sicherheit geht!
Was die FF/BF angeht, dort gibt es die Feuerwehr-Unfallkasse, welche die
Aufgabe der BG übernimmt... und die übernehmen dann die Empfehlung der
BG, was die Prüffrist angeht.
Oder umgekehrt? Die Feuerwehr hat öfter mit gefährlicher Umgebung zu tun als es die BG jemals haben wird.
Hi all,
dieses Teil hatte ich anno 2013 gekauft.
Auf dem Gerät steht heute drauf: "Ersetzen bis 2033"
Im Datenblatt steht:"Batterielebensdauer mind. 10 Jahre"
Also muß der Sensor 20 Jahre halten.
Die Batterie kann man nicht auswechseln - also aufsägen.
Bis denne,
Thomas
Sorry für die Doppelsendung, ich kann das nicht löschen ;-(
Was ist das eigentlich für ein Bauteil "LB1" auf der Vorderseite der Platine rechts unter dem Buzzer ? Es ist schwarz, rund, zylindrisch, in der Mitte schlanker und hat drei Beinchen.
Was ist das eigentlich für ein Bauteil "LB1" auf der Vorderseite
der
Platine rechts unter dem Buzzer ? Es ist schwarz, rund, zylindrisch, in
der Mitte schlanker und hat drei Beinchen.
Hi all,
dieses Teil hatte ich anno 2013 gekauft.
Auf dem Gerät steht heute drauf: "Ersetzen bis 2033"
Im Datenblatt steht:"Batterielebensdauer mind. 10 Jahre"
Also muß der Sensor 20 Jahre halten.
Die Batterie kann man nicht auswechseln - also aufsägen.
Das kann so nicht stimmen. In der Bda auf Seite 8 steht: Produktlebensdauer 10 Jahre!
Zudem warnt das Gerät bei "Gebrauchsende". Siehe Bda Seite 31. Wer sagt denn dass das nicht deutlich vor den 10 Jahren der Batterielebensdauer ist?
Ab und zu sollte man die Bedienungsanleitungen auch lesen!
Bda: https://www.eielectronics.de/downloads/Bedienungsanleitung_Ei208_CO-Warnmelder.pdf